1439/2024
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: "Umkehrung der Waisenhausgasse in einem Teilstück zur Einbahnstraße/Tempo 30 Beschilderung" AZ 170/23 B
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Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteiligung
1151 Zeichen
Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung Die Anlage Öffentlichkeitsbeteiligung ist allen Beschlussvorlagen der Verwaltung für Gremien, auf die die Leitlinien Öffentlichkeitsbeteiligung Anwendung finden, beizufügen. Kreuzen Sie bitte eine der folgenden drei Varianten an und machen Sie entsprechende Angaben dazu. Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen. Warum wird keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen? - Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. Bitte begründen Sie Ihre Entscheidung (Begründung zwingend erforderlich): Die Entscheidung über die Drehung der Einbahnstraße liegt in der Zuständigkeit der BV. Es besteht ein Geschäft der laufenden Verwaltung gemäß § 41 GO NRW i. V. m. der Zuständigkeitsordnung der Stadt Köln. Die Straßenverkehrsordnung als spezielle Rechtsgrundlage bietet keine Möglichkeit der öffentlichen Beteiligung. Kontakt OB/2 Referat für Strategische Steuerung Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Brückenstraße 5-11 50667 Köln Telefon: 0221 – 221 25044 E-M ail: oeffentlichkeitsbeteiligung@stadt-koeln.de Intranetauftritt: Systematische Öffentlichkeitsbeteiligung
Eingabe 170-23 B
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Dezernat, Dienststelle III/64/644/5 170/23 Vorlagen-Nummer 1439/2024 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: "Umkehrung der Waisenhausgasse in einem Teilstück zur Einbahnstraße/Tempo 30 Beschilderung" AZ 170/23 B Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung dankt dem Petenten für seine Eingabe, spricht sich aber gegen straßenverkehrstechnische Maßnahmen aus. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 05.09.2024 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: Stellungnahme der Verwaltung: Zur Drehung der Einbahnstraße kann von hier lediglich eine Ersteinschätzung erfol- gen, da die Entscheidungsbefugnis hier bei der Bezirksvertretung liegt bzw. im Nach- gang durch die Verkehrsplanung entsprechend an die umliegenden Straßen ange- passt werden müsste. Die Drehung der Einbahnstraße würde zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen füh- ren, da der Durchgangsverkehr Richtung Innenstadt vermutlich höher sein wird, als der nach Zollstock. Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde würde somit ein höheres Verkehrsaufkommen in dem genannten Bereich entstehen. Den Alternativvorschlag Tempo 30 Beschilderung im Bereich der Kreuzung anzubrin- gen kann von hier nicht bejaht werden. Die Waisenhausgasse befindet sich vollumfänglich in einer Tempo 30 Zone. Die Zo- nen- Beschilderung ist an allen potentiellen Zufahrtsstraßen vorhanden und eindeutig. Die Vorschrift der Geschwindigkeitsreduzierung gilt über Kreuzungen und Einmündun- gen hinweg bis zur Aufhebung der Geschwindigkeitsreduzierung. Gem. § 39 (1) StVO und § 45 (9) StVO sind Verkehrszeichen und Verkehrseinrichtun- gen nur dort anzuordnen, wo diese aufgrund besonderer Umstände zwingend notwen- dig sind. Die vorgeschlagene Markierung des Verkehrszeichen 274-53 Straßenverkehrs-Ord- nung auf die Fahrbahn zur zusätzlichen Verdeutlichung der zulässigen Höchstge- schwindigkeit von 30 km/h wird aus verschiedenen Gründen abgelehnt. Nach § 45 Ab- satz 9 Straßenverkehrs-Ordnung sind Verkehrszeichen ( auch als Markierung) nur dort anzubringen, wo dies aufgrund der besonderen Umstände zwingend geboten ist. Ein solch zwingendes Erfordernis ist vorliegend nicht gegeben. Zudem kann es aufgrund solcher Markierungen auf der Fahrbahn unter bestimmten Witterungsverhältnissen zu Gefahrensituationen, vor allem für Zweiradfahrer kommen und aus diesem Grunde werden solche Markierungen nur in ganz besonderen Situationen angeordnet. Die Waisenhausgasse weist keine besonderen Umstände auf, entsprechend wird von hier keine weitere Beschilderung oder Markierung angeordnet. Auswirkungen auf den Klimaschutz: Die gewünschte Drehung der Einbahnstraße Richtung Innenstadt wird vermutlich zu einem deutlich höheren Verkehrsaufkommen und somit einem erhöhten CO2 Ausstoß 3 führen. Anlagen 1. Öffentlichkeitsbeteiligung 2. Eingabe
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1439/2024
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 24.06.2024
- Erstellt
- 26.04.2024 08:43