0018/2019
Beschluss der Richtlinie zur Umsetzung der Maßnahme „Haus-, Hof- und Fassadenprogramm“ im Projekt „Starke Veedel – Starkes Köln“ im Sozialraum „Buchheim/ Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße“
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Vordruck_Antrag zum Haus-, Hof- und Fassadenprogramm
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Stadt Köln Haus-, Hof- und Fassadenprogramm Die Oberbürgermeisterin Amt für Stadtentwicklung und Statistik Willy-Brandt-Platz 2 50679 Köln Telefon 0221 / 221-37032 Telefax 0221 / 221-28493 E-Mail starke.veedel@stadt-koeln.de Antrag auf Fördermittel gemäß der Richtlinie der Stadt Köln über die Vergabe von Zuwendungen zur Gestaltung privater Haus-, Hof- und Fassadenflächen im Rahmen des Projektes Starke Veedel - Starkes Köln Für den Sozialraum Antrag zur Förderung einer farblichen Gestaltung von Außenwänden an Gebäuden Förderung einer Erneuerung, Wiederherstellung und Gestaltung der Fassaden von unter Denkmalschutz stehenden Gebäuden Förderung einer einmaligen Beseitigung von Graffitischäden an Gebäuden einschließlich farblicher Neugestaltung und dauerhafter Schutzbeschichtung Förderung einer künstlerischen Gestaltung von Fassaden, sowie die dazu erforderlichen Vorarbeiten Förderung des Anlegens und der Gestaltung von Mietergärten Förderung des Anlegens und der Gestaltung von gemeinschaftlich genutzten Spiel-, Wege- und Sitzflächen einschließlich der erforderlichen Vorarbeiten Ort der Maßnahme Straße und Hausnummer Postleitzahl Ort Flurstück Antragstellerin oder Antragsteller Familienname Vorname Straße und Hausnummer Postleitzahl Wohnort Telefonnummer Faxnummer E-Mail-Adresse Bankverbindung der Antragstellerin oder des Antragstellers Familienname Vorname Bankinstitut IBAN Seite 1 von 3 Kurzbeschreibung der Maßnahme in Stichpunkten Sind Sie Eigentümerin oder Eigentümer des Grundstücks beziehungsweise des Gebäudes? Entsprechende Bescheinigung des Eigentümers oder der Eigentümerin gemäß der Richtlinie liegt bei.ja nein Werden weitere Fördergelder zur Planung und Umsetzung der Maßnahmen in Anspruch genommen? ja nein Förderorganisation Titel des Förderprogramms Wurde mit der Maßnahme bereits begonnen? ja nein Zweckgebundene Zuschüsse werden nur für Maßnahmen bewilligt, die im Zeitpunkt der Bewilligung noch nicht begonnen sind. Folgende Anlagen müssen zur Bearbeitung des Antrages beigefügt sein: · Eigentümernachweis, · Schriftliche Einverständniserklärung des Eigentümers mit Zusicherung, dass die aus dieser Maßnahme folgenden Verpflichtungen für die Dauer der Zweckbindungsfrist eingehalten werden, Link zur Einverständniserklärung · Mindestens drei vergleichbare Kostenvoranschläge von qualifizierten Fachbetrieben, · Nachweis, dass die Maßnahme finanziert werden kann (zum Beispiel Sparbuch, Kontoauszüge, Darlehenszusage), · Fotos und Dokumentation über die Ausgangssituation, · Lageplan im Maßstab 1:500 (Katasterauszug), · Bestandsplan (Grundriss, Schnitt, Ansicht im Maßstab 1:100), · Nachweis über das Baujahr des Gebäudes, · Detaillierte schriftliche Beschreibung der Maßnahme und zeichnerische Darstellung des Vorhabens (Entwurfsskizze im Maßstab1:200), · Farb- und Gestaltungskonzept bei Fassadengestaltungen, · Flächenermittlung nach Zeichnung und Aufmaß, · Gegebenenfalls erforderliche Genehmigungen oder Erlaubnisse (zum Beispiel Genehmigung der Unteren Denkmalbehörde), · Erklärung über die Dauer der Arbeiten (Aufstellung eines Zeitplanes der Arbeiten), · Nur bei kommunalen oder privaten Wohnungs- und Immobiliengesellschaften: Discounted-Cash-Flow (DCF)-Berechnung. Link zur Checkliste Seite 2 von 3 Hiermit erkläre ich, dass · die Maßnahme fachgerecht durch qualifizierte Fachunternehmen durchgeführt wird, · die erforderlichen Eigenmittel aufgebracht werden können, · ich über alle notwendigen rechtlichen und technischen Genehmigungen verfüge, · ich eine mögliche Rechtsnachfolgerin oder einen möglichen Rechtsnachfolger zur Anerkennung der mit der Bewilligung der Zuwendung verbundenen Vorschriften vertraglich verpflichte und die Stadt Köln über die Rechtsnachfolge unverzüglich unterrichte. Als Eigentümer oder Antragsteller beziehungsweise als Eigentümerin oder Antragstellerin erkläre ich für mich und meine Nachfolger oder Nachfolgerinnen, dass die geförderten Anlagen auf die Mindestdauer von 10 Jahren, gerechnet ab Fertigstellung, unterhalten und gepflegt werden und die geförderten Maßnahmen nicht zu einer Mieterhöhung führen. Zusätzliche Angaben für Vereine: Beschreibung der gemeinnützigen Tätigkeit: Mir ist die kommunale Förderrichtlinie der Stadt Köln über die Vergabe von Zuwendungen zur Gestaltung privater Haus-, Hof- und Fassadenflächen bekannt und ich erkenne die Inhalte verbindlich an. Link zur Richtlinie Der Zuschuss ist zurückzuzahlen, wenn gegen die eigenen Verpflichtungen oder gegen die Vorgaben der Richtlinie über die Vergabe von Zuwendungen zur Gestaltung privater Haus-, Hof- und Fassadenflächen verstoßen wird. Ich versichere, dass die Angaben vollständig und richtig sind. Mit meiner Unterschrift bestätige ich, dass ich die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen habe und ihr zustimme. Link zur Datenschutzerklärung Ort und Datum Unterschrift Antragstellerin oder Antragsteller Seite 3 von 3
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VI/152/1 Vorlagen-Nummer 0018/2019 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Beschluss der Richtlinie zur Umsetzung der Maßnahme „Haus-, Hof- und Fassadenprogramm„ im Projekt „Starke Veedel – Starkes Köln“ im Sozialraum „Buchheim/ Buchforst, Mülheim- Nord/Keupstraße„ Beschlussorgan Bezirksvertretung 9 (Mülheim) Gremium Datum Beschluss: 1. Die BV Mülheim beschließt die Richtlinie zur Umsetzung des Haus-, Hof- und Fassadenpro- gramms im Gesamtwert von 327.000 €. Grundlage ist das Leitkonzept „Starke Veedel – Starkes Köln“ (Ratsbeschluss vom 20.12.2016, Vorlage-Nr. 2899/2016) und das darauf basierend erstellte Integrierte Stadtentwicklungskonzept für den Sozialraum „Buchheim/ Buchforst, Mülheim- Nord/Keupstraße“ (Ratsbeschluss vom 18.05.2017, Vorlage Nr. 1381/2017). 2. Die BV Mülheim erkennt die Richtlinie (Anlage) an und beauftragt die Verwaltung mit der Umset- zung der investiven Maßnahme Haus-, Hof- und Fassadenprogramm im Sozialraum „Buchheim/ Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße“. Beschlussalternative: Die BV Mülheim erkennt die Richtlinie zur Umsetzung des Haus-, Hof- und Fassadenprogramms für den Sozialraum „Buchheim/ Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße“ und die Umsetzung der Maßnah- me nicht an. Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 21.01.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 327.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 70 % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 70 % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen derzeit nicht bezifferbar€ Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung: 1. Ausgangslage Köln hat sich mit einem Konzept für den breiten Ansatz der sozialraumorientierten Stadtentwicklung entschieden und mit dem Leitkonzept „Starke Veedel - Starkes Köln: mitwirken, zusammenhalten, Zukunft gestalten" (abrufbar unter www.starke-veedel.koeln) die unterschiedlichen Handlungsfelder des Aufrufs gemeinsam betrachtet. Grund- und damit Fördervoraussetzung, um Mittel aus den euro- päischen Struktur- und Investitionsfonds und dem Städtebauförderprogramm beantragen zu können, ist die Erstellung eines Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes. Das Leitkonzept wurde am 20.12.2016 (Vorlagen-Nr. 2899/2016) vom Rat beschlossen. Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für den Sozialraum „Buchheim/ Buchforst, Mülheim- Nord/Keupstraße“, vom Rat beschlossen am 18.05.2017 (Vorlage-Nr. 1381/2017), ist ein Bestandteil dieses Leitkonzeptes. Das ISEK beinhaltet eine detaillierte Betrachtung des Sozialraumes und geht auf dessen spezifische Anforderungen ein. Ziel des Programms „Starke Veedel – Starkes Köln“ ist es, verbesserte Lebensbedingungen der Menschen in allen elf Sozialräumen des Programmgebiet zu schaffen und auf den Arbeiten des Programms „Lebenswerte Veedel“ aufzubauen. 2. Bedeutung der Maßnahme „Haus-, Hof- und Fassadenprogramm“ für den Sozialraum „Buchheim/ Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße“ Der Sozialraum „Mülheim-Nord und Keupstrasse“ ist, insbesondere im Bereich Schanzenstraße, durch die Mischung aus Wohnen und Gewerbe geprägt. Die Wohngebäude stammen überwiegend aus der Gründerzeit vor 1920 und sind zum größten Anteil Mehrfamilienhäuser. Der Gebäudebestand zeigt einen heterogenen Erhaltungszustand. Dabei ist insbesondere in den letzten beiden Jahren eine 3 zunehmende Sanierungsaktivität privater Hauseigentümer im Bereich der Berliner Straße zu be- obachten. Auch hat die GAG Immobilien AG ihren Gebäudebestand in der Hacketäuer Siedlung auf- gewertet und energetisch saniert. Andere Quartiere zeigen im Gegenzug einen mehrheitlich unsanier- ten Zustand. Aufgrund der gründerzeitlichen Bausubstanz und der innenstadtnahen Lage werden vor Ort weitere Aufwertungspotenziale gesehen und zunehmend die Befürchtung einer einsetzenden Verdrängung der ansässigen Bevölkerung. Im Sozialraum Buchheim und Buchforst sind Wohnsiedlungen aus unterschiedlichen Entstehungszeit- räumen zu finden. In Buchheim erfolgte die Siedlungsentwicklung ab den 1940er Jahren. Die Mehr- heit der Gebäude sind Geschosswohnungsbauten. Der funktionale Schwerpunkt liegt in Buchheim in der Wohnfunktion. Es gibt nur wenig Infrastruktur und Arbeitsmöglichkeiten. Buchforst grenzt im Osten an den Stadtteil Buchheim, im Süden an den Stadtteil Kalk und im Westen und Norden an Mülheim. In Buchforst fand eine Siedlungsentwicklung ab den 1920er Jahren statt, die teilweise im Stile des „Neuen Bauens“ als Weiße Stadt und Blauer Hof durch die Kölner Architekten Wilhelm Riphahn und Caspar Maria Grod geplant und ausgeführt wurde. Darüber hinaus finden sich Geschoßwohnungsbauten unterschiedlicher Epochen. Buchforst ist durch mehrere Bahntrassen der Deutschen Bahn AG und die Stadtautobahn (Bundesstraße 55a) im Süden geprägt, die als starke räumliche Zäsuren wirken. Die vorhandenen Mängel im Zustand und der Gestaltung des Wohnumfel- des sowie einzelner Wohnungsbestände zeigen erhöhten Handlungsbedarf und spiegeln sich sichtbar im Zustand des Wohnumfeldes wider. Das Haus-, Hof- und Fassadenprogramm bildet dabei einen wichtigen Beitrag für die Gestaltung des Wohnumfeldes, in dem es für die Bedarfe sensibilisiert, Eigentümer mobilisiert und konkrete Gestal- tungsmaßnahmen im Sozialraum anstößt. Es soll dazu anregen, nachhaltige Verbesserungen an Wohnhäusern oder am unmittelbaren Wohnumfeld vorzunehmen. Die Wohn- und Aufenthaltsqualität im Sozialraum soll verbessert werden.Grundlage der Förderung bildet die Förderrichtlinie Stadterneu- erung von 2008 (Teil II, Förderbestimmungen für die städtebauliche Sanierung und Entwicklung). Da die Wohnung, das direkte Wohnumfeld und die unmittelbare Nachbarschaft für die Bewohnerin- nen und Bewohner von hoher Bedeutung sind und bei der Integration unterschiedlicher Bevölke- rungsgruppen zentrale Ansatzpunkte bilden, trägt das Haus-, Hof- und Fassadenprogramm erheblich zur nachhaltigen Quartiersentwicklung bei. Durch die Erneuerung der Ansichtsflächen von Wohngebäuden werden Innenhof und Straßenseite deutlich aufgewertet. Das Förderprogramm bietet Mietern und Eigentümern von Wohnimmobilien und gemischt genutzten Immobilien Unterstützung bei Verschönerungsmaßnahmen für Fassaden und Innenhöfe. Ein attraktiver Stadtteil stärkt das gemeinsame Miteinander von Bewohnerinnen und Be- wohnern. Die Eigentümerstruktur gliedert sich von Bestandshaltern in den Großsiedlungen mit bis zu mehreren Hundert Wohnungen, Eigentümergemeinschaften nach dem Wohnungseigentümergesetzt (WEG) bis hin zu Einzeleigentümern in den Einfamilienhausgebieten. Die Bausteine „Entsiegelung“ und „Begrünung von Dach, Fassaden und Innenhöfen“, die im Rahmen der Förderrichtlinie Stadterneuerung von 2008 in Teil II, Ziffer 11.2 Satz 1 mit aufgeführt werden, sol- len innerhalb des Haus- Hof- und Fassadenprogramms explizit nicht gefördert werden. Die Stadt Köln bietet zu diesen Themen das Förderprogramm „GRÜN hoch 3 | DÄCHER | FASSADEN | HÖFE" des Amtes für Umwelt- und Verbraucherschutz“ an. 3. Finanzen Die derzeit kalkulierten Kosten für die Maßnahme „Haus-, Hof- und Fassadenprogramm“ betragen insgesamt 327.000 € für den Sozialraum „Buchheim/ Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße“. Sie lie- gen innerhalb des Kostenvolumens der bereits beschlossenen Mittel des Gesamtprogramms in Höhe von 77,3 Millionen €. Die Höhe der Fördermittel im Rahmen der Städtebauförderung betragen 228.900 € gem. Zuwen- 4 dungsbescheid vom 26.09.2017, Nr. 05/05/17 Die Planung der Maßnahme Haus-, Hof- und Fassadenprogramm erfolgte ursprünglich konsumtiv im Teilergebnisplan 0902, Stadtentwicklung, Teilplanzeile 15 – Transferaufwendungen. Im Rahmen der Bewirtschaftung erfolgt nach dem Beschluss die Umschichtung der geplanten Mittel in den Teilfinanz- plan 0902 Stadtentwicklung bei der Finanzstelle 1502-0902-6-AZ01 „aRAP pRAP Starke veedel SR Haus-, Hof- und Fassadenprogramm“. Anlagen Richtlinie mit Karten und Antragsvordruck
Richtlinie Fassadenprogramm_Sozialraum Buchheim, Buchforst, Mülheim
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Richtlinie der Stadt Köln über die Vergabe von Zuwendungen zur Gestaltung
privater Haus-, Hof- und Fassadenflächen im Rahmen des Programms
„Starke Veedel – Starkes Köln“ für den Sozialraum
„Buchheim/ Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße“
Präambel
Der Sozialraum „Buchheim/ Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße“ wurde 2016 auf
Grundlage des städtebaulichen Leitkonzeptes „Starke Veedel – Starkes Köln“ in das Förder-
programm „Soziale Stadt“ des Landes Nordrhein-Westfalen (§ 171e BauGB) aufgenommen.
Im Rahmen der Gebietsentwicklung sollen Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger zur Ge-
staltung von privaten Fassaden sowie Innenhof- und Gartenflächen unterstützt werden, die
den wohnortnahen Bereich aufwerten.
1 Zuwendungszweck und Rechtsgrundlagen
1.1 Die Stadt Köln gewährt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-
Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland Zuwendungen für die Herrichtung
und Gestaltung von Außenwänden sowie von Hof- und Gartenflächen auf privaten
Grundstücken im Gebiet „Starke Veedel – Starkes Köln“, Sozialraum „Buchheim/
Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße“. Das Förderobjekt muss sich im Sozialraum
„Buchheim/ Buchforst, Mülheim-Nord/Keupstraße“ und im Gebiet der sozialen
Stadt befinden. Die Abgrenzung des Programmgebietes ist in der Anlage 1 und 2,
Karten der Sozialräume mit Darstellung des Sozialen Stadtgebietes, dargestellt.
1.2 Zuwendungen werden nach Maßgabe der Richtlinien über die Gewährung von Zu-
wendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Stadtentwicklung und Stadterneue-
rung des Landes Nordrhein-Westfalen vom 22. Oktober 2008 (Förderrichtlinien Stadt-
erneuerung 2008, Teil II, Nr. 11.2 und Teil III) des Landes NRW, der jeweiligen Zu-
wendungsbescheide der Bezirksregierung Köln, den Verwaltungsvorschriften zu § 44
der Landeshaushaltsordnung i. V. m. Nr. 12 VV LHO und den Richtlinien zur Anteils-
finanzierung gewährt.
1.3 Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Zuschüsse können nur gewährt
werden, soweit es die Haushaltslage der Stadt Köln sowie die bewilligten Landeszu-
schüsse zulassen und die Gesamtfinanzierung von Seiten der Antragstellerin/des An-
tragstellers nachgewiesen ist. Die Stadt Köln entscheidet über den Antrag nach
pflichtgemäßem Ermessen.
1.4 Der Förderzeitraum und die Inanspruchnahme von Fördermitteln enden am
30.Oktober 2021.
2 Begünstigter Personenkreis
Antragsberechtigt sind Eigentümerinnen und Eigentümer (natürliche und juristische
Personen), kommunale und private Wohnungs- und Immobiliengesellschaften, Mieter
oder sonstige dingliche Verfügungs- oder Nutzungsberechtigte mit schriftlicher Ein-
verständniserklärung des Eigentümers bzw. der Eigentümerin. Diese müssen erklä-
ren, dass sie die aus dieser Richtlinie/Maßnahme folgenden Verpflichtungen bereit
sind einzuhalten.
3 Gegenstand der Förderung
3.1 Förderfähig sind insbesondere folgende Maßnahmen:
3.1.1 Die farbliche Gestaltung von Außenwänden an Gebäuden (Reinigen, Verputzen und
Streichen von Fassaden und Giebeln). Für diese Maßnahmen beträgt der Zuschuss
50 Prozent der förderungsfähigen Kosten, jedoch höchstens 10 €/m² gestalteter,
durch Aufmaß nachgewiesener Fläche.
3.1.2 Die Erneuerung und/oder Wiederherstellung der Fassaden von unter Denkmalschutz
stehenden Gebäuden. Für diese Maßnahmen beträgt der Zuschuss 50 Prozent der
förderungsfähigen Kosten, jedoch höchstens 30,00 €/m² gestalteter, durch Aufmaß
nachgewiesener Fläche,
3.1.3 Die einmalige Beseitigung von Graffitischäden an Gebäuden einschließlich farblicher
Neugestaltung und dauerhafter Schutzbeschichtung (permanenter Graffitischutz). Für
diese Maßnahmen beträgt der Zuschuss 50 Prozent der förderungsfähigen Kosten,
jedoch höchstens 30,00 €/m² gestalteter, durch Aufmaß nachgewiesener Fläche.
3.1.4 Die künstlerische Gestaltung von Fassaden, sowie die dazu erforderlichen Vorarbei-
ten. Für diese Maßnahmen beträgt der Zuschuss 50 Prozent der förderungsfähigen
Kosten, jedoch höchstens 30,00 €/m² gestalteter, durch Aufmaß nachgewiesener Flä-
che.
3.1.5 Die Gestaltung von Mietergärten (insbesondere die Bereitstellung von Gartenland zur
Nutzung als Mietergärten), Innenhöfen, Abstandsflächen, Vorgärten und Zuwegungen
(zum Beispiel Anlegen von gemeinschaftlich genutzten Spiel-, Wege- und Sitzflächen)
einschließlich der erforderlichen Vorarbeiten. Für diese Maßnahmen beträgt der Zu-
schuss 50 Prozent der nachgewiesenen förderungsfähigen Kosten, jedoch höchstens
30,00 €/m² gestalteter, durch Aufmaß nachgewiesener Fläche.
Die Aufwendungen für vorbereitende Maßnahmen, Einrichtung und Planung müssen
im angemessenen Verhältnis zu Bepflanzung und gärtnerischer (bei Mietergärten)
Gestaltung stehen. Nicht förderfähig sind besonders aufwendige gärtnerische Anla-
gen, Skulpturen und Brunnen.
Eine geförderte Gestaltung von privaten Hof- und Gartenflächen muss auf die Be-
dürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner ausgerichtet sein. Die Zugänglichkeit für
alle Mieter und Mieterinnen des Gebäudes beziehungsweise der Wohnanlage, zu der
die Hof- und Gartenflächen gehört, muss sichergestellt und barrierefrei sein. Die Mie-
terschaft ist bei der Planung angemessen zu beteiligen.
3.1.6 In den förderfähigen Gesamtkosten können Nebenkosten (Brutto) für eine fachlich
erforderliche Beratung und/oder Betreuung (zum Beispiel Planung, Bauleitung) durch
eine anerkannte Fachkraft bis zur Höhe von 5 Prozent der förderungsfähigen Umbau-
beziehungsweise Gestaltungskosten (siehe 3.1.1 bis 3.1.5) enthalten sein. Ausge-
schlossen sind Verwaltungs-, Rechtsberatungs- oder Finanzierungskosten.
3.2 Maximale Förderhöhe
Die maximale Förderhöhe je Förderobjekt beträgt 24.999 Euro.
4 Fördervoraussetzungen
4.1 Maßnahmen können nur gefördert werden, wenn das Grundstück innerhalb der Ab-
grenzung des Gebietes des Sozialraumes „Buchheim/ Buchforst, Mülheim-
Nord/Keupstraße“ und gleichzeitig im Gebiet der Sozialen Stadt (siehe Anlage 1 und
2) liegt.
4.2 Die Gestaltung von privaten Hof-, Garten- und Hausflächen soll zu einer wesentlichen
und nachhaltigen Verbesserung und damit auch einer entsprechenden Aufwertung
der Wohn- und Freizeitsituation im Sozialraum beitragen. Sie muss sich hinsichtlich
der Lage und des Zustandes der Gebäude in das Straßenbild einfügen.
4.3 Maßnahmen an nicht zu Wohnzwecken genutzten Gebäuden können nur gefördert
werden, wenn sie sich im direkten Umfeld von Wohngebäuden befinden.
4.4 Die Finanzierung der Maßnahmen muss insgesamt gewährleistet sein.
4.5 Die als förderfähig anerkannten Gesamtkosten (einschließlich des Eigenanteils) dür-
fen nicht auf die Mieterinnen und Mieter umgelegt werden.
5 Förderungsbedingungen
5.1 Mit der Förderung entsteht eine Zweckbindung, das heißt, die geförderten baulichen
Maßnahmen dürfen nicht anderen Zwecken als dem Förderungszweck dienen. Sie
sind mindestens für die Dauer der Zweckbindung im geförderten Zustand instand zu
halten und in gepflegtem Zustand nutzbar zu halten. Die Objekte der Maßnahmen
dürfen nicht ohne Genehmigung der Stadt Köln abgerissen oder entfernt werden.
Diese Verpflichtung ist auch auf einen eventuellen Rechtsnachfolger zu übertragen.
Alle Originalbelege (auch Angebote) sind für die Dauer der Zweckbindungsfrist vom
Förderempfänger aufzubewahren.
Die Zweckbindungsfrist beträgt 10 Jahre. Die Frist beginnt mit der Vorlage des voll-
ständigen Verwendungsnachweises bei der Stadt Köln.
5.2 Erforderliche Genehmigungen sind vor Bewilligung der Förderung einzuholen. Der
Förderbescheid ersetzt nicht die nach anderen Vorschriften erforderlichen behördli-
chen Genehmigungen oder Zustimmungen zu den Maßnahmen (zum Beispiel die Zu-
stimmung der unteren Denkmalschutzbehörde).
5.3 Die Fassadengestaltung an Baudenkmälern, in deren Nahbereich sowie an Gebäu-
den in Denkmalbereichen bedarf der schriftlichen Zustimmung der Unteren Denkmal-
behörde. Die Genehmigung der Unteren Denkmalbehörde ist von der Antragstelle-
rin/dem Antragsteller vorzulegen. Im Förderbescheid festgelegte Farbkonzepte und
gestalterische Maßnahmen sind einzuhalten. Die Gestaltung der Fassaden soll sich
an der Bebauungsumgebung orientieren.
5.4 Die Maßnahmen zur Gestaltung und Herrichtung von Mietergärten müssen stadtöko-
logisch sinnvoll sein und den Wohn- und Freizeitwert wesentlich und nachhaltig ver-
bessern. Die Bepflanzung ist vorzugsweise aus heimischen Blüh- und Nutzpflanzen
zu gestalten.
5.5 Die Maßnahmen sollen vorrangig an Mehrfamilienhäusern (Gebäude mit wenigstens
zwei Wohnungen) und Gebäuden mit Gewerbeflächen im Erdgeschoss durchgeführt
werden. Die Förderung von Maßnahmen an Einfamilienhäusern ist nur möglich, so-
fern die zur Verfügung stehenden Fördermittel im Jahresverlauf durch andere Antrag-
stellungen nicht ausgeschöpft wurden.
6 Besondere Fördervoraussetzungen für kommunale und private Woh-
nungs- und Immobiliengesellschaften (gilt auch für sonstige juristische
Personen)
Die hier geltenden Regelungen zur Zuschussbewilligung nach Ziffer 11.2 der Förder-
richtlinien Stadterneuerung 2008 sind auf dauerhaft unrentierliche städtebauliche In-
vestitionen in den Gebäudebestand ausgerichtet. Es besteht nach den Vorgaben des
Landes Nordrhein-Westfalen bei dem Personenkreis der kommunalen und privaten
Wohnungs- und Immobiliengesellschaften im konkreten Einzelfall ein erhöhter Prüf-
und Testieraufwand. Aus diesem Grunde ist die Vorlage einer Discounted-Cash-
Flow-Berechnung (DCF-Berechnung) über 30 Jahre erforderlich. Die Berechnung ist
von einem geprüften Wirtschaftsprüfer aufzustellen. Um einen Förderzugang zu er-
halten, muss die Berechnung negativ oder ausgeglichen abschließen. Dasselbe gilt
für sonstige juristische Personen.
7 Förderausschluss
Von der Förderung sind ausgeschlossen:
Gebäude, die in den letzten 10 Jahre errichtet wurden
Maßnahmen der Instandhaltung
Maßnahmen, deren förderungsfähige Kosten unter der Grenze von 2.000,00 €
liegen (die Gesamtkosten inklusive Eigenanteil müssen mindestens 4.000 € be-
tragen)
Eigenleistungen des Antragstellers oder anderer Personen
Energetische Maßnahmen (zum Beispiel Dämmung, Austausch von Fenster und
Türen)
Maßnahmen, die nach anderen Richtlinien und/oder Förderprogrammen (zum
Beispiel Lärmschutz, Modernisierung, Denkmalpflege, Begrünung) gefördert
werden können
Stellplätze für Kraftfahrzeuge
Maßnahmen, die ohne schriftliche Zustimmung der Stadt Köln vor Bewilligung
des Zuschusses begonnen wurden. Als Beginn ist bereits der Abschluss eines
Leistungs- und Lieferungsvertrages zu werten. Vorbereitende Planungsarbeiten
sind hiervon ausgenommen
Maßnahmen auf Grundstücken mit Gebäuden, die Missstände oder Mängel im
Sinne des § 177 Abs. 2 und 3 BauGB aufweisen
Gestaltungen oder Nutzungen, die öffentlich-rechtlichen Festsetzungen oder pri-
vatrechtlichen Vorschriften widersprechen
Maßnahmen, die aufgrund öffentlich-rechtlicher Vorschriften oder baurechtlicher
Auflagen ohnehin erforderlich sind oder zu deren Durchführung sich der Antrag-
steller gegenüber der Stadt Köln verpflichtet hat
Kosten für Änderungen an Ver- und Entsorgungsleitungen
Maßnahmen, die nicht durch ein Fachunternehmen ausgeführt werden bezie-
hungsweise wurden
8 Antragstellung und Verfahren
8.1 Antragsberechtigt ist der unter Ziffer 2 genannte Personenkreis. Für den Förderantrag
wird ein Formular bereitgestellt, das ausgefüllt und zusammen mit den unter Ziffer 8.2
angegebenen Unterlagen beim Amt für Stadtentwicklung und Statistik einzureichen
ist. Im Bedarfsfall leisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Stadtentwick-
lung und Statistik bei der Formulierung der Anträge Hilfestellung und stehen den An-
tragstellenden beratend zur Seite.
Anträge werden in der Reihenfolge ihres Eingangs bearbeitet.
8.2 Erforderliche Unterlagen zur Antragsstellung sind:
Eigentümernachweis
Schriftliche Einverständniserklärung der Eigentümerin/des Eigentümers mit Zusi-
cherung, dass die aus dieser Richtlinie folgenden Verpflichtungen für die Dauer
der Zweckbindungsfrist eingehalten werden (Kommt zum Tragen, wenn nicht die
Eigentümerin/der Eigentümer den Antrag stellt.)
Schriftliche Bestätigung, dass mit der Maßnahme noch nicht begonnen wurde
Mindestens drei vergleichbare Kostenvoranschläge von qualifizierten Fachbetrie-
ben (Übersteigt die Gesamtsumme den Betrag von 50.000 € sind fünf vergleich-
bare Kostenvoranschläge einzuholen. Die Kölner Vergabeordnung (KVO) ist zu
beachten).
Nachweis, dass die Maßnahme finanziert werden kann
Fotos und Dokumentation über die Ausgangssituation
Lageplan im Maßstab 1:500
Bestandsplan (Grundriss, Schnitt, Ansicht im Maßstab 1:100)
Nachweis über das Baujahr des Gebäudes
Detaillierte schriftliche Beschreibung der Maßnahme und zeichnerische Darstel-
lung des Vorhabens (Entwurfsskizze im Maßstab1:200)
Farb- und Gestaltungskonzept bei Fassadengestaltungen
Flächenermittlung nach Zeichnung und Aufmaß
Gegebenenfalls erforderliche Genehmigungen oder Erlaubnisse (zum Beispiel
Genehmigung der Unteren Denkmalbehörde)
Erklärung über die Dauer der Arbeiten (Aufstellung eines Zeitplanes der Arbeiten)
Bei kommunalen oder privaten Wohnungs- und Immobiliengesellschaften sowie
sonstigen juristischen Personen ist eine DCF-Berechnung notwendig
Datenschutzerklärung (siehe Antragsformular mit Link)
Ausgefülltes Antragsformular gemäß Vordruck (Anlage 3)
Im Bedarfsfall behält sich die Stadt Köln die Anforderung weiterer Unterlagen vor.
8.3 Nach Prüfung der Unterlagen ergeht seitens der Stadt Köln ein schriftlicher Förderbe-
scheid, in dem der Maßnahmenumfang und die Maßnahmenart eindeutig beschrie-
ben werden. Der Förderbescheid enthält alle erforderlichen Auflagen, Bedingungen
und Nebenbestimmungen, den Durchführungs- und Abrechnungszeitraum sowie die
Höhe des Zuschusses.
Eine nachträgliche Erhöhung des Zuschusses ist ausgeschlossen. Abweichungen
von den geprüften Unterlagen bedürfen der vorherigen Zustimmung durch die Stadt
Köln und sind unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
8.4 Die Antragstellerin/Der Antragsteller darf mit den Maßnahmen erst nach Erhalt des
schriftlichen Förderbescheides beginnen. Die Maßnahme ist innerhalb des im Förder-
bescheid festgelegten Durchführungs- und Abrechnungszeitraumes durchzuführen
und mit der Bewilligungsbehörde abzurechnen. Der Durchführungs- und Abrech-
nungszeitraum beträgt maximal 12 Monate. Der letzte Durchführungs- und Abrech-
nungszeitraum endet am 30.10.2021 und ist dem Förderbescheid zu entnehmen.
8.5 Die Antragstellerin/Der Antragsteller hat das Betreten des Grundstücks durch zustän-
dige städtische Bedienstete bis zum Abschluss der Maßnahme jederzeit zu ermögli-
chen, um die geförderten Maßnahmen in Augenschein zu nehmen und die für die
Förderung maßgeblichen Pläne, Belege und sonstigen Unterlagen einzusehen. Wäh-
rend der Zweckbindungsfrist ist die Stadt Köln berechtigt, nach angemessener Vor-
ankündigungsfrist, das geförderte Projekt vor Ort zu besichtigen.
8.6 Hat die Stadt Köln ausnahmsweise schriftlich einem Baubeginn vor Erlass des För-
derbescheides zugestimmt, so ist hieraus kein Rechtsanspruch auf eine spätere Ge-
währung eines Zuschusses abzuleiten.
8.7 Die Antragstellerin/Der Antragsteller hat der Stadt Köln nach Durchführung der Maß-
nahme, spätestens jedoch bis zum Ende des im Förderbescheid angegebenen
Durchführungs- und Abrechnungszeitraums, die Fertigstellung anzuzeigen und einen
Verwendungsnachweis entsprechend dem bereit gestellten Formvordruck vorzule-
gen. Dem Verwendungsnachweis sind alle Rechnungen und Ausgabebelege im Ori-
ginal sowie eine Fotodokumentation des Zustandes nach abgeschlossener Maßnah-
me beizufügen.
Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist zusätzlich nach Abschluss der Maßnahme die
Prüfung und Zustimmung der unteren Denkmalschutzbehörde vorzulegen.
8.8 Nach Überprüfung und Anerkennung des Verwendungsnachweises wird der Zu-
schuss ausschließlich auf das im Antrag genannte Konto der Antragstellerin/des An-
tragstellers ausgezahlt.
8.9 Übergeordnete Prüfinstanzen (zum Beispiel die Bezirksregierung Köln, der Landes-
rechnungshof) behalten sich das abschließende Prüfungsrecht vor. In diesem Fall
muss durch die Antragstellerin/den Antragsteller Akteneinsicht gewährt werden und
die Erteilung von Auskünften als auch eine Ortsbesichtigung innerhalb der Zweckbin-
dungsfrist sichergestellt werden.
9 Rücknahme und Widerruf des Förderbescheids
Im Falle eines Verstoßes gegen diese Richtlinie oder falscher Angaben der Antrag-
stellerin/des Antragstellers kann der Förderbescheid auch nach Auszahlung des Zu-
schusses entweder zurückgenommen oder widerrufen werden. Die Zuwendung ist in
diesen Fällen unverzüglich zu erstatten. Der Erstattungsanspruch wird insbesondere
festgestellt und geltend gemacht, wenn
eine auflösende Bedingung eingetreten ist (zum Beispiel nachträgliche Ermäßi-
gung der Ausgaben),
die Zuwendung durch unrichtige oder falsche Angaben erwirkt worden ist,
die Zuwendung nicht oder nicht mehr für den vorgesehenen Zweck verwendet
wird,
die Auflagen entsprechend der Richtlinie nicht oder nicht innerhalb einer ge-
setzten Frist erfüllt wird, insbesondere
der vorgeschriebene Verwendungsnachweis nicht rechtzeitig vorlegt wird,
der Mitteilungspflicht nach Ziffer 8.3 nicht rechtzeitig nachgekommen wird
oder
die Zweckbindungszeit nicht vollständig erfüllt wird.
Zurückgeforderte Beträge sind vom Zeitpunkt der Auszahlung an bis zum Zeitpunkt
der Erstattung mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz jährlich zu verzinsen.
10 Inkrafttreten
Diese Richtlinie tritt mit Beschlussfassung durch die zuständige Bezirksvertretung
Mülheim in Kraft.
Anlagen:
Anlage 1 und 2: Abgrenzung des Programmgebietes, Karten
Anlage 3: Antragsformular
Sozialraum Mülheim
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Starke Veedel- Starkes Köln Haus- Hof- und Fassadenprogramm - Durchführungsgebiet Abgrenzung des Durchführungsgebietes Sozialraum ,,Mülheim-Nord, Keupstraße" innerhalb des Gebietes der Sozialen Stadt gem. § 171e (3) BauGB
Sozialraum Bucheim_Buchforst
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Abgrenzung des Durchführungsgebietes: Sozialraum ,,Buchheim/Buchforst" innerhalb des Gebietes der Sozialen Stadt gem. § 171e (3) BauGB Starke Veedel- Starkes Köln Haus- Hof- und Fassadenprogramm - Durchführungsgebiet
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0018/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 04.01.2019
- Erstellt
- 02.01.2019 15:38