AN/1770/2024
TOP 3.1.9 Kommunen brauchen eine Zukunft mit höheren Einnahmen und Steueranteilen!
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Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
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Fraktion Bündnis90/Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion Die Linke-Fraktion Die FDP-Fraktion Volt-Fraktion Ratsgruppe Klimafreunde & GUT Einzelmandatsträger Thor Zimmermann Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 12.12.2024 AN/1770/2024 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 12.12.2024 TOP 3.1.9 Kommunen brauchen eine Zukunft mit höheren Einnahmen und Steueranteilen! Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die antragstellenden Fraktionen bitten Sie, folgenden Änderungsantrag auf die Tagesord- nung der nächsten Sitzung des Rates zu setzen. Beschluss: Der Rat der Stadt Köln schließt sich den Forderungen des Städtetages NRW anlässlich des Entwurfes für den Landeshaushalt an und bekräftigt die „Kölner Erklärung“ der 42. Hauptver- sammlung des Deutschen Städtetages. Die nordrhein-westfälischen Städte brauchen eine echte Verbesserung der kommunalen Fi- nanzausstattung. Dafür muss das Land die Zuweisungen im Gemeindefinanzausgleich erhö- hen und den Verbundsatz deutlich anheben. Der Rat der Stadt Köln unterstützt den Deutschen Städtetag in seinen aktuellen Forderungen an die Parteien im Deutschen Bundestag, die Kommunen im Hinblick auf den nicht verab- schiedeten Haushalt und die vorläufige Haushaltsführung des Bundes dringend zu unterstüt- zen. Begründung: Die Ankündigungen von Entlassungen bei Thyssenkrupp-Steel, Ford und VW machen deut- lich, dass sich die Wirtschaft in Deutschland in einem tiefgreifenden Strukturwandel befindet. - 2 - Viele Menschen sind davon betroffen. Aber auch die Kommunen, das unterste Glied der öf- fentlichen V erwaltung in Deutschland, müssen mit rapiden Einschnitten, weniger Steuerein- nahmen und Schlüsselzuweisungen des Landes rechnen. Anlässlich der dramatischen Entwicklung der kommunalen Haushalte in NRW, insbesondere auch der Haushaltslage der Stadt Köln bekräftigt der Rat der Stadt Köln die „Kölner Erklä- rung“ der 42. Hauptversammlung des Deutschen Städtetages: „Städte sind Kristallisationspunkte gesellschaftlicher Entwicklungen: Neue Heraus- forderungen, die wachsende Diversität unserer Stadtgesellschaften und soziale Schieflagen finden sich auf engstem Raum. Die Städte müssen der rasanten Gleichzeitigkeit der Entwicklungen gerecht werden und unterschiedlichste Interes- sen ausgleichen. Sie gestalten Politik vor Ort so, dass sie alle Menschen in diesen grundlegenden Veränderungsprozessen mitnimmt und Antworten auf Krisen findet. Die Städte stehen ein für demokratische Werte, offenen Diskurs, Beteiligung, Viel- falt und Toleranz sowie Gleichstellung der Geschlechter ... Unsere Städte müssen in die Lage versetzt werden, dauerhaft und verlässlich ihre Aufgaben finanzieren zu können. Zeitlich begrenzte, bürokratische und unflexible Förderprogramme sind nicht der richtige Weg. Die Städte wissen selbst am besten, wie sie ihre Aufgaben wahrzunehmen haben. Sie brauchen das Gängelband der Förderprogramme nicht, sondern einen höheren Anteil am Steueraufkommen. Viel zu lange warten die Städte schon auf eine Lösung der Altschuldenproblematik, sie muss jetzt endlich kommen. Wer bestellt, bezahlt! Die strikte Einhaltung des Kon- nexitätsprinzips ist immer noch mehr Wunsch als Wirklichkeit. Die Länder sind hier gefordert. Aber auch der Bund muss bei seiner Gesetzgebung die finanziellen Aus- wirkungen auf die Städte im Blick haben.“ Mit freundlichen Grüßen gez. gez. gez. Lino Hammer GRÜNE- Fraktionsgeschäftsführer Niklas Kienitz CDU- Fraktionsgeschäftsführer Thomas Breustedt SPD- Fraktionsgeschäftsführe gez. Michael Weisenstein Fraktionsgeschäftsführer Die Linke gez. Ulrich Breite FDP-Fraktionsgeschäftsfüh- rer gez. Lucas Sickmöller Volt- Fraktionsgeschäftsführer gez. Karina Syndicus Ratsgruppe Klimafreunde & GUT gez. Thor Zimmermann Einzelmandatsträger - 3 -
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- AN/1770/2024
- Typ
- Gem. Änderungsantrag nach § 13 (Grüne)
- Datum
- 12.12.2024
- Erstellt
- 12.12.2024 12:16