V/0801/2013
Verkehrskonzept für die Umgestaltung der Amelsbürener Straße zwischen der Meesenstiege und der Westfalenstraße
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beschlussvorlage
13822 Zeichen
V/0801/2013 DER OBERBÜRGERMEISTER Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Betrifft Verkehrskonzept für die Umgestaltung der Amelsbürener Straße zwischen der Meesenstiege und der Westfalenstraße Anträge der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster vom 13.10.2010 und der CDU-Fraktion in der BV Münster-Hiltrup vom 18.10.2010 Planungsbeschluss Beratungsfolge 16.01.2014 Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Anhörung 06.02.2014 Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wirtschaft Entscheidung Beschlussvorschlag: I. Sachentscheidung: Dem verkehrstechnischen Entwurf (Stand: 10/2 013) zur Umgestaltung der Amelsbürener Straße zwischen der Meesenstiege und der Westfalenstraße als Gesamtkonzept (Anlage 3, Blätter 1 bis 3) wird zugestimmt. II. Finanzielle Auswirkungen: Es wird zur Kenntnis genommen, dass für die o. g. Maßnahme Kosten von insgesamt 2.487.500 € (Straße 1.962.500 €, Kreisverkehr 525.000 €) entstehen werden. Die v.g. Sachentscheidung ist wie folgt zu finanzieren: Teilfinanzplan Nr. Bezeichnung Haush.- jahr Betrag € Bemerkungen Produktgruppe 1201 Bereitstellung von Verkehrsflä- chen und –anlagen Investitionsmaßnah- me 4178 Amelsbürener Str., Meesenstie- ge-Westfalenstraße-Bau Auszahlungen 2015 2016 2017 600.000 962.500 400.000 Einzahlungen 2015 2016 2017 360.000 577.500 240.000 Saldo 785.000 Vorlagen-Nr.: V/0801/2013 Auskunft erteilt: Herr Witt Ruf: 492 61 57 E-Mail: Witt@stadt-muenster.de Datum: 18.11.2013 Öffentliche Beschlussvorlage - 2 - V/0801/2013 Die zur Finanzierung erforderlichen Ermächtigungen in Höhe von 1.962.500 € für den Straßenbau im Abschnitt Meesenstiege bis Westfalenstraße sind im Haushaltsplan-Entwurf 2014 bei der o. g. Produktgruppe veranschlagt. Die Mittel in Höhe von 525.000 € sind bisher nicht veranschlagt. Gefördert werden 60 % d er zuwendungsfähigen Kosten. Nach heutigem Stand werden für den Umbau zwischen Meesenstiege und Westfalenstraße Zuwendungen in Höhe von ca. 1.177.500 € erwartet. Der Förderantrag wurde 2012 durch das Tiefbauamt gestellt, die Bewilligung der Förde r- mittel liegt seit dem 02.08.2012 vor. Der Kreisverkehr wurde 2011 als neue Maßnahme für spätere Jahre angemeldet. Die Baukosten werden auf 525.000 € geschätzt, worauf nach dem heutigen Stand Zuwendu ngen in Höhe von ca. 315.000 € zu erwarten sind. Die Maßnahme wird laut BZR zurzeit im Anhang des mittelfristigen Programms (2012 – 2016) ge- führt. Die Möglichkeit der künftigen Förderung kann bei einer späteren Programmfortführung a n- hand des aktuellen Sachstandes erneut geprüft werden. Die Anmeldung muss zu gegebener Zei t erneuert werden. Die gesamte Baumaßnahme von der Meesenstiege bis zur Westfalenstraße löst keine Beiträge nach dem KAG oder BauGB aus. Begründung: Der Straßenzug Amelsbürener Straße – Marktallee ist derzeit als Landesstraße L 885 klassif iziert. Mit der fertig gestellten Verlängerung der Hansestraße soll in Zukunft der Straßenzug Hansestraße - Glasuritstraße die Funktion der L 885 übernehmen. Innerorts, von der Marktallee bis zum neuen Kreisverkehr auf der Amelsbürener Straße / Hansestraße, soll die L 885 zur Gemeindestraße a b- gestuft werden (Beschlussvorlage - V/0557/2008 - Bebauungsplan Nr. 470 Hiltrup – verlängerte Hansestraße / Amelsbürener Straße, AUB - Beschluss am 19.08.2008). Mit der geänderten Ve r- kehrsfunktion kann eine Aufwertung des Straßenraums erfolgen. In der Amelsbürener Straße müssen im Abschnitt zwischen der Meesenstiege und Westfalenstra- ße umfangreiche Straßensanierungsmaßnahmen nicht nur im Fahr bahnbereich sondern auch in den N ebenanlagen durchgeführt werden. Entsprechend dem Inhalt de r Antr äge der CDU - Ratsfraktion und der CDU -Fraktion in der BV -Hiltrup (Anlage 1 und 2) wurde ein Umgestaltung s- konzept für die Amelsbürener Straße entwickelt. Dieses Konzept wurde am 22.03.2012 in einer Bürgerversammlung seitens der Verwaltung vorg e- stellt (Anlage 4) und wurde von den Bürgerinnen und Bürgern positiv aufgenommen. Das Tiefbauamt nutzt seit 2004 die Möglichkeit der Förderung nach dem ÖPNVG, um die Halt e- stellen barrierefrei umbauen zu können. In den vergangenen Jahren konnten somit der Halteste l- lenkomfort an zahlreichen Standorten verbessert werden. Im Rahmen der Abstimmungen zum barrierefreien Umbau der Haltestellen wurden umfangreiche Asphaltarbeiten, Parkstreifenentsiege- lungen, Baumpflanzungen, Verbesserungen der Radwegeführungen und die Ver legung von Le i- tungen durch die Stadtwerke geplant. Planung: Um das relativ unattraktive Straßenbild der Amelsbürener Straße im Abschnitt zwischen der Me e- senstiege und Westfalenstraße optisch und ökologisch aufzuwerten, sollen in den Längsparkste i- fen Grünflächen mit Bäumen vorgesehen werden. Die Beobachtungen haben g ezeigt, dass weit mehr Parkraum zur Verfügung steht, als benötigt wird. - 3 - V/0801/2013 Auf der Südseite der Amelsbürener Straße zwischen Caldeloerweg und Theodor -Storm-Straße befinden sich öffentliche Verkehrsflächen, die unbefestigt, mit Unkraut zugewachsen sind und eine intensive Pflege bedürften. Diese Flächen werden in diesem Zusammenhang befestigt und dem Gehweg zugeordnet. Die Radwege sollen gemäß der ERA 2010 in einer Breite von 2,00 m ausgebaut und aus Gründen der Verkehrssicherheit durch einen Sicherheitstrennstreifen in einer Breite von 0,75 m von den angrenzenden Verkehrsflächen (Parkstreifen) abgetrennt werden. Im Bereich der Amelsbür ener Straße zwischen Nimrodweg und Haus Nr. 5 (auf der südlichen Seite) kann der Radweg aufgrund des vorh. Querschnitts nur in einer Breite von 1,60 m vorgesehen werden. Die Parkstreifen werden in einer Breite von 2,00 m ausgebaut. Die Gehwege erhalten eine Breite zwischen 1,60 und 3,40 m. Die Fahrbahnbreite (mit Ausnahme der Abbiegebereiche) wird auf 6,50 m reduziert. Kreisverkehr Aufgrund des abgeschlossenen Ausbaus der Verlängerung der Hansestraße und der neuen Ve r- kehrsfunktion wird vorgeschlagen, den Kreuzungsbereich der Amelsbürener Straße / Meesensti e- ge zum Kreisverkehrsplatz umzugestalten. Vorgesehen ist, ein Kreisverkehrsplatz mit dem inzwischen in Münster üblichen Standardmaß von 34 m Außendurchmesser einzurichten. Zusätzlicher Grunderwerb hierfür ist nicht erforderlich. Nach der Verkehrsprognose 2020 (m it Verlängerung Hansestraße, Realisierung Autobahna n- schluss und Hansa – Business Park usw.) wird der Knotenpunkt von ca. 1.400 Kfz/h befahren. Dieses Verkehrsaufkommen kann leistungsfähig in der Qualitätsstufe A über einen Kreisverkehr abgewickelt werden. Um auch für den Radverkehr eine verkehrssichere Lösung zu schaffen ist es erforderlich, dass der Radfahrer den Kreisverkehr ausschließlich entgegen dem Uhrzeigersinn befährt. Das bedeutet, dass die derzeit vorhandenen Sonderregelungen, die dem Radfahrer g estatten, Radwege teilwei- se in Gegenrichtung zu befahren aufgegeben werden müssen. Vorraussetzung hierfür ist, dass der Geh- und Radweg auf der Westseite der Meesenstiege nördlich der Amelsbürener Straße fertig gestellt ist. Die Verwaltung wird den Ausbau des gemeinsamen Geh - und Radweges nach der Umsetzung des Bebauungsplanes Nr. 519 „Hiltrup – Westlich Meesenstiege / Milingheide“ anstr e- ben. Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben wird der Knotenpunkt insgesamt übersichtlicher gestaltet, der Verkehrsablauf wird harmonisiert und es tritt eine verkehrsberuhigende Wirkung ein. Die Kosten für die Umgestaltung des Knotenpunktes zum Kreisverkehrsplatz betragen ca. 525.000 €. Der Bautermin des Kreisverkehrsplatzes ist abhängig davon, welche Priorität die Maßnahme in der Abstimmung zwischen der Stadt Münster und der Bezirksregierung erhält. Ein Bautermin kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht genannt werden. Haltestellen “Amelsbürener Straße“ Die Haltestelle „ Amelsbürener Straße“ in Fahrtrichtung Westfalenstraße soll am vorhandenen Standort verbleiben und als Buskap mit einem Niederflurbusbordstein von 16 cm und einem Au f- findestreifen ausgebaut werden. Durch die Einrichtung des Buskaps wird eine ausreichend große Aufstellfläche für die Fahrgäste - 4 - V/0801/2013 geschaffen, somit kann auch die vorhandene schmale Wartehalle gegen ein “Wall -Standard- Modell“ ausgetauscht werden. Für die Busfahrgäste, die ihr Fahrrad benutzen, um auf schne llem Weg zu der Haltestelle zu gelangen, wird der vorhandene Fahrradständer für ca. 11 Fahrräder, der im Bereich der Grünfläche platziert ist, in die Nähe der Haltestelle versetzt und gegen Anlehnbügel ausgetauscht. Die vorhandenen, nicht ausgebauten, städtischen Flächen (Nr. 313 und 314) we r- den im Zuge dieser Baumaßnahme als Gehweg ausgebaut. Die Haltestelle in Fahrtrichtung Meesenstiege soll um ca. 25,00 m in Richtung der Rückertstraße verlegt werden. Mit der Neuordnung der Haltestelle kann ein akzeptabler Halte stellenabstand so- wie eine erforderliche Versatzlänge zwischen den beiden Bushaltestellen eingehalten werden. Auch diese Seite soll als Buskap mit einem Niederflurbordstein von 16 cm, einem Auffindestre ifen und einer Aufstellfläche für die Fahrgäste in eine r Breite von 3,65 m ausgebaut werden. Die Au f- stellfläche wird mit einer neuen Wartehalle (Wall-Standard-Modell) ausgestattet. Um die Vorbeifahrt an einem haltenden Bus jederzeit zu gewährleisten, wird der separate (sehr lange) Linksabbiegestreifen aufgehoben und je 5,50 m breite Fahrstreifen markiert. Für den querenden Fußgänger kann durch die Aufhebung des Linksabbiegestreifens auf der A- melsbürener Straße in Höhe des Hauses Nr. 105 eine Mittelinsel mit einer Breite von 2,50 m vo r- gesehen werden. “Rückertstraße“ Der Umbau der Bushaltestelle „Rückertstraße“ (beide Fahrtrichtungen) als Buskap mit dem Einbau einer Mittelinsel als Querungshilfe im Bereich der Wegeverbindung zum Rehhagen ist mit der B e- schlussvorlage Nr. V/0736/2008 in der Sitzung des Ausschusses für Stadtplanung, Stadtentwic k- lung, Verkehr und Wirtschaft am 05.03.2009 beschlossen worden. Mit der Umsetzung der beschlossenen Planung wird im Knotenpunkt Amelsbürener Straße / Rückertstraße / Caldeloerweg östlich der Rückerstraße ein zweiter lichtsigna lgeregelter Überweg für Fußgänger angelegt. Die Einmündungsbereiche Rückertstraße und Caldeloerweg werden aus- gebaut bzw. eingeengt. Die neue Bordsteinführung ersetzt die vorhandenen Freiburger Kegel. “Langestraße“ Die Bushaltestelle „Langestraße“ (beide Fahrtrichtungen) wird in Richtung Westen verschoben. Im Falle eines haltenden Busses hat die Feuerwehr zukünftig, zwischen dem Bus und der Mitteli nsel, genügend Platz zum Vorbeifahren. Auf Grund dessen werden auf der Nordseite zwei Bäume en t- fernt. Die Haltepunkte werden mit einem Niederflurbusbordstein und einem Auffindestreifen au s- gebaut. Die vorhandenen Wartehallen werden gegen das “Wall -Standard-Modell“ ausg etauscht und näher an den Einstiegsbereich versetzt. Auf der nördlichen Seite sind neue Leitungen seitens der Stadtwerke Münster geplant. Im Rahmen dieser erforderlichen Arbeiten in den Geh- und Radwegen, werden eine Verbesserung der Radwe- geführung sowie die bauliche Einengung der Einmündung der Theodor -Storm-Straße durchg e- führt. Die heute im Einmündungsbereich vorhandenen Freiburger Kegel entfallen. “Nimrodweg“ Der Umbau der Bushaltestelle „Nimrodweg“ in Fahrtrichtung Westfalenstraße ist im Jahr 2003 als zuschussfähige Maßnahme durchgeführt worden. Die Haltestelle ist als Fahrbahnrandhaltestelle mit einem 16 cm Niederflurbusbord, einer 1,50 m breiten Aufstellfläche für die Fahrgäste, einer Wartehalle und Fahrradständern ausgestattet. Die nördliche Seite soll in diesem Zusammenhang ebenfalls barrierefrei , sprich mit einem Niede r- flurbusbord, einer Aufstellfläche für den Fahrgast und einem Auffindestreifen ausgebaut werden. Da die vorhandenen Flächen im Bereich dieser Bushaltestelle nicht ausreichen, muss ein geringer Teil der vorhandenen öffentlichen Grünflächen (Rasenfläche) in Anspruch genommen werden. Die Lagepläne für die Ausbaumaßnahme im Maßstab 1:500 werden den Fraktionen je einmal zur Verfügung gestellt. - 5 - V/0801/2013 Reduktionsvariante: Ein Minderausbau wird aus bautechnischer Sicht heraus im Sinne einer Reduktionsvariante für den o.g. Ausbaubereich nicht in Erwägung gezogen. Zielsetzung ist es, nicht nur Gemeinwohl or i- entiert zu handeln und die Grundversorgung sicherzustellen, sondern insbesondere auch Mindest- standards im Straßenbau im Sinne des Wirtschaftlichkeitsgebotes einzuhalten. Konkret bedeutet dieser Ansatz, nachhaltig die günstigste Relation zwischen dem verfolgten Zweck und den einz u- setzenden Mitteln zu erreichen. Es sind somit nicht nur die Herstellu ngskosten, sondern auch die Erhaltungskosten über die Lebensdauer der Anlage zu berücksichtigen. Die wirtschaftlichste Rel a- tion wird am ehestens gewahrt, indem Mindeststandards im Straßenausbau eingehalten werden. Fazit: Mit dem Ausbau der Bushaltestell en, der Querungshilfen und der Umgestaltung des Knotenpun k- tes Amelsbürener Straße / Meesenstiege zum Kreisverkehr, könnte ein weiterer und gleichze itig der letzte Schritt der Umgestaltung der Amelsbürener Straße realisiert werden. Aus o. g. Gründen empfiehlt die Verwaltung eine Ausführung entsprechend der Anlage 3, Blatt 1 bis 3. In Vertretung gez. Schultheiß Stadtdirektor Anlagen: Anlage 1 - Antrag der CDU-Fraktion im Rat vom 13.10.2010 Anlage 2 - Antrag A-H/0016/2010 der CDU-Fraktion in der BV Münster-Hiltrup vom 18.10.2010 Anlage 3 - verkehrstechnischer Entwurf (Blatt 1 bis 3) Anlage 4 - Niederschrift über die Bürgerversammlung (Blatt 1 und 2)
Anlage 1
2555 Zeichen
Com, 13. Oktober 2010 “ Antrag Verkehrskonzept für die Amelsbürener Straße .“ Der Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Verkehr und Wohnen möge beschließen: u Die Stadtverwaltung wird gebeten, ein n Verkehrskonzept für die Amelsbürener Straße vorzu- legen, dass den künftig geänderten Verkehrsströmen in der West-Ost-Achse Hiltrups - basie- rend auf dem Autobahnanschluss in Amelsbüren und einer ausgebauten Hansestraße - Rechnung trägt. Dabei soll insbesondere geprüft werden, «. wie im. Abschnitt der Amelsbürener Straße zwischen dem künftigen Anschluss der Hansestraße bis zur Meesenstiege und von der Meesenstiege bis zur Westfalen- straße der großzügige dimensionierte Straßenquerschnitt durch Querungshilfen und seitlicher Begrünung mit dem Ziel von Verkehrsienkung und Steigerung der Verkehrssicherheit verengt werden kann. Dabei ist auch zu prüfen, ob die heutige Ampelkreuzung Amelsbürener Straße / Meesenstiege in einen Kreisverkehr umgebaut werden kann. Begründung: - Mit der ausgebauten Hansestraße ist künftig eine südöstliche Umfahrung von Hiltrup mög- lich. Durch den Autobahnanschluss in Amelsbüren, der voraussichtlich ab dem Jahr 2013 für den Verkehr freigegeben wird, ist zu erwarten, dass lokale und regionale Verkehre i in dieser . Verkehrsachse zunehmen werden. Die heute überdurchschnittlich breit ausgebaute Amels- bürener Straße (insbesondere. im Bereich zwischen dem künftigen Verknüpfungspunkt zür Hansestraße bis zum Hoffmann-von-Fallersleben-Weg) soll für ihren Verkehrswert gegen- über der Hansestraße eine nachrängige Rolle einnehmen. Die vorgeschlagenen Maßnah- men zur Verengung des Straßenquerschnitts sollen dazu dienen, dass die zulässige Höchst- . geschwindigkeit dort durch die Verkehrsteilnehmer eher nachvollzogen und eingehalten und damit ein Beitrag zur Steigerung der Verkehrssicherheit geleistet wird. Der Kreuzurigsbereich Amelsbürener Straße / Meesenstiege sollte ausreichend Platz bieten, dort als Alternative zur heutigen Ampelkreuzung einen Kreisverkehr einrichten zu können. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Kreisverkehre dazu beitragen, dass Staus ver- mieden, die Umwelt weniger belastet, Unfälle deutlich reduziert und Kreisverkehre wesent- lich günstiger zu unterhalten sind als eine ständig zu wartende Ampelanlage. Gez. Weber und Fraktion CDU-Fraktion im Rat der Stadt Münster Fraktionsgeschäftsstelle Mauritzstraße 7-8 48143 Münster Telefon (0251) 4 18 43-0 "Telefax (0251) 4 31 36 - e-mail fraktion@cdu-ms.de ' hitp://www.cdu-ms.de Anlage 1 zur Vorlage V/0801/2013
Anlage 3 3(3)
45 Zeichen
Anlage 3 zur Vorlage V/0801/2013 Blatt 3 (3)
Anlage 3 2(3)
45 Zeichen
Anlage 3 zur Vorlage V/0801/2013 Blatt 2 (3)
Anlage 3 1(3)
45 Zeichen
Anlage 3 zur Vorlage V/0801/2013 Blatt 1 (3)
Anlage 4
4440 Zeichen
Anlage 4 zur Vorlage V/0801/2013 Stadtentwicklung Stadtplanung Verkehrsplanung Niederschrift über die Bürgerversammlung ° Stadtbezirk: Münster-Hiltrup Anlass: . Umgestaltung der Amelsbürener Straße zwischen Meesenstiege i on und Westfalenstraße j Datum/Zeit: . 22. März 2012, 17.30 Uhr “Ort: j Stadthalle Hiltrup, Westfalenstraße 197° Teilnehmer: Zirka 30 Bürgerinnen und Bürger Leitung: Herr Schmidt 5 Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster-Hilrup Verwaltung: Frau Hertel, Herr Witt j \ Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung Bezirksbürgermeister Schmidt eröffnete um 17.30 Uhr die Bürgerversammlung. Er begrüßte die.anwesenden Bürgerinnen und Bürger und bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Dann stellte er das Podium vor und erläuterte den geplanten Ablauf der Bürgerversammlung. Anschließend stellte Herrn Witt die Planung für die Umgestaltung der Amelsbürener Straße anhand einer Powerpoint-Präsentation vor. Zu Beginn seiner Ausführungen erläuterte Herr Witt zunächst die Funktion der Amelsbürener Straße im Straßennetz der Stadt Münster. Er teilte mit, dass der Straßenzug Amelsbürener Straße - Marktallee derzeit als Landesstra- ße L 885 klassifiziert ist, aber künftig zur Kreisstraße herabgestuft werden soll, während der Straßenzug Hansestraße - Glasuritstraße die Funktion der L 885 übernehmen soll. Auch nach Abstufung zur Kreisstraße wird die Amelsbürener Straße jedoch die Funktion einer Hauptverkehrsstraße behalten und weiterhin zum sogenannten Vorbehaltsnetz der Stadt ‚Münster und zum Feuerwehrvorbehaltsnetz gehören. Damit scheidet z. B. eine Einrichtung der Amelsbürener Straße als Tempo 30-Zone aus. . Die Verkehrsbelastung der Amelsbürener Straße würde von Herrn Witt mit ca. 8.800 Kfz/24h angegeben. . Herr Witt berichtete, dass in der Amelsbürener Straße zwischen Meesenstiege und Westfa- lenstraße umfangreiche Sanierungsmaßnahmen im Fahrbahnbereich und in den Nebenan- lagen durchgeführt werden müssen. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit einer Umgestaltung des Straßenraumes. Zudem liegen zwei Anträge aus dem politischen Raum; zu einer Um- gestaltung vor. ill MÜNSTER Niederschrift Bürgerversammlung / Seite 1 Anlage 4 zur Vorlage V/0801/2013 y Stadtentwicklung Stadtplanung © Verkehrsplanung. Herr Witt stellte folgende Grundzüge für die Umgestaltungsplanung vor: Verringerung der Fahrbahnbreite Reduzierung bzw. Wegfall der Abbiegestreifen Verbreiterung der Radwege Anlage von Sicherheitstrennstreifen , Barrierefreier Ausbau der Haltestellen ‚Gestalterische Aufwertung des Straßenraums Unterbindung des Lkw-Parkens Anlage von zusätzlichen Querungshilfen Umbau des Knotenpunktes Amelsbürener Straße / Meesenstiege Zu einem Kreisverkehr Die Umgestaltungsplanung wurde von Herm Witt anhand von Lageplänen abschnittsweise vorgestellt. Der Unterschied zwischen dem bestehenden und dem geplanten Ausbau wurde durch eine Gegenüberstellung von Querschnitten erläutert. Zur Verdeutlichung der Pla- nungsabsichten wurden beispielhaft Fotos von bereits realisierten Maßnahmen an anderen Straßen vorgestellt. Herr Witt gab einen Überblick der voraussichtlichen Baukosten und die geplante Finanzie- rung und teilte mit, dass für die Umgestaltung der Amelsbür&ner Straße zwischen. Mee- - senstiege und Westfalenstraße keine Anliegerbeiträge nach KAG erhoben werden. Der Bau- beginn wurde für 2013 in Aussicht gestellt. Nach dem Vortrag von Herrn Witt bat Herr Schmidt die Bürgerinnen und Bürger ihre Mei- nung zu äußern, und Anregungen zur Planung vorzutragen. Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger standen der vorgestellten Planung positiv gegen- über. Es wurden einige Verständnisfragen gestellt, die von Herrn Witt direkt beantwortet wurden. Folgende Anregungen wurden vorgetragen: « Einrichtung eines Durchfahrtsverbots für Lkw und einer Tempo 30 - Zone. * Verstärkte Überwachung der zulässigen Geschwindigkeit . «e Ein Bürger äußerte Sicherheitsbedenken gegen die geplante Fahrstreifenbreite von 5,50 m im Bereich der Bushaltestellen Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, bedankte sich Herr Bezirksbür- germeister Schmidt bei den Bürgerinnen und Bürgern für die rege Teilnahme und bei den Vertretern der Verwaltung für die Präsentation der Planung. Die Veranstaltung wurde um ca. 18.30 Uhr geschlossen. N Joachim Schmidt Doris Hertel Bezirksbürgermeister Protokollführerin Eizalil| münster Niederschrift Bürgerversammlung / Seite 2
Anlage 2
2513 Zeichen
Anlage 2 zur Vorlage V/0801/2013 A-H/0016/2010 Fraktion in der Bezirksvertretung ( a wı Münster-Hiltrup j Geschäftsstelle: ’ Mauritzstraße 4-6, 48143 Münster : j Tel. 0251 /41842-0 Fax 0251 /41842-44 eMail: post@cdu-muenster.de http://\www.cdu-muenster.de GET mm nn nn . |STADT MÜNSTER 25, Dich 20 Münster, 18.10.2010 : u Bezirksvertretung Münster-Hiltrup Antrag: Verkehrskonzept für die Amelsbürener Straße _ Die Stadtverwaltung wird gebeten, ein Verkehrskonzept für die ‚Amelsbürener Straße vorzulegen, dass den künftig geänderten Verkehrsströmen in der West-Ost-Achse Hiltrups - basierend auf dem Autobahnanschluss in Amelsbüren und einer ausgebauten Hansestraße — Rechnung trägt. Dabei soll insbesondere geprüft werden: Wie im Abschnitt der. Amelsbürener Straße zwischen dem künftigen Anschluss. der Hansestraße bis zur ° “ Meesenstiege und von der Meesenstiege bis zur Westfalenstraße der großzügig dimensionierte Straßenquerschnitt durch Querungshilfen und seitlicher Begrünung mit dem Ziel von Verkehrslenkung und Steigerung der Verkehrssicherheit verengt werden.kann. Dabei ist auch zu prüfen, ob die heutige Ampelkreuzung Amelsbürener Straße / Meeesenstiege in einen Kreisverkehr umgebaut werden kann. . . Begründung: Mit der ausgebauten Hansestraße ist künftig eine südöstliche Umfahrung von Hiltrup möglich. Durch den Autobahnanschluss in Amelsbüren, der voraussichtlich ab dem Jahr 2013 -für den Verkehr freigegeben wird, ist zu erwarten, dass lokale und regionale Verkehre in dieser Verkehrsachse zunehmen werden. Die heute überdurchschnittlich breit ausgebaute Amelsbürener Straße (im Bereich zwischen dem künftigen Verknüpfungspunkt zur Hansestraße bis zur Westfalenstraße) soll für ihren Verkehrswert ggü..der Hansestraße eine nachrangige Rolle einnehmen..Die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Verengung des Straßenquerschnitts . sollen dazu dienen, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit dort eher durch die Verkehrsteilnehmer .nachvollzogen und eingehalten wird und damit ein Beitrag zur Steigerung der 'Verkehrssicherheit geleistet wird. Der Kreuzungsbereich Amelsbürener Straße / Meesenstiege sollte ausreichend Platz bieten, dort als Alternative : zur heutigen Ampelkreuzung einen Kreisverkehr einrichten zu können. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass Kreisverkehre dazu beitragen, dass Staus vermieden, die Umwelt weniger belastet, Unfälle deutlich reduziert und Kreisverkehre wesentlich günstiger zu unterhalten sind als eine ständig zu wartende’Ampelanlage. - Fraktion -
Beratungsverlauf (2)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungBeschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (14)
- Westfalenstraße 197
- Amelsbürener Straße
- Hansestraße
- Marktallee
- Glasuritstraße
- Rückertstraße
- Langestraße
- Mauritzstraße 4
- Caldeloerweg
- Nimrodweg
- Hoffmann-von-Fallersleben-Weg
- Theodor-Storm-Straße
- Meesenstiege
- Rehhagen
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Vorlagen-Nr.
- V/0801/2013
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 27.11.2013
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37