Mandari Insight

1085/2019

Verteilung der Fördermittel 2019 "SeniorenNetzwerke/Offene Altenarbeit"

Beschlussvorlage Ausschuss 24.04.2019

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Nächste Beratung: Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren, Sitzung am 02.05.2019, TOP 3.2

Anlage 3 SOSE Vorlage 6.11.2018 SNW

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Ansehen

Anlage 4 Beschluss SOSE

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Ansehen

Anlage 2 Förderelement B Verteilungsübersicht 2019

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Ansehen

Beschlussvorlage Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1 Verteilungsübersicht 2019

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Ansehen

Anlage 3 SOSE Vorlage 6.11.2018 SNW

6401 Zeichen

Anlage 3 Beschlussvorlage SOSE 2.5.2019 
Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer 
 3177/2018 
Freigabedatum 
30.10.2018  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Leitprojekt "Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des 
demographischen Wandels" 
hier: Ausbau der SeniorenNetzwerke 
Beschlussorgan 
Ausschuss Soziales und Senioren 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt, vorbehaltlich der Zustimmung der Stadtarbeits-
gemeinschaft Seniorenpolitik, das in der Anlage beigefügte Strategiepapier für das Leitprojekt „Wei-
terentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demographischen Wandels – hier: Aus-
bau der SeniorenNetzwerke“, einschließlich der Einrichtung von 15 neuen SeniorenNetzwerken in 
den in der Anlage 2 vorgeschlagenen Stadtteilen und beauftragt die Verwaltung mit der Umsetzung. 
 
Die Verwaltung wird außerdem beauftragt, das bestehende Konzept für die SeniorenNetzwerk-Arbeit 
unter Beteiligung der Seniorenvertretung zu überarbeiten, die im vorgelegten Strategiepapier formu-
lierten Handlungsfelder aufzunehmen und das überarbeitete Konzept dem Ausschuss für Soziales 
und Senioren bis Ende 2019 zur Beschlussfassung vorzulegen. 
 
Ausschuss Soziales und Senioren 06.11.2018 
Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik 14.11.2018

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme  328.675 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2019 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    657.350 € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
Finanzielle Planung 
 
Um den Herausforderungen des demographischen Wandels im Hinblick auf die sich verändernden 
Bedarfe der älteren Generation begegnen zu können, sind die im Haushaltsplan 2018 veranschlagten 
Mittel für das Leitprojekt "Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des 
demographischen Wandels" in Höhe von insgesamt rd. 540.000 € wirksam einzusetzen. In diesem 
Betrag sind für die Zeit vom 01.7.2018 – 31.12.2018 = 328.675 € für den Ausbau der SeniorenNetz-
werke enthalten. Mit dem Restbetrag in Höhe von 211.325 € soll eine Koordinierungsstelle für allein 
lebende Menschen mit demenziellen Erkrankungen und der Ausbau der präventiven Hausbesuche 
gefördert werden. Für beide Maßnahmen werden separate Vorlagen gefertigt. 
 
Für das Haushaltsjahr 2019 sind für das Leitprojekt "Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem 
Hintergrund des demographischen Wandels" insgesamt rd. 1.100.000 € eingeplant. Nach 
Inkrafttreten des Haushalts 2019 ist daraus für die Zeit vom 01.01.2019 – 31.12.2019 ein Betrag in 
Höhe von 657.350 € für den Ausbau der SeniorenNetzwerke vorgesehen. 
 
Strategie und Ziele 
 
Die strategische Aufgabe der Sozialverwaltung besteht darin, die vorhandenen kommunalen Pro-
gramme und Maßnahmen zur Aktivierung und Teilhabe in den nächsten Jahren qualitativ und quanti-
tativ an die demographische Entwicklung anzupassen. Die beabsichtigten Wirkungsziele sind die 
Stärkung und Steuerung des Zusammenwirkens von professionellen Dienstleistungen mit nachbar-
schaftlichen, familiären und zivilgesellschaftlichen Ressourcen. Die Unterstützung soll durch Em-
powermentkonzepte und regionale Verzahnungen von wohnortnahen Unterstützungs- und Versor-
gungsangeboten den Grad der Autonomie und der Selbstbestimmung der Kölner Seniorinnen und 
Senioren erhöhen.

3 
Um dies für die SeniorenNetzwerke in Köln umsetzen zu können, wurde von Seiten der Verwaltung 
mit Beteiligung der Liga der Wohlfahrtsverbände, den Sozial-Betrieben Köln und der Seniorenvertre-
tung (vgl. Anlage 3) das in der Anlage beigefügte Strategiepapier erstellt. 
 
Ziel der SeniorenNetzwerke sind Begegnung und Kennenlernen der älteren Menschen im Stadtteil 
(Netzwerkerinnen und Netzwerker), um gemeinsame Aktivitäten entwickeln zu können. Dabei sollen 
gegenseitige Hilfe- und Unterstützungsstrukturen entstehen und die Möglichkeit geschaffen werden, 
dass sich ältere Menschen am Leben und der Gestaltung im Stadtteil beteiligen. Ein wesentliches 
Strukturmerkmal der SeniorenNetzwerk-Arbeit ist die Selbstorganisation der Netzwerkerinnen und 
Netzwerker im Stadtteil zu fördern und zu stärken. Dieses Merkmal soll auch in Zukunft unverändert 
erhalten bleiben.  
 
Maßnahmen 
 
Im Strategiepapier enthalten sind folgende wesentliche Gesichtspunkte: 
a) Quantitativer Ausbau der SeniorenNetzwerk-Arbeit auf 15 weitere Stadtteile in Köln (s. Anlage 
2 zum Strategiepapier für das Leitprojekt „Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hin-
tergrund des demographischen Wandels“). 
b) Ausbau des hauptamtlichen Unterstützungssystems für die ehrenamtliche Arbeit in den 
selbstorganisierten SeniorenNetzwerken durch Einrichtung einer bezirksbezogenen Service-
stelle zur Unterstützung der selbstorganisierten SeniorenNetzwerke im Bezirk Mülheim und im 
Bezirk Kalk. Perspektivisch ist daran gedacht, in jedem Stadtbezirk eine Servicestelle einzu-
richten. 
c) Stärkung der Netzwerkerinnen und Netzwerker in den selbstorganisierten SeniorenNetzwer-
ken durch Erhöhung der Sachmittel von bisher 1.000 € auf 1.500 € ab 2019. 
d) Fortschreibung und Weiterentwicklung des bisher bestehenden Konzeptes für die Senioren-
Netzwerke Köln unter Mitwirkung der Seniorenvertretung. Hierbei soll insbesondere die Nut-
zung der Expertise von zentralen Akteuren im Bezirk und die Weiterentwicklung der Koopera-
tionen/Schnittstellen in den Bezirken verstärkt werden. 
e) Personengruppen, die bisher nur zu einem geringen Anteil in den SeniorenNetzwerken reprä-
sentiert werden, sollen stärker eingebunden werden. 
f) Angestrebte Zusammenarbeit mit der Universität zu Köln zwecks Evaluation der Senioren-
Netzwerke. 
 
Zur Dringlichkeit: 
 
Die Beschlussfassung in der Novembersitzung ist erforderlich, damit die Umsetzung der Maßnahme 
noch im Jahr 2018 begonnen werden kann.

Anlage 4 Beschluss SOSE

783 Zeichen

Geschäftsführung  
Ausschuss Soziales und Senioren 
Herr Krämer 
Telefon:  (0221) 221-27467  
Fax       :  (0221) 221-22528 
E-Mail:   Thomas.Kraemer@Stadt-koeln.de 
Datum:  08.11.2018 
Auszug 
aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung des Ausschusses Soziales 
und Senioren vom 06.11.2018 
öffentlich 
3.1 Leitprojekt "Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hinter-
grund des demographischen Wandels"  
hier: Ausbau der SeniorenNetzwerke 
3177/2018 
 
Nach Ergänzung des Beschlusstextes Abs. 2 Satz 1 wie folgt:  
„Die Verwaltung wird außerdem beauftrag, das bestehende Konzept für die Senio-
renNetzwerk-Arbeit unter Beteiligung der Seniorenvertretung und Vertretern der 
Seniorennetzwerke zu überarbeiten.“  
Wie folgt beschlossen: 
Abstimmungsergebnis: 
Einstimmig zugestimmt.

Anlage 2 Förderelement B Verteilungsübersicht 2019

3396 Zeichen

Anlage 2 Beschlussvorlage SOSE 2.5.2019 
Verteilung Fördermittel 2019 Element B - Weiterentwicklung der Seniorenarbeit/Übergänge  
1 
 
 
Verband Gesamtbetrag Träger Maßnahme Mit Verband 
abgestimmte 
Verteilung 
Anmerkung 
AWO 37.879 €    Unverändert gegenüber 
2018. 
  AWO Mietkosten Altenclubs  33.353 €  
  AWO Antragsabhängig   4.526 € Vergabe/Aufteilung 
erfolgt nach 
Antragstellung durch 
die AWO. 
      
Caritasverband für die 
Stadt Köln e.V. 
71.504 €    Unverändert gegenüber 
2018 
  St. Barbara Ehrenamtlich geführter 
Stützpunkt 
2.000 €  
  St. Rochus Ehrenamtlich geführter 
Stützpunkt 
2.000 €  
  Thiergartenstr. 47 Ehrenamtlich geführter 
Stützpunkt 
2.000 €  
  St. Laurentius Ehrenamtlich geführter 
Stützpunkt 
2.000 €

Anlage 2 Beschlussvorlage SOSE 2.5.2019 
Verteilung Fördermittel 2019 Element B - Weiterentwicklung der Seniorenarbeit/Übergänge  
2 
 
Verband Gesamtbetrag Träger Maßnahme Mit Verband 
abgestimmte 
Verteilung 
Anmerkung 
  CV Altenclubs  1.000 €  
  CV Freizeitangebote für 
ältere Migranten/innen 
im Internationalen 
Zentrum Köln-Sülz 
7.000 €  
  CV Fortbildung 
ehrenamtlicher 
Mitarbeiter in der 
Migrantenarbeit  
2.000 €  
  CV 
 
 
Erholungsmaßnahmen 5.500 €  
  CV Antragsabhängig 48.004 € Vergabe/Aufteilung 
erfolgt nach 
Antragstellung durch 
den CV

Anlage 2 Beschlussvorlage SOSE 2.5.2019 
Verteilung Fördermittel 2019 Element B - Weiterentwicklung der Seniorenarbeit/Übergänge  
3 
 
Verband Gesamtbetrag Träger Maßnahme Mit Verband 
abgestimmte 
Verteilung 
Anmerkung 
Diakonisches Werk 6.420 €    Unverändert gegenüber 
2018. 
   Antragsabhängig 6.420 € Vergabe/Aufteilung 
erfolgt nach 
Antragstellung durch 
das Diakonische Werk. 
      
Paritätischer 
Wohlfahrtsverband 
71.187 €     Unverändert gegenüber 
2018. 
14.000 €, die im Vorjahr 
für Seniorenarbeit in 
Deutz und Sülz 
eingesetzt wurden, 
konnten auf 
bestehende 
Förderungen aufgeteilt 
werden, da Deutz und 
Sülz über Mittel des 
Leitprojektes – Ausbau 
der SeniorenNetzwerke 
- in 2019 gefördert 
werden.

Anlage 2 Beschlussvorlage SOSE 2.5.2019 
Verteilung Fördermittel 2019 Element B - Weiterentwicklung der Seniorenarbeit/Übergänge  
4 
 
Verband Gesamtbetrag Träger Maßnahme Mit Verband 
abgestimmte 
Verteilung 
Anmerkung 
  Verschiedene 
Mitgliedsorganisationen 
Altenclubs /ehrenamtlich 
geführte Stützpunkte 
11.000 € Unverändert gegenüber 
2018. 
  Verschiedene 
Mitgliedsorganisationen 
Seniorenarbeit 
Migranten 
13.000 € Gegenüber 11.000 € in 
2018. 
  Verschiedene 
Mitgliedsorganisationen 
Mieten Altenclubs 21.000 € Gegenüber 19.000 € in 
2018. 
 
  Verschiedene 
Mitgliedsorganisationen 
Qualifizierung, 
Supervisionen, Fachtage 
für 
Mitgliedsorganisationen 
in der Seniorenarbeit 
11.000 € Gegenüber 8.000 € in 
2018. 
  Verschiedene 
Mitgliedsorganisationen 
Antragsabhängig 15.187 € Gegenüber 8.187 € in 
2018. 
Vergabe/Aufteilung 
erfolgt nach 
Antragstellung durch 
den Paritätischen 
Wohlfahrtsverband. 
      
DRK 7.315 €    Unverändert gegenüber 
2018 
   Antragsabhängig 7.315 € Vergabe/Aufteilung 
erfolgt nach 
Antragstellung durch

Anlage 2 Beschlussvorlage SOSE 2.5.2019 
Verteilung Fördermittel 2019 Element B - Weiterentwicklung der Seniorenarbeit/Übergänge  
5 
 
das DRK. 
      
Synagogen-Gemeinde 8.426 €    Unverändert gegenüber 
2018. 
  Synagogen-Gemeinde Erholungsmaßnahme 4.426 €  
  Synagogen-Gemeinde Migrantenarbeit 4.000 €

Beschlussvorlage Ausschuss

7700 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
V/50/503 
 
Vorlagen-Nummer 
 1085/2019 
Freigabedatum 
24.04.2019  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Verteilung der Fördermittel 2019 "SeniorenNetzwerke/Offene Altenarbeit" 
Beschlussorgan 
Ausschuss Soziales und Senioren 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Ausschuss für Soziales und Senioren beschließt, den im Teilergebnisplan 0504, Freiwillige Sozi-
alleistungen und Diversity, Zeile 15, Transferaufwendungen, für das Haushaltsjahr 2019 veranschlag-
ten Teilbetrag zur Förderung der SeniorenNetzwerke/Offene Altenarbeit in Höhe von 1.437.700 € und 
den über VN Netzwerk Servicestelle SeniorenNetzwerke eingestellten Betrag in Höhe von 37.277 € = 
insgesamt 1.474.977 €, wie in Anlage 1 und 2 zu dieser Beschlussvorlage dargestellt, zu verwenden. 
 
Ausschuss Soziales und Senioren 02.05.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme      1.474.977  € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung: 
 
Der vom Rat beschlossene Haushaltsplan 2019 ist zu Jahresbeginn in Kraft getreten. Gemäß den 
Erläuterungen zu Teilergebnisplan 0504, Freiwillige Sozialleistungen und Diversity, stehen darin in 
Zeile 15, Transferaufwendungen, Mittel in Höhe von 1.437.700 € als Zuschuss für SeniorenNetzwer-
ke/Offene Altenarbeit zur Verfügung.  
 
Außerdem hat der Rat Mittel in Höhe von 37.277 € zur Finanzierung einer Servicestelle zur Unterstüt-
zung verselbständigter SeniorenNetzwerke überplanmäßig bereitgestellt. Diese Mittel stehen nach 
Ermächtigungsübertragung im Haushaltsjahr 2019 ebenfalls zur Verfügung, sodass insgesamt für die 
Förderung der SeniorenNetzwerke/Offene Altenarbeit 1.474.977 € ( 1.437.700 € + 37.277 €) bereit-
stehen. 
 
Bezüglich der Weiterentwicklung des Konzeptes für die SeniorenNetzwerke und der Verteilung der 
Fördermittel für das Leitprojekt „Weiterentwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des de-
mografischen Wandels“ wurde bereits eine eigene Vorlage im Ausschuss für Soziales und Senioren 
am 6.11.2018 beschlossen (vgl. Anlage 3 und 4). Entsprechende Abstimmungsprozesse zwischen 
der Verwaltung, den Trägern, der Seniorenvertretung und Vertreterinnen und Vertretern der Senio-
renNetzwerke haben begonnen.  
 
Für den Bereich der SeniorenNetzwerke/Offene Altenarbeit entspricht der Förderbetrag in Höhe von 
1.474.977 € einer Erhöhung des Ansatzes gegenüber dem Haushaltsjahr 2018 um 53.477€. 
 
Bei der Verteilung der Fördermittel wurde grundsätzlich die Verteilungsstruktur der Vorjahre beibehal-
ten. Die konkrete Mittelverteilung kann den Anlagen 1 und 2 entnommen werden und wurde mit den 
Verbänden der freien Wohlfahrtspflege und den Sozial-Betrieben-Köln (SBK) abgestimmt.  
 
Gegenüber dem Vorjahr wurden in den einzelnen Förderelementen folgende Änderungen vorge-

3 
nommen: 
 
 
Förderelement A1 – SeniorenNetzwerke im Aufbau 
 
Hierbei handelt es sich um SeniorenNetzwerke, die von einer hauptamtlichen Netzwerkkoordination 
für einen begrenzten Zeitraum von mindestens 4 Jahre aufgebaut und unterstützt werden. Ein we-
sentliches Strukturmerkmal ist, dass von Anfang an durch die Netzwerkkoordination die Selbstorgani-
sation der Seniorinnen und Senioren vor Ort gefördert und gestärkt wird. Nach diesem begrenzten 
Zeitraum des Aufbaus verlässt die Netzwerkkoordination dieses dann selbständige SeniorenNetzwerk 
(s. Förderelement A2) und baut in einem anderen Stadtteil ein neues SeniorenNetzwerk auf. Das 
selbständige SeniorenNetzwerk wird von der Servicestelle zur Unterstützung verselbständigter Senio-
renNetzwerke (vgl. Förderelement A4) unterstützt. 
 
Dieser Prozess wird in 2019 in den Stadtteilen Bayenthal (nach Raderberg), Bocklemünd/Mengenich 
(nach Ossendorf), Stammheim (nach Flittard), Neustadt-Nord (nach Neustadt-Süd) und Braunsfeld 
(nach Klettenberg) begonnen. 
 
Entsprechend der vorhandenen Fördermittel wurde eine Tarifkostensteigerung berücksichtigt. Ge-
genüber dem Vorjahr wurde der jeweilige Förderbetrag um 1.416 € erhöht. 
 
 
Förderelement A2 – Selbständige SeniorenNetzwerke 
 
In 2019 ist die Anzahl der unterstützten selbständigen SeniorenNetzwerke gegenüber dem Vorjahr 
von 25 auf 24 zurückgegangen. Das selbständige SeniorenNetzwerk Niehl wurde in das standortge-
bundene SeniorenNetzwerk Niehl (Förderelement A3) integriert, um die vorhandenen Aktivitäten nach 
Ausscheiden des Sprecherrates zu erhalten. 
 
In Folge des Beschlusses des Ausschusses für Soziales und Senioren vom 6.11.2018 wurden die 
Fördermittel von bisher 1.000 € auf 1.500 € pro selbständiges SeniorenNetzwerk erhöht (vgl. Anlage 
3 und 4). 
 
 
Förderelement A3 – Standortgebundene SeniorenNetzwerke 
 
Im Gegensatz zu den SeniorenNetzwerken im Aufbau verfügen die standortgebundenen Senioren-
Netzwerke über eigene Räume. Eine Wanderung der Koordination findet aus diesem Grund nicht 
statt. Auch hier gilt, dass die Selbstorganisation der Seniorinnen und Senioren vor Ort gefördert und 
gestärkt werden soll (vgl. Ausführungen zu Förderelement A1). 
 
Gegenüber dem Vorjahr ist die Anzahl der standortgebundenen SeniorenNetzwerke unverändert. 
 
Entsprechend der vorhandenen Fördermittel wurde eine Tarifkostensteigerung berücksichtigt. Ge-
genüber dem Vorjahr wurde der jeweilige Förderbetrag um 1.416 € erhöht. 
 
 
Förderelement A4 – Servicestelle zur Unterstützung verselbständigter SeniorenNetzwerke 
 
Mit Beschluss des Ausschusses für Soziales und Senioren vom 6.11.2018 wurde eine Servicestelle 
zur Unterstützung verselbständigter SeniorenNetzwerke im Stadtbezirk Mülheim eingerichtet. Träger 
ist der Caritasverband für die Stadt Köln e.V. 
 
Die ebenfalls beschlossene Einrichtung einer Servicestelle zur Unterstützung verselbständigter Seni-
orenNetzwerke im Stadtbezirk Kalk (vgl. Anlage 3) wird über Fördermittel für das Leitprojekt „Weiter-
entwicklung des Seniorenpakets vor dem Hintergrund des demografischen Wandels“ umgesetzt und 
wird dementsprechend nicht in der Übersicht Anlage 1 aufgeführt.

4 
Förderelement B – Weiterentwicklung der Seniorenarbeit/Übergänge 
 
In diesem Förderelement gibt es in der Gesamtfördersumme keine Veränderung gegenüber dem Vor-
jahr. Bei den in der Anlage 2 ausgewiesenen antragsabhängigen Mitteln entscheidet die Verwaltung 
über die Vergabe der Fördermittel in Abstimmung mit dem jeweiligen Antragsteller selbständig. 
 
 
Förderelement C – Allgemeine Fachberatung „Senioren“ 
 
Bei der allgemeinen Fachberatung der bisher geförderten Wohlfahrtsverbände wurde entsprechend 
der vorhandenen Fördermittel eine Tarifkostensteigerung berücksichtigt. Gegenüber dem Vorjahr 
wurde der jeweilige Förderbetrag um 1.416 € erhöht. 
 
Bei der außerhalb dieser Systematik stehenden zielgruppenspezifischen Fachberatung wurde bei der 
bereits über dem Förderbetrag der allgemeinen Fachberatung liegenden Förderung entsprechend der 
vorhandenen Haushaltsmittel eine Tarifkostensteigerung berücksichtigt. 
 
 
Zur Dringlichkeit 
 
Eine Beschlussfassung in der Sitzung am 2.5.2019 ist erforderlich, damit die Umsetzung der fortlau-
fenden Maßnahmen in 2019 nicht gefährdet wird.

Anlage 1 Verteilungsübersicht 2019

3727 Zeichen

Anlage 1 Beschlussvorlage SOSE 2.5.2019 
  
 Haushaltsjahr 2019 
1 
 
  Verteilung der Fördermittel – Zuschuss für SeniorenNetzwerke/offene 
Altenarbeit = 1.474.977 €, einschl. VN Netzwerk Servicestelle Senio-
renNetzwerke (37.277 €) 
(2013 = 1.358.700 € / 2014 = 1.088.700 €  / 2015 = 1.293.213 €  / 2016 = 1.325.000 € / 
2017 = 1.325.000 € / 2018 = 1.421.500 €) 
 Element Einrichtung/Stadtteil/Träger  Einzelfördersumme  Gesamtfördersumme 
     
A1) Seniore n-
Netzwerke im 
Aufbau 
 
2 SNW/AWO 
Bayenthal/Raderberg 
Rath/Heumar 
 
42.008 € 
42.008 € 
 
420.080  € 
(gegenüber 405.920 € 
in 2018) 
 
     
 Anzahl:10 
 
2 SNW/CV 
Nippes 
Heimersdorf 
 
42.008 € 
42.008 € 
 
 
     
  1 SNW/DPWV 
Bocklemünd Mengen-
ich/Ossendorf 
 
 
42.008 € 
 
     
  2 SNW/DRK 
Stammheim/Flittard 
Neustadt-Nord/Neustadt-Süd 
 
42.008 € 
42.008 € 
 
 
     
  3 SNW/DW 
Zündorf 
Braunsfeld/Klettenberg 
Dünnwald 
 
 
42.008 € 
42.008 € 
42.008 € 
 
     
     
A2) Selbstständi-
ge Seniore n-
Netzwerke  
 
Anzahl: 24 
(gegenüber 25 
in 2018) 
 
 
 
Kalk, Vingst, Bickendorf, Mer-
heim/DPWV 
 
Ostheim, Meschenich, Mü l-
heim, Neubrück, Rodenkir-
chen, Höhenhaus, Brück / 
AWO 
 
Poll, Longerich, Urbach , 
Lindweiler, Bilderstöc kchen 
/CV 
 
Holweide, Altstadt -Süd, 
Buchheim, Altstadt -Nord, 
Dellbrück/DRK 
 
Lindenthal, Gremberghoven, 
Weiden/DW 
 
1.500 € pro SNW 36.000 € 
(gegenüber 25.000 € in 
2018)

Anlage 1 Beschlussvorlage SOSE 2.5.2019 
  
 Haushaltsjahr 2019 
2 
 
 
 Element Einrichtung/Stadtteil/Träger  Einzelfördersumme Gesamtfördersumme 
     
A3) Standortge-
bundene Se-
niorenNetz-
werke  
 
Altstadt-Süd/Waidmarkt 
24/CV 
42.008 € 420.080 € 
(gegenüber 405.920 € 
in 2018) 
 
     
 Anzahl: 10 
 
Zollstock/Rosenzweigweg 
1/AWO 
42.008 €  
     
  Müngersdorf/Brauweiler Weg 
8/DW 
 
42.008 € 
 
     
  Vogelsang/Goldammerweg 
28/Kölner Seniorengemein-
schaft e.V./DPWV 
 
42.008 € 
 
     
  Niehl/Pohlmannstr.13/DRK 42.008 €  
     
  Riehl/Boltensternstr.16/SBK  42.008 €  
     
  Seeberg /Abendrothstr. 
20/Deutsch-Türkischer Verein 
e.V./DPWV  
42.008 €  
     
  Porz/Glashüttenstr. 18/AWO   42.008 €  
     
  Höhenberg/ Weimarer Str. 
15/ PariSozial gGmbH/DPWV 
 
42.008  € 
 
     
  Mülheim /Krahnenstr. 1/AWO  
 
42.008 €  
     
A4) Servicestelle 
zur Unterstüt-
zung verselb-
ständigter 
Seniore n-
Netzwe rke 
 
Anzahl:3 x 0,5 
 
 
DPWV stadtweit 
CV stadtweit 
CV für Stadtbezirk Mülheim  
 
42.008 € 
42.008 € 
42.008 € 
126.024 € 
(gegenüber 121.776 € 
in 2018) 
In diesem Betrag sind 
37.277 € des VN Net z-
werk Servicestelle S e-
niorenNetzwerke en t-
halten.

Anlage 1 Beschlussvorlage SOSE 2.5.2019 
  
 Haushaltsjahr 2019 
3 
 
 
 Element Einrichtung/Stadtteil/Träger  Einzelfördersumme  Gesamtfördersumme 
     
B) Weiterentwic k-
lung der Sen i-
orenar-
beit/Übergäng
e 
 
 
AWO 
 
CV 
 
DW 
 
DPWV 
 
DRK 
 
SG 
 
 
 
37.879 € 
 
71.504 € 
 
6.420 € 
 
71.187 € 
 
7.315 € 
 
8.426 € 
 
 
202.731 € 
(unverändert gegen-
über 2018) 
 
 
 
 
 
 
 
     
C) Allg. Fachbe-
ratung „Seni o-
ren“ 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
zielgruppe n-
spez. Fachbe-
ratung „Seni o-
ren“ 
 
 
 
 
AWO 
DPWV 
DRK 
CV 
DW 
 
 
 
 
RUBICON e.V./ DPWV 
 
 
 
 
42.008 € 
42.008 € 
42.008 € 
42.008 € 
42.008 € 
 
 
 
 
60.022 € 
 
 
 
 
 
 
270.062 € 
(gegenüber 2 60.153 € 
in 2018) 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
FB Schwule = 30.011 € 
(gegenüber 28 .596,50 
€ in 2018) 
 
FB Lesben   = 30.011 € 
(gegenüber 28.596,50 
€ in 2018) 
 
     
 Gesamt   1.474.977 € 
 
Legende: 
DW = Diakonisches Werk  AWO = Arbeiterwohlfahrt Köln e.V.  SNW = Seniorennetzwerk 
CV = Caritasverband für die Stadt  Köln e.V. DPWV = Paritätischer Wohlfahrtsverband  
DRK = Deutsches Rotes Kreuz  SBK = Sozial-Betriebe-Köln  
SG = Synagogen Gemeinde

Beratungsverlauf (1)

02.05.2019 Ausschuss für Soziales, Seniorinnen und Senioren
TOP 3.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1085/2019
Typ
Beschlussvorlage Ausschuss
Datum
24.04.2019
Erstellt
20.03.2019 06:22