1366/2022
Neubenennung im Bereich der Ulrepforte
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Antrag des Petenten anonymisiert
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Gedanken und Antrag zur Namensgebung des Flurstücks 170/102 sowie zur Vergabe einer Hausnummer Für das national bedeutende Baudenkmal Ulrepforte D ie Roten Funken werden am 19.06.2022 den Entlastungsbau unter der Überschrift „Zukunftskonzept Ülepooz – Stadtkultur ab 1245, Zeitschichten Erkennen, Erleben, Nutzen und Erhalten“ end lich in Nutzung nehmen können. D er Entlastungsbau ist vorwiegend auf dem Flurstück 170/102 durch Unterbauung entstanden. Die Oberfläche des Bauwerks wird als öffentliche Fläche nach dem Gestaltungshandbuch der Stadt Köln für die Ringe hergestellt und dient in Zukunft wieder dem Durchgang zwischen Sachsenring und Kartäuserwall aber noch viel mehr auch dem Aufenthalt mit Blick auf das Baudenkmal. D ie platzbegleitende Absturzsicherung in Richtung Baudenkmal ist von vorneherein als Aussichtsgeländer gedacht und geplant worden. Die Menschen sollen von hier aus das Baudenkmal in all seinen Zeitschichten erkennen und erleben können. Erläuternde Texte werden auf dem breiten Handlauf aufgebracht. D er neue, barrierefreie Haupteingang zum national bedeutenden Baudenkmal Ulrepforte ist von der Platzfläche aus ebenso zu erreichen. Die Funken, die Bürgerschaft der Stadt Köln als auch Touristen benötigen nun eine gut auffindbare und ebenso gut einprägsame sowie identitätsstiftende Adresse für diesen Platz. Wenngleich die angrenzenden Traditionskorps bereits Ihre angrenzenden Fuß-Wege mit ihren eigenen Korps-Namen benennen durften, so sehen wir an dieser Stelle eine übergeordnete Adresse als zielführend an. Die Bahnhaltestelle der KVB auf dem Sachsenring heißt seit langem „Ulrepforte“ und nimmt direkten Bezug auf das Baudenkmal. Es wäre wünschenswert, wenn das Baudenkmal Ulrepforte auch für die neue Platzfläche sowie für Ihren eigenen Zugang als Pate und Namensgeber zur Verfügung stehen dürfte. Ziel ist es, den Ort eindeutig zu benennen und für die Zukunft mit stadthistorischem Bezug zu prägen. XXX beantragen somit die Namensgebung „Ulrepforte“ für das öffentliche Flurstück „Ulrepforte“ und die Vergabe der Hausnummer 1 für das Baudenkmal selbst. Es gibt keine weiteren Anlieger oder Zugänge, sodass die Vergabe der Adresse „Ulrepforte 1“ einmalig wäre. Aktuell lautet die Adresse des Baudenkmals Sachsenring 42. Jedoch hat das Gebäude keinen Zugang in Richtung Sachsenring. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich unserem Vorschlag anschließen könnten. Köln hätte eine neue identitätsstiftende Adresse mit starkem Bezug auf die mittelalterliche Stadtmauer und die immer noch wirkende städtebauliche Ordnung dieser Zeit.
Benennungsplan
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Anlage: Benennungsplan Ulrepforte N Ulrepforte
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/23/235/1 Vorlagen-Nummer 1366/2022 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Neubenennung im Bereich der Ulrepforte Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt bedankt sich bei dem Petenten für den Vorschlag der Benennung der neu entstehenden Platzfläche vor dem Baudenkmal Ulrepforte nach diesem ehemaligen Stadttor und beschließt, 1. die Platzfläche zwischen Sachsenring und Kartäuserwall und zwischen den Gebäuden mit der aktuellen Hausnummerierung Sachsenring 40 und 42 in Ulrepforte zu benennen und 2. die Verwaltung mit der Prüfung der Änderung der Hausnummerierung von „Sachsenring 42“ in „Ulrepforte 1“ für das Baudenkmal Ulrepforte zu beauftragen. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 02.06.2022 2 Begründung: Mit Antrag vom 31. März 2022 an Herrn Bezirksbürgermeister Andreas Hupke schlägt ein Petent vor, den neu-entstehenden Platz vor dem Baudenkmal Ulrepforte zwischen Sachsenring und Kartäuser- wall offiziell in Ulrepforte zu benennen. Die Verwaltung wurde mit der Prüfung beauftragt. Der Antrag liegt anonymisiert als Anlage bei. Die Ulrepforte, auf Kölsch "Ühlepooz", wurde im frühen 13. Jahrhundert als Teil der mittelalterlichen Stadtmauer von Köln errichtet. Die 1245 urkundlich belegte Ulrepforte gehörte mit vier Metern Weite zu den ersten und kleinsten landseitigen Kölner Doppelturmtoren. Benannt wurde sie nach den Ülern (= Euler = Töpfer), die hier ihrem Gewerbe nachgingen. Schon im 14.Jahrhundert verlor die Ulrepforte ihre Funktion als Tor. Die Stadt Köln hat dem Karnevalsverein Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. das kriegsbeschädig- te Stadttor in Erbpacht übertragen. 1956 wurde der Wiederaufbau erfolgreich abgeschlossen und konnte das Gebäude wieder genutzt werden. In unmittelbarer Nähe des Baudenkmals Ulrepforte befindet sich die KVB-Straßenbahnhaltestelle der Linien15 und 16, die den Namen „Ulrepforte“ trägt. Quellen: Homepage der Stadt Köln; Monumente Online, Das Magazin der Deutsche Stiftung Denkmalschutz; altes - koeln.de/wiki/Ulrepforte; Wikipedia Gegen eine Benennung der Platzfläche vor dem Baudenkmal nach dem ehemaligen Stadttor Ul- repforte bestehen seitens der Verwaltung keine Bedenken. Anlagen Antrag des Petenten anonymisiert Benennungsplan
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (3)
- Sachsenring 42
- Kartäuserwall
- Ulrepforte 1
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Details
- Aktenzeichen
- 1366/2022
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 02.05.2022
- Erstellt
- 25.04.2022 11:18