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Situation in der Flüchtlingsmedizin
Mitteilung Ausschuss 4073/2023 vom 04.01.2024
Stand: Am 16.01.2024 im Gesundheitsausschuss beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.
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Mitteilung Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle V/53 Vorlagen-Nummer 04.01.2024 4073/2023 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Gesundheitsausschuss 16.01.2024 Situation in der Flüchtlingsmedizin Aufgrund des fehlenden Gesundheits- und Krankenpflegepersonals in der Flüchtlingsmedizin des Gesundheitsamtes können die von der Stadt Köln festgelegten Mindeststandards für die gesundheitliche Versorgung der Bewohner*innen der städtischen Unterkünfte seit dem 01.01.2024 nicht mehr umfassend sichergestellt werden. Die Vakanzen wurden bereits extern ausgeschrieben. Die Ausschreibungen verliefen bisher jedoch im Wesentlichen erfolglos. Unter der Vorrausetzung, dass die aktuell laufenden Ein- stellungsverfahren abgeschlossen sind, kann das Team Flüchtlingsmedizin folgende Versor- gungen leisten: Max. 2 – 3 Mal / Monat Impfsprechstunden in einer der Ankunftsunterkünfte Aufsuchende Dienste in den Unterkünften für Einzelbetreuung, „vor Ort-Beratung“ und Begleitung zu ärztlichen Terminen vulnerabler Gruppen (z.B. Alleinerziehende mit min- derjährigen Kindern, Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen ab 65 Jahren, Per- sonen mit schweren körperlichen Erkrankungen) müssen ebenfalls reduziert werden. Diese Aufgaben müssen alternativ z.B. von den Betreiberorganisationen übernommen werden. Auch die Erhebung der medizinischen Bedarfe und des Impfstatus muss reduziert wer- den. Diese Aufgabe werden ab Januar die ärztlichen Kollegen und Kolleginnen in Zu- sammenarbeit mit den verbliebenen Mitarbeitenden des Fachbereichs Frühe Hilfen und im engen Austausch mit dem Personal der Betreiberorganisationen übernehmen. Darüber hinaus ist eine weitere medizinische Beratung und Anbindung der Menschen an das Regelsystem in den 166 Flüchtlingsunterkünften mit den ca. 11.000 Bewoh- ner*innen nur sehr eingeschränkt möglich. Die regelmäßigen aufsuchenden Dienste in den Unterkünften zur Beratung von Schwangeren, von Genitalverstümmelung (FGM) betroffenen Frauen und Wöchnerinnen sind derzeit sicher- gestellt. Gez. Dr. Herald Rau
Beratungsverlauf
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