0461/2023
Anfrage an die Verwaltung zur Schaffung eines Queeren Ortes in Köln
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Anlage 1- Auszug aus der Niederschrift Sitzung Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik am 29.11.2022
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Geschäftsführung Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender / seit 17.01.2023 Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik Herr Burghof-Parkin Telefon: (0221) 221-21087 Fax: (0221) 221-29166 E-Mail: thiemo.burghof-parkin@stadt- koeln.de Datum: 24.01.2023 Auszug aus der Niederschrift der 8. Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender vom 29.11.2022 öffentlich 2.2 Anfrage an die Verwaltung zur Schaffung eines Queeren Ortes in Köln 2946/2022 Frau Baum weist auf die vorliegende zusammengefasste Beantwortung der Verwal- tung zu zwei Anfragen von Frau Syndicus und Herrn Spröde hin. Sie ergänzt, dass Frau Syndicus mitgeteilt habe, keine Rückfragen zu haben. Ebenso fragt sie Herrn Spröde, ob er Rückfragen oder Anmerkungen habe. Herr Spröde gibt an zwei Rückfragen zu haben. 1. Er bittet die Verwaltung zu prüfen, inwieweit der Elogiusplatz als Ort in Frage komme, bei dem ein gestalterischer Akzent als queerer Ort gesetzt werden könne und welche Formen der Gestaltung (z.B. Bodenbelag, Brunnen, Kunst- objekt etc.) dort überhaupt möglich wären. 2. Für welche Plätze innerhalb der Ringe, die zentral gelegen sind und Bezug zu den LSBTI-Communities in Köln haben, und sich somit für die Umsetzung ei- nes queeren Ortes eignen würden, steht in den kommenden Jahren eine Neu- gestaltung mit einem Beteiligungsverfahren an? Und wie können die Mitglieder der StadtAG rechtzeitig eingebunden werden? Frau Baum sichert die Weiterleitung der Rückfragen an die Fachverwaltung zu. Die StadtAG LST nimmt die Beantwortung der Anfrage zur Kenntnis.
Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
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Dezernat, Dienststelle VI/61 Vorlagen-Nummer 02.03.2023 0461/2023 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung öffentlicher Teil Gremium Datum Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik 09.03.2023 Anfrage an die Verwaltung zur Schaffung eines Queeren Ortes in Köln In der Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Queerpolitik am 29.11.2022 stellte Herr Alf Sprö- de Rückfragen zur Beantwortung einer Anfrage aus einer vorherigen Sitzung am 22.03.2022 (Session-Nr. 2946/2022) zur Schaffung eines „queeren Ortes“ in Köln an die Verwaltung. 1. Inwieweit der Elogiusplatz als Ort in Frage komme, bei dem ein gestalterischer Akzent als queerer Ort gesetzt werden könne und welche Formen der Gestaltung (z.B. Bodenbelag, Brunnen, Kunstobjekt etc.) dort überhaupt möglich wären? Antwort der Verwaltung: Der Elogiusplatz ist Teil des Gesamtprojektes Via Culturalis, die, um sie im Stadtraum erkennbar zu machen, einem Gesamtkonzept in einem Kanon aus Materialität (Bo- denbelag) und Ausstattung (Möblierung wie z.B. Bänke, Brunnen inkl. notwendiger Brunnenkammer, Kunstobjekt bereits im Rheingarten vorhanden etc.) folgt. Darum ist der Elogiusplatz ungeeignet um ihn in einen sog. „Queeren Ort“ mit beson- deren Merkmalen umzugestalten bzw. zu ergänzen. Die Gestaltung des Platzes wurde im Zuge der Nord-Süd-Stadtbahn mit Landesför- dermitteln ausgebaut und wird heute wieder durch weitere Fördermittel im Zuge der Via Culturalis (VC) mit der großen Freitreppe ergänzt. Alle Maßnahmen sind daher schlüssig in ihrer Addition aufeinander abgestimmt, geplant und umgesetzt. Eine dem Ort wiedersprechende Maßnahme kann daher seitens der Stadtverwaltung nicht un- terstützt werden. Fördergelder müssten unter Umständen zurückerstattet werden. Der notwendige Verwaltungsaufwand wäre überdurchschnittlich hoch und wiederspricht den bisherigen politischen Beschlüssen. Aus diesen Gründen rät die Verwaltung davon ab, den Elogiusplatz umzugestalten bzw. weiter zu entwickeln. 2. Für welche Plätze innerhalb der Ringe, die zentral gelegen sind und Bezug zu den LSBTI-Communities in Köln haben und sich somit für die Umsetzung eines queeren Ortes eignen würden, steht in den kommenden Jahren eine Neugestal- tung mit einem Beteiligungsverfahren an? Wie können die Mitglieder der Stadt- AG rechtzeitig eingebunden werden? Antwort der Verwaltung: In den kommenden Jahren stehen folgende Neugestaltungsmaßnahmen in der Innen- stadt an: Platz Am Salzmagazin Waidmarkt 2 In der Vorbereitung sind die Projekte: Ebertplatz Umgestaltung Umgestaltung Neußer Straße Trierer Straße Ost West Achse Josef-Haubrich-Hof Inwieweit diese Plätze einen besonderen Bezug zur LSBTI-Community besitzen ist ggf. von der StadtAG zu prüfen. Auch ist bei langfristigen und stadtplanerisch umfangreichen Planung wie z.B. dem Ebertplatz, dem Josef-Haubrich-Hof oder der Ost West Achse eine zeitliche Perspekti- ve nicht zu benennen. Ein dem Ort angemessener gestalterischer Akzent lasse sich zum Beispiel durch einen besonderen Bodenbelag, ein Kunstobjekt, eine individualisierte Beleuchtung oder eine Installation integrieren. Dazu gibt es bereits Beispiele in anderen Metropolen, wie zum Beispiel in London der „Rainbow path“ an der London Bridge, das Kunstwerk „Rainbow-Gewitterwolke“ von Tsai & Yoshikawa in Hull oder in Boston die Installation „My Shoes Where I Choose“. Gez. Greitemann
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0461/2023
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 02.03.2023
- Erstellt
- 01.02.2023 13:38