AN/0409/2018
Sicherheitsrisiken durch Personalmangel bei der Kölner Berufsfeuerwehr
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AfD Anfrage nach § 4
2284 Zeichen
An die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln Haus Neuerburg Gülichplatz 1 – 3 50667 Köln Stephan Boyens Zimmer 320 Tel: +49 (221) 221-25396 stephan.boyens@stadt- koeln.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 13.03.2018 AN/0409/2018 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Rat 20.03.2018 Sicherheitsrisiken durch Personalmangel bei der Kölner Berufsfeuerwehr Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, sehr geehrte Damen und Herren, nach Informationen des WDR Köln liegen diesem Briefe und Berichte von Feuerwehrleuten vor, in denen sie über körperliche und seelische Überlastungen klagen, die zu Ausfaller- scheinungen führen würden. Untersuchungen der Arbeitsunfälle hätten ergeben, dass man- gelndes Training und fehlende Praxis die Hauptursachen für die Unfälle seien. Andererseits seien aber auch die körperlichen Anforderungen bei den Zugangsvoraussetzungen für die Bewerber gesenkt worden. Als Begründung wird u.a. auch angeführt, dass die Feuerwehrleute immer häufiger für Diens- te im Rettungsdienst eingesetzt würden – zu Lasten von Einsätzen in der Brand- bekämpfung. Dadurch fehle es an notwendiger Praxiserfahrung, um bei Brandeinsätzen op- timal arbeiten zu können. Zudem stehe für Übungen zu wenig Zeit zur Verfügung. Auch könnten wichtige Sicherheitseinrichtungen wegen des Personalmangels nicht mehr wie vor- geschrieben kontrolliert werden. Die AfD-Fraktion im Rat der Stadt Köln bittet vor diesem Hintergrund um Auskunft: 1. Welche Meldungen der Stadt zu den beschriebenen Missständen seitens der be- troffenen Mitarbeiter vorliegen? 2. Wie sich die Art und Zahl der Arbeitsunfälle in den letzten zehn Jahren entwickelt hat? 3. Wie sich die Zahl der Überstunden in diesem Zeitraum entwickelt hat? a. Wie sich die Differenz zwischen Notfalleinsätzen zu Fehleinsätzen in diesem Zeitraum entwickelt hat? b. Ob die Alarmierungszeiten eingehalten wurden bzw. noch eingehalten werden können? - 2 - 4. a) Durch welche Maßnahmen die Mitarbeiter künftig vor Überlastungen geschützt und fehlende Praxiserfahrungen vermieden werden sollen? b) Durch welche personellen Konsequenzen weiteren Gefahren begegnet werden soll? Wilhelm Geraedts Fraktionsgeschäftsführer
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- Gülichplatz 1
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Details
- Aktenzeichen
- AN/0409/2018
- Typ
- AfD Anfrage nach § 4
- Datum
- 13.03.2018
- Erstellt
- 13.03.2018 10:21