V/0137/2026
Maßnahmeprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2023/2024
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Berichtsvorlage
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V/0137/2026 V/0137/2026 Öffentliche Berichtsvorlage Betrifft Maßnahmenprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide: Jahresbericht 2023/2024 Beratungsfolge 14.04.2026 Bezirksvertretung Münster-Nord Bericht 22.04.2026 Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Migration Bericht 06.05.2026 Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration Bericht 07.05.2026 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 07.05.2026 Ausschuss für Gleichstellung Bericht 12.05.2026 Ausschuss für Wohnen, Stadtplanung und Stadtentwicklung Bericht 20.05.2026 Hauptausschuss Bericht 20.05.2026 Rat Bericht Bericht: 1. Ausgangslage: Das Maßnahmenprogramm Kinderhaus-Brüningheide startete 2007 zunächst im Rahmen des Bund- Länder-Programms „Soziale Stadt“ und wird seit 2011 mit kommunalen Mitteln fortgeführt. Die zentra- len Ziele des Programms sind die Verbesserung der Wohnsituation und des Wohnumfelds, die Förde- rung der Integration sowie die Stärkung der Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen in Kin- derhaus-Brüningheide. Wie in den vergangenen Jahren berichtet die Verwaltung mit dieser Berichtsvorlage über die Durch- führung des Programms. Anstelle des bisherigen umfangreichen Jahresberichts enthält die Vorlage eine konzentrierte Darstellung des Programms und seiner Einzelprojekte für die Jahre 2023 und 2024 und stellt die Rahmenbedingungen in übersichtlicher Form dar. Das Maßnahme nprogramm folgt weiterhin der Systematik eines integrierten Handlungskonzepts, das dem Programm mit seinen 23 Projekten in 8 Themenfeldern zugrunde liegt. Die im Rahmen des Gesamtprogramms erarbeitete prozessbegleitende Selbstevaluation wurde verschlankt, bildet mit den sowohl themenfeldübergreifenden Programmzielen als auch den projektspezifischen Zie- len weiterhin die Basis (Anlage 1). Die Vorlage enthält eine gebündelte Querauswertung der Entwicklungen im Maßnahme npro- gramm 2023/ 2024. Weiterführende Informationen sind den Anlagen zu entnehmen: Sozialamt 01.04.2026 Ihr/e Ansprechpartner/in: Frau Weinlich Telefon: 492-5594 Weinlich@stadt -muenster.de - 2 - V/0137/2026 ▪ Anlage 1: Geltendes Zielsystem für das Maßnahmenprogramm ▪ Anlage 2: Übersicht zur Verteilung des Budgets für die zwei Berichtsjahre 2023/ 2024 ▪ Anlage 3: Projektsteckbriefe ▪ Anlage 4: Kontextdatenmonitoring ▪ Anlage 5: Protokoll zum Reflexions-Workshop mit den Projektakteurinnen und -akteuren und dem Ältestenrat der Bezirksvertretung (BV) Nord am 28.05.2024 2. Erläuterung zur Neuausrichtung der Gesamtdokumentation Das Maßnahmenprogramm befindet sich seit 18 Jahren in der Umsetzung. Das Finanzvolumen be- trägt für die Jahre 2023/2024 insgesamt 349.170 €, verteilt auf 14 Projekte, die von 5 freien Trä- ger/innen und 5 städtischen Ämtern durchgeführt werden (siehe Anlage 2). Ergänzt wird dies um zwei übergreifend strategische Projekte. Weitere 7 Projekte wurden zwischenzeitlich verstetigt oder wer- den aus anderen Quellen finanziert und sind daher nicht Bestandteil dieses Berichts. Die Besonder- heit im Vergleich zu anderen städtischen Zuschüssen ist der gemeinsame Bezugsrahmen durch das Maßnahmenprogramm mit seinem integrierten Handlungskonzept, dem bisher regelmäßig projekt- übergreifenden Austausch, die ehrenamtliche Gebietsmoderation sowie die regelmäßige Berichter- stattung. Im November 2023 gab es auf Initiative des Ältestenrates der Bezirksvertretung (BV) Nord erste ge- meinsame Überlegungen zu einer Verschlankung des Berichtswesens. Neben daran anschließenden Gesprächen mit der Gebietsmoderation wurde ein gemeinsamer Workshop mit Vertreter/innen der BV Nord, den Projektverantwortlichen, der Gebietsmoderation sowie der Verwaltung durchgeführt. Im Fokus dieser Veranstaltung im Mai 2024 standen die mit der Durchführung des Maßnahme npro- gramms verbundenen Strukturen und Rahmenbedingungen. In drei Arbeitsgruppen zu den Themen- bereichen Projektberichte, Monitoring und Vernetzung wurden gemeinsam Ideen und Anforderungen zur Novellierung der Berichterstattung zum Maßnahme nprogramm Kinderhaus-Brüningheide disku- tiert und erarbeitet. Aus dem Workshop wurden folgende Neuerungen vereinbart, die mit dem vorlie- genden Bericht umgesetzt werden: 1) Eine zweijährige auf die wesentlichen Inhalte konzentrierte Berichterstattung in Form einer Vorla- ge. 2) Die Neuausrichtung der Projektsteckbriefe und des Kontextdatenmonitorings. 3) Keine weitere Durchführung eines bisher jährlich stattfindenden projek tübergreifenden Austau- sches im Workshopformat. Die Vernetzungsstrukturen im Stadtteil werden als umfangreich und ausreichend bewertet (Anlage 5). Zu 2) Die Neujustierung der Projektsteckbriefe wurde entsprechend den Rückmeldungen aus dem Reflexions-Workshop vorgenommen: Es bestand mehrheitlich der Wunsch, den Umfang und Detail- grad zu reduzieren und zugleich wesentliche Informationen strukturiert auf einen Blick zu erhalten. Konkret heißt das: Verzicht auf Informationen zu Teilzielen und weitestgehend auch auf quantitative Aussagen zugunsten einer kompakten und mehr qualitativ ausgerichteten Berichterstattung. Im Er- gebnis liegt aktuell pro Projekt ein Steckbrief im Umfang von einer Seite vor. Welche Herausforderun- gen und Highlights die Projektarbeit der vergangenen zwei Jahre im Einzelnen geprägt haben, wird kompakt in den jeweiligen Projektsteckbriefen der Anlage 3 dargestellt. Das Kontextdatenmonitoring verfügt nun über eine gesamtstädtische Analyseperspektive mit dem Fokus auf den Bezirk Nord. Um dem Zuschnitt des Programmgebiets und einer einheitlichen Raum- ebene Rechnung zu tragen, erfolgt die Analyse der Indikatoren auf der Ebene der BA-Stadtzellen1. In Anlehnung an das Sozialmonitoring der Stadt Münster werden Stadtzellen hervorgehoben, die vom Mittelwert aller Stadtzellen überdurchschnittlich abweichen. Das erfolgt sowohl für den aktuellen Sta- tus zum Berichtsjahr als auch für die Entwicklung über einen Zeitraum von 5 Jahren. Bei der Entwick- 1 Die 139 Stadtzellen wurden von der Statistikdienststelle der Stadt Münster für die Datenbereitstellung durch die Bunde- sagentur für Arbeit (BA) geschaffen. Die Stadtzellen basieren auf den 174 Stadtzellen der kleinräumigen Gebietsgliederung: einwohnerarme Stadtzellen wurden mit einer oder mehreren angrenzenden Stadtzellen zu einer Stadtzelle der BA verbun- den, um die Datenschutzvorgaben der BA von mindestens 1.000 Einwohner/innen pro Stadtzelle zu erfüllen. - 3 - V/0137/2026 lung über 5 Jahre wird sowohl die Zunahme als auch die Abnahme des betrachteten Indikators dar- gestellt. Die Auswahl von ursprünglich 49 Indikatoren wurde auf 19 Indikatoren konzentriert, die re- gelmäßig gesamtstädtisch und kleinräumig zur Verfügung stehen. Die Auswahl stützt sich auf die Kern- und Kontextindikatoren des Sozialmonitorings und wird ergänzt durch Indikatoren zur Bevölke- rungsstruktur, Arbeit und Soziales, Gesundheit und Wohnen. Die Kontextindikatoren unterstützen die vertiefende Beschreibung der sozialräumlichen Situation und der Lebensbedingungen vor Ort. Sie geben für alle Beteiligten Hinweise auf die Herausforderungen im Programmgebiet und helfen, be- obachtbare Veränderungen in den Projekten einzuordnen (Themenfeld 8.02). Das Kontextdatenmoni- toring und die Erläuterung der Methodik ist in Anlage 4 dargestellt. 3. Ergebnisse des Kontextdatenmonitorings Am 31.12.2024 lebten im Programmgebiet 2.916 Einwohner/innen und damit 0,5 % weniger als im letzten Berichtsjahr 2022. Die Bevölkerung ist somit auf einem stabilen Niveau. Bevölkerungsstruktur: jung – Durchalterung immer spürbarer - bunter ▪ Jugendquotient: Brüningheide ist im städtischen Vergleich jung, eine Verschiebung der Alters- struktur findet jedoch statt. 2024 liegt der Jugendquotient in Brüningheide bei 46,7 % und damit deutlich höher als im städtischen Mittel (27,2 %). Im Zeitverlauf 2020-2024 nimmt der Jugendquo- tient stärker ab als im städtischen Mittel. ▪ Altenquotient: Das Verhältnis der älteren Bevölkerung zur Bevölkerung im Erwerbsalter liegt 2024 bei 18,5 % in Brüningheide und somit deutlich unter dem städtischen Mittel (30,3 %). Die Zunahme im Zeitraum 2020-2024 entspricht der gesamtstädtischen Entwicklung. ▪ Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte2: 2024 gibt es in Brüningheide einen deutlich größe- ren Anteil an Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte (71,9 %) als im städtischen Mittel (24,0 %). ▪ Ältere Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte: Der Anteil an älteren Personen mit Migrati- onsvorgeschichte ist in Brüningheide (68,2 %) ebenfalls deutlich größer als im städtischen Mittel (18,8 %). ▪ Kinder mit Migrationsvorgeschichte: 2024 gibt es in Brüningheide (84,4 %) einen deutlich grö- ßeren Anteil an Kindern mit Migrationsvorgeschichte als im städtischen Mittel (38,2 %). Die Zu- nahme im Zeitraum 2020-2024 entspricht der gesamtstädtischen Entwicklung. ▪ Kinder in Alleinerziehenden -Haushalten: Der Anteil an Kindern in Alleinerziehenden - Haushalten ist in Brüningheide 2024 mit 23,9 % leicht überdurchschnittlich. Das gesamtstädtische Mittel liegt bei 17,6 %. ▪ Kinderreiche Familien: 2024 sind in Brüningheide 8,3 % der Haushalte kinderreich. Der Anteil liegt über dem gesamtstädtischen Mittel (2,4 %). Ein Blick auf die Entwicklung 2020 -2024 zeigt, dass der Anteil kinderreicher Familien stärker abnimmt als in der Gesamtstadt. ▪ Senioren Singlehaushalte: Der Anteil an Senioren Singlehaushalte zeigt sich 2024 in Brüning- heide (14,7 %) und in der Entwicklung im Vergleich zur Gesamtstadt unauffällig (18,7 %). Arbeit und Soziales: Fokus – Kinder- und Altersarmut ▪ SGB II-Empfänger/innen: Der Anteil der SGB II-Empfänger/innen ist 2024 in Brüningheide (20,8 %) stark überdurchschnittlich im Vergleich zum städtischen Mittel (6,2 %). Im Zeitraum 2020-2024 nimmt der Anteil stärker ab als im städtischen Mittel. ▪ Kinder in Bedarfsgemeinschaften: Mit Blick auf eine Ausprägung von Kinderarmut zeigt sich, dass 2024 in Brüningheide (30,3 %) der niedrigste Wert seit Programmbeginn erreicht wurde. Im stadtweiten Vergleich (10,5 %) ist dieser Wert überdurchschnittlich. ▪ Arbeitslose Bevölkerung: 2024 gibt es in Brüningheide (11,9 %) einen stark überdurchschnittli- chen Anteil an Arbeitslosen im Vergleich zum städtischen Mittel (4,2 %). ▪ Nichtdeutsche SGB II-Empfänger/innen: Brüningheide hat 2024 einen Anteil an nichtdeutschen SGB II-Empfänger/innen von 23,3 % und weicht damit nicht maßgeblich vom städtischen Mittel ab (17,8 %). ▪ Grundsicherung im Alter: Der Anteil an Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter ist in 2 Die Statistikdienststelle hat zum Stichtag 31.12.2025 auf die Definition Einwanderungsgeschichte umgestellt (vgl. V/0021/2026). Die Umstellung im Kontextdatenmonitoring erfolgt mit dem kommenden Bericht für 2025/26 . - 4 - V/0137/2026 Brüningheide (32,6 %) stark überdurchschnittlich im Vergleich zum städtischen Mittel (5,7 %). Zu- dem nimmt der Anteil 2020-2024 stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. ▪ Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte: 2024 liegt der Anteil an sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit 55,3 % nah am städtischen Mittel (59,1 %). Der Anteil ist von 2020-2024 stärker als im städtischen Mittel gestiegen. Gesundheit: mehr übergewichtige Kinder und höherer Deutschförderbedarf ▪ Kinder mit Übergewicht/ Adipositas: In Brüningheide haben 27,5 % der in den Schuleingangs- untersuchungen 2023-2024 untersuchten Kinder Übergewicht oder Adipositas. Damit liegt die Stadtzelle weit über dem städtischen Mittel von 7,8 %. ▪ Kinder mit Deutschförderbedarf: Ebenso auffällig ist das Ergebnis der Schuleingangsuntersu- chungen 2023-2024 im Hinblick auf den Deutschförderbedarf: der Anteil der Kinder mit Deutsch- förderbedarf beträgt 76,6 % in Brüningheide. Wohnen: steigende Bevölkerungsdichte und Mieten ▪ Wohnberechtigte Bevölkerung pro Adresse: Mit 31,4 Personen pro bewohnter Adresse weist Brüningheide eine stark überdurchschnittliche Bevölkerungsdichte auf (städtisches Mittel: 7,2 Per- sonen pro bewohnter Adresse), die in der Entwicklung 2020 -2024 stärker zunimmt als im städti- schen Mittel. ▪ Wohndauer bei Um - oder Fortzug unter 2 Jahre: Bei der Bevölkerungsfluktuation zeigt Brüningheide keine Auffälligkeiten. ▪ Angebotsmieten3: Brüningheide weist eine durchschnittliche Angebotsmiete von 8,6 €/qm auf. Die Zunahme im Zeitraum zwischen 2013-2015 und 2022-2024 entspricht der gesamtstädtischen Entwicklung. 4. Wohnungswirtschaftliche Entwicklung und städtebauliches Umfeld Der Anteil an Wohnungen mit Sanierungsbedarf ist im Programmgebiet Brüningheide immer noch hoch. Mit Blick auf die baulichen Maßnahmen der Wohnungsunternehmen in den letzten Jahren zeichnet sich grundsätzlich eine positive Entwicklung ab. Im Berichtszeitraum 2023/24 wurden fol- gende Planungen auf den Weg gebracht bzw. Maßnahmen durch Wohnungsunternehmen vollzogen: Wohn+Stadtbau GmbH: Im Jahr 2024 erfolgte der Beschluss, den Gebäudebestand an der Josef - Beckmann-Straße in 2025/26 mit einem Volumen von rund 20 Millionen Euro, einer (energetischen) Komplettsanierung zu unterziehen (185 Wohneinheiten). Zentral Boden Immobilien Gruppe (ZBI): In 2023/24 wurden vielfältige Maßnahmen im Wohnungs- bestand in der Sprickmannstraße (Erneuerung Aufzüge), Brüningheide 65 (Erneuerung Heizkessel), Brüningheide 67 (Schaffung von Wohnraum durch Umbau einer Gewerbeeinheit) und Brüningheide 111-121 (Erneuerung Haustüren/Vordächer) umgesetzt. 2024-2026 folgen in der Killingstr. 15-31 um- fassende Sanierungen (Fassadendämmung, Balkone, Erneuerung der Fenster, Türen und des Da- ches, Strangsanierung). Sprickmannplatz: 2023/24 fand ein Beteiligungsprozess zur Neugestaltung des Sprickmannplatzes inmitten der Kinderhauser „Schleife“ statt (vgl. V/0463/2025). Im Jahr 2025 begann die Umsetzung der ersten Maßnahmen: neue hellere Beleuchtung, Streichen der Fassaden der Gebäude rund um den Sprickmannplatz, Grundsäuberung des Platzes, Neugestaltung des Spielplatzes Sprickmann- platz, zusätzliche Bänke, Blumenampeln und Schaffung von neuen Fahrradanlehnbügeln auf dem Platz. Der Platz wird nach ersten Erfahrungen gut von den Bewohnenden angenommen. Weitere Maßnahmen sollen in den nächsten Jahren folgen, um die Aufenthalts- und Nutzungsqualität auf dem Platz zu erhöhen (z.B. Calisthenics -Anlage/ Trainingsgeräte, wettergeschützter Unterstand, Repair- Café). 3 Angebotsmieten sind inserierte Nettokaltmieten (€/qm) bei Wieder - oder Neuvermietung. - 5 - V/0137/2026 5. Ergebnisse und Zielerreichung auf Programmebene In einem bilanzierenden Überblick werden nachfolgend wesentliche Ergebnisse der Projektdurchfüh- rung unter Berücksichtigung des integrierten Programmgebietsansatzes zusammengefasst. Nachdem das noch pandemisch beeinflusste Berichtsjahr 2022 vor allem durch die mühsame Neubelebung des Miteinanders, das Aufbrechen sozialer Isolation und die Unterstützung bei der Bewältigung der sozia- len und psychischen Nachwirkungen geprägt war und die gewohnte Projektarbeit in vielen Fällen noch nicht möglich war, standen die Jahre 2023 und 2024 wieder deutlich im Zeichen der Gemein- schaft. Viele bewährte und in der Vergangenheit nachgefragte Angebote konnten wieder stattfinden. Mit der Durchführung von öffentlichen Festen und gemeinschaftlich geplanten und durchgeführten Aktionen gab es wieder Raum und Gelegenheit für Begegnung der Bewohner/innen. Gerade bei grö- ßeren Festen und Aktionen war ein Nachholbedarf feststellbar und vielfach konnte ein vorpandemi- scher bzw. normalisierter Zustand erreicht werden. Programmziel: Verbesserung der Wohnsituation und Gestaltung des öffentlichen Raumes ▪ Als Reaktion auf den Workshop Selbstevaluation 2023 wurden die Netzwerktreffen der Woh- nungswirtschaft (1.04) in ihren Zielen und Aufgaben vom etablierten Format Imagewerkstatt Schleife abgelöst. Ziel dieser Veränderung ist eine Bündelung der Termine und die Reduzierung von Doppelstrukturen. In den zwei Jahren gab es 9 Sitzungen, in denen die Vorbereitung des Jubi- läums der Großwohnsiedlung, der wohnungswirtschaftlichen Ausstellung in der Agora sowie die Gestaltung des Sprickmannplatzes im Vordergrund stand. Durch die Imagewerkstatt initiiert, fan- den viele beliebte Maßnahmen wie der Weihnachtsmarkt oder die Blumenaktion der Wohnungs- wirtschaft statt. ▪ Die Jubiläumsfeier im Juni 2024 gab den Anstoß zur Gründung einer neuen Arbeitsgruppe im Rahmen des Projektes 1.04, die sich ab dem Juli 2024 mit der Modernisierung des Sprickmann- platzes befasst hat und auch inhaltliche Impulse setzen konnte. ▪ Bewohner/innen hatten im Rahmen des Projektes 1.05 die Möglichkeit, sich aktiv in die Verbesse- rung der Wohnsituation einzubringen. Die Kommunikation verlief diesmal nicht im Plenum Mie- ter/innenrat, sondern bilateral auf zwei Hauptwegen: Mieter/innen und Wohnungsamt sowie Mie- ter/innen und Begegnungszentrum Kinderhaus (BGZ). Dominierende Themen waren der winterli- che Heizungsausfall in den ZBI-Wohnungen und die Einbindung der Mieter/innen in die Vorberei- tung des Jubiläums der Siedlung im Sommer 2024. ▪ Eine weitere Möglichkeit zur aktiven Einbringung für Mieter/innen in die Gestaltung und Aufent- haltsqualität ihres direkten Umfeldes boten die jährlichen Aktionen in der Grünschleife des Projek- tes 2.02 und die Aktion Clean-Kinderhaus. In der und für die Grünschleife fanden in den zwei Jah- ren vier bewohneraktivierende Veranstaltungen zur Gestaltung der Grünschleife mit jeweils min- destens 50 Teilnehmenden aus dem Quartier statt. Die Bereitschaft der Bewohnerschaft zur Mit- wirkung an Pflege und Gestaltung des Wohnumfeldes wurde weiter gestärkt. ▪ Einige Aktionen zur Verschönerung des Sprickmannplatzes fanden unter Einbeziehung der Bür- gerschaft statt. So haben z.B. Graffiti -Künstler/innen gemeinsam mit Jugendlichen, die um den Sprickmannplatz gelegenen Wandflächen verschönert. Durch Einbindung kann das Risiko von Vandalismus gesenkt werden, da die Akteurinnen und Akteure den Ort eher annehmen und Ver- antwortung übernehmen. So ist für den Berichtszeitraum feststellbar, dass der in den beiden Vor- jahren stattgefundene Vandalismus am Sprickmannplatz nach Rückmeldung der Projektbeteiligten im aktuellen Berichtszeitraum kein großes Thema war. Programmziel: Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet Die Verbesserung der Integration ist ein Querschnittsziel für viele Projekte. Im Vordergrund steht, Teilhabe, nachbarschaftlichen Austausch und Kennenlernen zu ermöglichen, um insgesamt den ge- sellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. ▪ Es gab eine Vielzahl an öffentlichen interkulturellen Aktionen und Festen, die durch unterschiedli- che Projektakteurinnen, -akteure und Bewohner/innen projektübergreifend vorbereitet wurden. Hierzu gehören u.a. das Jubiläumsfest, das Sommerfest, der Weihnachtsmarkt sowie die interkul- turellen Wochen und die Woche gegen Rassismus. ▪ Regelmäßige Treffen und Formate fördern einen zwanglosen Austausch und stärken einen guten Zusammenhalt. In diesem Sinne fanden die interkulturellen Gruppentreffen im BGZ (4.02) regel- mäßig statt und es gab zahlreiche offene Angebote wie ein verlässliches Frühstücks- und Mittag- - 6 - V/0137/2026 essensangebot im Atrium (6.02). Zu den Veranstaltungsangeboten gehörten z.B. Fahrten ins Uni- versum nach Bremen und zur Landesgartenschau, einmal jährlich ein Kindertheater auf dem Sprickmannplatz, ein Upcycling -Workshop für Jugendliche, gemeinsames Fußballschauen, eine regelmäßige Strickgruppe, ein kleiner Weihnachtsmarkt, gemeinsames Fastenbrechen und Aus- stellungen. ▪ Einen wichtigen Beitrag für die Integration leistet der Sprachunterricht für Erwachsene der Kinder- hauser Arbeitslosen Initiative KAI (5.01). Vorrangig geschieht dies durch gezielte Sprachvermitt- lung in den Sprachkursen, aber auch durch gemeinsame Unternehmungen, bei denen man zwang- los ins Gespräch kommt. So organisierte KAI auch Bildungsausflüge (Theater, Museum, Stadtfüh- rung), Workshops (Selbstverteidigung) und themenbezogene Vorträge in den Sprachkursen. Der 2022 erstmalig als Versuch neu angebotene Männersprachkurs hat sich etabliert. ▪ Der Quartiersfonds in Höhe von 1.200 € pro Jahr (7.02) wurde in beiden Jahren in Anspruch ge- nommen. Anteilig mitgefördert wurden: Weihnachtsmarkt Sprickmannplatz, ELKA-Fest (Neujahr), Fahrten zum Libori -Fest Paderborn, Universum Bremen, Waldbühne Heesen und auf den Weih- nachtsmarkt Münster. Mit geringem finanziellem Einsatz werden so Aktionen möglich gemacht, an denen viele Personen teilnehmen und partizipieren können. Programmziel: Soziale Sicherung/ gesellschaftliche Teilhabe Ziel war es in vielen Projekten, den Bewohner/innen Möglichkeiten zu bieten, (auch in schwierigen Lebensphasen) am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dies umfasst die Beteiligung in allen Be- reichen des Lebens, wie Bildung, Arbeit, Gesundheit, Kultur, Sport und Politik, um Selbstbestimmung und Würde zu ermöglichen und einen gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. ▪ Bei mehreren Projekten standen Hilfen zur Bewältigung des Alltags im Vordergrund, die eine wich- tige alltagsstrukturierende, rahmengebende und entlastende Funktion haben. Im Projekt 4.02 wur- den täglich Beratungen zu Themen wie Behördenangelegenheiten, Ausbildung, Eheprobleme, fi- nanzielle Probleme und Gewalt in der Familie angeboten. Im Projekt 6.01 Schuldnerberatung er- fuhren Ratsuchende mit einer Verschuldungsproblematik umfassende Hilfestellung. Das Angebot trägt dazu bei, dass Personen wieder den finanziellen Überblick erhalten und Perspektiven für ei- nen wirtschaftlichen Neuanfang sehen. Präventive Veranstaltungen (im KAI, Kirchengemeinde, Sozialbüro, etc.) erwiesen sich als sinnvoll und wichtig. • Mobile Beratungsangebote in Form von Hausbesuchen und Streetwork sind mittlerweile ein fester und wichtiger Bestandteil vieler Projekte. Sie ermöglichen die Teilhabe für Menschen, die altersbe- dingt oder aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen nicht mobil sind und unterstützen das Auf- rechterhalten von Kontakten. Insbesondere in der Sozialberatung, der Gesundheitsvorsorge und in der Drogenberatung ist die aufsuchende Arbeit unverzichtbar. • Sozio-ökonomisch benachteiligten Jugendlichen wurde die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben durch eine Vielzahl an Freizeitangeboten ermöglicht: im Projekt 6.07 wurden u.a. 19 Fahrten zu Freizeiteinrichtungen wie Roccos Soccer Arena, Minigolf, Ninfly Trampolinpark und zu Fußballlän- derspielen angeboten. Angestoßen durch die Parea gGmbH, die Teil der Gebietsmoderation ist, startete im Frühjahr 2023 ein Mädchentanzkurs in der Kinderbach-Grundschule. • Die Förderung der Vernetzung und Anbindung an weitere Hilfsangebote im Stadtteil sind maßgeb- lich für den Erfolg der Projekte. Die Gebietsmoderatorinnen (7.01). pflegen den Kontakt zu Anbie- terinnen und Anbietern in und außerhalb des Maßnahmenprogramms und -gebiets., Insbesondere bei den Projekten, die beratend im Hinblick auf die soziale Sicherung und gesellschaftliche Teilha- be tätig sind (4.02, 5.01, 5.04, 6.01, 6.06, 6.08), ist die Vermittlung an Kooperationspartner/innen und eine enge Zusammenarbeit für den Erfolg maßgeblich. • Um digitale Kompetenzen zu fördern und Menschen zu befähigen, neue Technologien sicher und selbstbestimmt zu nutzen, fand im Paulinum Kinderhaus alle zwei Wochen eine Mediensprech- stunde statt und die gemeinnützige FördiKo GmbH hat zusätzlich zwei Medien -Kurse (Schwer- punkt Tablet) für Senior/innen durchgeführt. Programmziel: Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche/ Stärkung der Chancengleichheit • Ziel des Projektes 5.04 ist es, Eltern mit geringem Einkommen zu unterstützen und ihre Fähigkei- ten zu stärken, damit sie eine gesunde Lebensweise für ihre Kinder fördern können. Hierzu fanden Hausbesuche der Familienhebammen/-kinderkrankenschwestern statt. Eine wichtige Rolle nimmt - 7 - V/0137/2026 auch die Sure -Start-Gruppe vom Haus der Familie ein, die sich regelmäßig trifft. Hausbesuche konnten wieder ohne Einschränkungen stattfinden und sind deutlich angestiegen. Feststellbar ist eine gestiegene Inanspruchnahme von Vorsorgen bei Schwangeren und Kindern. Die Einzelfälle stellten sich dabei immer komplexer dar. • Im Jahr 2023 gelang es, die Nachhilfe zum Abbau pandemiebedingter Bildungslücken deutlich auszuweiten. Die schulischen Leistungen der Schüler/innen konnten durch die Hausaufgabenhilfe von KAI (5.01) stabilisiert bzw. verbessert werden. Zur Reduzierung unentschuldigter Fehlzeiten bei Nachhilfeschüler/innen wurden Elterngespräche geführt. KAI nahm an verschiedenen Arbeits- kreisen sowie Gesprächen mit Schulvertreter/innen teil. • Aus dem Projekt 6.08 wird berichtet, dass die Vernetzung mit den Akteurinnen und Akteuren (Ju- gendsalon, Wuddi, BGZ) in Kinderhaus gut läuft. Drogenbezogene Themen werden an die Projekt- leiter/innen herangetragen. Das breit aufgestellte Angebot ermöglicht es, die Zielgruppen zu errei- chen und die Ziele umzusetzen. • Die Maßnahmen und Angebote des Projekts 6.06 richten sich gezielt an Jugendliche, die bislang von der Jugendsozialarbeit nicht erreicht wurden. Der Bedarf im Bereich „Kurzberatung“ auf der Straße bleibt weiterhin hoch. Die Projektarbeit bildet Schnittstellen zu Kernthemen wie Ausbildung, Beruf, Übergang Schule und Beruf sowie Präventionsangeboten im Segment Suchtmittelkonsum. Die aufsuchende Jugendsozialarbeit arbeitet daher eng mit zahlreichen lokalen Partnerinnen und Partnern zusammen. Zu den angebotenen Leistungen zählten unter anderem die Vermittlung in Freizeitgestaltungsangebote, Einzelfallhilfe, Kurzberatung vor Ort und verschiedene Beratungs- dienste. 6. Fazit und Ausblick Der Wiederaufbruch nach der Corona -Pandemie hat neben vielen negativen Folgen auch Chancen für die Projekte und das Programm eröffnet. In den Jahren 2023 und 2024 ist es gelungen, die Ange- bote zur Abmilderung (pandemiebedingter) existenzieller Einschränkungen weiterhin anzubieten und sogar teilweise zu verbessern. Es ist vielfach gelungen, neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter für die Projekte zu gewinnen und neue Partnerschaften zu schließen. Diese neuen engagierten Personen und Kooperationen haben frische Ideen und neue Energie in die Projekte gebracht. Damit wurden die Teilhabechancen sowohl im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit als auch bei älteren und immobilen Personen verbessert. Zudem wurden neben den vielen bewährten Angeboten zur allgemeinen Reak- tivierung der Bewohnerschaft neue, für den Berichtszeitraum angekündigte Angebote auf den Weg gebracht bzw. 2022/23 als Versuch gestartete Formate fortgeführt (Männersprachkurs bei KAI, Ko- operation mit „Obolus“ und „Kleiderkammer“, Mädchentanzkurs, Mediensprechstunde für ältere Men- schen, interkulturelle Veranstaltungen). Die grundlegenden Ziele und Methoden der 23 Projekte sowie der verschiedenen Kooperationen un- tereinander erweisen sich als sinnvoll und erfolgreich. Für den kommenden Berichtszeitraum 2025/26 sind bereits verschiedene Aktionen und zielgruppenspezifische Veränderungen in der Projektkonzep- tion in Vorbereitung. Entsprechende Ankündigungen sind in den Projektsteckbriefen unter Ausblick aufgeführt. In Kontinuität der bisherigen Vorgehensweise wird die Verwaltung auch in Zukunft Berichte über Um- setzung und Ergebnisse der Maßnahmen sowie über die Entwicklung der Rahmenbedingungen zur Verfügung stellen. Der nächste Bericht wird die Jahre 2024/2025 umfassen. In Vertretung gez. Cornelia Wilkens Stadträtin - 8 - V/0137/2026 Anlagen: Anlage 1: Zielsystem des Maßnahmenprogramms Anlage 2: Förderung im Jahr 2023/2024 Anlage 3: Projektsteckbriefe Anlage 4: Kontextdatenmonitoring Anlage 5: Protokoll des Reflexionsworkshops
Anlage 1 - Zielsystem des Maßnahmenprogramms
2130 Zeichen
Programmziele
Münster-Kinder-
haus/Brüningheide
Programm-
maßnahmen
Verstetigt, mit
anderweitiger Förderung
/ Bestandteil laufender
Verwaltungsarbeit
6.06
Mobile Jugend(sozial)arbeit
6.07
Sport und Bewegung
6.08
Drogenprävention
Themenfeld 7: Gebietsmoderation
6.01
Schuldnerberatung vor Ort
6.02
Interkulturelle Veranstaltungsreihe
"Lebenswelten kennenlernen"
6.04
Jungenprojekt "Sport gegen Gewalt"
Maßnahmeprogramm Münster-Kinderhaus/Brüningheide, Programmziele und Maßnahmeübersicht (Stand: März 2026)
Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation
Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen im Wohngebiet
Soziale Sicherung und Förderung gesellschaftlicher Teilhabe
Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche
Themenfeld 4 :
Integration zugewanderter
Menschen fördern
Themenfeld 2 :
Gestaltung des öffentlichen
Raums für einen sicheren und
lebendigen Stadtteil
2.02
Spiel- und Freizeitzone
(Grünschleife)
Themenfeld 5 :
Bewältigung der Herausforderungen
für das Bildungswesen
7.01 Quartiersmanagement: Information und Vernetzung
7.02 Quartierfonds:Aktivierung und Beteiligung
1.06
Das Quartier spart Strom
3.01
Wertstoffe/Sperrgut
Leitzielbereiche Themenfeld 3 :
Stärkung der lokalen Ökonomie und
der Beschäftigungssituation
Themenfeld 1 :
Verbesserung der Wohnsituation
1.05
Stärkung und Unterstützung der
Mieterschaft
5.01
Wir verstehen uns
4.02
Integrationsarbeit vor Ort:
Anlauf-, Beratungs- und
Koordinationsstelle
1.04
Weiterentwicklung der Ko-
operation zur Verbessserung der
Wohnverhältnisse
5.04
Gesund aufwachsen in Kinderhaus
Themenfeld 6 :
Sicherung sozialer Netze und
Infrastrukturen in Zeiten knapper
öffentlicher Haushalte
3.02
Aktiv für Arbeit
4.01
Interkulturelle Mädchenarbeit
5.02
Elternkompetenz stärken
5.06
Kontinuierliche Praxistage zum
Übergang Schule-Beruf
4.03
Gewaltprävention
Themenfeld 8: Prozessbegleitende Selbstevaluation
8.01 Zielentwicklung, Beobachtung Zielereichung
80.2 Entwicklung u. Auswertung Kontextindikatoren
Anlage 4 - Kontextdatenmonitoring
19517 Zeichen
Anlage 4 - Kontextdatenmonitoring Kinderhaus Brüningheide Das Monitoring für Kinderhaus Brüningheide ist gesamtstädtisch mit Fokus auf den Bezirk Nor d angelegt. Das ermöglicht es, die Entwicklung im Kontext der gesamtstädtischen Entwicklung zu be- trachten. Das Monitoring wird auf der Ebene der 139 BA-Stadtzellen präs entiert, eine Raumebene zwischen Stadtteil- und Stadtzellen-Ebene, die von der Statistikdienststelle f ür die Datenbereitstel- lung durch die Bundesagentur für Arbeit (BA) geschaffen wurde. 1 Das Monitoring umfasst 19 Indi- katoren aus den Bereichen Arbeit und Soziales, Bevölkerungsstruktur, Gesundheit und Wohnen. Im Indikatorenset sind die 5 Kern- und Kontextindikatoren des Sozialmonitorings enthalten. INDIKATORENGRUPPE INDIKATOREN Bevölkerungsstruktur Jugendquotient Altenquotient Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte Ältere Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte Kinder mit Migrationsvorgeschichte SOZIALMONITORING Kinder in Alleinerziehenden-Haushalten Kinderreiche Familien Senioren Singlehaushalte Arbeit und Soziales SGB II-Empfänger/innen SOZIALMONITORING Kinder in Bedarfsgemeinschaften Arbeitslose Bevölkerung Nichtdeutsche SGB II-Empfänger/innen Grundsicherung im Alter Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Gesundheit Kinder mit Übergewicht oder Adipositas Kinder mit Deutschförderbedarf Wohnen Wohnberechtigte Bevölkerung pro Adresse Wohndauer bei Um- oder Fortzug unter 2 Jahre Angebotsmieten Das methodische Vorgehen des Sozialmonitorings wird aufgegriffen und erweitert. Die Daten zum jeweiligen Indikator werden tabellarisch für die BA-Stadtzellen für den Zeitraum der letzten 5 Jahre dargestellt. BA-Stadtzellen, die vom Mittelwert aller BA-Stadtzellen um meh r als eine Standardab- weichung abweichen, werden farblich hervorgehoben und für das jeweils aktuellste Jahr kart ogra- fisch dargestellt. Aktuel- ler Stand Wert oberhalb der dreifachen Standardabweichung Wert oberhalb zwischen doppelter und dreifacher Standardabweichung Wert oberhalb zwischen einfacher und doppelter Standardabweichung Zudem wird auf die Entwicklung in den BA-Stadtzellen im Zeitraum von 5 Jahren in Referenz zur Entwicklung des Mittelwerts geschaut und die BA-Stadtzellen hervorgehoben, die im Vergleich zum Mittel aller BA-Stadtzelle eine überdurchschnittliche Abnahme bzw. Zunahme im jeweiligen Indikator erfuhren. Entwicklung der letzten 5 Jahre Wert oberhalb der dreifachen Standardabweichung Wert oberhalb zwischen doppelter und dreifacher Standardabweichung Wert oberhalb zwischen einfacher und doppelter Standardabweichung Wert unterhalb zwischen einfacher und doppelter Standardabweichung Wert unterhalb zwischen doppelter und dreifacher Standardabweichung Wert unterhalb der dreifachen Standardabweichung 1 Die Stadtzellen basieren auf den 174 Stadtzellen der kleinräumigen Gebietsgliederung: einwohnerarme Stadtzellen wurden mit einer oder mehreren angrenzenden Stadtzellen zu einer Stadtzelle der BA verbunden, um die Datenschutz- vorgaben der BA von mindestens 1.000 Einwohner/innen pro Stadtzelle zu erfüllen. BA-Stadtzellen im Bezirk Münster-Nord 611 Zentraldeponie 612 Breslauer Straße 613 Schneidemühler Straße 614 Kemperweg 615 Edelbach 621 Alt Kinderhaus 622 Im Moorhock 623 Bröderichweg 631 Brüningheide 632 Idenbrockplatz 633 Heidegrund 634 Papenbusch 635 Alter Heidkamp 681 Sprakel + Sandrup + Rieselfelder Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Indikator: Jugendquotient Der Indikator bildet das Verhältnis der wohnberechtigten Bevölkerung im Alter von 0-19 Jahren zur wohnberechtigten Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (20-64 Jahre) ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in 7 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich höheren Jugendquotienten als im gesamtstädtischen Mittel.Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 weicht in einer Reihe von Stadtzellen von der gesamt- städtischen Entwicklung ab: In den Stadtzellen Bröderichweg (623) und Iden- brockplatz (632) nimmt der Jugendquotient stärker zu, in den Stadtzellen Kem- perweg (614), Edelbach (615) und Brüningheide (631) nimmt der Jugendquo- tient stärker ab als im städtischen Mittel. Indikatorengruppe Bevölkerungsstruktur Indikator: Altenquotient Der Indikator bildet das Verhältnis der wohnberechtigten Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und älter zur wohnberechtigten Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter (20-64 Jahre) ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in 5 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich höheren Altenquotienten als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 weicht in einer Reihe von Stadtzellen von der gesamt- städtischen Entwicklung ab: In den Stadtzellen Edelbach (615), Alt Kinderhaus (621), Papenbusch (634) und Alter Heidkamp (635) nimmt der Altenquotient stärker zu als im städtischen Mittel, in der Stadtzelle Kemperweg (614) nimmt der Altenquotient stärker ab. Indikatorengruppe Bevölkerungsstruktur Indikator: Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte Der Indikator bildet den Anteil der Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte (Nichtdeutsche und Deutsche mit Migrationsvorgeschichte) an der Gesamtbevölkerung ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in 9 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte als im gesamt- städtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 entspricht in den meisten Stadtzellen der gesamtstädtischen Entwicklung: In den Stadtzellen Schneidemühler Straße (613) und Bröderichweg (623) nimmt der Anteil stärker zu, in der Stadtzelle Alter Heidkamp (635) nimmt der Anteil stärker ab als im städtischen Mittel. Indikatorengruppe Bevölkerungsstruktur Indikator: Ältere Bevölkerung mit Migrationsvorgeschichte Der Indikator bildet den Anteil der Personen im Alter von 65 Jahren und älter mit Migrationsvorgeschichte (Nichtdeutsche und Deutsche mit Migrationsvorgeschichte) an allen Personen im Alter von 65 Jahren und älter ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in 7 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an Personen im Alter von 65 Jahren und älter mit Migra- tionsvorgeschichte als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 entspricht in den meisten Stadtzellen der gesamtstädtis- chen Entwicklung: In den Stadtzellen Breslauer Straße (612), Schneidemühler Straße (613) und Heidegrund (633) nimmt der Anteil der Personen mit Al- ter von 65 Jahren und älter mit Migrationsvorgeschichte stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Bevölkerungsstruktur Indikator: Kinder mit Migrationsvorgeschichte Der Indikator bildet den Anteil der Kinder unter 18 Jahren mit Migrationsvorgeschichte an allen Kindern unter 18 Jahren ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in 8 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an Kindern unter 18 Jahren mit Migrationsvorgeschichte als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 entspricht in den meisten Stadtzellen der gesamtstädtischen Entwicklung: In der Stadtzelle Kemperweg (614) nimmt der Anteil der Kinder mit Mi- grationsvorgeschichte stärker ab, während der Anteil in der Stadtzelle Alt Kinderhaus (621) stärker zunimmt als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Bevölkerungsstruktur Kernindikator Sozialmonitoring Indikator: Kinder in Alleinerziehenden-Haushalten Der Indikator bildet den Anteil der Kinder unter 18 Jahren in Haushalten mit einem Elternteil an allen Kindern unter 18 Jahren in Haushalten ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in 8 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an Kindern in Alleinerziehenden-Haushalten als im gesamt- städtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 weicht in einer Reihe von Stadtzellen von der gesamtstädtischen Entwicklung ab: In den Stadtzellen Zentraldeponie (611), Schneidemühler Straße (613), Kemperweg (614) und Edelbach (615) nimmt der Anteil stärker ab, in der Stadtzelle Bröderichweg (623) nimmt der Anteil stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Bevölkerungsstruktur Kontextindikator Sozialmonitoring Indikator: Kinderreiche Familien Der Indikator bildet den Anteil der Haushalte, in denen mindestens 3 Kinder unter 18 Jahren leben, an allen Haushalten ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in 5 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an kinderreichen Familien als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 weicht in einer Reihe von Stadtzellen von der gesamtstädtischen Entwicklung ab: In den Stadtzellen Kemperweg (614), Edelbach (615) und Brüningheide (631) nimmt der Anteil stärker ab, in den Stadtzellen Zentraldeponie (611) und Bröderichweg (623) nimmt der Anteil stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Bevölkerungsstruktur Indikator: Senioren-Singlehaushalte Der Indikator bildet den Anteil der 1-Personen-Haushalte im Alter von 65 Jahren und älter an der wohnberechtigten Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und älter ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es im Bezirk Nord nur in der Stadtzelle Idenbrock- platz (632) einen deutlich höheren Anteil an Senioren-Singlehaushalten als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 entspricht in allen Stadtzellen der gesamtstädtischen Entwicklung. Indikatorengruppe Bevölkerungsstruktur Indikator: SGB II-Empfänger/innen Der Indikator bildet den Anteil der SGB II-Empfänger/innen (Bürgergeld, Grundsicherung für Arbeitsuchende) im Alter von 15-64 Jahren an der Gesamtbevölkerung im Alter von 15-64 Jahren ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quellen: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle, Bundesagentur für Arbeit. Erläuterung: 2024 gibt es in 9 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an SGB II-Empfänger/innen als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 weicht in einer Reihe von Stadtzellen von der gesamtstädtischen Entwicklung ab: In den Stadtzellen Breslauer Straße (612), Kemperweg (614), Edelbach (615), Im Moorhock (622), Brüningheide (631) und Heidegrund (633) nimmt der Anteil der SGB II-Empfänger/innen stärker ab als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Arbeit und Soziales Kernindikator Sozialmonitoring Indikator: Kinder in Bedarfsgemeinschaften Der Indikator bildet den Anteil der SGB II-Empfänger/innen im Alter von 0-14 Jahren an der Gesamtbevölkerung im Alter von 0-14 Jahren ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quellen: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle, Bundesagentur für Arbeit. Erläuterung: 2024 gibt es in 8 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an Kindern in Bedarfsgemeinschaften als im gesamtstädti- schen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 weicht in den meisten Stadtzellen von der gesamtstädtischen Entwicklung ab: In den Stadtzellen Zentraldeponie (611), Breslauer Straße (612), Schneidemühler Straße (613), Kemperweg (614), Edelbach (615), Im Moorhock (622), Idenbrockplatz (632) und Heidegrund (633) nimmt der Anteil stärker ab, in den Stadtzellen Alt Kinderhaus (621) und Bröderichweg (623) nimmt der Anteil stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Arbeit und Soziales Kernindikator Sozialmonitoring Indikator: Arbeitslose Bevölkerung Der Indikator bildet den Anteil der arbeitslosen Bevölkerung (SGB II und III) im Alter von 15 bis 64 Jahren an der Gesamtbevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quellen: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle, Bundesagentur für Arbeit. Erläuterung: 2024 gibt es in 8 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an arbeitsloser Bevölkerung als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 entspricht in den meisten Stadtzellen der gesamtstädtischen Entwicklung: In den Stadtzellen Breslauer Straße (612), Kemperweg (614), und Im Moorhock (622) nimmt der Anteil stärker ab, in der Stadtzelle Idenbrockplatz (632) nimmt der Anteil stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Arbeit und Soziales Kontextindikator Sozialmonitoring Indikator: Nichtdeutsche SGB II-Empfänger/innen Der Indikator bildet den Anteil der Nichtdeutschen SGB II-Empfänger/innen im Alter von 15-64 Jahren an der Nichtdeutschen wohnberechtigten Bevölkerung im Alter von 15-64 Jahren ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quellen: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle, Bundesagentur für Arbeit. Erläuterung: 2024 gibt es in 5 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an Nichtdeutschen SGB II-Empfänger/innen als im gesamt- städtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 weicht in einer Reihe von Stadtzellen von der gesamtstädtischen Entwicklung ab: In den Stadtzellen Breslauer Straße (612), Kemperweg (614), Edelbach (615) und Im Moorhock (622) nimmt der Anteil stärker ab, in der Stadtzelle Alter Heidkamp (635) nimmt der Anteil stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Arbeit und Soziales Indikator: Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter Der Indikator bildet den Anteil der Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter von 65 Jahren und älter an der wohnberechtigten Bevölkerung im Alter von 65 Jahren und älter ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quellen: Stadt Münster - Sozialamt, Melderegister. Berechnung und Darstellung: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in 4 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich höheren Anteil an Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 entspricht in den meisten Stadtzellen der gesamtstädtischen Entwicklung: In den Stadtzellen Schneidemühler Straße (613) und Brüningheide (631) nimmt der Anteil stärker zu als im gesamtsttädtischen Mittel. Indikatorengruppe Arbeit und Soziales Indikator: Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte Der Indikator bildet den Anteil der Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Alter von 15-64 Jahren an der Gesamtbevölkerung im Alter von 15-64 Jahren ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quellen: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle, Bundesagentur für Arbeit. Hinweis: Hier werden Stadtzellen mit unterdurchschnittlichen Anteilen an Sozialver- sicherungspflichtig Beschäftigten dargestellt. Erläuterung: 2024 gibt es im Bezirk Nord nur in der Stadtzelle Zentralde- ponie (611) einen deutlich geringeren Anteil an Sozialversicherungspflichtig Beschäftigten als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 entspricht in den meisten Stadtzellen der gesamtstädtischen En- twicklung: In den Stadtzellen Breslauer Straße (612) und Brüningheide (631) nimmt der Anteil stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Arbeit und Soziales Indikator: Kinder mit Übergewicht oder Adipositas Der Indikator bildet den Anteil der Kinder mit Übergewicht oder Adipositas bei der Schuleingangsuntersuchung ab. 2023-2024 Quelle: Stadt Münster - Gesundheits- und Veterinäramt. Berechnung und Darstellung: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Hinweis: Aufgrund geringer Fallzahlen werden die Schuleingangsuntersuchungen mehrerer Jahre zusammengefasst. Erläuterung: 2023-2024 gibt es in 8 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an Kindern mit Übergewicht oder Adipositas bei der Schulein- gangsuntersuchung als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Gesundheit Indikator: Kinder mit Deutschförderbedarf Der Indikator bildet den Anteil der Kinder mit Deutschförderbedarf bei der Schuleingangsuntersuchung ab. 2023-2024 Quelle: Stadt Münster - Gesundheits- und Veterinäramt. Berechnung und Darstellung: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Hinweis: aufgrund geringer Fallzahlen werden die Schuleingangsuntersuchungen mehrerer Jahre zusammengefasst. Erläuterung: 2023-2024 gibt es in 9 Stadtzellen im Bezirk Nord einen deutlich größeren Anteil an Kindern mit Deutschförderbedarf bei der Schuleingangsun- tersuchung als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Gesundheit Indikator: Wohnberechtigte Bevölkerung pro Adresse Der Indikator bildet die wohnberechtigte Bevölkerung pro bewohnter Adresse ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in 2 Stadtzellen im Bezirk Nord eine deutlich größere Anzahl an Wohnberechtigter Bevölkerung pro bewohnter Adresse als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 entspricht in den meisten Stadtzellen der gesamtstädtischen Entwicklung: In der Stadtzelle Brüningheide (631) nimmt die Anzahl der Wohnberechtigten Bevölkerung pro Adresse stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Wohnen Indikator: Wohndauer bei Um- oder Fortzug unter 2 Jahre Der Indikator bildet den Anteil der Personen, die bei Um- oder Fortzug weniger als 2 Jahre in ihrer Wohnung gewohnt haben, an der Gesamtbevölkerung ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Erläuterung: 2024 gibt es in keiner Stadtzelle im Bezirk Nord einen höheren Anteil an Um- oder Fortzügen nach einer Wohndauer von weniger als 2 Jahren als im gesamtstädtischen Mittel. Die Entwicklung im Zeitraum 2020-2024 entspricht in den meisten Stadtzellen der gesamtstädtischen Entwicklung: In den Stadtzellen Brüningheide (631) und Heidegrund (633) nimmt der Anteil stärker zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Wohnen Indikator: Angebotsmieten Der Indikator bildet den Mittelwert der Angebotskaltmieten ab. Aktueller Stand Entwicklung der letzten 5 Jahre Quelle: VALUE Marktdatenbank. Berechnung und Darstellung: Stadt Münster - Stadtplanungsamt | Statistikdienststelle. Hinweis: Aufgrund geringer Fallzahlen werden jeweils die Angebote aus drei Jahren zusammengefasst. Erläuterung: 2024 gibt es in keiner Stadtzelle in Münster Nord höhere Ange- botsmieten als im gesamtstädtischen Mittel. Da die Mieten im Zeitraum von 2013-2015 bis 2022-2024 insgesamt in Münster ansteigen und es keine sink- enden Mieten gibt, wird bei der Entwicklung hier der Grad der Zunahme (von geringer bis starker Zunahme) dargestellt. Die Entwicklung im Zeitraum von 2013-2015 bis 2022-2024 entspricht in den meisten Stadtzellen der gesamt- städtischen Entwicklung: In den Stadtzellen Edelbach (615), Im Moorhock (622) und Heidegrund (633) nehmen die Angebotsmieten weniger stark zu als im gesamtstädtischen Mittel. Indikatorengruppe Wohnen
Anlage 5 _ Protokoll Reflexions-Workshop
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... 50 43 0001 15.07.2024 Frau Weinlich Tel.: 5594 Fax: 7793 Ergebnisniederschrift zum gemeinsamen Workshop der Verwaltung mit den Mitgliedern der BV-Nord, den Projektverantwortlichen und der Gebietsmoderation im Maßnahmenpro- gramm Kinderhaus-Brüningheide am 28.05.2024 Veranstaltungsort: AGORA Bürgerhaus Kinderhaus, Idenbrockplatz 8, 48159 Münster Teilnehmende: siehe Anlage 1 Frau Schulte-Sienbeck begrüßt die Anwesenden. Sie erläutert, dass der Workshop auf eine Verabredung mit dem Ältestenrat der BV Nord zurückgeht, mit dem im November des letzten Jahres ein Austausch zum Maßnahmenprogramm stattgefunden hat. Frau Schulte-Sienbeck gibt nach einer Vorstellungsrunde eine kurze Einführung in die Historie des Maßnahmenprogramms, das im Jahr 2007 im Rahmen des Bund-Länder- Programms „Soziale Stadt“ gestartet ist und seit dem Jahr 2011 aus kommunalen Mitteln finanziert wird. Das Finanzvolumen des Maßnahmenprogramms beträgt rund 168.000 €, verteilt auf 14 Projekte, die von 5 freien Trägern und unterschiedlichen Ämtern durchgeführt werden. Die zentralen Ziele sind die Verbesserung der Wohnsituation und Wohnumfeldsituation, die Förderung der Integration unterschiedlicher Gruppen sowie die Stärkung der Bildungschancen für Kinder und Jugendliche. Etwa ein Drittel der Projekte sind zwischenzeitlich verstetigt oder werden aus anderen Quellen finanziert. Das Maßnahme nprogramm vereint nicht alle Angebote und Aktivitäten in der „Schleife“, a uch außerhalb des Programms gibt es Projekte und Programme mit Wirkung auf das Wohngebiet. Die Besonderheit im Vergleich zu anderen städtischen Zuschüssen ist nach wie vor der gemeinsame Bezugsrahmen durch das Maßnahmenprogramm, der regelmäßige projektübergreifende Austausch, die ehrenamtliche Gebietsmoderation sowie die regelmäßige Berichterstattung . Das Maßnahmenprogramm wird von allen Beteiligten sehr aufwendig umgesetzt, dies gilt sowohl für Träger als auch für die Verwaltung. Frau Schulte-Sienbeck berichtet, dass Herr Bezirksbürgermeister Kiewit im Januar ein Treffen der Gebietsmoderation besucht hat. Im Ergebnis der Beratungen mit dem Ältestenrat und des Austa uschs mit der Gebietsmoderation kristallisierten sich folgende Eckpunkte heraus: • Die einzelnen Projekte werden nicht in Frage gestellt, im Fokus st ehen die mit der Durchführung des Maßnahme nprogramms verbundenen Strukturen und Rahmenbedingungen. • Es gilt, die Best-Practise-Beispiele auf andere Stadtteile zu übertragen. • Die Gebietsmoderation bleibt als Arbeitsform bestehen, der Tagungsturnus wird allerdings verringert. • Die Berichterstattung im 2-Jahres-Turnus wird als ausreichend erachtet. - 2 - ... Frau Schulte-Sienbeck gibt einen Ausblick auf den weiteren Verlauf der Veranstaltung, in der die Themen Projektberichte, Monitoring und Vernetzung im Fokus stehen. Hierzu wird von mehreren Teilnehmenden kritisch angemerkt, dass man mit anderen Erwartungen in den Workshop gekommen ist und eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den einzelnen Maßnahmen erwarte. Frau Schulte-Sienbeck bittet um Verständnis, dass der Workshop wie in der Einladung angekündigt vorbereitet w orden ist. Herr Kiewit verweist auf die im Vorfeld entsprechend getroffenen Absprachen. Frau Peuling-Heerstraß, Frau Dr. Müller und Frau Weinlich stellen die Inhalte der drei Arbeitsgruppen vor, die sich den Themen „Projektberichte“, „Monitor ing“ und „Vernetzung“ widmen, um gemeinsame Ideen, Hinweise und Anforderungen für eine Novellierung des Maßnahme nprogramms zu erarbeiten. In der sich anschließenden Arbeitsphase werden die Anwesenden in drei Gruppen im Wechsel alle drei Stellwände besuchen und haben jeweils 20 Minuten Zeit, die Fragestellungen zu diskutieren. Die Ergebnisse der Arbeitsphase sind in der Anlage 2 dokumentiert und werden aufgrund der besseren Lesbarkeit nachfolgend auch dargestellt (⚫ Fragestellung und ➢ Antwort der Teilnehmenden). 1. Projektberichte: Frau Peuling-Heerstraß erläutert die Fragestellung der ersten Themenwand. Es hat sich die Frage herauskristallisiert, ob die Evaluierung des Programmgebietes noch zeitgemäß ist, ob Aufwand und Wirkung noch passen bzw. ob die Evaluierung in der jetzigen Form noch weiterhin leistbar ist. Die Fragestellung lautet entsprechend: Was wollen wir in Bezug auf die Ausgestaltung der Projektberichte (und indirekt des Jahresberichtes) verändern? Frau Peuling-Heerstraß erläutert zu Beginn die Anforderungen an die Evaluierung in der Förderphase (2007-2010). Die Evaluierung des Maßnahmenprogramms wurde vor 17 Jahren nach Maßgabe der Anforderungen aus der Städtebauförderung konzipiert: Die in Münster erfolgte strategische Steuerung durch eine prozessbegleitende Selbstevaluierung war in Bezug auf die Operationalisierung des Zielsystems von Beginn an deutlich indikatorengestützt angelegt. Die aktuellen Projektberichte folgen immer noch der Logik, den Standards, Anforderungen und dem Rhythmus der Evaluierung der Förderphase. Diese Anforderungen sind jedoch in der Verstetigung nicht mehr bindend und können frei gestaltet werden. Die Projektträger/innen müssen im Rahmen des M aßnahmenprogramms zweifach Bericht erstatten: a) im Rahmen der Evaluierung (Städtebauförderung) b) im Rahmen der Vereinbarungen in Verwendungsnachweisen als Prüfnachweise für die Aufgabenwahrnehmung. Die Berichtspflicht wird in beiden Fällen nicht in Frage gestellt , Spielräume eröffnen sich aber bei a) in Bezug auf Ausgestaltung. Die Berichte im Rahmen der Evaluierung sind aktuell stark quantitativ ausgerichtet, die Berichterstattung erfolgt jährlich (23 Projekte, unterteilt in Haupt- und Teilziele, jeweils indikatorengestützt unterlegt) und ist insgesamt sehr aufwändig. Im Rahmen der politischen Beratungen gab es b isher zur Berichterstattung erfreulicherweise immer ein sehr positives Feedback. Allerdings stellt der Bericht in - 3 - ... Tiefe und Umfang eine Herausforderung für Leser *innen dar, vor allem da sich die Inhalte von Jahr zu Jahr meist nur um Nuancen verändert darstellen. Die Projekte sind in den Grundzügen erfolgreich, aber es gibt im Jahresrhythmus eher selten große inhaltliche Veränderungen zu berichten. Wie kann die Evaluierung anders gestaltet und der Aufwand reduziert werden ? Welcher Qualitätsanspruch wird zukünftig verfolgt? Welches Erkenntnisinteresse ist heute in der Verstetigung an ein Berichtswesen geknüpft? Welche Informationen zur Einschätzung der Zielerreichung werden wirklich gebraucht und wofür? Welche Informationen sind nicht zielführend und damit verzichtbar? Fragestellung: • Wofür nutzen Sie die Informationen der Projektberichte? Welche Funktionen erfüllen die Berichte? ➢ Rechenschaftsbericht ➢ Rechenschaft über Einsatz der Mittel ➢ Selbstkontrolle für Projektakteure/innen, Nachsteuern ermöglichen ➢ Unterfütterung p olitischer Diskussion bei konkurr ierenden Anforderungen, Begründung zur Verteilung von Geldern • Welche Projektinformationen/stadtteilbezogene Zusatzinformationen können entfallen, welche sind unabdingbar? ➢ Transparenz der Investitionen und zeitlichen Planungen • Welche Kennwerte können entfallen, welche sind unabdingbar? ➢ Ständige Steigerung der Werte nicht möglich ➢ Anpassung/Dynamisierung der Ziele erforderlich ➢ Kontakte unwichtig ➢ Kontakte problematisch ➢ Verweisende Arbeit wichtig, wird aber nicht nachgehalten ➢ Geschlechterdifferenzierung wichtig ➢ Kann wegfallen: aus Kinderhaus/der Schleife ➢ Keine Nationalitäten, teilweise nicht bekannt ➢ Altersgruppen in Projektkurzbeschreibung (Zielgruppe) ➢ Wohndauer in Kinderhaus ➢ Nicht „klein-klein“ • In welchem Rhythmus ist eine Berichterstattung aus Ihrer Sicht erforderlich? ➢ Rhythmus o.k., aber Tiefe ist ein Problem ➢ Alle 2 Jahre • Bringt die Formulierung von Teilzielen (unterlegt mit Indikatoren) einen Mehrwert? ➢ Aufsplittung in Teilziele nicht notwendig (Mehrfachnennung) ➢ Weniger Ausdifferenzierung • Ist eine Hinwendung zu einer mehr qual itativ-diskursiven Berichterstattung denkbar (weniger indikatorenbasiert?) ➢ Qualitatives Statement ist wichtig ➢ Wichtig: Darstellung der Wirkung! Hat es geholfen? ➢ Hilfreich: Leitfragen formulieren - 4 - ... 2. Monitoring: Frau Müller gibt eine Einführung in das Thema de r zweiten Themen wand – die Weiterentwicklung des kleinräumigen Kontextdatenmonitoring. Das kleinräumige Kontextdatenmonitoring ist ein fester Bestandteil des Jahresberichts für Kinderhaus - Brüningheide und wurde im Rahmen des Förderprogramms Soziale Stadt aufgebaut und sukzessive über die Jahre weiterentwickelt. Im Zuge der Überarbeitung des Jahresberichtes wird das Kontextdatenmonitoring e benfalls hinsichtlich seiner Passgenauigkeit evaluiert und weiterentwickelt. Im Vordergrund der Weiterentwicklung steht dabei ▪ ein gesamtstädtischer Ansatz mit Fokus auf alle Quartiere in der Stadt Münster mit erhöhter Armutsgefährdung ▪ sehr kleinräumige Perspektive: Beobachtung von 139 Quartieren unterhalb der Stadtteilebene ▪ bedarfs- und entwicklungsorientiert: Blick auf den Ist-Zustand und die Entwicklung der letzten 5 Jahre , Qua rtiere sind erst kein Fokus mehr nach langfristiger Stabilisierung Im Fokus der Beobachtung stehen alle Quartiere, die im Mittelwert der vergangenen fünf Jahre auffällige Werte in mindestens einem Armutsindikator zeigten: ▪ Anteil SGB II-Empfänger*innen ▪ Anteil Arbeitloser ▪ Anteil Kinder mit SGB II-Leistungen Das Ergebnis des gesamtstädtischen Screening hat 21 Quartiere in allen Bezirken außer Münster-Ost identifiziert, für die ein Set an Indikatoren ausgewertet wird. In der Kleingruppe wurden erste Ergebnisse am Beispiel des Indikators Arbeitslosenrate mit verschiedenen Optionen der Ergebnispräsentation vorgestellt. Fragestellung: • Welche Anforderungen gibt es an die optische Darstellung, damit ein breites Verständnis erzielt werden kann? ➢ Liniendiagramme für mehr Detailwissen aber anfällig für Schwankungen ➢ Tabelle und Karte größter Informationswert • Welche Schwerpunkte soll ein künftiges Monitoring setzen? ➢ Befragung für qualitative Daten ➢ Geförderte Wohnungen ➢ Altersstrukturdaten ➢ Wohndauer und Fluktuation ➢ Kriminalitätsstatistik ➢ Bundesagentur für Arbeit (BA) Daten wichtig ➢ Vergleichbarkeit wichtig und nicht nur Gesamtstadt ➢ Für Förderprogramme Daten heraussuchen ➢ Identifikation mit dem Stadtteil ➢ BV-spezifisch alle Stadtteile ➢ SGB II Daten wichtig ➢ Vergleich Coerde und Kinderhaus wichtig - 5 - ... 3. Vernetzung: Frau Weinlich führt kurz in das Anliegen der dritten Themenwand ein. Aufgrund der Anforderungen des Landesförderprogrammes von 2007 wird seitdem, mit Ausnahme der drei Pandemiejahre, ein jährlicher Workshop zur Vernetzung der Projektträger und Berichterstattung aus den Projekten durchgeführt. Aufgrund von unterschiedlichen Rückmeldungen zum jährlichen Workshop wird deutlich, dass das Interesse, sowie das Ergebnis der Workshops nicht mehr zum Aufwand der Vorbereitung und Durchführung passen. Es besteht vielmehr die Hypothese, dass die verschiedenen Projektträger im Stadtteil gut miteinander und in anderen Arbeitskreisen vernetzt sind und sich seit Jahren Doppel - und Dreifachstrukturen etabliert haben und fortgeschrieben werden. Fragestellungen: • Wie sind die Vernetzungsstrukturen im Stadtteil? Wer trifft wen in welchem Arbeitskreis? Wer hat für welchen Arbeitskreis die Verantwortung und lädt ein? ➢ AK Kita 1 und AK Schulsozialarbeit, verantwortlich Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Jugendhilfe an Schulen, Heike Nees2 ➢ AK gefährdete Kinder und Jugendliche , Schulsozialarbeit, Polizei, Jugendhilfe im Strafverfahren, Wuddi, Jugendsalon Treffen: alle 6 Wochen, Geschäftsführung: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien , Kommunaler Sozialdienst, Frau Kauke ➢ AK Jugend , AJSA/OKJA Jugendsalon, Bezirkspolizei, Sozialdienst Flüchtlinge, Indro, Schulsozialarbeit, Jugendhilfeeinheit Nord VSE, JAZ Caritas, Flüchtlingsunterkunft Ermlandweg, KAI e.V., Allgemeine Sozialberatung + Beratungsstelle Kinderhaus + Frühe Hilfen & Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche im Stadtteil Kinderhaus Caritas, Jobcenter, OK JA/AJSA Wuddi, Werkstattschule Treffen: 4x im Jahr Geschäftsführung: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien , Kinder- und Jugendförderung ➢ AK Kinderhaus , alle hauptamtlichen Akteure im Stadtteil plu s Kirchengemeinden und Polizei Treffen: 4x jährlich Geschäftsführung: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien , Kinder- und Jugendförderung, Frau Heerbeck Moderation/Sprecher*innen: Bettina Krämer (Diakonie Schuldnerberatung) und Nicole Berner (BGZ) ➢ Imagewerkstatt Schleife , Wohnungsunternehmen vor Ort , Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, Atrium, BGZ 1 Nach Aussage von Frau Reinhold-Kollmann existiert der AK Kita seit Jahren nicht mehr. Nach Bedarf und Fragestellungen treffen sich die Familienzentren zum Austausch. Das Gesamtnetzwerk für den Kitabereich ist das Netzwerk Frühe Hilfen. 2 Die rote Schrift verdeutlicht Hinweise, die im Nachgang des Workshops ergänzend recherchiert werden konnten. - 6 - Treffen: 2x jährlich Geschäftsführung: WohnSieger, Frau Siemann ➢ AK „Älter werden in Kinderhaus“ Treffen: tagt, 2-3x jährlich Geschäftsführung: Caritasverband, Herr Duttmann und Kommunale Seniorenvertretung, Hr. Sircar ➢ AK Mieterrat , Amt für Wohnun gswesen und Quartiersentwicklung , Vertrauensmieter, BGZ Treffen: 2x jährlich Geschäftsführung: Amt für Wohnungswesen und Quartiersent- wicklung, Herr Bartkowiak ➢ Netzwerk frühe Hilfen Kinderhaus Geschäftsführung: Caritasverband, Stadtteilkoordination, Frau Dohle ➢ Netzwerk Elternarbeit, Chance e.V., KAI, Parea, Geschäftsführung: Eleganz Bildungsplattform, Hr. Dr. Rosenberg • Welche Wünsche gibt es an die Vernetzung im Stadtteil/Schleife ➢ nur themenbezogen ➢ Thema „Jugend“ in den beiden AK`s „Jugend“ gut abgedeckt ➢ Thematik Maßnahmenprogramm in den AK Kinderhaus implementieren ➢ Mehr Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern ➢ Synergien nutzen, AK`s zusammenlegen • Welche Vernetzungsstrukturen sind wirklich erforderlich? ➢ Keine zusätzliche Vernetzung mehr notwendig Nach der Arbeitsphase stellen Frau Peuling-Heerstraß, Frau Dr. Müller und Frau Weinlich in aller Kürze die Ergebnisse der drei Stellwände vor. Frau Schulte -Sienbeck bedankt sich am Ende der Veranstaltung für die aktive Mitarbeit. Die Ergebnisse werden festgehalten und den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Überarbeitung und Aktualisierung der organisatorischen Gestaltung und der Berichterstattung zum Maßnahmenprogramm Kinderhaus-Brüningheide. Im Auftrag Weinlich
Anlage 3 - Projektsteckbriefe
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MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme 8 Verbesserung Wohnsituation Projekt Projektträger/-in 1.04 Weiterentwicklung der Kooperation zur Verbesserung der Wohnver- hältnisse im Quartier Nordwestschleife Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, Jost Bartkowiak, 0251 492 6462 Fördervolumen 2023/2024 Maßnahmen ohne Unterstützung durch originäre Fördermittel Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) Projektziele 2023/2024 Verbesserung des Gebietsimages; Einbeziehung der Wohnungswirtschaft vor Ort; Verbesserung des Gebietszusammen- halts, vor allem unter den Bewohnerinnen/ Bewohnern; Verbesserung der Wohnsituation der Bewohner/-innen; Aufwertung des Wohnumfeldes durch u.a. Modernisierungsmaßnahmen auf dem Sprickmannplatz Kooperationen mit den Wohnungsunternehmen vor Ort, aber auch mit den sozialen Trägern wie BGZ oder Atrium e.V. finden statt und sind Voraussetzung für die Umsetzung von Maßnahmen Kooperationen Als Reaktion auf den Workshop ´Selbstevaluation´ 2023 hat die Imagewerkstatt u.a. mit Vertreterinnen/ Vertretern der Wohnungsunternehmen zwecks Bündelung der Termine un d Reduzierung von Doppelstrukturen die Treffen der Woh- nungswirtschaft für das Quartier in ihren Zielen und Aufgaben abgelöst. 2023: 4 Sitzungen der Imagewerkstatt, 2 x zum 50. Jubiläum Großwohnsiedlung; 2024: 5 Sitzungen zum Jubiläumsfest, zur Vorbereitung einer wohnungswirtschaftlichen Aus- stellung in der Agora; Beschluss der W+S zur Modernisierung des Wohnungsbestandes Josef-Beckmann-Straße. Die ersten Anstöße zur Modernisierung des Sprickmannplatzes ko nnten 2024 gegeben werden; die Modernisierungsmaßnahme der W+S wurde beschlossen, aber weder gebietlich kommuniziert noch begonnen. 29.06.24: kooperative Durchführung Sommer- und Jubiläumsfest; Juli 2024: Gründung einer Arbeitsgruppe zur Modernisierung des Sprickmannplatzes Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 500 (Ausstellung) ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 60 ▪ Anteil in % weiblich: 50 ▪ Anteil in % männlich: 50 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 25 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: 15 Gesamtfazit Grundsätzlich haben sich alle zurückliegenden Maßnahmen in ihrer Wirkung bewährt; das Jubiläumsfest rü ckte das Gebiet noch einmal mehr positiv in den Fokus; mit dem Rückenwind des Festes hat sich u.a. eine Gruppe zur Mod ernisierung des Sprickmannplatzes gefunden; so konnten wieder weitere, neue Maßnahmen angestoßen werden. Ausblick 2025/2026 Zukünftig wird es Aktivitäten in Richtung einer Mieter/innen-Sitzung geben, Sitzungen der Imagewerkstatt, möglicherweise ein internationaler Monatsmarkt (April-Oktober) auf dem Sprickmannplatz Themenfeld Foto: Stadt Münster Ein Netzwerk zwischen den örtlichen Wohnungsunterne hmen, der Mieter/innenschaft und der Stadt Münster ist zu ers tellen und zu sichern. ☒ Verbesserung der Wohnsituation, ☐ Förderung der Integration, ☐ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☐ Stärkung der Bildungschancen MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme 8 Verbesserung Wohnsituation Projekt Projektträger/in Projekt 1.05 Stärkung und Unterstützung der Mieterschaft Stadt Münster, Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung, Jost Bartkowiak, 0251 492 6462 Fördervolumen 2023/2024 Die mit dem Projekt verbundenen Maßnahmen wurden im Wesentlichen von den Woh nungsunternehmen finanziert. Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☒ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☐ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 Die Kernzielrichtung bei den Projekten ist es, die Bewohner/innen unter einem Thema „zusammenzubringen“, zu ver- netzen, aber auch ein Quartiersangebot aufrecht zu erhalten, was sich bereits über Jahre bewährt hat. Den Bewohnerinnen und Bewohnern wird die Möglichkeit gegeben, sich aktiv an der Verbesserung der Wohnsituation zu beteiligen und/oder sich vor Ort hierzu auszutauschen. Die Umsetzung der Projekte erfolgte in Kooperation mit den Wohnungsunternehmen und sozialen Trägern (BGZ, Atrium e.V.) vor Ort. Kooperationen In den beiden zurückliegenden Jahren fand keine Mieter/innen-Ratssitzun g statt. Es wurde darauf verzichtet, weil zwei „Kommunikationsstränge“ mit den Mieterinnen/ Mietern in dieser Zeit dominierten: zum einen der winterliche Heizungsausfall und dessen schnellstmögliche Beseitigung und zum anderen die Einbindung der Mieter/innen in die Vorbereitung des Mieter/innen-Festes im Sommer 2024 und zum Jubiläum der Siedlung; Durchführung Blumenaktion jährlich, ebenso der alljährlich stattfindende Weihnachtsmarkt. Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 0 ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: - ▪ Anteil in % weiblich: - ▪ Anteil in % männlich: - ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: - ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: - Gesamtfazit Wie in den vergangenen Jahren erreichten die durchgeführten Veranstaltungen eine h ohe Resonanz und vor allem das Mieter/innen-Jubiläumsfest verhalf dazu, viele Menschen im Quartier zusammenzubringen; ein hohes Engagement der Bewohner/innen war zu verzeichnen; die Mieter/innen haben sich mit eigenen Aktionen in das Fest eingebracht. Ausblick 2025/2026 Konkret ist eine Mieter/innen-Versammlung für diesen Zeitraum vorgesehen; ferner wird mit dem Beginn der Maßnahmen auf und am Sprickmannplatz mit einer besseren Aufenthaltsqualität für die Bewohner/innen zu rechnen sein Themenfeld Quelle: Stadt Münster Vorbereitung, Durchführung, Nachbereitung der Sitzungen des Mieterrates, Organisation von Mieterschulungen und sonstiger Treffen bei Bedarf MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme 8 Gestaltung Öffentlicher Raum Projekt Projektträger/-in 2.02 Grünschleife Kinderhaus Stadt Münster, Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit, Wolfram Goldbeck, 0251 492 6762 Fördervolumen 2023/2024 2023: 6000 €; 2024: 6.000 € Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☒ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☐ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 Durchführung von vier bewohneraktivierenden Veranstaltungen zur Gestaltung d er Grünschleife mit jeweils mindestens 50 Personen aus dem Quartier; Bereitschaft der Bewohnerschaft zur aktiven Mitwirkung an Pflege und Gestaltung des Wohnumfeldes ist weiter gestärkt worden Begegnungszentrum Kinderhaus, Internationaler Kulturverein Atrium e.V., Grüne Inseln Kinde rhaus Kooperationen In den Projektjahren 2023 und 2024 fanden im Mai und September wieder an insgesamt vier Samstagen Projekttage statt. Im ganzjährigen Verlauf fand ein intensiver Austausch zwischen der Pflegegruppe und d es Projektträgers regelmäßig vor Ort statt. Neben den Gemüse- und Kräuterbeeten sind auch wieder die Selbs t-Pflückbeete, Tulpen und Narzissen für das kommende Frühjahr bepflanzt worden. Das Staudenhochbeet wurde mit zusätzlichen Rosen bepflanzt. Eine neue Bank wurde im Bereich des Teiches installiert. Des Weiteren wurden die Nistkästen gerein igt und einige Neue installiert. Am Sprickmannplatz werden vor allem die grünen Hecken und Gebüschstreifen regelmäßig von Laub und Müll gereinigt. Die Boulebahn wurde leicht überarbeitet und wird genutzt. Ein Standrohr der Stadtwerke Münster erl eichterte in den Sommermonaten das Gießen. Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 90 ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 80 ▪ Anteil in % weiblich: 45 ▪ Anteil in % männlich: 55 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 15 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: 40 Gesamtfazit Durch die Installation von weiteren neuen Hundetütenspendern und Mülleimern ist das Erscheinungsbild in der Grün- schleife weiter aufgewertet worden. Die Parkanlage befindet sich in einem guten gepflegten Zustand. Im Stadtteil Kinderhaus hat sich die ehrenamtlich arbeitende Gruppe gefestigt und pflegt die Baumscheiben im Zentrum und die beiden Verkehrskreisel auf einem hohen Niveau. Durch die selbstgebaute Boulebahn is t eine Belebung der Parkanlage festzustellen, Boulekugeln können kostenlos gegen Pfand ausgeliehen werden. Ausblick 2025/2026 Im neuen Projektjahr sollen die Gemüse- und Staudenbeete weiter ausgebaut w erden um die Nutzung des Anwohnerparks weiter als attraktiven Bestandteil des Quartiers auszubauen. Ebenfalls is t ein Bouleturnier geplant. Themenfeld Foto: Stadt Münster Gestaltung einer öffentlichen Grünanlage MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme Integration Zugewanderter fördern Projekt Projektträger/in 4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Kinderhaus e.V., Olga Stolz, 0251 3909697 Fördervolumen 2023/2024 2023: 48.650 €; 2024: 51.350 € Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☒ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☒ Stärkung der Bildungschancen. Projektziele 2023/2024 Stabilisierung der Interkulturellen Angebote, Hilfen und Beratungen bei 36 Gru ppen internationaler Herkunft und entsprechend vielen Einzelpersonen. Familienzentrum Killingstraße; KAI e.V.; Atrium Kulturverein; Stadt Münster; Jobcenter; Sozialamt; Papst-Johannes Schule; Beratungs- und BildungsCentrum gGmbH Diakonie Münster (Schuldnerberatung) Kooperationen Es finden jeden Tag nach vorheriger Terminvereinbarung Beratungsgespräche s tatt. Neu zugezogene Familien werden begleitet (Regelung Behördenangelegenheiten) und über Hilfsangebote im Stadtteil informiert. Regelmäßig findet aufsuchende Arbeit bei älteren Menschen statt, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, das Büro in der Killingstr. aufzusuchen (Austausch, Regelung Behördenangelegenheiten, in Au snahmen Begleitung zum Arzt bzw. Behörden). Es besteht regelmäßiger Kontakt zu den schon bestehenden 36 Gruppen. Gemeinsam werden Feste (z.B. Frauentag; Sommerfest; Weihnachtsmarkt) und Veranstaltungen (z.B. interkulturelle Woc hen; Woche gegen Rassismus) geplant. Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 712 Kontakte ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 90 ▪ Anteil in % weiblich: 65 ▪ Anteil in % männlich: 35 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 7 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: 70 Gesamtfazit Die Projektziele wurden erreicht bzw. teilweise erreicht. Die Beratung wird, auch nach der Coro nazeit, nach vorheriger Terminvergabe durchgeführt. Diese Neuerung wird von allen Besucherinnen/ Bes uchern befürwortet, da dies lange Wartezeiten erspart und den Hilfesuchenden noch mehr Sicherheit und Schutz ge währt. Es werden nach wie vor Beratungen zu verschiedenen Themen angeboten (Behördenangelegenheiten; wie fin de ich den richtigen Arzt; welche Ausbildung passt besser zu meinem Kind; Probleme in der Ehe; finanzielle Probleme; Gewalt in der Familie und so weiter). Ausblick 2025/2026 Auch für die Jahre 2025/2026 gelten die unter Projektziele festgelegten Ziele. Themenfeld Foto: Olga Stolz Beratung und Betreuung Menschen mit Migrationsvorgeschichte MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme 8 Bewältigung Herausforderung Bildungswesen Projekt Projektträger/in 5.01 „Wir verstehen uns“ Kinderhauser Arbeitslosen Initiative (KAI) e.V., Kai Weyer, kai-muenster2@t- online.de Fördervolumen 2023/2024 2023: 30.000 €; 2024: 31.800 € Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☐ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☒ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 Verbesserung der Sprachfähigkeit Erwachsener in den Sprachkursen; Bildungsaus flüge und Workshops in den Sprachkursen; Teilnahme an Arbeitskreisen und Gesprächen mit Schulvertreter /-innen; Verbesserung bzw. Stabilisierung der schulischen Leistungen der Schüler/-innen Teilnahme am Arbeitskreis „Kinderhaus“; Teilnahme am Arbeitskreis „Kinder & Jugend Kinderhaus“; Sozialpartner bei „Kulturliste Münster“; Teilnahme bei „Netzwerk Elternarbeit“; Kooperation mit Caritas Münster Kooperationen Angebot eines expliziten Männersprachkurses; Kulturausflüge mit den Sprachkurs en (Theater, Museum, Stadtführung); Vorträge in den Sprachkursen (Dr. Schwarte vom Gesundheitsamt); Workshop Selbstverteidigung in de n Sprachkursen; in 2023 besondere Ausweitung der Nachhilfe zum Abbau pandemiebedingter Bildungs lücken; Elterngespräche zur Reduzierung unentschuldigter Fehlzeiten bei Nachhilfeschüler/innen Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 136 ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 90 ▪ Anteil in % weiblich: 61 ▪ Anteil in % männlich: 39 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 49 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: 2 Gesamtfazit Die Bildungsangebote sind wichtige soziale Bezugssysteme für Teilnehmende un d ermutigen zur gesellschaftlichen Teilhabe. Daher funktionieren Gruppenausflüge zu Kulturveranstaltungen seh r gut und motivieren den „Bewegungsradius“ zu erhöhen. In 2023 besondere Ausweitung der Nachhilfe auf Rekordwert von über 1.065 Stu nden Nachhilfe, um pandemiebedingte Ausfälle und Bildungslücken abzubauen. Konnte nur durch Eige nmittel, großzügige Spenden sowie Stiftungsförderungen finanziert werden. Nachfragen zu Nachhilfe und Sprachkurs en übersteigen regelmäßig das im Rahmen der Projektfinanzierung mögliche Angebot. Ausblick 2025/2026 Zukünftig jährliche Theaterbesuche & Sport-Workshops für die Sprachkurse; Verbesserte Bewerbung & Reichweite der KAI durch Flyer und Klientinnen-/ Klienten-Befragung; Leseförderprojekt „Lesepaten“ in Kinderhauser Grundschulen Themenfeld Quelle: Christa Köller; Theaterausflug 2023 Einzelnachhilfe für Schüler*innen & Deutschsprachkurse MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme Bewältigung Herausforderung Bildungswesen Projekt Projektträger/in 5.04 Gesund aufwachsen in Kinderhaus Stadt Münster, Gesundheits- und Veterinäramt; Dr. Dagmar Schwarte, Tel: 0251 492 5434 Fördervolumen 2023/2024 2023: 10.000 €; 2024: 10.000 € Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☐ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☒ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 Die Inanspruchnahme von Vorsorgen bei Schwangeren/Kindern nimmt zu. Die Fertigkeiten der Eltern mit geringem Einkommen, eine gesunde Lebensweise ihrer Kinder zu fördern, werden gestärkt. Familienzentren, Familienbildungsstätten, Arztpraxen im Stadtteil, andere Ämter der Stadtverwaltung Kooperationen Hausbesuche in Familien durch die Familienhebammen/Familienkinderkrankenschwestern der Beratungsstelle Frühe Hilfen im Gesundheitsamt. Regelmäßige Teilnahme an der Sure-Start-Gruppe vom H aus der Familie durch Mitarbeiterinnen der Beratungsstelle Frühe Hilfen. Aktive Begleitung/Anbindung an die Angebote im Stadtteil. Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ insgesamt: 269 Hausbesuche ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 70 ▪ Anteil in % weiblich: 100 ▪ Anteil in % männlich: - ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 1 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: - Gesamtfazit Die Angebote werden gut und gerne angenommen. Die Einzelfälle werden dabei imm er komplexer und es muss immer häufiger die Frage nach dem Kinderschutz gestellt werden. Ausblick 2025/2026 Die Arbeit soll in gleicher Form fortgesetzt werden. Themenfeld Quelle: Stadt Münster Durch aufsuchende Hilfen von Familienhebammen und -kinderkranken- schwestern soll die Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen für Schwangere und Kinder gesteigert werden. Eltern sollen dabei unterstützt werden, ihren Kindern ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen. MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme 8 Sicherung sozialer Netze/Infrastruktur Projekt Projektträger/in 6.01 Schuldnerberatung vor Ort Beratungs- und BildungsCentrum gGmbH, 0251 -1624262 Fördervolumen 2023/2024 2023: 44.460 €; 2024: 46.910 € Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☐ Verbesserung der Wohnsituation, ☐ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☐ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 1. Hilfe für Ratsuchende in mindestens 20 Neufällen 2. Durchführung von 8 präventiven Veranstaltungen im Jahr mit mindestens 80 Teilnehmern 3. Wöchentliche Sprechstunde im Zeitumfang von 2h mit durchschnittlich 4 Personen Vielfältige Kooperationen zu Diensten aus demselben Maßnahmenprogramm, auch W ohnwirtschaft und weiterführende Beratungsdienste Kooperationen 2023 fanden nach den Corona-Jahren wieder zwei präventive Veranstaltungen, 26 Hausbe suche sowie regulär die offenen Sprechstunden statt. Da Schulen kaum Nachfrage zeigen, konzentrierten sich 2024 die Präven tionsangebote auf ortsansässige Sozialbüros (3), Kirchengemeinden (1) und Kooperationspartner (3-4/Monat). Regelmäßige Beratungen zur Schuldenvermeidung und präventive Einzeltermine prägten die Arbeit – hierbei wurde das Angebot von Hausbesuchen kommuniziert, aber nur gering wahrgenommen. Als Sprecherin des Arbeitskreises Kin derhaus wurden vier Termine gesteuert. Zudem erfolgte eine fachkundige Teilnahme an einer Podiumsdiskus sion und Präsenz bei Stadtteilformaten. Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 83 Neufälle ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 53 ▪ Anteil in % weiblich: 55 ▪ Anteil in % männlich: 45 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 0 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: 8,3 Gesamtfazit Die Ziele zur umfassenden Hilfestellung für Ratsuchende mit einer Verschuldungsproblematik, Durchführung von Sprechstunden und Hausbesuchen sind sinnvoll und haben in 2023 / 2024 das Vor-Corona-Niveau erreicht. Präventive Veranstaltungen sind grundsätzlich sinnvoll (Veranstaltungen im KAI, Kirchengemeinde, Sozialbüro, etc.). Für eine weitere Verfolgung des Ziels ist eine enge Zusammenarbeit und Vernetzung mit örtlichen Kooperationspartnern notwendig. Auch sollen neue (digitale) Formate ausprobiert werden. Ausblick 2025/2026 Ziele der Vorjahre können für 2025/2026 grundsätzlich beibehalten bleiben. Hinsichtlich präventiver Veranstaltungen sollte die Zielformulierung konkretisiert bzw. angepasst werden. Auch soll en neue Formate (z.B. Podcasts) ausprobiert werden. Themenfeld Quelle: Diakonie Münster Angebot für verschuldete Haushalte und Einzelpersonen in Kinderhaus/ Brüningheide zur (präventiven) Lösung der Schuldenproblematik MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme Integration Zugewanderter fördern Projekt Projektträger/in 6.02 Interkulturelle Veranstaltungen Internationaler Kulturverein Atrium e.V., Nicole Berner, Adelgund Schmitz, atrium-kulturverein@gmx.de Fördervolumen 2023/2024 2023: 2.000,00 €, 2024: 2.000,00 € Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☐ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☐ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 • Steigerung des Interesses der Bewohner/innen an Eigenaktivitäten. • Steigerung des Interesses der Bewohner/innen am Kennenlernen anderer Kulturen. • Die Motivation zur Unterstützung der Aktivitäten nimmt zu. Begegnungszentrum e.V., Bürgerverein Kinderhaus, Cactus Junges Theater, Imagewerkstatt Schleife , somalische Gruppe, vietnamesische Gruppe Kooperationen Die angestrebten Ziele wurden zum einen durch ein verlässliches Frühstücks- und Mittage ssensangebot erreicht und zum anderen durch eine Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungsangebote. Hierzu gehören Fah rten ins Universum nach Bremen und zur Landesgartenschau, 1 x jährlich ein Kindertheater auf dem Sprickmannplatz, 1 x jährlich ein Upcycling- Workshop für Jugendliche, gemeinsames Fußballsehen, eine regelmäßige Strickgruppe, ein kleiner Weihnachtsmarkt aber auch die Einladung zum gemeinsamen Fastenbrechen sowie weitere Veranstaltungen wie Ausstellungen etc. Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: ca. 10.340 ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 18 ▪ Anteil in % weiblich: 59 ▪ Anteil in % männlich:41 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: ca. 1 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: ca. 40 Gesamtfazit Es zeigt sich, dass es für die Menschen sehr wichtig ist, dass Angebote a) verlässlich sind und b) möglichst wiederkehrend. Dies ist aufgrund der ehrenamtlichen Durchführung der einzelnen Maßnahmen eine große H erausforderung und gelingt nicht immer. Dennoch gibt es inzwischen feste jährliche Programmpunkte, die vor Ort bekannt sind und genutzt werden. Außerdem kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten für private Anlässe der Bewohner/innen eine gute Möglichkeit der Anbindung von Menschen mit Migrationsv orgeschichte ist. Dies kann sicher noch vertieft werden. Ausblick 2025/2026 Das Dauerthema ist die stärkere und verbindlichere Einbindung von Personen mit Migrationsvorgeschichte in den Alltag des Atriums. Hier sollen die vorhandenen Kooperationen noch stärker genutzt aber auch Einzelpersonen gezielt motiviert werden. Außerdem gibt es Pläne für eine Ausweitung der Öffnung in den Nachm ittagsstunden. Themenfeld Foto: Quelle angeben (Bildrechte beachten) Förderung der Begegnung von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme 8 Sicherung sozialer Netze/Infrastruktur Projekt Projektträger/in 6.06 Mobile Jugend (sozial) -arbeit Stadt Münster, WUDDI, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Dieter Schmitz, 0251 492 5811 Fördervolumen 2023/2024 2023: 19.450 €; 2024: 19.450 € Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☐ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☒ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 Bislang durch die Jugendsozialarbeit nicht erreichte Jugendliche sollen anges prochen und erreicht werden. Die aufsuchende Jugendsozialarbeit kooperiert mit dem U25 Team des Jobcenters, mit dem Indro e.V., mit dem Jugendsalon, mit der Bezirkspolizei, mit dem KSD und den Schulen nach Bedarf. Kooperationen Vermittlung in Angebote der Freizeitgestaltung, Einzelfallhilfe, Kurzberatung auf der Straße, Beratungsangebote. Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 778 ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 87 ▪ Anteil in % weiblich: 33 ▪ Anteil in % männlich: 67 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 72 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: - Gesamtfazit Die Angebote sind auf die Bedürfnisse der Jugendlichen zugeschnitte n und bilden Schnittstellen zu Kernthemen wie Aus- bildung, Beruf, Übergang Schule und Beruf sowie Präventionsangeboten im Segment Such tmittelkonsum. Der Bedarf im Bereich „Kurzberatung“ auf der Straße ist weiterhin hoch. Die Situation junger Erwachsener ab 18 Jahren lässt sich als unauffällig beschreiben. Der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt bietet enorme Chancen der Beschäftigung. Bei Jugendlichen/ Kindern ab 12 Jahren ist festzustellen, dass Straffälligkeit und Ordnungswid rigkeiten erheblich zunehmen (Schulschwänzen, Diebstahls-, Bedrohungs- und Körperverletzungsdelikte). Der Anteil weiblich er Jugendlicher bei Devianz und Delinquenz steigt stetig. Im öffentlichen Raum stellt der Konsum von "Vapes", speziell bei den Minderjährigen ab 12 Jahren ein signifikantes Problem dar. Ausblick 2025/2026 Die Herausforderung wird sein, den Kontakt zu Jugendlichen (auch nicht Strafm ündige und Minderjährige) zu halten, die aufgrund etlicher Defizite (Konsum von Zigaretten, Vapes, Alkohol, Drogen, erhöhtes Aggressionspotentia l, Vandalismus) kaum in den formalen Institutionen der Jugendarbeit und des Sports ihren Platz finden bzw. dort aus Schutz von anderen jungen Menschen nicht geduldet werden können. Ihnen (auch über die Eltern) soll zielgerichtete Hilfe und Beratung ange- boten werden. Die Vermittlung zum KSD soll dabei eine zentrale Rolle spielen. Ers te Vereinbarungen zur verstärkten Kooperation wurden bereits getroffen. Zur Präsenz im Programmgebiet sollen wieder vermehrt „Soccer Cage“-Aktionen durchgeführt, damit ein niedrigschwelliger Zugang erreicht werden. Im Bereich d er Prävention soll verstärkt mit der Polizei (Bezirksbeamte) zusammengearbeitet werden. Deviantes Verhalten auch in schwächeren Fo rmen, wie Diebstahl (auch von Strafunmündigen) muss thematisiert, begleitet und sanktioniert werden. Themenfeld Foto: Stadt Münster Mobiles Beratungsangebot für Jugendliche MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme Sicherung sozialer Netze/Infrastruktur Projekt Projektträger/in 6.07 Sport und Bewegung Stadt Münster, Wuddi, Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, Dieter Schmitz, 0251 492 5811 Fördervolumen 2023/2024 2023: 3.300 €, 2024: 3.300 € Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☐ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☐ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an Sportangeboten und -verans taltungen außerhalb des Stadtteils - Kooperationen 6 Fahrten zu Roccos Soccer Arena, 5 Fahrten zum Ninfly Trampolinpark, 3 Fahrten zu Fußbal lländerspielen der deutschen Nationalmannschaft, 5 Fahrten zur Minigolfanlage Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 198 ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 90 ▪ Anteil in % weiblich: 10 ▪ Anteil in % männlich: 90 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 70 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: - Gesamtfazit Die Fahrten werden gut angenommen und ermöglichen den sozio-ökonomi sch benachteiligten Jugendlichen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Ausblick 2025/2026 Die Teilhabe wird auch in den nächsten Jahren ein bedeutendes Thema bleiben. Der Fokus könnte stärker auf die gemeinsame Durchführung der Angebote mit sozio-ökonomisch besser gestellten Ju gendlichen gesetzt werden. Themenfeld Foto: Stadt Münster, Wuddi Das Wuddi fördert für Kinder und Jugendliche die Teilhabe an Sportange- boten in und außerhalb des Stadtteils MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme Integration Zugewanderter fördern Projekt Projektträger/in 6.08 Drogenprävention INDRO e.V. Münster, Marlene Kamolz, 0251 60123 Fördervolumen 2023/2024 2023: 2.750,00 €; 2024: 2.750,00 € Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☐ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☐ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 6.8.1 Die Drogenproblematik entspannt sich aus Sicht der Fachkräfte vor Ort; 6.8.2 Bewohner/innen verschiedenen Alters und verschiedener Herkunft setzen sich mit dem Thema Drogenkonsum auseinander; 6.8.3 Drogengebrauchende kennen Safer-Use-Maßnahmen; 6.8.4 Drogengebrauchende kennen Beratungs- und Ausstiegshilfen Jugendsalon, BGZ, Wuddi Kooperationen 3x Aktionstage, 1x pro Woche Streetwork (durchschnittlich 2 Kontakte), 1x pro Woche of fene Sprechstunde (durchschnittlich 3 Kontakte pro Sprechstunde), Beratungs- und Vermittlungsgesprä che, Teilnahme an Arbeitskreisen, Spritzenautomaten, Safer-Use Beratung Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 133 ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 75 ▪ Anteil in % weiblich: 10 ▪ Anteil in % männlich: 90 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 86 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: - Gesamtfazit Die Vernetzung in Münster Kinderhaus läuft gut, drogenbezogene Themen werden an d ie Projektleiter/innen herangetragen. Nach wie vor werden in Kinderhaus illegale Substanzen (wie Heroi n und Kokain) nicht im öffentlichen Raum konsumiert. Das breit aufgestellte Angebot ermöglicht es, die Zielgruppen zu erreichen und die Ziele umzusetzen . Ausblick 2025/2026 Ziele und Indikatoren können beibehalten werden. Themenfeld Foto: Marlene Kamolz Wöchentliche Beratungssprechstunde & Cannabissprechstunde im Jugendsalon; Aufsuchenden Arbeit; Aktionstage Sucht; Spritzentausch & - entsorgung / Spritzenautomat MP Kinderhaus Brüningheide 2023/2024 – Projektsteckbrief der Einzelmaßnahme Mitglieder der Gebietsmoderation sind Frau Stolz (BGZ) Frau Stroe (Caritas), Frau Özdemir (Kita Killingstraße), Frau Herbst (PAREA), Frau Müller (KSD), Frau Pollex (BV-Nord), es fehlen Fr. Stolz, Fr. Müller Quartiersmanagement Projekt Projektträger/in 7.01 Quartiersmanagement; 7.02 Quartiersfond (im Zuge der Umstellung auf den neuen Projektsteckbrief wird darauf verzichtet, die Teilprojekte 7.01 und 7.02 getrennt darzustellen) Stadt Münster, Sozialamt, Karin Weinlich, 0251 492 5594 Fördervolumen 2023/2024 2023: 1.200 €, 2024: 1.200 € (Quartiersfond) Zuordnung zu Programmzielen (Mehrfachnennung möglich) ☐ Verbesserung der Wohnsituation, ☒ Förderung der Integration, ☒ Soziale Sicherung/gesellschaftliche Teilhabe, ☐ Stärkung der Bildungschancen Projektziele 2023/2024 Die Gebietsmoderation tauscht mit allen Projektträgerinnen/ Projektträgern sow ie mit allen Handlungsverantwortlichen mindestens einmal jährlich mündlich Informationen, Bewertungen und weitere Perspektiven zwecks Förderung der Vernetzung und Erschließung von Synergien aus. Sie ist bei Veranstaltungen präs ent. Die Vergabe von Mitteln aus dem Quartiersfond erfolgt nach den entwickelten Kriterien. Kooperationen bestehen mit allen Projektträgerinnen/ Projektträgern im Maßnahmep rogramm und darüber hinaus mit weiteren Akteurinnen/ Akteuren im Stadtteil. Kooperationen Die Mitglieder der Gebietsmoderation sind im Stadtteil bekannt und gut vernetzt. Sie pflegen den Kontakt zu den einzelnen Projektträgerinnen/ Projektträgern im Maßnahmeprogramm, kennen die Angebote vor Ort und können somit träger- und angebots-übergreifende Hilfestellungen und bedarfsorientierte Beratungen anbieten bzw. entsprechend an Partner/-innen verweisen. Wie angekündigt wurde die Kooperation mit „Obolus“ intensivi ert. Parea bot eine offene Mediensprechstunde für Ältere in Kooperation mit FördiKo sowie einen Mädchentanzkurs in Kooperation mit „move & meet“ an. Aus dem Quar- tiersfond wurden folgende Aktivitäten anteilig mitgefördert: Weihnachtsmarkt auf dem Sprickmannplatz, Fahrten zum Libori-Fest Paderborn, Universum Bremen und Waldbühne Heesen, ELKA-Fes t, auf den Weihnachtsmarkt Münster. Aktivitäten 2023/2024 Inanspruchnahme der Angebote 2023/2024 (Kennwerte angeben, evtl. Schätzung) ▪ Teilnehmende insgesamt: 761 ▪ Anteil in % nach Migrationsvorgeschichte: 70 ▪ Anteil in % weiblich: 65 ▪ Anteil in % männlich: 35 ▪ Anteil in % unter 18 Jahre: 25 ▪ Anteil in % 65 Jahre und älter: 45 Gesamtfazit Der niedrigschwellige und konstante Zugang durch die bekannten Personen der Gebietsmoderation schafft Vertrauen bei den Bewohnerinnen und Bewohnern der Schleife in Kinderhaus. Die Vernetzung untereinander und der regelmäßige Austausch gewährleistet einen guten Informationsfluss, damit werden Synergie n geschaffen. Die Gebietsmoderatorinnen pflegen auch den Kontakt zu Anbieterinnen/ Anbietern außerhalb des Maßnahmeprogramms und fördern dadurch auch die Vernetzung mit den Projektakteurinnen/ -akteuren. Ausblick 2025/2026 Die Treffen der Gebietsmoderation finden viermal im Jahr statt. Geplant sind der Austausch mit dem Jobcenter, die Kooperation mit Indro und der Bezirkspolizei. Themenfeld Foto: K. Weinlich Information, Aktivierung, Beteiligung, Austausch
Anlage 2 - Förderung im Jahr 2023_2024
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Maßnahmenprogramm Wohngebiet Kinderhaus-Brüningheide Förderung in den Jahren 2023 und 2024 – Gesamt € 349.170 € Sozialamt Projekt Nr. Projekte Projektträger Städtische Förderung* 2023 Städtische Förderung* 2024 1.05 Nachbarschaftsstärkung und Mieter/-innenschulung Amt für Wohnungswesen 1.000 € 1.000 € 2.02 Spiel- und Freizeitzone Amt für Grünflächen und Umweltschutz 6.000 € 6.000 € 4.02 Integrationsarbeit vor Ort Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. 48.650 € 51.350 € 5.01 / 5.03 „Wir verstehen uns“ Kinderhauser Arbeitslosen Initiative KAI e.V. 30.000 € 31.800 € 5.04 Gesund aufwachsen in Kinderhaus Amt für Gesundheits- und Veterinäramt 10.000 € 10.000 € 6.01 Schuldnerberatung vor Ort Diakonie Münster e.V. 44.460 € 46.910 € 6.02 Kulturprojekte: Interkulturelle Veranstaltungsreihe ATRIUM e.V. Internationaler Kulturverein ATRIUM e.V. 2.000 € 2.000 € 7.01 Quartiersmanagement Gebietsmoderation / Sozialamt 1.2000 € 1.2000 € 7.02 Quartiersfonds 1.2000 € 1.2000 € GESAMT 144.510 € 151.460 € Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Projekt Nr. Projekte Projektträger Städtische Förderung* 2023 Städtische Förderung* 2024 6.04 Jungenprojekt / Sport gegen Gewalt Begegnungszentrum Sprickmannstraße e.V. 1.100 € 1.100 € 6.05 / 6.06 Integrative Jugendsozialarbeit / Mobile Jugend(sozial)arbeit Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 19.450 € 19.450 € 6.07 Sport und Bewegung Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 3.300 € 3.300 € 6.08 Drogenprävention INDRO e.V: 2.750 € 2.750 € GESAMT 26.600 € 26.600 €
Beratungsverlauf (8)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (17)
- Schneidemühler Straße 614
- Breslauer Straße 613
- Killingstraße 15
- Sprickmannstraße
- Alter Heidkamp 681
- Bröderichweg 631
- Kemperweg 615
- Idenbrockplatz 8
- Sprickmannplatz
- Josef-Beckmann-Straße
- Brüningheide 632
- Im Moorhock 623
- Kinderhaus 622
- Edelbach 621
- Heidegrund 634
- Papenbusch 635
- Ermlandweg
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Details
- Aktenzeichen
- V/0137/2026
- Typ
- Vorlagen
- Datum
- 23.03.2026
- Erstellt
- 13.02.2026 11:32