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AN/0663/2022

Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung – hier Bezirk Kalk

Gem. Antrag nach § 3 BV8 (Linke) 05.04.2022

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 8 (Kalk), Sitzung am 19.05.2022, TOP 7.1

Sachstandsbericht BV April 2024

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Sachstandsbericht BV November 2025

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Gem. Antrag nach § 3 (Die Linke BV8)

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Sachstandsbericht BV April 2024

3065 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/67 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/0663/2022
Stand: 16.04.2024 
Sachstandsbericht  
Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung – hier Bezirk Kalk 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, 
 
1. für alle Stadtteile des Stadtbezirks Orte zu identifizieren, die geeignet sind, 
um einen urbanen Urwald (Tiny Forest) nach einem ähnlichen Konzept wie 
in Ehrenfeld Hadersleber Straße (DS 1719/2021) anzupflanzen. Hierbei sind 
insbesondere bisher versiegelte Flächen, die weder genutzt noch bereits 
beplant sind, zu betrachten. 
 
2. die Ergebnisse der Bezirksvertretung wie auch den in der 
Umweltbildung tätigen Vereinen, Initiativen, Schulen, Kitas oder 
Nachbarschaften und Bürgervereinen mit dem Hinweis auf kommunale För-
derprogramme zur Umweltbildung, der Stadtverschönerung und der Be-
zirksorientierung mitzuteilen. 
 
3. Initiativen so zu unterstützen, dass die Urbanen Urwälder so 
niedrigschwellig und partizipativ wie möglich angepflanzt und unterhalten 
werden können. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Zu 1.  
Im Stadtbezirk Kalk konnten noch keine Flächen für die Anlage von Miniurwäldern auf 
versiegelten, ungenutzten oder unbeplanten Flächen gefunden werden.  
Es gibt im Stadtbezirk Kalk allerdings eine in Folge der Dürre stark aufgelichtete Wald-
fläche zwischen dem südlichen Rand des Hövilandes und der Bebauung. Hier ist für 
den Herbst die Wiederaufforstung in Form eines artenreichen Waldrandes geplant und 
dabei soll weitgehend nach einem ähnlichen Konzept wie bei dem Miniurwald in Eh-
renfeld vorgegangen werden.

2 
 
Zu 2. 
Für die Fläche am Höviland bietet sich eine Umsetzung im Rahmen einer bereits be-
stehenden Zusammenarbeit des Hövilandes mit den Waldpädagog*innen der Schutz-
gemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. an. Die Umsetzung könnte aus Mitteln des 
Projektes „Ein Wald für Köln“ finanziert werden. 
 
Zu 3. 
Das Projekt „Ein Wald für Köln“, das die Verwaltung seit über 13 Jahren gemeinsam 
mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. umsetzt, erfüllt im Wesentli-
chen die im Antrag genannten Rahmenbedingungen (Baum statt Brautstrauß - Stadt Köln 
(stadt-koeln.de). 
Das Projekt bietet Bürgerinnen und Bürgern, Firmen und Vereinen die Möglichkeit aus 
unterschiedlichen Motivationen heraus für die Anlage von neuem Wald in Köln zu 
spenden und sich aktiv an der Aufforstung im Rahmen von Pflanzaktionen zu beteili-
gen. Für die Aufforstungen werden klimastabile, heimische Baumarten verwendet, da-
mit sich langfristig naturnahe Mischwälder entwickeln können. 
Mit der Anpflanzung des 5. Waldes für Köln an der Pauline-Christmann-Straße im 
Jahr 2023 und der geplanten Anpflanzung des 6. Waldes für Köln am Hardtgenbu-
scher Kirchweg in den Jahren 2024 und 2025, gibt es für alle, die sich beteiligen 
möchten niederschwellig und partizipativ die Möglichkeit die Anlage von Wäldern in 
der Stadt zu fördern. Beide Flächen liegen im Stadtbezirk Kalk. 
 
 
Nächste Schritte: 
 
Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den:  
November 2024

Sachstandsbericht BV November 2025

2276 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VIII/67 
 
 
Vorlagen-Nummer 
AN/0663/2022
Stand: 11.11.2025 
Sachstandsbericht  
Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung – hier Bezirk Kalk 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, 
 
1. für alle Stadtteile des Stadtbezirks Orte zu identifizieren, die geeignet sind, 
um einen urbanen Urwald (Tiny Forest) nach einem ähnlichen Konzept wie 
in Ehrenfeld Hadersleber Straße (DS 1719/2021) anzupflanzen. Hierbei sind 
insbesondere bisher versiegelte Flächen, die weder genutzt noch bereits 
beplant sind, zu betrachten. 
 
2. die Ergebnisse der Bezirksvertretung wie auch den in der 
Umweltbildung tätigen Vereinen, Initiativen, Schulen, Kitas oder  
Nachbarschaften und Bürgervereinen mit dem Hinweis auf kommunale För-
derprogramme zur Umweltbildung, der Stadtverschönerung und der Be-
zirksorientierung mitzuteilen. 
 
3. Initiativen so zu unterstützen, dass die Urbanen Urwälder so 
niedrigschwellig und partizipativ wie möglich angepflanzt und unterhalten 
werden können. 
 
Status    in Bearbeitung 
 
    erledigt 
 
 
Aktueller Bearbeitungsstand: 
Die Verwaltung verweist auf den Sachstandsbericht aus der Vorlage AN/0513/2025. 
 
Über dies gilt weiterhin die folgende Antwort zu Frage 3: 
 
Das Projekt „Ein Wald für Köln“, das die Verwaltung seit über 13 Jahren gemeinsam 
mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Köln e.V. umsetzt, erfüllt im Wesentli-
chen die im Antrag genannten Rahmenbedingungen (Baum statt Brautstrauß - Stadt Köln 
(stadt-koeln.de). 
Das Projekt bietet Bürgerinnen und Bürgern, Firmen und Vereinen die Möglichkeit,

2 
 
aus unterschiedlichen Motivationen heraus für die Anlage von neuem Wald in Köln zu 
spenden und sich aktiv an der Aufforstung im Rahmen von Pflanzaktionen zu beteili-
gen. Für die Aufforstungen werden klimastabile, heimische Baumarten verwendet, da-
mit sich langfristig naturnahe Mischwälder entwickeln können. 
Mit der Anpflanzung des 5. Waldes für Köln an der Pauline-Christmann-Straße im 
Jahr 2023 und der Anpflanzung des 6. Waldes für Köln am Hardtgenbuscher Kirch-
weg in den Jahren 2024 und 2025, gibt es für alle, die sich beteiligen möchten nieder-
schwellig und partizipativ die Möglichkeit die Anlage von Wäldern in der Stadt zu för-
dern. Beide Flächen liegen im Stadtbezirk Kalk.

Gem. Antrag nach § 3 (Die Linke BV8)

3832 Zeichen

Fraktion Bündnis 90 / DIE GRÜNEN 
DIE LINKE. Fraktion  
DIE PARTEI - Birgit Beate Dickas 
Frau Bezirksbürgermeisterin 
Claudia Greven-Thürmer 
 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
 
Eingang bei der Bezirksbürgermeisterin: 23.03.2022 
AN/0663/2022 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 8 (Kalk) 07.07.2022 
TOP 7.7 
 
Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung – hier Bezirk Kalk 
Sehr geehrte Frau Bezirksbürgermeisterin,  
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
 
die antragstellenden Fraktionen und die Einzelmandatsträgerin bitten Sie, den fol-
genden Antrag auf die Tagesordnung der 10. Sitzung der Bezirksvertretung Kalk in 
der Wahlperiode 2020/2025 am Donnerstag, dem 07.04.2022, 17:00 Uhr, Bürgerhaus 
Kalk, Großer Saal zu nehmen. 
 
Beschluss: 
 
Die Verwaltung wird beauftragt, 
 
1. für alle Stadtteile des Stadtbezirks Orte zu identifizieren, die geeignet 
sind, um einen urbanen Urwald (Tiny Forest) nach einem ähnlichen Kon-
zept wie in Ehrenfeld Hadersleber Straße (DS 1719/2021) anzu pflanzen. 
Hierbei sind insbesondere bisher versiegelte Flächen, die weder genutzt 
noch bereits beplant sind, zu betrachten.

- 2 - 
 
2. die Ergebnisse der Bezirksvertretung wie auch den in der  
Umweltbildung tätigen Vereinen, Initiativen, Schulen, Kitas oder  
Nachbarschaften und Bürgervereinen mit dem Hinweis auf kommunale 
Förderprogramme zur Umweltbildung, der Stadtverschönerung und der 
Bezirksorientierung mitzuteilen.  
 
3. Initiativen so zu unterstützen, dass die Urbanen Urwälder so  
niedrigschwellig und partizipativ wie m öglich angepflanzt und unterhalten 
werden können. 
 
Begründung: 
 
Vor vierzig Jahren, also 1982 auf der documenta 7 stellte der Künstler Joseph Beuys 
der Öffentlichkeit das Landschaftskunstwerk „ 7000 Eichen – Stadtverwaldung statt 
Stadtverwaltung“ vor. Beuys  pflanzte mit der Hilfe von freiwilligen Helfern im Ver-
lauf der folgenden 5 Jahre 7000 Bäume an unterschiedlichen Standorten in Kassel. 
Das Projekt war im Hinblick auf die allgemeine Verstädterung eine umfangreiche 
künstlerische und ökologische Interventio n mit dem Ziel, den urbanen Lebensraum 
nachhaltig zu verändern.  
Das anfangs umstrittene Projekt hat sich zu einem stadtbildprägenden Bestandteil 
des öffentlichen Raums der Stadt Kassel entwickelt.  
 
Nun ist Kalk nicht Kassel, dennoch wächst der Stadtbezirk  Kalk weiter. Insbesondere 
die Zahl der Menschen nimmt zu, während die Grün - und Erholungsflächen leider 
nicht mithalten. In einer wachsenden Stadt gerät aber die biologische Vielfalt in Be-
drängnis. Viele Städte unter anderem in Belgien nutzen das Miyawaki -Konzept, um 
auf kleinem Raum, urbane Urwälder unter Beteiligung der Nachbarschaften, Kitas 
und Schulen anzupflanzen.  
 
Urbane Urwälder haben den Effekt, dass sie bei relativ geringen Raumanforderun-
gen, eine große Wirkung hinsichtlich biologischer  Vielfalt und Nischen aufweisen. 
Sofern das Anpflanzen möglichst  niedrigschwellig und partizipativ gestaltet ist, för-
dert es auch Demokratie und Umweltbildung.  
Ein erstes Kölner Projekt entsteht im Stadtbezirk Ehrenfeld.  
 
Der Bezirk Kalk hat nur rund ein Drittel de r Fläche der Stadt Kassel, dafür aber mehr 
als die Hälfte der Einwohner. Das Ziel bis 2027 sollten für uns also 2222 zusätzliche 
Bäume sein.  
Nach unserer Überzeugung kann hier das Anlegen von urbanen Urwäldern auch als 
MiniWälder (TinyForest) seinen Beitr ag leisten. 
 
Weitere Informationen zu urbanen Urwäldern und MiniWäldern findet man unter:

- 3 - 
 
https://tinyforests.de/ 
http://urban-forests.com/miyawaki-method/ 
https://www.minibigforest.com/ 
 
 
gez. gez. 
Manuela Grube HP Fischer 
Fraktionsvorsitzende Fraktionsvorsitzender 
Bündnis 90 / DIE GRÜNEN  DIE LINKE 
  
gez.  
Birgit Beate Dickas  
Einzelmandatsträgerin  
DIE PARTEI

Beratungsverlauf (1)

19.05.2022 Bezirksvertretung 8 (Kalk)
TOP 7.1 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0663/2022
Typ
Gem. Antrag nach § 3 BV8 (Linke)
Datum
05.04.2022
Erstellt
23.03.2022 13:32