Mandari Insight

2316/2022

Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 22.09.2022

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Anlage 4a Stadt Köln Förderantrag Mikrodepot Köln-Deutz

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Anlage 3 Lageplan östl. Ottoplatz

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Anlage 2 Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

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Anlage 10 Stellungnahme zu StEA_Fragen

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Anlage 8 - Stellungnahme der Verwaltung

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Anlage 5 - Stellungnahme der Verwaltung zur Prüfung Rechnungsprüfungsamt

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Beschlussvorlage Rat

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Anlage 4b Zuwendungsbescheid

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Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteilig. ( UmweltA + VA)

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Anlage 4 Ermittlung der Treibhausgasminderung

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Anlage 7 - Auszug Verkehrsausschuss 27.09.2022

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Anlage 6 - Auszug Liegenschaftsausschuss 26.09.2022

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Anlage 9 - Auszug Stadtentwicklungsausschuss 27.09.2022

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Anlage 4a Stadt Köln Förderantrag Mikrodepot Köln-Deutz

111846 Zeichen

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Projektantrag der Stadt Köln 
 
Anbieterneutrales Multi-User 
Mikrodepot Köln-Deutz 
 
Im Rahmen des Förderprogramms „Städtische Logistik“ des B MVI vom 5. Juli 2019  
 
 
Inhaltsverzeichnis 
 
Ausführende Stelle/ Zuwendungsempfänger ........................................................................... 2 
Zusammenfassung des Vorhabens .......................................................................................... 3 
Vorhabenbeschreibung Mikrodepot Köln-Deutz ....................................................................... 4 
Ausgangslage ....................................................................................................................... 4 
Übergeordnete Ziele ............................................................................................................. 6 
Projektbeschreibung ................................................................................................................. 8 
Projektgebiet und Standort ................................................................................................... 8 
Allgemeine Projektziele ...................................................................................................... 10 
Leistungsbeschreibung Anbieterneutrales Mikrodepot ....................................................... 11 
Abgrenzung und Weiterentwicklung zu bestehenden Pilotprojekten .................................. 14 
Paketaufkommen/ Kapazität ............................................................................................... 14 
Verkehrliche Auswirkungen ................................................................................................ 16 
Umweltrelevante Auswirkungen ......................................................................................... 17 
Weiteres Vorgehen ............................................................................................................. 19 
Öffentlichkeitsarbeit ............................................................................................................ 20 
Wirtschaftlichkeit .................................................................................................................... 22 
Arbeits- und Zeitplanung ........................................................................................................ 25 
Finanzierungs- und Kostenplan .............................................................................................. 27 
Mikrodepot Köln Deutz || Aufbau- und Ausstattungspositionen .......................................... 27 
Erläuterungen zu den Kostenpositionen ............................................................................. 28 
Notwendigkeit der Zuwendung ............................................................................................... 30 
Absichtserklärungen ............................................................................................................... 31 
Anlagen .................................................................................................................................. 32 
 
Anlage 4a

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Ausführende Stelle/ Zuwendungsempfänger 
 
Die Stadt Köln ist mit über einer Millionen Einwohnenden die viertgrößte Stadt Deutschlands. 
Die Stadt sieht in der Verkehrspolitik erhebliche Herausforderungen und möchte Bedingungen 
dafür schaffen, dass der innerstädtische Lieferverkehr künftig zu einem größtmöglichen Anteil 
über emissionsarme Lieferfahrzeuge wie Fahrzeuge mit Elektroantrieb und mithilfe von Las-
tenfahrrädern abgewickelt wird. Im Rahmen von Fördermaßnahmen zur Digitalisierung kom-
munaler Verkehrssysteme (Digi 1-4, S, L) wurden in den letzten Jahren Projekte zur Digitali-
sierung des Verkehrs, der Verkehrssteuerung und Luftreinhaltemessung, welche jeweils zu 
50 % durch Bundesmittel gefördert wurden, umgesetzt. Weiterhin setzt sich die Stadt Köln für 
die Etablierung von Lastenfahrrad-Angeboten ein, beispielhaft sei hier auf ein dreijähriges Pro-
gramm zur Förderung von gewerblich und privat genutzten Lastenfahrrädern mit einem Volu-
men von rund 2,8 Millionen Euro, die Schaffung von Stellplätzen in Geschäftsstraßen der Be-
zirkszentren sowie den Verleih von E-Lastenfahrrädern in den Bürgerzentren verwiesen. 
Dieser Projektantrag wird von der Stadt Köln als Fördernehmerin unter der Federführung des 
Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung gestellt. Das Amt für Straßen und Verkehrsent-
wicklung der Stadt Köln sorgt mit seiner Arbeit dafür, dass die Anforderungen an eine moderne 
Verkehrsentwicklung zugleich umweltbewusst und zukunftsfähig erfüllt werden. Die Umset-
zung des Pilotprojektes wird koordiniert durch die Abteilung Verkehrsplanung. Innerhalb der 
Stadtverwaltung werden unter anderem die folgenden Ämter beteiligt:  
 Amt für Verkehrsmanagement 
 Amt für Stadtentwicklung und Statistik 
 Stadtplanungsamt.

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Zusammenfassung des Vorhabens 
 
Geplant ist die Errichtung eines Mikrodepots in Köln-Deutz in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof 
Messe-Deutz, zur Innenstadt Deutz und zum Stadthaus. Von hier aus finden Transporte in die 
Stadtteile Deutz, Kalk, Mülheim und Humboldt/ Gremberg emissionsfrei mittels Cargobikes, 
Light-Electric-Vehicles oder nicht fossil angetriebenen Nutzfahrzeugen zur Einsparung von 
Treibhausgasen, Lärmemissionen und verkehrsentzerrend statt. 
Das Vorhaben ist ein Multi-User-Depot und es beteiligen sich neun Unternehmen aus unter-
schiedlichen Teilbereichen des Güterverkehrs, die bereits Erfahrungen in der Nutzung von 
Mikrodepots und emissionsfreien Fahrzeugen mitbringen, im Selbsteintritt oder durch den Ein-
satz von Subunternehmern. Ein Teil ihres Sendungsvolumens wird am Mikrodepot zur Zustel-
lung an private und gewerbliche Empfänger ab gegeben. Auch von Versendern in d ie o.g. 
Stadtteile übergebende Sendungen werden hier für den Weitertransport abgeholt. 
Das Mikrodepot wird von der Stadt Köln mit Fördermitteln des BMVI auf einer städtischen 
Parkplatzfläche attraktiv gestaltet, im 1. Halbjahr 2022 errichtet und drei Jahre bis 2025 über 
eine Unterbeauftragung betrieben. Der beauftragte Betreiber stimmt die Nutzung der Gemein-
schaftsflächen ab, kauft benötigte Dienstleistungen ein und stellt diese den Nutze nden als 
Betriebskosten in Rechnung. Eine Miete wird nicht fällig, die Nutzenden müssen aber für Zwi-
schen- und Abschlussberichte einem, noch von der Stadt Köln zu bestimmendem, wissen-
schaftlichem Partner monatlich Daten zur Emissionsberechnung liefern. 
Mehrere Ziele sollen erreicht werden: Neben der Emissionseinsparung im Vorhabenzeitraum 
auch die Beurteilung der Effizienz der Steuerungsprozesse, des Equipments und der Aufbau-
ten, die Definition der Betreiberrolle und dass Erstellen von Vertragsstandards. Werden diese 
Ziele erreicht oder Anpassungen empfohlen, kann die Übertrag ung ähnlicher Vorhaben auf 
andere Standorte in Köln, im Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) oder in anderen deut-
schen Städten erfolgreich gestaltet werden. Hierzu veröffentlicht die Stadt Köln die Erkennt-
nisse.  
Die Realisierung von Mikrodepots ist Gegenstand des Förderprogramms „Städtische Logistik“ 
des BMVI und auch Bestandteil des Memorandum of Unterstanding zwischen der Stadt Köln, 
dem Nahverkehr Rheinland und der Deutschen Bahn AG. Letztere unterstützt die Stadt Köln 
bei Vorbereitung, Durchführung und Übertragung des Mikrodepot-Vorhabens. Sofern kein an-
derer Betreiber gefunden wird, wird die DB Station&Service AG die Betreiberschaft für min-
destens 18 Monate übernehmen.

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Vorhabenbeschreibung Mikrodepot Köln-Deutz 
 
Ausgangslage 
 
Der Rat der Stadt Köln hat im Sommer 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Oberbürgermeis-
terin Henriette Reker hat daraufhin die Erreichung der Klimaneutralität Kölns als wichtiges Ziel 
erklärt. Zur Erreichung des Ziels wurde 2020 der Klimarat Köln eingerichtet, ein Impulsgeber 
für ein klimaneutrales Köln. Zur Erreichung der Klimaneutralität der Stadt entwickelt der Klima-
rat derzeit einen Fahrplan mit ehrgeizigen Zwischenzielen zur Minderung der Treibhaus-
gasemissionen bis 2030 für alle Sektoren: Energie, Gebäude, Mobilität und Logistik, Industrie, 
Ernährung und Konsum. Im Jahr 2030 sollen die gesamtstädtischen Emissionen von Treib-
hausgasen gegenüber 1990 mindestens halbiert sein. Die jährlichen Emissionen von Treib-
hausgasen sollen dann höchstens noch 6 Millionen Tonnen betragen. In 2015 betrugen die 
jährlichen THG-Emissionen in Köln ungefähr noch 10 Millionen Tonnen. 
Die Stadtgesellschaft erwartet, dass die Aktivitäten zur Smart City und Nachhaltigkeit, zu einer 
Weiterentwicklung der Mo bilität und des Verkehrs so wie zur Verbesserung der städtischen 
Aufenthaltsqualität verstärkt werden. Die Verkehrswende in Köln hat daher einen breiten Kon-
sens in der Bevölkerung.  
Konkret unterstützt die Stadt Köln mit dem Projekt „Anbieterneutrales Mikro depot in Köln-
Deutz“ die Umsetzung und Weiterentwicklung folgender, bereits in der Stadt Köln vorhandener 
Konzepte und Zielbilder: 
 Köln mobil 2025 
 Stadtentwicklungskonzept Logistik 
 Green City Masterplan 
 Kölner Stadtperspektiven 2030+ 
 Smart City  
Das Wachstum im Online-Handel liegt in Deutschland seit Jahren über dem Wirtschaftswachs-
tum, durch die Pandemie wurden die Leistungen der Onlinehändler, insbesondere in den Seg-
menten KEP-Dienste (Kurier-, Express- und Paketdienste) und Lebensmittelhandel noch ein-
mal deutlich stärker nachgefragt. Das Wachstum im Bereich KEP lag 2020 bei 10,9 %, die 
Lieferungen an Endkunden (B2C) erfuhr sogar ein Wachstum von 18,6 %.1 Im Online-Lebens-
mittelhandel haben sich 2020 die Umsätze verdoppelt. 2 Der Onlineanteil am gesamten Han-
delsvolumen liegt insgesamt bei 12,6 % – ohne Food bereits bei 18 %. Sowohl bei der Zahl 
der Online-Einkaufenden als auch beim individuellen Online-Umsatz ist in den letzten Jahren 
ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen.3 
Köln ist mit rund 1,1 Mio. Einwohnenden und einer positiven Einwohnerentwicklung die größte 
Metropole Nordrhein-Westfalens und einer der führenden Logistik-Standorte in Deutschland. 
Auch zukünftig wird mit weiterem Wachstum gerechnet. Dies belegen vor allem die großen 
                                                 
1 KEP-Studie 2021 – Analyse des Marktes in Deutschland. Eine Untersuchung im Auftrag des Bun-
desverbandes Paket und Expresslogistik e. V. (BIEK), erstellt durch KE Consult 
2 Lebensmittel online: Ein Milliardenmarkt wird verteilt, Wirtschaftswoche vom 15.01.2021, 
https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/rewe-picnic-und-co-lebensmittel-online-ein-milliardenmarkt-
wird-verteilt/26818142.html  
3 Online Monitor 2021, Studie im Auftrag des HDE Handelsverband Deutschland, erstellt durch IFH 
Köln

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Neubauvorhaben (z. B. Deutzer Hafen, Kreuzfeld, Parkstadt Süd) der Stadt. Mit 350.000 Ein-
pendelnden und 165.000 Auspendelnden ist Köln nicht nur eine große Wohn-, sondern auch 
Arbeitsstadt, deren Tagesbevölkerung bei 1,3 Mio. Personen liegt. 4  
Die Ausgangsituation für die urbane Logistik in Köln stellt sich derzeit wie folgt dar: Zuneh-
mende Urbanisierung, Veränderungen im Konsumverhalten, die Digitalisierung der Logistik 
und der Wandel der persönlichen Mobilität stellen Städte und Gemeinden vor große Heraus-
forderungen.  
 Verkehrszunahme und Erhöhung der zurückgelegten Distanzen, Reduzierung des Ver-
kehrsflusses mit den damit verbundenen negativen Effekten für Umwelt (Emissionen) 
und Wirtschaft (Staukosten) im Personen- und Wirtschaftsverkehr. 
 Konkurrierende Nutzungen bei zunehmender städtischer Flächenknappheit, insbeson-
dere auch im öffentlichen Raum zwischen den Verkehrsteilnehmenden. Gleichzeitig 
werden bei Gewerbeansiedlungen Flächen für den ruhenden Verkehr vorgehalten, die 
ausschließlich zu Spitzenauslastungszeiten benötigt werden.  
 Wachstum des Online-Handels bei gleichzeitiger Reduzierung von Sendungsgrößen 
und Ineffizienzen bei den Logistikdienstleistern. 
 Wunsch der Innenstadtbevölkerung und Stadtgesellschaft nach einer höherer Aufent-
haltsqualität und Immissionsreduzierung. 
Neben der Versorgung von Handel und Gewerbe tritt zunehmend auch die Bevölkerung durch 
das Bestellverhalten als Gestalter*in an den Enden der Logistikketten auf. Zunehmende Be-
stellvorgänge führen zu mehr Lieferverkehren in der Stadt und im ungünstigsten Falle auch zu 
vermehrten Behinderungen der anderen Verkehrsteilnehmenden durch falsch haltende Liefer-
fahrzeuge. Erschwerend kommt noch hinzu, dass durch die Corona-Pandemie der E-Com-
merce laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel im ersten Halbjahr 2020 ein 
Plus von 9,2 % verzeichnen konnte, also eine noch stärkere Belastung der Städte durch B2C-
Verkehre zu verzeichnen ist. Eine aktuelle Untersuchung der Industrie- und Handelskammer 
zu Köln hebt hervor: 
„Das KEP-Sendungsvolumen in Köln lag in 2019 bei 49 Mio. Sendungen. Pan-
demiebedingt ist in 2020 ein starker Anstieg auf 54 Mio. Sendungen zu ver-
zeichnen. Treiber ist das X2C-Segment infolge der Marktanteilsgewinne des 
Online-Handels während der Corona-Pandemie. Das dynamische Wachstum 
wird sich kurzfristig fortsetzen und erst mittelfristig ab 2025 wieder abflachen. 
Für 2030 ist mit 90 Mio. Sendungen zu rechnen. […] 
Für das Jahr 2019 wird der Umfang des General Cargo-Verkehrsaufkommens 
auf 33 Mio. Tonnen geschätzt. Es ist davon auszugehen, dass das Aufkom-
men im Jahr 2020 niedriger ausgefallen ist. [..]  
Für den Transport der KEP-Sendungen und für die Auslieferung des General 
Cargo-Aufkommens sind in Köln täglich rund 9.600 Fahrzeuge unterwegs, 
Tendenz steigend.“
5 
 
 
                                                 
4 Laden und Liefern im Kölner IHK-Bezirk – Handlungsempfehlungen für die letzte Meile, KE Consult 
im Juni 2021 
5 Laden und Liefern im Kölner IHK-Bezirk – Handlungsempfehlungen für die letzte Meile, KE Consult 
im Juni 2021, S. 10

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Durch die aufgezeigten Herausforderungen im Bereich der urbanen Logistik ändert sich auch 
der Flächen- und Raumbedarf der Wirtschaft und des Handels in den Städten. Derzeit sind 
insbesondere aufgrund der mangelnden Flächenverfügbarkeit die Möglichkeiten und Chancen 
für eine nachhaltige urbane Logistik beschränkt. Die vorhandenen Logistikinfrastrukturen sind 
aus einzelunternehmerischer Sicht optimiert, teilweise aber nur zu bestimmten Zeiten voll aus-
gelastet. 
 
Übergeordnete Ziele 
 
Mit dem Ratsbeschluss „Position der Stadt Köln zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans“ 
vom 06.02.2018 und mit Beschluss des Green City Masterplans am 11.09.2018 wurden Maß-
nahmen beschlossen, die auf eine Ausweitung des emissionsarmen bzw. emissionsfreien Lie-
ferverkehrs abzielen. Die Einrichtung eines zeitlich befristeten Mikrodepots unterstützt die 
Maßnahme Nr. 4.6: „Förderung emissionsarmer bzw. emissionsfreier Lieferverkehr - Elektro-
mobilität im Lieferverkehr“ des Maßnahmenprogramm Green City Masterplan sowie die vom 
Rat beschlossenen Leitlinien und Handlungsempfehlungen des Stadtentwicklungskonzepts 
Logistik (StEK Logistik) im Bereich innerstädtischer Wirtschaftsverkehr mit dem Ziel, negative 
Auswirkungen von Liefervorgängen zu reduzieren. 
Das geplante Projekt ist außerdem Teil des im September 2019 unterzeichneten Smart City 
Memorandum of Understanding (MOU) zwischen der Stadt Köln, der Deutsche Bahn AG und 
der Nahverkehr Rheinland GmbH. Die Vertragspartner haben aufgrund der Interessenslage 
die Absichtserklärung geschlossen, gemeinsame Initiativen zur Optimierung der urbanen Mo-
bilität und Logistik, des Mobilitätsmanagements sowie der besseren Vernetzung von Bahnhö-
fen, Mobilität und Infrastruktur umzusetzen. Gemeinsam wurde unter anderem ein Konzept für 
Mikrodepots erstellt, von denen aus Pakete und sonstige Waren mit Hilfe von emissionsarmen 
Kleinstfahrzeugen ausgeliefert werden. 
Die Implementierung von Mikro depots im Stadtgebiet leistet einen wichtigen Beitrag, um auf 
der letzten Meile den Transport von Waren mit klimaneutralen Transportmitteln voran zu brin-
gen. Großlastenfahrräder und andere kleine E-Lieferfahrzeuge unterhalb der P kw-Klasse er-
setzen konventionell angetriebene Lieferfahrzeuge, fahren lokal emissionsfrei, sparen dadurch 
CO2 ein und reduzieren Lärm, operieren aber wirtschaftlich nur in kleinen Radien. 
Der Knappheit der Verfügbarkeit an Flächen kann durch die Nutzung einer Fläche durch meh-
rere Logistiker bzw. für mehrere Güterströme begegnet werden. Nicht alle Güter müssen zur 
gleichen Zeit in die Stadt. Eine sequentielle Nutzung von Mikrodepots kann die gleiche Fläche 
für mehrere Logistiker erschließen und somit mehr Umschlagsvolumen für das Lastenrad er-
möglichen. Zusätzlich erzeugt die Nutzung einer Fläche durch mehrere Anbieter “economies 
of scale” und erschließt Flächen, die für einen einzelnen Logistikdienstleister zu teuer wären. 
Kooperative Konzepte, bei denen sich mehrere Logistiker nebeneinander eine Fläche teilen 
sind durch Pilotprojekte bekannt. Jedoch besteht der Bedarf, ein Verfahren zu entwickeln und 
zu erproben, wie ein zeitliches Nacheinander (und auch Nebeneinander) technisch und orga-
nisatorisch realisiert werden kann. 
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer und nachhaltiger Zu-
kunftslösungen in der Zustellung von Gütern. Durch die kooperative Nutzung des Mikrodepots 
von verschiedenen Logistikern können die knappen innerstädtischen Flächen effizienter ge-
nutzt werden, davon profitieren die Stadt, die Unternehmen und nicht zuletzt die Bevölkerung. 
Bisher galten als Logistiker insbesondere Unternehmen der Paketbranche als potenzielle 
Hauptnutzende aufgrund der Sendungsgrößen, flächendeckend eingesetzten Fahrzeugen

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und Sichtbarkeit im Straßenraum. Diese machen aber nur einen Bruchteil aller Lieferverkehre 
aus. Neben Stückgutspeditionen, welche auch viele Sendungen unterhalb von 100 kg bewe-
gen, werden auch gezielt Handels- oder Produktionsunternehmen angesprochen, die eigene 
Auslieferfahrer oder Subunternehmer einsetzen, bespielhaft sind hier regionale Anbieter von 
Obst- und Gemüsekisten oder Service- und Wartungsdienste genannt.

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Projektbeschreibung 
 
Projektgebiet und Standort 
 
Im hochverdichteten Stadtbezirk „Innenstadt“ leben rund 130.000 Menschen. Der rechtsrhei-
nische Stadtteil Deutz ist mit rund 5,24 km² der flächengrößte Stadtteil im Bezirk Innenstadt. 
Mit seinen rund 15.500 Einwohnenden in 8.800 Haushalten weist der Stadtteil Deutz von allen 
Stadtteilen im Bezirk Innenstadt die niedrigste Einwohnerdichte auf. Der Stadtteil ist auch ge-
prägt von den großen Strukturen der Köln-Messe, der Lanxess-Arena, sowie dem ehemaligen 
Hafen Köln-Deutz. Letzterer wird als Umschlags- und Industriestandort aufgegeben und der 
Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt. Mit der größten Niederlassung der Stadtverwaltung 
und zahlreichen weiteren Bürokomplexen ist der Stadtteil außerdem Arbeitsort für zehntau-
sende Beschäftige. Begrenzt wird der Stadtteil im Westen durch den Rhein, von Süden bis 
zum Osten durch die für den Bahnknoten Köln bedeutenden Gleisbauwerke von der Südbrü-
cke bis zum Bahnhof Köln-Deutz. Im Norden von Deutz schließt der Messe- und Medienkom-
plex an. An den Stadtteil Deutz grenzen von Nord nach Süd die Stadtteile Mülheim, Buchforst, 
Kalk, Humboldt/ Gremberg und Poll. Mit Ausnahme des Stadtteils Buchforst, der fast aus-
schließlich von einer Wohnnutzung geprägt ist, zeichnen sich die angrenzenden Stadtteile 
ebenso wie Deutz durch ein dichtes Nebeneinander von Wohnen, Kerngebieten, Sonderbau-
flächen und Gewerbegebieten aus. Im Süden der Stadtteile Mülheim und Kalk sind zudem 
Industrieflächen angesiedelt. 
Im Projektgebiet wohnen insgesamt rund 116.000 Einwohnende, davon in  
 Deutz    15.500 
 Poll    11.300 
 Humboldt/Gremberg  15.100 
 Kalk    24.100 
 Buchforst     7.500 
 Mülheim   42.600 
Die Bevölkerungszahl entspricht damit einer kleineren Großstadt. Aufgrund der vielfältigen 
Nutzungen unterscheidet sich das Projektgebiet von anderen Kölner Stadtteilen u.a. in der 
Bevölkerungsdichte (Abbildung 1).

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Abbildung 1: Bevölkerungsdichte (2020) nach Stadtteilen 
 
Im Umfeld des Ottoplatzes bzw. des dortigen Parkplatzes stehen verschiedene Baumaßnah-
men einem kurzfristigen Beginn des vorgesehenen Vermarktungsprozesses entgegen, sodass 
für einen befristeten Zeitraum die Fläche des Parkplatzes am Ottoplatz für eine Übergangs-
nutzung zur Verfügung stehen kann. Neben der Inanspruchnahme der Grünfläche zwischen 
dem Parkplatz des Ottoplatzes und der Kreuzung Opladener Straße/ Deutz-Mülheimer-Straße 
als Baustelleneinrichtungsfläche für die Neugestaltung und Brandschutzsanierung des Bahn-
hofes Deutz/ Messe, ist für die kommenden Jahre mit weiteren Einschränkungen und gegebe-
nenfalls Anforderungen an Flächenbedarfe durch Baustellen im Umfeld zu rechnen.  
Die Opladener Straße in Deutz ist eine bedeutende Verkehrsachse im Rechtsrheinischen. Der 
dort befindliche Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Messe-Deutz soll langfristig ent-
fallen und die Fläche der Stadtentwicklung zugeführt werden. Das Mikrodepot soll über eine 
Zu- und Abfahrt an die Opladener Straße angebunden werden und verfügt über eine Fläche 
von rund 1.100 m², welche vollumfänglich für das Pilotprojekt zur Verfügung stehen. Die Flä-
che ist in Ost-West-Richtung rund 88m lang und in Nord-Süd-Richtung zwischen 14 und 15m 
breit. Die Organisation der Einzelelemente (Hallen, Sanitärcontainer und Parken wird im wei-
teren Projektverlauf mit den beteiligten Akteuren ausgearbeitet. Eine Möglichkeit der Flächen-
organisation zeigt Abbildung 2. Durch die Aufteilung des Mikrodepots in zwei Hallen kann ei-
nerseits eine der Entzerrung von Peaks erreicht werden und andererseits durch eine Ausstat-
tung für gekühlte Güter für einen Teilbereich des Hubs den unterschiedlichen kosteneffizient 
Bedürfnissen Rechnung getragen werden. 
Mikrodepot Deutz

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Abbildung 2: Skizze Mikrodepot Köln Deutz 
 
In ersten Sondierungsgesprächen mit möglichen Unternehmen wurde signalisiert, dass die 
verfügbare Fläche in Deutz – in Abhängigkeit von der baulichen und organisatorischen Um-
setzung des Mikrodepots – die Möglichkeit bietet, auch die angrenzenden Quartiere und Stadt-
viertel zu bedienen. 
 
Allgemeine Projektziele 
 
Im Rahmen der Übergangslösung soll die öffentliche Parkplatzfläche im Bereich des Ottoplat-
zes als Standort für ein Mikrodepot und in der Gesamtbetrachtung für ein Mikrodepot mit der 
möglichen Ansiedlung von ergänzenden Angeboten wie beispielsweise einer Lade- und Ser-
vicestation für E-Lastenräder dienen. Ziel der Maßnahme ist eine weitestgehend emissions-
freie Zustellung von überwiegend kleinvolumigen Paket-Sendungen sowie Sendungen aus 
den Segmenten Food, Stückgut und weiteren Produkten auf der letzten Meile. 
Darüber hinaus und an die logistische Nutzung anknüpfend sollen weitere Nutzungen aus dem 
Bereich Mobilität am Standort bzw. im direkten Umfeld angesiedelt werden, welche die Ange-
bote der bereits eingerichteten Mobilstation (Bereich Charles- de-Gaulle-Platz) ergänzen sol-
len. Die Kombination moderner Mobilität des Umweltverbundes mit einem innovativen Logis-
tikangebot an diesem zentralen Standort bietet die Möglichkeit einer kurzfristigen Aufwertung 
des Umfeldes des Bahnhofs Köln Messe/ Deutz und hat eine besondere Signalwirkung über 
Köln hinaus. Die Investitionen in die ergänzenden Mobilitätsangebote werden durch die beste-
henden Positionen im Haushalt abgedeckt und sind nicht Bestandteil dieses Förderantrages. 
Bei der Umsetzung aller Angebote werden aufgrund der zentralen Lage im öffentlichen Raum 
sowie der bauhistorischen Bedeutung des Bahnhofs Köln-Deutz stadtgestalterische Vorgaben 
wie beispielsweise das Gestaltungshandbuch der Stadt Köln berücksichtigt. Die Partner sind 
darüber hinaus bestrebt, ein gestalterisch attraktives Gesamtsystem für Mobilitäts- und Logis-
tikangebote zu schaffen. Dabei sollen auch empfohlene Maßnahmen zur städtebaulichen I n-
tegration von Umschlagsknoten aus dem Leitfaden für Kommunen und Wirtschaft zur Planung 
von Umschlagspunkten für neue urbane Logistikkonzepte umgesetzt werden:

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 Bevorzugung von stationären Lösungen gegenüber semi-stationären Lösungen (Con-
tainer, Wechselbrücken) 
 Anregung/ Förderung der kooperativen Nutzung  
 Vermeidung von Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs 
 Anlieferung mit möglichst kleinen Fahrzeugen 6 
 
Leistungsbeschreibung Anbieterneutrales Mikrodepot 
 
Auf der Fläche soll ein anbieterneutrales Mikrodepot errichtet werden, welches vor allem Un-
ternehmen unterschiedlicher Größe aus den Bereichen Stückgutverkehr, Konsumgüterdistri-
bution und dem Bereich Kurier,- Express und Paketdienstleistung als Umschlagsfläche und im 
Tagesverlauf als Zwischendepot dienen soll. Die rund 1.100 m² große Fläche wird zu etwa der 
Hälfte mit zwei Leichtbauhallen sowie den dazugehörigen Einrichtungen (Sanitär- und Abstell-
container für Lastenfahrräder) bebaut. In den Hallen werden insbesondere Sendungen der 
letzten Meile im städtischen Güterverkehr umgeschlagen. Eine Einlagerung von Waren über 
Nacht bzw. einen längeren Zeitraum ist grundsätzlich nicht angedacht und soll nur im Einzelfall 
praktiziert werden. Die verbleibende Freifläche ist für das Rangieren der Fahrzeuge sowie das 
Be- und Entladen vorgesehen. 
Die unterstützende Technik und Dienstleistungstiefe wird gemeinschaftlich entwickelt und ge-
mäß den Anforderungen bedarfsgerecht ausgestaltet. Das Konzept wird gemeinsam mit der 
Deutschen Bahn AG als Partner umgesetzt und die Betreiberschaft an ein Unternehmen über-
geben, welches neutral agiert und nicht in Konkurrenz mit nutzenden Unternehmen steht. Den 
Akteuren einer emissionsreduzierten City-Logistik stellt das betreibende Unternehmen ein of-
fenes Mikrodepot zur Verfügung. Basis ist ein unter den Partnern abgestimmtes gemeinsames 
Nutzungskonzept, das Regeln für Nutzende und ein hohes Maß an Transparenz und Fairness 
sicherstellt. Während der gesamten Projektlaufzeit soll das Konzept fortlaufend optimiert und 
weiter auf die speziellen Anforderungen der bestehenden und potenziellen Nutzer zugeschnit-
ten werden. 
Die Dimensionierung der Hallen erfolgte aufgrund der der Stadt Köln vorliegenden Erklärungen 
und Daten der beteiligten potenziellen Partner. Abgetrennte Lagerflächen werden ausschließ-
lich durch ein Unternehmen genutzt, die Umschlags- oder Handlingsfläche steht allen Unter-
nehmen in vorab vereinbarten Zeitfenstern zur Verfügung. Durch den Nutzungs- und Größen-
mix und das Zeitfenstermanagement kann eine Flächenoptimierung insbesondere der Um-
schlagsfläche sowie die Warenein- und –ausgänge an den Toren und/ oder Rampen erreicht 
werden. 
„Ein Multi-User-Mikro-Depot entspricht einer strategischen Flächenkoopera-
tion, wobei die Prozesshoheit vollständig in den Händen der jeweiligen Dienst-
leister bleibt. Das bedeutet, dass alle logistischen Prozesse sowie die Aus-
wahl der Transportmittel und des Equipments durch die Dienstleister in Eigen-
regie durchgeführt werden.“7 
 
                                                 
6 Planung von Lastenradumschlagsknoten, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Lo-
gistik und Materialflusstechnik 2019/2020, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und di-
gitale Infrastruktur (BMVI) 
7 HANDBUCH: MIKRO-DEPOTS IM INTERKOMMUNALEN VERBUND - Teil 2, erstellt durch agiplan, 
Luther Rechtsanwälte und Fraunhofer IML im Auftrag der IHK Mittlerer Niederrhein, abrufbar unter 
https://www.agiplan.de/wp-content/uploads/2021/06/IHK_MNR_Leitfaden_Microdepots_48S_3b_2.pdf

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Leistung: Unbemanntes Mikrodepot 
Die Verfügbarkeit des Depots ist ganzjährig gewährleistet (an 24 Stunden und 365 Tagen), da 
die Anlieferung und Abholung ohne Personal mittels elektronischer Schlösser und Fern-/ Vi-
deo-Überwachung vollzogen werden kann. Das Mikro depot wird von mehreren Versendern 
teilweise zeitgleich genutzt. Das betreibende Unternehmen gewinnt mit Unterstützung der 
Stadt Köln sowie der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH verschiedene Versender für 
das Projekt und schließt mit ihnen eine Nutzungsvereinbarung ab. Als Versender kommen alle 
KEP-Dienste (Kurier-, Express- und Paketdienste) in Frage. Ein weiterer Fokus liegt aber auch 
auf regionalen Unternehmen, bspw. aus der Lebensmitteldistribution und Fahrradkurierunter-
nehmen. Die Anforderungen der Unternehmen an die Umschlags- und Lagerfläche können 
sich maßgeblich unterscheiden (Kühlung, Zwischenlagerung). Um den Anforderungen gerecht 
zu werden, sollen in den geplanten Hallen unterschiedliche Services geboten werden. Die 
Stadt Köln stellt im Rahmen des Projektes hierfür eine städtische Fläche zur Verfügung und 
stellt das Mikrodepot der Betreibergesellschaft zur Verfügung. Ein entsprechender Nutzungs-
vertrag wird unterzeichnet.  
Es ist davon auszugehen, dass die Nutzenden in dem Zeitraum von drei Jahren wechseln 
könnten. Folgende Leistungstiefe kann bei der Umsetzung dieses Pilotprojektes entwickelt 
werden: 
 
Leistung: Rollwägen 
Rollboxen (auch Rollwägen, Corletten) helfen in unbemannten Mikrodepots die erforderliche 
Produktivität, Sicherheit und Flächeneffizienz zu steigern. Aus gleichem Grund wurden diese 
bereits im Lebensmittelhandel und Non-Food Retail, insbesondere zur Filialbelieferung, entwi-
ckelt. Auch im Bereich von Hotel-Mietwäsche haben sich diese Mehrweg-Behälter durchge-
setzt. 
Vorteile: 
 Fahrer*innen, die vom Regional- an Mikrodepots Güter verteilen, halten den Mikrode-
pot-Stopp kurz und benötigen kein zusätzliches Equipment wie Hubwägen. 
 Verschlossene Rollboxen schützen die Ware vor Diebstahl, Beschädigung, Witterung 
und Verderb. 
 Ware im Thermo-Rollwagen bleibt länger frisch – ggf. können Kühl-Akkus eingebracht 
werden. 
 Rollboxen sind platzsparend, wenn „nestbar“ gebaut und immer leicht zu  bewegen, 
können also in Mikrodepots schnell ohne Flurfördertechnik von Last-Mile-Transportun-
ternehmern rangiert werden. 
 Güter aus Annahmeverweigerungen und Nichtantreffen der empfangenden Person, 
sowie Güter und Leergutverpackungen/ -behälter, die zurückmüssen, können bestens 
in Rollboxen einsortiert und bis zur Abholung sicher und haltbarkeitsverlängernd gela-
gert werden. 
 Rollboxen sind in verschiedenen Mikrodepottypen nutzbar. 
 Rollboxen gelten als nachhaltig: Sie schonen Ressourcen durch Vermeidung weiterer 
(kartonbasierter)Umverpackungen, Folierungen und Einweg-Paletten und sind für den 
langfristigen Einsatz gedacht. 
 Rollboxen bieten die Perspektive, dass sie als durchgehender Behälter, vom Versen-
der bis zum Fahrzeug, gefüllt bleiben und nicht mehr geöffnet werden, also „Tour-Con-
tainer“ darstellen. 
 Rollboxen helfen im Rahmen des Multi-User-Depot-Ansatzes Ordnungsstrukturen in 
der alltäglichen Depotnutzung herzustellen und Flächeneffizienzen zu heben.

S e i t e  13 | 32 
Es ist beabsichtigt, dass die Nutzer diesen Leistungsbaustein im Rahmen der Vertragsgestal-
tung zu vereinbaren. Das Pooling, also eine gemeinschaftliche Nutzung von Rollwägen soll 
untersucht werden. 
 
Leistung: Kühlung 
Insbesondere der Bereich des Online-Lebensmittelhandels erfährt seit Beginn der Pandemie 
ein erhöhtes Wachstum. Hier drängen verschiedene Start-ups auf den Markt, teilweise mit 
ausschließlich lokalem/ regionalen Bezug. Hohe kundenseitige Qualitätsanforderungen sind 
vor allem bei Obst und Gemüse zu erfüllen. Um diesen gerecht zu werden, soll eine Halle auch 
für gekühlte Produkte ertüchtigt werden. Auch hier ist eine unterschiedliche Leistungstiefe 
möglich, angefangen von temperaturisolierten Lagerkojen zum temperaturerhalt bis hin zu ei-
ner aktiven Kühlung. Letztere erfolgt mithilfe einer auf die Halle passgenau zugeschnittenen 
Kühlzellen-Entwicklung (L 7,50 x B 5 x H 2 m) und soll Nutzenden ein Zwischenlager für die 
zu erwartenden Lebensmitteltransporte bieten. Die Anlieferungen von Frischwaren k önnen 
abends oder nachts erfolgen und die Zustellung zeitversetzt oder zu Wunschzeiten durchge-
führt werden. Dies wirkt sich positiv auf die Verkehre in Hochlastzeiten mit einer spürbaren 
Kostenreduktion aus. Neben der Distribution an Endkunden können auch regionale Erzeu-
gende am Mikrodepot jederzeit Waren zwischenlagern, die von den Nutzenden zur Kommis-
sionierung mit E-Lkw abgeholt werden.  
 
Leistung: Kommissionierungsfläche 
Im Segment der Lebensmittelzustellung mit emissionsarmen Fahrzeugen beziehen einige Un-
ternehmen ihre Vorprodukte frei Haus an verschiedenen Standorten. Teilweise erfolgt die Zu-
stellung in den frühen Morgenstunden. Mit den Unternehmen ist zu überlegen, ob der Waren-
eingang in das Mikrodepot verlagert und somit ein Umschlag in einem vorgelagerten Depot 
entfallen kann. Bei Verlagerung dieser Pr ozesse in das Mikrodepot ist zu klären, welches 
Equipment genutzt wird und welche Optionen sich für eine gemeinschaftliche Nutzung erge-
ben. 
 
Leistung: Servicepoint Lastenfahrrad 
Die Unternehmen arbeiten auf der letzten Meile derzeit mit verschiedenen dritten Unterneh-
men zusammen, um die Zustellung der Sendungen gemäß des unternehmerischen Leistungs-
versprechen zu erfüllen. Hierzu gehören neben den Transportunternehmen außerdem Ser-
vicepartner für die Betreuung der Fahrzeugflotte. Bei Letzteren sind insbesondere die Wartung 
und Instandhaltung der Fahrzeuge von Bedeutung. Weiterhin sind entsprechende Ladekapa-
zitäten für die motorisierten Lastenfahrräder erforderlich. In Absprache mit den potenziellen 
Unternehmen wird die notwendige Leistungstiefe erarbeitet. Es ist außerdem zu prüfen, ob 
bestimmte Leistungsmerkmale (bspw. Service-Säulen oder Akku-Ladeschränke) auch für die 
Erweiterung der Mobilstation am Bahnhof Köln-Deutz genutzt werden können. 
 
Leistung: Anbieterneutrale Paketübergabestation (Smart Locker) 
Durch eine Installation einer anbieterneutralen Paketübergabestation, einem sogenannten 
Smart Locker, erfolgt die Verknüpfung mit der indirekten Belieferung der Bevölkerung. Durch 
die Schaffung einer anbieterneutralen und gestalterisch unabhängigen Infrastruktur kann die 
Zahl der Unternehmen, welche in den Paketübergabestationen ihre Sendungen einspeisen

S e i t e  14 | 32 
deutlich erhöht werden. Dadurch soll die Auslastung erhöht und somit ebenfalls eine bessere 
Flächeneffizienz erreicht werden. Der Bevölkerung bietet der Smart Locker die Möglichkeit, 
die Sendung zu einem von ihr gewünschten Zeitpunkt an einem Ort entgegenzunehmen, der 
aufgrund seiner vielfältigen Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs ideal angebun-
den ist. Hier wird vorab der Smart Locker digital als gewünschte Zustelladresse gewählt. Ne-
ben der Zeitersparnis für den Kunden wird für das zustellende Unternehmen die Zweitzustel-
lung vermieden und somit weitere Fahrten, Emissionen und Kosten eingespart. Die Nähe zum 
Mikrodepot erlaubt außerdem bereits eine nachhaltige Zustellung in den Smart Locker.  
 
Abgrenzung und Weiterentwicklung zu bestehenden Pilotprojekten 
 
Im Vergleich zu bestehenden Mikrodepotkonzepten verfolgen die Stadt Köln sowie die acht 
beteiligten Partner das Ziel, durch die bedarfsgerechte Auswahl der Depot-Elemente und der 
Einbeziehung unterschiedlicher Unternehmen einen Branchenmix zu erzielen. Durch die dar-
aus resultierende heterogene Güterstruktur und Zulieferzeitpunkte soll außerdem eine zeitli-
che Entzerrung der Verkehre ermöglicht werden. D er Wareneingang erfolgt überwiegend mit 
vorsortierten Rollwägen/ Corletten und palettisierten Stückgut-Einheiten. Darüber hinaus plant 
ein Unternehmen das Mikrodepot durch verschiedene Lieferanten andienen zu lassen, in die-
sem Fall erfolgt eine Sortierung durch das eigene Personal vor Ort in Deutz.  
 
Paketaufkommen/ Kapazität 
 
Die Dimensionierung des Mikrodepots bietet einzelnen Unternehmen die Möglichkeit auch die 
angrenzenden Stadtteile zumindest teilweise zu bedienen . Im Rahmen des Pilotprojekts pla-
nen die beteiligten Unternehmen ein Gebiet mit einem Radius von zwei bis neun Kilometer 
abzudecken. Damit wird das Mikrodepot auch für die Belieferung der angrenzenden Stadtteile 
Poll, Humboldt/ Gremberg, Kalk, Buchforst und Mülheim interessant. 
Basierend auf den Berechnungen von KE-Consult8 sowie der Annahme von 250 Zustelltagen 
ergibt sich für das Projektgebiet folgendes Paketaufkommen in der Endkundenzustellung: 
 
Tabelle 1: Jährliches Paketaufkommen im Projektgebiet  
Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Eigene Berechnungen 
 
Zur Vereinfachung der Potenzialabschätzung wird das Zielgebiet auf die gesamten Stadtteile 
Deutz, Kalk, Humboldt/ Gremberg und Buchforst beschränkt, da diese aufgrund ihrer Lage, 
                                                 
8  Laden und Liefern im Kölner IHK-Bezirk – Handlungsempfehlungen für die letzte Meile, KE Consult 
im Juni 2021 
Stadtteil Bezirk Einwohnende Haushalte Fläche [km²]
jährliches 
Paketaufkommen 
X2C [Basis Einw.]
tägliches 
Paketaufkommen 
X2C [Basis Einw.]
Deutz Innenstadt 15.500 8.800 5,24 465.000 1.860
Poll Porz 11.300 5.700 5,17 282.500 1.130
Humboldt/GremberKalk 15.100 8.100 2,82 377.500 1.510
Kalk Kalk 24.100 12.900 2,97 602.500 2.410
Buchforst Mülheim 7.500 3.900 0,83 187.500 750
Mülheim Mülheim 42.600 22.600 7,07 1.065.000 4.260
Summe 116.100 62.000 24,1 2.980.000 11.920

S e i t e  15 | 32 
Struktur und Verkehrsanbindung nach Angaben der potenziellen Nutzenden im gesamten Ge-
biet der jeweiligen Stadtteile durch eine veränderte Anlieferung unter Berücksichtigung des 
Mikrodepots in Deutz beliefert werden können. 
Aufgrund von Größe und Gewicht, aber auch der unternehmerischen und kundenseitigen An-
forderungen ist nicht jedes Paket für eine Zustellung über das Depot mit dem Lastenrad ge-
eignet. Daher wird ein verlagerbares Potenzial von maximal 25% angesetzt.9 Dies bedeutet, 
dass über den gesamten Markt maximal 400.000 Pakete im Projektgebiet verlagerbar sind. 
Dies entspricht bei 250 Betriebstagen einer werktäglichen Menge von etwa 1.600 Paketen. 
Hierbei sind allerdings noch keine Mengen aus dem Online-Lebensmittelhandel sowie Belie-
ferungen von Geschäftskunden berücksichtigt.  
In einer ersten Abfrage sowie den Vorgesprächen wurde deutlich, dass dieses Mikrodepot 
nicht nur zur Belieferung von Endkunden genutzt werden soll, sondern auch Geschäftskunden 
bedient werden sollen. Weiterhin werden über das geplante Projekt  verschiedene Produkte 
und Gütergruppen umgeschlagen. In der oben genannten Abfrage haben die acht beteiligten 
Akteure, folgendes Sendungsaufkommen genannt: 
 1. 600-2.000 Pakete 
 50-60 Paletten  
 15-20 Rollwagen   
Aus der Abfrage wurde außerdem deutlich, dass  
 ein Rollwagen 8 Sendungen entspricht.  
 eine Palette 10 Sendungen entspricht.  
Über alle Unternehmen ergibt sich eine werktägliche Menge von etwa 2. 450 Sendungen je 
Werktag. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich so ein Umschlagsvolumen von 612.500 Sen-
dungen.  
Bei einem Ladevolumen eines Lastenrades von 1 m³ bzw. 40 Kleinsendungen resultiert, unter 
der Verwendung des Mittelwertes oben genannter Bandbreite des genannten Sendungsauf-
kommens, folgende Anzahl von Touren: 
 1 .800 Kleinsendungen, dies entspricht 45 Touren mit dem Lastenrad. 
 55 Paletten. Hier wird vereinfachend davon ausgegangen, dass die Unternehmen zur 
Zustellung der Paletten im Projektgebiet überwiegend emissionsarme Lieferfahrzeuge 
der Sprinterklasse nutzen, welche eine Kapazität von 4 Paletten haben. Im Rahmen 
der Abfrage wurden mitgeteilt, dass insgesamt 13 dieser Fahrzeuge eingesetzt werden 
sollen. Dies bedeutet, dass 52 Paletten transportiert werden können, weitere 3 Paletten 
werden dann auf Lastenräder umgeladen, woraus sich im Mittel weitere 5 Touren mit 
dem Lastenrad ergeben. 
 17 Rollwagen, woraus sich im Mittel bis zu 25 Lastenradtouren ergeben können. 
Die eingesetzten Lastenräder unterscheiden sich hinsichtlich Ladekapazität (Zuladung und 
Volumen) sowie der Reichweite. Es wird erwartet, dass die Lastenräder vollausgelastete Zu-
stelltouren in die jeweiligen Quartiere fahren. In Anlehnung an den Leitfaden „RadLast“ werden 
hier 40 Pakete je Lastenrad und Tour angesetzt.10 Die beteiligten Unternehmen planen derzeit, 
ab dem Mikrodepot insgesamt ca. 35-40 Lastenräder mit jeweils zwei Touren pro Werktag 
                                                 
9 Das Verlagerungspotential im urbanen Wirtschaftsverkehr wird mit 20 % beziffert (Gruber & Rudolph 
2016), in der Kurier-, Express- und Paket-Branche (KEP) sogar mit 30 % (Bogdanski et al., 2018).  
10 „Potenziale für Lastenradtransporte in der Citylogistik – RadLast Leitfaden“ (inkl. Fallstudien zu 
München und Regensburg): 
www.ku.de/wfi/om/radlast,

S e i t e  16 | 32 
einzusetzen. Unter Berücksichtigung der Ladekapazität eines Lastenrades ergibt sich hieraus, 
dass im Gebiet die im Vorfeld genannten Sendungsvolumina täglich zugestellt werden können.  
In Abhängigkeit weiterer Entwicklungen und unter optimaler Flächennutzung kann sich die 
Zahl der eingesetzten Fahrzeuge auf 50 Lastenräder erhöhen. 
Zur Vereinfachung wird für alle Nutzenden von 250 Betriebstagen ausgegangen. Es wird er-
wartet, dass die beteiligten Start-ups zu Projektbeginn schwankende Mengen einbringen und 
ein erhöhter Abstimmungsbedarf erforderlich wird.  
Es erfolgt im Projektverlauf eine begleitende wissenschaftliche Untersuchung anhand eines 
noch zu definierenden Zeitraums innerhalb der dreijährigen Projekt- und Förderphase. Diese 
erfolgt im Auftrag der Stadt Köln durch eine neutrale Einrichtung.  
 
Verkehrliche Auswirkungen 
 
Das Mikrodepot Köln-Deutz verfügt aufgrund seiner zentralen Lage über eine gute Anbindung 
an das übergeordnete Fernstraßennetz. Über die L124 können der Deutzer Ring als Teilstück 
der von Ost nach West führenden B55 sowie in Richtung Süden der BAB-Anschluss Kreuz 
Köln-Gremberg erreicht werden. Über die Deutz-Mülheimer-Straße erfolgt die Anbindung in 
Richtung Norden. Anliefernde Fahrzeuge werden ausschließlich über das übergeordnete Netz 
geführt, sodass eine Beeinträchtigung der Nebenstraßen durch das Mikrodepot induzierten 
Lkw-Verkehr nicht zu erwarten ist. (In Anlage 1 ist die Anbindung an das übergeordnete Netz 
dargestellt). Die Andienung des Mikrodepots erfolgt durch L kw bis zu einer Größe von 7,5 to 
sowie Lieferfahrzeugen der „Sprinter“-Klasse. Die Bedienung des Zielgebietes erfolgt mit Las-
tenfahrrädern sowie mit (elektrischen) Lieferfahrzeugen der „Sprinter“-Klasse. 
Die Opladener Straße ist auch für den Radverkehr der Stadt Köln eine bedeutende Verbindung 
und ist Teil des Radverkehrswege netzes NRW. Sie verfügt über R adwege an beiden Fahr-
bahnseiten und bietet so auch für die Lastenräder der teilnehmenden Unternehmen eine gute 
Ausgangssituation zur Bedienung des Projektgebietes. 
Auf der öffentlichen Parkplatzfläche im Bereich des Ottoplatzes entfallen durch das Vorhaben 
ersatzlos 37 Stellplätze. Die Stadtverwaltung erwartet Einnahmeverluste in Höhe von ca. 
94.000 Euro jährlich. Zudem entfallen durch die Übergangsnutzung des Parkplatzes 37 Stell-
plätze aus dem Bewohnerparken Deutz I. 
Es wird erwartet, dass die Zahl der Querungsvorgänge des Radweges (Ein-/ Ausfahrt Park-
platz) durch den motorisierten Verkehr zurückgeht, da das zu erwartende Güterverkehrsauf-
kommen, welches das Depot andient, unter dem derzeitigen Verkehrsaufkommen des Park-
platzes liegt, welches durch Kurzzeitparken (Parkscheinautomat, maximale Parkdauer drei 
Stunden) eine hohe Wechselfrequenz der belegten Stellplätze aufweist. Die Verwaltung prüft 
derzeit verschiedene Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit für den Fuß- 
und Radverkehr, welche vor Installation der Logistikinfrastruktur umzusetzen sind. Hierbei sind 
neben entsprechender Hinweisbeschilderung auch verkehrstechnische Lösungen wie eine 
Lichtsignalanlage möglich. Eine sogenannte Baustellenampel, ausgestattet mit einem Anfor-
derungssystem für ein- und ausfahrenden Fahrzeuge, kann zur Vermeidung von Gefahrensi-
tuationen beitragen. Weiterhin soll im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auf die besondere ver-
kehrliche Situation hingewiesen werden. Darüber hinaus sind aufgrund der Schleppkurven der 
Lkw bauliche Maßnahmen zur Umgestaltung der Ein- und Ausfahrt erforderlich (Anlage 2). 
Im Tagesverlauf ist damit zu rechnen, dass rund zehn Lkw sowie elf Lieferfahrzeuge der Sprin-
terklasse anliefern. Hinzu kommen 13 Touren, die das Zielgebiet bedienen. Daraus resultieren

S e i t e  17 | 32 
im ungünstigsten Fall (im Falle von Leerfahrten oder einer Verbringung von Retouren/ Rück-
läufern zurück zum Mikrodepot) über den Tag verteilt im Zeitraum von 06.00 Uhr bis 21:00 Uhr 
maximal 50 Einfahrten sowie 50 Ausfahrten von Kraftfahrzeugen. Aufgrund der unternehmeri-
schen Prozesse ist der Aufkommensschwerpunkt am Vormittag zu erwarten.  
Hinzu kommen werktäglich jeweils 80 Ein- und Ausfahrten von Lastenfahrrädern, diese sortie-
ren sich allerdings über die Radwegeführung in den fließenden Radverkehr ein.  
Innerhalb der Betriebsphase soll im Rahmen einer Auswertung von Verkehrs-, Sendungs- und 
Stoppdaten der beteiligten Unternehmen eine Überprüfung der vorhandenen Ladezonen und 
sofern erforderlich eine Bedarfsermittlung für weitere Ladezonen im Projektgebiet vorgenom-
men werden.  
 
Umweltrelevante Auswirkungen 
 
Die beteiligten Start-ups erschließen derzeit neue Marktpotenziale und reagieren auf neue 
bzw. veränderte Kundenbedürfnisse, welche in der Vergangenheit über nicht vergleichbare 
Systeme bedient wurden. In der Berechnung der Verlagerungspotenziale sind die Verkehre 
der Start-ups aufgrund der Entwicklungsphase der Unternehmen daher nicht vollumfänglich 
berücksichtigt. Nichtsdestotrotz tragen diese zur Verkehrswende bei, da deren Geschäftsmo-
dell von Beginn an auch auf der Zustellung mit emissionsarmen Fahrzeugen basiert. 
Nach dem „Handbuch: Mikro-Depots im Interkommunalen Verbund - Teil 2“ wird für ein Mikro-
depot vergleichbarer Fläche (rund 400 m²) in Mönchengladbach mit drei Paketdienstleistern 
und insgesamt neun eingesetzten Lastenfahrrädern bei einer theoretischen Umschlagskapa-
zität bzw. einem Sendungsaufkommen von etwa 300.000 Paketen ein jährliches Einsparpo-
tenzial von 1,2 to CO2e und 3,1 kg NOx ermittelt. Sofern aufgrund von Zeitfenstermanagement 
die Flächenauslastung in Köln erhöht werden kann und die teilnehmenden Unternehmen wei-
tere Potenziale ausschöpfen können und sowohl Sendungsmengen als auch die Zahl der ein-
gesetzten emissionsarmen Fahrzeuge erhöht werden erscheinen die Einsparungen des im 
o.g. Handbuch ebenfalls genannten Mikrodepot der größeren Kategorie (550m² und 400.000 
Sendungen bei vier KEP-Unternehmen mit insgesamt 12 Lastenfahrrädern) ein Einsparpoten-
zial von 1,2 to CO2e und 3,1 kg NOx auch für das Pilotprojekt in Köln Deutz realistisch. 11 
Wenngleich sich in dieser Projektskizze sowohl die Zusammensetzung der Unternehmen als 
auch die Zahl der eingesetzten Fahrzeuge deutlich von den angeführten Beispielen  unter-
scheiden, können die dort ermittelten Emissionseinsparungen als erster Ansatz gewählt wer-
den.  
Ergänzung 04.11.2021 
Die beteiligten Unternehmen aus den Segmenten Paket und Stückgut bedienen heute das 
Projektgebiet aus ihren Regionallagern. Die derzeit eingesetzten Lieferfahrzeuge mit Verbren-
nungsmotor legen bis zur Erreichung des Zielgebietes zwischen zehn und 42 Kilometern zu-
rück, hinzukommen die Touren im Zielgebiet zur Bedienung der jeweiligen Kunden. Hierbei ist 
zu beachten, dass die Zielgebiete aufgrund unterschiedlicher Kundenstrukturen der einzelnen 
Partner variieren. Für die beteiligten Paketdienstleister und Fahrradkuriere beträgt der Bedie-
nungsradius zwischen zwei bis fünf Kilometern, die einzelnen Start-Ups sowie das Stückgut-
unternehmen decken ein deutlich größeres Gebiet ab. 
                                                 
11 HANDBUCH: MIKRO-DEPOTS IM INTERKOMMUNALEN VERBUND - Teil 2, erstellt durch agiplan, 
Luther Rechtsanwälte und Fraunhofer IML im Auftrag der IHK Mittlerer Niederrhein, abrufbar unter 
https://www.agiplan.de/wp-content/uploads/2021/06/IHK_MNR_Leitfaden_Microdepots_48S_3b_2.pdf

S e i t e  18 | 32 
Im Ist-Zustand werden jährlich rund 22.000 Touren mit knapp 941.400 Kilometern Jahresfahr-
leistung erzeugt. Der Ausstoß an Treibhausgasemissionen beläuft sich auf 259,2 Tonnen CO2-
Äquivalent. Dafür werden aktuell 74 Fahrzeuge eingesetzt, davon 33 Fahrzeuge mit Verbren-
nungsmotor (vgl. Tabellen 2 und Tabelle 3).  
Durch die Nutzung des Mikrodepots reduzieren drei Unternehmen ihre werktägliche Gesamt-
verkehrsleistung um rund 15 km, 160 km bzw. um rund 230 km. Das Mikrodepot gibt zudem 
drei Unternehmen die Möglichkeit, das unternehmerische Wachstum mit einer nachhaltigen 
Belieferung zu verknüpfen, wodurch es zu einer Zunahme der unternehmerischen Verkehrs-
leistung sowie der Gesamtfahrleistung im Soll-Zustand kommt. Allerdings erreichen alle Un-
ternehmen durch die Nutzung des Mikrodepots und durch die Möglichkeit der Zwischenlage-
rung und des Umschlags eine Verlagerung auf kleinere und emissionsarme Fahrzeuge und 
eine Reduktion der Treibhausgasemissionen. 
Im Rahmen der Umstellung auf ein Mikrodepot-basiertes Zustellsystem erfolgt bei einigen Un-
ternehmen auch die Umstellung des Hauptlaufes auf emissionsarme Fahrzeuge und aufgrund 
der Bündelung in Einzelfällen auf ein größeres Fahrzeug. Durch die Umstellung werden bei 
allen beteiligten Unternehmen zusätzliche emissionsarme Fahrzeuge auf der Letzte-Meile-Zu-
stellung eingesetzt. 
Die beteiligten Unternehmen beabsichtigen im Rahmen der Umstellung insgesamt 29 Touren 
mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (V) einzusparen. Durch das erwartete Wachstum wird 
eine Zunahme der Touren um insgesamt 50 pro Werktag erwartet. Von den werktäglichen 124 
Touren sollen 75 mit Lastenrädern, vier mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und 45 mit 
Elektrofahrzeugen (E) abgewickelt werden (siehe Tabelle 2). 
 
Tabelle 2: IST-SOLL-Vergleich der Gesamt-Touren pro Tag aller neun potenziellen Nutzer 
Quelle: Eigene Darstellung und Berechnung 
 
Für die Start-Ups aus dem Bereich Lebensmittellogistik fungiert das Mikrodepot teilweise auch 
als Wareneingangspunkt. Die durch die Zulieferer zugestellten Waren werden frei Haus gelie-
fert, der Transport entzieht sich somit dem Verantwortungsbereich der Start-Ups. Aus diesem 
Grunde wurde bei einzelnen Unternehmen im Rahmen der Berechnungen keine Veränderung 
im Hauptlauf ausgewiesen. 
Unter Verwendung der Formulare zur Berechnung der Treibhausgas-Emissionen (THG) des 
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), welche basie-
Touren pro Tag IST SOLL Differenz
E-Lastenrad 32 75 + 43
Kleinkrafträder (V) 0 0
Kleinkrafträder (E) 2 10 + 8
Pkw (V) 7 0
- 7
Pkw (E) 5 15 + 10
Leichtes NFZ (V) 18 3 - 15
Leichtes NFZ (E) 1 16 + 15
SNF Lkw <7,5 to (V) 6 0 - 6
SNF Lkw <7,5 to (E) 1 4 + 3
SNF Lkw 7,5-12 to (V) 2 1
- 1
SNF Lkw 7,5-12 to (E) 0 0
Summe 74 124 + 50

S e i t e  19 | 32 
rend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 (2019) entsprechende Umweltauswir-
kungen ausweisen, ergibt sich im Soll-Zustand ein jährlicher Ausstoß von 134,2, Tonnen CO2-
Äquivalent.12 In der Vorabschätzung bedeutet dies für das Gesamtprojekt eine jährliche Er-
sparnis von 125 Tonnen CO2-Äquivalent. Eine Übersicht über die zusammengefassten THG-
Minderungen der neun potenziellen Nutzer des Mikrodepots kann Tabelle 3 entnommen wer-
den. Eine detaillierte Übersicht je Nutzer ist in Anlage N2 zu finden. 
 
Tabelle 3: Zusammenfassung der THG-Minderungen aller neun potenziellen Nutzer 
Quelle: Umweltbundesamt (UBA) basierend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 
(2019), mit Nutzerdaten Mikrodepot Deutz 
 
Im Projektverlauf wird die Schätzung anhand einer Auswertung der Fahrzeugdaten verifiziert.  
Besonders negativ auf den Verkehrsfluss wirken sich Lieferfahrzeuge aus, die beim Be- und 
Entladen im öffentlichen Straßenraum auf der Fahrbahn verbotswidrig in der zweiten Reihe 
bzw. auf Rad- oder Fußgängerwegen halten, wenn entweder keine gewidmeten Ladezonen 
vorhanden sind oder diese durch Fehlbelegungen (private Pkw, aber auch andere Fahrzeuge 
des Wirtschaftsverkehrs selbst) belegt sind. Durch die Umstellung der Zustellung auf Lasten-
räder wird im Projektgebiet lokal eine Verbesserung erwartet. 
Entlang der Hauptverkehrsstraßen werden keine signifikanten Lärmreduktionen erwartet, in 
den Neben- und Wohnstraßen kann eine Verbesserung der Situation auftreten . Die Projekt-
teilnehmer erwarten eine lokale Verbesserung des Verkehrsflusses. 
 
Weiteres Vorgehen 
 
Die Parteien wollen das technische, organisatorische und prozessuale Know-how einbringen 
und im Rahmen des Projektes eine Weiterentwicklung des Mikrodepotkonzeptes vorantreiben. 
Die Ausarbeitung von Lösungen kann unter Einbeziehung weiterer Partner erfolgen. Die ver-
kehrlichen Auswirkungen auf den städtischen Wirtschaftsverkehr werden im Rahmen des För-
derprojektes durch einen externen Gutachter untersucht und evaluiert.  
Die Erkenntnisse dieses Pilotversuches sollen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung 
bei der Bedarfsermittlung weiterer Standorte sowie als Teil eines zu entwickelnden gesamt-
städtischen Systems für urbane Logistikinfrastruktur berücksichtigt werden. Über ein solches 
                                                 
12 Umweltbundesamt (UBA) basierend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 (2019)

S e i t e  20 | 32 
Netzwerk könnten interessierte Unternehmen die Zustellungen an die gewerbliche und Privat-
kundschaft mit emissionsarmen Fahrzeugen abwickeln und auch der ansässige Handel könnte 
zukunftsweisend sein Zustellgeschäft anpassen.  
Zu einem solchen Gesamtsystem können langfristig u. a. mehrere Mikrodepot-Standorte und 
Standorte für anbieterneutrale Paketstationen im gesamten Stadtgebiet Kölns zählen, die ein 
Netz logistischer Infrastruktur über Köln spannen und synergetisch mit weiteren Bestandteilen 
der städtischen Versorgung verknüpft werden können. So kann ein smartes Netzwerk von 
Paket- und Stückgutinfrastrukturen von stationären Infrastruktur en wie Mikrodepots und Pa-
ketboxen entstehen, welches die Zahl der Zustellversuche reduziert, dadurch gleichzeitig den 
Kundenkomfort erhöht und die Umschlagskapazitäten besser auslastet. Insgesamt soll das 
System also zu einer deutlichen Optimierung des Wirtschaftsgüterverkehrs und der urbanen 
Logistik in Köln beitragen. 
 
Öffentlichkeitsarbeit 
 
Die Sichtbarkeit des Projektes ist aufgrund der zentralen Lage von besonderer Bedeutung. So 
soll auf der Internetseite der Stadt Köln über das Konzept berichtet werden und im näheren 
Umfeld des Mikrodepots werden Informationstafeln aufgestellt werden. Die beteiligten Partner 
streben ebenfalls eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit an. Hierbei sollen neben den übli-
chen Maßnahmen wie beispielsweise die Bereitstellung von Projektinformationen mithilfe von 
Pressemitteilungen auch die Präsentation des Projektes im Rahmen von Messen wie der im 
Mai 2022 stattfindenden Messe POLIS Mobility sowie weiteren Fachveranstaltungen und Bür-
gerinformationen eingeplant werden. Hierbei werden die Partner auch durch die KölnBusiness 
Wirtschaftsförderungs-GmbH unterstützt. 
 
Ergänzung 05.10.2021 
Bürgerinformation/Quartiersinformation 
Vor Projektbeginn soll eine Informationsveranstaltung durchgeführt werden, um insbesondere 
im Stadtteil Deutz bei den verschiedenen Stakeholdern, speziell bei den Anwohnenden, der 
lokalen Wirtschaft und den Verkehrsteilnehmenden auf das Pilotprojekt aufmerksam zu ma-
chen und für das Projekt zu werben. Zudem sollen vor Projektbeginn mithilfe von Informati-
onstafeln auf die Umnutzung der Parkplatzfläche hingewiesen werden. Ergänzend dazu sollen 
im Umfeld des Mikrodepots während der Projektlaufzeit verschiedene Werbetafeln auf das 
Projekt aufmerksam machen und über dieses informieren. Zur Projekthalbzeit soll mithilfe ei-
nes ergänzenden Flyers über den Projektfortschritt und ggf. auftretende Änderungen im Pro-
jektgebiet informiert werden. 
 
Verkehrssicherheit 
Die derzeitige Parkplatzfläche (zukünftig Fläche Mikrodepot) an der Opladener Straße wird 
über eine Zu-/Abfahrt an die Opladener Straße angebunden. Die Erschließung kreuzt eine 
bedeutende Ost-West-Radwegeverbindung, welche werktäglich von rund 5.000 Radfahren-
den benutzt wird (Zweirichtungsradweg). Um Verkehrskonflikte zwischen andienenden 
Lkw/Lieferfahrzeugen und speziell Radfahrenden zu reduzieren soll eine signalisierte Steue-
rung eingerichtet werden. Auf die veränderte Parkplatznutzung sowie die neuen Elemente zur 
Verkehrssteuerung soll im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit bereits vor Inbetriebnahme des 
Mikrodepots zielgruppenspezifisch hingewiesen werden (siehe oben „Bürgerinformation/

S e i t e  21 | 32 
Quartiersinformation“) und über verschiedene Informationswege (Flyer, digitale Medien und 
Printmedien hingewiesen werden). Geplant ist eine Auflage von 7.000 Stück. Diese sollen an 
bis zu 280 Auslagestellen über einen Monat ausliegen sowie verteilt werden. 
 
Erlebbares Mikrodepot 
Die zentrale Lage des Mikrodepots ermöglicht der Bevölkerung, das Mikrodepot aus nächster 
Nähe im betrieblichen Alltag zu betrachten. Zur Erhöhung der Akzeptanz soll das Mikrodepot 
im Rahmen der jährlich stattfindenden Messe „p olisMOBILITY - Moving Cities“ für die Öffent-
lichkeit mithilfe einer „offenen Tür“ auch begeh - und erlebbar gemacht werden. Im Rahmen 
der Messe soll einmalig voraussichtlich 2023 für Fachbesuchende zudem im Rahmen eines 
gemeinschaftlichen Messestandes sowie einer Projektvorstellung für das Mikrodepot gewor-
ben werden.

S e i t e  22 | 32 
Ergänzung 04.11.2021 
Wirtschaftlichkeit 
 
Der Knappheit der Verfügbarkeit an Logistikflächen in Städten kann durch die gemeinsame 
Nutzung einer Fläche durch mehrere Logistiker bzw. für mehrere Güterströme begegnet wer-
den. Durch diese Bündelung werden Stadtlagen und Immobilien interessant, welche für ein-
zelne insbesondere kleinere Unternehmen vorher wirtschaftlich nicht darstellbar wären.  
Zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit wurde aufgrund mangelnder Flächenalternativen (ver-
gleichbare Lage zum Projektstandort) in den Stadtteilen Deutz und Kalk eine derzeit leer ste-
hende Gewerbeimmobilie auf der Deutzer Freiheit herangezogen (Anlage N3). Diese liegt rund 
500 Meter entfernt von dem geplanten Mikrodepot in der Einkaufsmeile des Stadtteils Deutz 
und befindet sich nicht im städtischen Besitz. Die Immobilie ist mit ca. 261 bzw. 262 Quadrat-
metern (je nach Angebots-Exposé) kleiner als das geplante Mikrodepot am Standort Ottoplatz 
und könnte somit nicht alle Flächenbedarf der beteiligten Unternehmen decken. Weiterhin 
wurde angenommen, dass bei einer Anmietung der Immobilie keine baulichen Maßnahmen 
umzusetzen wären. 
Die Miete für diese Einheit beträgt 6.000 bis 6.550 Euro (je nach Angebots-Exposé). U mge-
rechnet auf den Quadratmeter bedeutet dies einen Mietpreis von durchschnittlich 23,99 Euro, 
dazu kommen 2,80 Euro Nebenkosten pro Quadratmeter. 
Zur Berechnung der Vergleichskosten einer Leichtbauhalle am Standort Ottoplatz wurden die 
Herstellungskosten in Höhe von 505.600 Euro für das Mikrodepot angesetzt. Zur Wertermitt-
lung werden Einmalkosten in Höhe von rund 143.000 Euro für den Aufbau der Infrastruktur, 
die Folierung, den Elektro- und Wasseranschluss, die Planungsleistungen und die baulichen 
Maßnahmen an der Zufahrt zum geplanten Mikrodepot abgezogen. Nach Abzug der Einmal-
kosten von den Herstellungskosten ergibt sich unter Berücksichtigung der Abschreibungssätze 
für Gebäude nach Ablauf der Projektlaufzeit von drei Jahren ein Restwert der Leichtbauhalle 
von etwa 253.600 Euro. 
Die Ausstattungskosten für das Mikrodepot belaufen sich auf 53.900 Euro. Mögliche kosten-
wirksame Effekte aufgrund von Sharing wurden hierbei nicht berücksichtigt, sodass für die 
vergleichende Betrachtung der einzelunternehmerischen Nutzung der Immobilie für die Aus-
stattung 6.000 Euro einkalkuliert wurden. 
Die monatlichen Kosten wurden basierend auf den Anforderungen der beteiligten Unterneh-
men sowie anhand von Vergleichswerten ermittelt. Hierbei wird aufgrund der gemeinschaftli-
chen Nutzung ein erhöhter Verschleiß in den Kostenpositionen „Wartung“ sowie „Reparaturen“ 
berücksichtigt. Im Vergleich zur einzelunternehmerischen Nutzung sind zudem erhöhte Reini-
gungs- und Sicherheitskosten einkalkuliert. 
Alle Kostenpositionen wurden bezogen auf den Quadratmeter ermittelt. Aus Tabelle 4 ergibt 
sich, dass ungeachtet der höheren Kosten je Quadratmeter für die Ausstattung und die mo-
natlich geteilten Betriebskosten aufgrund der um rund 9 Euro günstigeren reinen Objektkosten 
ein Kostenvorteil von 1, 26 Euro je Quadratmeter für das geplante Mikrodepot mit Leichtbau-
hallen in Köln-Deutz gegenüber dem Mietobjekt besteht.

S e i t e  23 | 32 
  
Tabelle 4: Vergleich: singuläre Anmietung durch einen Nutzer zu Nutzer im Multi-User-Mikro-
Depot 
Quelle: Eigene Darstellung und Berechnung 
 
Es ist vorgesehen, dass 50 % der Flächen des Mikrodepots gemeinschaftlich durch alle Un-
ternehmen genutzt werden können. Somit stehen 200 m² für exklusive Lagerkojen zur Verfü-
gung. Die durch die Nutzer gemeldeten Bedarfe an Lagerkojen zur einzelunternehmerischen 
Nutzung wurden anteilig ermittelt. 
Die einzelunternehmerische Wirtschaftlichkeit wurde basierend auf den monatlich anfallenden 
Kosten (Betriebskosten) ermittelt. Die Berechnung ist in Tabelle 5 dargestellt. Hierbei wurden 
die monatlichen Kosten in Höhe von 3.500 Euro aus Tabelle 4 unter Berücksichtigung folgen-
der Annahmen verteilt: 
 20 % der monatlichen Kosten werden pauschal auf alle Partner verteilt  
 80 % der Kosten fallen anteilig aufgrund der genannten Flächenbedarfe an 
Die Einsparung ergibt sich aus dem Vergleich der monatlichen Kosten für die Miete des Ver-
gleichsobjektes und der Umlegung der monatlichen Kosten des Mikrodepots entsprechend 
den nutzbaren Quadratmetern je Nutzer (vgl. Tabelle 4 und Tabelle 5). 
Wirtschaftlichkeit Vergleich: singuläre Anmietung durch einen Nutzer   zu    Nutzer im Multi-User-Mikro-Depot
Alternative: eigene Anmietung durch Nutzer Fördervorhabe n Leichtbauhalle
Mietobjekt Angebot 1 Angebot 2 Neubau
Kaltmiete 23,99 € 25,00 €         22,99 €      Herstellungskosten 505.600 € 
inkl. Einmalkosten 143.300 € 
Nebenkosten 2,80 €   Hausmeister, Versicherung, …Nutzungsdauer 3 Jahre
Restwert Halle auf 10 Jahre 253.610 €- AfA Gebäude
Fläche 261,5 m² Fläche inkl. Gemeinschaft 400 m²
Mittlere Kosten 26,79 € je m² / Monat Kosten 17,50 €     je m² / Monat
Ausstattung 6.000 € Schätzung Ausstattung 53.900 €   
Nutzungsdauer 3 Jahre Nutzungsdauer 3 Jahre
Mittlere Kosten 0,64 €   je m² / Monat Mittlere Kosten 3,74 €       je m² / Monat
Monatliche Kosten Monatlich geteilte Kosten
Reinigung WC 0,33 €   85,00 €         Miet-WC inkl. Reinigung 1,25 €       500,00 €      
Müll (kleinste Einheit) 0,05 €   12,98 €         Müll 0,13 €       50,00 €        
Reiningung 14tägig 4h 1,00 €   262,50 €       Reiningung 14tägig 6h 1,75 €       700,00 €      
Hausmeister (innen) 0,96 €   250,00 €       Hausmeister (außen/innen) 2,50 €       1.000,00 €   
LTE/Wifi 0,04 €   10,00 €         LTE/Wifi 0,11 €       45,00 €        
Wachschutz 1,12 €   292,00 €       Wachschutz 0,88 €       350,00 €      
Wartung/UVV 0,08 €   20,83 €         Wartung/UVV 0,50 €       200,00 €      
Reparaturen 0,26 €   66,69 €         Reparaturen 1,45 €       580,00 €      
Gebäudeversicherung -  €     (in der Miete) Gebäudeversicherung 0,19 €       75,00 €        
3,82 €   1.000,00 €    8,75 €       3.500,00 €   
Gesamt: 31,26 € je m² / Monat Gesamt: 29,99 €     je m² / Monat
8.173 €  / Monat 11.997 €    / Monat

S e i t e  24 | 32 
 
Tabelle 5: Einzelunternehmerische Wirtschaftlichkeit 
Quelle: Eigene Darstellung und Berechnung 
 
Aus Tabelle 5 wird deutlich, dass in Relation zum Vergleichsobjekt alle Nutzer von reduzierten 
Betriebskosten profitieren. Beim flächenmäßig größten Partner beträgt die Einsparung rund 
vier Prozent der monatlichen Kosten. Das Unternehmen profitiert im Vergleich zur Immobilie 
zudem durch die bessere Verkehrsanbindung am Pilotstandort. Die Einsparungen der monat-
lichen Betriebskosten betragen im Mittel über alle Unternehmen 54 %. In Abhängigkeit vom 
Flächenbedarf ergeben sich insbesondere bei den kleineren Unternehmen Einsparungen bei 
den monatlichen Kosten von < 40 %. Zusätzlich zu den erheblichen Einsparungen bei den 
Betriebskosten profitieren diese auch davon, an einem Standort aktiv zu sein, der ohne weitere 
Partner als Einzelunternehmen ggf. nicht realisierbar wäre.  
Die Wirtschaftlichkeit der Betreiberschaft ergibt sich aus der Weitergabe der Betriebskosten 
an die potenziellen Nutzer. Gemäß Förderrichtlinie ist durch das geplante Projekt keine Ge-
winnerzielung möglich. In beigefügter Tabelle 4 wurde eine Abschreibung auf drei Jahre an-
gesetzt, grundsätzlich ist der Betrieb über die zunächst anvisierte Projektlaufzeit von drei Jah-
ren auch an einem anderen Standort denkbar und angestrebt. Die oben angesprochene Dif-
ferenz zwischen Gesamtmiete der Bestandsimmobilie und der Leichtbauhallenlösung können 
bei vollständiger Markttransparenz zumindest teilweise als Indiz für einen möglichen Gewinn 
für eine zukünftige Betreiberschaft betrachtet werden.  
Eine Nachverwertung bzw. längere Laufzeit erhöht außerdem die Wirtschaftlichkeit des Mikro-
depots. Sofern diese wirtschaftlichen Vorteile teilweise an die potenziellen Unternehmen wei-
tergegeben werden, erhöht sich somit auch deren Wirtschaftlichkeit. 
 
 
 
Nutzer: 9
Grundfläche: 400 qm
Gemeinschaft: 50%
Montaliche Kosten: 3.500,00 €   monatlich, Hausmeister, Wachschutz, Reinigung, Miete To ilette, …
Pauschale 20% Verteilt auf alle Nutzer
Fläche 80%
50% 80% 20%
Nutzer exklusiv exklusiv m² Flächengeld Pauschale Summe Nut zbare m² Einsparung
1 16,0% 32,0 448,00 €    77,78 €    525,78 €    232,0 887,19 €          41%
2 8,0% 16,0 224,00 €    77,78 €    301,78 €    216,0 826,01 €          64%
3 1,6% 3,2 44,80 €      77,78 €    122,58 €    203,2 777,06 €          85%
4 2,4% 4,8 67,20 €      77,78 €    144,98 €    204,8 783,18 €          81%
5 8,0% 16,0 224,00 €    77,78 €    301,78 €    216,0 826,01 €          64%
6 16,0% 32,0 448,00 €    77,78 €    525,78 €    232,0 887,19 €          41%
7 8,0% 16,0 224,00 €    77,78 €    301,78 €    216,0 826,01 €          64%
8 32,0% 64,0 896,00 €    77,78 €    973,78 €    264,0 1.009,56 €       4%
9 8,0% 16,0 224,00 €    77,78 €    301,78 €    216,0 826,01 €          64%
100% 200,0 2.800,00 € 700,00 €  3.500,00 € 7.648,21 €       54%
alternative
Betriebskosten

S e i t e  25 | 32 
Arbeits- und Zeitplanung 
 
Das Mikrodepotkonzept ermöglicht eine emissionsreduzierte letzte Meile im urbanen Liefer-
verkehr durch den Einsatz neuer Kleinfahrzeuge und eine kollaborative Nutzung des Raums. 
Mit der Standortanalyse und -findung wurden die ersten Vorarbeiten bereits durch die Stadt 
Köln und mit Unterstützung durch Smart City | DB, einer Organisationseinheit der DB Station 
& Service AG, geleistet. 
Das Projekt gliedert sich in vier Arbeitsphasen: 
1. Vorbereitung: 
Im Rahmen der Vorbereitungsphase werden gemeinsam mit der Betreibergesellschaft, 
den potenziellen Nutzern des Depot s weiterführende Gespräche hinsichtlich der Nut-
zungsumfänge und organisatorischen Abläufe in und am Mikrodepot geführt, welche 
schließlich in einem Vertragsabschluss mit der Betreibergesellschaft münden. Nach 
Vertragsabschluss der Betreibergesellschaft können die baulichen Maßnahmen im 
Rahmen einer Vergabe ausgeschrieben werden. Es wird erwartet, dass die Errichtung 
des Mikrodepots im letzten Quartal 2021 beginnt.  
Das Mikrodepot besteht trotz seiner Größe aus leicht auf- und abzubauenden und fle-
xibel wiederverwendbaren Elementen wie Leichtbauhallen und Containern. Die Auftei-
lung der Unternehmen auf zwei Leichtbauhallen ermöglicht es, unterschiedliche Anfor-
derungen an Flächenaufteilung und Güteranforderungen wie einer möglichen Kühlung, 
unter Wahrung der Kosteneffizienz, einzuhalten.  
Durch die in den Hallen verwendeten trennenden Elemente kann flexibel und schnell 
auf sich ändernde räumliche und nutzerbezogene Anforderungen reagiert werden. Zu-
dem zeichnet sich das Konzept durch eine hohe Zustell- und Abholqualität aus, erhöht 
die vorhandenen Lieferkapazitäten und reduziert Lärm- und Schadstoffe im relevanten 
Sendungssegment nachweislich. Die unterstützende Technik und Dienstleistungstiefe 
wird entwickelt und kontinuierlich, u. a. durch Tests, gemeinschaftlich verbessert. Am 
Ende soll ein praxisnahes Konzept entstehen, welches auf alle Städte/ Ballungsräume 
übertragen werden kann. 
 
2. Inbetriebnahme: 
Zum Jahresanfang 2022 ist geplant, das Mikrodepot in Betrieb zu nehmen und die 
ersten Sendungen über das neue Depot abzuwickeln. Begleitend dazu wird die Öffent-
lichkeitsarbeit aufgenommen. Für die darauffolgenden Monate ist geplant, dass die be-
teiligten Unternehmen weitere Sendungsmengen über das Depot mit emissionsarmen 
Fahrzeugen zustellen. Gleichzeitig soll eine anbieterneutrale Paketübergabestation im 
Umfeld des Mikrodepots Deutz installiert werden. Fortlaufend sollen weitere interes-
sierte Unternehmen angesprochen werden. Es wird erwartet, dass sich im Laufe der 
dreijährigen Projektphase Veränderungen und Ergänzungen in der Nutzerstruktur er-
geben. 
 
3. Betriebsphase: 
Diese Phase wird durch eine Veranstaltung im Rahmen der Messe POLIS Mobility im 
Mai 2022 eingeleitet. Ziel ist auf diese Weise schnell den Betrieb des Mikrodepots mit 
Hilfe des Dialoges von Gewerbetreibenden und Anwohnenden aufnehmen zu können. 
Die Unternehmen nutzen das Mikrodepot mittlerweile vollumfänglich und im Regelbe-
trieb. Alle Beteiligten befinden sich in einem regelmäßigen Austausch und ermitteln 
kooperativ weitere Optimierungsmöglichkeiten. Mit externer Unterstützung werden die 
Anforderungen an die Monitoringphase (Wirtschaft, Umwelt, Verkehr, Organisation , 
Bau und Technik) erarbeitet und weitere Maßnahmen zur Verbesserung identifiziert.

S e i t e  26 | 32 
Die Ergebnisse sollen in einem Zwischenbericht zusammengefasst werden und der 
Identifikation weiterer Herausforderungen und Maßnahmen dienen. 
 
4. Bewertungsphase: 
Parallel zur Betriebsphase erfolgt eine Flächenrecherche zur Gewinnung eines ver-
gleichbaren Alternativstandortes im rechtsrheinischen Köln. Zum Ende der dreijährigen 
Projektphase erfolgt auf Basis der erzielten Ergebnisse eine Überprüfung der Über-
tragbarkeit auf weitere Stadtteile und Städte , gleichzeitig sollen Maßnahmen zur Ein-
beziehung weiterer Partner definiert werden. Die Analyse und Bewertung des Projektes 
mündet in einen Abschlussbericht. 
 
 
Abbildung 3: Arbeits- und Zeitplanung  
 
 
 
Jahr
Phase Quartal I-II III IV I II III IV I II III IV I II III IV
Standortfindung X
Standortanalyse X
Fördermittelantrag gestellt
Fördermittelzusage erfolgt
Vertrag Betreibergesellschaft
Informationsveranstaltung Lokalpolitik
Vergabe Dienstleistungen
Entwicklung eines Corporate Designs
Vertragsgespräche mit Nutzern
Aufbau einer Homepage
Pressemeldung "Projektbeginn"
Aufbau der Informationstafeln
physischer Depot-Aufbau beginnt
Informationsveranstaltung Lokale Wirtschaft
Beginn Öffentlichkeitsarbeit
Testtransporte erster Unternehmen
Initiierung Projektbeirat
Umstellung der Nutzenden auf Belieferungen 
via Mikrodepot
Errichtung Smart Locker
Bewertung Startphase durch Unternehmen
Gewinnung weiterer Partner
Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Messe 
POLIS mobility (Mai 2022)
Identifikation von Optimierungsmaßnahmen
Umsetzung Optimierungsmaßnahmen
Erarbeitung Monitoringphase für 
Zwischenbericht
Bewertung Betreiberkonzept und 
Entwicklung weiterer Maßnahmen
Monitoringphase (Wirtschaft, Umwelt, 
Verkehr)
Anfertigung Zwischenbericht
Identifikation und Bewertung vergleichbarer 
Systeme
Prüfung der Übertragbarkeit
Flächenrecherche Alternativstandort
Bewertung Alternativstandort
Prüfung der Übertragbarkeit auf andere 
Städte und Bezirke
Analyse und Bewertung Pilotprojekt Deutz
Anfertigung Abschlussbericht
2023 20242021
Vorbereitung
Vorarbeit
InbetriebnahmeProjektbegleitend
2022
Auswertung

S e i t e  27 | 32 
Finanzierungs- und Kostenplan 
 
Die Stadt Köln stellt die Fläche der Betreibergesellschaft unentgeltlich zur Verfügung. Die Be-
treibergesellschaft ist befugt die Betriebskosten und laufenden Ausgaben des Mikrodepots den 
nutzenden Unternehmen in Rechnung zu stellen. Eine Bestimmung der Förderrichtlinie s ieht 
vor, dass im Rahmen des Pilotprojektes keine unternehmerischen Gewinne erzielt werden 
dürfen. Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit werden den nutzenden Unternehmen nicht in Rech-
nung gestellt. 
Der Beleg zur Sicherung der Eigenmittel ist dem Förderantrag als Anlage beigefügt. Eine Über-
sicht der zu erwartenden Kosten ist nachfolgend aufgelistet: 
 
Mikrodepot Köln Deutz || Aufbau- und Ausstattungspositionen 
Lfd.-Nr. Position Enthalten 
Schätzwert   
gesamt 
(brutto) 
1 Leichtbauhallen Isolierte Wände/ Dach, Boden, Rampe 433.160 € 
2 Großpaketabholsta-
tion 
20-Fach-Paket- und 2-Fach-Paletten-
schließfächer 
B 3,30 x H 2,39 x T 1.5/0,67 m 
43.700 € 
3 Kühlzelle  B 5 x L 7,5 x H 2 m-Kühlzelle mit Split-
Kühlaggregat 
23.800 € 
4 Einfriedung 140 m Absperrgitter und 60x Gitter-
schellen 
7.140 € 
5 Parken/ Garage 
2x Leer-Rahmen mit Anlieferung und 
Umbau, inkl. Sicherung und Steckdo-
sen L 6 x B 5 x H 2,59 m 
28.560 € 
6 Aufenthalt 
Zwei geschl. 20‘‘ See-Container mit 
Ausstattung (Spinde, Tische & Stühle, 
Mobile Arbeitsplätze) 
39.270 € 
7 Elektroleitungen Elektroanschluss und Anschlussleis-
tung 
11.900 € 
8 Depot-Ausstattung 
Besen, Erste Hilfe, Feuerlöscher, 330 
m Lagerkojen, 38x Rollboxen, LTE-
Router… 
13.090 € 
 
9 Flächenherstellung, 
Planungsleistungen 
Planungsleistungen im Rahmen des 
Bauantrags, Grünschnitt/ Begradigung 
/ Beschilderung etc. 
38.080 € 
10 Öffentlichkeitsarbeit Allgemein und Messeauftritte 23.800 € 
11 Projekt-Gutachten Gutachten zur Evaluation des Projek-
tes 
7.140 € 
Summe 
 
  Ca. 669.640 € 
 Förderfähige Ausga-
ben 
 402.740 € 
 Eigenanteil  266.900 € 
 
Eine detaillierte Kostenaufschlüsselung findet sich in Anlage 3.

S e i t e  28 | 32 
Erläuterungen zu den Kostenpositionen 
 
Ergänzung 05.10.2021 
Leichtbauhalle - Folierung 
Durch die Folierung kann die Infrastruktur (Hallen und Container) besser vor Witterungsein-
flüssen, insbesondere vor Hagel- und Steinschlag, (Salz-)Korrosion sowie vor Verblassen ge-
schützt werden, da diese im Vergleich zur herkömmlichen Lackierung UV- und witterungs-
beständiger ist. Dadurch soll auch nach Ende der dreijährigen Pilot- und Förderphase die Wei-
terverwendung des Mikrodepots an einem anderen Standort sichergestellt werden. Weitere 
Vorteile sind u. a. ein verbesserter Schutz vor Graffiti und ein im Vergleich zu herkömmlichen 
Außenflächen reduzierter Pflege- und Reinigungsaufwand sowie sofern erforderlich ein preis-
werter Folientausch. Zudem ist eine Folierung im Vergleich zu herkömmlichen Informationsta-
feln flexibler in der Kommunikationsfunktion, weil leichter Informationsflächen austauschbar 
sind (bspw. Austausch von Partnerlogos im Projektverlauf). Weiterhin können mithilfe der Fo-
lierung die Vorgaben des Gestaltungshandbuches der Stadt Köln kostengünstiger erfüllt wer-
den. 
 
Ergänzung 29.09.2021 
Leichtbauhalle - Lagerkojen 
Neben der gemeinschaftlich genutzten Handlings- und Umschlagsfläche besteht für die ein-
zelnen Unternehmen außerdem die Möglichkeit, abschließbare Flächen in den jeweiligen Hal-
len zu nutzen. Diese stehen ausschließlich dem Unternehmen zur Verfügung und können in-
dividuell mit verschiedenen Elementen wie Regalen etc. ausgestattet und zur Zwischenlage-
rung von Arbeitsmaterialien und Sendungen genutzt werden. Die Lagerkojen werden durch 
„Gitter-/Kellertrennwände“ baulich getrennt. Die aufgeführte Kostenposition umfass t sowohl 
die Anschaffung dieser Trennwände und das Formen von entsprechenden Lagerkojen mit die-
sen als auch die (technische) Ausstattung dieser. 13 
 
Parken/Garage 
Die hohe Zahl der eingesetzten Lastenfahrräder kann außerhalb der Betriebszeiten nur teil-
weise in den Leichtbauhallen untergebracht werden. Eine kostengünstige Ergänzung ist hier 
die Nutzung von 20- Fuß-Containern, welche nach erforderlichen Anpassungen und Umbau-
maßnahmen für das Abstellen von Lastenrädern genutzt werden können. 
 
Aufenthalt 
Im Rahmen der einzelunternehmerischen Betriebszeiten werden über den Tag verteilt in 
Summe 16 Mitarbeitende von allen Unternehmen eingesetzt. Hinzu kommt das Fahrpersonal 
                                                 
13 In der eingereichten Kostenschätzungstabelle ist im Rahmen der Übertragung bei der Positionszu-
sammenführung leider ein Fehler unterlaufen. Die am 31.08.2021 eingereichte Tabelle weist als Ein-
heit „Stück“ aus, richtigerweise muss es aber „Quadratmeter“ heißen. Weiterhin sind sowohl die An-
zahl als auch die Kosten je Einheit von der fehlerhaften Übertragung betroffen. Der Gesamtpreis der 
Einzelposition „Lagerkoje“ ist hingegen nicht betroffen. Dieser wurde bereits in der alten Tabelle kor-
rekt angegeben und verändert sich nicht. Anlage 3 wurde aktualisiert

S e i t e  29 | 32 
der letzten Meile. Es ist geplant, für die Mitarbeitenden eine hohe Aufenthalts- und Arbeits-
platzqualität zu schaffen. Hierzu werden verschiedene Elemente wie beispielsweise Spinde, 
Raumsysteme und mobile Arbeitsplätze vorgesehen . Unter „Sonstiges“ sind u.  a. folgende 
Einzelelemente zusammengefasst: Wertfachschränke, Radiator und die Schaffung zusätzli-
cher Stromanschlüsse. Es ist geplant, diese Elemente im Bedarfsfall nach Absprache mit den 
Nutzern anzuschaffen. 
 
Depotausstattung 
Durch die gemeinschaftliche Nutzung werden seitens der beteiligten Unternehmen hohe An-
forderungen an das Mikrodepot gestellt. Dies betrifft u. a. ein notwendiges Schließsystem so-
wie RFID-Technik und eine Fernwartungs-Box. Hinzu kommen übliche Ausstattungselemente 
von Arbeitsplätzen. Dies sind neben den Reinigungselementen (Besen, Kehrbleche, Müllsta-
tion) auch Ausstattungselemente zur Arbeitssicherheit (mehrere Feuerlöscher, Erste Hilfe-Sta-
tionen, Feuermelder, Notbeleuchtung, Markierungen, Hinweisschilder) sowie zur Depot-Tech-
nik (Hubwagen, ITK sowie Techniken für Überwachung und Nutzungssteuerung) erforderlich.  
 
Flächenherstellung und Verkehrssicherung  
Der Parkplatz an der Opladener Straße wird über eine Zu-/Abfahrt angebunden. Die Erschlie-
ßung kreuzt eine bedeutende Ost-West-Radwegverbindung, welche werktäglich von rund 
5.000 Radfahrenden benutzt wird. Um Verkehrskonflikte zwischen andienenden Lkw und Lie-
ferfahrzeugen zu reduzieren soll eine signalisierte Steuerung  (Lichtsignalanlage) eingerichtet 
werden. Diese soll im Bedarfsfall durch den Zweirichtungsradweg kreuzende Fahrzeuge aus-
gelöst werden. Die Standorte der Baustellenampeln sind in der beigefügten Anlage N1 darge-
stellt. Weiterhin ist zu Zu- und Einfahrt baulich anzupassen.

S e i t e  30 | 32 
Notwendigkeit der Zuwendung 
 
Wesentliche Vorarbeiten hinsichtlich Flächensuche, Einfluss auf Verkehre und Nutzung wur-
den bereits geleistet. Weiterhin wurden externe Partner gefunden, die bereit sind, das Vorha-
ben insbesondere personell in der Aufbauphase zu unterstützen. Die Zuwendung soll helfen 
eine technische Unterstützung derart voranzutreiben, dass sich mit steigender Nutzung der 
personelle Einsatz der Partner in der Anschubphase eher reduziert und dauerhaft nicht zu 
einer Stagnation führt. Finanziell starke Logistikpartner finanzieren noch keine zusätzlichen 
wettbewerbsübergreifenden Systeme und neue, kleinere emissionsfreie Zustellbetriebe sowie 
Start-ups aus Transportgewerbe und Handel verfügen über geringe finanzielle Mittel, die sie 
in Fahrpersonal und Fahrzeuge investieren. Die Zuwendung soll daher helfen, eine neutrale 
Entwicklung im öffentlichen Interesse sicherzustellen, eine Finanzierungslücke zu schließen 
und eine höherwertige, funktionale und städtebaulich verträgliche Lösung entstehen zu lassen. 
Durch die Zuwendung wird weiterhin sichergestellt, dass die Stadt Köln originäre Messdaten 
erhält, die hinsichtlich der Bemessung der Wirksamkeit, Kommunikation und Planung weiterer 
Vorhaben dieser Art notwendig sind.

S e i t e  31 | 32 
Absichtserklärungen 
 
Absichtserklärungen liegen von folgenden Unternehmen vor und sind in alphabetischer Rei-
henfolge beigefügt: 
 
BringBoo     Start-up Lebensmittellieferdienst 
DACHSER     Stückgutlogistik 
DPD      KEP 
ecoCARRIER     Radlogistikunternehmen 
Frischepost,     Start-up Online Hofladen 
GLS     KEP 
Lamica    Start-up Letzte Meile Logistik 
myDaylivery    Start-up Letzte Meile Logistik 
newWEYS    Radlogistikunternehmen 
 
DB Station & Service AG │ Smart City | DB  Projektpartner 
KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH  Projektpartner

S e i t e  32 | 32
Anlagen 
1. Anbindung an das übergeordnete Netz 
2. Schleppkurven Ein-/Ausfahrt der Mikrodepotfläche 
3. Kostenkalkulation Mikrodepot 
(Stand 04.11.2021)
N1. Anordnungsplan Mikrodepot Ottoplatz (Ergänzung 29.09.2021)
N2. THG-Minderungsberechnung (Ergänzung 04.11.2021)

Anlage 1:
Mikrodepot Köln Deutz - Übergeordnetes Straßennetz
= Standort Mikrodepot
= Fläche Mikrodepot

IND
IND
IND
WT
WT
M
A
M
M
FAut

Anlage 3 - Stand 04.11.2021
Nr. Position Kategorie Einheit Anzahl Kosten je Einheit 
Stk./m²
Netto 
Gesamtkosten
Brutto 
Gesamtkosten Kostenart Höhe 
Herstellungskosten
Höhe 
Einmalkosten
Brutto 
Gesamtkosten davon 2021 davon 2022 davon 2023 davon 2024
1 Leichtbauhalle
Leichtbauhalle L (inkl. Heizung und RWA, 1x Tor, 3x Türen) Logistik m² 225 400,89 € 90.200,00 € 107.338,00 € Herstellungskosten 107.338,00 € 107.338,00 € 0,00 € 0,0 0 €
Leichtbauhalle M (inkl. Heizung, 1 Tor, 2x Türen)) L ogistik m² 168,75 484,15 € 81.700,00 € 97.223,00 € Herste llungskosten 97.223,00 € 97.223,00 €
..Antransport Logistik Stk. 2 2.900,00 € 5.800,00 € 6.902 ,00 € Einmalkosten 6.902,00 € 6.902,00 €
..Montage Logistik Stk. 2 11.950,00 € 23.900,00 € 28.441, 00 € Einmalkosten 28.441,00 € 28.441,00 €
..Elektriker Logistik Stk. 1 3.409,25 € 3.409,25 € 4.057, 01 € Einmalkosten 4.057,01 € 4.057,01 €
..Miete Stapler und Arbeitsbühne, Bautoiletten Logis tik Stk. 1 6.650,00 € 6.650,00 € 7.913,50 € Einmalkosten 7 .913,50 € 7.913,50 €
..Erdnägel Logistik Stk. 400 27,00 € 10.800,00 € 12.852,0 0 € Einmalkosten 12.852,00 € 12.852,00 €
..Boden Logistik m² 393,75 54,95 € 21.635,63 € 25.746,39 € Herstellungskosten 25.746,39 € 25.746,39 €
..Vordach Logistik Stk. 2 3.000,00 € 6.000,00 € 7.140,00 € Herstellungskosten 7.140,00 € 7.140,00 €
..Folierung Logistik m² 250 100,00 € 25.000,00 € 29.750,0 0 € Einmalkosten 29.750,00 € 29.750,00 €
..Beleuchtung (inkl. Montage) Logistik Stk. 2 2.200,00 € 4.400,00 € 5.236,00 € Herstellungskosten/Einmalkoste n 4.100,00 € 1.136,00 € 5.236,00 € 5.236,00 €
..Heizung (inkl. Antransport und Montage) Logistik Stk . 2 7.540,00 € 15.080,00 € 17.945,20 € Herstellungskoste n/Einmalkosten 13.000,00 € 4.945,20 € 17.945,20 € 17.94 5,20 €
..Lagerkojen (Angaben angepasst) Logistik m² 176 150,00  € 26.400,00 € 31.416,00 € Herstellungskosten 31.416,00  € 31.416,00 €
..Mobile Rampe / Überladebrücke Logistik Stk. 2 6.206,5 6 € 12.413,12 € 14.771,61 € Herstellungskosten 14.771,6 1 € 14.771,61 €
…9% Zuschlag für unerwarte Kosten, Kostensteigerung Logistik Stk. 1 29.862,00 € 29.862,00 € 35.535,78 € 35.53 5,78 € 35.535,78 €
..Statik-Gutachten Logistik Stk. 1 750,00 € 750,00 € 892,5 0 € Herstellungskosten 892,50 € 892,50 €
SUMME 924,44 € 364.000,00 € 433.159,99 € 433.159,99 € 892,50 € 432.267,49 € 0,00 € 0,00 €
1 Leichtbauhalle
393,75 m² Leichtbauhalle mit Paneelwänden, Dach, Toren, Türen, Kojen, 
Rampen, etc. Logistik Stk. 1 924,44 € 364.000,00 € 433.159,99 € 433.15 9,99 € 433.159,99 €
2 Smart Locker 
Großpaketabgabestation Logistik Stk. 1 36.720,00 € 36.720 ,00 € 43.696,80 € 43.696,80 € 43.696,80 €
3 Kühlzelle
Kühlzelle B5 x L7,5 x H2m Logistik Stk. 1 10.000,00 € 10 .000,00 € 11.900,00 € Ausstattung 11.900,00 € 11.900,00 €
Stopfer-Kühlaggregat Logistik Stk. 2 5.000,00 € 10.000,0 0 € 11.900,00 € Ausstattung 11.900,00 € 11.900,00 €
SUMME 20.000,00 € 23.800,00 € Ausstattung 23.800,00 € 23.800, 00 € 0,00 € 0,00 €
4 Einfriedung
Absperrgitter Logistik m 140 27,96 € 3.914,40 € 4.658,14 € Herstellungskosten 4.658,14 € 4.658,14 €
Gitter-Schellen Logistik Stk. 60 4,09 € 245,40 € 292,03 € H erstellungskosten 292,03 € 292,03 €
Aufbau Logistik Stk. 1 1.840,20 € 1.840,20 € 2.189,84 € Ei nmalkosten 2.189,84 € 2.189,84 €
SUMME 6.000,00 € 7.140,00 € 7.140,00 € 7.140,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
5 Parken / Garage
20“ Seecontainer Logistik Stk. 3 5.000,00 € 15.000,00 € 1 7.850,00 € Herstellungskosten 17.850,00 € 17.850,00 €
Umbau, Transport, Aufbau Logistik Stk. 3 2.600,00 € 7.80 0,00 € 9.282,00 € Einmalkosten 9.282,00 € 9.282,00 €
Folierung Logistik m 12 100,00 € 1.200,00 € 1.428,00 € Ein malkosten 1.428,00 € 1.428,00 €
SUMME 24.000,00 € 28.560,00 € 28.560,00 € 28.560,00 € 0,00 €
6 Aufenthalt
Mobiles WSM Raumsystem Logistik Stk. 2 7.971,81 € 15.94 3,62 € 18.972,91 € Herstellungskosten 18.972,91 € 18.97 2,91 €
Folierung Logistik Stk. 28 100,00 € 2.800,00 € 3.332,00 € Einmalkosten 3.332,00 € 3.332,00 €
4er-Spinde Logistik Stk. 10 772,31 € 7.723,10 € 9.190,49 € Ausstatttung 9.190,49 € 9.190,49 €
Sonstiges Logistik Stk. 1 2.013,66 € 2.013,66 € 2.396,26 € Ausstatttung 2.396,26 € 2.396,26 €
Mobile Arbeitsplätze Logistik Stk. 5 761,60 € 3.808,00 € 4.531,52 € Ausstatttung 4.531,52 € 4.531,52 €
Ausstattung: Tisch & Stühle Logistik Stk. 2 355,81 € 711 ,62 € 846,83 € Ausstatttung 846,83 € 846,83 €
SUMME 33.000,00 € 39.270,00 € 39.270,00 € 0,00 € 39.270,00 € 0 ,00 € 0,00 €
7 Elektro
Wasser Logistik Stk. 1 5.000,00 € 5.000,00 € 5.950,00 € Ei nmalkosten 5.950,00 € 5.950,00 €
Baustrom Logistik Stk. 1 5.000,00 € 5.000,00 € 5.950,00 € Einmalkosten 5.950,00 € 5.950,00 €
SUMME 10.000,00 € 11.900,00 € Einmalkosten 11.900,00 € 11.900 ,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
8 Depot-Ausstattung
Reinigungs- und Austattungselemente Logistik Stk. 1 5.0 00,00 € 5.000,00 € 5.950,00 € Ausstatttung 5.950,00 € 5. 950,00 €
Schließssystem Logistik Stk. 10 500,00 € 5.000,00 € 5.950 ,00 € Ausstatttung 5.950,00 € 5.950,00 €
RFID+Karten/Batterien/Batteriewechselwerkzeug/Fernwartung-Box Logistik Stk. 1 1.000,00 € 1.000,00 € 1.190,00  € Ausstatttung 1.190,00 € 1.190,00 €
Rollwägen/-boxen Logistik Stk. 0 530,00 € 0,00 € 0,00 € Au sstatttung 0,00 € 0,00 €
SUMME 11.000,00 € 13.090,00 € Ausstatttung 13.090,00 € 0,00 € 13.090,00 € 0,00 € 0,00 €
9 Flächenherstellung und Verkehrssicherung
Planungsleistungen Logistik Stk. 1 6.500,00 € 6.500,00 € 7.735,00 € Einmalkosten 7.735,00 € 7.735,00 €
Ertüchtigung Zufahrt Logistik m² 60 160,00 € 9.600,00 € 1 1.424,00 € Einmalkosten 11.424,00 € 11.424,00 €
 Beschilderung Logistik Stk. 1 900,00 € 900,00 € 1.071,00 € Herstellungskosten 1.071,00 € 1.071,00 €
Baustellenampel Logistik Stk. 3 5.000,00 € 15.000,00 € 17 .850,00 € Herstellungskosten 17.850,00 € 17.850,00 €
SUMME 32.000,00 € 38.080,00 € 38.080,00 € 38.080,00 € 0,00 € 0 ,00 € 0,00 €
10 Öffentlichkeitsarbeit
..Bürgerinformation / Quartiersinformation Logistik St k. 1 5.000,00 € 5.000,00 € 5.950,00 € 5.950,00 € 5.950,00  €
..Informationstafeln Umnutzung Pparkplatz Logistik St k. 2 500,00 € 1.000,00 € 1.190,00 € 1.190,00 € 1.190,00 €
..Informationsmaterialien "Verkehrssicherheit" Logis tik Stk. 1 1.000,00 € 1.000,00 € 1.190,00 € 1.190,00 € 1.1 90,00 €
..Projektinformation auf Werbetafel im Projektgebiet Logistik Stk. 1 2.000,00 € 2.000,00 € 2.380,00 € 2.380,0 0 € 1.190,00 € 1.190,00 €
..Informationsmaterialien "Projekthalbzeit" Logistik Stk. 1 1.000,00 € 1.000,00 € 1.190,00 € 1.190,00 € 1.190, 00 €
Summe Öffentlichkeitsarbeit Allgemein Logistik 10.000, 00 € 11.900,00 € 11.900,00 € 9.520,00 € 2.380,00 €
Messeauftritt POLIS Mobility Logistik Stk. 1 10.000,00 € 10.000,00 € 11.900,00 € 11.900,00 € 11.900,00 €
SUMME 19.500,00 € 30.000,00 € 23.800,00 € 23.800,00 € 0,00 € 2 1.420,00 € 2.380,00 € 0,00 €
11 Abschlussgutachten
Gutachten Logistik Stk. 1 6.000,00 € 6.000,00 € 7.140,00 € 7.140,00 € 7.140,00 €
Gesamtkosten Logistik 1.700,66 € 572.720,00 € 669.636,7 9 € 669.636,79 € 57.120,00 € 602.996,79 € 2.380,00 € 7.1 40,00 €

50
3.00
3.00
3.00
50
2.50
2.00 Gehweg
Radweg in Zweirichtungsverkehr
Bepflasterung prüfen
und ggf. erneuern
SK 45,31SK 45,20 SK 45,25
SK 45,07
SK 45,25
m it P  a rk s c
h e i n
9 - 2 3 U  h r
B e f la s t e r u
n g p  rü f e n
u n d  g g .f  e
rn e u e rn.
B e p f la s te r
u n g  p rü f e n
u n d  g g .f e r
n e u e r n
Straßenmarkierung:
Pfeile sind zu entfernen
Straßenmarkierung:
Pfeile sind zu entfernen
mit Parkschein
9-23 h
mit Parkschein
9-23 h
Haltemarkierung
Fußgänger + Fahrradfahrer
Haltemarkierung
Fußgänger + Fahrradfahrer
Haltemarkierung
mit Parkschein
9-23 h
Maßnahme:   M      1:
Bearbeitet:
Datum:
Dateiname:
250
Vollardt
27.09.2021
Einrichtung Mikrohub / Ottoplatz
Markierungs- + Beschilderungsplan
Legende
mit Parkschein
9-23 h
Baustellen LSA
Baustellen LSA
nur im Bedarfsfall
VZ 251 StVO
VZ 138 StVO
VZ 1000-21 StVO
VZ 209 StVO
VZ 1000-32 StVO
VZ 314 StVO 
und Zusatzschild
entfernen
=
=
=
=
=
=
mit Parkschein
9-23 h
Anlage N1
Anordnungsplan Mikrodepot Ottoplatz

Quelle für die vorgegebenen Emissionsfaktoren
Umweltbundesamt (UBA) basierend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 (2019)
Für die Einreichung drucken Sie bitte das Blatt Zusammenfassung und die befüllten Lieferanten-Blätter sowie ggf. das Blatt Anmerkungen aus. Daneben ist die Datei digital als Anlage (im pdf-Format) in easy-online 
einzureichen.
Hinweise zur Nutzung des Excel-Berechnungsblattes
Zu verwenden, wenn Sie nur ein Mikro-Depot für einen oder mehrere Lieferanten beantragen. Wollen Sie mehrere Mikro-Depots für jeweils 
mehrere Lieferanten beantragen, füllen Sie bitte pro Mikro-Depot eine Berechnungstabelle aus.
(Wenn Sie mehrere Mikro-Depots für jeweils einen Lieferanten beantragen wollen, nutzen Sie bitte die Datei Berechnung_THG-Minderung_Mikrodepot-RL_Depots.xlsx)
Füllen Sie sowohl auf dem Tabellenblatt „Zusammenfassung“ als auch auf den folgenden Tabellenblättern den Kopf mit den Informationen zu Projekttitel, Antragsteller, Kommunen, Zielgebieten, belieferter Fläche sowie 
gelieferte Einheiten aus. Als Art des Gebietes ist städtisch voreingestellt. Sollte sich Ihr geplantes Mikro-Depot in einem überwiegend ländlichen Gebiet befinden, ändern Sie dies bitte über die Auswahl. Die voreingestellte Anzahl 
der Liefertage pro Jahr beträgt 300 Tage und berücksichtigt damit Sonn- und Feiertage. Sollte dies für Sie nicht gelten, passen Sie diese Zahl bitte an.
Auf dem Tabellenblatt „Zusammenfassung“ werden die Informationen aus den weiteren Tabellenblättern („Lieferant 1“, „Lieferant 2“ usw.) automatisch zusammengefügt und die gesamte THG-Minderung pro Jahr sowie über 
die Wirkdauer von 10 Jahren berechnet. Es wird ebenfalls die THG-Minderung über die Wirkdauer ohne die Einbeziehung der Vorkettenemissionen angegeben. Dies dient nur als zusätzliche Information, ausschlaggebend und 
für die weitere Nutzung vorgesehen ist die dick gedruckte gesamte THG-Minderung über die Wirkdauer von 10 Jahren. 
Auf den Tabellenblättern „Lieferant x“ ist von Ihnen für die einzelnen Lieferanten auszufüllen, wie viele Touren pro Tag mit den einzelnen Fahrzeugtypen zur Belieferung des Zielgebietes gefahren werden und wie hoch die 
Fahrzeuglaufleistung pro Tour ist. Dies ist einmal für den IST-Zustand auszufüllen und einmal für den SOLL-Zustand nach Errichtung des Mikro-Depots und den teilweisen Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge.
Um die Treibhausgas(THG)-Einsparung zu berechnen, sind von Ihnen ausschließlich die grün unterlegten Felder auf den folgenden Blättern auszufüllen. Änderungen an den voreingestellten Berechnungen sind nicht zulässig.
Bitte beachten Sie, dass im IST- und SOLL-Zustand vergleichbare Bedingungen (z.B. gleiches Gesamtpaketvolumen in einem vergleichbaren Bezugsraum) herrschen. Starten bspw. im IST-Zustand die Touren der Fahrzeuge 
in einem Zentrallager, so ist im SOLL-Zustand nicht nur der Verteiler-Verkehr ab dem Mikro-Depot anzugeben, sondern auch der Feeder-Verkehr vom Zentrallager zum Mikro-Depot. Zusätzlich sind ggf. Touren mit Pkw oder 
Nutzfahrzeugen notwendig, um sperrige Lieferungen abzuwickeln, die z.B. mit Lastenrädern nicht möglich sind und nicht über das Mikro-Depot abgewickelt werden. Nutzen Sie zur Erläuterung der Touren die Felder für 
Bemerkungen sowohl im IST- als auch im SOLL-Zustand.
Berechnung_THG-Minderung_Mikrodepot-RL_Lieferanten.xlsx
Anlage N2
THG-Minderungsberechnung

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie
Projekt:
AntragstellerIn:
Kommune(n):
Name Lieferant
Anzahl 
Touren pro 
Jahr
Jahres-
Fahrleistung 
(km)
THG-
Emissionen* 
pro Jahr
Anzahl 
Touren pro 
Jahr
Jahres-
Fahrleistung 
(km)
THG-
Emissionen* 
pro Jahr
THG-Minderung* pro 
Jahr
Lieferant 1 Nutzer 1 600 24.000 11,1 900 24.000 3,3 7,8
Lieferant 2 Nutzer 2 1.200 123.000 59,9 1.500 54.000 16,0 4 3,9
Lieferant 3 Nutzer 3 690 24.150 2,6 1.150 20.700 0,6 1,9
Lieferant 4 Nutzer 4 300 27.000 8,2 1.500 46.500 2,5 5,7
Lieferant 5 Nutzer 5 3.000 45.780 4,2 4.800 61.800 4,3 -0,1
Lieferant 6 Nutzer 6 3.900 342.000 109,3 4.200 294.000 53, 8 55,5
Lieferant 7 Nutzer 7 3.000 54.000 0,3 3.000 54.000 0,3 0,0
Lieferant 8 Nutzer 8 5.100 63.000 7,6 5.400 63.000 3,8 3,8
Lieferant 9 Nutzer 9 4.200 238.500 55,9 14.400 504.000 49, 6 6,3
Lieferant 10 0 0 0,0 0 0 0,0 0,0
Summe 21.990 941.430 259,2 36.850 1.122.000 134,2 125,0
THG-Minderung über die Wirkdauer (10 Jahre) in Tonnen CO2-Äquivalent 1.249,7            
THG-Minderung über die Wirkdauer (10 Jahre) in Tonnen CO2-Äquivalent ohne Einbeziehung der Vorkettenemission 1.765,2            
* THG-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent
IST-Zustand SOLL-Zustand

Name des Lieferanten bitte auswählen
Name des Lieferanten bitte auswählen
Anmerkungen
Name des Lieferanten Lieferant 3
*1: Auslieferungstour mit Ausgangspunkt im Zentrall ager; *2 Versorgungstour von Zentrallager zu Mikro- Hub; *3 Liefertour mit 
Ausgangspunkt im Mikro-Hub
Name des Lieferanten bitte auswählen

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt!
Kommune(n):
Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet:
Belieferte Fläche (km²):
Art des Gebietes (ländlich/städtisch)
gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag
Anzahl der Liefertage pro Jahr
Lieferant 1
IST-Zustand SOLL-Zustand
Charakterisierung der Touren
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag 
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
                   
Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq.
Touren gesamt pro Tag 2 40,0 80 37,1 3 26,7 80 11,1
davon:
E-Lastenrad 0 0,0 2 20 40 0,1
Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 2 40 80 37,1 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 1 40 40 11,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t 
(Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF: schweres Nutzfahrzeug
Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a*
Jahresbilanz IST-Zustand 600 40,0 24.000 11,1 9,5
Jahresbilanz SOLL-Zustand 900 26,7 24.000 3,3 0,0 7,8 t CO2-Äq./a
9,5 t CO2-Äq./a
* Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission
THG-Minderung Lieferant 1 pro Jahr*
THG-Minderung Lieferant 1 pro Jahr
Stadt Köln
50667,50668,50676,50678
städtisch
25-30
Nutzer 1
300

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt!
Kommune(n):
Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet:
Belieferte Fläche (km²):
Art des Gebietes (ländlich/städtisch)
gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag
Anzahl der Liefertage pro Jahr
Lieferant 2
IST-Zustand SOLL-Zustand
Charakterisierung der Touren
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag 
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
                   
Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq.
Touren gesamt pro Tag 4 102,5 410 199,7 5 36,0 180 53,3
davon:
E-Lastenrad 0 0 0,0 3 20 60 0,2
Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0 0,0
Kleinrafträder (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0 0,0
Pkw (Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0 0,0
Pkw (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0 0,0 1 40 40 6,6
SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 3 110 330 153,2 0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 1 80 80 46,5 1 80 80 46,5
SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0,0
SNF Lkw >20t-28t 0 0 0,0 0 0 0,0
SNF Lkw >28t 0 0 0,0 0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t 
(Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0,0
SNF: schweres Nutzfahrzeug
Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a*
Jahresbilanz IST-Zustand 1.200 102,5 123.000 59,9 51,3
Jahresbilanz SOLL-Zustand 1.500 36,0 54.000 16,0 11,9 43,9 t CO2-Äq./a
39,4 t CO2-Äq./a
* Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission
Nutzer 2
THG-Minderung Lieferant 2 pro Jahr
THG-Minderung Lieferant 2 pro Jahr*
Köln
Deutz, Kalk, Humboldt / Gremberg
ca. 11
städtisch
200-300
300

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt!
Kommune(n):
Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet:
Belieferte Fläche (km²):
Art des Gebietes (ländlich/städtisch)
gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag
Anzahl der Liefertage pro Jahr
Lieferant 3
IST-Zustand SOLL-Zustand
Charakterisierung der Touren
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag 
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
                   
Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq.
Touren gesamt pro Tag 3 35,0 105 11,3 5 18,0 90 2,8
davon:
E-Lastenrad 0 0,0 3 22 66 0,2 *3
Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Elektro) 3 35 105 11,3 *1 2 12 24 2,6 *2
Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t 
(Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF: schweres Nutzfahrzeug
Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a*
Jahresbilanz IST-Zustand 690 35,0 24.150 2,6 0,0
Jahresbilanz SOLL-Zustand 1.150 18,0 20.700 0,6 0,0 1,9 t CO2-Äq./a
0,0 t CO2-Äq./a
* Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission
Nutzer 3
THG-Minderung Lieferant 3 pro Jahr
THG-Minderung Lieferant 3 pro Jahr*
Stadt Köln
Köln-Deutz, -Kalk, -Mühlheim, -Humboldt-Gremberg,  -Poll,  -Buchforst
183
städtisch
10
230

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt!
Kommune(n):
Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet:
Belieferte Fläche (km²):
Art des Gebietes (ländlich/städtisch)
gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag
Anzahl der Liefertage pro Jahr
Lieferant 4
IST-Zustand SOLL-Zustand
Charakterisierung der Touren
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag 
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
                   
Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq.
Touren gesamt pro Tag 1 90,0 90 27,5 5 31,0 155 8,3
davon:
E-Lastenrad 0 0,0 4 20 80 0,3
Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Elektro) 0 0,0 1 75 75 8,1
Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 1 90 90 27,5 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t 
(Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF: schweres Nutzfahrzeug
Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a*
Jahresbilanz IST-Zustand 300 90,0 27.000 8,2 7,1
Jahresbilanz SOLL-Zustand 1.500 31,0 46.500 2,5 0,0 5,7 t CO2-Äq./a
7,1 t CO2-Äq./a
* Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission
Nutzer 4
THG-Minderung Lieferant 4 pro Jahr
THG-Minderung Lieferant 4 pro Jahr*
Stadt Köln
städtisch
 
300

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt!
Kommune(n):
Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet:
Belieferte Fläche (km²):
Art des Gebietes (ländlich/städtisch)
gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag
Anzahl der Liefertage pro Jahr
Lieferant 5
IST-Zustand SOLL-Zustand
Charakterisierung der Touren
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag 
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
                   
Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq.
Touren gesamt pro Tag 10 15,3 152,6 14,1 16 12,9 206 14,3
davon:
E-Lastenrad 9 11,4 102,6 0,4 15 10,4 156 0,6
Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Elektro) 1 50 50 13,7 1 50 50 13,7
SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t 
(Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF: schweres Nutzfahrzeug
Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a*
Jahresbilanz IST-Zustand 3.000 15,3 45.780 4,2 0,0
Jahresbilanz SOLL-Zustand 4.800 12,9 61.800 4,3 0,0 -0,1 t CO2-Äq./a
0,0 t CO2-Äq./a
* Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission
Nutzer 5
THG-Minderung Lieferant 5 pro Jahr
THG-Minderung Lieferant 5 pro Jahr*
Köln
Köln 
20
städtisch
50
300

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt!
Kommune(n):
Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet:
Belieferte Fläche (km²):
Art des Gebietes (ländlich/städtisch)
gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag
Anzahl der Liefertage pro Jahr
Lieferant 6
IST-Zustand SOLL-Zustand
Charakterisierung der Touren
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag 
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
                   
Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq.
Touren gesamt pro Tag 13 87,7 1140 364,5 14 70,0 980 179,3
davon:
E-Lastenrad 0 0,0 5 40 200 0,7
Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 12 90 1080 329,6 2 90 1 80 54,9
Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 6 90 540 88,8
SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 1 60 60 34,9 1 60 60 34,9
SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t 
(Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF: schweres Nutzfahrzeug
Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a*
Jahresbilanz IST-Zustand 3.900 87,7 342.000 109,3 93,7
Jahresbilanz SOLL-Zustand 4.200 70,0 294.000 53,8 23,1 55,5 t CO2-Äq./a
70,7 t CO2-Äq./a
* Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission
Nutzer 6
THG-Minderung Lieferant 6 pro Jahr
THG-Minderung Lieferant 6 pro Jahr*
städtisch
 
300

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt!
Kommune(n):
Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet:
Belieferte Fläche (km²):
Art des Gebietes (ländlich/städtisch)
gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag
Anzahl der Liefertage pro Jahr
Lieferant 7
IST-Zustand SOLL-Zustand
Charakterisierung der Touren
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag 
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
                   
Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq.
Touren gesamt pro Tag 10 18,0 180 0,8 10 18,0 180 0,8
davon:
E-Lastenrad 8 20 160 0,6 8 20 160 0,6
Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Kleinrafträder (Elektro) 2 10 20 0,2 2 10 20 0,2
Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t 
(Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF: schweres Nutzfahrzeug
Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a*
Jahresbilanz IST-Zustand 3.000 18,0 54.000 0,3 0,0
Jahresbilanz SOLL-Zustand 3.000 18,0 54.000 0,3 0,0 0,0 t CO2-Äq./a
0,0 t CO2-Äq./a
* Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission
Nutzer 7
THG-Minderung Lieferant 7 pro Jahr
THG-Minderung Lieferant 7 pro Jahr*
Stadt Köln
Stadt Köln
80
städtisch
240
300

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt!
Kommune(n):
Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet:
Belieferte Fläche (km²):
Art des Gebietes (ländlich/städtisch)
gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag
Anzahl der Liefertage pro Jahr
Lieferant 8
IST-Zustand SOLL-Zustand
Charakterisierung der Touren
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag 
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
                   
Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq.
Touren gesamt pro Tag 17 12,4 210 25,3 18 11,7 210 12,6
davon:
E-Lastenrad 13 10 130 0,5 15 10 150 0,6
Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 2 20 40 12,2 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 1 20 20 3,3 2 20 40 6,6
SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 1 20 20 9,3 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 1 20 20 5,5
SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t 
(Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF: schweres Nutzfahrzeug
Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a*
Jahresbilanz IST-Zustand 5.100 12,4 63.000 7,6 5,5
Jahresbilanz SOLL-Zustand 5.400 11,7 63.000 3,8 0,0 3,8 t CO2-Äq./a
5,5 t CO2-Äq./a
* Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission
Nutzer 8
THG-Minderung Lieferant 8 pro Jahr
THG-Minderung Lieferant 8 pro Jahr*
städtisch
750
300

NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt!
Kommune(n):
Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet:
Belieferte Fläche (km²):
Art des Gebietes (ländlich/städtisch)
gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag
Anzahl der Liefertage pro Jahr
Lieferant 9
IST-Zustand SOLL-Zustand
Charakterisierung der Touren
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag 
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
Anzahl 
Touren pro 
Tag
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tour
Fahrzeug-
Laufleistung 
pro Tag
THG-
Emissionen 
pro Tag
Bemerkungen
Für ausführliche Bemerkungen 
nutzen Sie bitte das Blatt 
Anmerkungen.
                   
Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq.
Touren gesamt pro Tag 14 56,8 795 186,3 48 35,0 1680 165,3
davon:
E-Lastenrad 2 15 30 0,1 20 15 300 1,1
Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 8 15 120 1,5
Pkw (Verbrenner) 7 65 455 117,3 0 0,0
Pkw (Elektro) 2 65 130 14,0 12 65 780 83,8
Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 3 60 180 54,9 0 0,0
Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 8 60 480 78,9
SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0
SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t 
(Verbrenner) 0 0,0 0 0,0
SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0
SNF: schweres Nutzfahrzeug
Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a*
Jahresbilanz IST-Zustand 4.200 56,8 238.500 55,9 44,4
Jahresbilanz SOLL-Zustand 14.400 35,0 504.000 49,6 0,0 6,3 t CO2-Äq./a
44,4 t CO2-Äq./a
* Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission
Nutzer 9
THG-Minderung Lieferant 9 pro Jahr
THG-Minderung Lieferant 9 pro Jahr*
Köln
Köln
405-650
städtisch
 100-800
300

Anlage 2 Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

1954 Zeichen

1
4      .09.2022 
143 
Dezernat III, Amt 68 
Stellungnahme zur Beschlussvorlage 2316/2022, Stand 29.08.2022 
Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines 
Mikrodepots in Köln Deutz 
RPA-Nr.: 2022/0407 
Eingereichte Kosten:  ca. 602.332,00 € (netto) bzw. ca. 716.777,00 € (brutto) 
Davon städtische Kosten:  ca. 308.549,57€ (netto) bzw. ca.  367.174,00 € (brutto) 
Sehr geehrte Damen und Herren, 
mit Eingang 31.08.2022 legt 68/Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung die Kos-
tenschätzung zum Einholen eines Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baube-
schluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz vor. 
Bei der Prüfung sind folgende Punkte aufgefallen: 
Vom Dez. II wurde im verwaltungsinternen Mitzeichnungsprozess gefordert, dass 
durch das Dez. III sicherzustellen ist, dass nach Ablauf der 18monatigen Betreiber-
schaft des Mikrodepots durch die Deutsche Bahn AG eine für die Stadt Köln kosten-
neutrale Anschlusslösung bis zum Ende der Pilotphase gefunden wird. Hierauf geht 
die Beschlussvorlage derzeit nicht ein. Ich empfehle hier vor Beschlussfassung eine 
Klärung herbeizuführen.  
Die Nutzung des Mikrodepots ist für 3 Jahre vorgesehen. Der Vorlage ist zu entneh-
men, dass die Verwaltung beabsichtigt die Infrastruktur zu kaufen. Unklar ist, was 
konkret der zu erwerbende Umfang ist. Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich gegenüber 
einer Mietvariante liegt den Unterlagen nicht bei. Auch ist eine konkrete Nachnutzung 
der zu erwerbenden Infrastruktur derzeit nicht erläutert. 
Nach Durchsicht der vorgelegten Unterlagen wird die grundsätzliche Notwendigkeit 
zur Realisierung der Maßnahme gesehen. Aufgrund der derzeit zu beobachtenden 
Kostenentwicklung, vor allem im Bereich der schwer zu kalkulierenden Material- und 
Energiepreise, sowie Lieferengpässen, ist ein erhöhtes Risiko bzgl. der prognostizier-
ten Kosten und der angestrebten Fertigstellung anzunehmen. 
Mit freundlichen Grüßen 
06

Anlage 8 - Stellungnahme der Verwaltung

5289 Zeichen

Anlage 8 
Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines 
Mikrodepots in Köln Deutz 
2316/2022 
Stellungnahme der Verwaltung zu mündlichen Nachfragen in den Gremien 
Verkehrsausschuss und Liegenschaftsausschuss 
 
 
„Welcher Standort ist gemeint; geht es ausschließlich um das rot eingefärbte 
Grundstück (Anlage 3)?“ 
„Ist die orange eingefärbte Fläche die ursprünglich für das Casino vorgesehene 
Fläche?“ 
 
Das Projekt „Mikrodepot“ bezieht sich ausschließlich auf den rot eingefärbten Bereich (reine 
Parkplatzfläche). Gelb/Orange markiert ist eine geplante Baustelleneinrichtungsfläche, 
welche im Rahmen von Baumaßnahmen an der Stadtbahn-Station notwendig wird. Blau 
dargestellt sind Bereiche, die grundsätzlich für eine Ausweitung von Mobilitätsangeboten 
geeignet sind. Dies entspricht dem Großteil der Fläche, welcher ursprünglich für das 
geplante Casino vorgesehen war. Die Grünfläche nördlich des geplanten Mikrodepots, 
welche ebenfalls durch das damals geplante Casino in Anspruch genommen werden sollte, 
wird für das Mikrodepot nicht benötigt. 
 
 
„Wie werden die angesprochenen Leichtmetallhallen aussehen?“ 
 
Die zwei geplanten handelsüblichen Leichtbauhallen haben eine Seitenhöhe von etwa 
3,50 m sowie eine Firsthöhe von rund 4,80 m. Die Breite beträgt bis zu 10 m bei einer Länge 
von jeweils bis zu 25 m. 
 
 
„Sollte man hier den Gestaltungsbeirat einbinden?“ 
 
Die Einbeziehung des Gestaltungsbeirates wird geprüft und nach bisherigen Einschätzungen 
der Verwaltung als sinnvoll erachtet. Dies begründet sich damit, dass das 
Gestaltungshandbuch nur auf Baustelleneinrichtungen und Einhausungen Bezug nimmt, 
jedoch keine konkreten Vorgaben zu Aufbauten, vergleichbar mit einem Mikrodepot, enthält. 
Zudem befindet sich die Maßnahme in einem Raum mit internationaler Bedeutung.  
Die Verwaltung plant eine Beteiligung des Gestaltungsbeirates, wenn die Detailplanung für 
das Mikrodepot erfolgt ist. Diese liegt noch nicht vor, sodass zum jetzigen Zeitpunkt auch 
noch keine Beteiligung des Gestaltungsbeirates erfolgen konnte. 
Für eine gestalterische Aufwertung des geplanten Mikrodepots wurden seitens des 
Fördermittelgebers Finanzmittel bewilligt. 
 
 
„Inwiefern kann das Depot mit dem vorgesehenen Mobility Hub verbunden werden, 
bzw. ist das getrennt zu betrachten?“ 
 
Die Funktion des Mikrodepots beschränkt sich ausschließlich auf die urbanen Güterverkehre. 
Die Funktion von Mobilstationen bzw. Mobilitätsangeboten (Mobility Hub) beschränkt sich 
größtenteils auf den Individualverkehr. Beide Angebote (Mikrodepot und Mobility Hub) 
nutzen aber beispielsweise in Bezug auf Lastenrad-Servicepunkte gleiche Infrastrukturen wie 
Reparatursäulen, wodurch Synergieeffekte entstehen können. Es ist geplant, dass im 
unmittelbaren Umfeld des Mikrodepots weitere Mobilitätsangebote geschaffen und/oder 
ausgeweitet werden. Am Charles-de-Gaulles-Platz befindet sich zudem eine Mobilstation.

„Wie reagiert die Verwaltung auf die Anmerkungen des Rechnungsprüfungsamtes? Ist 
die dort angesprochene Problematik gelöst?“ 
 
Die Stellungnahme der Verwaltung befindet sich in Anlage 5. Eine finale Lösung zur an die 
Betreiberschaft der DB anschließenden Betreiberschaft konnte noch nicht herbeigeführt 
werden und soll im weiteren Verfahren gefunden werden. 
 
 
„Wie wird sichergestellt, dass die anvisierten Nutzer*innen das Angebot auch 
annehmen?“ 
 
Die interessierten Unternehmen haben einen Grundbedarf an Fläche genannt, welcher in der 
Summe die verfügbare Fläche sogar überschreitet. Sofern nicht alle Unternehmen das 
Angebot nutzen, geht die Stadtverwaltung dennoch davon aus, dass die Infrastruktur 
ausgelastet wird. Mit den interessierten Unternehmen ist die Stadtverwaltung in einem 
fortlaufenden Austausch zur Realisierung des geplanten Projektes. 
Das Projekt hat außerdem pilothaften Charakter. Die Inanspruchnahme des Mikrodepots 
wird während der Projektlaufzeit evaluiert und soll Hinweise für die etwaige Ausweisung 
weiterer Mikrodepots geben. 
 
 
„Wie soll die An- und Abfahrt zum Mikrodepot erfolgen?“ 
 
Anliefernde Fahrzeuge werden ausschließlich über das übergeordnete Netz geführt, sodass 
eine Beeinträchtigung der Nebenstraßen durch den durch das Mikrodepot induzierten Lkw-
Verkehr nicht zu erwarten ist. Die Andienung des Mikrodepots erfolgt durch Lkw bis zu einer 
Größe von 7,5 To sowie Lieferfahrzeugen der „Sprinter“-Klasse. Die An- und Abfahrt zum 
Mikrodepot erfolgt über die Opladener Straße über die bestehende Zufahrt des bestehenden 
Parkplatzes. Die Zu- und Abfahrtssituation erfolgt „Rechts-rein-Rechts-raus“. 
Die Bedienung des Zielgebietes erfolgt mit Lastenfahrrädern sowie teilweise mit 
(elektrischen) Lieferfahrzeugen der „Sprinter“-Klasse. Die Opladener Straße ist auch für den 
Radverkehr der Stadt Köln eine bedeutende Verbindung und ist Teil des 
Radverkehrswegenetzes NRW. Sie verfügt über Radwege an beiden Fahrbahnseiten und 
bietet so auch für die Lastenräder der teilnehmenden Unternehmen eine gute 
Ausgangssituation zur Bedienung des Projektgebietes. Die Verwaltung erwartet keine 
höhere Konfliktsituation gegenüber der derzeitigen Parkplatznutzung, da die Frequenz der 
An- und Abfahrten und damit der Querungen des Fuß- und Radverkehrs voraussichtlich 
sinken wird.

Beschlussvorlage Rat

25524 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
III/68/681/2 
681/2 
Vorlagen-Nummer 
 2316/2022 
Freigabedatum 
22.09.2022  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in 
Köln Deutz 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
Beschluss: 
1. Der Rat der Stadt Köln stellt den Bedarf zur Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für die Er-
richtung eines Mikrodepots am Ottoplatz in Köln-Deutz mit Gesamtkosten i. H. v. 717.000 € fest 
und beauftragt die Verwaltung – vorbehaltlich des Abschlusses eines Vertrages über den Betrieb – 
mit der Umsetzung der Maßnahmen. 
 
2. Der Rat der Stadt Köln ermächtigt die Verwaltung, einen Vertrag über den Betrieb des Mikrodepots 
mit der Deutschen Bahn AG abzuschließen. 
 
3. Zur Finanzierung beschließt der Rat die Bereitstellung und Freigabe einer außerplanmäßigen in-
vestiven Auszahlungsermächtigung in Höhe von rund 65.000 € brutto für das laufende Haushalts-
jahr, einer außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 633.000 € zu Lasten des 
Haushaltsjahres 2023 sowie einer außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 
7.000 € zu Lasten des Haushaltsjahres 2024 des Teilfinanzplans 1201, Straßen, Wege, Plätze, 
Teilplanzeile 8 – Auszahlung für Baumaßnahmen bei der neuen Finanzstelle 6800-1201-1-0002, 
Mikrodepot Ottoplatz, für das Haushaltsjahr 2022. Die Deckung erfolgt durch entsprechende We-
nigerauszahlungen in gleicher Teilplanzeile im Teilfinanzplan 1201, Straßen, Wege, Plätze, bei der 
Finanzstelle 6601-1201-5-1023 - Geestemünder Straße, Haushaltsjahr 2022. Aufgrund einer An-
passung des Baubeginns im Rahmen der Zeit-Maßnahmen-Planung bei der Geestemünder Straße 
ist absehbar, dass die dort veranschlagten Mittel im Haushaltsjahr 2022 nicht, wie ursprünglich ge-
plant, in voller Höhe im Haushaltsjahr 2022 abfließen werden. Die Deckung der Verpflichtungser-
mächtigungen erfolgt durch veranschlagte, aber nicht benötigte Verpflichtungsermächtigungen in 
gleicher Höhe im gleichen Teilfinanzplan bei Finanzstelle 6601-1201-5-1023 - Geestemünder 
Straße, Haushaltsjahr 2022. 
 
Wirtschaftsausschuss 22.09.2022 
Liegenschaftsausschuss 26.09.2022 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 26.09.2022 
Verkehrsausschuss 27.09.2022 
Stadtentwicklungsausschuss 27.10.2022 
Finanzausschuss 31.10.2022 
Rat 10.11.2022

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen   705.000 € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja 349.600      % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2023 
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.    12.000 € 
c) bilanzielle Abschreibungen   35.250 € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2023 
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten   17.480 € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung: 
 
1. Ausgangslage 
 
Mit dem Ratsbeschluss „Position der Stadt Köln zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans“ vom 
06.02.2018 (Vorlagen-Nr.: 3428/2017) und mit dem Beschluss des Green City Masterplans vom 
11.09.2018 (Vorlagen-Nr.: 2637/2018) wurden Maßnahmen beschlossen, die auf eine Ausweitung 
des emissionsarmen bzw. emissionsfreien Lieferverkehrs abzielen. Von besonderer Bedeutung ist in 
diesem Zusammenhang die Umsetzung der Maßnahme Nr. 5.2: „Förderung emissionsarmer bzw. 
emissionsfreier Lieferverkehr – Mikrodepots“. 
 
Die Einrichtung eines zeitlich befristeten Mikrodepots (Umschlagplatz für Transportgüter für die sog. 
letzte Meile) unterstützt zudem die vom Rat beschlossenen Leitlinien und Handlungsempfehlungen 
des Stadtentwicklungskonzepts Logistik (StEK Logistik) im Bereich des innerstädtischen Wirtschafts-
verkehrs mit dem Ziel, negative Auswirkungen von Liefervorgängen zu reduzieren. Über die Mitteilung 
(Vorlagen-Nr.: 1738/2021) zur „Errichtung einer zeitlich befristeten Mobilitäts- und Logistikstation am 
Ottoplatz in Deutz“ wurde der Verkehrsausschuss am 08.06.2021 informiert.  
 
Das östlich des Ottoplatzes geplante Projekt ist Teil des im September 2019 unterzeichneten „Smart

3 
City Memorandum of Understanding (MOU)“ zwischen der Stadt Köln, der Deutsche Bahn AG und 
der Nahverkehr Rheinland GmbH. Die Vertragspartner*innen haben die Absichtserklärung aufgrund 
der Interessenslage, gemeinsame Initiativen zur Optimierung der urbanen Mobilität und Logistik, des 
Mobilitätsmanagements sowie der besseren Vernetzung von Bahnhöfen, Mobilität und Infrastruktur 
umzusetzen, geschlossen. Gemeinsam wurde unter anderem ein Konzept für Mikrodepots erstellt, 
von denen aus Pakete und sonstige Waren mit Hilfe von emissionsarmen Kleinstfahrzeugen (z. B. 
Lastenfahrräder) ausgeliefert werden. 
 
Die Verwaltung ist bestrebt, das Areal im Bereich des Ottoplatzes der Stadtentwicklung zur Verfügung 
zu stellen und langfristig entsprechend des Ratsbeschlusses vom 09.07.2019 (Vorlagen-Nr. 
0945/2019) mit einer gewerblichen Nutzung (Hotel, Büro, etc.) sowie einem Mobilitäts-Hub zu verse-
hen. 
 
 
2. Anbieterneutrales Multi-User-Mikrodepot Köln-Deutz 
 
Im Umfeld des Ottoplatzes bzw. des dortigen Parkplatzes stehen verschiedene Baumaßnahmen ei-
nem kurzfristigen Beginn des vorgesehenen Vermarktungsprozesses für die langfristige Entwicklung 
entgegen, sodass die Fläche des Parkplatzes östlich des Ottoplatzes nur für einen befristeten Zeit-
raum für eine Übergangsnutzung (hier drei Jahre) zur Verfügung stehen kann. 
 
Neben der Inanspruchnahme der Grünfläche zwischen dem Parkplatz des Ottoplatzes und der Kreu-
zung Opladener Straße/Deutz-Mülheimer Straße als Baustelleneinrichtungsfläche für die Neugestal-
tung und Brandschutzsanierung des Bahnhofes Deutz/Messe ist für die kommenden Jahre mit weite-
ren Einschränkungen und gegebenenfalls Anforderungen an Flächenbedarfe durch Baustellen im 
Umfeld zu rechnen. Dies betrifft insbesondere folgende Baumaßnahmen:  
 
 Opladener Str. Abbruch LVR Haus und Neubau Bürogebäude, 
 Deutz-Mülheimer Str. – Verlegung Gasleitung und Arbeiten Fernwärmeleitung (Rhein Energie 
AG), 
 Deutz-Mülheimer Str. – Erneuerung Brücken Deutsche Bahn, 
 Deutz-Mülheimer Str. Osteingang Koelnmesse zwischen Messe-Kreisel und Barmer Str. – 
Neugestaltung Geh-Radweg, 
 Aufzugsnachrüstung an den S-Bahnsteigen seitens der Deutschen Bahn. 
 
Im Rahmen der vorgesehenen Übergangslösung soll die öffentliche Parkplatzfläche östlich des Ot-
toplatzes als Standort für ein Mikrodepot und in der Gesamtbetrachtung für eine Logistikstation mit 
der möglichen Ansiedlung von ergänzenden Angeboten wie beispielsweise einer Lade- und Ser-
vicestation für E-Lastenräder dienen. Ziel der Maßnahme ist eine weitestgehend emissionsfreie Zu-
stellung von überwiegend kleinvolumigen Paket-Sendungen sowie Sendungen aus den Segmenten 
Food, Stückgut und weiteren Produkten auf der letzten Meile. 
 
Auf der Fläche soll konkret ein anbieterneutrales Mikrodepot errichtet werden, welches vor allem Un-
ternehmen unterschiedlicher Größe aus den Bereichen Stückgutverkehr, Konsumgüterdistribution 
und dem Bereich Kurier,- Express und Paketdienstleistung als Umschlagsfläche und im Tagesverlauf 
als Zwischendepot dienen soll. Die rund 1.100 m² große Fläche wird mit zwei Leichtbauhallen (zu-
sammen ca. 400 m²) sowie den dazugehörigen Einrichtungen (Sanitär- und Abstellcontainer für Las-
tenfahrräder) bebaut. In den Hallen werden insbesondere Sendungen der letzten Meile im städtischen 
Güterverkehr auf emissionsarme Fahrzeuge, davon größtenteils Lastenfahrräder, umgeschlagen. 
Eine Einlagerung von Waren über Nacht bzw. einen längeren Zeitraum ist grundsätzlich nicht ange-
dacht und soll nur im Einzelfall praktiziert werden. Die verbleibende Freifläche ist für das Rangieren 
der Fahrzeuge sowie das Be- und Entladen vorgesehen. Die Dimensionierung der Hallen erfolgte 
aufgrund der der Stadt Köln vorliegenden Erklärungen und Daten der beteiligten potenziellen Partner.  
 
Da ein Mikrodepot in dieser Größe und Art der Zusammensetzung von Nutzenden bisher nicht er-
probt wurde, können betriebliche und bauliche Optimierungen (auf Kosten des Betreibers bzw. der 
Nutzenden) im Verlauf der Pilotphase nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sowie be-

4 
dingt durch eine angestrebte langfristige Nachnutzung der Hallen nach der Pilotphase des Mikrode-
pots u. U. auch für andere Funktionen als ein Mikrodepot und ggf. auch an anderer Stelle hat sich die 
Verwaltung für einen Kauf der Infrastruktur und gegen eine Anmietung von Leichtbauhallen entschie-
den 
 
Die Stadt Köln tritt üblicherweise nicht als Betreiberin einer solchen logistischen Infrastruktur auf und 
ist daher bestrebt, die Planung zur Einrichtung der Leichtbauhallen und die Erstellung des zugehöri-
gen Leistungsverzeichnisses an einen externen Fachplanenden zu vergeben. Das Vergabeverfahren 
soll bei der Stadt Köln durchgeführt werden.  
 
Über die finalen und konkreten Planungen des Mikrodepots in Köln-Deutz (finale Ausgestaltung etc.) 
wird durch die Verwaltung unaufgefordert erneut eine Mitteilung in den entsprechenden Gremien er-
folgen, sobald die Planungsleistungen abgeschlossen sind. 
 
 
3. Vertrag über den Betrieb  
 
Nach Errichtung der Leichtbauhallen und der Container soll das Mikrodepot an die Deutsche Bahn als 
neutrale Betreiberin übergeben werden. Die Deutsche Bahn AG hat sich bereit erklärt, zur Beschleu-
nigung des Pilotprojektes, zunächst für mindestens 18 Monate die Betreiberschaft des Mikrodepots 
zu übernehmen. Der hierzu erforderliche Vertrag muss noch abgeschlossen werden. Ein Vertrags-
entwurf wurde bereits erarbeitet und befindet sich in der Abstimmung. Im Rahmen des Vertragsab-
schlusses mit dem betreibenden Unternehmen wird die Stadt Köln von allen mit der Betreiberschaft 
verbundenen Aufgaben und Pflichten freigestellt, dies gilt auch für die Kosten von Ver- und Entsor-
gung, Reinigung und Winterdienst auf der Platzfläche. Wie unter Ziffer 7 erläutert handelt es sich um 
eine Fördermaßnahme. Nach den Förderbestimmungen dürfen durch das Förderprojekt sowie die 
Betreiberschaft keine Gewinne erzielt werden. Die Weitergabe von Betriebs- und Wartungskosten an 
die nutzenden Unternehmen ist zulässig. Für die Stadt entstehen durch diese Lösung der Betreiber-
schaft keine personellen und wirtschaftlichen Aufwendungen. Ein möglicher Betreiberwechsel kann 
nach 18 Monaten in beiderseitigem Einverständnis von Stadt und Deutscher Bahn AG erfolgen. 
 
Mit potenziellen Unternehmen aus den Bereichen Kurier- und Paketdienstleister, Stückgutlogistik, 
Fahrradlogistik und Food-Logistik sowie möglichen Betreibern für das Mikrodepot befindet sich die 
Verwaltung in einem regelmäßigen Austausch. Die Stadtverwaltung ist an der Erarbeitung des kon-
kreten Betreiberkonzeptes in beratender Funktion beteiligt und vermarktet das Mikrodepot gemein-
sam mit der Deutschen Bahn AG. Bis zur Einreichung des Förderantrages lagen dem Amt für nach-
haltige Mobilitätsentwicklung aus oben genannten Marktbereichen insgesamt neun Absichtserklärun-
gen von potenziellen Nutzenden eines Mikrodepots in Köln-Deutz vor. Alle Unternehmen haben zum 
Jahreswechsel die Absicht zur Beteiligung an diesem Pilotprojekt erneut bekräftigt. 
 
Über die Errichtung eines Mikrodepots hinaus und an den Bereich Logistik anknüpfend sollen weitere 
Nutzungen aus dem Bereich Mobilität an den Standort bzw. im direkten Umfeld angesiedelt werden, 
welche die Angebote der bereits eingerichteten Mobilstation (Bereich Charles-de-Gaulle-Platz) ergän-
zen sollen. 
 
Bei der Umsetzung aller Angebote werden aufgrund der zentralen Lage im öffentlichen Raum sowie 
der bauhistorischen Bedeutung des Bahnhofs Köln-Deutz stadtgestalterische Vorgaben berücksich-
tigt. 
 
Aus dem auf drei Jahre zeitlich befristeten Pilotprojekt in Köln-Deutz erwartet die Verwaltung belast-
bare Erkenntnisse zu den verkehrlichen und umwelttechnischen Auswirkungen von Mikrodepots in 
den Quartieren und ihre Übertragbarkeit hin zu einem gesamtstädtischen System zu gewinnen. Im 
Rahmen des Förderantrages ist eine entsprechende wissenschaftliche Auswertung und begleitende 
Evaluierung vorzunehmen.  
Die Stadtverwaltung erwartet aufgrund der bisher geführten Marktgespräche sowie ähnlicher Pilotpro-
jekte in anderen Kommunen, dass eine Weiternutzung der Infrastrukturen, Leichtbauhallen und Con-
tainer an anderer Stelle verwirklicht werden kann. Hierzu werden bereits während der Pilotphase am 
Ottoplatz weitere alternative Flächen und Nutzerpotenziale ermittelt.

5 
 
In einer den gesamtstädtischen Bereich umfassenden Betrachtung könnte der Standort als Teil der 
städtebaulichen Entwicklung am Ottoplatz bei positiver Evaluierung darüber hinaus Teil eines zu ent-
wickelnden Gesamtsystems für urbane Logistikinfrastruktur werden, über welches interessierte Un-
ternehmen die Zustellungen an gewerbliche Kunden und Privatkunden mit emissionsarmen Fahrzeu-
gen abwickeln können und auch der ansässige Handel zukunftsweisend sein Zustellgeschäft abwi-
ckeln kann. Zu einem solchen Gesamtsystem können langfristig u. a. mehrere Mikrodepot-Standorte 
und Standorte für neutrale Paketstationen im gesamten Stadtgebiet Kölns zählen, die ein Netz logisti-
scher Infrastruktur über Köln spannen.  
 
 
4. Verkehrliche Auswirkungen 
 
Die 37 Stellplätze auf der öffentlichen Parkplatzfläche im Bereich des Ottoplatzes entfallen für den 
Zeitraum von drei Jahren ersatzlos. Zudem entfallen durch die Übergangsnutzung des Parkplatzes 
ebenfalls 37 Stellplätze aus dem Bewohnerparken Deutz I. 
 
Es wird erwartet, dass die Zahl der Querungsvorgänge des Radweges (Ein-/Ausfahrt Parkplatz) durch 
den motorisierten Verkehr zurückgeht, da das zu erwartende Güterverkehrsaufkommen, welches das 
Depot andient, im Vergleich unter dem derzeitigen Verkehrsaufkommen des Parkplatzes liegt, wel-
ches durch Kurzzeitparken (Parkscheinautomat, maximale Parkdauer drei Stunden) eine hohe Wech-
selfrequenz der belegten Stellplätze aufweist. Ein Verkehrsgutachten ist aufgrund des zu erwartenden 
Verkehrsrückgangs nicht erforderlich.  
 
Die Verwaltung prüft verschiedene Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit für den 
Fuß- und Radverkehr, welche vor Installation der Logistikinfrastruktur umzusetzen sind. Hierbei sind 
neben entsprechender Hinweisbeschilderung auch verkehrstechnische Lösungen wie eine Lichtsig-
nalanlage möglich. Eine Anpassung der Lichtsignalsteuerung ist nicht vorgesehen. Weiterhin soll im 
Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auf die besondere verkehrliche Situation hingewiesen werden. 
 
Die verkehrlichen Auswirkungen auf den städtischen Wirtschaftsverkehr werden im Rahmen des För-
derprojektes durch einen externen Gutachter untersucht und evaluiert. Nach Abschluss des Projekt-
zeitraums werden die zuständigen Gremien über die Evaluierungsergebnisse unaufgefordert infor-
miert. 
 
 
5. Externe Vergabe 
 
Mit diesem Beschluss soll neben den Bauleistungen die Planung zur Einrichtung der Leichtbauhallen, 
die Erstellung des zugehörigen Leistungsverzeichnisses und die Evaluation, die aus Kapazitätsgrün-
den extern vergeben werden muss, sichergestellt werden.  
 
 
6. Kosten 
 
Für die Planung und den Bau des Mikrodepots in Köln-Deutz werden derzeit städtische Gesamtpro-
jektkosten in Höhe von rd. 717.000 € brutto erwartet. Hierin enthalten sind Planungs- und Bauma-
nagementkosten in Höhe von rd. 79.000 € brutto und Evaluierungskosten von rd. 7.000 € brutto. 
Die Kosten für die Leichtbauhallen inklusive Strom- und Wasseranschluss, Ausstattung, Kühlzelle und 
Einfriedung der Fläche betragen rd. 557.000 € brutto, für Flächenherstellung und Verkehrssicherung 
werden rd. 38.000 € brutto veranschlagt. Für Bürgerinformation und Öffentlichkeitsarbeit sind 24.000 
€ brutto vorgesehen. 
 
Für den späteren möglichen Rückbau nach dem Zeitraum der Übergangsnutzung (drei Jahre) werden 
voraussichtlich rd. 12.000 € brutto benötigt. 
 
Weiterhin kommt es durch den Entfall der Stellplätze auf der Fläche zu Ertragsverlusten in Höhe von 
jährlich ca. 94.000 €.

6 
 
 
7. Fördermittel 
 
Die Errichtung eines Mikrodepots ist nach der Förderrichtlinie „Städtische Logistik“ des Bundesminis-
teriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) förderfähig. Die Verwaltung hat einen entsprechenden 
Förderantrag erarbeitet, diesen am 31.08.2021 beim BMVI eingereicht und am 04.12.2021 den positi-
ven Förderbescheid erhalten. 
 
Der Fördermittelgeber hat Kosten in Höhe von rd. 582.700 € als zuwendungsfähig anerkannt. Die 
Förderzuwendung des BMVI beträgt bei einem Fördersatz von 60 % auf Basis der zuwendungsfähi-
gen Kosten rd. 349.600 €. 
 
Die Stadt Köln als Zuwendungsempfängerin hat dafür zu sorgen, dass die geförderten Infrastrukturen 
bei einem Fördersatz von bis zu 60 % mindestens für die Dauer von drei Jahren betriebsbereit vorge-
halten werden. Weiterhin ist die Stadtverwaltung bestrebt, gemeinsam mit dem Betreiber im An-
schluss an diese drei Jahre einen alternativen Standort für das Mikrodepot zu finden. 
 
 
8. Finanzierung 
 
Die Gesamtkosten für die Planung und den Bau des Mikrodepots belaufen sich auf 717.000 € brutto.  
 
Investive Finanzmittel für die Errichtung eines Mikrodepots sind im Haushaltsplan 2022 nicht veran-
schlagt. Vor dem Hintergrund, dass sämtliche geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrs- 
und damit Stickstoffbelastung schnellstmöglich umgesetzt werden sollen sowie der Tatsache, dass 
Fördermittel des BMVI zeitnah abzurufen sind, ist eine Auftragsvergabe in 2022 zwingend geboten. 
 
Zur Sicherstellung der Finanzierung der investiven Auszahlungen ist gem. § 83 I GO NW eine außer-
planmäßige Bereitstellung von Auszahlungsermächtigungen in Höhe von 65.000 € im Teilfinanzplan 
1201 – Straßen, Wege, Plätze –, in der Teilplanzeile 8 – Auszahlung für Baumaßnahmen –, bei der 
neu zu bildenden Finanzstelle 6800-1201-1-0002- Mikrodepot Ottoplatz im Haushaltsjahr 2022 erfor-
derlich. Die Deckung erfolgt durch entsprechende Wenigerauszahlungen im gleichen Teilfinanzplan 
sowie gleicher Teilplanzeile bei der Finanzstelle 6601-1201-1023 - Geestemünder Straße, Haushalts-
jahr 2022. Aufgrund einer Anpassung des Baubeginns im Rahmen der Zeit-Maßnahmen-Planung bei 
der Geestemünder ist absehbar, dass die dort veranschlagten Mittel im Haushaltsjahr 2022 nicht, wie 
ursprünglich geplant, in voller Höhe im Haushaltsjahr 2022 abfließen werden  
 
Um den zwingend notwendigen Auftrag vergeben zu können, werden darüber hinaus außerplanmä-
ßige Verpflichtungsermächtigungen gem. § 85 I GO NW im Haushaltsjahr 2022 in Höhe von 633.000 
€ zu Lasten des Haushaltsjahres 2023 sowie von 7.000 € zu Lasten des Haushaltsjahres 2024 im 
Teilfinanzplan 1201, Straßen, Wege, Plätze bei neuer Finanzstelle 6800-1201-1-0002- Mikrodepot 
Ottoplatz, Teilplanzeile 8 (Auszahlung von Baumaßnahmen) erforderlich. 
Die Deckung erfolgt durch im gleichen Haushaltsjahr nicht benötigte Verpflichtungsermächtigungen in 
gleicher Höhe sowie im gleichen Teilfinanzplan, welche bisher bei Finanzstelle 6601-1201-5-1023 - 
Geestemünder Straße, zu Lasten von Hj. 2023 sowie 2024 veranschlagt sind. 
Die zur Ablösung der Verpflichtungsermächtigung benötigten Kassenmittel bei der o. g. neuen Fi-
nanzstelle werden im Rahmen des Veränderungsnachweises zum Haushaltsplan 2023/2024 einge-
plant. 
 
Darüber hinaus wird im Teilergebnisplan 1201 ab dem Haushaltsjahr 2023 ff. ein entsprechender An-
satz in der Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Abschreibungen in Höhe von jährlich 35.850 € berücksichtigt. 
Des Weiteren wird in der Teilplanzeile 2, Zuwendungen und allgemeine Umlagen, für die Erträge aus 
der Auflösung von Sonderposten ein Ansatz in Höhe jährlich17.480 € berücksichtigt. 
Die in den Jahren ab 2023 und 2024 erforderlichen Aufwendungen wird das Dezernat für Mobilität 
innerhalb des zugewiesenen Budgets im Rahmen der flexiblen Mittelbewirtschaftung abdecken. 
Das Dezernat für Mobilität wird im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2025 ff. innerhalb 
des dann jeweils zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel für die bilanziellen Abschreibungen,

7 
ggf. durch Umschichtungen, vorsehen. 
 
Sollte nach dem Nutzungszeitraum von 3 Jahren ein Rückbau des Depots erforderlich sein, werden 
die benötigen Mittel i. H. v. 12.000 € im Zuge der Haushaltsplananmeldung 2025 ff im Teilergebnis-
plan 1201 - Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleis-
tungen – bedarfsgerecht eingeplant. 
 
 
9. Rechnungsprüfungsamt 
 
Die Kostenberechnung der Maßnahme wurde dem Rechnungsprüfungsamt vorgelegt. Die Stel-
lungnahme des Rechnungsprüfungsamtes ist der Anlage 2 zu entnehmen. 
 
 
10. Klimatische Auswirkungen 
 
Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die 
hier dargestellte Maßnahme fördert eine sichere und bedarfsgerechte Infrastruktur und trägt somit zur 
Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems bei. Dies ist systemimmanent und fördert eine effiziente so-
wie ressourcenschonende Verkehrsabwicklung.  
Durch die Einrichtung eines Mikrodepots und den Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge bei Zustellun-
gen und Abholungen im Projektgebiet Deutz/Kalk werden durch eine Reduzierung der Fahrleistungen 
mit herkömmlichen Zustellfahrzeugen Emissionseinsparungen (Lärm, Luftschadstoffe (NOx), Treib-
hausgase (CO2), Feinstaub (PM)) sowie eine Verbesserung des Verkehrsflusses erwartet.  
Für das Gesamtprojekt wird daher eine jährliche Ersparnis von ca. 125 Tonnen CO2-Äquivalent er-
wartet (siehe Anlage 4). 
 
 
11. Dringlichkeitsbegründung 
 
Aufgrund der gemeinsamen Projektentwicklung zwischen der Stadt Köln, der Smart City | DB und den 
potenziellen Nutzenden hat das Mikrodepot deutlich an Umfang gegenüber der ersten Einschätzung 
durch die Verwaltung gewonnen (vgl. Vorlagen-Nr.: 1738/2021). Mit der Abgabe des Förderantrages 
lagen neun Absichtserklärungen von Unternehmen zur Nutzung eines Mikrodepots in Deutz vor. Auf-
grund der mitgeteilten Bedarfe dieser Unternehmen musste die Planung entsprechend angepasst und 
u. a. ein zunächst als mögliche spätere Erweiterungsfläche vorgesehener Bereich mit einer weiteren 
Halle überplant werden. Der Projektumfang und die geschätzten Gesamtkosten haben sich daher 
deutlich erhöht. Der dringende Bedarf der Unternehmen zur Nutzung einer solchen anbieterneutralen 
Infrastruktur wurde durch die hohe Nachfrage und Teilnahmebereitschaft nochmals verdeutlicht. 
 
Aufgrund der umfassenden verwaltungsinternen Abstimmungen für das Pilotprojekt sowie den fortlau-
fenden Abstimmungen mit den potenziellen Unternehmen konnte eine fristgerechte Einbringung in 
den Sitzungslauf nicht erfolgen. Die Beschlussfassung in der Ratssitzung nach den Herbstferien 2022 
ist jedoch zwingend notwendig, um die für den Pilotversuch erforderlichen weiteren Schritte im Herbst 
2022 beginnen zu können. 
 
Der Bewilligungszeitraum der Förderung begann am 01.01.2022 und endet am 31.07.2023. Die ent-
sprechenden Mittel können demnach auch nur in diesem Zeitfenster abgerufen und ausgeschöpft 
werden, ansonsten verliert die Stadt den Förderanspruch. Um die angestrebte Umsetzung des Pro-
jekts ab dem 4. Quartal 2022 nicht zu gefährden, ist es erforderlich, mit der Vergabe der Leistungen 
an die externen Dienstleistenden zur Errichtung des anbieterneutralen Mikrodepots frühestmöglich 
beginnen zu können. 
 
Das Mikrodepot ist entsprechend den Förderbedingungen mindestens drei Jahre betriebsbereit vor-
zuhalten. Die Fläche im Bereich des Ottoplatzes soll im Anschluss an das Förderprojekt vermarktet 
werden. Dieser Prozess ist stark davon abhängig, wann mit der Umsetzung des Mikrodepots gestar-
tet werden kann. Eine spätere Inbetriebnahme verzögert den anschließenden Vermarktungsprozess.  
 
Ein rechtzeitiger Projektstart ist neben der hohen Bedarfe seitens der potenziellen Nutzenden eben-

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falls erforderlich, da das geplante Projekt Teil des unterzeichneten Smart City Memorandum of Un-
derstanding (MOU) zwischen der Stadt Köln, der Deutsche Bahn AG und der Nahverkehr Rheinland 
GmbH ist. Dieses MOU läuft nach derzeitigem Stand Ende 2022 aus. Damit das Mikrodepot in Köln-
Deutz Teil dieses MOU werden kann, muss das Projekt bis dahin final beschlossen, die konkrete Pla-
nung gestartet und der Betreibervertrag mit der Deutschen Bahn abgeschlossen sein.  
 
Vor dem Hintergrund, dass sämtliche geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrs- und 
damit Stickstoffbelastung schnellstmöglich umgesetzt werden sollen sowie der Tatsache, dass För-
dermittel des BMVI zeitnah abzurufen sind, ist eine Auftragsvergabe in 2022 zwingend geboten. 
 
Dies begründet die Dringlichkeit dieser Vorlage. Eine Beschlussfassung in der nächsten fristgerecht 
zu erreichenden Sitzung der Gremien würde bedingen, dass die Vergabe bis zu diesem Zeitpunkt 
nicht realisiert werden kann und es zu deutlichen Verzögerungen in der Umsetzung kommt und die 
Stadt Köln ihren Förderanspruch verlieren könnte. 
 
 
Anlagen 
 
Anlage 1_Öffentlichkeitsbeteiligung 
Anlage 2_Stellungnahme RPA 
Anlage 3_Lageplan östl. Ottoplatz 
Anlage 4_Ermittlung der Treibhausgasminderung 
Anlage 4a_Projektantrag der Stadt Köln 
Anlage 4b_Zuwendungsbescheid

Anlage 4 Ermittlung der Treibhausgasminderung

5342 Zeichen

Anlage 4: Ermittlung der Treibhausgasminderung 
 
Der Umfang der Reduktion ist zum jetzigen Zeitpunkt nur grob anhand von vergleichbaren 
Berechnungen der Fachliteratur abzuschätzen. Nach dem „Handbuch: Mikro -Depots im 
Interkommunalen Verbund - Teil 2“ wird für ein Mikrodepot vergleichbarer Fläche (rund 400 
m²) in Mönchengladbach mit drei Paketdienstleistern und insgesamt neun eingesetzten 
Lastenfahrrädern bei einer theoretischen Umsch lagskapazität bzw. einem 
Sendungsaufkommen von etwa 300.000 Paketen ein jährliches Einsparpotenzial von 1,2 to 
CO2e und 3,1 kg NO x ermittelt. Sofern aufgrund von Zeitfenstermanagement die 
Flächenauslastung in Köln erhöht werden kann und die teilnehmenden Unternehmen weitere 
Potenziale ausschöpfen können und sowohl Sendungsmengen als auch die Zahl der 
eingesetzten emissionsarmen Fahrzeuge erhöht werden, erscheinen die Einsparpotenziale 
des ebenfalls im o. g. Handbuch genannten Mikrodepots der größeren Kategorie (550 m² und 
400.000 Sendungen bei vier KEP-Unternehmen mit insgesamt 12 Lastenfahrrädern) von 1,2 
to CO2e und 3,1 kg NO x auch für das Pilotprojekt in Köln Deutz realistisch. 1 Wenngleich sich 
beim Mikrodepot in Köln-Deutz die Randbedingungen deutlich von den angeführten Beispielen 
unterscheiden, können die dort ermittelten Emissionseinsparungen als erster Ansatz gewählt 
werden. 
 
Die beteiligten Unternehmen aus den Segmenten Paket und Stückgut bedienen heute das 
Projektgebiet aus ihren Regionallagern. Die  derzeit eingesetzten Lieferfahrzeuge mit 
Verbrennungsmotor legen bis zur Erreichung des Zielgebietes zwischen zehn und 42 
Kilometern zurück, hinzukommen die Touren im Zielgebiet zur Bedienung der jeweiligen 
Kunden. Hierbei ist zu beachten, dass die Zielge biete aufgrund unterschiedlicher 
Kundenstrukturen der einzelnen Partner variieren. Für die beteiligten Paketdienstleister und 
Fahrradkuriere beträgt der Bedienungsradius zwischen zwei bis fünf Kilometern, die einzelnen 
Start-Ups sowie das Stückgutunternehmen decken ein deutlich größeres Gebiet ab.  
 
Im Ist -Zustand werden jährlich rund 22.000 Touren mit knapp 941.400 Kilometern 
Jahresfahrleistung erzeugt. Der Ausstoß an Treibhausgasemissionen beläuft sich auf 259,2 
Tonnen CO 2-Äquivalent (CO 2e). Dafür werden aktuell 74 Fahrzeuge eingesetzt, davon 33 
Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Durch die Nutzung des Mikrodepots reduzieren drei 
Unternehmen ihre werktägliche Gesamtverkehrsleistung um rund 15 km, 160 km bzw. um rund 
230 km. Das Mikrodepot gibt zudem drei Unternehmen die Möglichkeit, das unternehmerische 
Wachstum mit einer nachhaltigen Belieferung zu verknüpfen, wodurch es zu einer Zunahme 
der unternehmerischen Verkehrsleistung sowie der Gesamtfahrleistung im Soll -Zustand 
kommt. Allerdings erreichen alle Unternehmen durch die Nutzung des Mikrodepots und durch 
die Möglichkeit der Zwischenlagerung und des Umschlags eine Verlagerung auf kleinere und 
emissionsarme Fahrzeuge und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen. 
 
Im Rahmen der Umstellung auf ein Mikrodepot -basiertes Zustellsystem erfolgt bei einigen 
Unternehmen auch die Umstellung des Hauptlaufes auf emissionsarme Fahrzeuge und 
aufgrund der Bündelung in Einzelfällen auf ein größeres Fahrzeug. Durch die Umstellung 
werden bei allen beteiligten Unternehmen zusät zliche emissionsarme Fahrzeuge auf der 
Letzte-Meile-Zustellung eingesetzt. 
 
Die beteiligten Unternehmen beabsichtigen im Rahmen der Umstellung insgesamt 29 Touren 
mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor einzusparen. Durch das erwartete Wachstum wird 
eine Zunahme der Touren um insgesamt 50 pro Werktag erwartet. Von den werktäglichen 124 
Touren sollen 75 mit Lastenrädern, vier mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und 45 mit 
Elektrofahrzeugen abgewickelt werden. 
 
                                                
1 HANDBUCH: MIKRO-DEPOTS IM INTERKOMMUNALEN VERBUND - Teil 2, erstellt durch agiplan, 
Luther Rechtsanwälte und Fraunhofer IML im Auftrag der IHK Mittlerer Niederrhein, abrufbar unter 
https://www.agiplan.de/wp-content/uploads/2021/06/IHK_MNR_Leitfaden_Microdepots_48S_3b_2.pdf

Unter Verwendung der Formulare zur Berechnung der Treibhausgas-Emissionen (THG) des 
Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), welche 
basierend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 (2019) entsprechende 
Umweltauswirkungen ausweisen, ergibt sich im Soll-Zustand ein jährlicher Ausstoß von 134,2, 
Tonnen CO 2-Äquivalent. In der Vorabschätzung bedeutet dies für das Gesamtprojekt eine 
jährliche Ersparnis von 125 Tonnen CO2-Äquivalent. 
 
Besonders negativ auf den Verkehrsfluss wirken sich Lieferfahrzeuge aus, die beim Be - und 
Entladen im öffentlichen Straßenraum auf der Fahrbahn verbotswidrig in der zweiten Reihe 
bzw. auf Rad - oder Fußgängerwegen halten, wenn entweder keine gewidmeten Ladezonen 
vorhanden sind oder diese durch Fehlbelegungen (private Pkw, aber auch andere Fahrzeuge 
des Wirtschaftsverkehrs selbst) belegt sind. Durch die Umstellung der Zustellung auf 
Lastenräder wird im Projektgebiet eine lokale Verbesserung erwartet. 
 
Entlang der Hauptverkehrsstraßen werden keine signifikanten Lärmreduktionen erwartet, in 
den Neben - und Wohnstraßen kann eine Verbesserung der Situation auftreten. Die 
Projektteilnehmer erwarten eine lokale Verbesserung des Verkehrsflusses.

Anlage 9 - Auszug Stadtentwicklungsausschuss 27.09.2022

1555 Zeichen

Geschäftsführung  
Stadtentwicklungsausschuss 
Frau Hill-Schmidt 
Telefon:  (0221) 32834  
Fax       :  (0221)  
E-Mail:  louise.hill-schmidt@stadt-koeln.de 
Datum: 03.11.2022 
(Vorab-)Auszug 
aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des 
Stadtentwicklungsausschusses vom 27.10.2022 
öffentlich 
10.4 Beschlussvorlage Rat: Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baube-
schluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz 
2316/2022 
 
Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen bittet, den Gestaltungsbeirat bei der Vorlage einzu-
binden. 
 
Die CDU-Fraktion erinnert an den ehemals geplanten Standort „Casino“, der seinerzeit 
abgelehnt wurde und regt an, diesen Standort in die Konzeptvergabe aufzunehmen. Fer-
ner bittet die CDU-Fraktion um einen aktuellen Sachstand der Verwaltung bei der Kon-
zeptvergabe. 
 
Die SPD-Fraktion bittet um Beantwortung folgender Fragen: 
- Welche anderen Flächen wurden geprüft?  
- Wann ist mit einem Konzept für stadtweite Mikro-Depots zu rechnen? 
 
Bezugnehmend auf Anlage 7 fragt die SPD-Fraktion, wie sicher der dort angesetzte Zeit-
raum ist.  
 
Die SPD-Fraktion bittet darum, die Prüfflächen in einer Liste abzubilden und diese als 
Anlage beizufügen.  
 
Die FDP-Fraktion führt aus, dass sie den Standort für falsch hält und fragt, ob der Stand-
ort des neuen Polizeipräsidiums in Köln-Kalk in Betracht kommt. 
 
Die Verwaltung sagt in der Sitzung eine zeitnahe Prüfung zu.  
 
Der Tagesordnungspunkt wird auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und 
der CDU-Fraktion ohne Votum in den Rat verwiesen.

Beratungsverlauf (7)

22.09.2022 Wirtschaftsausschuss
TOP 16.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
26.09.2022 Liegenschaftsausschuss
TOP 2.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
27.09.2022 Verkehrsausschuss
TOP 4.5 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
27.10.2022 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 10.4 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
27.10.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 3.4 Anhörung (BV) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
31.10.2022 Finanzausschuss
TOP 10.6 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
10.11.2022 Rat
TOP 10.19 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: geändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2316/2022
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
22.09.2022
Erstellt
21.07.2022 13:55