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Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 2316/2022 vom 22.09.2022

Stand: Am 10.11.2022 im Rat geändert beschlossen.

Dokumente

  • Anlage 9 - Auszug Stadtentwicklungsausschuss 27.09.2022

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    Geschäftsführung Stadtentwicklungsausschuss Frau Hill-Schmidt Telefon: (0221) 32834 Fax : (0221) E-Mail: louise.hill-schmidt@stadt-koeln.de Datum: 03.11.2022 (Vorab-)Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses vom 27.10.2022 öffentlich 10.4 Beschlussvorlage Rat: Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baube- schluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz 2316/2022 Die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen bittet, den Gestaltungsbeirat bei der Vorlage einzu- binden. Die CDU-Fraktion erinnert an den ehemals geplanten Standort „Casino“, der seinerzeit abgelehnt wurde und regt an, diesen Standort in die Konzeptvergabe aufzunehmen. Fer- ner bittet die CDU-Fraktion um einen aktuellen Sachstand der Verwaltung bei der Kon- zeptvergabe. Die SPD-Fraktion bittet um Beantwortung folgender Fragen: - Welche anderen Flächen wurden geprüft? - Wann ist mit einem Konzept für stadtweite Mikro-Depots zu rechnen? Bezugnehmend auf Anlage 7 fragt die SPD-Fraktion, wie sicher der dort angesetzte Zeit- raum ist. Die SPD-Fraktion bittet darum, die Prüfflächen in einer Liste abzubilden und diese als Anlage beizufügen. Die FDP-Fraktion führt aus, dass sie den Standort für falsch hält und fragt, ob der Stand- ort des neuen Polizeipräsidiums in Köln-Kalk in Betracht kommt. Die Verwaltung sagt in der Sitzung eine zeitnahe Prüfung zu. Der Tagesordnungspunkt wird auf Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen und der CDU-Fraktion ohne Votum in den Rat verwiesen.
  • Anlage 1 Öffentlichkeitsbeteilig. ( UmweltA + VA)

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    Hinweise zum Ausfüllen der Anlage Anlage „Öffentlichkeitsbeteiligung“ VARIANTE 1 Beteiligungsstufe Ausgestaltung (wesentliche Beteiligungsformate) ☐ Information ☐ Anhörung / Beratung ☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung VARIANTE 2 ☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. ☐ Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: Beteiligungsstufe Ausgestaltung (wesentliche Beteiligungsformate) ☒ Information Informationsveranstaltung der Bürgerinnen und Bürger und verschiedene Flyer zur Darstellung/Erklärung des Projektes (u. a. Hinweise zur (Rad-)Verkehrsführung). ☐ Anhörung / Beratung ☐ Mitgestaltung / Mitverantwortung ☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung ist gesetzlich vorgeschrieben. ☐ Folgende Form des Verfahrens ist vorgeschrieben: ☐ Das Beteiligungskonzept ist bereits beigefügt beziehungsweise wird in der nächsten Sitzung zur Entscheidung vorgelegt. ☐ Ein spezielles Verfahren ist nicht vorgeschrieben. Folgender Verfahrenstyp wird empfohlen: ☐ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird vorgeschlagen. VARIANTE 3 ☐ Eine freiwillige Öffentlichkeitsbeteiligung wird nicht vorgeschlagen, weil: Grund Begründung ☐ Dringlichkeitsentscheidung ☐ Eine Öffentlichkeitsbeteiligung hat bereits stattgefunden. ☐ Der Gestaltungsspielraum ist nicht ausreichend. ☐ Eine Verfahrensverlängerung erzeugt schwerwiegende Nachteile. ☐ Sonstiges Sollte der Platz zur Skizzierung der Ausgestaltung der Öffentlichkeitsbeteiligung oder zur Begründung, weshalb keine Öffentlichkeitsbeteiligung vorgeschlagen wird, nicht ausreichen, fügen Sie bitte ein zusätzliches Blatt bei.
  • Anlage 8 - Stellungnahme der Verwaltung

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    Anlage 8 Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz 2316/2022 Stellungnahme der Verwaltung zu mündlichen Nachfragen in den Gremien Verkehrsausschuss und Liegenschaftsausschuss „Welcher Standort ist gemeint; geht es ausschließlich um das rot eingefärbte Grundstück (Anlage 3)?“ „Ist die orange eingefärbte Fläche die ursprünglich für das Casino vorgesehene Fläche?“ Das Projekt „Mikrodepot“ bezieht sich ausschließlich auf den rot eingefärbten Bereich (reine Parkplatzfläche). Gelb/Orange markiert ist eine geplante Baustelleneinrichtungsfläche, welche im Rahmen von Baumaßnahmen an der Stadtbahn-Station notwendig wird. Blau dargestellt sind Bereiche, die grundsätzlich für eine Ausweitung von Mobilitätsangeboten geeignet sind. Dies entspricht dem Großteil der Fläche, welcher ursprünglich für das geplante Casino vorgesehen war. Die Grünfläche nördlich des geplanten Mikrodepots, welche ebenfalls durch das damals geplante Casino in Anspruch genommen werden sollte, wird für das Mikrodepot nicht benötigt. „Wie werden die angesprochenen Leichtmetallhallen aussehen?“ Die zwei geplanten handelsüblichen Leichtbauhallen haben eine Seitenhöhe von etwa 3,50 m sowie eine Firsthöhe von rund 4,80 m. Die Breite beträgt bis zu 10 m bei einer Länge von jeweils bis zu 25 m. „Sollte man hier den Gestaltungsbeirat einbinden?“ Die Einbeziehung des Gestaltungsbeirates wird geprüft und nach bisherigen Einschätzungen der Verwaltung als sinnvoll erachtet. Dies begründet sich damit, dass das Gestaltungshandbuch nur auf Baustelleneinrichtungen und Einhausungen Bezug nimmt, jedoch keine konkreten Vorgaben zu Aufbauten, vergleichbar mit einem Mikrodepot, enthält. Zudem befindet sich die Maßnahme in einem Raum mit internationaler Bedeutung. Die Verwaltung plant eine Beteiligung des Gestaltungsbeirates, wenn die Detailplanung für das Mikrodepot erfolgt ist. Diese liegt noch nicht vor, sodass zum jetzigen Zeitpunkt auch noch keine Beteiligung des Gestaltungsbeirates erfolgen konnte. Für eine gestalterische Aufwertung des geplanten Mikrodepots wurden seitens des Fördermittelgebers Finanzmittel bewilligt. „Inwiefern kann das Depot mit dem vorgesehenen Mobility Hub verbunden werden, bzw. ist das getrennt zu betrachten?“ Die Funktion des Mikrodepots beschränkt sich ausschließlich auf die urbanen Güterverkehre. Die Funktion von Mobilstationen bzw. Mobilitätsangeboten (Mobility Hub) beschränkt sich größtenteils auf den Individualverkehr. Beide Angebote (Mikrodepot und Mobility Hub) nutzen aber beispielsweise in Bezug auf Lastenrad-Servicepunkte gleiche Infrastrukturen wie Reparatursäulen, wodurch Synergieeffekte entstehen können. Es ist geplant, dass im unmittelbaren Umfeld des Mikrodepots weitere Mobilitätsangebote geschaffen und/oder ausgeweitet werden. Am Charles-de-Gaulles-Platz befindet sich zudem eine Mobilstation. „Wie reagiert die Verwaltung auf die Anmerkungen des Rechnungsprüfungsamtes? Ist die dort angesprochene Problematik gelöst?“ Die Stellungnahme der Verwaltung befindet sich in Anlage 5. Eine finale Lösung zur an die Betreiberschaft der DB anschließenden Betreiberschaft konnte noch nicht herbeigeführt werden und soll im weiteren Verfahren gefunden werden. „Wie wird sichergestellt, dass die anvisierten Nutzer*innen das Angebot auch annehmen?“ Die interessierten Unternehmen haben einen Grundbedarf an Fläche genannt, welcher in der Summe die verfügbare Fläche sogar überschreitet. Sofern nicht alle Unternehmen das Angebot nutzen, geht die Stadtverwaltung dennoch davon aus, dass die Infrastruktur ausgelastet wird. Mit den interessierten Unternehmen ist die Stadtverwaltung in einem fortlaufenden Austausch zur Realisierung des geplanten Projektes. Das Projekt hat außerdem pilothaften Charakter. Die Inanspruchnahme des Mikrodepots wird während der Projektlaufzeit evaluiert und soll Hinweise für die etwaige Ausweisung weiterer Mikrodepots geben. „Wie soll die An- und Abfahrt zum Mikrodepot erfolgen?“ Anliefernde Fahrzeuge werden ausschließlich über das übergeordnete Netz geführt, sodass eine Beeinträchtigung der Nebenstraßen durch den durch das Mikrodepot induzierten Lkw- Verkehr nicht zu erwarten ist. Die Andienung des Mikrodepots erfolgt durch Lkw bis zu einer Größe von 7,5 To sowie Lieferfahrzeugen der „Sprinter“-Klasse. Die An- und Abfahrt zum Mikrodepot erfolgt über die Opladener Straße über die bestehende Zufahrt des bestehenden Parkplatzes. Die Zu- und Abfahrtssituation erfolgt „Rechts-rein-Rechts-raus“. Die Bedienung des Zielgebietes erfolgt mit Lastenfahrrädern sowie teilweise mit (elektrischen) Lieferfahrzeugen der „Sprinter“-Klasse. Die Opladener Straße ist auch für den Radverkehr der Stadt Köln eine bedeutende Verbindung und ist Teil des Radverkehrswegenetzes NRW. Sie verfügt über Radwege an beiden Fahrbahnseiten und bietet so auch für die Lastenräder der teilnehmenden Unternehmen eine gute Ausgangssituation zur Bedienung des Projektgebietes. Die Verwaltung erwartet keine höhere Konfliktsituation gegenüber der derzeitigen Parkplatznutzung, da die Frequenz der An- und Abfahrten und damit der Querungen des Fuß- und Radverkehrs voraussichtlich sinken wird.
  • Anlage 3 Lageplan östl. Ottoplatz

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    Anlage 1 Ottoplatz = Ausweitung Mobilitätsangebot = Geplantes Mikrodepot = Baustellen fläche Legende 3
  • Anlage 4b Zuwendungsbescheid

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    Anlage 4b
  • Anlage 6 - Auszug Liegenschaftsausschuss 26.09.2022

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    Anlage 6 Geschäftsführung Liegenschaftsausschuss Frau Michels Telefon: (0221) 221 - 32578 Fax : (0221) E-Mail: marianne.michels@stadt-koeln.de Datum: 26.09.2022 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der Sitzung des Liegenschaftsausschusses vom 26.09.2022 öffentlich 2.1 Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz 2316/2022 RM De Bellis-Olinger möchte die als Tischvorlage eingebrachte Vorlage nicht aufhal- ten und plädiert für eine Verweisung ohne Votum. Zur heutigen Sitzung wolle sie je- doch einige Nachfragen stellen, um deren Beantwortung sie zur Beratung in einem der nachfolgenden Gremien bittet: - Welcher Standort ist gemeint; geht es ausschließlich um das rot eingefärbte Grundstück? - Wie werden die angesprochenen Leichtmetallhallen aussehen? - Sollte man hier den Gestaltungsbeirat einbinden? - Inwiefern kann das Depot mit dem vorgesehenen Mobility Hub verbunden werden, bzw. ist das getrennt zu betrachten? RM Schwanitz spricht sich ebenfalls dafür aus, die Vorlage ohne Votum weiterzuge- ben. Über die von seiner Vorrednerin gestellten Fragen hinaus möchte er noch wis- sen: - Wie positioniert sich die BV 1 zu dem Vorhaben? - Wie reagiert die Verwaltung auf die Anmerkungen des Rechnungsprüfungs- amtes? Ist die dort angesprochene Problematik gelöst? RM Struwe ist mit einer Verweisung ohne Votum einverstanden. Neben den zuvor formulierten Fragen interessiere ihn zudem, wie sichergestellt werde, dass die anvi- sierten Nutzer*innen das Angebot auch annehmen. Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor. Daraufhin stellt Vorsitzende Sommer die Vorlage –wie in der Diskussion vorgeschlagen- zur Abstimmung: Beschluss: Der Liegenschaftsausschuss verweist die Vorlage ohne Votum in die nachfolgenden Gremien. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt.
  • Anlage 10 Stellungnahme zu StEA_Fragen

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    Anlage 10 Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz 2316/2022 Stellungnahme der Verwaltung zu mündlichen Nachfragen im Stadtentwick- lungsausschuss „Welche anderen Flächen wurden geprüft?“ Die nachfolgende Auflistung der im Vorfeld des Förderantrags geprüften Flächen um- fasst lediglich Flächen mit vergleichbarer Größe in der näheren Umgebung des ge- planten Standortes:  Parkplatz an der Siegburger Straße/Helenenwallstraße: Ladesäule für E-Mobilität, erhöhter Investitionsbedarf aufgrund unbefestigtem und unebenem Untergrund, geringes Interesse an dem Standort von den möglichen Projektpartnern.  Parkplatz Teutonenstraße unter der Severinsbrücke: Beschränkte bauliche Möglichkeiten, erhöhte Brandschutzanforderungen auf- grund der Lage unterhalb der Brücke.  Parkplatz Overburgstraße unter der Severinsbrücke: Erhöhte Brandschutzanforderungen aufgrund der Lage unterhalb der Brücke.  Fläche Walter-Pauli-Ring/Gummersbacher Straße: Im Eigentum des Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes NRW.  Parkplatz KölnArena 2: Im privaten Eigentum, verworfen aufgrund des Stellplatzbedarfes für Großver- anstaltungen.  Verschiedene Flächen der Deutschen Bahn AG wurden aufgrund deren Be- darfe an Baustelleneinrichtungsflächen verworfen.  Diverse Standorte im privaten Eigentum wurden aufgrund schlechter Bausub- stanz bzw. anstehender privatwirtschaftlicher Investitionsvorhaben verworfen. „Wann ist mit einem Konzept für stadtweite Mikro-Depots zu rechnen?“ Die Projektbeteiligten wollen das technische, organisatorische und prozessuale Know-how einbringen und im Rahmen des Projektes in Köln-Deutz eine Weiterent- wicklung des Mikrodepotkonzeptes vorantreiben. Die Ausarbeitung von Lösungen kann unter Einbeziehung weiterer Partner erfolgen. Die Auswirkungen auf den städtischen Wirtschaftsverkehr werden im Rahmen des Förderprojektes durch einen externen Gutachter untersucht und evaluiert. Die Erkenntnisse dieses Pilotversuches sollen bereits im Projektverlauf im Rahmen einer umfassenden Betrachtung bei der Bedarfsermittlung weiterer Standorte sowie als Teil eines zu entwickelnden gesamtstädtischen Systems für urbane Logistikinfra- struktur berücksichtigt werden. Mit Abschluss und Bewertung des Pilotprojektes soll dann aufgrund der gewonnenen Erkenntnisse ein Konzept für ein stadtweites Netz von Mikrodepots fertiggestellt werden. Hierbei sollen auch weitere Planungen zur städtischen Mobilität und zum Güterverkehr berücksichtigt werden. Über ein solches Netzwerk könnten interessierte Unternehmen die Zustellungen an die gewerbliche und Privatkundschaft mit emissionsarmen Fahrzeugen abwickeln und auch der an- sässige Handel könnte zukunftsweisend sein Zustellgeschäft anpassen. Zu einem solchen Gesamtsystem können langfristig u. a. mehrere Mikrodepot-Stand- orte und Standorte für anbieterneutrale Paketstationen im gesamten Stadtgebiet Kölns zählen, die ein Netz logistischer Infrastruktur über Köln spannen und synerge- tisch mit weiteren Bestandteilen der städtischen Versorgung verknüpft werden kön- nen. „Bezugnehmend auf Anlage 7 fragt die SPD-Fraktion, wie sicher der dort ange- setzte Zeitraum ist.“ Das Mikrodepot ist gemäß Förderbescheid für mindestens drei Jahre zu betreiben. Die Stadtverwaltung ist bestrebt, die Fläche im Anschluss an die Mikrodepot-Nutzung einer städtebaulich adäquaten Nutzung zuzuführen. „Wurde der Standort des neuen Polizeipräsidiums in Köln-Kalk in Betracht ge- zogen?“ Die Fläche ist Eigentum des Landes (BLB). Die Stadt Köln hat etliche Versuche un- ternommen, diese Fläche zu erwerben. Ziel war u. a. dort eine Gesamtschule zu er- richten. Das Land ist jedoch nicht bereit, diese Fläche zu veräußern. Begründet wird dies mit Erweiterungsbedarfen des Polizeipräsidiums, sowie interimistisch den Stell- plätzen der TH während deren Umbau. „Ferner bittet die CDU-Fraktion um einen aktuellen Sachstand der Verwaltung bei der Konzeptvergabe.“ Die Verwaltung bereitet derzeit eine Konzeptausschreibung vor.
  • Anlage 2 Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

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    1 4 .09.2022 143 Dezernat III, Amt 68 Stellungnahme zur Beschlussvorlage 2316/2022, Stand 29.08.2022 Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz RPA-Nr.: 2022/0407 Eingereichte Kosten: ca. 602.332,00 € (netto) bzw. ca. 716.777,00 € (brutto) Davon städtische Kosten: ca. 308.549,57€ (netto) bzw. ca. 367.174,00 € (brutto) Sehr geehrte Damen und Herren, mit Eingang 31.08.2022 legt 68/Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung die Kos- tenschätzung zum Einholen eines Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baube- schluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz vor. Bei der Prüfung sind folgende Punkte aufgefallen: Vom Dez. II wurde im verwaltungsinternen Mitzeichnungsprozess gefordert, dass durch das Dez. III sicherzustellen ist, dass nach Ablauf der 18monatigen Betreiber- schaft des Mikrodepots durch die Deutsche Bahn AG eine für die Stadt Köln kosten- neutrale Anschlusslösung bis zum Ende der Pilotphase gefunden wird. Hierauf geht die Beschlussvorlage derzeit nicht ein. Ich empfehle hier vor Beschlussfassung eine Klärung herbeizuführen. Die Nutzung des Mikrodepots ist für 3 Jahre vorgesehen. Der Vorlage ist zu entneh- men, dass die Verwaltung beabsichtigt die Infrastruktur zu kaufen. Unklar ist, was konkret der zu erwerbende Umfang ist. Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich gegenüber einer Mietvariante liegt den Unterlagen nicht bei. Auch ist eine konkrete Nachnutzung der zu erwerbenden Infrastruktur derzeit nicht erläutert. Nach Durchsicht der vorgelegten Unterlagen wird die grundsätzliche Notwendigkeit zur Realisierung der Maßnahme gesehen. Aufgrund der derzeit zu beobachtenden Kostenentwicklung, vor allem im Bereich der schwer zu kalkulierenden Material- und Energiepreise, sowie Lieferengpässen, ist ein erhöhtes Risiko bzgl. der prognostizier- ten Kosten und der angestrebten Fertigstellung anzunehmen. Mit freundlichen Grüßen 06
  • Beschlussvorlage Rat

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    Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle III/68/681/2 681/2 Vorlagen-Nummer 2316/2022 Freigabedatum 22.09.2022 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat der Stadt Köln stellt den Bedarf zur Vergabe von Planungs- und Bauleistungen für die Er- richtung eines Mikrodepots am Ottoplatz in Köln-Deutz mit Gesamtkosten i. H. v. 717.000 € fest und beauftragt die Verwaltung – vorbehaltlich des Abschlusses eines Vertrages über den Betrieb – mit der Umsetzung der Maßnahmen. 2. Der Rat der Stadt Köln ermächtigt die Verwaltung, einen Vertrag über den Betrieb des Mikrodepots mit der Deutschen Bahn AG abzuschließen. 3. Zur Finanzierung beschließt der Rat die Bereitstellung und Freigabe einer außerplanmäßigen in- vestiven Auszahlungsermächtigung in Höhe von rund 65.000 € brutto für das laufende Haushalts- jahr, einer außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 633.000 € zu Lasten des Haushaltsjahres 2023 sowie einer außerplanmäßigen Verpflichtungsermächtigung in Höhe von 7.000 € zu Lasten des Haushaltsjahres 2024 des Teilfinanzplans 1201, Straßen, Wege, Plätze, Teilplanzeile 8 – Auszahlung für Baumaßnahmen bei der neuen Finanzstelle 6800-1201-1-0002, Mikrodepot Ottoplatz, für das Haushaltsjahr 2022. Die Deckung erfolgt durch entsprechende We- nigerauszahlungen in gleicher Teilplanzeile im Teilfinanzplan 1201, Straßen, Wege, Plätze, bei der Finanzstelle 6601-1201-5-1023 - Geestemünder Straße, Haushaltsjahr 2022. Aufgrund einer An- passung des Baubeginns im Rahmen der Zeit-Maßnahmen-Planung bei der Geestemünder Straße ist absehbar, dass die dort veranschlagten Mittel im Haushaltsjahr 2022 nicht, wie ursprünglich ge- plant, in voller Höhe im Haushaltsjahr 2022 abfließen werden. Die Deckung der Verpflichtungser- mächtigungen erfolgt durch veranschlagte, aber nicht benötigte Verpflichtungsermächtigungen in gleicher Höhe im gleichen Teilfinanzplan bei Finanzstelle 6601-1201-5-1023 - Geestemünder Straße, Haushaltsjahr 2022. Wirtschaftsausschuss 22.09.2022 Liegenschaftsausschuss 26.09.2022 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 26.09.2022 Verkehrsausschuss 27.09.2022 Stadtentwicklungsausschuss 27.10.2022 Finanzausschuss 31.10.2022 Rat 10.11.2022 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen 705.000 € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja 349.600 % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2023 a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. 12.000 € c) bilanzielle Abschreibungen 35.250 € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: 2023 a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten 17.480 € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Auswirkungen auf den Klimaschutz Nein Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung) Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung) Begründung: 1. Ausgangslage Mit dem Ratsbeschluss „Position der Stadt Köln zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans“ vom 06.02.2018 (Vorlagen-Nr.: 3428/2017) und mit dem Beschluss des Green City Masterplans vom 11.09.2018 (Vorlagen-Nr.: 2637/2018) wurden Maßnahmen beschlossen, die auf eine Ausweitung des emissionsarmen bzw. emissionsfreien Lieferverkehrs abzielen. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Zusammenhang die Umsetzung der Maßnahme Nr. 5.2: „Förderung emissionsarmer bzw. emissionsfreier Lieferverkehr – Mikrodepots“. Die Einrichtung eines zeitlich befristeten Mikrodepots (Umschlagplatz für Transportgüter für die sog. letzte Meile) unterstützt zudem die vom Rat beschlossenen Leitlinien und Handlungsempfehlungen des Stadtentwicklungskonzepts Logistik (StEK Logistik) im Bereich des innerstädtischen Wirtschafts- verkehrs mit dem Ziel, negative Auswirkungen von Liefervorgängen zu reduzieren. Über die Mitteilung (Vorlagen-Nr.: 1738/2021) zur „Errichtung einer zeitlich befristeten Mobilitäts- und Logistikstation am Ottoplatz in Deutz“ wurde der Verkehrsausschuss am 08.06.2021 informiert. Das östlich des Ottoplatzes geplante Projekt ist Teil des im September 2019 unterzeichneten „Smart 3 City Memorandum of Understanding (MOU)“ zwischen der Stadt Köln, der Deutsche Bahn AG und der Nahverkehr Rheinland GmbH. Die Vertragspartner*innen haben die Absichtserklärung aufgrund der Interessenslage, gemeinsame Initiativen zur Optimierung der urbanen Mobilität und Logistik, des Mobilitätsmanagements sowie der besseren Vernetzung von Bahnhöfen, Mobilität und Infrastruktur umzusetzen, geschlossen. Gemeinsam wurde unter anderem ein Konzept für Mikrodepots erstellt, von denen aus Pakete und sonstige Waren mit Hilfe von emissionsarmen Kleinstfahrzeugen (z. B. Lastenfahrräder) ausgeliefert werden. Die Verwaltung ist bestrebt, das Areal im Bereich des Ottoplatzes der Stadtentwicklung zur Verfügung zu stellen und langfristig entsprechend des Ratsbeschlusses vom 09.07.2019 (Vorlagen-Nr. 0945/2019) mit einer gewerblichen Nutzung (Hotel, Büro, etc.) sowie einem Mobilitäts-Hub zu verse- hen. 2. Anbieterneutrales Multi-User-Mikrodepot Köln-Deutz Im Umfeld des Ottoplatzes bzw. des dortigen Parkplatzes stehen verschiedene Baumaßnahmen ei- nem kurzfristigen Beginn des vorgesehenen Vermarktungsprozesses für die langfristige Entwicklung entgegen, sodass die Fläche des Parkplatzes östlich des Ottoplatzes nur für einen befristeten Zeit- raum für eine Übergangsnutzung (hier drei Jahre) zur Verfügung stehen kann. Neben der Inanspruchnahme der Grünfläche zwischen dem Parkplatz des Ottoplatzes und der Kreu- zung Opladener Straße/Deutz-Mülheimer Straße als Baustelleneinrichtungsfläche für die Neugestal- tung und Brandschutzsanierung des Bahnhofes Deutz/Messe ist für die kommenden Jahre mit weite- ren Einschränkungen und gegebenenfalls Anforderungen an Flächenbedarfe durch Baustellen im Umfeld zu rechnen. Dies betrifft insbesondere folgende Baumaßnahmen:  Opladener Str. Abbruch LVR Haus und Neubau Bürogebäude,  Deutz-Mülheimer Str. – Verlegung Gasleitung und Arbeiten Fernwärmeleitung (Rhein Energie AG),  Deutz-Mülheimer Str. – Erneuerung Brücken Deutsche Bahn,  Deutz-Mülheimer Str. Osteingang Koelnmesse zwischen Messe-Kreisel und Barmer Str. – Neugestaltung Geh-Radweg,  Aufzugsnachrüstung an den S-Bahnsteigen seitens der Deutschen Bahn. Im Rahmen der vorgesehenen Übergangslösung soll die öffentliche Parkplatzfläche östlich des Ot- toplatzes als Standort für ein Mikrodepot und in der Gesamtbetrachtung für eine Logistikstation mit der möglichen Ansiedlung von ergänzenden Angeboten wie beispielsweise einer Lade- und Ser- vicestation für E-Lastenräder dienen. Ziel der Maßnahme ist eine weitestgehend emissionsfreie Zu- stellung von überwiegend kleinvolumigen Paket-Sendungen sowie Sendungen aus den Segmenten Food, Stückgut und weiteren Produkten auf der letzten Meile. Auf der Fläche soll konkret ein anbieterneutrales Mikrodepot errichtet werden, welches vor allem Un- ternehmen unterschiedlicher Größe aus den Bereichen Stückgutverkehr, Konsumgüterdistribution und dem Bereich Kurier,- Express und Paketdienstleistung als Umschlagsfläche und im Tagesverlauf als Zwischendepot dienen soll. Die rund 1.100 m² große Fläche wird mit zwei Leichtbauhallen (zu- sammen ca. 400 m²) sowie den dazugehörigen Einrichtungen (Sanitär- und Abstellcontainer für Las- tenfahrräder) bebaut. In den Hallen werden insbesondere Sendungen der letzten Meile im städtischen Güterverkehr auf emissionsarme Fahrzeuge, davon größtenteils Lastenfahrräder, umgeschlagen. Eine Einlagerung von Waren über Nacht bzw. einen längeren Zeitraum ist grundsätzlich nicht ange- dacht und soll nur im Einzelfall praktiziert werden. Die verbleibende Freifläche ist für das Rangieren der Fahrzeuge sowie das Be- und Entladen vorgesehen. Die Dimensionierung der Hallen erfolgte aufgrund der der Stadt Köln vorliegenden Erklärungen und Daten der beteiligten potenziellen Partner. Da ein Mikrodepot in dieser Größe und Art der Zusammensetzung von Nutzenden bisher nicht er- probt wurde, können betriebliche und bauliche Optimierungen (auf Kosten des Betreibers bzw. der Nutzenden) im Verlauf der Pilotphase nicht ausgeschlossen werden. Aus diesem Grund sowie be- 4 dingt durch eine angestrebte langfristige Nachnutzung der Hallen nach der Pilotphase des Mikrode- pots u. U. auch für andere Funktionen als ein Mikrodepot und ggf. auch an anderer Stelle hat sich die Verwaltung für einen Kauf der Infrastruktur und gegen eine Anmietung von Leichtbauhallen entschie- den Die Stadt Köln tritt üblicherweise nicht als Betreiberin einer solchen logistischen Infrastruktur auf und ist daher bestrebt, die Planung zur Einrichtung der Leichtbauhallen und die Erstellung des zugehöri- gen Leistungsverzeichnisses an einen externen Fachplanenden zu vergeben. Das Vergabeverfahren soll bei der Stadt Köln durchgeführt werden. Über die finalen und konkreten Planungen des Mikrodepots in Köln-Deutz (finale Ausgestaltung etc.) wird durch die Verwaltung unaufgefordert erneut eine Mitteilung in den entsprechenden Gremien er- folgen, sobald die Planungsleistungen abgeschlossen sind. 3. Vertrag über den Betrieb Nach Errichtung der Leichtbauhallen und der Container soll das Mikrodepot an die Deutsche Bahn als neutrale Betreiberin übergeben werden. Die Deutsche Bahn AG hat sich bereit erklärt, zur Beschleu- nigung des Pilotprojektes, zunächst für mindestens 18 Monate die Betreiberschaft des Mikrodepots zu übernehmen. Der hierzu erforderliche Vertrag muss noch abgeschlossen werden. Ein Vertrags- entwurf wurde bereits erarbeitet und befindet sich in der Abstimmung. Im Rahmen des Vertragsab- schlusses mit dem betreibenden Unternehmen wird die Stadt Köln von allen mit der Betreiberschaft verbundenen Aufgaben und Pflichten freigestellt, dies gilt auch für die Kosten von Ver- und Entsor- gung, Reinigung und Winterdienst auf der Platzfläche. Wie unter Ziffer 7 erläutert handelt es sich um eine Fördermaßnahme. Nach den Förderbestimmungen dürfen durch das Förderprojekt sowie die Betreiberschaft keine Gewinne erzielt werden. Die Weitergabe von Betriebs- und Wartungskosten an die nutzenden Unternehmen ist zulässig. Für die Stadt entstehen durch diese Lösung der Betreiber- schaft keine personellen und wirtschaftlichen Aufwendungen. Ein möglicher Betreiberwechsel kann nach 18 Monaten in beiderseitigem Einverständnis von Stadt und Deutscher Bahn AG erfolgen. Mit potenziellen Unternehmen aus den Bereichen Kurier- und Paketdienstleister, Stückgutlogistik, Fahrradlogistik und Food-Logistik sowie möglichen Betreibern für das Mikrodepot befindet sich die Verwaltung in einem regelmäßigen Austausch. Die Stadtverwaltung ist an der Erarbeitung des kon- kreten Betreiberkonzeptes in beratender Funktion beteiligt und vermarktet das Mikrodepot gemein- sam mit der Deutschen Bahn AG. Bis zur Einreichung des Förderantrages lagen dem Amt für nach- haltige Mobilitätsentwicklung aus oben genannten Marktbereichen insgesamt neun Absichtserklärun- gen von potenziellen Nutzenden eines Mikrodepots in Köln-Deutz vor. Alle Unternehmen haben zum Jahreswechsel die Absicht zur Beteiligung an diesem Pilotprojekt erneut bekräftigt. Über die Errichtung eines Mikrodepots hinaus und an den Bereich Logistik anknüpfend sollen weitere Nutzungen aus dem Bereich Mobilität an den Standort bzw. im direkten Umfeld angesiedelt werden, welche die Angebote der bereits eingerichteten Mobilstation (Bereich Charles-de-Gaulle-Platz) ergän- zen sollen. Bei der Umsetzung aller Angebote werden aufgrund der zentralen Lage im öffentlichen Raum sowie der bauhistorischen Bedeutung des Bahnhofs Köln-Deutz stadtgestalterische Vorgaben berücksich- tigt. Aus dem auf drei Jahre zeitlich befristeten Pilotprojekt in Köln-Deutz erwartet die Verwaltung belast- bare Erkenntnisse zu den verkehrlichen und umwelttechnischen Auswirkungen von Mikrodepots in den Quartieren und ihre Übertragbarkeit hin zu einem gesamtstädtischen System zu gewinnen. Im Rahmen des Förderantrages ist eine entsprechende wissenschaftliche Auswertung und begleitende Evaluierung vorzunehmen. Die Stadtverwaltung erwartet aufgrund der bisher geführten Marktgespräche sowie ähnlicher Pilotpro- jekte in anderen Kommunen, dass eine Weiternutzung der Infrastrukturen, Leichtbauhallen und Con- tainer an anderer Stelle verwirklicht werden kann. Hierzu werden bereits während der Pilotphase am Ottoplatz weitere alternative Flächen und Nutzerpotenziale ermittelt. 5 In einer den gesamtstädtischen Bereich umfassenden Betrachtung könnte der Standort als Teil der städtebaulichen Entwicklung am Ottoplatz bei positiver Evaluierung darüber hinaus Teil eines zu ent- wickelnden Gesamtsystems für urbane Logistikinfrastruktur werden, über welches interessierte Un- ternehmen die Zustellungen an gewerbliche Kunden und Privatkunden mit emissionsarmen Fahrzeu- gen abwickeln können und auch der ansässige Handel zukunftsweisend sein Zustellgeschäft abwi- ckeln kann. Zu einem solchen Gesamtsystem können langfristig u. a. mehrere Mikrodepot-Standorte und Standorte für neutrale Paketstationen im gesamten Stadtgebiet Kölns zählen, die ein Netz logisti- scher Infrastruktur über Köln spannen. 4. Verkehrliche Auswirkungen Die 37 Stellplätze auf der öffentlichen Parkplatzfläche im Bereich des Ottoplatzes entfallen für den Zeitraum von drei Jahren ersatzlos. Zudem entfallen durch die Übergangsnutzung des Parkplatzes ebenfalls 37 Stellplätze aus dem Bewohnerparken Deutz I. Es wird erwartet, dass die Zahl der Querungsvorgänge des Radweges (Ein-/Ausfahrt Parkplatz) durch den motorisierten Verkehr zurückgeht, da das zu erwartende Güterverkehrsaufkommen, welches das Depot andient, im Vergleich unter dem derzeitigen Verkehrsaufkommen des Parkplatzes liegt, wel- ches durch Kurzzeitparken (Parkscheinautomat, maximale Parkdauer drei Stunden) eine hohe Wech- selfrequenz der belegten Stellplätze aufweist. Ein Verkehrsgutachten ist aufgrund des zu erwartenden Verkehrsrückgangs nicht erforderlich. Die Verwaltung prüft verschiedene Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit für den Fuß- und Radverkehr, welche vor Installation der Logistikinfrastruktur umzusetzen sind. Hierbei sind neben entsprechender Hinweisbeschilderung auch verkehrstechnische Lösungen wie eine Lichtsig- nalanlage möglich. Eine Anpassung der Lichtsignalsteuerung ist nicht vorgesehen. Weiterhin soll im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auf die besondere verkehrliche Situation hingewiesen werden. Die verkehrlichen Auswirkungen auf den städtischen Wirtschaftsverkehr werden im Rahmen des För- derprojektes durch einen externen Gutachter untersucht und evaluiert. Nach Abschluss des Projekt- zeitraums werden die zuständigen Gremien über die Evaluierungsergebnisse unaufgefordert infor- miert. 5. Externe Vergabe Mit diesem Beschluss soll neben den Bauleistungen die Planung zur Einrichtung der Leichtbauhallen, die Erstellung des zugehörigen Leistungsverzeichnisses und die Evaluation, die aus Kapazitätsgrün- den extern vergeben werden muss, sichergestellt werden. 6. Kosten Für die Planung und den Bau des Mikrodepots in Köln-Deutz werden derzeit städtische Gesamtpro- jektkosten in Höhe von rd. 717.000 € brutto erwartet. Hierin enthalten sind Planungs- und Bauma- nagementkosten in Höhe von rd. 79.000 € brutto und Evaluierungskosten von rd. 7.000 € brutto. Die Kosten für die Leichtbauhallen inklusive Strom- und Wasseranschluss, Ausstattung, Kühlzelle und Einfriedung der Fläche betragen rd. 557.000 € brutto, für Flächenherstellung und Verkehrssicherung werden rd. 38.000 € brutto veranschlagt. Für Bürgerinformation und Öffentlichkeitsarbeit sind 24.000 € brutto vorgesehen. Für den späteren möglichen Rückbau nach dem Zeitraum der Übergangsnutzung (drei Jahre) werden voraussichtlich rd. 12.000 € brutto benötigt. Weiterhin kommt es durch den Entfall der Stellplätze auf der Fläche zu Ertragsverlusten in Höhe von jährlich ca. 94.000 €. 6 7. Fördermittel Die Errichtung eines Mikrodepots ist nach der Förderrichtlinie „Städtische Logistik“ des Bundesminis- teriums für Verkehr und Infrastruktur (BMVI) förderfähig. Die Verwaltung hat einen entsprechenden Förderantrag erarbeitet, diesen am 31.08.2021 beim BMVI eingereicht und am 04.12.2021 den positi- ven Förderbescheid erhalten. Der Fördermittelgeber hat Kosten in Höhe von rd. 582.700 € als zuwendungsfähig anerkannt. Die Förderzuwendung des BMVI beträgt bei einem Fördersatz von 60 % auf Basis der zuwendungsfähi- gen Kosten rd. 349.600 €. Die Stadt Köln als Zuwendungsempfängerin hat dafür zu sorgen, dass die geförderten Infrastrukturen bei einem Fördersatz von bis zu 60 % mindestens für die Dauer von drei Jahren betriebsbereit vorge- halten werden. Weiterhin ist die Stadtverwaltung bestrebt, gemeinsam mit dem Betreiber im An- schluss an diese drei Jahre einen alternativen Standort für das Mikrodepot zu finden. 8. Finanzierung Die Gesamtkosten für die Planung und den Bau des Mikrodepots belaufen sich auf 717.000 € brutto. Investive Finanzmittel für die Errichtung eines Mikrodepots sind im Haushaltsplan 2022 nicht veran- schlagt. Vor dem Hintergrund, dass sämtliche geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrs- und damit Stickstoffbelastung schnellstmöglich umgesetzt werden sollen sowie der Tatsache, dass Fördermittel des BMVI zeitnah abzurufen sind, ist eine Auftragsvergabe in 2022 zwingend geboten. Zur Sicherstellung der Finanzierung der investiven Auszahlungen ist gem. § 83 I GO NW eine außer- planmäßige Bereitstellung von Auszahlungsermächtigungen in Höhe von 65.000 € im Teilfinanzplan 1201 – Straßen, Wege, Plätze –, in der Teilplanzeile 8 – Auszahlung für Baumaßnahmen –, bei der neu zu bildenden Finanzstelle 6800-1201-1-0002- Mikrodepot Ottoplatz im Haushaltsjahr 2022 erfor- derlich. Die Deckung erfolgt durch entsprechende Wenigerauszahlungen im gleichen Teilfinanzplan sowie gleicher Teilplanzeile bei der Finanzstelle 6601-1201-1023 - Geestemünder Straße, Haushalts- jahr 2022. Aufgrund einer Anpassung des Baubeginns im Rahmen der Zeit-Maßnahmen-Planung bei der Geestemünder ist absehbar, dass die dort veranschlagten Mittel im Haushaltsjahr 2022 nicht, wie ursprünglich geplant, in voller Höhe im Haushaltsjahr 2022 abfließen werden Um den zwingend notwendigen Auftrag vergeben zu können, werden darüber hinaus außerplanmä- ßige Verpflichtungsermächtigungen gem. § 85 I GO NW im Haushaltsjahr 2022 in Höhe von 633.000 € zu Lasten des Haushaltsjahres 2023 sowie von 7.000 € zu Lasten des Haushaltsjahres 2024 im Teilfinanzplan 1201, Straßen, Wege, Plätze bei neuer Finanzstelle 6800-1201-1-0002- Mikrodepot Ottoplatz, Teilplanzeile 8 (Auszahlung von Baumaßnahmen) erforderlich. Die Deckung erfolgt durch im gleichen Haushaltsjahr nicht benötigte Verpflichtungsermächtigungen in gleicher Höhe sowie im gleichen Teilfinanzplan, welche bisher bei Finanzstelle 6601-1201-5-1023 - Geestemünder Straße, zu Lasten von Hj. 2023 sowie 2024 veranschlagt sind. Die zur Ablösung der Verpflichtungsermächtigung benötigten Kassenmittel bei der o. g. neuen Fi- nanzstelle werden im Rahmen des Veränderungsnachweises zum Haushaltsplan 2023/2024 einge- plant. Darüber hinaus wird im Teilergebnisplan 1201 ab dem Haushaltsjahr 2023 ff. ein entsprechender An- satz in der Teilplanzeile 14 – Bilanzielle Abschreibungen in Höhe von jährlich 35.850 € berücksichtigt. Des Weiteren wird in der Teilplanzeile 2, Zuwendungen und allgemeine Umlagen, für die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten ein Ansatz in Höhe jährlich17.480 € berücksichtigt. Die in den Jahren ab 2023 und 2024 erforderlichen Aufwendungen wird das Dezernat für Mobilität innerhalb des zugewiesenen Budgets im Rahmen der flexiblen Mittelbewirtschaftung abdecken. Das Dezernat für Mobilität wird im Rahmen der Haushaltsplanaufstellungsprozesse 2025 ff. innerhalb des dann jeweils zugewiesenen Budgets die erforderlichen Mittel für die bilanziellen Abschreibungen, 7 ggf. durch Umschichtungen, vorsehen. Sollte nach dem Nutzungszeitraum von 3 Jahren ein Rückbau des Depots erforderlich sein, werden die benötigen Mittel i. H. v. 12.000 € im Zuge der Haushaltsplananmeldung 2025 ff im Teilergebnis- plan 1201 - Straßen, Wege, Plätze in der Teilplanzeile 13 – Aufwendungen für Sach- und Dienstleis- tungen – bedarfsgerecht eingeplant. 9. Rechnungsprüfungsamt Die Kostenberechnung der Maßnahme wurde dem Rechnungsprüfungsamt vorgelegt. Die Stel- lungnahme des Rechnungsprüfungsamtes ist der Anlage 2 zu entnehmen. 10. Klimatische Auswirkungen Die Verwaltung verfolgt das Ziel, die sektorspezifischen Beiträge zum Klimaschutz zu erfüllen. Die hier dargestellte Maßnahme fördert eine sichere und bedarfsgerechte Infrastruktur und trägt somit zur Leistungsfähigkeit des Verkehrssystems bei. Dies ist systemimmanent und fördert eine effiziente so- wie ressourcenschonende Verkehrsabwicklung. Durch die Einrichtung eines Mikrodepots und den Einsatz emissionsarmer Fahrzeuge bei Zustellun- gen und Abholungen im Projektgebiet Deutz/Kalk werden durch eine Reduzierung der Fahrleistungen mit herkömmlichen Zustellfahrzeugen Emissionseinsparungen (Lärm, Luftschadstoffe (NOx), Treib- hausgase (CO2), Feinstaub (PM)) sowie eine Verbesserung des Verkehrsflusses erwartet. Für das Gesamtprojekt wird daher eine jährliche Ersparnis von ca. 125 Tonnen CO2-Äquivalent er- wartet (siehe Anlage 4). 11. Dringlichkeitsbegründung Aufgrund der gemeinsamen Projektentwicklung zwischen der Stadt Köln, der Smart City | DB und den potenziellen Nutzenden hat das Mikrodepot deutlich an Umfang gegenüber der ersten Einschätzung durch die Verwaltung gewonnen (vgl. Vorlagen-Nr.: 1738/2021). Mit der Abgabe des Förderantrages lagen neun Absichtserklärungen von Unternehmen zur Nutzung eines Mikrodepots in Deutz vor. Auf- grund der mitgeteilten Bedarfe dieser Unternehmen musste die Planung entsprechend angepasst und u. a. ein zunächst als mögliche spätere Erweiterungsfläche vorgesehener Bereich mit einer weiteren Halle überplant werden. Der Projektumfang und die geschätzten Gesamtkosten haben sich daher deutlich erhöht. Der dringende Bedarf der Unternehmen zur Nutzung einer solchen anbieterneutralen Infrastruktur wurde durch die hohe Nachfrage und Teilnahmebereitschaft nochmals verdeutlicht. Aufgrund der umfassenden verwaltungsinternen Abstimmungen für das Pilotprojekt sowie den fortlau- fenden Abstimmungen mit den potenziellen Unternehmen konnte eine fristgerechte Einbringung in den Sitzungslauf nicht erfolgen. Die Beschlussfassung in der Ratssitzung nach den Herbstferien 2022 ist jedoch zwingend notwendig, um die für den Pilotversuch erforderlichen weiteren Schritte im Herbst 2022 beginnen zu können. Der Bewilligungszeitraum der Förderung begann am 01.01.2022 und endet am 31.07.2023. Die ent- sprechenden Mittel können demnach auch nur in diesem Zeitfenster abgerufen und ausgeschöpft werden, ansonsten verliert die Stadt den Förderanspruch. Um die angestrebte Umsetzung des Pro- jekts ab dem 4. Quartal 2022 nicht zu gefährden, ist es erforderlich, mit der Vergabe der Leistungen an die externen Dienstleistenden zur Errichtung des anbieterneutralen Mikrodepots frühestmöglich beginnen zu können. Das Mikrodepot ist entsprechend den Förderbedingungen mindestens drei Jahre betriebsbereit vor- zuhalten. Die Fläche im Bereich des Ottoplatzes soll im Anschluss an das Förderprojekt vermarktet werden. Dieser Prozess ist stark davon abhängig, wann mit der Umsetzung des Mikrodepots gestar- tet werden kann. Eine spätere Inbetriebnahme verzögert den anschließenden Vermarktungsprozess. Ein rechtzeitiger Projektstart ist neben der hohen Bedarfe seitens der potenziellen Nutzenden eben- 8 falls erforderlich, da das geplante Projekt Teil des unterzeichneten Smart City Memorandum of Un- derstanding (MOU) zwischen der Stadt Köln, der Deutsche Bahn AG und der Nahverkehr Rheinland GmbH ist. Dieses MOU läuft nach derzeitigem Stand Ende 2022 aus. Damit das Mikrodepot in Köln- Deutz Teil dieses MOU werden kann, muss das Projekt bis dahin final beschlossen, die konkrete Pla- nung gestartet und der Betreibervertrag mit der Deutschen Bahn abgeschlossen sein. Vor dem Hintergrund, dass sämtliche geeignete Maßnahmen zur Reduzierung der Verkehrs- und damit Stickstoffbelastung schnellstmöglich umgesetzt werden sollen sowie der Tatsache, dass För- dermittel des BMVI zeitnah abzurufen sind, ist eine Auftragsvergabe in 2022 zwingend geboten. Dies begründet die Dringlichkeit dieser Vorlage. Eine Beschlussfassung in der nächsten fristgerecht zu erreichenden Sitzung der Gremien würde bedingen, dass die Vergabe bis zu diesem Zeitpunkt nicht realisiert werden kann und es zu deutlichen Verzögerungen in der Umsetzung kommt und die Stadt Köln ihren Förderanspruch verlieren könnte. Anlagen Anlage 1_Öffentlichkeitsbeteiligung Anlage 2_Stellungnahme RPA Anlage 3_Lageplan östl. Ottoplatz Anlage 4_Ermittlung der Treibhausgasminderung Anlage 4a_Projektantrag der Stadt Köln Anlage 4b_Zuwendungsbescheid
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    S e i t e 1 | 32 Projektantrag der Stadt Köln Anbieterneutrales Multi-User Mikrodepot Köln-Deutz Im Rahmen des Förderprogramms „Städtische Logistik“ des B MVI vom 5. Juli 2019 Inhaltsverzeichnis Ausführende Stelle/ Zuwendungsempfänger ........................................................................... 2 Zusammenfassung des Vorhabens .......................................................................................... 3 Vorhabenbeschreibung Mikrodepot Köln-Deutz ....................................................................... 4 Ausgangslage ....................................................................................................................... 4 Übergeordnete Ziele ............................................................................................................. 6 Projektbeschreibung ................................................................................................................. 8 Projektgebiet und Standort ................................................................................................... 8 Allgemeine Projektziele ...................................................................................................... 10 Leistungsbeschreibung Anbieterneutrales Mikrodepot ....................................................... 11 Abgrenzung und Weiterentwicklung zu bestehenden Pilotprojekten .................................. 14 Paketaufkommen/ Kapazität ............................................................................................... 14 Verkehrliche Auswirkungen ................................................................................................ 16 Umweltrelevante Auswirkungen ......................................................................................... 17 Weiteres Vorgehen ............................................................................................................. 19 Öffentlichkeitsarbeit ............................................................................................................ 20 Wirtschaftlichkeit .................................................................................................................... 22 Arbeits- und Zeitplanung ........................................................................................................ 25 Finanzierungs- und Kostenplan .............................................................................................. 27 Mikrodepot Köln Deutz || Aufbau- und Ausstattungspositionen .......................................... 27 Erläuterungen zu den Kostenpositionen ............................................................................. 28 Notwendigkeit der Zuwendung ............................................................................................... 30 Absichtserklärungen ............................................................................................................... 31 Anlagen .................................................................................................................................. 32 Anlage 4a S e i t e 2 | 32 Ausführende Stelle/ Zuwendungsempfänger Die Stadt Köln ist mit über einer Millionen Einwohnenden die viertgrößte Stadt Deutschlands. Die Stadt sieht in der Verkehrspolitik erhebliche Herausforderungen und möchte Bedingungen dafür schaffen, dass der innerstädtische Lieferverkehr künftig zu einem größtmöglichen Anteil über emissionsarme Lieferfahrzeuge wie Fahrzeuge mit Elektroantrieb und mithilfe von Las- tenfahrrädern abgewickelt wird. Im Rahmen von Fördermaßnahmen zur Digitalisierung kom- munaler Verkehrssysteme (Digi 1-4, S, L) wurden in den letzten Jahren Projekte zur Digitali- sierung des Verkehrs, der Verkehrssteuerung und Luftreinhaltemessung, welche jeweils zu 50 % durch Bundesmittel gefördert wurden, umgesetzt. Weiterhin setzt sich die Stadt Köln für die Etablierung von Lastenfahrrad-Angeboten ein, beispielhaft sei hier auf ein dreijähriges Pro- gramm zur Förderung von gewerblich und privat genutzten Lastenfahrrädern mit einem Volu- men von rund 2,8 Millionen Euro, die Schaffung von Stellplätzen in Geschäftsstraßen der Be- zirkszentren sowie den Verleih von E-Lastenfahrrädern in den Bürgerzentren verwiesen. Dieser Projektantrag wird von der Stadt Köln als Fördernehmerin unter der Federführung des Amtes für Straßen und Verkehrsentwicklung gestellt. Das Amt für Straßen und Verkehrsent- wicklung der Stadt Köln sorgt mit seiner Arbeit dafür, dass die Anforderungen an eine moderne Verkehrsentwicklung zugleich umweltbewusst und zukunftsfähig erfüllt werden. Die Umset- zung des Pilotprojektes wird koordiniert durch die Abteilung Verkehrsplanung. Innerhalb der Stadtverwaltung werden unter anderem die folgenden Ämter beteiligt:  Amt für Verkehrsmanagement  Amt für Stadtentwicklung und Statistik  Stadtplanungsamt. S e i t e 3 | 32 Zusammenfassung des Vorhabens Geplant ist die Errichtung eines Mikrodepots in Köln-Deutz in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Messe-Deutz, zur Innenstadt Deutz und zum Stadthaus. Von hier aus finden Transporte in die Stadtteile Deutz, Kalk, Mülheim und Humboldt/ Gremberg emissionsfrei mittels Cargobikes, Light-Electric-Vehicles oder nicht fossil angetriebenen Nutzfahrzeugen zur Einsparung von Treibhausgasen, Lärmemissionen und verkehrsentzerrend statt. Das Vorhaben ist ein Multi-User-Depot und es beteiligen sich neun Unternehmen aus unter- schiedlichen Teilbereichen des Güterverkehrs, die bereits Erfahrungen in der Nutzung von Mikrodepots und emissionsfreien Fahrzeugen mitbringen, im Selbsteintritt oder durch den Ein- satz von Subunternehmern. Ein Teil ihres Sendungsvolumens wird am Mikrodepot zur Zustel- lung an private und gewerbliche Empfänger ab gegeben. Auch von Versendern in d ie o.g. Stadtteile übergebende Sendungen werden hier für den Weitertransport abgeholt. Das Mikrodepot wird von der Stadt Köln mit Fördermitteln des BMVI auf einer städtischen Parkplatzfläche attraktiv gestaltet, im 1. Halbjahr 2022 errichtet und drei Jahre bis 2025 über eine Unterbeauftragung betrieben. Der beauftragte Betreiber stimmt die Nutzung der Gemein- schaftsflächen ab, kauft benötigte Dienstleistungen ein und stellt diese den Nutze nden als Betriebskosten in Rechnung. Eine Miete wird nicht fällig, die Nutzenden müssen aber für Zwi- schen- und Abschlussberichte einem, noch von der Stadt Köln zu bestimmendem, wissen- schaftlichem Partner monatlich Daten zur Emissionsberechnung liefern. Mehrere Ziele sollen erreicht werden: Neben der Emissionseinsparung im Vorhabenzeitraum auch die Beurteilung der Effizienz der Steuerungsprozesse, des Equipments und der Aufbau- ten, die Definition der Betreiberrolle und dass Erstellen von Vertragsstandards. Werden diese Ziele erreicht oder Anpassungen empfohlen, kann die Übertrag ung ähnlicher Vorhaben auf andere Standorte in Köln, im Gebiet des Nahverkehr Rheinland (NVR) oder in anderen deut- schen Städten erfolgreich gestaltet werden. Hierzu veröffentlicht die Stadt Köln die Erkennt- nisse. Die Realisierung von Mikrodepots ist Gegenstand des Förderprogramms „Städtische Logistik“ des BMVI und auch Bestandteil des Memorandum of Unterstanding zwischen der Stadt Köln, dem Nahverkehr Rheinland und der Deutschen Bahn AG. Letztere unterstützt die Stadt Köln bei Vorbereitung, Durchführung und Übertragung des Mikrodepot-Vorhabens. Sofern kein an- derer Betreiber gefunden wird, wird die DB Station&Service AG die Betreiberschaft für min- destens 18 Monate übernehmen. S e i t e 4 | 32 Vorhabenbeschreibung Mikrodepot Köln-Deutz Ausgangslage Der Rat der Stadt Köln hat im Sommer 2019 den Klimanotstand ausgerufen. Oberbürgermeis- terin Henriette Reker hat daraufhin die Erreichung der Klimaneutralität Kölns als wichtiges Ziel erklärt. Zur Erreichung des Ziels wurde 2020 der Klimarat Köln eingerichtet, ein Impulsgeber für ein klimaneutrales Köln. Zur Erreichung der Klimaneutralität der Stadt entwickelt der Klima- rat derzeit einen Fahrplan mit ehrgeizigen Zwischenzielen zur Minderung der Treibhaus- gasemissionen bis 2030 für alle Sektoren: Energie, Gebäude, Mobilität und Logistik, Industrie, Ernährung und Konsum. Im Jahr 2030 sollen die gesamtstädtischen Emissionen von Treib- hausgasen gegenüber 1990 mindestens halbiert sein. Die jährlichen Emissionen von Treib- hausgasen sollen dann höchstens noch 6 Millionen Tonnen betragen. In 2015 betrugen die jährlichen THG-Emissionen in Köln ungefähr noch 10 Millionen Tonnen. Die Stadtgesellschaft erwartet, dass die Aktivitäten zur Smart City und Nachhaltigkeit, zu einer Weiterentwicklung der Mo bilität und des Verkehrs so wie zur Verbesserung der städtischen Aufenthaltsqualität verstärkt werden. Die Verkehrswende in Köln hat daher einen breiten Kon- sens in der Bevölkerung. Konkret unterstützt die Stadt Köln mit dem Projekt „Anbieterneutrales Mikro depot in Köln- Deutz“ die Umsetzung und Weiterentwicklung folgender, bereits in der Stadt Köln vorhandener Konzepte und Zielbilder:  Köln mobil 2025  Stadtentwicklungskonzept Logistik  Green City Masterplan  Kölner Stadtperspektiven 2030+  Smart City Das Wachstum im Online-Handel liegt in Deutschland seit Jahren über dem Wirtschaftswachs- tum, durch die Pandemie wurden die Leistungen der Onlinehändler, insbesondere in den Seg- menten KEP-Dienste (Kurier-, Express- und Paketdienste) und Lebensmittelhandel noch ein- mal deutlich stärker nachgefragt. Das Wachstum im Bereich KEP lag 2020 bei 10,9 %, die Lieferungen an Endkunden (B2C) erfuhr sogar ein Wachstum von 18,6 %.1 Im Online-Lebens- mittelhandel haben sich 2020 die Umsätze verdoppelt. 2 Der Onlineanteil am gesamten Han- delsvolumen liegt insgesamt bei 12,6 % – ohne Food bereits bei 18 %. Sowohl bei der Zahl der Online-Einkaufenden als auch beim individuellen Online-Umsatz ist in den letzten Jahren ein kontinuierliches Wachstum zu verzeichnen.3 Köln ist mit rund 1,1 Mio. Einwohnenden und einer positiven Einwohnerentwicklung die größte Metropole Nordrhein-Westfalens und einer der führenden Logistik-Standorte in Deutschland. Auch zukünftig wird mit weiterem Wachstum gerechnet. Dies belegen vor allem die großen 1 KEP-Studie 2021 – Analyse des Marktes in Deutschland. Eine Untersuchung im Auftrag des Bun- desverbandes Paket und Expresslogistik e. V. (BIEK), erstellt durch KE Consult 2 Lebensmittel online: Ein Milliardenmarkt wird verteilt, Wirtschaftswoche vom 15.01.2021, https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/rewe-picnic-und-co-lebensmittel-online-ein-milliardenmarkt- wird-verteilt/26818142.html 3 Online Monitor 2021, Studie im Auftrag des HDE Handelsverband Deutschland, erstellt durch IFH Köln S e i t e 5 | 32 Neubauvorhaben (z. B. Deutzer Hafen, Kreuzfeld, Parkstadt Süd) der Stadt. Mit 350.000 Ein- pendelnden und 165.000 Auspendelnden ist Köln nicht nur eine große Wohn-, sondern auch Arbeitsstadt, deren Tagesbevölkerung bei 1,3 Mio. Personen liegt. 4 Die Ausgangsituation für die urbane Logistik in Köln stellt sich derzeit wie folgt dar: Zuneh- mende Urbanisierung, Veränderungen im Konsumverhalten, die Digitalisierung der Logistik und der Wandel der persönlichen Mobilität stellen Städte und Gemeinden vor große Heraus- forderungen.  Verkehrszunahme und Erhöhung der zurückgelegten Distanzen, Reduzierung des Ver- kehrsflusses mit den damit verbundenen negativen Effekten für Umwelt (Emissionen) und Wirtschaft (Staukosten) im Personen- und Wirtschaftsverkehr.  Konkurrierende Nutzungen bei zunehmender städtischer Flächenknappheit, insbeson- dere auch im öffentlichen Raum zwischen den Verkehrsteilnehmenden. Gleichzeitig werden bei Gewerbeansiedlungen Flächen für den ruhenden Verkehr vorgehalten, die ausschließlich zu Spitzenauslastungszeiten benötigt werden.  Wachstum des Online-Handels bei gleichzeitiger Reduzierung von Sendungsgrößen und Ineffizienzen bei den Logistikdienstleistern.  Wunsch der Innenstadtbevölkerung und Stadtgesellschaft nach einer höherer Aufent- haltsqualität und Immissionsreduzierung. Neben der Versorgung von Handel und Gewerbe tritt zunehmend auch die Bevölkerung durch das Bestellverhalten als Gestalter*in an den Enden der Logistikketten auf. Zunehmende Be- stellvorgänge führen zu mehr Lieferverkehren in der Stadt und im ungünstigsten Falle auch zu vermehrten Behinderungen der anderen Verkehrsteilnehmenden durch falsch haltende Liefer- fahrzeuge. Erschwerend kommt noch hinzu, dass durch die Corona-Pandemie der E-Com- merce laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel im ersten Halbjahr 2020 ein Plus von 9,2 % verzeichnen konnte, also eine noch stärkere Belastung der Städte durch B2C- Verkehre zu verzeichnen ist. Eine aktuelle Untersuchung der Industrie- und Handelskammer zu Köln hebt hervor: „Das KEP-Sendungsvolumen in Köln lag in 2019 bei 49 Mio. Sendungen. Pan- demiebedingt ist in 2020 ein starker Anstieg auf 54 Mio. Sendungen zu ver- zeichnen. Treiber ist das X2C-Segment infolge der Marktanteilsgewinne des Online-Handels während der Corona-Pandemie. Das dynamische Wachstum wird sich kurzfristig fortsetzen und erst mittelfristig ab 2025 wieder abflachen. Für 2030 ist mit 90 Mio. Sendungen zu rechnen. […] Für das Jahr 2019 wird der Umfang des General Cargo-Verkehrsaufkommens auf 33 Mio. Tonnen geschätzt. Es ist davon auszugehen, dass das Aufkom- men im Jahr 2020 niedriger ausgefallen ist. [..] Für den Transport der KEP-Sendungen und für die Auslieferung des General Cargo-Aufkommens sind in Köln täglich rund 9.600 Fahrzeuge unterwegs, Tendenz steigend.“ 5 4 Laden und Liefern im Kölner IHK-Bezirk – Handlungsempfehlungen für die letzte Meile, KE Consult im Juni 2021 5 Laden und Liefern im Kölner IHK-Bezirk – Handlungsempfehlungen für die letzte Meile, KE Consult im Juni 2021, S. 10 S e i t e 6 | 32 Durch die aufgezeigten Herausforderungen im Bereich der urbanen Logistik ändert sich auch der Flächen- und Raumbedarf der Wirtschaft und des Handels in den Städten. Derzeit sind insbesondere aufgrund der mangelnden Flächenverfügbarkeit die Möglichkeiten und Chancen für eine nachhaltige urbane Logistik beschränkt. Die vorhandenen Logistikinfrastrukturen sind aus einzelunternehmerischer Sicht optimiert, teilweise aber nur zu bestimmten Zeiten voll aus- gelastet. Übergeordnete Ziele Mit dem Ratsbeschluss „Position der Stadt Köln zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans“ vom 06.02.2018 und mit Beschluss des Green City Masterplans am 11.09.2018 wurden Maß- nahmen beschlossen, die auf eine Ausweitung des emissionsarmen bzw. emissionsfreien Lie- ferverkehrs abzielen. Die Einrichtung eines zeitlich befristeten Mikrodepots unterstützt die Maßnahme Nr. 4.6: „Förderung emissionsarmer bzw. emissionsfreier Lieferverkehr - Elektro- mobilität im Lieferverkehr“ des Maßnahmenprogramm Green City Masterplan sowie die vom Rat beschlossenen Leitlinien und Handlungsempfehlungen des Stadtentwicklungskonzepts Logistik (StEK Logistik) im Bereich innerstädtischer Wirtschaftsverkehr mit dem Ziel, negative Auswirkungen von Liefervorgängen zu reduzieren. Das geplante Projekt ist außerdem Teil des im September 2019 unterzeichneten Smart City Memorandum of Understanding (MOU) zwischen der Stadt Köln, der Deutsche Bahn AG und der Nahverkehr Rheinland GmbH. Die Vertragspartner haben aufgrund der Interessenslage die Absichtserklärung geschlossen, gemeinsame Initiativen zur Optimierung der urbanen Mo- bilität und Logistik, des Mobilitätsmanagements sowie der besseren Vernetzung von Bahnhö- fen, Mobilität und Infrastruktur umzusetzen. Gemeinsam wurde unter anderem ein Konzept für Mikrodepots erstellt, von denen aus Pakete und sonstige Waren mit Hilfe von emissionsarmen Kleinstfahrzeugen ausgeliefert werden. Die Implementierung von Mikro depots im Stadtgebiet leistet einen wichtigen Beitrag, um auf der letzten Meile den Transport von Waren mit klimaneutralen Transportmitteln voran zu brin- gen. Großlastenfahrräder und andere kleine E-Lieferfahrzeuge unterhalb der P kw-Klasse er- setzen konventionell angetriebene Lieferfahrzeuge, fahren lokal emissionsfrei, sparen dadurch CO2 ein und reduzieren Lärm, operieren aber wirtschaftlich nur in kleinen Radien. Der Knappheit der Verfügbarkeit an Flächen kann durch die Nutzung einer Fläche durch meh- rere Logistiker bzw. für mehrere Güterströme begegnet werden. Nicht alle Güter müssen zur gleichen Zeit in die Stadt. Eine sequentielle Nutzung von Mikrodepots kann die gleiche Fläche für mehrere Logistiker erschließen und somit mehr Umschlagsvolumen für das Lastenrad er- möglichen. Zusätzlich erzeugt die Nutzung einer Fläche durch mehrere Anbieter “economies of scale” und erschließt Flächen, die für einen einzelnen Logistikdienstleister zu teuer wären. Kooperative Konzepte, bei denen sich mehrere Logistiker nebeneinander eine Fläche teilen sind durch Pilotprojekte bekannt. Jedoch besteht der Bedarf, ein Verfahren zu entwickeln und zu erproben, wie ein zeitliches Nacheinander (und auch Nebeneinander) technisch und orga- nisatorisch realisiert werden kann. Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung innovativer und nachhaltiger Zu- kunftslösungen in der Zustellung von Gütern. Durch die kooperative Nutzung des Mikrodepots von verschiedenen Logistikern können die knappen innerstädtischen Flächen effizienter ge- nutzt werden, davon profitieren die Stadt, die Unternehmen und nicht zuletzt die Bevölkerung. Bisher galten als Logistiker insbesondere Unternehmen der Paketbranche als potenzielle Hauptnutzende aufgrund der Sendungsgrößen, flächendeckend eingesetzten Fahrzeugen S e i t e 7 | 32 und Sichtbarkeit im Straßenraum. Diese machen aber nur einen Bruchteil aller Lieferverkehre aus. Neben Stückgutspeditionen, welche auch viele Sendungen unterhalb von 100 kg bewe- gen, werden auch gezielt Handels- oder Produktionsunternehmen angesprochen, die eigene Auslieferfahrer oder Subunternehmer einsetzen, bespielhaft sind hier regionale Anbieter von Obst- und Gemüsekisten oder Service- und Wartungsdienste genannt. S e i t e 8 | 32 Projektbeschreibung Projektgebiet und Standort Im hochverdichteten Stadtbezirk „Innenstadt“ leben rund 130.000 Menschen. Der rechtsrhei- nische Stadtteil Deutz ist mit rund 5,24 km² der flächengrößte Stadtteil im Bezirk Innenstadt. Mit seinen rund 15.500 Einwohnenden in 8.800 Haushalten weist der Stadtteil Deutz von allen Stadtteilen im Bezirk Innenstadt die niedrigste Einwohnerdichte auf. Der Stadtteil ist auch ge- prägt von den großen Strukturen der Köln-Messe, der Lanxess-Arena, sowie dem ehemaligen Hafen Köln-Deutz. Letzterer wird als Umschlags- und Industriestandort aufgegeben und der Stadtentwicklung zur Verfügung gestellt. Mit der größten Niederlassung der Stadtverwaltung und zahlreichen weiteren Bürokomplexen ist der Stadtteil außerdem Arbeitsort für zehntau- sende Beschäftige. Begrenzt wird der Stadtteil im Westen durch den Rhein, von Süden bis zum Osten durch die für den Bahnknoten Köln bedeutenden Gleisbauwerke von der Südbrü- cke bis zum Bahnhof Köln-Deutz. Im Norden von Deutz schließt der Messe- und Medienkom- plex an. An den Stadtteil Deutz grenzen von Nord nach Süd die Stadtteile Mülheim, Buchforst, Kalk, Humboldt/ Gremberg und Poll. Mit Ausnahme des Stadtteils Buchforst, der fast aus- schließlich von einer Wohnnutzung geprägt ist, zeichnen sich die angrenzenden Stadtteile ebenso wie Deutz durch ein dichtes Nebeneinander von Wohnen, Kerngebieten, Sonderbau- flächen und Gewerbegebieten aus. Im Süden der Stadtteile Mülheim und Kalk sind zudem Industrieflächen angesiedelt. Im Projektgebiet wohnen insgesamt rund 116.000 Einwohnende, davon in  Deutz 15.500  Poll 11.300  Humboldt/Gremberg 15.100  Kalk 24.100  Buchforst 7.500  Mülheim 42.600 Die Bevölkerungszahl entspricht damit einer kleineren Großstadt. Aufgrund der vielfältigen Nutzungen unterscheidet sich das Projektgebiet von anderen Kölner Stadtteilen u.a. in der Bevölkerungsdichte (Abbildung 1). S e i t e 9 | 32 Abbildung 1: Bevölkerungsdichte (2020) nach Stadtteilen Im Umfeld des Ottoplatzes bzw. des dortigen Parkplatzes stehen verschiedene Baumaßnah- men einem kurzfristigen Beginn des vorgesehenen Vermarktungsprozesses entgegen, sodass für einen befristeten Zeitraum die Fläche des Parkplatzes am Ottoplatz für eine Übergangs- nutzung zur Verfügung stehen kann. Neben der Inanspruchnahme der Grünfläche zwischen dem Parkplatz des Ottoplatzes und der Kreuzung Opladener Straße/ Deutz-Mülheimer-Straße als Baustelleneinrichtungsfläche für die Neugestaltung und Brandschutzsanierung des Bahn- hofes Deutz/ Messe, ist für die kommenden Jahre mit weiteren Einschränkungen und gegebe- nenfalls Anforderungen an Flächenbedarfe durch Baustellen im Umfeld zu rechnen. Die Opladener Straße in Deutz ist eine bedeutende Verkehrsachse im Rechtsrheinischen. Der dort befindliche Parkplatz in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Messe-Deutz soll langfristig ent- fallen und die Fläche der Stadtentwicklung zugeführt werden. Das Mikrodepot soll über eine Zu- und Abfahrt an die Opladener Straße angebunden werden und verfügt über eine Fläche von rund 1.100 m², welche vollumfänglich für das Pilotprojekt zur Verfügung stehen. Die Flä- che ist in Ost-West-Richtung rund 88m lang und in Nord-Süd-Richtung zwischen 14 und 15m breit. Die Organisation der Einzelelemente (Hallen, Sanitärcontainer und Parken wird im wei- teren Projektverlauf mit den beteiligten Akteuren ausgearbeitet. Eine Möglichkeit der Flächen- organisation zeigt Abbildung 2. Durch die Aufteilung des Mikrodepots in zwei Hallen kann ei- nerseits eine der Entzerrung von Peaks erreicht werden und andererseits durch eine Ausstat- tung für gekühlte Güter für einen Teilbereich des Hubs den unterschiedlichen kosteneffizient Bedürfnissen Rechnung getragen werden. Mikrodepot Deutz S e i t e 10 | 32 Abbildung 2: Skizze Mikrodepot Köln Deutz In ersten Sondierungsgesprächen mit möglichen Unternehmen wurde signalisiert, dass die verfügbare Fläche in Deutz – in Abhängigkeit von der baulichen und organisatorischen Um- setzung des Mikrodepots – die Möglichkeit bietet, auch die angrenzenden Quartiere und Stadt- viertel zu bedienen. Allgemeine Projektziele Im Rahmen der Übergangslösung soll die öffentliche Parkplatzfläche im Bereich des Ottoplat- zes als Standort für ein Mikrodepot und in der Gesamtbetrachtung für ein Mikrodepot mit der möglichen Ansiedlung von ergänzenden Angeboten wie beispielsweise einer Lade- und Ser- vicestation für E-Lastenräder dienen. Ziel der Maßnahme ist eine weitestgehend emissions- freie Zustellung von überwiegend kleinvolumigen Paket-Sendungen sowie Sendungen aus den Segmenten Food, Stückgut und weiteren Produkten auf der letzten Meile. Darüber hinaus und an die logistische Nutzung anknüpfend sollen weitere Nutzungen aus dem Bereich Mobilität am Standort bzw. im direkten Umfeld angesiedelt werden, welche die Ange- bote der bereits eingerichteten Mobilstation (Bereich Charles- de-Gaulle-Platz) ergänzen sol- len. Die Kombination moderner Mobilität des Umweltverbundes mit einem innovativen Logis- tikangebot an diesem zentralen Standort bietet die Möglichkeit einer kurzfristigen Aufwertung des Umfeldes des Bahnhofs Köln Messe/ Deutz und hat eine besondere Signalwirkung über Köln hinaus. Die Investitionen in die ergänzenden Mobilitätsangebote werden durch die beste- henden Positionen im Haushalt abgedeckt und sind nicht Bestandteil dieses Förderantrages. Bei der Umsetzung aller Angebote werden aufgrund der zentralen Lage im öffentlichen Raum sowie der bauhistorischen Bedeutung des Bahnhofs Köln-Deutz stadtgestalterische Vorgaben wie beispielsweise das Gestaltungshandbuch der Stadt Köln berücksichtigt. Die Partner sind darüber hinaus bestrebt, ein gestalterisch attraktives Gesamtsystem für Mobilitäts- und Logis- tikangebote zu schaffen. Dabei sollen auch empfohlene Maßnahmen zur städtebaulichen I n- tegration von Umschlagsknoten aus dem Leitfaden für Kommunen und Wirtschaft zur Planung von Umschlagspunkten für neue urbane Logistikkonzepte umgesetzt werden: S e i t e 11 | 32  Bevorzugung von stationären Lösungen gegenüber semi-stationären Lösungen (Con- tainer, Wechselbrücken)  Anregung/ Förderung der kooperativen Nutzung  Vermeidung von Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs  Anlieferung mit möglichst kleinen Fahrzeugen 6 Leistungsbeschreibung Anbieterneutrales Mikrodepot Auf der Fläche soll ein anbieterneutrales Mikrodepot errichtet werden, welches vor allem Un- ternehmen unterschiedlicher Größe aus den Bereichen Stückgutverkehr, Konsumgüterdistri- bution und dem Bereich Kurier,- Express und Paketdienstleistung als Umschlagsfläche und im Tagesverlauf als Zwischendepot dienen soll. Die rund 1.100 m² große Fläche wird zu etwa der Hälfte mit zwei Leichtbauhallen sowie den dazugehörigen Einrichtungen (Sanitär- und Abstell- container für Lastenfahrräder) bebaut. In den Hallen werden insbesondere Sendungen der letzten Meile im städtischen Güterverkehr umgeschlagen. Eine Einlagerung von Waren über Nacht bzw. einen längeren Zeitraum ist grundsätzlich nicht angedacht und soll nur im Einzelfall praktiziert werden. Die verbleibende Freifläche ist für das Rangieren der Fahrzeuge sowie das Be- und Entladen vorgesehen. Die unterstützende Technik und Dienstleistungstiefe wird gemeinschaftlich entwickelt und ge- mäß den Anforderungen bedarfsgerecht ausgestaltet. Das Konzept wird gemeinsam mit der Deutschen Bahn AG als Partner umgesetzt und die Betreiberschaft an ein Unternehmen über- geben, welches neutral agiert und nicht in Konkurrenz mit nutzenden Unternehmen steht. Den Akteuren einer emissionsreduzierten City-Logistik stellt das betreibende Unternehmen ein of- fenes Mikrodepot zur Verfügung. Basis ist ein unter den Partnern abgestimmtes gemeinsames Nutzungskonzept, das Regeln für Nutzende und ein hohes Maß an Transparenz und Fairness sicherstellt. Während der gesamten Projektlaufzeit soll das Konzept fortlaufend optimiert und weiter auf die speziellen Anforderungen der bestehenden und potenziellen Nutzer zugeschnit- ten werden. Die Dimensionierung der Hallen erfolgte aufgrund der der Stadt Köln vorliegenden Erklärungen und Daten der beteiligten potenziellen Partner. Abgetrennte Lagerflächen werden ausschließ- lich durch ein Unternehmen genutzt, die Umschlags- oder Handlingsfläche steht allen Unter- nehmen in vorab vereinbarten Zeitfenstern zur Verfügung. Durch den Nutzungs- und Größen- mix und das Zeitfenstermanagement kann eine Flächenoptimierung insbesondere der Um- schlagsfläche sowie die Warenein- und –ausgänge an den Toren und/ oder Rampen erreicht werden. „Ein Multi-User-Mikro-Depot entspricht einer strategischen Flächenkoopera- tion, wobei die Prozesshoheit vollständig in den Händen der jeweiligen Dienst- leister bleibt. Das bedeutet, dass alle logistischen Prozesse sowie die Aus- wahl der Transportmittel und des Equipments durch die Dienstleister in Eigen- regie durchgeführt werden.“7 6 Planung von Lastenradumschlagsknoten, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Institut für Lo- gistik und Materialflusstechnik 2019/2020, gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und di- gitale Infrastruktur (BMVI) 7 HANDBUCH: MIKRO-DEPOTS IM INTERKOMMUNALEN VERBUND - Teil 2, erstellt durch agiplan, Luther Rechtsanwälte und Fraunhofer IML im Auftrag der IHK Mittlerer Niederrhein, abrufbar unter https://www.agiplan.de/wp-content/uploads/2021/06/IHK_MNR_Leitfaden_Microdepots_48S_3b_2.pdf S e i t e 12 | 32 Leistung: Unbemanntes Mikrodepot Die Verfügbarkeit des Depots ist ganzjährig gewährleistet (an 24 Stunden und 365 Tagen), da die Anlieferung und Abholung ohne Personal mittels elektronischer Schlösser und Fern-/ Vi- deo-Überwachung vollzogen werden kann. Das Mikro depot wird von mehreren Versendern teilweise zeitgleich genutzt. Das betreibende Unternehmen gewinnt mit Unterstützung der Stadt Köln sowie der KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH verschiedene Versender für das Projekt und schließt mit ihnen eine Nutzungsvereinbarung ab. Als Versender kommen alle KEP-Dienste (Kurier-, Express- und Paketdienste) in Frage. Ein weiterer Fokus liegt aber auch auf regionalen Unternehmen, bspw. aus der Lebensmitteldistribution und Fahrradkurierunter- nehmen. Die Anforderungen der Unternehmen an die Umschlags- und Lagerfläche können sich maßgeblich unterscheiden (Kühlung, Zwischenlagerung). Um den Anforderungen gerecht zu werden, sollen in den geplanten Hallen unterschiedliche Services geboten werden. Die Stadt Köln stellt im Rahmen des Projektes hierfür eine städtische Fläche zur Verfügung und stellt das Mikrodepot der Betreibergesellschaft zur Verfügung. Ein entsprechender Nutzungs- vertrag wird unterzeichnet. Es ist davon auszugehen, dass die Nutzenden in dem Zeitraum von drei Jahren wechseln könnten. Folgende Leistungstiefe kann bei der Umsetzung dieses Pilotprojektes entwickelt werden: Leistung: Rollwägen Rollboxen (auch Rollwägen, Corletten) helfen in unbemannten Mikrodepots die erforderliche Produktivität, Sicherheit und Flächeneffizienz zu steigern. Aus gleichem Grund wurden diese bereits im Lebensmittelhandel und Non-Food Retail, insbesondere zur Filialbelieferung, entwi- ckelt. Auch im Bereich von Hotel-Mietwäsche haben sich diese Mehrweg-Behälter durchge- setzt. Vorteile:  Fahrer*innen, die vom Regional- an Mikrodepots Güter verteilen, halten den Mikrode- pot-Stopp kurz und benötigen kein zusätzliches Equipment wie Hubwägen.  Verschlossene Rollboxen schützen die Ware vor Diebstahl, Beschädigung, Witterung und Verderb.  Ware im Thermo-Rollwagen bleibt länger frisch – ggf. können Kühl-Akkus eingebracht werden.  Rollboxen sind platzsparend, wenn „nestbar“ gebaut und immer leicht zu bewegen, können also in Mikrodepots schnell ohne Flurfördertechnik von Last-Mile-Transportun- ternehmern rangiert werden.  Güter aus Annahmeverweigerungen und Nichtantreffen der empfangenden Person, sowie Güter und Leergutverpackungen/ -behälter, die zurückmüssen, können bestens in Rollboxen einsortiert und bis zur Abholung sicher und haltbarkeitsverlängernd gela- gert werden.  Rollboxen sind in verschiedenen Mikrodepottypen nutzbar.  Rollboxen gelten als nachhaltig: Sie schonen Ressourcen durch Vermeidung weiterer (kartonbasierter)Umverpackungen, Folierungen und Einweg-Paletten und sind für den langfristigen Einsatz gedacht.  Rollboxen bieten die Perspektive, dass sie als durchgehender Behälter, vom Versen- der bis zum Fahrzeug, gefüllt bleiben und nicht mehr geöffnet werden, also „Tour-Con- tainer“ darstellen.  Rollboxen helfen im Rahmen des Multi-User-Depot-Ansatzes Ordnungsstrukturen in der alltäglichen Depotnutzung herzustellen und Flächeneffizienzen zu heben. S e i t e 13 | 32 Es ist beabsichtigt, dass die Nutzer diesen Leistungsbaustein im Rahmen der Vertragsgestal- tung zu vereinbaren. Das Pooling, also eine gemeinschaftliche Nutzung von Rollwägen soll untersucht werden. Leistung: Kühlung Insbesondere der Bereich des Online-Lebensmittelhandels erfährt seit Beginn der Pandemie ein erhöhtes Wachstum. Hier drängen verschiedene Start-ups auf den Markt, teilweise mit ausschließlich lokalem/ regionalen Bezug. Hohe kundenseitige Qualitätsanforderungen sind vor allem bei Obst und Gemüse zu erfüllen. Um diesen gerecht zu werden, soll eine Halle auch für gekühlte Produkte ertüchtigt werden. Auch hier ist eine unterschiedliche Leistungstiefe möglich, angefangen von temperaturisolierten Lagerkojen zum temperaturerhalt bis hin zu ei- ner aktiven Kühlung. Letztere erfolgt mithilfe einer auf die Halle passgenau zugeschnittenen Kühlzellen-Entwicklung (L 7,50 x B 5 x H 2 m) und soll Nutzenden ein Zwischenlager für die zu erwartenden Lebensmitteltransporte bieten. Die Anlieferungen von Frischwaren k önnen abends oder nachts erfolgen und die Zustellung zeitversetzt oder zu Wunschzeiten durchge- führt werden. Dies wirkt sich positiv auf die Verkehre in Hochlastzeiten mit einer spürbaren Kostenreduktion aus. Neben der Distribution an Endkunden können auch regionale Erzeu- gende am Mikrodepot jederzeit Waren zwischenlagern, die von den Nutzenden zur Kommis- sionierung mit E-Lkw abgeholt werden. Leistung: Kommissionierungsfläche Im Segment der Lebensmittelzustellung mit emissionsarmen Fahrzeugen beziehen einige Un- ternehmen ihre Vorprodukte frei Haus an verschiedenen Standorten. Teilweise erfolgt die Zu- stellung in den frühen Morgenstunden. Mit den Unternehmen ist zu überlegen, ob der Waren- eingang in das Mikrodepot verlagert und somit ein Umschlag in einem vorgelagerten Depot entfallen kann. Bei Verlagerung dieser Pr ozesse in das Mikrodepot ist zu klären, welches Equipment genutzt wird und welche Optionen sich für eine gemeinschaftliche Nutzung erge- ben. Leistung: Servicepoint Lastenfahrrad Die Unternehmen arbeiten auf der letzten Meile derzeit mit verschiedenen dritten Unterneh- men zusammen, um die Zustellung der Sendungen gemäß des unternehmerischen Leistungs- versprechen zu erfüllen. Hierzu gehören neben den Transportunternehmen außerdem Ser- vicepartner für die Betreuung der Fahrzeugflotte. Bei Letzteren sind insbesondere die Wartung und Instandhaltung der Fahrzeuge von Bedeutung. Weiterhin sind entsprechende Ladekapa- zitäten für die motorisierten Lastenfahrräder erforderlich. In Absprache mit den potenziellen Unternehmen wird die notwendige Leistungstiefe erarbeitet. Es ist außerdem zu prüfen, ob bestimmte Leistungsmerkmale (bspw. Service-Säulen oder Akku-Ladeschränke) auch für die Erweiterung der Mobilstation am Bahnhof Köln-Deutz genutzt werden können. Leistung: Anbieterneutrale Paketübergabestation (Smart Locker) Durch eine Installation einer anbieterneutralen Paketübergabestation, einem sogenannten Smart Locker, erfolgt die Verknüpfung mit der indirekten Belieferung der Bevölkerung. Durch die Schaffung einer anbieterneutralen und gestalterisch unabhängigen Infrastruktur kann die Zahl der Unternehmen, welche in den Paketübergabestationen ihre Sendungen einspeisen S e i t e 14 | 32 deutlich erhöht werden. Dadurch soll die Auslastung erhöht und somit ebenfalls eine bessere Flächeneffizienz erreicht werden. Der Bevölkerung bietet der Smart Locker die Möglichkeit, die Sendung zu einem von ihr gewünschten Zeitpunkt an einem Ort entgegenzunehmen, der aufgrund seiner vielfältigen Angebote des Öffentlichen Personennahverkehrs ideal angebun- den ist. Hier wird vorab der Smart Locker digital als gewünschte Zustelladresse gewählt. Ne- ben der Zeitersparnis für den Kunden wird für das zustellende Unternehmen die Zweitzustel- lung vermieden und somit weitere Fahrten, Emissionen und Kosten eingespart. Die Nähe zum Mikrodepot erlaubt außerdem bereits eine nachhaltige Zustellung in den Smart Locker. Abgrenzung und Weiterentwicklung zu bestehenden Pilotprojekten Im Vergleich zu bestehenden Mikrodepotkonzepten verfolgen die Stadt Köln sowie die acht beteiligten Partner das Ziel, durch die bedarfsgerechte Auswahl der Depot-Elemente und der Einbeziehung unterschiedlicher Unternehmen einen Branchenmix zu erzielen. Durch die dar- aus resultierende heterogene Güterstruktur und Zulieferzeitpunkte soll außerdem eine zeitli- che Entzerrung der Verkehre ermöglicht werden. D er Wareneingang erfolgt überwiegend mit vorsortierten Rollwägen/ Corletten und palettisierten Stückgut-Einheiten. Darüber hinaus plant ein Unternehmen das Mikrodepot durch verschiedene Lieferanten andienen zu lassen, in die- sem Fall erfolgt eine Sortierung durch das eigene Personal vor Ort in Deutz. Paketaufkommen/ Kapazität Die Dimensionierung des Mikrodepots bietet einzelnen Unternehmen die Möglichkeit auch die angrenzenden Stadtteile zumindest teilweise zu bedienen . Im Rahmen des Pilotprojekts pla- nen die beteiligten Unternehmen ein Gebiet mit einem Radius von zwei bis neun Kilometer abzudecken. Damit wird das Mikrodepot auch für die Belieferung der angrenzenden Stadtteile Poll, Humboldt/ Gremberg, Kalk, Buchforst und Mülheim interessant. Basierend auf den Berechnungen von KE-Consult8 sowie der Annahme von 250 Zustelltagen ergibt sich für das Projektgebiet folgendes Paketaufkommen in der Endkundenzustellung: Tabelle 1: Jährliches Paketaufkommen im Projektgebiet Quelle: Amt für Stadtentwicklung und Statistik, Eigene Berechnungen Zur Vereinfachung der Potenzialabschätzung wird das Zielgebiet auf die gesamten Stadtteile Deutz, Kalk, Humboldt/ Gremberg und Buchforst beschränkt, da diese aufgrund ihrer Lage, 8 Laden und Liefern im Kölner IHK-Bezirk – Handlungsempfehlungen für die letzte Meile, KE Consult im Juni 2021 Stadtteil Bezirk Einwohnende Haushalte Fläche [km²] jährliches Paketaufkommen X2C [Basis Einw.] tägliches Paketaufkommen X2C [Basis Einw.] Deutz Innenstadt 15.500 8.800 5,24 465.000 1.860 Poll Porz 11.300 5.700 5,17 282.500 1.130 Humboldt/GremberKalk 15.100 8.100 2,82 377.500 1.510 Kalk Kalk 24.100 12.900 2,97 602.500 2.410 Buchforst Mülheim 7.500 3.900 0,83 187.500 750 Mülheim Mülheim 42.600 22.600 7,07 1.065.000 4.260 Summe 116.100 62.000 24,1 2.980.000 11.920 S e i t e 15 | 32 Struktur und Verkehrsanbindung nach Angaben der potenziellen Nutzenden im gesamten Ge- biet der jeweiligen Stadtteile durch eine veränderte Anlieferung unter Berücksichtigung des Mikrodepots in Deutz beliefert werden können. Aufgrund von Größe und Gewicht, aber auch der unternehmerischen und kundenseitigen An- forderungen ist nicht jedes Paket für eine Zustellung über das Depot mit dem Lastenrad ge- eignet. Daher wird ein verlagerbares Potenzial von maximal 25% angesetzt.9 Dies bedeutet, dass über den gesamten Markt maximal 400.000 Pakete im Projektgebiet verlagerbar sind. Dies entspricht bei 250 Betriebstagen einer werktäglichen Menge von etwa 1.600 Paketen. Hierbei sind allerdings noch keine Mengen aus dem Online-Lebensmittelhandel sowie Belie- ferungen von Geschäftskunden berücksichtigt. In einer ersten Abfrage sowie den Vorgesprächen wurde deutlich, dass dieses Mikrodepot nicht nur zur Belieferung von Endkunden genutzt werden soll, sondern auch Geschäftskunden bedient werden sollen. Weiterhin werden über das geplante Projekt verschiedene Produkte und Gütergruppen umgeschlagen. In der oben genannten Abfrage haben die acht beteiligten Akteure, folgendes Sendungsaufkommen genannt:  1. 600-2.000 Pakete  50-60 Paletten  15-20 Rollwagen Aus der Abfrage wurde außerdem deutlich, dass  ein Rollwagen 8 Sendungen entspricht.  eine Palette 10 Sendungen entspricht. Über alle Unternehmen ergibt sich eine werktägliche Menge von etwa 2. 450 Sendungen je Werktag. Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich so ein Umschlagsvolumen von 612.500 Sen- dungen. Bei einem Ladevolumen eines Lastenrades von 1 m³ bzw. 40 Kleinsendungen resultiert, unter der Verwendung des Mittelwertes oben genannter Bandbreite des genannten Sendungsauf- kommens, folgende Anzahl von Touren:  1 .800 Kleinsendungen, dies entspricht 45 Touren mit dem Lastenrad.  55 Paletten. Hier wird vereinfachend davon ausgegangen, dass die Unternehmen zur Zustellung der Paletten im Projektgebiet überwiegend emissionsarme Lieferfahrzeuge der Sprinterklasse nutzen, welche eine Kapazität von 4 Paletten haben. Im Rahmen der Abfrage wurden mitgeteilt, dass insgesamt 13 dieser Fahrzeuge eingesetzt werden sollen. Dies bedeutet, dass 52 Paletten transportiert werden können, weitere 3 Paletten werden dann auf Lastenräder umgeladen, woraus sich im Mittel weitere 5 Touren mit dem Lastenrad ergeben.  17 Rollwagen, woraus sich im Mittel bis zu 25 Lastenradtouren ergeben können. Die eingesetzten Lastenräder unterscheiden sich hinsichtlich Ladekapazität (Zuladung und Volumen) sowie der Reichweite. Es wird erwartet, dass die Lastenräder vollausgelastete Zu- stelltouren in die jeweiligen Quartiere fahren. In Anlehnung an den Leitfaden „RadLast“ werden hier 40 Pakete je Lastenrad und Tour angesetzt.10 Die beteiligten Unternehmen planen derzeit, ab dem Mikrodepot insgesamt ca. 35-40 Lastenräder mit jeweils zwei Touren pro Werktag 9 Das Verlagerungspotential im urbanen Wirtschaftsverkehr wird mit 20 % beziffert (Gruber & Rudolph 2016), in der Kurier-, Express- und Paket-Branche (KEP) sogar mit 30 % (Bogdanski et al., 2018). 10 „Potenziale für Lastenradtransporte in der Citylogistik – RadLast Leitfaden“ (inkl. Fallstudien zu München und Regensburg): www.ku.de/wfi/om/radlast, S e i t e 16 | 32 einzusetzen. Unter Berücksichtigung der Ladekapazität eines Lastenrades ergibt sich hieraus, dass im Gebiet die im Vorfeld genannten Sendungsvolumina täglich zugestellt werden können. In Abhängigkeit weiterer Entwicklungen und unter optimaler Flächennutzung kann sich die Zahl der eingesetzten Fahrzeuge auf 50 Lastenräder erhöhen. Zur Vereinfachung wird für alle Nutzenden von 250 Betriebstagen ausgegangen. Es wird er- wartet, dass die beteiligten Start-ups zu Projektbeginn schwankende Mengen einbringen und ein erhöhter Abstimmungsbedarf erforderlich wird. Es erfolgt im Projektverlauf eine begleitende wissenschaftliche Untersuchung anhand eines noch zu definierenden Zeitraums innerhalb der dreijährigen Projekt- und Förderphase. Diese erfolgt im Auftrag der Stadt Köln durch eine neutrale Einrichtung. Verkehrliche Auswirkungen Das Mikrodepot Köln-Deutz verfügt aufgrund seiner zentralen Lage über eine gute Anbindung an das übergeordnete Fernstraßennetz. Über die L124 können der Deutzer Ring als Teilstück der von Ost nach West führenden B55 sowie in Richtung Süden der BAB-Anschluss Kreuz Köln-Gremberg erreicht werden. Über die Deutz-Mülheimer-Straße erfolgt die Anbindung in Richtung Norden. Anliefernde Fahrzeuge werden ausschließlich über das übergeordnete Netz geführt, sodass eine Beeinträchtigung der Nebenstraßen durch das Mikrodepot induzierten Lkw-Verkehr nicht zu erwarten ist. (In Anlage 1 ist die Anbindung an das übergeordnete Netz dargestellt). Die Andienung des Mikrodepots erfolgt durch L kw bis zu einer Größe von 7,5 to sowie Lieferfahrzeugen der „Sprinter“-Klasse. Die Bedienung des Zielgebietes erfolgt mit Las- tenfahrrädern sowie mit (elektrischen) Lieferfahrzeugen der „Sprinter“-Klasse. Die Opladener Straße ist auch für den Radverkehr der Stadt Köln eine bedeutende Verbindung und ist Teil des Radverkehrswege netzes NRW. Sie verfügt über R adwege an beiden Fahr- bahnseiten und bietet so auch für die Lastenräder der teilnehmenden Unternehmen eine gute Ausgangssituation zur Bedienung des Projektgebietes. Auf der öffentlichen Parkplatzfläche im Bereich des Ottoplatzes entfallen durch das Vorhaben ersatzlos 37 Stellplätze. Die Stadtverwaltung erwartet Einnahmeverluste in Höhe von ca. 94.000 Euro jährlich. Zudem entfallen durch die Übergangsnutzung des Parkplatzes 37 Stell- plätze aus dem Bewohnerparken Deutz I. Es wird erwartet, dass die Zahl der Querungsvorgänge des Radweges (Ein-/ Ausfahrt Park- platz) durch den motorisierten Verkehr zurückgeht, da das zu erwartende Güterverkehrsauf- kommen, welches das Depot andient, unter dem derzeitigen Verkehrsaufkommen des Park- platzes liegt, welches durch Kurzzeitparken (Parkscheinautomat, maximale Parkdauer drei Stunden) eine hohe Wechselfrequenz der belegten Stellplätze aufweist. Die Verwaltung prüft derzeit verschiedene Maßnahmen zur Gewährleistung der Verkehrssicherheit für den Fuß- und Radverkehr, welche vor Installation der Logistikinfrastruktur umzusetzen sind. Hierbei sind neben entsprechender Hinweisbeschilderung auch verkehrstechnische Lösungen wie eine Lichtsignalanlage möglich. Eine sogenannte Baustellenampel, ausgestattet mit einem Anfor- derungssystem für ein- und ausfahrenden Fahrzeuge, kann zur Vermeidung von Gefahrensi- tuationen beitragen. Weiterhin soll im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit auf die besondere ver- kehrliche Situation hingewiesen werden. Darüber hinaus sind aufgrund der Schleppkurven der Lkw bauliche Maßnahmen zur Umgestaltung der Ein- und Ausfahrt erforderlich (Anlage 2). Im Tagesverlauf ist damit zu rechnen, dass rund zehn Lkw sowie elf Lieferfahrzeuge der Sprin- terklasse anliefern. Hinzu kommen 13 Touren, die das Zielgebiet bedienen. Daraus resultieren S e i t e 17 | 32 im ungünstigsten Fall (im Falle von Leerfahrten oder einer Verbringung von Retouren/ Rück- läufern zurück zum Mikrodepot) über den Tag verteilt im Zeitraum von 06.00 Uhr bis 21:00 Uhr maximal 50 Einfahrten sowie 50 Ausfahrten von Kraftfahrzeugen. Aufgrund der unternehmeri- schen Prozesse ist der Aufkommensschwerpunkt am Vormittag zu erwarten. Hinzu kommen werktäglich jeweils 80 Ein- und Ausfahrten von Lastenfahrrädern, diese sortie- ren sich allerdings über die Radwegeführung in den fließenden Radverkehr ein. Innerhalb der Betriebsphase soll im Rahmen einer Auswertung von Verkehrs-, Sendungs- und Stoppdaten der beteiligten Unternehmen eine Überprüfung der vorhandenen Ladezonen und sofern erforderlich eine Bedarfsermittlung für weitere Ladezonen im Projektgebiet vorgenom- men werden. Umweltrelevante Auswirkungen Die beteiligten Start-ups erschließen derzeit neue Marktpotenziale und reagieren auf neue bzw. veränderte Kundenbedürfnisse, welche in der Vergangenheit über nicht vergleichbare Systeme bedient wurden. In der Berechnung der Verlagerungspotenziale sind die Verkehre der Start-ups aufgrund der Entwicklungsphase der Unternehmen daher nicht vollumfänglich berücksichtigt. Nichtsdestotrotz tragen diese zur Verkehrswende bei, da deren Geschäftsmo- dell von Beginn an auch auf der Zustellung mit emissionsarmen Fahrzeugen basiert. Nach dem „Handbuch: Mikro-Depots im Interkommunalen Verbund - Teil 2“ wird für ein Mikro- depot vergleichbarer Fläche (rund 400 m²) in Mönchengladbach mit drei Paketdienstleistern und insgesamt neun eingesetzten Lastenfahrrädern bei einer theoretischen Umschlagskapa- zität bzw. einem Sendungsaufkommen von etwa 300.000 Paketen ein jährliches Einsparpo- tenzial von 1,2 to CO2e und 3,1 kg NOx ermittelt. Sofern aufgrund von Zeitfenstermanagement die Flächenauslastung in Köln erhöht werden kann und die teilnehmenden Unternehmen wei- tere Potenziale ausschöpfen können und sowohl Sendungsmengen als auch die Zahl der ein- gesetzten emissionsarmen Fahrzeuge erhöht werden erscheinen die Einsparungen des im o.g. Handbuch ebenfalls genannten Mikrodepot der größeren Kategorie (550m² und 400.000 Sendungen bei vier KEP-Unternehmen mit insgesamt 12 Lastenfahrrädern) ein Einsparpoten- zial von 1,2 to CO2e und 3,1 kg NOx auch für das Pilotprojekt in Köln Deutz realistisch. 11 Wenngleich sich in dieser Projektskizze sowohl die Zusammensetzung der Unternehmen als auch die Zahl der eingesetzten Fahrzeuge deutlich von den angeführten Beispielen unter- scheiden, können die dort ermittelten Emissionseinsparungen als erster Ansatz gewählt wer- den. Ergänzung 04.11.2021 Die beteiligten Unternehmen aus den Segmenten Paket und Stückgut bedienen heute das Projektgebiet aus ihren Regionallagern. Die derzeit eingesetzten Lieferfahrzeuge mit Verbren- nungsmotor legen bis zur Erreichung des Zielgebietes zwischen zehn und 42 Kilometern zu- rück, hinzukommen die Touren im Zielgebiet zur Bedienung der jeweiligen Kunden. Hierbei ist zu beachten, dass die Zielgebiete aufgrund unterschiedlicher Kundenstrukturen der einzelnen Partner variieren. Für die beteiligten Paketdienstleister und Fahrradkuriere beträgt der Bedie- nungsradius zwischen zwei bis fünf Kilometern, die einzelnen Start-Ups sowie das Stückgut- unternehmen decken ein deutlich größeres Gebiet ab. 11 HANDBUCH: MIKRO-DEPOTS IM INTERKOMMUNALEN VERBUND - Teil 2, erstellt durch agiplan, Luther Rechtsanwälte und Fraunhofer IML im Auftrag der IHK Mittlerer Niederrhein, abrufbar unter https://www.agiplan.de/wp-content/uploads/2021/06/IHK_MNR_Leitfaden_Microdepots_48S_3b_2.pdf S e i t e 18 | 32 Im Ist-Zustand werden jährlich rund 22.000 Touren mit knapp 941.400 Kilometern Jahresfahr- leistung erzeugt. Der Ausstoß an Treibhausgasemissionen beläuft sich auf 259,2 Tonnen CO2- Äquivalent. Dafür werden aktuell 74 Fahrzeuge eingesetzt, davon 33 Fahrzeuge mit Verbren- nungsmotor (vgl. Tabellen 2 und Tabelle 3). Durch die Nutzung des Mikrodepots reduzieren drei Unternehmen ihre werktägliche Gesamt- verkehrsleistung um rund 15 km, 160 km bzw. um rund 230 km. Das Mikrodepot gibt zudem drei Unternehmen die Möglichkeit, das unternehmerische Wachstum mit einer nachhaltigen Belieferung zu verknüpfen, wodurch es zu einer Zunahme der unternehmerischen Verkehrs- leistung sowie der Gesamtfahrleistung im Soll-Zustand kommt. Allerdings erreichen alle Un- ternehmen durch die Nutzung des Mikrodepots und durch die Möglichkeit der Zwischenlage- rung und des Umschlags eine Verlagerung auf kleinere und emissionsarme Fahrzeuge und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen. Im Rahmen der Umstellung auf ein Mikrodepot-basiertes Zustellsystem erfolgt bei einigen Un- ternehmen auch die Umstellung des Hauptlaufes auf emissionsarme Fahrzeuge und aufgrund der Bündelung in Einzelfällen auf ein größeres Fahrzeug. Durch die Umstellung werden bei allen beteiligten Unternehmen zusätzliche emissionsarme Fahrzeuge auf der Letzte-Meile-Zu- stellung eingesetzt. Die beteiligten Unternehmen beabsichtigen im Rahmen der Umstellung insgesamt 29 Touren mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor (V) einzusparen. Durch das erwartete Wachstum wird eine Zunahme der Touren um insgesamt 50 pro Werktag erwartet. Von den werktäglichen 124 Touren sollen 75 mit Lastenrädern, vier mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und 45 mit Elektrofahrzeugen (E) abgewickelt werden (siehe Tabelle 2). Tabelle 2: IST-SOLL-Vergleich der Gesamt-Touren pro Tag aller neun potenziellen Nutzer Quelle: Eigene Darstellung und Berechnung Für die Start-Ups aus dem Bereich Lebensmittellogistik fungiert das Mikrodepot teilweise auch als Wareneingangspunkt. Die durch die Zulieferer zugestellten Waren werden frei Haus gelie- fert, der Transport entzieht sich somit dem Verantwortungsbereich der Start-Ups. Aus diesem Grunde wurde bei einzelnen Unternehmen im Rahmen der Berechnungen keine Veränderung im Hauptlauf ausgewiesen. Unter Verwendung der Formulare zur Berechnung der Treibhausgas-Emissionen (THG) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), welche basie- Touren pro Tag IST SOLL Differenz E-Lastenrad 32 75 + 43 Kleinkrafträder (V) 0 0 Kleinkrafträder (E) 2 10 + 8 Pkw (V) 7 0 - 7 Pkw (E) 5 15 + 10 Leichtes NFZ (V) 18 3 - 15 Leichtes NFZ (E) 1 16 + 15 SNF Lkw <7,5 to (V) 6 0 - 6 SNF Lkw <7,5 to (E) 1 4 + 3 SNF Lkw 7,5-12 to (V) 2 1 - 1 SNF Lkw 7,5-12 to (E) 0 0 Summe 74 124 + 50 S e i t e 19 | 32 rend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 (2019) entsprechende Umweltauswir- kungen ausweisen, ergibt sich im Soll-Zustand ein jährlicher Ausstoß von 134,2, Tonnen CO2- Äquivalent.12 In der Vorabschätzung bedeutet dies für das Gesamtprojekt eine jährliche Er- sparnis von 125 Tonnen CO2-Äquivalent. Eine Übersicht über die zusammengefassten THG- Minderungen der neun potenziellen Nutzer des Mikrodepots kann Tabelle 3 entnommen wer- den. Eine detaillierte Übersicht je Nutzer ist in Anlage N2 zu finden. Tabelle 3: Zusammenfassung der THG-Minderungen aller neun potenziellen Nutzer Quelle: Umweltbundesamt (UBA) basierend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 (2019), mit Nutzerdaten Mikrodepot Deutz Im Projektverlauf wird die Schätzung anhand einer Auswertung der Fahrzeugdaten verifiziert. Besonders negativ auf den Verkehrsfluss wirken sich Lieferfahrzeuge aus, die beim Be- und Entladen im öffentlichen Straßenraum auf der Fahrbahn verbotswidrig in der zweiten Reihe bzw. auf Rad- oder Fußgängerwegen halten, wenn entweder keine gewidmeten Ladezonen vorhanden sind oder diese durch Fehlbelegungen (private Pkw, aber auch andere Fahrzeuge des Wirtschaftsverkehrs selbst) belegt sind. Durch die Umstellung der Zustellung auf Lasten- räder wird im Projektgebiet lokal eine Verbesserung erwartet. Entlang der Hauptverkehrsstraßen werden keine signifikanten Lärmreduktionen erwartet, in den Neben- und Wohnstraßen kann eine Verbesserung der Situation auftreten . Die Projekt- teilnehmer erwarten eine lokale Verbesserung des Verkehrsflusses. Weiteres Vorgehen Die Parteien wollen das technische, organisatorische und prozessuale Know-how einbringen und im Rahmen des Projektes eine Weiterentwicklung des Mikrodepotkonzeptes vorantreiben. Die Ausarbeitung von Lösungen kann unter Einbeziehung weiterer Partner erfolgen. Die ver- kehrlichen Auswirkungen auf den städtischen Wirtschaftsverkehr werden im Rahmen des För- derprojektes durch einen externen Gutachter untersucht und evaluiert. Die Erkenntnisse dieses Pilotversuches sollen im Rahmen einer umfassenden Betrachtung bei der Bedarfsermittlung weiterer Standorte sowie als Teil eines zu entwickelnden gesamt- städtischen Systems für urbane Logistikinfrastruktur berücksichtigt werden. Über ein solches 12 Umweltbundesamt (UBA) basierend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 (2019) S e i t e 20 | 32 Netzwerk könnten interessierte Unternehmen die Zustellungen an die gewerbliche und Privat- kundschaft mit emissionsarmen Fahrzeugen abwickeln und auch der ansässige Handel könnte zukunftsweisend sein Zustellgeschäft anpassen. Zu einem solchen Gesamtsystem können langfristig u. a. mehrere Mikrodepot-Standorte und Standorte für anbieterneutrale Paketstationen im gesamten Stadtgebiet Kölns zählen, die ein Netz logistischer Infrastruktur über Köln spannen und synergetisch mit weiteren Bestandteilen der städtischen Versorgung verknüpft werden können. So kann ein smartes Netzwerk von Paket- und Stückgutinfrastrukturen von stationären Infrastruktur en wie Mikrodepots und Pa- ketboxen entstehen, welches die Zahl der Zustellversuche reduziert, dadurch gleichzeitig den Kundenkomfort erhöht und die Umschlagskapazitäten besser auslastet. Insgesamt soll das System also zu einer deutlichen Optimierung des Wirtschaftsgüterverkehrs und der urbanen Logistik in Köln beitragen. Öffentlichkeitsarbeit Die Sichtbarkeit des Projektes ist aufgrund der zentralen Lage von besonderer Bedeutung. So soll auf der Internetseite der Stadt Köln über das Konzept berichtet werden und im näheren Umfeld des Mikrodepots werden Informationstafeln aufgestellt werden. Die beteiligten Partner streben ebenfalls eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit an. Hierbei sollen neben den übli- chen Maßnahmen wie beispielsweise die Bereitstellung von Projektinformationen mithilfe von Pressemitteilungen auch die Präsentation des Projektes im Rahmen von Messen wie der im Mai 2022 stattfindenden Messe POLIS Mobility sowie weiteren Fachveranstaltungen und Bür- gerinformationen eingeplant werden. Hierbei werden die Partner auch durch die KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH unterstützt. Ergänzung 05.10.2021 Bürgerinformation/Quartiersinformation Vor Projektbeginn soll eine Informationsveranstaltung durchgeführt werden, um insbesondere im Stadtteil Deutz bei den verschiedenen Stakeholdern, speziell bei den Anwohnenden, der lokalen Wirtschaft und den Verkehrsteilnehmenden auf das Pilotprojekt aufmerksam zu ma- chen und für das Projekt zu werben. Zudem sollen vor Projektbeginn mithilfe von Informati- onstafeln auf die Umnutzung der Parkplatzfläche hingewiesen werden. Ergänzend dazu sollen im Umfeld des Mikrodepots während der Projektlaufzeit verschiedene Werbetafeln auf das Projekt aufmerksam machen und über dieses informieren. Zur Projekthalbzeit soll mithilfe ei- nes ergänzenden Flyers über den Projektfortschritt und ggf. auftretende Änderungen im Pro- jektgebiet informiert werden. Verkehrssicherheit Die derzeitige Parkplatzfläche (zukünftig Fläche Mikrodepot) an der Opladener Straße wird über eine Zu-/Abfahrt an die Opladener Straße angebunden. Die Erschließung kreuzt eine bedeutende Ost-West-Radwegeverbindung, welche werktäglich von rund 5.000 Radfahren- den benutzt wird (Zweirichtungsradweg). Um Verkehrskonflikte zwischen andienenden Lkw/Lieferfahrzeugen und speziell Radfahrenden zu reduzieren soll eine signalisierte Steue- rung eingerichtet werden. Auf die veränderte Parkplatznutzung sowie die neuen Elemente zur Verkehrssteuerung soll im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit bereits vor Inbetriebnahme des Mikrodepots zielgruppenspezifisch hingewiesen werden (siehe oben „Bürgerinformation/ S e i t e 21 | 32 Quartiersinformation“) und über verschiedene Informationswege (Flyer, digitale Medien und Printmedien hingewiesen werden). Geplant ist eine Auflage von 7.000 Stück. Diese sollen an bis zu 280 Auslagestellen über einen Monat ausliegen sowie verteilt werden. Erlebbares Mikrodepot Die zentrale Lage des Mikrodepots ermöglicht der Bevölkerung, das Mikrodepot aus nächster Nähe im betrieblichen Alltag zu betrachten. Zur Erhöhung der Akzeptanz soll das Mikrodepot im Rahmen der jährlich stattfindenden Messe „p olisMOBILITY - Moving Cities“ für die Öffent- lichkeit mithilfe einer „offenen Tür“ auch begeh - und erlebbar gemacht werden. Im Rahmen der Messe soll einmalig voraussichtlich 2023 für Fachbesuchende zudem im Rahmen eines gemeinschaftlichen Messestandes sowie einer Projektvorstellung für das Mikrodepot gewor- ben werden. S e i t e 22 | 32 Ergänzung 04.11.2021 Wirtschaftlichkeit Der Knappheit der Verfügbarkeit an Logistikflächen in Städten kann durch die gemeinsame Nutzung einer Fläche durch mehrere Logistiker bzw. für mehrere Güterströme begegnet wer- den. Durch diese Bündelung werden Stadtlagen und Immobilien interessant, welche für ein- zelne insbesondere kleinere Unternehmen vorher wirtschaftlich nicht darstellbar wären. Zur Berechnung der Wirtschaftlichkeit wurde aufgrund mangelnder Flächenalternativen (ver- gleichbare Lage zum Projektstandort) in den Stadtteilen Deutz und Kalk eine derzeit leer ste- hende Gewerbeimmobilie auf der Deutzer Freiheit herangezogen (Anlage N3). Diese liegt rund 500 Meter entfernt von dem geplanten Mikrodepot in der Einkaufsmeile des Stadtteils Deutz und befindet sich nicht im städtischen Besitz. Die Immobilie ist mit ca. 261 bzw. 262 Quadrat- metern (je nach Angebots-Exposé) kleiner als das geplante Mikrodepot am Standort Ottoplatz und könnte somit nicht alle Flächenbedarf der beteiligten Unternehmen decken. Weiterhin wurde angenommen, dass bei einer Anmietung der Immobilie keine baulichen Maßnahmen umzusetzen wären. Die Miete für diese Einheit beträgt 6.000 bis 6.550 Euro (je nach Angebots-Exposé). U mge- rechnet auf den Quadratmeter bedeutet dies einen Mietpreis von durchschnittlich 23,99 Euro, dazu kommen 2,80 Euro Nebenkosten pro Quadratmeter. Zur Berechnung der Vergleichskosten einer Leichtbauhalle am Standort Ottoplatz wurden die Herstellungskosten in Höhe von 505.600 Euro für das Mikrodepot angesetzt. Zur Wertermitt- lung werden Einmalkosten in Höhe von rund 143.000 Euro für den Aufbau der Infrastruktur, die Folierung, den Elektro- und Wasseranschluss, die Planungsleistungen und die baulichen Maßnahmen an der Zufahrt zum geplanten Mikrodepot abgezogen. Nach Abzug der Einmal- kosten von den Herstellungskosten ergibt sich unter Berücksichtigung der Abschreibungssätze für Gebäude nach Ablauf der Projektlaufzeit von drei Jahren ein Restwert der Leichtbauhalle von etwa 253.600 Euro. Die Ausstattungskosten für das Mikrodepot belaufen sich auf 53.900 Euro. Mögliche kosten- wirksame Effekte aufgrund von Sharing wurden hierbei nicht berücksichtigt, sodass für die vergleichende Betrachtung der einzelunternehmerischen Nutzung der Immobilie für die Aus- stattung 6.000 Euro einkalkuliert wurden. Die monatlichen Kosten wurden basierend auf den Anforderungen der beteiligten Unterneh- men sowie anhand von Vergleichswerten ermittelt. Hierbei wird aufgrund der gemeinschaftli- chen Nutzung ein erhöhter Verschleiß in den Kostenpositionen „Wartung“ sowie „Reparaturen“ berücksichtigt. Im Vergleich zur einzelunternehmerischen Nutzung sind zudem erhöhte Reini- gungs- und Sicherheitskosten einkalkuliert. Alle Kostenpositionen wurden bezogen auf den Quadratmeter ermittelt. Aus Tabelle 4 ergibt sich, dass ungeachtet der höheren Kosten je Quadratmeter für die Ausstattung und die mo- natlich geteilten Betriebskosten aufgrund der um rund 9 Euro günstigeren reinen Objektkosten ein Kostenvorteil von 1, 26 Euro je Quadratmeter für das geplante Mikrodepot mit Leichtbau- hallen in Köln-Deutz gegenüber dem Mietobjekt besteht. S e i t e 23 | 32 Tabelle 4: Vergleich: singuläre Anmietung durch einen Nutzer zu Nutzer im Multi-User-Mikro- Depot Quelle: Eigene Darstellung und Berechnung Es ist vorgesehen, dass 50 % der Flächen des Mikrodepots gemeinschaftlich durch alle Un- ternehmen genutzt werden können. Somit stehen 200 m² für exklusive Lagerkojen zur Verfü- gung. Die durch die Nutzer gemeldeten Bedarfe an Lagerkojen zur einzelunternehmerischen Nutzung wurden anteilig ermittelt. Die einzelunternehmerische Wirtschaftlichkeit wurde basierend auf den monatlich anfallenden Kosten (Betriebskosten) ermittelt. Die Berechnung ist in Tabelle 5 dargestellt. Hierbei wurden die monatlichen Kosten in Höhe von 3.500 Euro aus Tabelle 4 unter Berücksichtigung folgen- der Annahmen verteilt:  20 % der monatlichen Kosten werden pauschal auf alle Partner verteilt  80 % der Kosten fallen anteilig aufgrund der genannten Flächenbedarfe an Die Einsparung ergibt sich aus dem Vergleich der monatlichen Kosten für die Miete des Ver- gleichsobjektes und der Umlegung der monatlichen Kosten des Mikrodepots entsprechend den nutzbaren Quadratmetern je Nutzer (vgl. Tabelle 4 und Tabelle 5). Wirtschaftlichkeit Vergleich: singuläre Anmietung durch einen Nutzer zu Nutzer im Multi-User-Mikro-Depot Alternative: eigene Anmietung durch Nutzer Fördervorhabe n Leichtbauhalle Mietobjekt Angebot 1 Angebot 2 Neubau Kaltmiete 23,99 € 25,00 € 22,99 € Herstellungskosten 505.600 € inkl. Einmalkosten 143.300 € Nebenkosten 2,80 € Hausmeister, Versicherung, …Nutzungsdauer 3 Jahre Restwert Halle auf 10 Jahre 253.610 €- AfA Gebäude Fläche 261,5 m² Fläche inkl. Gemeinschaft 400 m² Mittlere Kosten 26,79 € je m² / Monat Kosten 17,50 € je m² / Monat Ausstattung 6.000 € Schätzung Ausstattung 53.900 € Nutzungsdauer 3 Jahre Nutzungsdauer 3 Jahre Mittlere Kosten 0,64 € je m² / Monat Mittlere Kosten 3,74 € je m² / Monat Monatliche Kosten Monatlich geteilte Kosten Reinigung WC 0,33 € 85,00 € Miet-WC inkl. Reinigung 1,25 € 500,00 € Müll (kleinste Einheit) 0,05 € 12,98 € Müll 0,13 € 50,00 € Reiningung 14tägig 4h 1,00 € 262,50 € Reiningung 14tägig 6h 1,75 € 700,00 € Hausmeister (innen) 0,96 € 250,00 € Hausmeister (außen/innen) 2,50 € 1.000,00 € LTE/Wifi 0,04 € 10,00 € LTE/Wifi 0,11 € 45,00 € Wachschutz 1,12 € 292,00 € Wachschutz 0,88 € 350,00 € Wartung/UVV 0,08 € 20,83 € Wartung/UVV 0,50 € 200,00 € Reparaturen 0,26 € 66,69 € Reparaturen 1,45 € 580,00 € Gebäudeversicherung - € (in der Miete) Gebäudeversicherung 0,19 € 75,00 € 3,82 € 1.000,00 € 8,75 € 3.500,00 € Gesamt: 31,26 € je m² / Monat Gesamt: 29,99 € je m² / Monat 8.173 € / Monat 11.997 € / Monat S e i t e 24 | 32 Tabelle 5: Einzelunternehmerische Wirtschaftlichkeit Quelle: Eigene Darstellung und Berechnung Aus Tabelle 5 wird deutlich, dass in Relation zum Vergleichsobjekt alle Nutzer von reduzierten Betriebskosten profitieren. Beim flächenmäßig größten Partner beträgt die Einsparung rund vier Prozent der monatlichen Kosten. Das Unternehmen profitiert im Vergleich zur Immobilie zudem durch die bessere Verkehrsanbindung am Pilotstandort. Die Einsparungen der monat- lichen Betriebskosten betragen im Mittel über alle Unternehmen 54 %. In Abhängigkeit vom Flächenbedarf ergeben sich insbesondere bei den kleineren Unternehmen Einsparungen bei den monatlichen Kosten von < 40 %. Zusätzlich zu den erheblichen Einsparungen bei den Betriebskosten profitieren diese auch davon, an einem Standort aktiv zu sein, der ohne weitere Partner als Einzelunternehmen ggf. nicht realisierbar wäre. Die Wirtschaftlichkeit der Betreiberschaft ergibt sich aus der Weitergabe der Betriebskosten an die potenziellen Nutzer. Gemäß Förderrichtlinie ist durch das geplante Projekt keine Ge- winnerzielung möglich. In beigefügter Tabelle 4 wurde eine Abschreibung auf drei Jahre an- gesetzt, grundsätzlich ist der Betrieb über die zunächst anvisierte Projektlaufzeit von drei Jah- ren auch an einem anderen Standort denkbar und angestrebt. Die oben angesprochene Dif- ferenz zwischen Gesamtmiete der Bestandsimmobilie und der Leichtbauhallenlösung können bei vollständiger Markttransparenz zumindest teilweise als Indiz für einen möglichen Gewinn für eine zukünftige Betreiberschaft betrachtet werden. Eine Nachverwertung bzw. längere Laufzeit erhöht außerdem die Wirtschaftlichkeit des Mikro- depots. Sofern diese wirtschaftlichen Vorteile teilweise an die potenziellen Unternehmen wei- tergegeben werden, erhöht sich somit auch deren Wirtschaftlichkeit. Nutzer: 9 Grundfläche: 400 qm Gemeinschaft: 50% Montaliche Kosten: 3.500,00 € monatlich, Hausmeister, Wachschutz, Reinigung, Miete To ilette, … Pauschale 20% Verteilt auf alle Nutzer Fläche 80% 50% 80% 20% Nutzer exklusiv exklusiv m² Flächengeld Pauschale Summe Nut zbare m² Einsparung 1 16,0% 32,0 448,00 € 77,78 € 525,78 € 232,0 887,19 € 41% 2 8,0% 16,0 224,00 € 77,78 € 301,78 € 216,0 826,01 € 64% 3 1,6% 3,2 44,80 € 77,78 € 122,58 € 203,2 777,06 € 85% 4 2,4% 4,8 67,20 € 77,78 € 144,98 € 204,8 783,18 € 81% 5 8,0% 16,0 224,00 € 77,78 € 301,78 € 216,0 826,01 € 64% 6 16,0% 32,0 448,00 € 77,78 € 525,78 € 232,0 887,19 € 41% 7 8,0% 16,0 224,00 € 77,78 € 301,78 € 216,0 826,01 € 64% 8 32,0% 64,0 896,00 € 77,78 € 973,78 € 264,0 1.009,56 € 4% 9 8,0% 16,0 224,00 € 77,78 € 301,78 € 216,0 826,01 € 64% 100% 200,0 2.800,00 € 700,00 € 3.500,00 € 7.648,21 € 54% alternative Betriebskosten S e i t e 25 | 32 Arbeits- und Zeitplanung Das Mikrodepotkonzept ermöglicht eine emissionsreduzierte letzte Meile im urbanen Liefer- verkehr durch den Einsatz neuer Kleinfahrzeuge und eine kollaborative Nutzung des Raums. Mit der Standortanalyse und -findung wurden die ersten Vorarbeiten bereits durch die Stadt Köln und mit Unterstützung durch Smart City | DB, einer Organisationseinheit der DB Station & Service AG, geleistet. Das Projekt gliedert sich in vier Arbeitsphasen: 1. Vorbereitung: Im Rahmen der Vorbereitungsphase werden gemeinsam mit der Betreibergesellschaft, den potenziellen Nutzern des Depot s weiterführende Gespräche hinsichtlich der Nut- zungsumfänge und organisatorischen Abläufe in und am Mikrodepot geführt, welche schließlich in einem Vertragsabschluss mit der Betreibergesellschaft münden. Nach Vertragsabschluss der Betreibergesellschaft können die baulichen Maßnahmen im Rahmen einer Vergabe ausgeschrieben werden. Es wird erwartet, dass die Errichtung des Mikrodepots im letzten Quartal 2021 beginnt. Das Mikrodepot besteht trotz seiner Größe aus leicht auf- und abzubauenden und fle- xibel wiederverwendbaren Elementen wie Leichtbauhallen und Containern. Die Auftei- lung der Unternehmen auf zwei Leichtbauhallen ermöglicht es, unterschiedliche Anfor- derungen an Flächenaufteilung und Güteranforderungen wie einer möglichen Kühlung, unter Wahrung der Kosteneffizienz, einzuhalten. Durch die in den Hallen verwendeten trennenden Elemente kann flexibel und schnell auf sich ändernde räumliche und nutzerbezogene Anforderungen reagiert werden. Zu- dem zeichnet sich das Konzept durch eine hohe Zustell- und Abholqualität aus, erhöht die vorhandenen Lieferkapazitäten und reduziert Lärm- und Schadstoffe im relevanten Sendungssegment nachweislich. Die unterstützende Technik und Dienstleistungstiefe wird entwickelt und kontinuierlich, u. a. durch Tests, gemeinschaftlich verbessert. Am Ende soll ein praxisnahes Konzept entstehen, welches auf alle Städte/ Ballungsräume übertragen werden kann. 2. Inbetriebnahme: Zum Jahresanfang 2022 ist geplant, das Mikrodepot in Betrieb zu nehmen und die ersten Sendungen über das neue Depot abzuwickeln. Begleitend dazu wird die Öffent- lichkeitsarbeit aufgenommen. Für die darauffolgenden Monate ist geplant, dass die be- teiligten Unternehmen weitere Sendungsmengen über das Depot mit emissionsarmen Fahrzeugen zustellen. Gleichzeitig soll eine anbieterneutrale Paketübergabestation im Umfeld des Mikrodepots Deutz installiert werden. Fortlaufend sollen weitere interes- sierte Unternehmen angesprochen werden. Es wird erwartet, dass sich im Laufe der dreijährigen Projektphase Veränderungen und Ergänzungen in der Nutzerstruktur er- geben. 3. Betriebsphase: Diese Phase wird durch eine Veranstaltung im Rahmen der Messe POLIS Mobility im Mai 2022 eingeleitet. Ziel ist auf diese Weise schnell den Betrieb des Mikrodepots mit Hilfe des Dialoges von Gewerbetreibenden und Anwohnenden aufnehmen zu können. Die Unternehmen nutzen das Mikrodepot mittlerweile vollumfänglich und im Regelbe- trieb. Alle Beteiligten befinden sich in einem regelmäßigen Austausch und ermitteln kooperativ weitere Optimierungsmöglichkeiten. Mit externer Unterstützung werden die Anforderungen an die Monitoringphase (Wirtschaft, Umwelt, Verkehr, Organisation , Bau und Technik) erarbeitet und weitere Maßnahmen zur Verbesserung identifiziert. S e i t e 26 | 32 Die Ergebnisse sollen in einem Zwischenbericht zusammengefasst werden und der Identifikation weiterer Herausforderungen und Maßnahmen dienen. 4. Bewertungsphase: Parallel zur Betriebsphase erfolgt eine Flächenrecherche zur Gewinnung eines ver- gleichbaren Alternativstandortes im rechtsrheinischen Köln. Zum Ende der dreijährigen Projektphase erfolgt auf Basis der erzielten Ergebnisse eine Überprüfung der Über- tragbarkeit auf weitere Stadtteile und Städte , gleichzeitig sollen Maßnahmen zur Ein- beziehung weiterer Partner definiert werden. Die Analyse und Bewertung des Projektes mündet in einen Abschlussbericht. Abbildung 3: Arbeits- und Zeitplanung Jahr Phase Quartal I-II III IV I II III IV I II III IV I II III IV Standortfindung X Standortanalyse X Fördermittelantrag gestellt Fördermittelzusage erfolgt Vertrag Betreibergesellschaft Informationsveranstaltung Lokalpolitik Vergabe Dienstleistungen Entwicklung eines Corporate Designs Vertragsgespräche mit Nutzern Aufbau einer Homepage Pressemeldung "Projektbeginn" Aufbau der Informationstafeln physischer Depot-Aufbau beginnt Informationsveranstaltung Lokale Wirtschaft Beginn Öffentlichkeitsarbeit Testtransporte erster Unternehmen Initiierung Projektbeirat Umstellung der Nutzenden auf Belieferungen via Mikrodepot Errichtung Smart Locker Bewertung Startphase durch Unternehmen Gewinnung weiterer Partner Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Messe POLIS mobility (Mai 2022) Identifikation von Optimierungsmaßnahmen Umsetzung Optimierungsmaßnahmen Erarbeitung Monitoringphase für Zwischenbericht Bewertung Betreiberkonzept und Entwicklung weiterer Maßnahmen Monitoringphase (Wirtschaft, Umwelt, Verkehr) Anfertigung Zwischenbericht Identifikation und Bewertung vergleichbarer Systeme Prüfung der Übertragbarkeit Flächenrecherche Alternativstandort Bewertung Alternativstandort Prüfung der Übertragbarkeit auf andere Städte und Bezirke Analyse und Bewertung Pilotprojekt Deutz Anfertigung Abschlussbericht 2023 20242021 Vorbereitung Vorarbeit InbetriebnahmeProjektbegleitend 2022 Auswertung S e i t e 27 | 32 Finanzierungs- und Kostenplan Die Stadt Köln stellt die Fläche der Betreibergesellschaft unentgeltlich zur Verfügung. Die Be- treibergesellschaft ist befugt die Betriebskosten und laufenden Ausgaben des Mikrodepots den nutzenden Unternehmen in Rechnung zu stellen. Eine Bestimmung der Förderrichtlinie s ieht vor, dass im Rahmen des Pilotprojektes keine unternehmerischen Gewinne erzielt werden dürfen. Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit werden den nutzenden Unternehmen nicht in Rech- nung gestellt. Der Beleg zur Sicherung der Eigenmittel ist dem Förderantrag als Anlage beigefügt. Eine Über- sicht der zu erwartenden Kosten ist nachfolgend aufgelistet: Mikrodepot Köln Deutz || Aufbau- und Ausstattungspositionen Lfd.-Nr. Position Enthalten Schätzwert gesamt (brutto) 1 Leichtbauhallen Isolierte Wände/ Dach, Boden, Rampe 433.160 € 2 Großpaketabholsta- tion 20-Fach-Paket- und 2-Fach-Paletten- schließfächer B 3,30 x H 2,39 x T 1.5/0,67 m 43.700 € 3 Kühlzelle B 5 x L 7,5 x H 2 m-Kühlzelle mit Split- Kühlaggregat 23.800 € 4 Einfriedung 140 m Absperrgitter und 60x Gitter- schellen 7.140 € 5 Parken/ Garage 2x Leer-Rahmen mit Anlieferung und Umbau, inkl. Sicherung und Steckdo- sen L 6 x B 5 x H 2,59 m 28.560 € 6 Aufenthalt Zwei geschl. 20‘‘ See-Container mit Ausstattung (Spinde, Tische & Stühle, Mobile Arbeitsplätze) 39.270 € 7 Elektroleitungen Elektroanschluss und Anschlussleis- tung 11.900 € 8 Depot-Ausstattung Besen, Erste Hilfe, Feuerlöscher, 330 m Lagerkojen, 38x Rollboxen, LTE- Router… 13.090 € 9 Flächenherstellung, Planungsleistungen Planungsleistungen im Rahmen des Bauantrags, Grünschnitt/ Begradigung / Beschilderung etc. 38.080 € 10 Öffentlichkeitsarbeit Allgemein und Messeauftritte 23.800 € 11 Projekt-Gutachten Gutachten zur Evaluation des Projek- tes 7.140 € Summe Ca. 669.640 € Förderfähige Ausga- ben 402.740 € Eigenanteil 266.900 € Eine detaillierte Kostenaufschlüsselung findet sich in Anlage 3. S e i t e 28 | 32 Erläuterungen zu den Kostenpositionen Ergänzung 05.10.2021 Leichtbauhalle - Folierung Durch die Folierung kann die Infrastruktur (Hallen und Container) besser vor Witterungsein- flüssen, insbesondere vor Hagel- und Steinschlag, (Salz-)Korrosion sowie vor Verblassen ge- schützt werden, da diese im Vergleich zur herkömmlichen Lackierung UV- und witterungs- beständiger ist. Dadurch soll auch nach Ende der dreijährigen Pilot- und Förderphase die Wei- terverwendung des Mikrodepots an einem anderen Standort sichergestellt werden. Weitere Vorteile sind u. a. ein verbesserter Schutz vor Graffiti und ein im Vergleich zu herkömmlichen Außenflächen reduzierter Pflege- und Reinigungsaufwand sowie sofern erforderlich ein preis- werter Folientausch. Zudem ist eine Folierung im Vergleich zu herkömmlichen Informationsta- feln flexibler in der Kommunikationsfunktion, weil leichter Informationsflächen austauschbar sind (bspw. Austausch von Partnerlogos im Projektverlauf). Weiterhin können mithilfe der Fo- lierung die Vorgaben des Gestaltungshandbuches der Stadt Köln kostengünstiger erfüllt wer- den. Ergänzung 29.09.2021 Leichtbauhalle - Lagerkojen Neben der gemeinschaftlich genutzten Handlings- und Umschlagsfläche besteht für die ein- zelnen Unternehmen außerdem die Möglichkeit, abschließbare Flächen in den jeweiligen Hal- len zu nutzen. Diese stehen ausschließlich dem Unternehmen zur Verfügung und können in- dividuell mit verschiedenen Elementen wie Regalen etc. ausgestattet und zur Zwischenlage- rung von Arbeitsmaterialien und Sendungen genutzt werden. Die Lagerkojen werden durch „Gitter-/Kellertrennwände“ baulich getrennt. Die aufgeführte Kostenposition umfass t sowohl die Anschaffung dieser Trennwände und das Formen von entsprechenden Lagerkojen mit die- sen als auch die (technische) Ausstattung dieser. 13 Parken/Garage Die hohe Zahl der eingesetzten Lastenfahrräder kann außerhalb der Betriebszeiten nur teil- weise in den Leichtbauhallen untergebracht werden. Eine kostengünstige Ergänzung ist hier die Nutzung von 20- Fuß-Containern, welche nach erforderlichen Anpassungen und Umbau- maßnahmen für das Abstellen von Lastenrädern genutzt werden können. Aufenthalt Im Rahmen der einzelunternehmerischen Betriebszeiten werden über den Tag verteilt in Summe 16 Mitarbeitende von allen Unternehmen eingesetzt. Hinzu kommt das Fahrpersonal 13 In der eingereichten Kostenschätzungstabelle ist im Rahmen der Übertragung bei der Positionszu- sammenführung leider ein Fehler unterlaufen. Die am 31.08.2021 eingereichte Tabelle weist als Ein- heit „Stück“ aus, richtigerweise muss es aber „Quadratmeter“ heißen. Weiterhin sind sowohl die An- zahl als auch die Kosten je Einheit von der fehlerhaften Übertragung betroffen. Der Gesamtpreis der Einzelposition „Lagerkoje“ ist hingegen nicht betroffen. Dieser wurde bereits in der alten Tabelle kor- rekt angegeben und verändert sich nicht. Anlage 3 wurde aktualisiert S e i t e 29 | 32 der letzten Meile. Es ist geplant, für die Mitarbeitenden eine hohe Aufenthalts- und Arbeits- platzqualität zu schaffen. Hierzu werden verschiedene Elemente wie beispielsweise Spinde, Raumsysteme und mobile Arbeitsplätze vorgesehen . Unter „Sonstiges“ sind u. a. folgende Einzelelemente zusammengefasst: Wertfachschränke, Radiator und die Schaffung zusätzli- cher Stromanschlüsse. Es ist geplant, diese Elemente im Bedarfsfall nach Absprache mit den Nutzern anzuschaffen. Depotausstattung Durch die gemeinschaftliche Nutzung werden seitens der beteiligten Unternehmen hohe An- forderungen an das Mikrodepot gestellt. Dies betrifft u. a. ein notwendiges Schließsystem so- wie RFID-Technik und eine Fernwartungs-Box. Hinzu kommen übliche Ausstattungselemente von Arbeitsplätzen. Dies sind neben den Reinigungselementen (Besen, Kehrbleche, Müllsta- tion) auch Ausstattungselemente zur Arbeitssicherheit (mehrere Feuerlöscher, Erste Hilfe-Sta- tionen, Feuermelder, Notbeleuchtung, Markierungen, Hinweisschilder) sowie zur Depot-Tech- nik (Hubwagen, ITK sowie Techniken für Überwachung und Nutzungssteuerung) erforderlich. Flächenherstellung und Verkehrssicherung Der Parkplatz an der Opladener Straße wird über eine Zu-/Abfahrt angebunden. Die Erschlie- ßung kreuzt eine bedeutende Ost-West-Radwegverbindung, welche werktäglich von rund 5.000 Radfahrenden benutzt wird. Um Verkehrskonflikte zwischen andienenden Lkw und Lie- ferfahrzeugen zu reduzieren soll eine signalisierte Steuerung (Lichtsignalanlage) eingerichtet werden. Diese soll im Bedarfsfall durch den Zweirichtungsradweg kreuzende Fahrzeuge aus- gelöst werden. Die Standorte der Baustellenampeln sind in der beigefügten Anlage N1 darge- stellt. Weiterhin ist zu Zu- und Einfahrt baulich anzupassen. S e i t e 30 | 32 Notwendigkeit der Zuwendung Wesentliche Vorarbeiten hinsichtlich Flächensuche, Einfluss auf Verkehre und Nutzung wur- den bereits geleistet. Weiterhin wurden externe Partner gefunden, die bereit sind, das Vorha- ben insbesondere personell in der Aufbauphase zu unterstützen. Die Zuwendung soll helfen eine technische Unterstützung derart voranzutreiben, dass sich mit steigender Nutzung der personelle Einsatz der Partner in der Anschubphase eher reduziert und dauerhaft nicht zu einer Stagnation führt. Finanziell starke Logistikpartner finanzieren noch keine zusätzlichen wettbewerbsübergreifenden Systeme und neue, kleinere emissionsfreie Zustellbetriebe sowie Start-ups aus Transportgewerbe und Handel verfügen über geringe finanzielle Mittel, die sie in Fahrpersonal und Fahrzeuge investieren. Die Zuwendung soll daher helfen, eine neutrale Entwicklung im öffentlichen Interesse sicherzustellen, eine Finanzierungslücke zu schließen und eine höherwertige, funktionale und städtebaulich verträgliche Lösung entstehen zu lassen. Durch die Zuwendung wird weiterhin sichergestellt, dass die Stadt Köln originäre Messdaten erhält, die hinsichtlich der Bemessung der Wirksamkeit, Kommunikation und Planung weiterer Vorhaben dieser Art notwendig sind. S e i t e 31 | 32 Absichtserklärungen Absichtserklärungen liegen von folgenden Unternehmen vor und sind in alphabetischer Rei- henfolge beigefügt: BringBoo Start-up Lebensmittellieferdienst DACHSER Stückgutlogistik DPD KEP ecoCARRIER Radlogistikunternehmen Frischepost, Start-up Online Hofladen GLS KEP Lamica Start-up Letzte Meile Logistik myDaylivery Start-up Letzte Meile Logistik newWEYS Radlogistikunternehmen DB Station & Service AG │ Smart City | DB Projektpartner KölnBusiness Wirtschaftsförderungs-GmbH Projektpartner S e i t e 32 | 32 Anlagen 1. Anbindung an das übergeordnete Netz 2. Schleppkurven Ein-/Ausfahrt der Mikrodepotfläche 3. Kostenkalkulation Mikrodepot (Stand 04.11.2021) N1. Anordnungsplan Mikrodepot Ottoplatz (Ergänzung 29.09.2021) N2. THG-Minderungsberechnung (Ergänzung 04.11.2021) Anlage 1: Mikrodepot Köln Deutz - Übergeordnetes Straßennetz = Standort Mikrodepot = Fläche Mikrodepot IND IND IND WT WT M A M M FAut Anlage 3 - Stand 04.11.2021 Nr. Position Kategorie Einheit Anzahl Kosten je Einheit Stk./m² Netto Gesamtkosten Brutto Gesamtkosten Kostenart Höhe Herstellungskosten Höhe Einmalkosten Brutto Gesamtkosten davon 2021 davon 2022 davon 2023 davon 2024 1 Leichtbauhalle Leichtbauhalle L (inkl. Heizung und RWA, 1x Tor, 3x Türen) Logistik m² 225 400,89 € 90.200,00 € 107.338,00 € Herstellungskosten 107.338,00 € 107.338,00 € 0,00 € 0,0 0 € Leichtbauhalle M (inkl. Heizung, 1 Tor, 2x Türen)) L ogistik m² 168,75 484,15 € 81.700,00 € 97.223,00 € Herste llungskosten 97.223,00 € 97.223,00 € ..Antransport Logistik Stk. 2 2.900,00 € 5.800,00 € 6.902 ,00 € Einmalkosten 6.902,00 € 6.902,00 € ..Montage Logistik Stk. 2 11.950,00 € 23.900,00 € 28.441, 00 € Einmalkosten 28.441,00 € 28.441,00 € ..Elektriker Logistik Stk. 1 3.409,25 € 3.409,25 € 4.057, 01 € Einmalkosten 4.057,01 € 4.057,01 € ..Miete Stapler und Arbeitsbühne, Bautoiletten Logis tik Stk. 1 6.650,00 € 6.650,00 € 7.913,50 € Einmalkosten 7 .913,50 € 7.913,50 € ..Erdnägel Logistik Stk. 400 27,00 € 10.800,00 € 12.852,0 0 € Einmalkosten 12.852,00 € 12.852,00 € ..Boden Logistik m² 393,75 54,95 € 21.635,63 € 25.746,39 € Herstellungskosten 25.746,39 € 25.746,39 € ..Vordach Logistik Stk. 2 3.000,00 € 6.000,00 € 7.140,00 € Herstellungskosten 7.140,00 € 7.140,00 € ..Folierung Logistik m² 250 100,00 € 25.000,00 € 29.750,0 0 € Einmalkosten 29.750,00 € 29.750,00 € ..Beleuchtung (inkl. Montage) Logistik Stk. 2 2.200,00 € 4.400,00 € 5.236,00 € Herstellungskosten/Einmalkoste n 4.100,00 € 1.136,00 € 5.236,00 € 5.236,00 € ..Heizung (inkl. Antransport und Montage) Logistik Stk . 2 7.540,00 € 15.080,00 € 17.945,20 € Herstellungskoste n/Einmalkosten 13.000,00 € 4.945,20 € 17.945,20 € 17.94 5,20 € ..Lagerkojen (Angaben angepasst) Logistik m² 176 150,00 € 26.400,00 € 31.416,00 € Herstellungskosten 31.416,00 € 31.416,00 € ..Mobile Rampe / Überladebrücke Logistik Stk. 2 6.206,5 6 € 12.413,12 € 14.771,61 € Herstellungskosten 14.771,6 1 € 14.771,61 € …9% Zuschlag für unerwarte Kosten, Kostensteigerung Logistik Stk. 1 29.862,00 € 29.862,00 € 35.535,78 € 35.53 5,78 € 35.535,78 € ..Statik-Gutachten Logistik Stk. 1 750,00 € 750,00 € 892,5 0 € Herstellungskosten 892,50 € 892,50 € SUMME 924,44 € 364.000,00 € 433.159,99 € 433.159,99 € 892,50 € 432.267,49 € 0,00 € 0,00 € 1 Leichtbauhalle 393,75 m² Leichtbauhalle mit Paneelwänden, Dach, Toren, Türen, Kojen, Rampen, etc. Logistik Stk. 1 924,44 € 364.000,00 € 433.159,99 € 433.15 9,99 € 433.159,99 € 2 Smart Locker Großpaketabgabestation Logistik Stk. 1 36.720,00 € 36.720 ,00 € 43.696,80 € 43.696,80 € 43.696,80 € 3 Kühlzelle Kühlzelle B5 x L7,5 x H2m Logistik Stk. 1 10.000,00 € 10 .000,00 € 11.900,00 € Ausstattung 11.900,00 € 11.900,00 € Stopfer-Kühlaggregat Logistik Stk. 2 5.000,00 € 10.000,0 0 € 11.900,00 € Ausstattung 11.900,00 € 11.900,00 € SUMME 20.000,00 € 23.800,00 € Ausstattung 23.800,00 € 23.800, 00 € 0,00 € 0,00 € 4 Einfriedung Absperrgitter Logistik m 140 27,96 € 3.914,40 € 4.658,14 € Herstellungskosten 4.658,14 € 4.658,14 € Gitter-Schellen Logistik Stk. 60 4,09 € 245,40 € 292,03 € H erstellungskosten 292,03 € 292,03 € Aufbau Logistik Stk. 1 1.840,20 € 1.840,20 € 2.189,84 € Ei nmalkosten 2.189,84 € 2.189,84 € SUMME 6.000,00 € 7.140,00 € 7.140,00 € 7.140,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 5 Parken / Garage 20“ Seecontainer Logistik Stk. 3 5.000,00 € 15.000,00 € 1 7.850,00 € Herstellungskosten 17.850,00 € 17.850,00 € Umbau, Transport, Aufbau Logistik Stk. 3 2.600,00 € 7.80 0,00 € 9.282,00 € Einmalkosten 9.282,00 € 9.282,00 € Folierung Logistik m 12 100,00 € 1.200,00 € 1.428,00 € Ein malkosten 1.428,00 € 1.428,00 € SUMME 24.000,00 € 28.560,00 € 28.560,00 € 28.560,00 € 0,00 € 6 Aufenthalt Mobiles WSM Raumsystem Logistik Stk. 2 7.971,81 € 15.94 3,62 € 18.972,91 € Herstellungskosten 18.972,91 € 18.97 2,91 € Folierung Logistik Stk. 28 100,00 € 2.800,00 € 3.332,00 € Einmalkosten 3.332,00 € 3.332,00 € 4er-Spinde Logistik Stk. 10 772,31 € 7.723,10 € 9.190,49 € Ausstatttung 9.190,49 € 9.190,49 € Sonstiges Logistik Stk. 1 2.013,66 € 2.013,66 € 2.396,26 € Ausstatttung 2.396,26 € 2.396,26 € Mobile Arbeitsplätze Logistik Stk. 5 761,60 € 3.808,00 € 4.531,52 € Ausstatttung 4.531,52 € 4.531,52 € Ausstattung: Tisch & Stühle Logistik Stk. 2 355,81 € 711 ,62 € 846,83 € Ausstatttung 846,83 € 846,83 € SUMME 33.000,00 € 39.270,00 € 39.270,00 € 0,00 € 39.270,00 € 0 ,00 € 0,00 € 7 Elektro Wasser Logistik Stk. 1 5.000,00 € 5.000,00 € 5.950,00 € Ei nmalkosten 5.950,00 € 5.950,00 € Baustrom Logistik Stk. 1 5.000,00 € 5.000,00 € 5.950,00 € Einmalkosten 5.950,00 € 5.950,00 € SUMME 10.000,00 € 11.900,00 € Einmalkosten 11.900,00 € 11.900 ,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 8 Depot-Ausstattung Reinigungs- und Austattungselemente Logistik Stk. 1 5.0 00,00 € 5.000,00 € 5.950,00 € Ausstatttung 5.950,00 € 5. 950,00 € Schließssystem Logistik Stk. 10 500,00 € 5.000,00 € 5.950 ,00 € Ausstatttung 5.950,00 € 5.950,00 € RFID+Karten/Batterien/Batteriewechselwerkzeug/Fernwartung-Box Logistik Stk. 1 1.000,00 € 1.000,00 € 1.190,00 € Ausstatttung 1.190,00 € 1.190,00 € Rollwägen/-boxen Logistik Stk. 0 530,00 € 0,00 € 0,00 € Au sstatttung 0,00 € 0,00 € SUMME 11.000,00 € 13.090,00 € Ausstatttung 13.090,00 € 0,00 € 13.090,00 € 0,00 € 0,00 € 9 Flächenherstellung und Verkehrssicherung Planungsleistungen Logistik Stk. 1 6.500,00 € 6.500,00 € 7.735,00 € Einmalkosten 7.735,00 € 7.735,00 € Ertüchtigung Zufahrt Logistik m² 60 160,00 € 9.600,00 € 1 1.424,00 € Einmalkosten 11.424,00 € 11.424,00 € Beschilderung Logistik Stk. 1 900,00 € 900,00 € 1.071,00 € Herstellungskosten 1.071,00 € 1.071,00 € Baustellenampel Logistik Stk. 3 5.000,00 € 15.000,00 € 17 .850,00 € Herstellungskosten 17.850,00 € 17.850,00 € SUMME 32.000,00 € 38.080,00 € 38.080,00 € 38.080,00 € 0,00 € 0 ,00 € 0,00 € 10 Öffentlichkeitsarbeit ..Bürgerinformation / Quartiersinformation Logistik St k. 1 5.000,00 € 5.000,00 € 5.950,00 € 5.950,00 € 5.950,00 € ..Informationstafeln Umnutzung Pparkplatz Logistik St k. 2 500,00 € 1.000,00 € 1.190,00 € 1.190,00 € 1.190,00 € ..Informationsmaterialien "Verkehrssicherheit" Logis tik Stk. 1 1.000,00 € 1.000,00 € 1.190,00 € 1.190,00 € 1.1 90,00 € ..Projektinformation auf Werbetafel im Projektgebiet Logistik Stk. 1 2.000,00 € 2.000,00 € 2.380,00 € 2.380,0 0 € 1.190,00 € 1.190,00 € ..Informationsmaterialien "Projekthalbzeit" Logistik Stk. 1 1.000,00 € 1.000,00 € 1.190,00 € 1.190,00 € 1.190, 00 € Summe Öffentlichkeitsarbeit Allgemein Logistik 10.000, 00 € 11.900,00 € 11.900,00 € 9.520,00 € 2.380,00 € Messeauftritt POLIS Mobility Logistik Stk. 1 10.000,00 € 10.000,00 € 11.900,00 € 11.900,00 € 11.900,00 € SUMME 19.500,00 € 30.000,00 € 23.800,00 € 23.800,00 € 0,00 € 2 1.420,00 € 2.380,00 € 0,00 € 11 Abschlussgutachten Gutachten Logistik Stk. 1 6.000,00 € 6.000,00 € 7.140,00 € 7.140,00 € 7.140,00 € Gesamtkosten Logistik 1.700,66 € 572.720,00 € 669.636,7 9 € 669.636,79 € 57.120,00 € 602.996,79 € 2.380,00 € 7.1 40,00 € 50 3.00 3.00 3.00 50 2.50 2.00 Gehweg Radweg in Zweirichtungsverkehr Bepflasterung prüfen und ggf. erneuern SK 45,31SK 45,20 SK 45,25 SK 45,07 SK 45,25 m it P a rk s c h e i n 9 - 2 3 U h r B e f la s t e r u n g p rü f e n u n d g g .f e rn e u e rn. B e p f la s te r u n g p rü f e n u n d g g .f e r n e u e r n Straßenmarkierung: Pfeile sind zu entfernen Straßenmarkierung: Pfeile sind zu entfernen mit Parkschein 9-23 h mit Parkschein 9-23 h Haltemarkierung Fußgänger + Fahrradfahrer Haltemarkierung Fußgänger + Fahrradfahrer Haltemarkierung mit Parkschein 9-23 h Maßnahme: M 1: Bearbeitet: Datum: Dateiname: 250 Vollardt 27.09.2021 Einrichtung Mikrohub / Ottoplatz Markierungs- + Beschilderungsplan Legende mit Parkschein 9-23 h Baustellen LSA Baustellen LSA nur im Bedarfsfall VZ 251 StVO VZ 138 StVO VZ 1000-21 StVO VZ 209 StVO VZ 1000-32 StVO VZ 314 StVO und Zusatzschild entfernen = = = = = = mit Parkschein 9-23 h Anlage N1 Anordnungsplan Mikrodepot Ottoplatz Quelle für die vorgegebenen Emissionsfaktoren Umweltbundesamt (UBA) basierend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 (2019) Für die Einreichung drucken Sie bitte das Blatt Zusammenfassung und die befüllten Lieferanten-Blätter sowie ggf. das Blatt Anmerkungen aus. Daneben ist die Datei digital als Anlage (im pdf-Format) in easy-online einzureichen. Hinweise zur Nutzung des Excel-Berechnungsblattes Zu verwenden, wenn Sie nur ein Mikro-Depot für einen oder mehrere Lieferanten beantragen. Wollen Sie mehrere Mikro-Depots für jeweils mehrere Lieferanten beantragen, füllen Sie bitte pro Mikro-Depot eine Berechnungstabelle aus. (Wenn Sie mehrere Mikro-Depots für jeweils einen Lieferanten beantragen wollen, nutzen Sie bitte die Datei Berechnung_THG-Minderung_Mikrodepot-RL_Depots.xlsx) Füllen Sie sowohl auf dem Tabellenblatt „Zusammenfassung“ als auch auf den folgenden Tabellenblättern den Kopf mit den Informationen zu Projekttitel, Antragsteller, Kommunen, Zielgebieten, belieferter Fläche sowie gelieferte Einheiten aus. Als Art des Gebietes ist städtisch voreingestellt. Sollte sich Ihr geplantes Mikro-Depot in einem überwiegend ländlichen Gebiet befinden, ändern Sie dies bitte über die Auswahl. Die voreingestellte Anzahl der Liefertage pro Jahr beträgt 300 Tage und berücksichtigt damit Sonn- und Feiertage. Sollte dies für Sie nicht gelten, passen Sie diese Zahl bitte an. Auf dem Tabellenblatt „Zusammenfassung“ werden die Informationen aus den weiteren Tabellenblättern („Lieferant 1“, „Lieferant 2“ usw.) automatisch zusammengefügt und die gesamte THG-Minderung pro Jahr sowie über die Wirkdauer von 10 Jahren berechnet. Es wird ebenfalls die THG-Minderung über die Wirkdauer ohne die Einbeziehung der Vorkettenemissionen angegeben. Dies dient nur als zusätzliche Information, ausschlaggebend und für die weitere Nutzung vorgesehen ist die dick gedruckte gesamte THG-Minderung über die Wirkdauer von 10 Jahren. Auf den Tabellenblättern „Lieferant x“ ist von Ihnen für die einzelnen Lieferanten auszufüllen, wie viele Touren pro Tag mit den einzelnen Fahrzeugtypen zur Belieferung des Zielgebietes gefahren werden und wie hoch die Fahrzeuglaufleistung pro Tour ist. Dies ist einmal für den IST-Zustand auszufüllen und einmal für den SOLL-Zustand nach Errichtung des Mikro-Depots und den teilweisen Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge. Um die Treibhausgas(THG)-Einsparung zu berechnen, sind von Ihnen ausschließlich die grün unterlegten Felder auf den folgenden Blättern auszufüllen. Änderungen an den voreingestellten Berechnungen sind nicht zulässig. Bitte beachten Sie, dass im IST- und SOLL-Zustand vergleichbare Bedingungen (z.B. gleiches Gesamtpaketvolumen in einem vergleichbaren Bezugsraum) herrschen. Starten bspw. im IST-Zustand die Touren der Fahrzeuge in einem Zentrallager, so ist im SOLL-Zustand nicht nur der Verteiler-Verkehr ab dem Mikro-Depot anzugeben, sondern auch der Feeder-Verkehr vom Zentrallager zum Mikro-Depot. Zusätzlich sind ggf. Touren mit Pkw oder Nutzfahrzeugen notwendig, um sperrige Lieferungen abzuwickeln, die z.B. mit Lastenrädern nicht möglich sind und nicht über das Mikro-Depot abgewickelt werden. Nutzen Sie zur Erläuterung der Touren die Felder für Bemerkungen sowohl im IST- als auch im SOLL-Zustand. Berechnung_THG-Minderung_Mikrodepot-RL_Lieferanten.xlsx Anlage N2 THG-Minderungsberechnung NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Projekt: AntragstellerIn: Kommune(n): Name Lieferant Anzahl Touren pro Jahr Jahres- Fahrleistung (km) THG- Emissionen* pro Jahr Anzahl Touren pro Jahr Jahres- Fahrleistung (km) THG- Emissionen* pro Jahr THG-Minderung* pro Jahr Lieferant 1 Nutzer 1 600 24.000 11,1 900 24.000 3,3 7,8 Lieferant 2 Nutzer 2 1.200 123.000 59,9 1.500 54.000 16,0 4 3,9 Lieferant 3 Nutzer 3 690 24.150 2,6 1.150 20.700 0,6 1,9 Lieferant 4 Nutzer 4 300 27.000 8,2 1.500 46.500 2,5 5,7 Lieferant 5 Nutzer 5 3.000 45.780 4,2 4.800 61.800 4,3 -0,1 Lieferant 6 Nutzer 6 3.900 342.000 109,3 4.200 294.000 53, 8 55,5 Lieferant 7 Nutzer 7 3.000 54.000 0,3 3.000 54.000 0,3 0,0 Lieferant 8 Nutzer 8 5.100 63.000 7,6 5.400 63.000 3,8 3,8 Lieferant 9 Nutzer 9 4.200 238.500 55,9 14.400 504.000 49, 6 6,3 Lieferant 10 0 0 0,0 0 0 0,0 0,0 Summe 21.990 941.430 259,2 36.850 1.122.000 134,2 125,0 THG-Minderung über die Wirkdauer (10 Jahre) in Tonnen CO2-Äquivalent 1.249,7 THG-Minderung über die Wirkdauer (10 Jahre) in Tonnen CO2-Äquivalent ohne Einbeziehung der Vorkettenemission 1.765,2 * THG-Emissionen in Tonnen CO2-Äquivalent IST-Zustand SOLL-Zustand Name des Lieferanten bitte auswählen Name des Lieferanten bitte auswählen Anmerkungen Name des Lieferanten Lieferant 3 *1: Auslieferungstour mit Ausgangspunkt im Zentrall ager; *2 Versorgungstour von Zentrallager zu Mikro- Hub; *3 Liefertour mit Ausgangspunkt im Mikro-Hub Name des Lieferanten bitte auswählen NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt! Kommune(n): Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet: Belieferte Fläche (km²): Art des Gebietes (ländlich/städtisch) gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag Anzahl der Liefertage pro Jahr Lieferant 1 IST-Zustand SOLL-Zustand Charakterisierung der Touren Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq. Touren gesamt pro Tag 2 40,0 80 37,1 3 26,7 80 11,1 davon: E-Lastenrad 0 0,0 2 20 40 0,1 Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 2 40 80 37,1 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 1 40 40 11,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF: schweres Nutzfahrzeug Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a* Jahresbilanz IST-Zustand 600 40,0 24.000 11,1 9,5 Jahresbilanz SOLL-Zustand 900 26,7 24.000 3,3 0,0 7,8 t CO2-Äq./a 9,5 t CO2-Äq./a * Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission THG-Minderung Lieferant 1 pro Jahr* THG-Minderung Lieferant 1 pro Jahr Stadt Köln 50667,50668,50676,50678 städtisch 25-30 Nutzer 1 300 NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt! Kommune(n): Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet: Belieferte Fläche (km²): Art des Gebietes (ländlich/städtisch) gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag Anzahl der Liefertage pro Jahr Lieferant 2 IST-Zustand SOLL-Zustand Charakterisierung der Touren Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq. Touren gesamt pro Tag 4 102,5 410 199,7 5 36,0 180 53,3 davon: E-Lastenrad 0 0 0,0 3 20 60 0,2 Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0 0,0 Kleinrafträder (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0 0,0 Pkw (Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0 0,0 Pkw (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0 0,0 1 40 40 6,6 SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 3 110 330 153,2 0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 1 80 80 46,5 1 80 80 46,5 SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0,0 SNF Lkw >20t-28t 0 0 0,0 0 0 0,0 SNF Lkw >28t 0 0 0,0 0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Verbrenner) 0 0 0,0 0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0 0,0 0 0 0,0 SNF: schweres Nutzfahrzeug Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a* Jahresbilanz IST-Zustand 1.200 102,5 123.000 59,9 51,3 Jahresbilanz SOLL-Zustand 1.500 36,0 54.000 16,0 11,9 43,9 t CO2-Äq./a 39,4 t CO2-Äq./a * Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission Nutzer 2 THG-Minderung Lieferant 2 pro Jahr THG-Minderung Lieferant 2 pro Jahr* Köln Deutz, Kalk, Humboldt / Gremberg ca. 11 städtisch 200-300 300 NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt! Kommune(n): Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet: Belieferte Fläche (km²): Art des Gebietes (ländlich/städtisch) gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag Anzahl der Liefertage pro Jahr Lieferant 3 IST-Zustand SOLL-Zustand Charakterisierung der Touren Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq. Touren gesamt pro Tag 3 35,0 105 11,3 5 18,0 90 2,8 davon: E-Lastenrad 0 0,0 3 22 66 0,2 *3 Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Elektro) 3 35 105 11,3 *1 2 12 24 2,6 *2 Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF: schweres Nutzfahrzeug Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a* Jahresbilanz IST-Zustand 690 35,0 24.150 2,6 0,0 Jahresbilanz SOLL-Zustand 1.150 18,0 20.700 0,6 0,0 1,9 t CO2-Äq./a 0,0 t CO2-Äq./a * Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission Nutzer 3 THG-Minderung Lieferant 3 pro Jahr THG-Minderung Lieferant 3 pro Jahr* Stadt Köln Köln-Deutz, -Kalk, -Mühlheim, -Humboldt-Gremberg, -Poll, -Buchforst 183 städtisch 10 230 NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt! Kommune(n): Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet: Belieferte Fläche (km²): Art des Gebietes (ländlich/städtisch) gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag Anzahl der Liefertage pro Jahr Lieferant 4 IST-Zustand SOLL-Zustand Charakterisierung der Touren Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq. Touren gesamt pro Tag 1 90,0 90 27,5 5 31,0 155 8,3 davon: E-Lastenrad 0 0,0 4 20 80 0,3 Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Elektro) 0 0,0 1 75 75 8,1 Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 1 90 90 27,5 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF: schweres Nutzfahrzeug Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a* Jahresbilanz IST-Zustand 300 90,0 27.000 8,2 7,1 Jahresbilanz SOLL-Zustand 1.500 31,0 46.500 2,5 0,0 5,7 t CO2-Äq./a 7,1 t CO2-Äq./a * Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission Nutzer 4 THG-Minderung Lieferant 4 pro Jahr THG-Minderung Lieferant 4 pro Jahr* Stadt Köln städtisch 300 NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt! Kommune(n): Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet: Belieferte Fläche (km²): Art des Gebietes (ländlich/städtisch) gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag Anzahl der Liefertage pro Jahr Lieferant 5 IST-Zustand SOLL-Zustand Charakterisierung der Touren Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq. Touren gesamt pro Tag 10 15,3 152,6 14,1 16 12,9 206 14,3 davon: E-Lastenrad 9 11,4 102,6 0,4 15 10,4 156 0,6 Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Elektro) 1 50 50 13,7 1 50 50 13,7 SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF: schweres Nutzfahrzeug Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a* Jahresbilanz IST-Zustand 3.000 15,3 45.780 4,2 0,0 Jahresbilanz SOLL-Zustand 4.800 12,9 61.800 4,3 0,0 -0,1 t CO2-Äq./a 0,0 t CO2-Äq./a * Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission Nutzer 5 THG-Minderung Lieferant 5 pro Jahr THG-Minderung Lieferant 5 pro Jahr* Köln Köln 20 städtisch 50 300 NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt! Kommune(n): Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet: Belieferte Fläche (km²): Art des Gebietes (ländlich/städtisch) gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag Anzahl der Liefertage pro Jahr Lieferant 6 IST-Zustand SOLL-Zustand Charakterisierung der Touren Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq. Touren gesamt pro Tag 13 87,7 1140 364,5 14 70,0 980 179,3 davon: E-Lastenrad 0 0,0 5 40 200 0,7 Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 12 90 1080 329,6 2 90 1 80 54,9 Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 6 90 540 88,8 SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 1 60 60 34,9 1 60 60 34,9 SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF: schweres Nutzfahrzeug Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a* Jahresbilanz IST-Zustand 3.900 87,7 342.000 109,3 93,7 Jahresbilanz SOLL-Zustand 4.200 70,0 294.000 53,8 23,1 55,5 t CO2-Äq./a 70,7 t CO2-Äq./a * Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission Nutzer 6 THG-Minderung Lieferant 6 pro Jahr THG-Minderung Lieferant 6 pro Jahr* städtisch 300 NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt! Kommune(n): Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet: Belieferte Fläche (km²): Art des Gebietes (ländlich/städtisch) gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag Anzahl der Liefertage pro Jahr Lieferant 7 IST-Zustand SOLL-Zustand Charakterisierung der Touren Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq. Touren gesamt pro Tag 10 18,0 180 0,8 10 18,0 180 0,8 davon: E-Lastenrad 8 20 160 0,6 8 20 160 0,6 Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Kleinrafträder (Elektro) 2 10 20 0,2 2 10 20 0,2 Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF: schweres Nutzfahrzeug Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a* Jahresbilanz IST-Zustand 3.000 18,0 54.000 0,3 0,0 Jahresbilanz SOLL-Zustand 3.000 18,0 54.000 0,3 0,0 0,0 t CO2-Äq./a 0,0 t CO2-Äq./a * Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission Nutzer 7 THG-Minderung Lieferant 7 pro Jahr THG-Minderung Lieferant 7 pro Jahr* Stadt Köln Stadt Köln 80 städtisch 240 300 NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt! Kommune(n): Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet: Belieferte Fläche (km²): Art des Gebietes (ländlich/städtisch) gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag Anzahl der Liefertage pro Jahr Lieferant 8 IST-Zustand SOLL-Zustand Charakterisierung der Touren Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq. Touren gesamt pro Tag 17 12,4 210 25,3 18 11,7 210 12,6 davon: E-Lastenrad 13 10 130 0,5 15 10 150 0,6 Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Pkw (Elektro) 0 0,0 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 2 20 40 12,2 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 1 20 20 3,3 2 20 40 6,6 SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 1 20 20 9,3 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 1 20 20 5,5 SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF: schweres Nutzfahrzeug Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a* Jahresbilanz IST-Zustand 5.100 12,4 63.000 7,6 5,5 Jahresbilanz SOLL-Zustand 5.400 11,7 63.000 3,8 0,0 3,8 t CO2-Äq./a 5,5 t CO2-Äq./a * Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission Nutzer 8 THG-Minderung Lieferant 8 pro Jahr THG-Minderung Lieferant 8 pro Jahr* städtisch 750 300 NKI-Förderung - Mikro-Depot-Richtlinie Bitte beachten Sie die Hinweise auf dem ersten Tabellenblatt! Kommune(n): Quartier/Auslieferungs-/Zielgebiet: Belieferte Fläche (km²): Art des Gebietes (ländlich/städtisch) gelieferte Einheiten (Sendungen) pro Tag Anzahl der Liefertage pro Jahr Lieferant 9 IST-Zustand SOLL-Zustand Charakterisierung der Touren Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Anzahl Touren pro Tag Fahrzeug- Laufleistung pro Tour Fahrzeug- Laufleistung pro Tag THG- Emissionen pro Tag Bemerkungen Für ausführliche Bemerkungen nutzen Sie bitte das Blatt Anmerkungen. Einheit km km kg CO2-Äq. km km kg CO2-Äq. Touren gesamt pro Tag 14 56,8 795 186,3 48 35,0 1680 165,3 davon: E-Lastenrad 2 15 30 0,1 20 15 300 1,1 Kleinkrafträder (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 Kleinrafträder (Elektro) 0 0,0 8 15 120 1,5 Pkw (Verbrenner) 7 65 455 117,3 0 0,0 Pkw (Elektro) 2 65 130 14,0 12 65 780 83,8 Leichtes Nutzfahrzeug (Verbrenner) 3 60 180 54,9 0 0,0 Leichtes Nutzfahrzeug (Elektro) 0 0,0 8 60 480 78,9 SNF Lkw <7,5t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw <7,5t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >7,5t-12t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >12t-20t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >20t-28t 0 0,0 0 0,0 SNF Lkw >28t 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Verbrenner) 0 0,0 0 0,0 SNF Sattel- und Lastzüge bis 40t (Elektro) 0 0,0 0 0,0 SNF: schweres Nutzfahrzeug Touren/a km/Tour km/a t CO2-Äq./a t CO2-Äq./a* Jahresbilanz IST-Zustand 4.200 56,8 238.500 55,9 44,4 Jahresbilanz SOLL-Zustand 14.400 35,0 504.000 49,6 0,0 6,3 t CO2-Äq./a 44,4 t CO2-Äq./a * Bilanziert ohne Einbeziehung der Vorkettenemission Nutzer 9 THG-Minderung Lieferant 9 pro Jahr THG-Minderung Lieferant 9 pro Jahr* Köln Köln 405-650 städtisch 100-800 300
  • Anlage 4 Ermittlung der Treibhausgasminderung

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    Anlage 4: Ermittlung der Treibhausgasminderung Der Umfang der Reduktion ist zum jetzigen Zeitpunkt nur grob anhand von vergleichbaren Berechnungen der Fachliteratur abzuschätzen. Nach dem „Handbuch: Mikro -Depots im Interkommunalen Verbund - Teil 2“ wird für ein Mikrodepot vergleichbarer Fläche (rund 400 m²) in Mönchengladbach mit drei Paketdienstleistern und insgesamt neun eingesetzten Lastenfahrrädern bei einer theoretischen Umsch lagskapazität bzw. einem Sendungsaufkommen von etwa 300.000 Paketen ein jährliches Einsparpotenzial von 1,2 to CO2e und 3,1 kg NO x ermittelt. Sofern aufgrund von Zeitfenstermanagement die Flächenauslastung in Köln erhöht werden kann und die teilnehmenden Unternehmen weitere Potenziale ausschöpfen können und sowohl Sendungsmengen als auch die Zahl der eingesetzten emissionsarmen Fahrzeuge erhöht werden, erscheinen die Einsparpotenziale des ebenfalls im o. g. Handbuch genannten Mikrodepots der größeren Kategorie (550 m² und 400.000 Sendungen bei vier KEP-Unternehmen mit insgesamt 12 Lastenfahrrädern) von 1,2 to CO2e und 3,1 kg NO x auch für das Pilotprojekt in Köln Deutz realistisch. 1 Wenngleich sich beim Mikrodepot in Köln-Deutz die Randbedingungen deutlich von den angeführten Beispielen unterscheiden, können die dort ermittelten Emissionseinsparungen als erster Ansatz gewählt werden. Die beteiligten Unternehmen aus den Segmenten Paket und Stückgut bedienen heute das Projektgebiet aus ihren Regionallagern. Die derzeit eingesetzten Lieferfahrzeuge mit Verbrennungsmotor legen bis zur Erreichung des Zielgebietes zwischen zehn und 42 Kilometern zurück, hinzukommen die Touren im Zielgebiet zur Bedienung der jeweiligen Kunden. Hierbei ist zu beachten, dass die Zielge biete aufgrund unterschiedlicher Kundenstrukturen der einzelnen Partner variieren. Für die beteiligten Paketdienstleister und Fahrradkuriere beträgt der Bedienungsradius zwischen zwei bis fünf Kilometern, die einzelnen Start-Ups sowie das Stückgutunternehmen decken ein deutlich größeres Gebiet ab. Im Ist -Zustand werden jährlich rund 22.000 Touren mit knapp 941.400 Kilometern Jahresfahrleistung erzeugt. Der Ausstoß an Treibhausgasemissionen beläuft sich auf 259,2 Tonnen CO 2-Äquivalent (CO 2e). Dafür werden aktuell 74 Fahrzeuge eingesetzt, davon 33 Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Durch die Nutzung des Mikrodepots reduzieren drei Unternehmen ihre werktägliche Gesamtverkehrsleistung um rund 15 km, 160 km bzw. um rund 230 km. Das Mikrodepot gibt zudem drei Unternehmen die Möglichkeit, das unternehmerische Wachstum mit einer nachhaltigen Belieferung zu verknüpfen, wodurch es zu einer Zunahme der unternehmerischen Verkehrsleistung sowie der Gesamtfahrleistung im Soll -Zustand kommt. Allerdings erreichen alle Unternehmen durch die Nutzung des Mikrodepots und durch die Möglichkeit der Zwischenlagerung und des Umschlags eine Verlagerung auf kleinere und emissionsarme Fahrzeuge und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen. Im Rahmen der Umstellung auf ein Mikrodepot -basiertes Zustellsystem erfolgt bei einigen Unternehmen auch die Umstellung des Hauptlaufes auf emissionsarme Fahrzeuge und aufgrund der Bündelung in Einzelfällen auf ein größeres Fahrzeug. Durch die Umstellung werden bei allen beteiligten Unternehmen zusät zliche emissionsarme Fahrzeuge auf der Letzte-Meile-Zustellung eingesetzt. Die beteiligten Unternehmen beabsichtigen im Rahmen der Umstellung insgesamt 29 Touren mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor einzusparen. Durch das erwartete Wachstum wird eine Zunahme der Touren um insgesamt 50 pro Werktag erwartet. Von den werktäglichen 124 Touren sollen 75 mit Lastenrädern, vier mit Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor und 45 mit Elektrofahrzeugen abgewickelt werden. 1 HANDBUCH: MIKRO-DEPOTS IM INTERKOMMUNALEN VERBUND - Teil 2, erstellt durch agiplan, Luther Rechtsanwälte und Fraunhofer IML im Auftrag der IHK Mittlerer Niederrhein, abrufbar unter https://www.agiplan.de/wp-content/uploads/2021/06/IHK_MNR_Leitfaden_Microdepots_48S_3b_2.pdf Unter Verwendung der Formulare zur Berechnung der Treibhausgas-Emissionen (THG) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), welche basierend auf Simulationen mit dem Modell TREMOD 6.14 (2019) entsprechende Umweltauswirkungen ausweisen, ergibt sich im Soll-Zustand ein jährlicher Ausstoß von 134,2, Tonnen CO 2-Äquivalent. In der Vorabschätzung bedeutet dies für das Gesamtprojekt eine jährliche Ersparnis von 125 Tonnen CO2-Äquivalent. Besonders negativ auf den Verkehrsfluss wirken sich Lieferfahrzeuge aus, die beim Be - und Entladen im öffentlichen Straßenraum auf der Fahrbahn verbotswidrig in der zweiten Reihe bzw. auf Rad - oder Fußgängerwegen halten, wenn entweder keine gewidmeten Ladezonen vorhanden sind oder diese durch Fehlbelegungen (private Pkw, aber auch andere Fahrzeuge des Wirtschaftsverkehrs selbst) belegt sind. Durch die Umstellung der Zustellung auf Lastenräder wird im Projektgebiet eine lokale Verbesserung erwartet. Entlang der Hauptverkehrsstraßen werden keine signifikanten Lärmreduktionen erwartet, in den Neben - und Wohnstraßen kann eine Verbesserung der Situation auftreten. Die Projektteilnehmer erwarten eine lokale Verbesserung des Verkehrsflusses.
  • Anlage 5 - Stellungnahme der Verwaltung zur Prüfung Rechnungsprüfungsamt

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    Anlage 5 Stellungnahme vom Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung zur Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes zur Beschlussvorlage 2316/2022, Stand 29.08.2022 Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz RPA-Nr.: 2022/0407 „Von Dez. II wurde im verwaltungsinternen Mitzeichnungsprozess gefordert, dass durch das Dez. III sicherzustellen ist, dass nach Ablauf der 18monatigen Betreiberschaft des Mikrodepots durch die Deutsche Bahn AG eine für die Stadt Köln kostenneutrale Anschlusslösung bis zum Ende der Pilotphase gefunden wird.“ Die Stadtverwaltung Verwaltung wird mit der Deutsche Bahn AG nach Beschlussfassung einen Vertrag über die 18-monatige Betreiberschaft abschließen. Eine Absichtserklärung sowie ein Vertragsentwurf der Deutsche Bahn AG dazu liegen der Stadtverwaltung Verwaltung vor. In dem abzuschließenden Vertrag wird, sofern der Vertrag über die Betreiberschaft nicht verlängert wird, eine nachfolgende, für die Stadt kostenneutrale, Lösung vereinbart. Sowohl die Verwaltung als auch die Deutsche Bahn sind bestrebt, eine Anschlusslösung zeitnah zu erarbeiten. Zu diesem Zweck wird bereits jetzt der Markt für potenzielle Betreiber eines Mikrodepots stetig von beiden Akteuren beobachtet und sich diesbezüglich ausgetauscht. Sofern eine Verlängerung des Memorandum of Understanding (MoU) mit der Deutschen Bahn und der Nahverkehr Rheinland GmbH (vgl. Mitteilung 3422/2019) erfolgt, lässt sich darüber auch eine Verlängerung der Betreiberschaft vereinbaren. Die Gespräche zur Fortführung des MoU sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen. Die Kostenneutralität für die Stadt wird durch die Förderbestimmungen gewährleistet. So dürfen, wie in der Beschlussvorlage dargestellt, durch das Förderprojekt und die Betreiberschaft keine Gewinne erzielt werden, jedoch dürfen Kosten für Betrieb und Wartung an die nutzenden Unternehmen weitergegeben werden. Dies gilt unabhängig davon, ob die Deutsche Bahn das Mikrodepot betreibt oder ein anderer neutraler Betreiber. Für die Stadt entstehen durch diese Lösung der Betreiberschaft keine personellen und wirtschaftlichen Aufwendungen über die generelle Projektbegleitung (hier: Markterkundung und Vorbereitung Betreiberwechsel) in der Fachdienststelle hinaus. „Die Nutzung des Mikrodepots ist für 3 Jahre vorgesehen. Der Vorlage ist zu entnehmen, dass die Verwaltung beabsichtigt die Infrastruktur zu kaufen. Unklar ist, was konkret der zu erwerbende Umfang ist. Ein Wirtschaftlichkeitsvergleich gegenüber einer Mietvariante liegt den Unterlagen nicht bei. Auch ist eine konkrete Nachnutzung der zu erwerbenden Infrastruktur derzeit nicht erläutert.“ Da ein Mikrodepot in dieser Größe und Ausstattung für die in dem Pilotprojekt angestrebte Art der Zusammensetzung von Nutzenden bisher nicht erprobt wurde, ist auf dem Markt kein auf die geschilderten Bedürfnisse zugeschnittenes Mietangebot verfügbar. Darüber hinaus wird die Verwaltung bereits während des Pilotbetriebes weitere potenzielle Standorte für das Mikrodepot ermitteln, um nach Abschluss der Pilotphase das Mikrodepot gegebenenfalls an anderer Stelle zu verwirklichen.
  • Anlage 7 - Auszug Verkehrsausschuss 27.09.2022

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    Anlage 7 Geschäftsführung Verkehrsausschuss Frau Krause Telefon: (0221) 221-25909 Fax : (0221) 221-24447 E-Mail: angela.krause@stadt-koeln.de Datum: 12.10.2022 Auszug aus dem Entwurf der Niederschrift der 17. Sitzung des Verkehrsausschusses vom 27.09.2022 öffentlich 4.5 Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss für die Einrichtung eines Mikrodepots in Köln Deutz 2316/2022 RM De Bellis-Olinger weist auf die bereits im Liegenschaftsausschuss gestellten Fra- gen hin. Darüber hinaus bittet sie um Darstellung, wie die An- und Abfahrt erfolgen werde. Sie bittet um Klärung bis zur Ratssitzung und schlägt vor, die Vorlage ohne Votum in die weiteren Gremien zu verweisen. Für die SPD-Fraktion merkt RM Lorenz an, dass die stadtweite Einrichtung von Mikrodepots dringend geboten sei und ausdrücklich begrüßt werde. SB Dr. Beese schließt sich diesem an, gibt jedoch zu bedenken, dass die Container aus stadtgestalterischer Sicht sicherlich keine Augenweide sein werden. Es sei daher wichtig festzuhalten, dass der Betrieb auf drei Jahre begrenzt werde. Herr Dörkes, stellv. Leiter des Amtes für nachhaltige Mobilitätsentwicklung, sagt zu, für den weiteren Gremienlauf noch eine ergänzende Stellungnahme zu fertigen. Er könne jedoch bereits bestätigen, dass es sich in der Tat um die roteingefärbte Fläche auf dem beigefügten Lageplan handele und die Zu- und Abfahrt so wie die auf den heutigen Parkplatz erfolgen werde. Im Detail müsse dies noch beplant werden. Die Verwaltung gehe davon aus, dass es damit weniger querenden Verkehr für die zu Fuß Gehenden und die Radfahrenden geben werde. Diese Interimslösung sei für drei Jahre geplant. Abschließend bittet Frau De Bellis-Olinger noch um Mitteilung, ob die orange einge- färbte Fläche die ursprünglich für das Casino vorgesehene sei und welche Flächen die blau eingefärbten seien. 2  Der Verkehrsausschuss verweist die Vorlage ohne Votum in die nachfolgen- den Gremien.

Beratungsverlauf

  1. 22.09.2022

    Wirtschaftsausschuss

    TOP 16.5, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  2. 26.09.2022

    Liegenschaftsausschuss

    TOP 2.1, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  3. 27.09.2022

    Verkehrsausschuss

    TOP 4.5, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  4. 27.10.2022

    Stadtentwicklungsausschuss

    TOP 10.4, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  5. 27.10.2022

    Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)

    TOP 3.4, Anhörung (BV). Ergebnis: ungeändert beschlossen
  6. 31.10.2022

    Finanzausschuss

    TOP 10.6, Vorberatung (Fachausschuss). Ergebnis: ohne Votum in nachfolgende Gremien
  7. 10.11.2022 zuletzt

    Rat

    TOP 10.19, Entscheidung. Ergebnis: geändert beschlossen

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