2881/2017
Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Parksituation, verschmutzte Gehwege Fridolinstraße in Neu-Ehrenfeld (Az.: 02-1600-75/17)
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Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/663/34 Vorlagen-Nummer 2881/2017 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO, betr.: Parksituation, verschmutzte Gehwege Fridolinstraße in Neu-Ehrenfeld (Az.: 02-1600-75/17) Beschlussorgan Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Ehrenfeld dankt der Petentin für ihre Eingabe und beauftragt die Verwaltung, die vorhandene Parkstandmarkierung für halbseitiges Gehwegparken zeitnah zu erneuern, um mehr Platz für Fußgänger zu schaffen. Der Ordnungs- und Verkehrsdienst wird gebeten, seine Kontrollen zu verstärken. Alternativbeschluss: Die Markierung wird in 2 m Entfernung zur Hauskante im Bereich der Fridolinstraße vom Ehrenfeld- gürtel bis zur Siemensstraße angebracht. Dadurch wird der Beschluss der Bezirksvertretung Ehren- feld vom 07.11.2016 TOP 8.5 „Barrierefreies Ehrenfeld“ gewürdigt, so dass 1,5 m Gehweg, zuzüglich 0,2 m Sicherheitsabstand zur Hauskante, sowie 0,3 m Sicherheitsabstand zu den abgestellten Pkw markiert werden. Hierdurch verringert sich die Fahrgasse um 20 cm, so dass ein Schrägparken nicht mehr möglich ist und ca. 15 bis 20 Stellplätze entfallen. Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 04.12.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Die Petentin bemängelt die Parksituation in der Fridolinstraße (s. Anlage). Stellungnahme der Verwaltung: Nach Prüfung der Sachlage vor Ort wurde festgestellt, dass sich die angeordnete Parkstandmarkie- rung in einem schlechten Zustand befindet. Daher ist für Autofahrer nicht mehr erkennbar, dass in der Fridolinstraße in Neu-Ehrenfeld ein halbseitiges Gehwegparken erlaubt ist. Auf den Gehwegen der Fridolinstraße ist das Parken aufgrund der am Boden aufgebrachten Park- markierungen erlaubt. Seit mindestens 15 Jahren wird aufgrund des hohen Parkdruckes das Schräg- parken im bestimmten Rahmen geduldet, sofern keine Behinderungen für andere Verkehrsteilnehmer entstehen. Bei einem normal frequentierten Gehweg ist bei einem verbleibenden Durchgang von weniger als 1,50 m davon auszugehen, dass Behinderungen für Fußgänger entstehen können. Hierbei handelt es sich jedoch ausschließlich um einen Richtwert. Je nach tatsächlichem Fußgängeraufkommen und Begebenheiten vor Ort kann dieser Wert jedoch auch niedriger oder höher sein. Hieran ist erkennbar, dass verschiedene Faktoren für das Entstehen von Behinderungen entscheidend sein können. Der konkrete Sachverhalt kann daher ausschließlich vor Ort festgestellt werden; danach sind dann die notwendigen Maßnahmen zu bemessen. Im Ergebnis wird also nur die jeweils vor Ort eingesetzte Außendienstkraft im Rahmen ihres pflichtgemä- ßen Ermessens die richtige und im Einzelfall angemessene Entscheidung treffen können. Diese Ermessensausübung erfolgt nach sachlichen sowie objektiven Kriterien. Der Außendienst ist ange- wiesen, bei den Kontrollen vor Ort für im vorgenannten Sinne passierbare Gehwege zu sorgen. Bei der Beurteilung legt das Außendienstpersonal ein besonderes Augenmerk auf die schwächeren Verkehrsteil- nehmer wie Kinder, ältere und behinderte Personen. Die von der Petentin übermittelten Fotos zeigen, dass stellenweise Fahrzeughalter/innen maximal eine Gehwegplatte (entspricht ungefähr 40 cm) Platz lassen. Dies ist vollkommen inakzeptabel. Der Außendienst des Amtes für öffentliche Ordnung wurde daher gebeten, die Kontrollen in der Fridolin- straße zu verstärken und bei vorliegender Behinderung konsequent bis hin zur Sicherstellung von Fahr- zeugen vorzugehen. Anlagen: 2
Anlage 2 Ergänzende Eingabe
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Sehr geehrte Damen und Herren, in Ergänzung meiner Schreiben vom 31.5. und 14.6. möchte ich Ihnen gerne dieses Photo vom 14.6. senden, die Abbildung zeigt besonders deutlich, wie schwierig es ist für FussgängerInnen den Gehweg auf Fridolinstrasse zu passieren- diese krasse Form der Überschreitung der Regeln durch den PKW FahrerIn ist keineswegs ein Einzelfall, sie zeigt aber besonders gut. wie die Umstände auf dem Gehweg sind, daher möchte ich die Datei gerne noch nachreichen. Hier ist ein Ausschnitt des Teilbereichs Fridolinstrasse zwischen Siemensstrasse und Ehrenfeldgürtel linksseitig abgebildet. Ich freue mich auf Ihre Antwort auf meine Schreiben und bedanke mich dafür im Voraus recht herzlich ! Mit besten Grüssen, Von m einem iPhone gesendet
Anlage 1 Eingabe
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Köln, am 2.6.2017 Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrter Herr Thelen, ich wende mich hiermit an den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden der Stadt Köln, um die Belästigungen und Einschränkungen unserer Wohn- und Lebensqualität zu beklagen, die aufgrund parkender PKW entstehen und darum zu bitten, dass geprüft wird, welche Schritte seitens Ihres Gremiums veranlasst werden können um zeitnah Abhilfe zu schaffen Hier photodokumentiert ist die „Gehweg Nutzung“ als „PKW-Parkfläche“ in unserem Abschnitt der Fridolinstrasse in Neu-Ehrenfeld . Im grösseren Umfeld zwischen Ehrenfeldgürtel und Landmannstrasse in Fahrtrichtung links ist es die gleiche Situation. Die Photos stehen exemplarisch für eine untragbare Situation. Ich bitte respektvoll und mit entschiedenem Nachdruck darum, dass von den zuständigen Behörden zeitnah eine andere Parkpolitik gemacht wird und konkret eine andere Lösung für Fridolinstraße gefunden wird, dass dafür Sorge getragen wird, dass wir als AnwohnerInnen unser Recht auf einen freien Gehweg nutzen können - dass für Lärmschutz vor Verkehr gesorgt wird und wir von den unten beschriebenen Belästigungen befreit werden, die zwangsläufig mit der Tolerierung parkender Autos auf den Gehwegen einhergehen. Problembeschreibung /Beschwerde: Wie die Photos belegen stehen PKW beim Parken auf dieser Seite der Strasse so eng an den Häuserwänden und Hauseingängen, dass sich zB: zwei FussgängerInnen nicht unproblematisch begegnen können, auch ohne Einkaufstauschen ist es problematisch, mit Rollator, Rollstuhl, Taschen oder Kinderwagen gibt es Stau, Behinderung. Es macht keine Freude hier zu Fuss unterwegs zu sein. Wenn wir aus unserer Haustüre Nummer 54 auf den Gehweg treten und das Fahrrad oder anderes Gepäck dabei haben, verhindern oftmals nur komplizierte Manövriermanöver, dass parkende PKW bzw. deren Stossstangen in den Weg geraten. Wir fühlen uns eingeparkt und bedrängt von Fahrzeug- Karosserien. Wenn Lieferwagen parken, was häufig vorkommt, ist die Situation noch dramatischer, aufgrund der Fahrzeuglänge wird von FahrerInnen die Distanz zur Hauswand, auch zu Hauseingang auf manchmal nur „einen Schritt“ begrenzt, weil die langen Fahrzeuge heckseits nicht zu weit auf die Fahrbahn hinausragen sollen. Wie eine FussgängerIn damit eingeschränkt ist wenn sie an Stosstangen vorbeibalancieren muss und mit extrem eingeschränkter Bewegungsfreiheit umgehen muss- kümmert den PKW FahrerIn nicht, Hauptsache der fliessende Verkehr wird nicht behindert, denn dafür würde man/frau ja sicher abgeschleppt werden. Zwischen parkenden PKW kommt man nicht hindurch, weder von Strasse auf den Bürgersteig noch umgekehrt, man/frau kann nicht einfach die Strassenseite wechseln ohne Geschiebe und Gedränge das bedeutet im Alltag ständige Umwege gehen, um auf die andere Bürgersteigseite zu kommen. Besonders schwierig wird es mit einem Fahr-Rad, das kann in der Regel nicht zwischen PKW hindurchgeschleust werden. Die abgestellten PKW sind ein Problem aber auch der Prozess des Ein- und Ausparkens stellt eine gravierende Quelle von Lärmstress und Abgasbelästigung dar, die direkt vor den Fenstern und Wänden unserer Wohnungen liegt und zu jeder Tages und Nachtzeit vorhanden ist. Durch rangierende Autos und Türen-zuschlagen dringen Schallemissionen in die zur Strasse gelegenen Wohnräumen , die wir von einem Experten haben messen lassen, sie sind durch die vorhandene 3-fach Verglasung noch immer überlaut hörbar und störend, überschreiten akustisch deutlich die Reizschwelle eines Hintergrundgeräusches. Die Fridolinstrasse ist hier auf diesem Abschnitt eng bebaut, die Schallübertragung daher ungünstig , es braucht daher dringend eine andere Regelung des Verkehrs ( nicht nur ! ) in diesem Abschnitt. Zugeparkte Gehwege sind oft verschmutzt, sich im Bordstein ansammelnder Müll kann nicht aufgesammelt werden und bleibt zurück- das gesamte Strassenbild ist von Karosserien dominiert und von folgender liebloser Gehweggestaltung geprägt. Auf der gegenüberliegenden Strassenseite parken die PKW auf dem Bürgersteig parallel zu den Häusern, die Anzahl der Parkplätze ist begrenzter. Warum wird „ unsere“ Seite der Fridolinstrasse derart ausgebeutet als grosser privater Parkplatz ? Es gibt aus anderthalbjährigen Erfahrung als AnwohnerInnen heraus gesprochen nie Kontrollen vom Ordnungsamt oder Strassen - Verkehrsamt: so legen PKWfahrerInnen die kölnüblichen „Toleranzregeln“ für Parken auf Gehwegen erweitert in ihrem Sinne aus : fahren weit über die Begrenzungslinien hinaus, oft bis kurz vor die Hauswand, und verhalten sich auch ansonsten hinsichtlich zB. Lärmvermeidung nicht rücksichtsvoll_: wiederholtes Türenzuschlagen, laute Musik aus den PKW sind die Regel, zu jeder Tages und Nachtzeit. Seitdem wir hier wohnen ( Dez. 2015) sah ich mich mehrfach gezwungen meine Tätigkeiten zu unterbrechen, die Wohnung zu verlassen, um PKW-FahrerInnen, die in unmittelbarer Nähe vor unserem Haus bei laufendem Motor parken, diesen auch nach 10,15,20, 25 ,40 Minuten nicht abstellten anzusprechen und im direkten Kontakt zu ersuchen dies zu tun, was doch selbstverständlich sein sollte_ unnötigen starken Lärm und Luftverschmutzung zu vermeiden. Mehrfach ist vorgekommen, dass ich nach Unterbrechung meines Nachtschlafes durch PKW Lärm weit nach Mitternacht, FahrerInnen, die vor dem Haus einparken und zeitgleich extrem laut ihre Musikanlage aufgedreht haben oder sich bei laufender Musik zusätzlich lautstark unterhalten, darum zu ersuchen die Nachtruhe einzuhalten, Musik leiser zu drehen. den Motor abzustellen. Das sind untragbare Zumutungen - und es reagieren nicht alle PKW FahrerInnen verständnisvoll auf eine berechtigte Bitte sich an allgemeine Gebote zu halten- vor allem in den Abendstunden oder nachts . Hätten wir hier kein Parkplatzangebot auf dem Bürgersteig ,direkt vor den Wohnungen, gäbe es einen Teil dieser Problematik nicht. Diese ist eine direkte Folge der Toleranzpolitk von Strassen-und Verkehrsamt gegenüber PKW-Verkehr Die Faktoren stellen in ihrer Summe eine Belastung für AnwohnerInnen dar und schränken die Lebensqualität gravierend ein, weil sie permanent sind tags- als auch nachts vorkommen und nicht kontrollierbar sind - und diese Situation ist untragbar. Forderungen und Anregungen: Ich ersuche Sie als Gremium hiermit meine Eingabe an die Bezirksvertretung weiterzuleiten ggf. eine Beschlussvorlage zu erarbeiten, die inhaltlich ausgerichtet ist darauf: 1.hier auf diesem Abschnitt der Fridolinstrasse den Verkehr anders zu regeln. ZN eine 30er Zone oder Ruhezone einzurichten _das Parken auf dem Gehweg prinzipiell nicht mehr zu tolerieren, wenn der Bürgersteig dafür zu schmal ist, die Strassen eng bebaut sind. die dazubestehende Gesetzgebung wirklich einzuhalten, sie umzusetzen. 2.den Bürgersteig ab sofort als öffentliche Fläche frei zu halten und zu Möglichkeiten einer Pflege desselben zu geben. 3.Durch gut sichtbare Beschilderung darauf hinweisen, dass Lärm in der Strasse zu vermeiden ist_ - zB. vorbeifahrende PKW- durch laute Musikanlagen in PKW, durch Türenknallen usw. zu vermeiden ist. 4. Mindest-Forderung : deutlich weniger Parkplätze „auszuweisen“ / zu tolerieren und PKW zwingen parallel zur Hauswand zu parken und einen Abstand von mindestens 2 ,5 Metern zu garantieren. Regelmässige Kontrollen und PKW fahrerInnen ahnden bzw . abschleppen lassen, wenn Gebote/Vorschriften missachtet werden. 5. Den Gehweg zu sanieren, die Strasse und den Gehweg regelmässig reinigen zu lassen. Viele kölnansässige Organisationen haben auf die Missstände beim Parken in der Stadt Köln hingewiesen und sich an PolitikerInnen und Ämter der Stadt Köln gewandt. Ich habe den offenen Brief an OB Frau Henriette Reker angefügt und ich schliesse mich uneingeschränkt den darin formulierten allgemeinen Forderungen an. Mit freundlichem Dank und bestem Gruss, Anhang: Photos: Anfang der weitergeleiteten Nachricht: Von: Betreff: Pa rksituation in Neu-Ehrenfeld Fridolinstrasse Parkpolitik Stadt KÖLn Datum: 31. Mai 2017 um 21:02:39 MESZ An: josef.wirges@stadt-koeln.de, strassen-verkehrstechnik@stadt-koeln.de, spd-bv4@stadt- koeln.de, ordnungsamt@stadt-koeln.de, cdu-bv4@stadt-koeln.de, gruene-bv4@stadt- koeln.de, oberbuergermeisterin@stadt-koeln.de
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zurückgestellt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2881/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Bezirksvertretung
- Datum
- 14.11.2017
- Erstellt
- 15.09.2017 09:29