3705/2024
Verkehrsversuch Venloer Straße
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Anlage 1 - 241121-Auswertung Beteiligung Venloer Straße
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Einrichtung der Einbahnstraße Zweite Stufe des Verkehrsversuchs Venloer Straße November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Auswertung der Beteiligungsergebnisse November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 2023 2024 2025 Überblick aller Beteiligungsphasen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Seitenansichten 8479 Spaziergänge 4Beteiligungs-Workshops 3 Rückmeldungen 7092 Phasen der Online-Beteiligung 3 Beteiligungszeitraum 333 Tage 23.Oktober 2023 bis 19.September 2024 Vor Ort für Fragen, Antworten und Anregungen 15 Termine Beteiligte Dienststellen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Amt für nachhaltige Mobilitätsentwicklung • Projektleitung, -verantwortung und -steuerung Dezernat III Mobilität • Kommunikation/ Öffentlichkeitsarbeit Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Beratung sowie Planung, Durchführung und Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung Innovationsbüro • Beratung zu Bürgerzentrierung und Mitwirkung bei den Gestaltungsworkshops mit Bürger*innen Beteiligungs- bzw. Kommunikations- phase I Information zur Einbahnstraße November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Beteiligungs- und Kommunikationsphase I Information November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Aus dem Beteiligungs- und Kommunikationskonzept: Information…. …über die Beteiligungspause, die Einführung der Einbahnstraße und Die Ankündigung der geplanten Beteiligung Ziele: Information, Aufklärung, Verständnis, Nachvollziehbarkeit für die Zielgruppen Zeitrahmen: Mit Veröffentlichung der Verwaltungsvorlage Formate: Öffentlichkeitsveranstaltung Bürgeramt Ehrenfeld am …. , Mail an Multiplikator*innen am…, Aktualisierung der Projektwebsite auf www.stadt-koeln.de/... Beteiligungsphase II Fragen und Feedback zur Einbahnstraße November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Beteiligungsphase II Fragen und Feedback zur Einbahnstraße November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Aus dem Beteiligungskonzept: Einbahnstraße ist nicht gleich Einbahnstraße. Wie die Aufwertung der Einbahnstraße in den Nebenanlagen aussehen muss, um ohne Baumaßnahmen und mit einfachen Mitteln eine Verschönerung des Straßenzuges zu erzielen, wird Gegenstand einer Öffentlichkeitsbeteiligung sein. Da verkehrliche Änderungen erfahrungsgemäß eine Eingewöhnungsphase benötigen, wird die Einrichtung der Einbahnstraße zunächst seitens der Verwaltung über zwei Monate beobachtet und die Akteur*innen vor Ort und digital befragt, wie sie mit den Veränderungen klarkommen und welche Bedarfe und Bedürfnisse es gibt. Die Verwaltung erfährt so, „wo der Schuh drückt“, was also noch unklar und unverständlich ist. Die Verwaltung erkennt frühzeitig mögliche Gefahrenstellen und kann diese umgehend beseitigen. Ziele: Erkenntnisgewinn für Verwaltung, Aufklärung, Verständnis und Nachvollziehbarkeit für die Zielgruppen Beteiligungsformate: Online-Dialog auf www.meinungfuer.koeln mit der Möglichkeit, Fragen/Hinweise zu geben. Fragen werden im Rahmen eines FAQ (häufig gestellte Fragen) beantwortet Aufsuchende Beteiligung mit dem MeinungsMobil vor Ort auf der Venloer Straße Zeitrahmen: Direkt nach Einrichtung der Einbahnstraße für zwei Monate Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Beteiligungsphase November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Sicherheit Alle Perspektiven (Autofahrende, Radfahrende, Fußgänger*innen) äußerten, dass sich die Sicherheit auf der Straße erhöht hat, es übersichtlicher und auch entspannter geworden ist. Da der Bedarf nach mehr Beschilderung geäußert wurde, ist die Verwaltung tätig geworden und hat die Hinweisbeschilderung entsprechend angepasst; kleinere Anpassungen der Beschilderung wurden aufgrund von Bürgerhinweisen vorgenommen Navigationsdienstleister wurden informiert Da der Bedarf nach mehr Kontrollen gegen Verkehrsverstöße, wie z. B. Parken auf der Radspur oder Geisterfahrende, geäußert wurde, hat die Verwaltung durch Ordnungsamt und Polizei verstärkt Kontrollen durchführen lassen Vor allem in der Pius- und Vogelsanger Straße hat der Verkehr zugenommen und es wurde geäußert, dass es dadurch gefährlicher geworden ist. Die Verwaltung hat daher folgende Maßnahme ergriffen: - Verstärkt Verkehrs- beobachtungen durchgeführt - Anlieger frei für Piusstraße eingerichtet - zwingend Links in der Fuchsstraße eingerichtet Viele Radfahrende wünschen sich Radfahrstreifen oder Schutzstreifen, damit mehr Platz zwischen MIV und Radverkehr ist und der MIV die Straße mittig nutzt. Dazu teilte die Verwaltung mit, dass diese Frage im Rahmen der Ausgestaltung der Einbahnstraße (Beteiligungsphase II) behandelt wird Hinweis- beschilderung Kontrollen Verkehr in den Nebenstraßen Platz für Radfahrende Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Beteiligungsphase November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Diejenigen, die sich gegen die Einbahnstraße aussprechen, kritisieren, dass es zu längeren Wegezeiten und teilweise sogar großen Umwegen gekommen ist. Es wurden Verkehrsverlagerungen erwartet. Die Ergebnisse der Verkehrsuntersuchungen zeigen in welchem Bereich nachzusteuern ist Die wenigen Kommentare von Geschäftstreibenden/Gew erbetreibenden beinhalten die Aussage zur Verkehrssicherheit und beschreiben eine insgesamt ruhigere Straße, was sie auch auf ihre Kundschaft übertragen. Stadt Köln führt eine Leerstandsanalyse durch und wertet eine Studie der Uni Köln zur Thematik aus Wartezeiten und Umwege Weniger Kundschaft Weiteres Beteiligungsphase IIIa Ausgestaltung der Einbahnstraße zusammen mit Bürger*innen a la „Pimp your Einbahnstraße“ November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Beteiligungsphase IIIa Ausgestaltung der Einbahnstraße November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Aus dem Beteiligungskonzept: Gemeinsam mit der Öffentlichkeit werden Maßnahmen für die Aufwertung der Einbahnstraße in den Nebenanlagen entwickelt. Der Fokus liegt dabei darauf, wie in den Nebenanlagen gute Ideen ohne Baumaßnahmen und mit einfachen Mitteln zu einer Verschönerung des Straßenzuges beitragen können. Einige Maßnahmen werden kurzfristig umgesetzt, einige mit in eine politische Beschlussvorlage aufgenommen und andere wiederum nach Prüfung abgelehnt und deren Nicht-Umsetzbarkeit begründet. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt agil und iterativ: Umsetzung, Testung/Prüfung, Anpassung Ziele: Erkenntnisgewinn für die Verwaltung, Akzeptanz und Unterstützung, damit die Aufwertung der Einbahnstraße in den Nebenanlagen gelingt Beteiligungsformate: Service-Design-Thinking-Workshops mit Multiplikator*innen und Interessenvertreter*innen. Straßenspaziergänge zu unterschiedlichen Themen und entsprechend unterschiedlich eingeladenen Akteur*innen Zeitrahmen: Zwei Monate nach Einrichtung der Einbahnstraße Die wichtigsten Erkenntnisse aus den Gestaltungsworkshops November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Insgesamt 83 Teilnehmende in zwei Gestaltungsworkshops • 10 Gruppen, eine davon war eine gesonderte Kindergruppe • Jede Gruppe arbeitete mit einer Persona. Personas sind fiktive Personenbeschreibungen mit bestimmten Merkmalen, die anhand der Rückmeldungen der ersten Beteiligungsphase entwickelt wurden. • Jede Gruppe entwickelte für die jeweilige Persona im ersten Schritt eine „Traumstraße“. • Im nächsten Schritt entwickelten die Teilnehmenden zahlreiche Ideen. Aus diesen priorisierte jede Gruppe besonders geeignete Ideen und entwickelte hierzu einen Ideen-Steckbrief sowie einen ersten Prototyp, wie die Straße für diese Persona aussehen könnte. • Die Kindergruppe entwickelte Visionen der Einbahnstraße, indem die Kinder ihre Erfahrung mit der Straße teilten und sich – methodisch angeleitet – in tierische Besucher*innen der Straße hineinversetzten. Zur Dokumentation der Workshops Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem Workshop mit Gewerbetreibenden November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Themen Wirtschaftsverkehr und Lade- und Lieferzonen auf der Venloer Straße • Eingeladen waren Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammer Köln (IHK) und der Handwerkskammer zu Köln (HWK) mit Sitz in und um die Venloer Straße Der Workshop fand mitten in der Woche in der Mittagszeit statt, um einen Abgleich der Theorie- mit der Real-Situation vor Ort vornehmen zu können • Daher konnten leider einige Gewerbetreibende nicht dabei sein, sie erhalten aber über die IHK und HWK die Dokumentation und h aben weiterhin über die Online-Beteiligung zur Venloer Straße die Möglichkeit, Hinweise zu geben • Interessierte Handwerksbetriebe haben im Vorfeld gespiegelt, dass sie eine Teilnahme nicht realisieren können, da sie betrieblich eingebunden sind • Der Workshop hat bewusst unter Ausschluss von Beobachter*innen stattgefunden, um eine produktive und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre zu schaffen Leitfrage des Workshops war: Welche Bedarfe haben Sie in Bezug auf die Lade- und Liefersituation auf der Venloer Straße? Konkret: „Wie sieht die theoretische Lade- und Liefersituation aus und entspricht diese der Praxis?“ „Was ist notwendig, damit die Lade- und Liefersituation für Sie besser wird?“ Die Online-Befragung der Gewerbetreibenden erfolgte gemeinsam durch IHK, HWK und Stadt Köln im Umfragezeitraum 12.12.2023 bis 12.01.2024 • Anzahl der Rückmeldungen (IHK Köln): 61 von 590 per Mail erreichbare Mitgliedsunternehmen der IHK mit Sitz in und um die Venloer Straße (ca. 10 % Rücklaufquote) • Anzahl der Rückmeldungen (HWK Köln): 11 Mitgliedsunternehmen der HWK zu Köln mit Sitz in und um die Venloer Straße (ca. 10 % Rücklaufquote) Zur Dokumentation der Workshops Beteiligungsphase IIIb Feedback zur Einbahnstraße, um Maßnahmen zu testen und ggf. anzupassen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Beteiligungsphase IIIb Feedback zur Einbahnstraße, um Maßnahmen zu testen und ggf. anzupassen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Im Sinne eines iterativen Vorgehens werden einige Maßnahmen getestet und ggf. angepasst, dann erneut getestet und ggf. angepasst. Ziele: Erkenntnisgewinn, Anpassungsfähigkeit und Kund*innenzentrierung Beteiligungsformate: Online-Dialog auf www.meinungfuer.koeln mit der Möglichkeit, Fragen/Hinweise zu geben. Fragen werden im Rahmen eines FAQ (häufig gestellte Fragen) beantwortet Aufsuchende Beteiligung mit dem MeinungsMobil vor Ort auf der Venloer Straße Zeitrahmen: Ab Veränderung der Einbahnstraße durch Umsetzung von Sofort-Maßnahmen durchgehend bis Ende des Verkehrsversuches Aufräumen einer Straßenkreuzung In der Beteiligung getestete Maßnahmen: November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Verweiloasen Wirtschaftszone Mögliche Raumaufteilung Aufräumen einer Straßenkreuzung November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Dieser Wunsch wurde Mehrfach in den Gestaltungsworkshops eingebracht • Daher wurden einige Ecken bereits exemplarisch freigeräumt • Dazu wurde öffentlich informiert – es gab jedoch keine Beteiligung mehr dazu Zu den Veränderungen Visualisierungen zur möglichen Neuaufteilung der Straße Visualisierte Prototypen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Videos zur möglichen Raumaufteilung November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Idee 1 Alle fahren zusammen Idee 2 Breiter Radstreifen in Gegenrichtung Idee 3 Breite Radschutzstreifen Zu den Videos Die Verwaltung hat drei Varianten zur möglichen Raumaufteilung als Videos visualisiert und nach der Einschätzung der Öffentlichkeit gefragt Feedback zur möglichen Raumaufteilung November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Angaben zur Nutzung November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Ich nutze die Venloer Straße für Erledigungen 49% Ich wohne auf oder direkt an der Venloer Straße 26% Ich nutze die Venloer Straße nur als Wegeverbindung 24% Ich betreibe ein Geschäft auf oder direkt an der Venloer Straße 1% Ich arbeite auf oder direkt an der Venloer Straße 0% Keine Angabe 0% Insgesamt 4247 Rückmeldungen zur Raumaufteilung Angaben zur Person November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung unter 18 Jahre 1% 18 bis 29 Jahre 20% 30 bis 44 Jahre 50% 45 bis 59 Jahre 23% 60 bis 74 Jahre 6% 75 Jahre und älter 0% Altersverteilung Altersverteilung unter 18 Jahre 29 18 bis 29 Jahre 853 30 bis 44 Jahre 2087 45 bis 59 Jahre 980 60 bis 74 Jahre 260 75 Jahre und älter 10 Mit dem Auto 15% Zu Fuß 32% Mit dem Rad 36% Mit öffentlichen Verkehrsmitteln 13% Mit dem E-Scooter 4% So sind die Teilnehmer*innen auf der Venloer Straße unterwegs November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • 5% gaben an mit Mobilitätseinschränkungen auf der Venloer Straße unterwegs zu sein • 28% gaben an mit Kindern auf der Venloer Straße unterwegs zu sein Wie sind Sie auf der Venloer Straße unterwegs? (Mehrfachauswahl) Mit dem Auto 1573 Zu Fuß 3418 Mit dem Rad 3786 Mit öffentlichen Verkehrsmitteln 1426 Mit dem E-Scooter 430 Sonstiges 0 Das ist den Teilnehmer*innen besonders Wichtig November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Fahrradinfrastruktur 1042 Sichere Querung 221 Verkehrsfluss 167 Geschwindigkeitskontrolle 38 Parken 31 Verkehrssicherheit 25 Fahrradinfrastruktur 68% Geschwindigkeitskontr olle 2% Parken 2% Sichere Querung 15% Verkehrsfluss 11% Verkehrssicherheit 2% Varianten Raumaufteilung November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Idee 1: Alle fahren zusammen 21% Idee 2: Breiter Radfahrstreifen in Gegenrichtung 18% Idee 3: Breitere Radschutzstreifen 61% Bevorzugte Varianten gesamt Idee 1: Alle fahren zusammen Idee 2: Breiter Radfahrstreifen in Gegenrichtung Idee 3: Breitere Radschutzstreifen Variante und erwartete Verbesserung November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Verbesserung des Verkehrsflusses Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrende Erhöhung der Verkehrssicherheit für Autofahrende Erhöhung der Verkehrssicherheit und sichere Querungsmöglich- keiten für Fußgänger*innen Idee 1: Alle fahren zusammen 431 / 28% 368 / 24% 127 / 8% 605 / 40% Idee 2: Breiter Radfahrstreifen in Gegenrichtung 392 / 26% 708 / 46% 165 / 11% 257 / 17% Idee 3: Breitere Radschutzstreifen 1213 / 24% 2388 / 47% 644 / 13% 842 / 16% Auch hier wird die Verbesserung für die Radfahrenden hervorgehoben – in Variante 1 wird eine Verbesserung für den Fußverkehr erwartet Häufige inhaltliche Rückmeldungen Drehung der Einbahnstraße 41 Fußverkehr stärken und sichere Querung 570 Geschwindigkeit KFZ 11 Geschwindigkeit Radverkehr 22 Keine Einbahnstraße 22 Klare Aufteilung 145 Mehr Kontrollen 103 Parken 391 November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Erkenntnisse aus den Spaziergängen zur Verkehrsführung November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Viele Vertreter*innen zum Thema Barrierefreiheit und Fußverkehr • Variante Mischverkehr wird aus der Sicht Barrierefreiheit und Fußverkehr als einzig mögliche Variante angesehen • Als Variante fehlte „Alles soll so bleiben wie es aktuell ist“ • Hinweis es sind zu viele Straßenschilder auf dem Fußweg • Hinweis zur Einbahnstraßenregelung: Für die Straße ist es schön, aber es müssen Umwege zurückgelegt werden Die wichtigsten Erkenntnisse November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Sehr viele Rückmeldungen und ein wichtiges Thema Verkehrsführung • nicht alle Bevölkerungsgruppen gleich vertreten • meiste Feedback aus der Altersgruppe zwischen 30 und 44 Jahren (50 Prozent) • Wenige Menschen ab 60 Jahren nahmen kaum an der Online-Befragung teil (circa 6 Prozent) • Viele gaben an, die Venloer Straße mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu nutzen • die meisten sind mit dem Rad (36 Prozent) oder zu Fuß (32 Prozent) unterwegs • 61 Prozent der Teilnehmenden spricht sich für die dritte Variante der breiteren Radschutzstreifen auf beiden Seiten aus • 68 Prozent aller Teilnehmenden gaben an, dass ihnen die Fahrradinfrastruktur besonders wichtig ist • 15 Prozent befürchten einen schnelleren Radverkehr und demzufolge eine schwierigere Überquerung der Straße für Fußgänger*innen • Teilnehmende der Spaziergänge vor Ort legten ihren Fokus auf Barrierefreiheit und Fußverkehr • Hier sprach sich die Mehrheit für die erste Variante Mischverkehr aus, viel Gegenseitige Rücksichtnahme erforderlich, ältere Teilnehmende sahen dies als die einzig mögliche Variante Prototypen der Verweiloasen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Verweiloasen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Vielfacher Wunsch aus den Gestaltungsworkshops: Verweiloasen und neue Aufenthaltsflächen • Einrichtung verschiedener Verweiloasen mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten • Optische Aufwertung der Verweiloasen durch Bepflanzung • Verweiloase 1 Eine Wellenliege - außergewöhnliches Relaxmöbel für bis zu 4 Personen • Verweiloase 2 Parklet „Mini Park“, bestehend aus einem Holzpodest mit verschiedenen Sitzbänken mit Rückenlehne, einem verstellbaren Tisch, einer Bücherkiste, bepflanzten Pflanzkübeln. Das Parklet ersetzt einen Pkw-Stellplatz und bietet Aufenthaltsqualität. • Verweiloasen 3 Podest lang - multifunktionale angenehme Sitzmöglichkeit. Als Bank, zum liegen, zum abstellen und für kurze Aufenthalte für bis zu 8 Personen. Einblicke Verweiloasen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Feedback zu den Prototypen der Verweiloasen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Angaben zur Nutzung November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Ich nutze die Venloer Straße für Erledigungen 48% Ich wohne auf oder direkt an der Venloer Straße 33% Ich nutze die Venloer Straße nur als Wegeverbindung 18% Ich betreibe ein Geschäft auf oder direkt an der Venloer Straße 1% Ich arbeite auf oder direkt an der Venloer Straße 0% Keine Angabe 0% Insgesamt 283 Rückmeldungen Angaben zur Person November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung unter 18 Jahre 0% 18 bis 29 Jahre 11% 30 bis 44 Jahre 46% 45 bis 59 Jahre 34% 60 bis 74 Jahre 9% 75 Jahre und älter 0% Altersverteilung 7% gaben an, dass Sie selber mobilitätseingeschränkt oder mit Menschen mit Mobilitätseinschränkungen in dem Anschnitt unterwegs sind 34% gaben an, dass Sie mit Kindern in dem Anschnitt unterwegs sind November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 26 % 23 % 21 % 16 % 11 % 2 % - - 5 10 15 20 25 30 Hier kann man sich kurz ausruhen Hier gibt es Platz für ein ruhiges Gespräch ohne Konsumzwang Sie bieten einen attraktiven Treffpunkt Hier hat die Natur Platz in der Stadt (insbesondere Insekten) Hier finde ich Schatten an heißen Tagen Hier habe ich W-Lan Sonstige... Wie nutzen Sie die Verweiloasen? Auswirkungen der Verweiloasen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Auswirkungen auf die Aufenthaltsqualität % Positive Auswirkungen auf die Aufenthaltsqualität 79% Eher positive Auswirkung auf die Aufenthaltsqualität 12% Keinen Einfluss auf die Aufenthaltsqualität 3% Eher negativen Einfluss auf die Aufenthaltsqualität 2% Negativen Einfluss auf die Aufenthaltsqualität 4% Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit % Positive Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit 42% Eher positive Auswirkung auf die Verkehrssicherheit 20% Keinen Einfluss auf die Verkehrssicherheit 31% Eher negativen Einfluss auf die Verkehrssicherheit 4% Negativen Einfluss auf die Verkehrssicherheit 3% November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Welche Funktionen bieten die Verweiloasen aus Ihrer Sicht? Sie bieten einen attraktiven Treffpunkt 200 Hier kann man sich kurz ausruhen 245 Hier gibt es Platz für ein ruhiges Gespräch ohne Konsumzwang 218 Hier finde ich Schatten an heißen Tagen 100 Hier habe ich W-Lan 23 Hier hat die Natur Platz in der Stadt (insbesondere Insekten) 150 Sonstige... 0 Sind Sie bereit, sich für den Erhalt der Verweiloase zu engagieren, beispielsweise die Pflanzen zu pflegen, die Verweiloase sauber zu halten? Ja 117 Nein 157 Was könnten Sie sich vorstellen? pflegen 18 bepflanzen 3 aufräumen 18 gießen 27 Ordnung 8 Patenschaft 4 Reinigung 2 aufmerksam sein 4 Rückmeldungen zum Thema Verkehrssicherheit November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Ruhe 15 erhöhte Sicherheit 27 positive Atmosphäre 15 bessere Verkehrsübersicht 26 kein Parken 6 Entspannung 7 fehlender Sicherheitsabstand 6 belebend 9 zwecklos 14 Behinderung 2 Lebensqualität 3 erhöhte Gefahr 6 Rücksicht 3 Entschleunigung 5 keine Parkplatznutzung 13 nicht dem Verkehr zugehörig 8 aufmerksames Miteinander 7 unübersichtlich 9 erhöhter Verkehr 2 Rückmeldungen zur Aufenthaltsqualität November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung kommunikativ 14 kostenlos 19 gute Optik 13 Entspannung 10 Verschönerung 6 qualitativ 4 Ausbaufähig 4 nützlich 6 einladend 17 neue Möglichkeit 9 Aufenthalt 8 negative Anziehung 11 unattraktiv 9 weniger Verkehr 3 allgemeine Verbesserung 15 mehr Grün 8 gemütlich 11 für Pausen 10 mehr Sitzmöglichkeiten 3 positive Atmosphäre 13 Vermüllung 7 Hinweise zu den Oasen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Verbesserungsvorschläge schöner gestalten 7 Standorte erweitern 14 Überdachung 10 Abschaffen 6 sauber halten 14 mehr Bänke 5 mehr Bäume 2 mehr Wert auf Pflanzen legen 14 Trennung zur Straße 4 Sonstiges 4 zu teuer 2 Stromanschluss 1 Rückenlehne 4 Mülleimer 36 Fehlende Funktionen Bücherschrank 3 Mülleimer 20 Schatten 10 Wasserspender 17 Abschaffen 5 Beleuchtung 2 Ablagefläche 4 Kontrollen 2 Informationsschilder 6 Aschenbecher 2 Stromanschluss 3 Spielelemente 2 Erkenntnisse aus den Spaziergängen zu den Verweiloasen November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • An den Oasen fehlen Mülleimer • Podeste sollten direkt und ohne Spalt am Gehweg stehen (bereits verändert worden) • Pflanzkübel auf einer Höhe zum Straßenrand • Die Möbel gefallen optisch sehr gut und werten den Straßenraum deutlich auf • Alle Möbel wurden rege genutzt • Verschiedene Möbelarten kommen gut an – Hinweis: bei der Platzierung die Menschen die dort wohnen mitnehmen Die wichtigsten Erkenntnisse November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Die Verweiloasen funktionieren grundlegend sehr gut und werden viel genutzt • Über die Platzierung muss nachgedacht werden, da die Oasen unterschiedlich gut funktionieren • Die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten werden gerne angenommen • Die Oasen benötigen regelmäßige Pflege, es gibt bereits engagierte Nachbar*innen die sich vorstellen könnten dabei zu unterstützen • In unmittelbarer Nähe zu den Verweiloasen benötigt es Mülleimer • Zu den Verweiloasen haben sich viele Menschen mit Kindern zurückgemeldet Prototyp Wirtschaftszone November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Eindrücke Wirtschaftszone November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Feedback zur Wirtschaftszone November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Überblick November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung Insgesamt 57 Rückmeldungen 27% 41% 25% 2% 5% Positive Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit Eher positive Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit Keinen Einfluss auf die Verkehrssicherheit Eher negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit Negative Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit Ist Ihrem Empfinden nach die Verkehrssicherheit durch die Einrichtung der Wirtschaftszone gestiegen? 56% 44% ja nein Ist Ihnen die Wirtschaftszone aufgefallen? 80% 20% ja nein Sind die Regeln verständlich und klar? Wer hat teilgenommen? November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung 27 13 0 37 1 10 0 0 5 10 15 20 25 30 35 40 Ich wohne auf oder direkt an der Venloer Straße Ich betreibe ein Geschäft auf oder direkt an der Venloer Straße Ich arbeite auf oder direkt an der Venloer Straße Ich nutze die Venloer Straße für Erledigungen (zum Beispiel für Einkäufe, Arztbesuche) Ich nutze die Venloer Straße als Lieferant, KEP- Dienstleister, Handwerker, etc. Ich nutze die Venloer Straße nur als Wegeverbindung Ich nutze die Venloer Straße als Taxifahrer (oder Ähnliches) 84% nutzen die Wirtschaftszone nicht 15% nutzen die Wirtschaftszone für Liefertätigkeiten für ihr Geschäft Insgesamt 57 Rückmeldungen Die wichtigsten Erkenntnisse November 2024 Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung • Die Lieferung passiert sehr lokal und schon eine Kreuzung weiter werden andere Ladezonen genutzt • Die Vorteile der Wirtschaftszone sind noch nicht hinreichend bekannt • Es muss weiterhin stark kontrolliert werden • Das zweite Reihe Halten des Lieferverkehrs wird als starkes Sicherheitsrisiko benannt
Mitteilung BV
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Dezernat, Dienststelle III/68/681/2 Vorlagen-Nummer 3705/2024 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 4 (Ehrenfeld) 02.12.2024 Verkehrsversuch Venloer Straße Zwischenbilanz mit Ergebnissen der Beteiligung Mehr Verkehrssicherheit im Herzen von Köln-Ehrenfeld – das ist das Ziel des Verkehrsversu- ches auf der Venloer Straße. Nach einjähriger Testphase trägt die Verwaltung derzeit die Er- gebnisse aus dem Verkehrsversuch zusammen. Die Erkenntnisse daraus fließen in eine Be- schlussvorlage ein. Die Verwaltung legt diese der Bezirksvertretung Ehrenfeld im ersten Quar- tal 2025 vor, zusammen mit einer Empfehlung, wie es aufgrund der gesammelten Daten auf der Venloer Straße weitergehen sollte. Auswertungen von Fachbüros und der Universität zu Köln Die Unfallanalyse hat ein unabhängiges Fachbüro übernommen. Erste Daten zeigen eine po- sitive Entwicklung. So ist die Anzahl der Unfälle bis einschließlich Juli 2024 im Vergleich zur Situation vor dem Verkehrsversuch gesunken und auch die Schwere der Unfälle hat abge- nommen. Für eine aussagekräftige Auswertung des gesamten Zeitraumes liefert das Büro bis Anfang 2025 weitere Daten. Die von einem anderen Fachbüro durchgeführten Verkehrserhe- bungen werden in den nächsten Wochen vorliegen und entsprechend ausgewertet. Zudem hat ein Institut der Universität zu Köln die wirtschaftlichen Auswirkungen der Förderung der Nahmobilität auf der Venloer Straße untersucht. Diese Ergebnisse werden in die Gesamtbe- wertung einfließen. Im Rahmen des „Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren NRW“ hat die Stadt von März 2022 bis Dezember 2023 im Bezirkszentrum Ehrenfeld die Leerstände analysiert. Bei der monatlichen Erhebung zwischen März und November 2023 hat sie jeweils knapp 20 Leerstände in Erdgeschosslagen festgestellt. Dabei wurde eine stetige Fluktuation beobachtet; über den gesamten Erhebungszeitraum gab es damit keine räumliche Konzentra- tion. 67 Prozent von 27 Leerständen im Erhebungszeitraum bestanden länger als sechs Mo- nate, 15 Prozent zwischen drei und sechs Monate und 19 Prozent unter drei Monate. Die Nachfrage nach Ladenlokalen im Bezirkszentrum Ehrenfeld scheint demnach auch nach der Covid-19-Pandemie stabil. Zudem hat die Stadt 2017 und 2022 gesamtstädtische Einzelhandelserhebungen inklusive Er- hebungen der Leerstände durchgeführt. Dabei hat sie 2017 17 Leerstände dokumentiert und 2022 zehn. 2022 gab es 136 Einzelhandelsbetriebe sowie 305 Komplementärnutzungen (Dienstleistung, Gastronomie, Kultur) und zehn Leerstände bei den Gewerbeeinheiten. Die Stadt hat das Bezirkszentrum als „gut aufgestellt“ bewertet, denn die Ausstattung der Ver- kaufsflächen und die Anzahl der Betriebe liegen deutlich oberhalb des Orientierungswertes für ein Bezirkszentrum. Eine erneute Erhebung des Einzelhandels erfolgt aktuell, mit den Ergebnissen rechnet die Stadt Anfang 2025. 2 Ergebnisse des zweiten Teils der dritten Beteiligungsphase Ein weiterer Baustein zur Auswertung des Verkehrsversuches sind die Rückmeldungen aus der Öffentlichkeitsbeteiligung. Im Frühjahr 2024 fanden zwei Gestaltungsworkshops mit Bür- ger*innen und ein Workshop für Gewerbetreibende statt. Dort haben Teilnehmende gemein- sam mit Mitarbeitenden der Verwaltung Ideen zur Verbesserung der Einbahnstraße ent- wickelt. Bis Ende September konnten Kölner*innen bei Online-Befragungen und bei Spazier- gängen vor Ort Feedback zu den einzelnen Prototypen und Ideen zur Verbesserung der Ein- bahnstraße geben. Im Rahmen der Online-Befragung gab etwa die Hälfte der Befragten an, die Venloer Straße für Erledigungen zu nutzen. Rund ein Drittel der Teilnehmenden wohnt auf oder direkt an der Venloer Straße. 18 Prozent nutzen die Straße lediglich als Wegverbindung. Positives Feedback zu Verweiloasen Neue, gemietete Sitzelemente sollten für mehr Aufenthaltsqualität auf der Venloer Straße sor- gen. Die Besucher*innen konnten sie seit Sommer 2024 testen. Am 22. November 2024 wer- den die Prototypen über die dunkle Jahreszeit abgebaut. Das Feedback zu den Verweiloasen war insgesamt positiv. Online sind 283 Rückmeldungen dazu eingegangen. Etwa ein Drittel der Befragten gab an, mit Kindern auf der Venloer Straße unterwegs zu sein. Mehr als 100 Personen können sich vorstellen, bei der Pflege der Verweiloasen zu unterstützen. Sowohl online als auch bei Spaziergängen vor Ort lieferten Kölner*innen Vorschläge zur Verbesse- rung. Sie wünschten sich etwa Mülleimer in unmittelbarer Nähe zu den Oasen. Zudem wiesen sie darauf hin, dass die Prototypen unterschiedlich gut funktioniert haben. Eine andere Plat- zierung könnte sinnvoll sein. Viele Rückmeldungen zur Radverkehrsführung Die meisten Rückmeldungen in dieser Beteiligungsphase erfolgten zur Neuaufteilung des öf- fentlichen Straßenraumes. Dazu gab es drei Varianten: Alle fahren im Mischverkehr zusammen Ein breiter Radstreifen in Gegenrichtung Zwei breitere Radschutzstreifen Online erhielt die Verwaltung über 4.200 Rückmeldungen, allerdings waren nicht alle Bevölke- rungsgruppen gleich vertreten. Das meiste Feedback gab es aus der Altersgruppe zwischen 30 und 44 Jahren (50 Prozent). Etwa gleich viele Teilnehmende waren unter 30 (20 Prozent) sowie über 44 Jahre alt (23 Prozent). Menschen ab 60 Jahren und älter nahmen kaum an der Online-Befragung teil (circa 6 Prozent). Viele gaben an, die Venloer Straße mit verschiedenen Verkehrsmitteln zu nutzen. Die meisten sind mit dem Rad (36 Prozent) oder zu Fuß (32 Pro- zent) unterwegs. Autofahrer*innen (15 Prozent) stehen etwa zu gleichen Teilen den ÖPNV- Nutzer*innen gegenüber (13 Prozent). 61 Prozent der Teilnehmenden spricht sich für die dritte Variante der breiteren Radschutzstreifen auf beiden Seiten aus. 68 Prozent aller Teilnehmen- den gaben an, dass ihnen die Fahrradinfrastruktur besonders wichtig ist. Dem gegenüber ste- hen 15 Prozent, die einen schnelleren Radverkehr und demzufolge eine schwierigere Über- querung der Straße für Fußgänger*innen befürchten. Teilnehmende der Spaziergänge vor Ort legten ihren Fokus auf Barrierefreiheit und Fußver- kehr. Die Mehrheit sprach sich für die erste Variante mit dem Mischverkehr aus, die viel ge- genseitige Rücksichtnahme erfordert. Gerade die älteren Teilnehmenden sahen dies als die einzig mögliche Variante. Wenige Rückmeldungen zur Wirtschaftszone Ende August 2024 hat die Verwaltung auf der Venloer Straße die erste Wirtschaftszone in Köln eingerichtet. Dafür hat sie Parkflächen als absolutes Halteverbot ausgewiesen und mit zusätzlichen Schildern versehen. Sie zeigen mit eindeutigen Markierungen und Piktogram- men, dass die Flächen Gewerbe- und Handwerksbetrieben, dem Lieferverkehr, Paketzustel- ler*innen und Pflegediensten vorbehalten sind. Die Rahmenbedingungen zum „Pilotprojekt Wirtschaftszone“ hat die Verwaltung in Zusammenarbeit mit der Stadt Bonn, der Industrie- und Handelskammer zu Köln und der Handwerkskammer zu Köln entwickelt. Zur Wirtschafts- zone gab es insgesamt 57 Rückmeldungen aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Da für die Befragung zur Einrichtung der Wirtschaftszone explizit die Rückmeldung der Geschäfts- treibenden für die Verwaltung interessant war, haben Mitarbeitende der Stadt die Online-Be- fragung direkt in den anliegenden Geschäften durchgeführt. Dennoch lag die Zahl dieser Teil- nehmenden mit knapp 7 Prozent hinter denjenigen, die die Venloer Straße für Erledigungen 3 nutzen (21 Prozent) und denen, die dort wohnen (15 Prozent). Die wichtigsten Erkenntnisse aus der Rückmeldung aller Teilnehmenden waren, dass die Vorteile der Wirtschaftszone be- kannter werden müssen und die Zone stark kontrolliert werden sollte. Zudem wurde das Hal- ten in der zweiten Reihe als starkes Sicherheitsrisiko benannt. Dem wirkt die Einrichtung der Wirtschaftszone entgegen. Aufräumen einer Straßenkreuzung Ein in den Gestaltungsworkshops oft genannter Kritikpunkt waren unübersichtliche und auf- grund von vielen unterschiedlichen Nutzungen „zugestellte“ Kreuzungsbereiche auf der Ven- loer Straße. Beispielhaft hat die Stadt im Bereich Venloer Straße / Sömmeringstraße / Hanse- mannstraße Fahrradständer und Haarnadeln bzw. Anlehnbügel verschoben, um die Gehwege an den Kreuzungen aufzuräumen und damit übersichtlicher und sicherer zu gestaltet. Dazu hat sie öffentlich informiert, eine Beteiligung fand nicht mehr statt. Wie geht es weiter? Die Verwaltung trägt die weiteren Daten aus dem Verkehrsversuch zusammen und bereitet eine Beschlussvorlage für die der Bezirksvertretung Ehrenfeld im ersten Quartal 2025 vor. Die Einbahnstraßenregelung auf der Venloer Straße bleibt bis dahin unverändert bestehen. Zum Hintergrund Eine umfangreiche Dokumentation der Auswertung der Öffentlichkeitsbeteiligung befindet sich hier: Verkehrsversuch Venloer Straße | Beteiligungsportal der Stadt Köln (meinungfuer.koeln) Weitere Informationen zum Verkehrsversuch und Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt es online unter www.venloerstrasse.koeln Der Link zur Beteiligung auf dem Beteiligungsportal lautet https://meinungfuer.koeln/verkehrs- versuch-venloer-strasse
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3705/2024
- Typ
- Mitteilung BV
- Datum
- 21.11.2024
- Erstellt
- 20.11.2024 14:01