AN/2065/2022
Gewalt- und Amokprävention an Schulen in Köln
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SPD Anfrage nach § 4
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An den Vorsitzenden des Ausschusses Schule und Weiterbildung Herrn Dr. Schlieben Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 16.11.2022 AN/2065/2022 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss Schule und Weiterbildung 21.11.2022 Gewalt- und Amokprävention an Schulen in Köln Sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion bittet Sie, folgende Anfrage auf die Tagesordnung der Sitzung des Aus- schusses Schule und Weiterbildung am 21.11.22 zu setzen: Am 04.02.2022 wurde Amok -Alarm an der Heinrich -Böll-Gesamtschule in Köln ausgelöst, nachdem ein Schüler über den Notruf eine verd ächtige Person, die das Schulgebäude mit einer Waffe betreten haben soll, gemeldet hatte. Glücklicherweise endete dieser Großein- satz der Polizei an diesem Tag für die Schüler*innen und Eltern sowie für die Menschen un- serer Stadt, nur mit einem Schrecken u nd nicht in einer Katastrophe wie im Mai 2006 in Emsdetten oder im März 2009 in Winnenden. Bereits am 18. Januar 2010 unter AN/0133/2010 fasste der Schulausschuss in seiner Sit- zung folgenden Beschluss: „Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung appellie rt an die Bezirksregierung, als Schul- aufsicht bessere Rahmenbedingungen an den Schulen vor Ort zu schaffen, um Anzeichen möglicher Gewalt gegen Mitschülerinnen und Mitschüler oder Amokdrohungen wirksam un- terbinden zu können. Dazu gehört die Bereitstellung von fachspezifisch ausgebildetem Personal, mehr Ganz- tagsangebote an weiterführenden Schulen sowie der Ausbau vorhandener Netzwerke und die Unterstützung der sogenannten „Krisenteams“ an den einzelnen Schulen, eine Koopera- tion aus Polizei, dem Schulträger, dem schulpsychologischen Dienst, der Jugendhilfe, der Familienberatung und der Schule selbst. Unverzichtbar sind ebenso Beratungs - und Fortbildungsangebote für Lehrerinnen und Leh- rer. Wir fordern die Landesregierung auf, die von ihr selbst ins Leben gerufenen Krisenteams für verbindlich zu erklären und angemessene Entlastung zu gewähren. Als Schulaufsicht wird sie gebeten, die Schulleitungen zu verpflichten, schuleigene Krisenteams zu bilden und sie als kompetente Ansprechpartner/-partnerinnen innerhalb der Schule zu etablieren. - 2 - Die Kölner Verwaltung wird darüber hinaus gebeten, mit dem Schulpsychologischen Dienst und den Allgemeinen Sozialen Dienst (ASD) den Schulen als kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung zu stehen“. Vor diesem Hintergrund fragt die SPD-Fraktion: 1. Welche Schritte zur Gewalt - und Amokprävention an Kölner Schulen wurden von der Stadtverwaltung seit diesem Beschluss gemeinsam mit der Bezirksregierung und seitens des Ministeriums für Schule und Bildung eingeleitet? 2. Welche Schritte zur Gewalt- und Amokprävention an Kölner Schulen hat die Verwaltung bis jetzt umsetzen können? 3. Wie sieht aktuell die Gewalt- und Amokprävention an Kölner Schulen insgesamt aus? (Bitte Präventionsmaßnahmen auflisten und beschreiben.) 4. Sind Maßnahmen oder Vorgaben erarbeitet worden, die in die Planung von neuen Schulgebäuden sowie bei der Sanierung von Bestandsschulen für den Fall von Gewalt - und Amoktaten in Köln eingeflossen sind? (u.a. Brandschutz und Fluchtwege) Mit freundlichen Grüßen gez. Mike Homann SPD-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/2065/2022
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 16.11.2022
- Erstellt
- 16.11.2022 12:37