RR 22/2026
Genehmigung des Beschlussprotokolls über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des Regionalrates am 13.03.2026
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Sitzungsvorlage RR (Genehmigung des Beschlussprotokolls über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des Regionalrates am 13.03.2026)
663 Zeichen
Seite 1 von 1 Sitzungsvorlage RR - öffentlich - RR 22/2026 Dezernat Regionalplanung, Braunkohlenplanung, Geschäftsstelle Ansprechperson Frau Sengül Telefon 0221-147-4020 BEZIRKSREGIERUNG Köln Datum 17.06.2026 Beratungsfolge Termin TOP Beratungsaktion Regionalrat des Regierungsbezirks Köln 10.07.2026 2. zur Kenntnis TOP: Genehmigung des Beschlussprotokolls über das wesentliche Ergebnis der Sitzung des Regionalrates am 13.03.2026 Beschlussvorschlag: Der Regionalrat nimmt das Beschluss- und Verlaufsprotokoll zur Kenntnis. Erläuterungen: Anlage(n): 1. Beschluss- und Verlaufsprotokoll 2. 13_03_2026_RR_Verlaufsprotokoll
Sitzungsvorlage RR (Beschluss- und Verlaufsprotokoll)
7178 Zeichen
Beschluss- und Verlaufsprotokoll
über das wesentliche Ergebnis der
2. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
am Freitag, dem 13. März 2026,
von 10:00 Uhr bis 12:09 Uhr,
im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln
Vorsitz: Rainer Deppe (CDU)
Tagesordnung
1 Feststellung der Tagesordnung
2 Genehmigung des Beschlussprotokolls über das wesentliche Ergebnis der Sitzung
des Regionalrates am 20.02.2026
3 Begrüßung des Regierungspräsidenten Gregor Lange
4 Um-/Nachbesetzungen
5 Berufungen zum Braunkohlenausschuss
5.1 Berufung der Funktionalen Bank
5.2 Berufung der Regionalen Bank
6 Revierbahn West – Vorstellung der Raumanalyse und der Machbarkeitsstudie
7 Köln Rhein Ruhr – Konzept zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele
,,Unsere Städte. Unsere Spiele.‘‘
8 Großvorhaben in Euskirchen/Weilerswist – Weitere Entwicklungen am Standort für
landesbedeutsame flächenintensive Großvorhaben in Euskirchen/Weilerswist –
Chancen für die Region
9 Anträge
9.1 Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP vom 11.03.2026 zu Tagesordnungspunkt
7 (Olympische und Paralympische Spiele)
10 Anfragen
10.1 Anfrage der Linke-Fraktion vom 11.03.2026 zur Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele
11 Mitteilungen
11.1 der Bezirksregierung
11.2 des Vorsitzenden
Rainer Deppe (Vorsitzender) begrüßt die Anwesenden und weist darauf hin, dass Aufnah-
men in Bild und Ton nach der Geschäftsordnung nicht gestattet sind. Er stellt fest, dass die
Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung fristgerecht erfolgt ist und die Beschluss-
fähigkeit – mehr als die Hälfte der Mitglieder sind anwesend – vorliegt.
TOP 1 Feststellung der Tagesordnung
Der Tagesordnungspunkt 8 entfällt, da noch Gespräche zwischen dem Wirtschaft sministe-
rium und den Kommunen ausstehen.
Der Antrag 9.1 von den Fraktionen CDU, SPD und FDP und die Anfrage 10.1 der Linke-
Fraktion wird im Anschluss zu Tagesordnungspunkt 7 behandelt.
Vor Beginn der Sitzung wurde von der Fraktion Freie Wähler/Volt ein Schreiben zum Dring-
lichkeitsantrag ,,Akteneinsicht‘‘ eingereicht und als Tischvorlage verteilt. Die Dringlichke it
wurde verneint, da das Thema in den vergangenen drei Tagen nicht aktuell war. Die Be-
handlung erfolgt gemäß der Geschäftsordnung. Der Antrag wurde nicht auf die Tag esord-
nung genommen.
Beschluss:
Die Tagesordnung wird festgestellt.
TOP 2 Genehmigung des Beschlussprotokolls über das wesentliche Ergebnis
der Sitzung des Regionalrates am 20.02.2026
Sitzungsvorlage NR.: RR 16/2026
Beschluss:
Der Regionalrat genehmigt einstimmig das Beschlussprotokoll.
TOP 3 Begrüßung des Regierungspräsidenten Gregor Lange
Herr Lange begrüßt die Anwesenden und hält eine kurze Ansprache.
1/5
TOP 4 Um-/Nachbesetzungen
Sitzungsvorlage Nr.: RR 18/2026
Übermittlungskorrektur von Frau Bücher zu Frau Bäcker in der Kommission für
Regionalplanung, Strukturfragen und Digitales.
Im Beschlussvorschlag fehlt die Fraktionsbezeichnung von Herrn Fabian Kiefer in der
Kommission für regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Beschluss:
a) Der Regionalrat beruft als beratende Mitglieder in die Kommission
Rheinisches Revier:
• Frau MdL Antje Grothus (GRÜNE)
• Herrn Tim Krämer (SPD)
• Frau MdL Andrea Reh (SPD)
• Herrn Michael Schwan (Die Linke)
und als stimmberechtigte Mitglieder der AfD-Fraktion:
• Herrn Bernd Essler (AfD)
• Herrn Jürgen Spenrath (AfD)
• Herrn Frank Ortner (AfD)
b) Der Regionalrat beruft als beratende Mitglieder in die Kommission für
Regionalplanung, Strukturfragen und Digitales:
• Herrn Ralf Kahlen (SPD)
• Frau Elisabeth Klein (SPD)
• Herrn Florian Viehmann (Die Linke)
und als stimmberechtigte Mitglieder der AfD-Fraktion:
• Herrn Bernd Essler (AfD)
• Herrn Jürgen Spenrath (AfD)
• Herrn Günther Federlein (AfD)
c) Der Regionalrat beruft als beratende Mitglieder in die Kommission für Mobilität
und Verkehr:
• Frau Elisabeth Rohata (SPD)
• Herrn Guido Bachem (Die Linke)
und als stimmberechtigte Mitglieder der AfD-Fraktion:
• Herrn Markus Lietza
• Herrn Günther Federlein
• Herrn Frank Ortner
d) Der Regionalrat beruft als beratende Mitglieder in die Kommission für regionale
und grenzüberschreitende Zusammenarbeit:
• Herrn Fabian Kiefer (Die Linke)
und als stimmberechtigte Mitglieder der AfD-Fraktion:
• Herrn Markus Lietza
2/5
• Herrn Günther Federlein
• Herrn Frank Ortner
TOP 5 Berufungen zum Braunkohlenausschuss
Sitzungsvorlage Nr.: RR 17/2026
Beschluss:
Der Regionalrat nimmt den Bericht zur Kenntnis.
TOP 5.1 Berufung der Funktionalen Bank
Sitzungsvorlage Nr.: RR 14/2026
Beschluss:
Der Regionalrat beruft als stimmberechtigte Mitglieder des Braunkohlenausschusses
zur Funktionalen Bank die jeweils vorgeschlagenen Personen entsprechend der Liste
aus der Sitzungsvorlage Nr. RR 14/2026.
TOP 5.2 Berufung der Regionalen Bank
Sitzungsvorlage Nr.: RR 15/2026
Beschluss:
Der Regionalrat beruft als stimmberechtigte Mitglieder des Braunkohlenausschusses
zur Regionalen Bank die vorgeschlagenen Personen entsprechend der Liste aus de r
Sitzungsvorlage Nr. RR 15/2026.
TOP 6 Revierbahn West – Vorstellung der Raumanalyse und der Machbarkeits-
studie
Frau Achilles und Frau Krugmann aus go.Rheinland hielten hierzu einen Vortrag. Die Prä-
sentation ist dem Anhang beigefügt.
TOP 7 Köln Rhein Ruhr – Konzept zur Bewerbung um Olympische und Para-
lympische Spiele ,,Unsere Städte. Unsere Spiele.“
3/5
Herr Börger aus der Staatskanzlei hielt hierzu einen Vortrag. Die Präsentation ist dem An-
hang beigefügt.
• TOP 10.1 Anfrage der Fraktion Die Linke KölnRheinRuhr - Konzept zur
Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele ,,Unsere Städte.
Unsere Spiele.'
Sitzungsvorlage Nr.: RR 20/2026
Wird schriftlich beantwortet. Die Antwort wurde dem Anhang beigefügt.
Beschluss zu TOP 10.1:
Der Regionalrat nimmt die Anfrage zur Kenntnis.
• TOP 9.1 Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP vom 11.03.2026
„Olympische und Paralympische Spiele“
Sitzungsvorlage Nr.: RR 19/2026
Ja: CDU, SPD, FDP, FW/Volt
Nein: Die Linke, 1 Stimme Die Grünen
Enthaltung: Fraktion Die Grünen, AfD
TOP 8 Großvorhaben in Euskirchen/Weilerswist – Weitere Entwicklungen am
Standort für landebedeutsame flächenintensive Großvorhaben in Eus-
kirchen/Weilerswist – Chancen für die Region
Dieser TOP entfällt.
TOP 9 Anträge
TOP 9.1 Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP vom 11.03.2026 zu Tagesord-
nungspunkt 7 (Olympische und Paralympische Spiele)
Sitzungsvorlage Nr.: RR 19/2026 wurde bei TOP 7 behandelt.
4/5
Beschluss zu TOP 9.1:
Der Regionalrat nimmt den Antrag an.
TOP 10 Anfragen
TOP 10.1 Anfrage der Linke-Fraktion vom 11.03.2026 zur Bewerbung um Olym-
pische und Paralympische Spiele
Sitzungsvorlage Nr.: RR 20/2026 wurde bei TOP 7 behandelt.
TOP 11 Mitteilungen
11.1. Mitteilung der Bezirksregierung
11.2 Mitteilungen des Vorsitzenden
Es liegen keine Mitteilungen vor.
gez. Rainer Deppe
(Vorsitzender des Regionalrates Köln)
gez. Eda Sengül
(Geschäftsstelle Regionalrat Köln)
5/5
Sitzungsvorlage RR (13_03_2026_RR_Verlaufsprotokoll)
41553 Zeichen
Verlaufsprotokoll
über das wesentliche Ergebnis der
2. Sitzung des Regionalrats des Regierungsbezirks Köln
am Freitag, dem 13. März 2026,
von 10:00 Uhr bis 12:09 Uhr,
im Plenarsaal der Bezirksregierung Köln
Vorsitz: Rainer Deppe (CDU)
Tagesordnung
1 Feststellung der Tagesordnung
2 Genehmigung des Beschlussprotokolls über das wesentliche Ergebnis der
Sitzung des Regionalrates am 20.02.2026
3 Begrüßung des Regierungspräsidenten Gregor Lange
4 Um-/Nachbesetzungen
5 Berufungen zum Braunkohlenausschuss
5.1 Berufung der Funktionalen Bank
5.2 Berufung der Regionalen Bank
6 Revierbahn West – Vorstellung der Raumanalyse und der Machbarkeitsstudie
7 Köln Rhein Ruhr – Konzept zur Bewerbung um Olympische und Paralympische
Spiele ,,Unsere Städte. Unsere Spiele.‘‘
8 Großvorhaben in Euskirchen/Weilerswist – Weitere Entwicklungen am
Standort für landesbedeutsame flächenintensive Großvorhaben in
Euskirchen/Weilerswist – Chancen für die Region
9 Anträge
9.1 Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP vom 11.03.2026 zu
Tagesordnungspunkt 7 (Olympische und Paralympische Spiele)
10 Anfragen
10.1 Anfrage der Linke-Fraktion vom 11.03.2026 zur Bewerbung um
Olympische und Paralympische Spiele
11 Mitteilungen
11.1 der Bezirksregierung
11.2 des Vorsitzenden
Rainer Deppe (Vorsitzender) begrüßt die Anwesenden und weist darauf hin, dass
Aufnahmen in Bild und Ton nach der Geschäftsordnung nicht gestattet sind. Er stellt
fest, dass die Einladung unter Bekanntgabe der Tagesordnung fristgerecht erfolgt ist
und die Beschlussfähigkeit – mehr als die Hälfte der Mitglieder sind anwesend –
vorliegt.
TOP 1 Feststellung der Tagesordnung
Der Tagesordnungspunkt 8 entfällt, da noch Gespräche zwischen dem
Wirtschaftsministerium und den Kommunen ausstehen.
Der Antrag 9.1 von den Fraktionen CDU, SPD und FDP und die Anfrage 10.1 der
Linke-Fraktion wird im Anschluss zu Tagesordnungspunkt 7 behandelt.
Vor Beginn der Sitzung wurde von der Fraktion Freie Wähler/Volt ein Schreiben zum
Dringlichkeitsantrag ,,Akteneinsicht‘‘ eingereicht und als Tischvorlage verteilt. Die
Dringlichkeit wurde verneint, da das Thema in den vergangenen drei Tagen nicht
aktuell war. Die Behandlung erfolgt gemäß der Geschäftsordnung. Der Antrag wurde
nicht auf die Tagesordnung genommen.
Friedrich Jeschke (FW/Volt) führt aus, dass der formale Dringlichkeitsantrag auf die
Geschäftsordnung beruhe, da diese vorsehe, dass der Regionalrat die Angelegenheit
im Grunde bestätige. Der Antrag sei daher vorsorglich gestellt worden. Sofern die
erforderlichen Unterlagen bereitgestellt würden und der Antrag entbehrlich sei, müsse
er auch nicht behandelt werden. Die Dringlichkeit ergebe sich daraus, dass erst am
Vortag die Information eingegangen sei, wonach eine vorzeitige Auszahlung von
Geldern möglich sei, sofern aktuelle Rechtsmittel vorbehalten würden. Da die nächste
Sitzung des Regionalrats erst nach Ablauf der Klagefrist gegen den
Zuwendungsbescheid stattfinde, könne das Thema dort nicht mehr behandelt werden.
Rainer Deppe (Vorsitzender) entgegnet, dass das Recht auf Akteneinsicht,
unabhängig davon worum es hier gehe, bestehe.
Friedrich Jeschke (FW/Volt) stellt klar, dass dies die Bestätigung für eine
Akteneinsicht sei.
Rainer Deppe (Vorsitzender) erklärt, dass dies im Rahmen der Geschäftsordnung
ohnehin gegeben sei.
TOP 2 Genehmigung des Beschlussprotokolls über das wesentliche
Ergebnis der Sitzung des Regionalrates am 20.02.2026
Sitzungsvorlage Nr.: RR 16/2026
TOP 3 Begrüßung des Regierungspräsidenten Gregor Lange
Herr Lange begrüßt die Anwesenden und hält eine kurze Ansprache.
TOP 4 Um-/Nachbesetzungen
Sitzungsvorlage Nr.: RR 18/2026
Übermittlungskorrektur von Frau Bücher zu Frau Bäcker in der Kommission für
Regionalplanung, Strukturfragen und Digitales.
Im Beschlussvorschlag fehlt die Fraktionsbezeichnung von Herrn Fabian Kiefer in der
Kommission für regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit.
Beschluss:
Die Tagesordnung wird festgestellt.
Beschluss:
Der Regionalrat genehmigt einstimmig das Beschlussprotokoll.
Beschluss:
Der Regionalrat beruft als beratende Mitglieder in die Kommission
Rheinisches Revier:
Frau MdL Antje Grothus (GRÜNE)
Herrn Tim Krämer (SPD)
Frau MdL Andrea Reh (SPD)
Herrn Michael Schwan (Die Linke)
und als stimmberechtigte Mitglieder der AfD-Fraktion:
Herrn Bernd Essler (AfD)
Herrn Jürgen Spenrath (AfD)
Herrn Frank Ortner (AfD)
b) Der Regionalrat beruft als beratende Mitglieder in die Kommission für Regional-
planung, Strukturfragen und Digitales:
Herrn Ralf Kahlen (SPD)
Frau Elisabeth Klein (SPD)
Herrn Florian Viehmann (Die Linke)
und als stimmberechtigte Mitglieder der AfD-Fraktion:
Herrn Bernd Essler (AfD)
Herrn Jürgen Spenrath (AfD)
Herrn Günther Federlein (AfD)
c) Der Regionalrat beruft als beratende Mitglieder in die Kommission
für Mobilität und Verkehr:
Frau Elisabeth Rohata (SPD)
Herrn Guido Bachem (Die Linke)
und als stimmberechtigte Mitglieder der AfD-Fraktion:
Herrn Markus Lietza
Herrn Günther Federlein
Herrn Frank Ortner
d) Der Regionalrat beruft als beratende Mitglieder in die Kommission für
regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit:
Herrn Fabian Kiefer (Die Linke)
und als stimmberechtigte Mitglieder der AfD-Fraktion:
Herrn Markus Lietza
Herrn Günther Federlein
Herrn Ortner Frank
TOP 5 Berufungen zum Braunkohlenausschuss
Sitzungsvorlage Nr.: RR 17/2026
TOP 5.1 Berufung der funktionalen Bank
Sitzungsvorlage Nr.: RR 14/2026
TOP 5.2 Berufung der Regionalen Bank
Sitzungsvorlage Nr.: RR 15/2026
TOP 6 Revierbahn West – Vorstellung der Raumanalyse und der
Machbarkeitsstudie
Frau Achilles und Frau Krugmann aus go.Rheinland hielten hierzu einen
Vortrag. Die Präsentation ist dem Anhang beigefügt.
TOP 7 Köln Rhein Ruhr – Konzept zur Bewerbung um Olympische und
Paralympische Spiele ,,Unsere Städte. Unsere Spiele.’’
Herr Börger aus der Staatskanzlei hielt hierzu einen Vortrag. Die
Präsentation ist dem Anhang beigefügt.
Beschluss:
Der Regionalrat genehmigt einstimmig das Beschlussprotokoll.
Beschluss:
Der Regionalrat beruft als stimmberechtigte Mitglieder des
Braunkohlenausschusses zur Funktionalen Bank die jeweils vorgeschlagenen
Personen entsprechend der Liste aus der Sitzungsvorlage Nr. RR 14/2026.
Beschluss:
Der Regionalrat beruft als stimmberechtigte Mitglieder des
Braunkohlenausschusses zur Regionalen Bank die vorgeschlagenen Personen
entsprechend der Liste aus der Sitzungsvorlage Nr. RR 15/2026.
TOP 10.1 Anfrage der Fraktion Die Linke KölnRheinRuhr -
Konzept zur Bewerbung um Olympische und Paralympische
Spiele ,,Unsere Städte. Unsere Spiele.'
Sitzungsvorlage Nr.: RR 20/2026
Wird schriftlich beantwortet. Die Antwort wurde dem Anhang beigefügt.
Murat Yilmaz (Die Linke) äußert, aufgrund bestehender Investitionsbedarfe in
Bereichen wie Bildung, Infrastruktur und Wohnraum sowie negativer Erfahrungen mit
Kosten- und Zeitüberschreitungen bei Großprojekten erhebliche Bedenken
gegenüber einer Olympiabewerbung. Die veranschlagten Kosten seien vor dem
Hintergrund internationaler Beispiele als unsicher zu bewerten. Besondere Sorge
bereite ihm die angespannte Haushaltslage der Kommunen. Am Beispiel der Stadt
Köln mit einer kürzlich bestehenden Haushaltssperre und strengen Prüfungen durch
die Kämmerei stellt er die Frage, inwiefern mögliche Mehr- und Folgekosten
tatsächlich abgespeichert seien oder letztlich von den Kommunen getragen werden
müsse. Eine Austragung der olympischen Spiele biete grundsätzlich Chancen,
insbesondere im Hinblick auf internationale Offenheit und Willkommenskultur.
Gleichzeitig bestünden jedoch erhebliche Bedenken hinsichtlich finanzieller Risiken,
gesellschaftlicher Prioritäten und zukünftiger politischer Entwicklungen.
Niklas Börger (Staatskanzlei) antwortet, dass das Kostenthema zwischen
Durchführungskosten und Investitionen zu unterscheiden sei. Kostensteigerungen bei
vergangenen Spielen seien auf zusätzliche politische Entscheidungen, nicht auf
Anforderungen des IOC (International Olympic Committee) zurückzuführen.
Für die geplanten Spiele seien derzeit nur begrenzte Investitionen, insbesondere ein
Leichtathletikstadion, vorgesehen. Weitere kostenintensive Maßnahmen seien nicht
geplant. Die Durchführungskosten würden daher als klar kalkulierbar eingeschätzt.
Hinsichtlich der Austragungsjahre sehe man Chancen durch eine Bewerbung für
mehrere Spiele. Realistisch seien jedoch eher die Jahre 2040 oder 2044. Zudem biete
sich die Möglichkeit, sich international neu zu präsentieren.
Bernd Essler (AfD) fragt, wie die Verkehrsinfrastruktur die erwartete hohe Zahl an
Besuchern bewältigen solle und welche Investitionen hierfür vorgesehen seien. Vor
dem Hintergrund der angespannten Finanzlage der Kommunen stellt er die
Umsetzbarkeit infrage.
Niklas Börger (Staatskanzlei) antwortet, es gebe ein klares Commitment des
Bundesfinanzministers zur Unterstützung aller Bewerberregionen. Das Thema
Verkehr sei zentral und betreffe alle Regionen gleichermaßen. Er führt aus, dass die
Infrastruktur grundsätzlich funktioniere, jedoch ausbaufähig sei. Entsprechende
Investitionen würden langfristig geplant und in enger Abstimmung zwischen Bund,
Land und Kommunen erfolgen.
Bodo Jakob (SPD) hebt hervor, dass er in der Olympiabewerbung große Chancen
für die Region sehe. Die zuvor erwähnten Risiken seien lösbar.
Ursula Ehren (Grüne) fragt, wie hoch der Einfluss der Politik auf die Ticketpreise sei
und ob dies nicht das IOC bestimme.
Niklas Börger (Staatskanzlei) hebt die hohe Ticketanzahl hervor und stellt in
Aussicht, dass ein erheblicher Anteil, möglicherweise rund eine Million Tickets, zu
deutlich reduzierten Preisen angeboten werden könne. Dies sei durch größere
Spielräume seitens des IOC und die neue Ausrichtung der Vergabepraxis begründet.
Reinhold Müller (FDP) betont, zunächst müsse der politische Wille zur Austragung
Olympischer Spiele in der Region klar formuliert werden. Er hebt hervor, dass ein
tragfähiges sportliches Konzept mit weitgehend vorhandenen Sportstätten vorliege.
Kostenfragen sollten derzeit nachrangig betrachtet werden. Im Falle eines Zuschlags
sei mit Unterstützung von Bund und Land zu rechnen. Ziel sei es, die Spiele breit
zugänglich zu machen und insbesondere durch günstige Tickets eine Beteiligung der
gesamten Bevölkerung zu ermöglichen.
Friedrich Jeschke (FW/Volt) spricht sich ausdrücklich für eine Olympiabewerbung
aus und verweist auf positive Erfahrungen mit früheren Sportgroßveranstaltungen. Er
betont die Notwendigkeit einer hohen Zustimmung in Bürgerentscheiden. Zugleich
weist er auf verbreitete Sorgen hinsichtlich möglicher Folgekosten für die Kommunen
hin und regt eine klarere Kommunikation insbesondere zu finanziellen Zusagen an,
um die positive Grundstimmung zu sichern.
TOP 9.1 Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP vom
11.03.2026 „Olympische und Paralympische Spiele“
Sitzungsvorlage Nr.: RR 19/2026
Stefan Götz (CDU) betont, dass die CDU-Fraktion die Olympiabewerbung als große
Chance für die Region und das Land sehe und diese ausdrücklich unterstütze.
Gemeinsam mit den Fraktionen SPD und FDP haben man hierzu einen
entsprechenden Antrag eingebracht. Er wirbt dafür, die Bewerbung positiv zu
begleiten und die Bevölkerung zur Zustimmung im Rahmen von Abstimmungen zu
ermutigen. Offene Fragen seien aus seiner Sicht im weiteren Verfahren zu klären.
Zunächst gehe es um ein klares positives Votum zur Bewerbung.
Michael Frenzel (SPD) betont die Bewerbung als unterstützenswertes Vorhaben
und hebt die Rolle des Regionalrates bei Flächen- und Infrastrukturfragen hervor.
Dabei geht er davon aus, dass die planungsrechtlichen Voraussetzungen für das
olympische Dorf weitgehend geschaffen seien, bittet jedoch um Bestätigung. Zudem
fragt er nach möglichen infrastrukturellen Impulsen, insbesondere im Bereich
Verkehr und ÖPNV, sowie nach der weiteren Entwicklung entsprechender Projekte
in der Region.
Niklas Börger (Staatskanzlei) führt aus, dass man sich in engem Austausch mit
Stadt, Planungsbehörden und weiteren Akteuren befinde. Die Planungen für das
Olympische Dorf bauten auf bestehenden Flächen und Konzepten auf und würden
keine zusätzlichen Flächen erfordern. Zudem werde die Verkehrs- und
Infrastrukturplanung frühzeitig integriert. Erste Maßnahme liefen bereits, unabhängig
Beschluss zu TOP 10.1:
Der Regionalrat nimmt die Anfrage zur Kenntnis.
von einer endgültigen Zuschlagsentscheidung. Insgesamt sehe man in dem Prozess
einen wichtigen Impuls für Stadtentwicklung und Infrastruktur.
Rolf Beu (Grüne) äußert Zweifel an der Vorgehensweise und warnt vor möglichen
negativen Effekten durch zu früh gefasste positive Beschlüsse. Er betont, dass viele
Fragen weiterhin offen seien und in der Bevölkerung teils Skepsis bestehe. Zudem
verweist er auf die Bedeutung der Bürgerentscheide und zeigt sich interessiert am
Ausgang der Abstimmungen. Er gibt zu bedenken, dass unklare Aspekte, etwa bei
Ticketpreisen oder Kosten, die Akzeptanz beeinflussen könnten.
Markus Lietza (AfD) fragt, wie die Olympiabewerbung gegenüber der Bevölkerung,
insbesondere Kindern und Jugendlichen, positiv vermittelt werden solle, wenn
gleichzeitig vielerorts Sportstätten in schlechtem Zustand seien. Er verweist auf
einen hohen Sanierungsbedarf und stellt infrage, wie dies mit der aktuellen
finanziellen Situation vereinbar sei.
Murat Yilmaz (Die Linke) stellt mehrere Fragen zum geplanten Stadtteil Kreuzfeld,
insbesondere zur möglichen Errichtung eines Stadions, zur weiteren Nutzung sowie
zu Auswirkungen auf den Zeitplan und den Wohnungsbau. Zudem erkundigt er sich
nach der Einordnung von Investitionskosten für die Sportinfrastruktur und deren
Bedeutung für den Breitensport. Abschließend fragt er, ob eine Kosten-Nutzen-
Analyse einschließlich Folgekosten vorgesehen sei.
Niklas Börger (Staatskanzlei) führt aus, dass bei einem negativen Votum einzelner
Kommunen grundsätzlich Alternativstandorte für die meisten Sportarten vorgesehen
seien, auch wenn dies nicht in allen Fällen gleichermaßen einfach umsetzbar sei.
Ein negatives Votum einer einzelnen Kommune führe daher nicht automatisch zum
Scheitern der Bewerbung. Zum Standort Kreuzfeld erläutert er, dass die Planungen
auf den bereits vorgesehenen Baufeldern aufsetzten. Das Leichtathletikstadion solle
nach den Spielen in Wohn- und Geschäftsflächen umgenutzt werden. Weitere
Planungen, Prüfungen und Abstimmungen würden schrittweise und in enger
Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren erfolgen.
Hans-Josef Dederichs (Grüne) äußert Unterstützung für eine Olympiabewerbung
und sieht mögliche positive Effekte für die Region. Zugleich betont er bestehende
Herausforderungen und spricht sich dafür aus, zunächst die Bürger entscheiden zu
lassen. Politische Vorfestlegungen oder Zusagen hält er zum jetzigen Zeitpunkt für
verführt und plädiert für eine anschließende konstruktive Begleitung im Falle eines
positiven Votums.
Die Abstimmung hat ergeben:
Ja: CDU, SPD, FDP, FW/Volt
Nein: Die Linke, 1 Stimme Die Grünen
Enthaltung: Fraktion Die Grünen, AfD
TOP 8 Großvorhaben in Euskirchen/Weilerswist – Weitere Entwicklungen
am Standort für landesbedeutsame flächenintensive Großvorhaben
in Euskirchen/Weilerswist – Chancen für die Region
Dieser TOP entfällt.
TOP 9 Anträge
TOP 9.1 Antrag der Fraktionen CDU, SPD und FDP vom 11.03.2026 zu
Tagesordnungspunkt 7 (Olympische und Paralympische Spiele)
Sitzungsvorlage Nr.: RR 19/2026 wurde bei TOP 7 behandelt.
TOP 10 Anfragen
TOP 10.1 Antrag der Linke-Fraktion vom 11.03.2026 zur Bewerbung um
Olympische und Paralympische Spiele
Sitzungsvorlage Nr.: RR 20/2026 wurde bei TOP 7 behandelt.
Beschluss zu TOP 9.1:
Der Regionalrat nimmt den Antrag an.
TOP 11 Mitteilungen
11.1 Mitteilung der Bezirksregierung
11.2 Mitteilungen des Vorsitzenden
Es liegen keine Mitteilungen vor.
gez. Rainer Deppe
(Vorsitzender des Regionalrates Köln)
gez. Eda Sengül
(Geschäftsstelle Regionalrat Köln)
ANLAGE zu TOP 10.1 zur Anfrage der Linke-Fraktion vom 11.03.2026
zur Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele
1. Information der Bürgerinnen und Bürger
In welcher Form werden die Argumente pro und contra der Olympi-
abewerbung den Bürgerinnen und Bürgern neutral und transparent
gegenübergestellt? Welche Informationsmaterialien oder Veranstal-
tungen sind hierzu geplant?
Die Bürgerinnen und Bürger werden sachlich, transparent und
nachvollziehbar über den aktuellen Stand des
Bewerbungsverfahrens, die organisatorischen Rahmenbedingungen
und die Chancen und Risiken, wie z.B. Kosten informiert.
Vorgesehen sind insbesondere Informationen über die Internetseiten
der beteiligten Kommunen, Informationen des Landes Nordrhein-
Westfalen auf der zentralen Bewerbungsseite
www.olympiabewerbung.nrw, Social Media Beiträge, Broschüren
sowie weitere Informationsformate in den Kommunen, wie z.B.
Bürgerversammlungen und Podiumsdiskussionen im Vorfeld des
Ratsbürgerentscheids am 19.04.2026.
2. Geplanter Austragungszeitraum
Welches Austragungsjahr wird aktuell präferiert (2036, 2040
oder 2044)? Nach welchen Kriterien wird die Auswahl des
Zieljahres getroffen?
Aktuell bezieht sich die Bewerbung auf die möglichen
Austragungsjahre 2036, 2040 oder 2044. Maßgeblich sind dabei
insbesondere Erfolgsaussichten der Bewerbung, zeitliche
Realisierbarkeit sowie die Einordnung in das internationale
Vergabeverfahren. Die Vergabeentscheidung trifft allein das
Internationale Olympische Komitee (IOC). Vergangene
Bewerbungsprozesse haben gezeigt, dass es zielführend ist, eine
Bewerbung über mehre Entscheidungszyklen beim IOC aufrecht zu
erhalten, um die Wahrscheinlichkeit eines Zuschlags zu erhöhen.
Demnach hat der DOSB entschieden, sich für die genannten Jahre
zu bewerben.
3. Sportstätten und Infrastruktur
Da in der Rhein-Ruhr-Region derzeit keine vollständigen olympischen
Sportstätten vorhanden sind:
Das Konzept setzt auf 100 Prozent bestehende oder temporär
errichtete oder ertüchtigte Sportstätten. Als temporäre Sportstätte mit
dauerhafter Nachnutzung als Wohnquartier sind das Olympische und
Paralympische Dorf sowie ein Leichtathletikstadion vorgesehen.
An welchen Standorten sollen neue Olympiastätten, Stadien und
ein Olympisches Dorf entstehen? Welche konkreten Standorte
befinden sich derzeit in Planung?
Als Standort für das temporär für Spiele genutzte Olympische und
Paralympische Dorf mit Leichtathletik, dass anschießend als Wohn-
quartier weitergenutzt wird, ist Köln-Kreuzfeld vorgesehen.
Die weiteren Sportstätten des Konzeptes können unter
www.olympi-abewerbung.nrw eingesehen werden.
4. Stadtteilentwicklung Kreuzfeld
Ist im Bereich Kreuzfeld ein neues Stadion und Unterkünfte für Sport-
ler*innen geplant?
Ja. Temporär genutzt und dauerhaft als Wohnquartier für Köln.
Falls ja: Welche Auswirkungen hätte dies auf die seit vielen Jahren
geplante Entwicklung des neuen Stadtteils Kreuzfeld? Besteht die
Gefahr, dass dieses Stadtentwicklungsprojekt zugunsten eines olym-
pischen Prestigeprojektes verschoben und umgeändert wird?
Die Planungen für das Olympische und Paralympische Dorf werden
aktuell auf die bestehenden stadtplanerischen Grundlagen und Er-
gebnisse für den Stadtteil Köln-Kreuzfeld angepasst. Eine Verschie-
bung der Planung ist nicht beabsichtigt. Punktuelle Anpassungen, wie
z. B. die Errichtung des temporären Leichtathletikstadions, das später
funktional zum Quartiersmittelpunkt transformiert wird, sind grundle-
gender Bestandteil städtebaulicher Planungen in Köln-Kreuzfeld.
5. Kosten und Finanzierung
Mit welchen Gesamtkosten für die Durchführung wird aktuell gerech-
net? Bleibt es bei den genannten rund 4,8 Milliarden Euro?
Nach aktuellem Stand wird weiterhin mit Durchführungskosten von
rund 4,8 Milliarden Euro und Einnahmepotenzialen von rund 5,2 Milli-
arden Euro gerechnet. Ziel ist ein ausgeglichenes bzw. positives
Durchführungsbudget.
Welche Kostenanteile würden für die Kommunen im Regionalrat
Köln entfallen?
Eine belastbare Aufteilung auf einzelne Kommunen im Regierungsbe-
zirk bzw. im Regionalrat Köln liegt derzeit nicht vor. In der aktuellen
Phase entstehen den Kommunen im Wesentlichen Kosten im
Zusammenhang mit den Ratsbürgerentscheiden sowie
gegebenenfalls mit freiwilligen Kommunikationsmaßnahmen.
Wurde eine Wirtschaftlichkeitsprüfung beim Rechnungsprüfungsamt
der Stadt Köln eingereicht?
Hierzu liegen dem Land Nordrhein-Westfalen keine Informationen
vor.
Welche Auswirkungen hätten die Kosten der Olympischen Spiele auf
den Haushalt der Stadt Köln?
Konkrete haushaltsmäßige Auswirkungen für die Stadt Köln können
in der aktuellen Bewerbungsphase noch nicht belastbar beziffert wer-
den. Etwaige Verpflichtungen wären in späteren Phasen gesondert
zu prüfen und politisch zu entscheiden.
6. Wirtschaftliche Auswirkungen
Welche nachhaltigen Effekte werden für die Wirtschaft in der Region
Rhein-Ruhr erwartet?
Erwartet werden positive wirtschaftliche Impulse insbesondere für
Tourismus, Gastronomie, Hotellerie, Mobilität und Dienstleistungen.
Zudem werden langfristige Effekte durch Investitionen in Infrastruktur
und internationale Sichtbarkeit der Region gesehen.
Gibt es hierzu belastbare Studien oder Prognosen?
Die derzeitigen Einschätzungen beruhen im Wesentlichen auf Be-
rechnungen und Annahmen des DOSB sowie auf Erfahrungen frühe-
rer Großveranstaltungen.
7. Sportinfrastruktur in NRW
Der Landessportbund NRW beziffert den Investitionsbedarf für die
Sportinfrastruktur auf 3,6 Milliarden Euro. Inwiefern wird dieser Bedarf
im Rahmen der Olympiaplanungen berücksichtigt? Welche konkreten
Investitionen plant das Land NRW (600 Mio. Euro bzw. inzwischen 1
Mrd. Euro laut Ministerpräsident Wüst)?
Ein bestehender Investitionsbedarf in die Sportinfrastruktur wird un-
abhängig von der Bewerbung anerkannt. Die Olympiaplanungen sind
gegenwärtig nicht explizit Gegenstand der Bedarfsplanungen, son-
dern können zusätzliche Impulse für Sanierung, Modernisierung und
Beschleunigung geplanter Vorhaben geben.
Deshalb investiert die Landesregierung erheblich in Sportstätten und
Schwimmbäder in der Trägerschaft von Vereinen und Kommunen.
Diese Investitionen für Sportstätten und Schwimmbäder erfolgen un-
abhängig von der Olympiabewerbung.
8. Mitsprache und Demokratie
Welche Mitsprachemöglichkeiten hat die Stadt Köln gegenüber dem
Internationalen Olympischen Komitee (IOC)? Wie werden kommunale
Interessen in den Entscheidungsprozessen vertreten?
Die Stadt Köln ist in das Bewerbungsverfahren über die ständige Ab-
stimmung mit dem Land Nordrhein-Westfalen und den übrigen betei-
ligten Kommunen auf unterschiedlichen Ebenen eingebunden. Die di-
rekte Kommunikation mit dem IOC erfolgt im internationalen Bewer-
bungsverfahren grundsätzlich durch den Deutschen Olympischen
Sportbund (DOSB).
Kommunale Interessen werden im laufenden Verfahren insbesondere
über die Mitwirkung der beteiligten Städte, entsprechende politische
Beschlüsse und die laufende Abstimmung mit dem Land eingebracht.
9. Umwelt- und Verkehrsfragen
Wurde vor der Bewerbung eine Strategische Umweltprüfung (SUP)
durchgeführt? Falls nicht: Ist eine solche Prüfung geplant?
Eine Umweltprüfung ist geplant. Aktuell führt das Institut für Outdoor
Sport und Umweltforschung der Deutschen Sporthochschule Köln un-
ter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Ralf Roth ein vorbereitendes Umwelt-
screening durch.
Welche Auswirkungen wird das zusätzliche Verkehrsaufkommen auf
die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und die städtische Infrastruktur
haben?
Das Konzept geht davon aus, dieses insbesondere durch bestehende
und erprobte Großveranstaltungslogistik, KombiTickets, Taktverdich-
tungen, Shuttle-Systeme, Park-&-Ride-Lösungen sowie digitale Besu-
cherlenkung zu steuern. Konkrete Auswirkungen auf die KVB und
einzelne Infrastrukturmaßnahmen sind in dieser Phase noch nicht ab-
schließend quantifizierbar.
0. Soziale Aspekte und Teilhabe
Wie wird ein barrierefreier Zugang und eine barrierefreie Teilnahme
für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen gewährleistet?
Die Herstellung größtmöglicher Barrierefreiheit ist ein zentraler
Bestandteil des Konzepts. Dies betrifft sowohl Sportstätten als auch
Mobilität, Zugangssysteme und die Durchführung der Olympischen
wie der Paralympischen Spiele.
Wie soll sichergestellt werden, dass Ticketpreise und Teilhabe auch
für Menschen mit durchschnittlichem Einkommen erschwinglich blei-
ben?
Nach aktuellem Stand ist es das Ziel, sozial verträgliche und
möglichst breite Zugänge zu schaffen. Die in den Planungen
vorgesehen Sportstätten bieten die Möglichkeit, rund 14 Mio. Tickets
zu vergeben. Dieses hohe Ticketkontingent eröffnet die Möglichkeit,
auch sozialverträgliche Preise aufzurufen. Konkrete Preisrahmen
liegen derzeit noch nicht vor und können erst in späteren
Planungsphasen verbindlich entwickelt werden.
Gibt es Planungen im Umgang mit obdachlosen Menschen während
der Olympischen Spiele? Falls ja, wie sehen diese aus?
Konkrete olympiabezogene Planungen zum Umgang mit obdachlo-
sen Menschen liegen in der aktuellen Bewerbungsphase noch nicht
vor.
Im weiteren Verfahren wird ein sozialverträglicher und
menschenwürdiger Umgang mit vulnerablen Gruppen sichergestellt.
Dabei werden insbesondere die Erfahrungen aus den Olympische
Sommerspielen in Paris 2024, Los Angeles 2028 und Brisbane 2032
berücksichtigt, um konzeptionelle Grundlagen und geeignete
Maßnahmen zu entwickeln.
10. Auswirkungen auf andere kommunale Investitionen Inwiefern
könnten die finanziellen und organisatorischen Anforderungen der
Olympischen Spiele die Umsetzung wichtiger kommunaler Aufgaben
beeinträchtigen, insbesondere in den Bereichen:
o Kita-Ausbau / -Personal
o Schulen und Ganztagsbetreuung (Rechtsanspruch ab 2026)
o Jugendhilfe
o Wohnungsbau
o Krankenhausversorgung
o Verkehrsinfrastruktur
o Klimaschutz
Nach aktuellem Stand sind für KölnRheinRuhr keine flächendecken-
den olympiabedingten Neubauinvestitionen in den Kommunen vorge-
sehen, sondern vor allem die Nutzung bestehender oder temporärer
Infrastruktur. Etwaige zusätzliche finanzielle oder organisatorische
Anforderungen wären in späteren Planungsphasen gesondert zu prü-
fen. Konkrete Verdrängungseffekte auf andere kommunale Aufgaben
sind derzeit nicht zu erkennen. Vielmehr ist davon auszugehen, dass
ohnehin notwendige Investitionsmaßnahmen in den vorgenannten
Bereichen vorgezogen und beschleunigt sowie bis zum einem festen
Endpunkt umgesetzt werden würden.
11. Erfahrungen mit Großprojekten
Vor dem Hintergrund bisheriger Erfahrungen mit kommunalen Groß-
projekten bitte ich um eine Einschätzung, wie Risiken bei Kosten und
Zeitplanung minimiert werden sollen. Beispiele aus der Vergangen-
heit sind u. a.:
• Nord-Süd-Stadtbahn: Kostensteigerung um ein Vielfaches
und Inbetriebnahme mit jahrzehntelanger Verzögerung
• Sanierung von Oper und Schauspielhaus: Kosten vervielfacht, wei-
terhin nicht eröffnet
• Sanierung der Mülheimer Brücke: deutlich höhere Kosten und Ver-
zögerungen
• Sanierung des Römisch-Germanischen Museums: weiterhin offene
Kosten und Zeitplanung Welche Mechanismen zur Kostenkontrolle,
Risikominimierung und transparenten Projektsteuerung sind für die
Olympiaplanungen vorgesehen?
Die bekannten Erfahrungen mit kommunalen Großprojekten unter-
streichen die Notwendigkeit einer strikten Kostenkontrolle, stufenwei-
sen Planung, klaren Zuständigkeitsverteilungen und fortlaufender Ri-
sikoüberprüfung. Das Bewerbungskonzept setzt deshalb bewusst auf
bestehende bzw. temporäre Sportstätten, um klassische Bau- und
Kostenrisiken möglichst gering zu halten.
Oft liegen die tatsächlichen Kosten für Olympische und Paralympi-
sche Spiele deutlich über den ursprünglichen Prognosen. Welche
Auswirkungen würden ein vier- bis fünffache Steigerung der Kosten
für die Kommunen und das Land bedeuten?
Für ein derartiges hypothetisches Szenario liegen derzeit keine
belastbaren Berechnungen vor. Grundsätzlich gilt, dass mögliche
zusätzliche finanzielle Verpflichtungen weder pauschal unterstellt
noch ohne gesonderte rechtliche, politische und
haushaltswirtschaftliche Prüfung übernommen werden.
Revierbahn West
Informationsveranstaltung
für den Regionalrat der Bezirksregierung Köln
Freitag, der 13. März 2026
Begrüßung
Bianca Achilles und Tanja Krugmann
Projektleitung go.Rheinland
Das erwartet Sie heute
01 Hintergrund Revierbahn West
und aktueller Prozess
02 Fachliche Vorstellung:
Blick auf den Planungsstand
03 Ausblick und nächste Schritte
04 Fragerunde
3Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Hintergrund
Revierbahn West
Bianca Achilles
Co-Projektleitung go.Rheinland
Maßnahmen im
Investitionsgesetz
Kohleregionen
2,35 Mrd. Euro
Ausbau Aachen – Köln
S-Bahn-Ausbau Köln –
Mönchengladbach
Erft-S-Bahn
Revierbahn Ost
Revierbahn West
Prozess & aktueller Stand
Verabschiedete Vorgehensweise durch den ZV go.Rheinland
Verabschiedung der
Vorgehensweise von der
Verbandsversammlung
des ZV go.Rheinland –
19. Juni 2023
8Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Beteiligung der Kommunen und weiterer
Stakeholder
9Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Fachliche Vorstellung:
Blick auf den Planungsstand
Tanja Krugmann
Co-Projektleitung go.Rheinland
Schritt 1:
Raumwiderstandsanalyse
und Haltepunktverortung
Untersuchung anhand rechtskräftiger Unterlagen
Vom Groben ins Feine: die Raumanalyse von der
Bestandsaufnahme bis zur Trassenempfehlung
Bestandsaufnahme SPNV-Haltepunktverortung Raumwiderstandsklassifizierung
In der Bestandsaufnahme werden zuerst alle
planungsrelevanten Unterlagen, die sich auf
die SPNV-Haltepunktverortung und die
Trassenfindung auswirken können,
zusammengetragen.
Zu diesen Unterlagen gehören zum Beispiel
Informationen zum aktuellen Stand und der
zukünftigen Entwicklung von Natur- und
Trinkwasserschutzgebieten,
Siedlungsgebieten und der
Bestandsbebauung und vielen weiteren
raumbedeutsamen Grundlagen.
Die Unterlagen werden in einer Datenbank
gespeichert, in Form von Karten aufbereitet
und gemeinsam mit den zuständigen
Behörden auf Vollständigkeit und Aktualität
geprüft.
Die in der Bestandsaufnahme gesammelten
Daten werden so aufbereitet, dass im
gesamten Untersuchungsraum überprüft
werden kann, wo ein SPNV-Haltepunkt
besonders sinnvoll ist.
So kann untersucht werden, welche
räumlichen Gegebenheiten (bspw.
Bevölkerungsdichte oder
Pendlerverflechtungen) einen besonderen
statistischen Zusammenhang mit dem
SPNV-Angebot im Bestand aufweisen.
Daraus wird abgeleitet, welche Gegenden
passende räumliche Gegebenheiten
aufweisen und damit für einen SPNV-
Haltepunkt geeignet sind, bislang aber noch
nicht an das Schienennetz angebunden sind.
Damit aktuelle und zukünftige räumliche
Schutzgüter wie bspw. Wohnbebauung oder
Naturschutzgebiete nicht überplant werden,
müssen alle rechtskräftigen Unterlagen
geprüft werden.
Die festgestellten, räumlichen Gegebenheiten
werden dann in Raumwiderstandsklassen
überführt. Die Raumwiderstände legen fest,
welche Gebiete besonders schützenswert
sind und welche sich für einen Trassenverlauf
besser eignen.
Grobtrassenfindung
Mögliche Trassenverläufe werden im
nächsten Schritt unter der Prämisse
entwickelt, dass sie die identifizierten
Haltepunkte möglichst effizient und mit dem
geringsten Raumwiderstand anbinden.
Dazu wird im nächsten Schritt die sogenannte
least-cost-path-Analyse angewendet, durch
die mögliche Trassenkorridore identifiziert
und skizziert werden können.
13Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Methodische Verknüpfung: Least-Cost-Path-Analyse
V* III III I III III IV IV III III III III III III III III II III III III III III III III
V* III III III I III I III III IV III III III III III III III II III III IV IV III III III
V* III III III I I I III III IV III III III III III III II III III III IV IV III III III
I I I I I II III III III IV III III III III III III II III III III III III III III III
III III III III III I I III III IV IV III III III II III III III III III III III III
III III III III III III I IV IV IV IV IV IV IV IV V* V* V* III III III III III III
III III III V* V* III I IV IV IV III III V* V* V* V* V* III III III III III III III
III III III V* V* V* I III IV III III III V* V* V* V* V* III III III III III III III III
III III III V* V* I III III III III III III III III III IV III III III IV IV IV III III III
III III III V* V* I III III IV IV III III III III II IV III III III IV IV V* V*
III III III III I III III III IV IV III III III III II IV IV IV III IV IV V* V* V* V*
III III III III I III III III IV IV III III III II III III III III IV IV IV V* V* V* V*
𝐸𝑖𝑔𝑛𝑢𝑛𝑔
𝐺𝑒𝑠𝑎𝑚𝑡𝑤𝑖𝑑𝑒𝑟𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑
2
3
1
2
3
1
14Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Revierbahn West – Grobtrassenverläufe & Empfehlungen (Methodik & Arbeitsstand 14.01.2026)
Vorstellung der
Grobtrassen für
Lenkungs- und
Arbeitskreis am
14.01.2026 in Jülich
Schritt 2:
Strukturwirksame Projekte
Einbeziehung von (noch)
nicht rechtskräftigen Projekten
Projekte können berücksichtigt werden, zu denen mindestens eine der folgenden Unterlagen
vorliegt:
Machbarkeitsstudie, Bebauungsplan mit Aufstellungsbeschluss oder Verkehrsuntersuchung
(z. B. Verkehrsgutachten)
Politischer Beschluss, der bereits konkrete Berechnungen zum Verkehrsaufkommen enthält.
Masterpläne, sofern sie konkrete Berechnungen zum Verkehrsaufkommen beinhalten.
Die vorgesehenen noch nicht rechtskräftigen Projekte müssen konkrete Werte für die Parameter
der Benchmarks (Bevölkerungswachstum, Anzahl der Arbeitsplätze oder
Besucherverkehrsaufkommen) aufweisen.
Strukturwirksame Projekte, die noch nicht rechtskräftig sind:
Überprüfung der Projekte anhand von Benchmarks
17Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Schritt 3:
Optionale Varianten
Forschungszentrum Jülich, Brainergy Park,
Anschluss Baesweiler
Verabschiedete Vorgehensweise durch den ZV go.Rheinland
Zwischenstand
Verabschiedung von 12 Einzelvarianten
21Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Detailansicht der 12 Einzelvarianten
Die 12 Grobtrassen finden Sie auf unserer Projekt-
Website:
https://wir.gorheinland.com/ausbau/rheinisches-
revier/machbarkeitsstudien/machbarkeitsstudien/re
vierbahn-west/
22Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Ausblick und nächste
Schritte
Erstellung der Bewertungsmatrix
(Auszug aus den Kriterien)
Raum-
wider-
stände
• Böden
• Infrastruktur
Attraktivität
• Nachfragepotenzial
• Beförderungsqualität
• Fahrzeiten
Aufwand
• Baukosten
• Technische
Komplexität
• Betriebliche
Restriktionen
24Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Die Farbwelt von go.Rheinland-Diagrammen
go.Purpur 199 1 127
go.Green 0 139 130
go.Mix 82 44 90
Grün 93 148 89
Gelb 248 234 77
Koralle 236 96 79
Hellgrün 117 188 111
Azur 67 151 181
Orange 248 166 0
Ocker 188 180 66
Weiteres Vorgehen
25Vorstellung Projekt „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ | 13. März 2026
Fragerunde
Vielen Dank für Ihre
Teilnahme!
Wir sind für Ihre Fragen da.
Bewerbung um Olympische- und Paralympische Spiele
KölnRheinRuhr
/ Januar: Start in proaktive Kommunikation und
Identifizierung Multiplikatoren
/ Februar: Maßnahmen ausweiten und individuelle
Kommunikationspunkte setzen / steigern (lassen)
/ März: Kommunikativer Höhepunkt rund um
Versand der Briefwahlunterlagen
/ bis Mitte April: Vernetzte Schlussmobilisierung
Zielsetzungen / Monate
KölnRheinRuhr
KölnRheinRuhr
Phase 1 Phase 3Phase 2
Aktivierung der
Bevölkerung
Konzeptionelle Phase Aktivierung des
organisierten Sports
Start der
Kampagne
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sept
Außerordentliche
Mitgliederversammlung
DOSB
19. Januar 26. September
Einreichung
finale
Konzept der
Bewerbung
04. Juni
Leitfragen
zum
Konzept
23. Februar
Versand der
Briefwahl-
unterlagen
KW 10
Ergebnisse
der
Ratsbürger-
entscheide
19. April
Evaluation der Konzepte durch den
DOSB sowie die Olympischen
Spitzenverbände
Juni -
September
Konzept
KölnRheinRuhr
KOMP AKT
KIEL/WARNEMÜNDE
MARKKLEEBERG
LILLE
NANTES
CENTRE NATIONAL DE
TIR DE CHÂTEAUROUX
BORDEAUX
LYON
SAINT-ÉTIENNE
NICE
MARSEILLE
PARIS 2024
RHEIN-
RUHR
KOMP AKT
AN RHEIN UND RUHR
OLYMPISCHES DORF
OLYMPISCHES DORF
43 x
54 x
FANBASIS
160 MILLIONEN
MENSCHEN LEBEN IN
EINEM RADIUS
VON 500 KILOMETERN
AMSTERDAM
LONDON
BRÜSSEL
PARIS
LAUSANNE ZÜRICH
MÜNCHEN
FRANKFURT
BERLIN
HAMBURG
HANNOVER
BOCHUM
WIRTSCHAFTSKRAFT
ESSEN
DÜSSELDORF
BONN
LEVERKUSEN
KÖLN
DER TOP WIRTSCHAFTSST ANDORT
IN DEUTSCHLAND
NACHHAL TIG
10
planquadrat
Elfers Geskes Krämer GmbH Architektur und Stadtplanung
11
planquadrat
Elfers Geskes Krämer GmbH Architektur und Stadtplanung
12
planquadrat
Elfers Geskes Krämer GmbH Architektur und Stadtplanung
SPEKT AKULÄR
Unsere Stärke
KölnRheinRuhr
60.000 Menschen auf
Schalke imAquatics
Dome!
Rund 14 Millionen
Tickets. Spitzenwert!
50.000 in der MERKUR
SPIEL-ARENA bei
Basketball, Handball und
V olleyball Finals!
LANXESS arena
Kapazität: 19.500
Westfalenhalle
Kapazität: 15.000
PSD BANK DOME
Kapazität: 15.000
Rudolf Weber-ARENA
Oberhausen
Kapazität: 13.000
Y A YLA Arena Krefeld
Kapazität: 7.500
Grugahalle Essen
Kapazität: 6.500
SIGNAL IDUNA P ARK
Kapazität: 80.000
BORUSSIA-P ARK M‘gladbach
Kapazität: 60.250
VEL TINS-Arena
Kapazität: 60.000
MERKUR SPIEL-ARENA
Düsseldorf
Kapazität: 50.000
RheinEnergieST ADION
Kapazität: 50.000
Bayarena Leverkusen
Kapazität: 30.210
Koelnmesse
284.000m²
Messe Düsseldorf
262.000m²
Messe Essen
110.000m²
Messe Westfalenhallen
Dortmund
60.000m²
_________________
716.000m² GESAMT
Vergleich Paris:
470.000m²
KAPAZITÄTEN
/ ST ADIEN / MESSEN/ HALLEN
KölnRheinRuhr
KölnRheinRuhr
SPORTARTEN
/ OL YMPISCH
BOGENSPORT
Köln
FUSSBALL
Köln | Leverkusen | Aachen
LEICHTATHLETIK
Köln
RADSPORT
Köln
RUGBY
Köln
SCHWIMMSPORT
Köln
TENNIS
Köln
TURNEN
Köln
GOLF
Pulheim
/ P ARAL YMPISCH
PARA BOGENSPORT
Köln
PARA LEICHTATHLETIK
Köln
PARA RADSPORT
Köln
ROLLSTUHLBASKETBALL
Köln
ROLLSTUHLRUGBY
Köln
ROLLSTUHLTENNIS
Köln
SITZVOLLEYBALL
Köln
PARADRESSUR
Aachen
Reiten
Aachen
KölnRheinRuhr
SPORTSTÄTTE Köln I Leverkusen I Pulheim I Aachen
Durchführungs- und Investitionskosten
KölnRheinRuhr
KölnRheinRuhr
• Prognostizierte Durchführungskosten: 4,8 Mrd. €
• Prognostizierte Einnahmepotentiale: 5,2 Mrd. €
• Investitionskosten: 100 % bestehende oder
temporär genutzte Sportstätten. Außer dem
Olympischen und Paralympischen Dorf mit
Leichtathletikstadion im Norden Kölns sind aktuell
keine Investitionen zur Durchführung der Spiele
erforderlich.
Spiele für Nordrhein - Westfalen
KölnRheinRuhr
• 600 Millionen Euro für die Sanierung von
Sportstätten
• 1 Millionen Euro für die Aus- und Fortbildung
neuer Trainerinnen und Trainer und
Übungsleiterinnen und Übungsleiter
• 3,5 Millionen Euro für die bessere Bezahlung von
Trainerinnen und Trainern im
Nachwuchsleistungssport
• Erhöhung der Teilnahmeprämien für NRW-
Athletinnen und –Athleten bei Olympischen und
Paralympischen Spielen
• Verdopplung der Medaillenprämien der
Deutschen Sporthilfe für NRW-Athletinnen und -
Athleten
Quelle: picture alliance / dpa Robert Michael
Kampagne
KölnRheinRuhr
Kampagnenstart Köln
KölnRheinRuhr
Kampagnenstart Region
KölnRheinRuhr
Kampagnenstart Social Media
KölnRheinRuhr
Mediaplan
KölnRheinRuhr
/ Zentraler Kampagnenzeitraum: 23.02.-15.04.26
→ März: Kommunikativer Höhepunkt rund um Versand der Briefwahlunterlagen
KölnRheinRuhr
Zentrale Kampagnenmotive
KölnRheinRuhr
Individualisierungen
Maßnahmen – kommunale Stakeholder
KölnRheinRuhr
/ Bislang über 15 Mio. Reichweite
/ Junge ZG bis 34 Jahre wird erreicht
/ Verteilung über alle Kommunen
/ Einbindung von Botschaftern
Social Media
KölnRheinRuhr
Informationsflyer
KölnRheinRuhr
/ Ziel: Aktive und einheitlich Bewerbung
des Ratsbürgerentscheides in allen 17
Kommunen.
/ Die Entwürfe liegen den Städten vor
/ Individuelles Vorgehen vor Ort je nach
Satzung (z.B. Versand Briefwahl-
unterlagen, digitale Veröffentlichung,
Auslage an zentralen Orten)
/ Einlaufkids und NRW-Medaillengewinner
/ Aktionsbanner Team, Logo Eckfahnen,
Trikots etc., Großbanner Mittelkreis
/ NRW-Teams mit Aktionsbanner vor
Anpfiff, Interviews, Stadion-Durchsagen
/ Hinweise Websites, Social Media-Posts,
Fan-Aktionen im Stadionumfeld etc.
/ Schwerpunkt Profi-Fußball, weitere
Spieltage in Spitzen-Ballsport in Prüfung
Veranstaltungen: Sonderspieltag
KölnRheinRuhr
KölnRheinRuhr
Veranstaltungen: Sonderspieltag
KölnRheinRuhr
Spieltage in Köln
/ 07.03.26 1. FC Köln : Borussia Dortmund
/ 08.03.26 Kölner Haie : Eisbären Berlin
/ 21.03.26 1. FC Köln : Borussia Mönchengladbach
/ 21.03.26 Köln 99ers : Rhine River Rhinos Wiesbaden
/ 21.03.26 FC Viktoria Köln : Rot-Weiss Essen
/ 23.03.2026 RheinStars : Phoenix Hagen
/ 1. FC Köln : TSG 1846 Mainz-Bretzenheim
Bewerbung um Olympische- und Paralympische Spiele
KölnRheinRuhr – Vielen Dank!
Beratungsverlauf (1)
Details
- Aktenzeichen
- RR 22/2026
- Typ
- Sitzungsvorlage RR
- Datum
- 10.07.2026
- Erstellt
- 19.06.2026 16:20