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V/0333/2017

Schulentwicklungsplanung - Elternumfrage 2017

Vorlagen 11.04.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss für Schule und Weiterbildung, Sitzung am 09.05.2017, TOP 7

Beschlussvorlage

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Beschlussvorlage

7152 Zeichen

V/0333/2017 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Schule und Weiterbildung 
 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Schulentwicklungsplanung - Elternumfrage 2017 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
03.05.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Anhörung 
09.05.2017 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Entscheidung 
 
 
Beschlussvorschlag: 
 
I. Sachentscheidung: 
 
1. Der Ausschuss für Schule und Weit erbildung beschließt die Durchführung einer Elternumfr age 
im ersten Halbjahr 2017. 
 
2. Der Ausschuss für Schule und Weiterbildung stimmt einer Befragung von zwei Zielgruppen 
(Übergang Kita - Grundschule und Übergang Grundschule - weiterführenden Schule) im Ra h-
men der Elternumfrage 2017 zu. 
 
 
II. Finanzielle Auswirkungen: 
 
Die notwendigen Sachkosten werden aus laufenden Mitteln der Produktgruppe 0301 „Leistungen“ 
für Schule“ finanziert. 
 
 
Begründung: 
 
Die Schullandschaft in Münster ist laufend sich verändernden  gesellschaftlichen und strukture llen 
Ansprüchen unterworfen. Die Schulentwicklungsplanung (SEP) hat daher die Aufgabe, langfristig ein 
qualitativ und quantitativ adäquates Schulbildungsangebot vorzuhalten.  Die E lternbefragung dient 
dabei als Instrument zur Gewinnung von Daten im Rahmen der klassischen SEP.  
 
Der Rat hat mit der Entscheidung zur Vorlage V/0076/2010 „Schulentwicklungsplanung 2011 ff – Vor-
schlag zum Verfahren“ beschlossen, bei der SEP Beteiligte und Öffentlichkeit in einem breiten partizi-
pativen Verfahren einzubeziehen. Dieses ist seither gelebte Praxis. So bildete z. B. die 2010 durchge-
führte, stadtweite Umfrage unter Eltern der Dritt - und Viertklässler eine Grundlage für das 2011 b e-
schlossene „Rahmenkonzept zur Schulentwicklungsplanung“.  
 
Vorlagen-Nr.: 
  
V/0333/2017 
Auskunft erteilt: 
Frau Stoy 
Ruf: 
492-2877 
E-Mail: 
Stoy@stadt-muenster.de  
Datum: 
11.04.2017 
Öffentliche Beschlussvorlage

- 2 - 
V/0333/2017 
 
Die aktuelle demografische Entwicklung und die notwendige Beschulung von Flüchtlingskindern g e-
ben Anlass und Möglichkeit zu einer neuen Elternumfrage (Vorlage V/0420/2016 /1 „Handlungsbedar-
fe zur Erweiterung von Schulgebäuden auf Grund der demografischen Ent wicklung und der Besch u-
lung von Flüchtlingskindern bis 2020/2021“). Mit der Umfrage wird der Elternwille entspr echend der 
Vorlage V/0588/2014 „Rahmenkonzept Schulentwicklungsplanung“ aufgegriffen.  
 
Struktur und Inhalte 
 
Bei der Elternumfrage 2017 sollen zwei verschiedene Zielgruppen befragt werden. Die Umfr age wird 
damit auf eine breite Basis gestellt. Die Durchführung der Elternumfrage nach der tatsächlichen 
Schulwahl ermöglicht dabei einen unverfälschten Blick auf den Elternwillen. 
 
Zum einen werden die Eltern befragt, die ihre Kinder aktuell für die Grundschule angemeldet h aben. 
Diese Zielgruppe wird erstmals befragt. Die durch die Umfrage ermittelten Daten e rmöglichen einen 
umfassenden Einblick in den Übergang „Kita - Grundschule“.  
 
Zum anderen werden die Eltern befragt, die ihre Kinder aktuell für eine weiterführende Schule ang e-
meldet haben. Diese Zielgruppe wurde bereits bei der Elternumfrage 2010 berücksichtigt. Die Befr a-
gung ermöglicht einen detaillierten Einblick in den Übergang „Grundschule – weiterführende Schule“. 
Da sich die Befragungen 2010 und 2017 in einigen Themenfeldern decken, können Ergebnisse ve r-
glichen und Änderungen im Elternwillen festgestellt werden. 
 
Unabhängig von den Themenfeldern ist die Struktur der beiden Fragebögen gleich. Als erstes wird 
jeweils eine Einstiegsfrage gestellt, die die Eltern unzweifelhaft aufgrund vorliegender U nterlagen 
beantworten können (z.B. „Welche Grundschulempfehlung hat Ihr Kind für den Besuch der weiterfü h-
renden Schule erhalten?“). Am Ende der Fragebögen befindet sich jeweils ein Statistikteil, in dem z.B. 
Stadtteil, Migrationshintergrund und Haushaltsstruktur abgefragt werden.  
 
Die einzelnen Fragestellungen zu den Zielgruppen wurden in einem intensiven Prozess mit den b e-
troffenen Abteilungen des Amtes für Schule und Weiterbildung sowie mit dem Amt für Kinder, J u-
gendliche und Familie entwickelt. Die Zusammenarbeit mit dem Amt für Kinder, Jugendliche und F a-
milien fand dabei insbesondere unter dem Aspekt  einer integrierten Jugendhilfe und Schulentwic k-
lungsplanung statt. 
 
Die Fragestellungen im Fragebogen „Übergang Grundschule“ umfassen die Themen: 
 
 Schulwahlverhalten (z. B. Aspekte der Schulauswahl) 
 OGS-Betreuungsangebote (vgl. Ratsantrag A-R/0039/2016 „Qualitätsoffensive: Die gute  (offe-
ne) Ganztagschule“ (OGS)) 
 Ferienzeitbetreuung  
 Inklusion 
 
Die Fragestellungen im Fragebogen „Übergang weiterführende Schule“ umfassen die Themen: 
 
 Schulwahlverhalten (z. B. Grundschulempfehlung, gewählte Schulform) 
 Betreuungsangebote über den Unterricht hinaus 
 Transparenz des Bildungssystems in Bezug auf Berufskollegs (Vorlage V/0080/2017/1 „Schul-
entwicklungsplanung Berufskollegs) 
 Erwerb von international anerkannten Abschlüssen (vgl. Ratsantrag A-R/0012/2013 „Eine Inter-
nationalisierung der Schullandschaft in Münster – für alle, unabhängig vom Geldbeutel“) 
 Angebote zur Berufs- und Studienorientierung  
 Inklusion

- 3 - 
V/0333/2017 
Die Stadtelternschaft und die schulpolitischen Sprecher wurden bei der Erstellung der Umfrage mit 
einbezogen. 
 
 
Durchführung 
 
Im Rahmen der Schulanmeldungen zur Grundschule und zu den weiterführenden Schulen wurden ca. 
5.000 Eltern ermittelt, die unter die vorab beschriebenen Zielgruppen fallen. Diese Eltern sollen den je 
nach Art des Schulübergangs aufbereiteten Fragebogen per Post erhalten.  
 
Um auch eine Abfrage bei den Eltern durchführen zu können, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, 
werden Anschreiben und die Fragebögen in die Sprachen Englisch, Russisch und Arabisch übersetzt. 
Alle angeschriebenen Eltern erhalten daher Anschreiben und Fragebogen in vier Spr achen. Nur ein 
Fragebogen (einschlägige Sprache) soll an das Amt für Schule und Weiterbildung zurück übersandt 
werden. Hierfür ist dem Anschreiben neben dem Fragebogen ein portobefreiter Rückumschlag („Po r-
to zahlt Empfänger“) beigefügt.  
 
Die Fragebögen werden anonym gestellt und können anonym zurück gesandt werden. Die Teilnahme 
an der Befragung ist für die Eltern freiwillig. 
 
Der Start der Elternumfrage 2017 ist für Ende Mai/ Anfang Juni 2017 vorgesehen. Für die Dauer der 
Befragung werden 3 Wochen angesetzt. 
 
Die Elternumfrage wird durch städtische Pressemitteilungen in den lokalen Medien begleitet.  
 
Das Amt für Stadtentwicklung, Stadtplanung, Verkehrsplanung hat den Prozess von der Entwic klung 
des Fragebogens an kollegial begleitet und unterstützt und wird au ch die Auswertung der Elternu m-
frage mit vornehmen.  
 
Die Ergebnisse der Elternbefragung werden nach der Auswertung in geeigneter Art und Weise b e-
kannt gegeben und sollen – verknüpft mit der fortlaufend aktualisierten Schülerprognose, der de m-
nächst veröffentlichten Kleinräumigen Bevölkerungsprognose 2025 sowie der Entwicklung in den Um-
landgemeinden – in die Fortschreibung des Rahmenkonzepts der Schulentwicklungsplanung einfli e-
ßen. 
 
 
I.V. 
 
 
 
Thomas Paal 
Stadtdirektor

Beratungsverlauf (2)

03.05.2017 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 7 Anhörung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung
09.05.2017 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 7 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: einstimmig beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
V/0333/2017
Typ
Vorlagen
Datum
11.04.2017
Erstellt
06.10.2020 14:37