AN/0172/2017
Verkehrssituation Katholikentagssiedlung in Longerich
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Gem. Dringlichkeitsantrag (SPD BV5)
4581 Zeichen
SPD CDU Herrn Bezirksbürgermeister Bernd Schößler Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Bezirksbürgermeister: 29.01.2017 AN/0172/2017 Dringlichkeitsantrag gem. § 12 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 5 (Nippes) Verkehrssituation Katholikentagssiedlung in Longerich - Gemeinsamer Dringlichkeitsantrag von SPD und CDU - Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, wir möchten Siebitten, den folgenden Dringlichkeitsantrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Nippes am 02.02.2017 zu setzen. Die Bezirksvertretung Nippes möge beschließen: Die Bezirksvertretung Nippes fordert die Verwaltung auf, für den Bereich Paul-Humburg- Straße/Lohmüllerstraße/Longericher Straße ein Verkehrskonzept umzusetzen mit der Ziel- setzung, den Zubringerverkehr zur Gesamtschule Nippes sowohl zur Paul-Humburg-Straße als auch später zur Ossietzkystraße wirksam zu verhindern, um die Anlieger vor diesen Ver- kehren zu schützen. Folgende Punkte sind in die Konzeption aufzunehmen: 1. Die Ausnahmegenehmigung für zu hohe Lkw, die die Zufahrt zur Baustelle der Gesamt- schule in Longerich anfahren, intensiv zu kontrollieren und keinen weiteren, zusätzlichen Schwerlastverkehr zuzulassen. 2. Den Schulbus für die Bedienung des Interimsstandortes der Gesamtschule an der Paul- Humburg-Straße nicht in die Paul-Humburg-Straße fahren zu lassen Hierzu sind an ge- eigneten Stellen zwischen Herforder Straße und Meerfeldstraße eine oder zwei Halte- punkte für Schulbusse einzurichten, um einen gefahrlosen Aus- und Einstieg für Schüler und ggf. Lehrpersonal zu gewährleisten. - 2 - 3. Nach Beendigung der Baumaßnahme an der Ossietzkystraße sind Straßen- und Geh- wegschäden fachgerecht instandzusetzen. Zusätzlich zum üblichen Verfahren sind etwa- ige KAG-pflichtige Baumaßnahmen der Bezirksvertretung Nippes vor Beginn der Pla- nungsphase zu melden. 4. Für die zukünftige Anbindung der Gesamtschule Nippes an den ÖPNV ist von einer Er- schließung über die Longericher Straße zwischen Schlackstraße und Ossietzkystraße abzusehen und die Linienführung über die Robert-Perthel-Straße vorzusehen. 5. Alternativ zur unter Punkt 4 genannten Busanbindung ist eine Erschließung durch den ÖPNV über die Buslinie 147 aus Richtung Bilderstöckchen zu prüfen. Zugleich ist im Zu- ge der Planungen für den Kreisverkehr an der Robert-Perthel-Straße die Verlegung der Haltestelle Hugo-Junkers-Straße möglichst nahe an den Kreisverkehr zu prüfen. 6. Es wird gebeten zu prüfen, aus Gründen der Kostenersparnis die Linie 139 von der Hal- testelle Longerich S-Bahn bis zur Lüttichkaserne zu führen, um so ohne umständliche Wendezeiten durch Longerich die Linie 139 schneller in die Hauptrichtung wieder in den SB Ehrenfeld zu führen (siehe auch Beschlusslage der BV 5). Begründung: Für zu hohe Lkw, die die Baustelle an der Ossietzkystr. anfahren und aufgrund der Höhe nicht die Anfahrt aus Richtung Robert-Perthel-Str. nutzen können, besteht eine Ausnahme- genehmigung. Offensichtlich nehmen sich weitere Lkw-Fahrer das Recht, über die Longeri- cher Str. die Baustelle anzufahren. Durch den zusätzlichen Schwerlastverkehr werden die Anwohner unzumutbar belastet und es besteht die Gefahr, verstärkter Straßenschäden. Ent- sprechende Hinweise wurden seitens der Bürgerschaft dem Amt 66 vorgelegt. Der Schulbus für die Gesamtschule an der Paul-Humburg-Str. fährt derzeit bis unmittelbar vor das Schulgebäude und muss nach dem Ausstieg der Schüler im weiteren Straßenverlauf umständlich wenden. Dagegen nutzt der Schulbus zur Weiterfahrt zum Gymnasium Knechtsteden Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten auf der Joh.-Rings-Str. Seitens der KVB ist dem Vernehmen nach eine Busanbindung der Schule aus Richtung Schlackstr. vorgesehen. Eine so geführte Buslinie, die quer durch ein Wohngebiet geführt würde, ist aus Gründen der Verkehrsbelastung nicht vertretbar und wird von der BV 5 – Nip- pes abgelehnt. Sollte aus betrieblichen Gründen eine Stichverbindung mit der Linie 121 nicht möglich sein, böte sich die unter Punkt 4 und 5 vorgeschlagene Lösung an. Als Kostenkompensation zur Stichverbindung zur Ossietzkystr. der Linie 147 oder ggf. 121 könnte ggf. eine effizientere Führung der Linie 139 dienen, die das umständliche Wenden durch den Longericher Ortskern meidet und stattdessen am Bhf. Longerich oder an der Lüt- tichkaserne endet. Begründung der Dringlichkeit: Erfolgt ggf. mündlich gez. Baumann gez. Schmitz gez. Erkelenz
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: geändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0172/2017
- Typ
- Gem. Dringlichkeitsantrag BV5 (SPD)
- Datum
- 30.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27