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1296/2017

Streetwork und Jugendarbeit am Rheinboulevard

Mitteilung Ausschuss 28.04.2017

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 09.05.2017, TOP 8.4.4

Mitteilung Ausschuss

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Mitteilung Ausschuss

2511 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
IV/51/512 
 
Vorlagen-Nummer 
 1296/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 09.05.2017 
 
Streetwork und Jugendarbeit am Rheinboulevard 
Am Rheinboulevard vertrieben sich aufgrund der schönen Wetterlage in den letzten Wochen zahlrei-
che Menschen die Zeit, darunter auch eine große Anzahl von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, 
die zum Teil durch provokantes, störendes und stark aggressives Verhalten auffielen. Aus diesem 
Grund gab es Beschwerden aus der Bevölkerung, dass dieser attraktive Platz nicht mehr allen gesell-
schaftlichen Gruppen zugänglich ist und dass eine Reihe von Menschen Angst haben sich dort auf-
zuhalten. 
 
Anfang April entwickelten Amt für Öffentliche Ordnung, Polizei, Bauaufsichtsamt, Amt für Land-
schaftspflege und Grünflächen, Amt für Brücken- Tunnel- und Straßenbau, Amt für Kinder, Jugend 
und Familie und Rechts-und Versicherungsamt einen Maßnahmenkatalog, um schnell und nachhaltig 
auf die Problemlage zu reagieren. Ziel ist es ausdrücklich nicht, Jugendliche zu vertreiben sondern 
gezielt Einfluss auf ihr Verhalten zu nehmen.  
Zu den so genannten Sofort-Maßnahmen gehören:  
 
 Das Verbot von Shisha Rauchen per Allgemeinverfügung 
 Massive gemeinsame Präsenz von Landespolizei und Ordnungsamt (10 Dreier-Teams mit je 
zwei Polizisten und einer Kraft des Ordnungsdienstes) 
 Hinweisschilder mit Regeln 
 Infokarte mit Regeln 
 Aufstellen von Mülleimern 
 Einrichtung einer Servicenummer 221-32000 beim Amt für Öffentliche Ordnung 
 
Außerdem soll eine temporäre Ausleuchtung des Platzes mögliche Straftaten verhindern. 
 
Die Streetworker des Amtes für Kinder, Jugend und Familie sowie der AWO Köln sind regelmäßig, in 
Abgrenzung des repressiv wirkenden Einsatzes von Polizei und Ordnungsbehörde, vor Ort. Ebenso 
reagieren Träger der freien Jugendhilfe spontan auf die prekäre Bedarfslage und entsenden Fach-
kräfte aus ihren Jugendeinrichtungen mit dem Auftrag aufsuchender Arbeit an den Rheinboulevard. 
 
Die Streetworker verfügen vergleichsweise mit Polizei und Ordnungsbehörde nicht über die hohe An-
zahl von Einsatzkräften. Sie sind aktuell insbesondere freitags und samstags in den Abendstunden 
vor Ort. Sie suchen offensiv mit den Jugendlichen das Gespräch, klären vorab ihre Rolle und machen 
Jugendlichen, die aus allen Stadtbezirken am Rheinboulevard zusammen treffen, die Bedingungen 
der Nutzung bewusst. Die Streetworker bieten je nach Situation ihre Hilfe an.

Beratungsverlauf (1)

09.05.2017 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1296/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
28.04.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27