A-M/0010/2022
Errichtung Informationstafel am Schwester-Laudeberta-Weg zum öffentlichen Gedenken an Schwester Laudeberta
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A-M_0010_2022
2658 Zeichen
CDU-Fraktion in der BV-Mitte CDU-Kreisverband Münster e.V. Mauritzstraße 4-6 • 48143 Münster Telefon (02 51) 4 18 42-0 Telefax (02 51) 4 18 42-44 post@cdu-muenster.de • www.cdu-muenster.de An den Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Münster – Mitte Herrn Dr. Stephan Nonhoff Amt für Bürger- und Ratsservice Klemensstr. 10 48143 Münster Errichtung Informationstafel am Schwester-Laudeberta-Weg zum öffentlichen Gedenken an Schwester Laudeberta Die Bezirksvertretung Münster-Mitte möge beschließen: • Zum öffentlichen Gedenken an Schwester Laudeberta wird am neu benannten Schwester-Laudeberta-Weg eine Informationstafel mit den wesentlichen Informatio- nen zu ihrer Person und ihrem Widerstand gegen die „Euthanasie-Verbrechen“ des Nationalsozialismus, inkl. eines QR-Codes für weiterführende Informationen, errich- tet. • Die voraussichtlichen Kosten für die Planung, Herstellung und Errichtung für die In- formationstafel werden ermittelt und der Bezirksvertretung zur Entscheidung vorge- legt. • Das Stadtarchiv und das Vermessungs- und Katasteramt werden beauftragt, die his- torischen Hintergründe von Schwester Laudeberta und ihrem Widerstand gegen die „Euthanasie-Verbrechen“ des Nationalsozialismus zu erarbeiten und für die zu errich- tende Informationstafel in geeigneter Form darzustellen. Begründung In der Sitzung der Bezirksvertretung am 22.03.2022 wurde einstimmig beschlossen, dass der Fußweg an der Aa von der Straße Spiegelturm bis zur Petrikirche den Straßennamen Schwes- ter-Laudeberta-Weg erhält. Für das geeignete Andenken an Schwester Laudeberta und ihrem Widerstand gegen die „Eu- thanasie-Verbrechen“ des Nationalsozialismus ist eine Informationstafel mit den wesentli- chen Informationen erforderlich. A-M/0010/2022 CDU-Fraktion in der BV-Mitte Die Informationstafel ermöglicht die Vermittlung von Informationen zu Schwester Lau- deberta und ihrem Einsatz sowie die Rettung psychisch kranker und behinderter Menschen vor dem Mordprogramm des NS-Regimes. Sie hat neben den Angehörigen der Klinikpatien- ten auch Bischof Clemens August Graf von Galen über die bevorstehenden Deportationen in Vernichtungsanstalten informiert. Für den Bischof war dies ein entscheidender Anstoß für seine wichtige Predigt vom 3. August 1941, in der er das Euthanasieprogramm öffentlich als Massenmord benannte. Mit dem auf der Informationstafel angebrachten QR-Code ist der Abruf weiterführender In- formationen auf der Internetseite der Stadt Münster möglich. Münster, den 25. April 2022 Carsten Fuest Keyvan Dalili Lea Knezevic Svenja Kuzniarek Hans-Christoph Vogelberg
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: einstimmig beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Mauritzstraße 4
- Klemensstraße 10
- Schwester-Laudeberta-Weg
- Spiegelturm
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Details
- Aktenzeichen
- A-M/0010/2022
- Typ
- Antrag an die BV Mitte
- Datum
- 25.04.2022
- Erstellt
- 25.04.2022 19:59