AN/0563/2021
Änderungsantrag zu Vorlage 2952/2020 Neubau von zwei Wohngebäuden im öffentlich geförderten Wohnungsbau auf dem städtischen Grundstück Brohler Straße o. Nr.
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Gem. Änderungsantrag (CDU BV2)
4451 Zeichen
Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen CDU-Fraktion SPD-Fraktion FDP-Fraktion Herrn Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Manfred Giesen Henriette Reker Hauptstraße 85 Hist. Rathaus 50996 Köln 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0563/2021 Änderungs- bzw. Zusatzantrag gem. § 13 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 15.03.2021 Änderungsantrag zu Vorlage 2952/2020 Neubau von zwei Wohngebäuden im öffentlich geförderten Wohnungsbau auf dem städtischen Grundstück Brohler Straße o. Nr. Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Fraktionen von Bündnis90 / Die Grünen, CDU, SPD und FDP bitten, den folgenden ge- meinsamen Änderungsantrag zu TOP 9.2.2 auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirks- vertretung Rodenkirchen (BV2) am 15.03.2021 zu setzen: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen beschließt folgende Änderung: Die Bezirksvertretung stimmt der Verwaltungsvorlage 2952/2020 unter Maßgabe der folgenden Änderungen zu: 1. Der entfallende Bolzplatz wird durch eine gleichwertige Anlage in unmittelbarer Umgebung des zu bebauenden Grundstücks ersetzt, ggf. durch Grundstücksankauf. Die vorgesehene Flä- che auf dem Nachbargrundstück kommt dafür nicht in Frage. Als zeitliche Zielgröße für die Suche nach einem Alternativstandort wird maximal 1 Jahr angesetzt. Die Verwaltung infor- miert die BV in regelmäßigen Abständen (3 Monate) über die Fortschritte. 2. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach (insbesondere auf dem Dach von Haus 2) soll ergänzt werden und so die energetische Bilanz der Gebäude verbessern. 3. Die Anzahl der PKW-Stellplätze (2 behindertengerechte, 3 Cambio-Stellplätze) wird um zwei weitere Parkplätze mit E-Ladesäule erweitert. Begründung: - 2 - zu 1. Bestandteil der Zustimmung der Bezirksvertretung Rodenkirchen zum Planungsbe- schluss 2848/2017 war, dass eine Ausgleichsfläche für den weggefallenen Bolzplatz gefunden wird. Die in der in der Verwaltungsvorlage 2952/2020 benannte Fläche zum Aufstellen des Fußballtors ist als Bolzplatz nicht zu nutzen. Aktuell fehlen zudem im Stadtteil Marienburg derzeit 10 000 m2 öffentliche Spielplätze. Der Unterhang wird sich kurzfristig noch deutlich erhöhen, beispielsweise durch die Bebauung des Ge- ländes der Deutschen Welle. Auch Aufenthaltsbereiche und Treffpunkte für Jugendli- che gibt es in diesem Stadtteil kaum. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hat bei al- len vorgeschlagenen Bauvorhaben für die Brohler Straße konsequent die Auffassung vertreten, dass ein Ersatz für den Bolzplatz für die Jugendlichen der Hochhäuser zwi- schen Bonner Straße und Mertener Straße geschaffen werden muss. Als Ausweich- fläche sollten dazu in der Prüfung maßgeblich das Flurgrundstück 1084 in Marien- burg oder Flächen zwischen dem ehemaligen Gebäude der Deutschen Welle und der Firma Leybold herangezogen werden.Die dem betreffenden Grundstück angrenzen- den Stadtteile Bayenthal und Marienburg haben ein im stadtweiten Vergleich unter- durchschnittliches Angebot an Spielplätzen und öffentlichen Grünflächen. Durch den Wegfall des Bolzplatzes ohne Ausgleich wird dieses Defizit noch vergrößert. Zu 2. In zahlreichen Bezirksvertretungen sowie im Rat gab und gibt es Bestrebungen und Beschlüsse, städtische Gebäude in Zukunft mit Blick auf die Klimaziele energetisch optimal zu konzipieren sowie Photovoltaikanlagen auf den Dächern vorzusehen. In der Beschlussvorlage wird bei der Frage nach den Auswirkungen auf den Klima- schutz ausdrücklich darauf hingewiesen, dass diese beim geplanten Objekt negativ sind. Daher liegt es nahe, diese negativen Auswirkungen mit möglichen Maßnahmen maximal zu kompensieren. Zu 3. Zur Verbesserung umweltfreundlicher Mobilität ist es zwingend notwendig, die dafür erforderliche Infrastruktur auszubauen. Da es trotz verstärkter Bemühungen wohl noch eine Reihe von Jahren dauern wird, bis der ÖPNV flächendeckend die Kapazi- täten und das Angebot im erforderlichen Maß ausgebaut haben wird, müssen auch kurzfristig wirksame Möglichkeiten geschaffen werden, um den verkehrsbedingten CO2-Ausstoss zu begrenzen. Dazu gehören E-Ladesäulen für Elektrofahrzeuge. Die- se bereits bei der Planung zu berücksichtigen ist dabei nachhaltiger, als sie im Nach- hinein zu installieren.. gez. Dr. Castor gez. Schykowski gez. Dr. Klusemann gez. Wolters
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungOrte (4)
- Hauptstraße 85
- Brohler Straße
- Mertener Straße
- Bonner Straße
Ortsbezüge werden automatisch aus den Dokumenten ermittelt und können unvollständig sein.
Details
- Aktenzeichen
- AN/0563/2021
- Typ
- Gem. Änderungsantrag BV2 (CDU)
- Datum
- 15.03.2021
- Erstellt
- 15.03.2021 09:37