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0305/2023

Baumaßnahmen / Sanierungsstau an der Gesamtschule Holweide - zur Anfrage der SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion AN/0058/2023

Beantwortung einer Anfrage (BV) 30.01.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 9 (Mülheim), Sitzung am 30.01.2023, TOP 7.2.3.1

Beantwortung einer Anfrage (BV)

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Beantwortung einer Anfrage (BV)

3790 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
VI/26 
 
Vorlagen-Nummer 
 0305/2023 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung  
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 30.01.2023 
 
Baumaßnahmen / Sanierungsstau an der Gesamtschule Holweide - zur Anfrage der 
SPD-Fraktion, der CDU-Fraktion und der FDP-Fraktion AN/0058/2023 
Wortlaut der Anfrage: 
 
1. Welche Baumaßnahmen (Neubau / Sanierung Bestand) befinden sich an der IGS Holweide 
derzeit in Umsetzung? 
2. Welche Maßnahmen liegen im Zeitplan, welche nicht? 
3. Worin liegen die Gründe für diejenigen Maßnahmen, die sich nicht im Zeitplan bewegen? 
4. Wer trägt die jeweilige Verantwortung für die Gründe der Verzögerungen? 
5. Bei welchen Baumaßnahmen, die sich seit 2019 in der Umsetzung befinden oder abge-
schlossen wurden, haben sich die Kosten erhöht? 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
Zu 1.) 
Im Zuge des Neubaus vom “Naturwissenschafts-Haus“ erfolgen im Rahmen der Technischen 
Gebäudeausrüstung (TGA) Installationsarbeiten im Bereich Elektro wie das Nachführen von 
Stromkreisen für den allgemeinen Bereich, sowie die Verkabelungsarbeiten als Schnittstelle 
zu den Fensteröffnungsanlagen. 
Die Wegebeleuchtung im Bereich der Außenanlage kann aufgrund der Wetterlage zur Zeit 
nicht installiert werden. Am 30.01.2023 findet eine Vorabbegehung mit dem TÜV Rheinland 
statt.  
Im Bereich der Brandmeldeanlage werden Melder nachgerüstet und das zusätzliche Gehäuse 
für Feuerwehrlaufkarten installiert. Nach Abschluss der Arbeiten, wird der Feuerwehranfahrts-
punkt mit der Berufsfeuerwehr versetzt.  
Außerdem sind noch kleine Schreinerarbeiten und Reste der Fassadenarbeiten erforderlich.  
 
Im Rahmen der Sanierung des Bestandsgebäudes muss das Brandschutzkonzept durch ex-
terne Architektin und externen Fachplaner umgesetzt werden. In der Baugenehmigung war 
gefordert, dass Brandabschnitte gebildet werden, Nutzbereiche getrennt werden, die Installa-
tionsschächte geschlossen werden, eine Rauchableitung installiert wird, die innen liegenden 
Treppenräume ertüchtigt werden, qualifizierte Türen eingebaut werden, drei neue Ausgänge 
und eine Außentreppe geschaffen werden, sowie eine flächendeckende Brandmelde- und 
Alarmierungsanlage installiert wird. Auch diese Maßnahmen werden gerade umgesetzt. 
 
Zu 2.)  
95% der Maßnahmen im Zusammenhang mit der Neubau sind abgeschlossen und werden 
voraussichtlich Ende April 2023 fertiggestellt und auch die Baumaßnahmen zur Sanierung im 
Bestand sind überwiegend (zu 80%) abgeschlossen. Restleistungen werden bis Ende 2024 
umgesetzt.

2 
 
 
Zu 3.)  
Bei der Abnahme nach der Verdingungsordnung für Bauleistungen (VOB) für die Technischen 
Gebäudeausrüstung im Dezember 2020 wurden gravierende und sicherheitsrelevante Mängel 
und eine fehlerhafte Fachplanung und mangelhafte Koordinationsleistung festgestellt Der ur-
sprünglich beauftragte Fachplaner für die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) musste ge-
kündigt und das Gewerk neu vergeben werden. Der neue Fachplaner musste sich erneut ein-
arbeiten. 
 
Bei der Sanierung des Bestandsgebäudes wurden die Vergabegrenzen für die externen Archi-
tekten überschritten. Auch hier mussten die Planungsleistungen neu ausgeschrieben werden 
und dem Fachplaner TGA wegen Schlechtleistung gekündigt werden. 
 
Zu 4.)  
Die Verantwortung für die Verzögerung des Neubaus liegt bei dem alten TGA Ingenieurbüro. 
Mit dem neuen TGA Fachplaner läuft es reibungslos und zielführend. 
Die Verzögerung der Instandsetzungen entstand durch die notwendigen Neuausschreibungen 
der Fachplaner. Neue Schadensbilder verzögerten die Beseitigung der alten Schäden. 
 
Zu 5.)  
Bei der Baumaßnahme NaWi-Haus haben sich die Baugesamtkosten von berechneten 7,4 
Millionen Euro auf rund 12,3 Mio. Euro (inklusive Risikovorbehalt) erhöht.

Beratungsverlauf (1)

30.01.2023 Bezirksvertretung 9 (Mülheim)
TOP 7.2.3.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0305/2023
Typ
Beantwortung einer Anfrage (BV)
Datum
30.01.2023
Erstellt
20.01.2023 10:59