2520/2017
Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2013 und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 01.01.2013 - 31.12.2013 des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud der Stadt Köln
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Anlage I
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ES'BET'FII'W69 |S6 767’698’269 00’dEz'SE dL’SOL’Ib6°E Ob vOz'SpS’T 0E 98E’8b0’T 82'88€'799 Er GEE0LT 00’000°0# 00’0 Z9’stg'zbs L8’IH0'8L2 00 Z26'66h’T 00 098°T65’T 00 7St'285 00 TIZ'VES 00’815°776 00’665°250T 00'85b'8T2'v09 |00°262'8T7'609 ET OTZ'STE'98 |T6ERS’EIB'I8 SS 0T9'H8Z BL EEE'Bb 98’562'02- GIHTEHTZ rb’s6g's20'98 |PP’s68'520'98 00’000'52 VAISSVd uayayypıpulgia a6nsuos "E usbunjyezuy auayleyıg "7 uabungs!3] pun uaßun.ayar] sne uayayyaıpulgaaA "T usyayyaypurg4aA Ss pun # 'sqy 9E & ypeu uabungagsyony abhsuos "7 uabungaysypn.isbunyeypuegsuf "T usßungagsyonY usßouusnaßejuy wunz BSSnyISNZsUORNSaAU] An} uaJsod4apuos usjsodıapuos SSNPSIBqNSB.yer Beiyoajsnyay / -uuImag abeppny aurawadlıv teydeywwers ıeyıdeyuaßıg ES BET'PT9’769 |S6 762’698’269 LO’gEO'BET v9 SEB'TIT usjsodsßunzusißgesßunuypey "3 9% 900°967°S TO #b0°992'8 S6 7E0'SS9h 90 SLE'BLZ’F 1S'E8T’895 56 826'80b’b s8’069’68r 0006272 ee) 15792097 wr'TB6 27 #6’028°v0T 00°062'8Z 00’960°v81'689_|OE’ETK'TPE'889 00'652’E21'689 [00 626’695’889 00’66r TIE 00’E80'8T7 00’9p0'5E8'959 00’TET'6SB'TE "N "u "I I 00°ZEE'OT D0’ETTZIE 00’TEZ'TZT 00’665'998'959 00’9E0PTZ'TE 0EPB6'TZE I va | na | ZIOZ Zr TE EIOZZTTE znvılg BGunzusißgesbunuyday aApıV "I apınbı7 "III apuegsuaßaßsusbouian absuog "zZ YDRıOg uayaIAuayo wap Jsqnusbab T’T wplalag usjenud wap sagnuaßab T’T uahUNJBP10J ByMıRyPaNeANd "T apupgsusbaßsusßounaA abNsUoS pun uaßunsapıJol uaıem ’ayorssqalgag pun -SyIH ‘-YoY SyeuoA usbounaayneun Sunpejssnesyey3sa9 pun -sqauyag "+ abnazıyeJ ’uabejuy ayasıuyaay pun uauıydsew "E apuejsuabaßjsuny 'Z Syonyspunıg aynegag °T uabejueypes apupjsusbaßsusbguuag Sjlauajewwı usbousaabeguy ETOT UIIW3ZIA "TE SIE UVNNVL 'T WOA UHVLSI4VHISLUIM SVA And SSNIHISAVSIAUHVL T ayaS 'I obejuy ANOAUOD NOLLVANO4Y 8 WNISNN -ZLUVHIIA-IVATIVM Pnog.09 uoRepUoJ ?g WNaSNYW-ZUEUDIN-JeIIEM Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 2 WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2013 ERGEBNISRECHNUNG Abweichung Plan / Ist 31.12.13 Steuern und ähnliche Abgaben Zuwendungen und allgemeine Umlagen Sonstige Transfererträge Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte Privatrechtliche Leistungsentgelte 115; . -381.287,59 Kostenerstattungen und Kostenumlagen A . . +48,809,84 Nicht zahlungswirksame ordentliche Erträge H +203.793,36 Sonstige ordentliche Erträge Aktivierte Eigenleistungen Bestandsveränderungen 0,00 0,00 0,00 +0,00 = Ordentliche Erträge 7.078.947,21| 5.551.705,00] 5.815.612,61 +263.907,61 11 12 Personalaufwendungen 1.271.344,55| 1.308.700,00| 1.339.219,43 13 Versorgungsaufwendungen 0,00 0,00 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 3.840.395,71| 2.916.765,00| 3.280.565,76 Bilanzielle Abschreibungen 724.670,44 731.400,00 731.550,99 Transferaufwendungen 191.123,19 148.600,00 133.744,38 264,62 479.600,00 197, Ekeasausunr Sonstige ordentliche Aufwendungen 291. 284.730,56 ‚869,44 18 +184.746,12 Ergebnis der laufenden rar a an Verwaltungstätigkeit ileı 8 760.148,70| -33.360,00 45.801,49 +79.161,49 20 | + Finanzerträge - _Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen 0,00 = Zeilen 20 und 21 24. = Zeilen 19 und 22) - _Außerordentliche Aufwendungen BEE = Zeilen 24 und 25) 48.333,78 = Fehlbetrag des Wirtschaftsjahres (-) / Überschuss des Wirtschaftsjahres (+) 784.610,55| _-29.360,00 +77.693,78| +264,62 14 15 16 17 | B N Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 3 WALLRAF-RICHARTZ-MUSEUM & FONDATION CORBOUD JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2013 FINANZRECHNUNG Abweichung Plan / Ist 31.12.13 | ER | eur | eur | eur I % | Steuern und ähnliche Abgaben 0,00 0,00 0,00 +0,00 + Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.724.335,71| 4.116.805,00| 4.578.542,38 +461.737,38 + Sonstige Transfererträge 0,00 0,00 + Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 0,00 0,00 + Privatrechtliche Leistungsentgelte 2.390.576,03 .115. 770.436,15 + Kostenerstattungen und Kostenumlagen + Sonstige Einzahlungen + Zinsen und sonstige Finanzeinzahlungen +/- Verminderung / Erhöhung privatrechtliche Forderungen und sonstige Forderungen 94 0,00 = __Einzahlungen aus Ifd. Verwaltungstätigkeit 6.838.601,16) 5.249.005,00| 5.452.688,74 11 - Personalauszahlungen 1.216.794,55 E 1.290.899,43 - Versorgungsauszahlungen 0,00 0,00 - Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen 3.727.115,15 3.366.765,00 3.119.838,04, - Zinsen und sonstige Finanzauszahlungen 197,10 0,00 0,00 - Transferauszahlungen 191.123,19 148.600,00 133.744,38 -14.855,62 - Sonstige Auszahlungen 292.788,90 479.600,00 778.425,84| +298.825,84 -/+ Verminderung / Erhöhung Verbindlichkeiten aus Lieferungen /erhaltene Anzahlungen 283.145,82 0,00 64.768,75 +64.768,7 00 hi 5 =__Auszahlungen aus Ifd. Verwaltungstätigkeit 5.711.164,71| 5.303.665, 5.387.676,44 45.526,06 = Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit | urzrascas| _-snsco.o = Zeilen 10 und 18) „54.660,00 20 | + Zuwendungen für Investitionsmaßnahmen 121.320,00 21 | + Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlg. 22 | + Einzahlungen aus der Veräußerung von Finanzanlg 23 | + Einzahlungen aus Beiträgen und Entgelten 24 | + Sonstige Investitionseinzahlungen 0,00 0,00 +0,00 [25] = Einzahlungen aus Investitionstätigkeit | 121320000 03 oool 7.2215] +7.221,54] 26 | - Auszahlungen für Erwerb Grundstücke /Gebäude - Auszahlungen für Baumaßnahmen - Auszahlungen für Kunstgegenstände 300.000,00 - Auszahlungen für Erwerb bewegl. Anlageverm. . 145.900,00 - Auszahlungen für Erwerb Finanzanlagen - Auszahlungen v. aktivierbaren Zuwendungen nstige Investitionsauszahlungen 32 | - Sonsti 172,55 [33] = Auszahlungen aus Investitionstätigkeit | _243.071,73|__445.900,00|_448.891,73 +2.991,73 = Zeilen 25 und 33 -121.751,73] -445.900,00 441.670,1 = Finanzmittelüberschuss / -fehlbetrag = Zeilen 19 und 34, - _Tilgung und Gewährung von Darlehen 0,00 0,00 0,00 =_ Saldo aus Finanzierungstätigkeit | 00 oo oo] +0,00) il il 5 L = Änderung Bestand eigener Finanzmittel | Lonsoea2. | ass = Zeilen 35 und 38 1.005.684,72]| -500.560,00| -376.657,89 +123.902,11 vosunouruwuvnmn + _Anfangsbestand Finanzmittel 3.649.348,23| _2.830.077,01 4.655.032,9: = Zeilen 39 und 40 4.655.032,95 4.278.375,06| +1.948.858,06 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 4 JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. JANUAR 2013 BIS 31. DEZEMBER 2013 ANHANG Der Jahresabschluss des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud (im folgenden „Museum“ genannt) als eigenbetriebsähnliche Einrichtung wurde für das Wirtschaftsjahr 1.1. bis 31.12.2013 gemäß $ 18 der Satzung nach der für Eigenbetriebe geltenden Sondervorschrift in 8 27 der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) in Verbindung mit den 88 37 ff. sowie 88 32 ff. der Verordnung über das Haushaltswesen der Gemeinden im Land Nordrhein-Westfalen (Gemeindehaushaltsverordnung NRW — GemHVO NRW) erstellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Ergebnisrechnung, die Finanzrechnung und den vorliegenden Anhang (8 37 Abs. 1 GemHVO NRW). I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Zum 31.12.2013 wurden die Vermögensgegenstände, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten und Schulden wie im Vorjahr aufgrund einer Buch- und Beleginventur inventarisiert (585 28, 29 Abs. 1 GemHVO NRW). Vor dem Hintergrund der Verpflichtung, dass trotz der Vereinfachungsregel (Buch- und Beleginven- tur) alle drei Jahre eine körperliche Bestandsaufnahme der Vermögensgegenstände zu erfolgen hat, setzte das Museum in 2013 auf der Grundlage der vorhandenen Inventare seine Aktivitäten fort, sämtliche Kunst- bestände ausreichend zu dokumentieren. Dies erfolgte gewohnheitsgemäß in Form der Erfassung neuer Gemälde, Skulpturen und Grafiken in den Inventarbüchern. Zudem wurde in 2013 eine körperliche Be- standsaufnahme (Inventur) des gesamten Gemälde- und Skulpturenbestands durchgeführt. Alle Ergebnisse wurden in einem DV-gestützten Inventarverzeichnis nach aktuellen Standorten erfasst. Des Weiteren wurde die Inventarisierung der Bestände der Graphischen Sammlung fortgeführt und weitere 1.474 Objekte auch EDV-gestützt erfasst. Damit sind 56.418 Blätter digital erfasst. Erneut wurden Doppelinventarisierungen festgestellt und im Inventar korrigiert. Auf eine Erfassung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Zeitwert EUR 60,00 (ohne Umsatzsteuer) nicht überschreiten, wurde verzichtet. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage 1, Seite 5 Im Jahresabschluss zum 31.12.2013 wurden die zum 1.7.2008 auf das Museum übertragenen Anlagegüter zu den fortgeführten Zeitwerten, die nach dem 1.7.2008 angeschafften Anlagegüter zu den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Bei den durch Schenkung erworbenen Kunstwerken wurden die Anschaf- fungskosten sachgerecht geschätzt. Der Wertminderung der abnutzbaren Anlagegüter wurde durch planmä- Bige lineare Abschreibungen Rechnung getragen, wobei die Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern auf der Grundlage einschlägiger Abschreibungstabellen geschätzt wurden. Geringwertige Anlagegüter wurden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben (8 33 Abs. 4 GemHVO NRW). Auf die bilanzierten Kunstgegen- stände wurde keine planmäßige Abschreibung verrechnet, da insoweit kein planmäßiger Werteverzehr ein- tritt, Soweit der Erwerb des Anlagevermögens vor dem 1.7.2008 bei der Stadt und ab dem 1.7.2008 beim Muse- um bezuschusst wurde, wurde auf der Passivseite der Bilanz in entsprechender Höhe ein Sonderposten für erhaltene investive Zuwendungen bilanziert. Der Sonderposten wird in Höhe des Betrages aufgelöst, der den (anteiligen) Abschreibungen auf die bezuschussten Anlagegüter bzw. deren Restbuchwerten im Falle eines Anlagenabgangs entspricht. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe im Rahmen der Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksich- tigung angemessener Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert (8 35 Abs. 7 GemHVO NRW) bewertet. Letzterer wird bei den Katalogbeständen teilweise aus den Verkaufspreisen abgeleitet. Die privatrechtlichen Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen wurden ausreichende Einzelwertberichtungen zur Berücksichti- gung von Ausfallrisiken gebildet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem 31.12.2013 geleistete Ausgaben angesetzt worden, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das Stammkapital wurde zu dem in der Betriebssatzung festgelegten Nennwert ausgewiesen. Die Allgemeine Rücklage resultiert unverändert aus der Ausgliederung des Museums zum 1.7.2008 in eine eigenbetriebsähn- liche Einrichtung und entspricht dem damaligen Zeitwert aller nicht bezuschussten Anlagegüter sowie aller übrigen Vermögensgegenstände nach Abzug des Stammkapitals und der Schulden (Rückstellungen und Ver- bindlichkeiten) unter Berücksichtigung der Rechnungsabgrenzungsposten. Da das Museum der Stadt für die bei ihm tätigen Beamten vereinbarungsgemäß die jährlichen Zuführungs- aufwendungen aus der Dotierung der Rückstellungen für die Versorgungs- und Beihilfeverpflichtungen er- stattet und davon ausgegangen werden kann, dass diese städtischen Rückstellungen ausreichend bemessen sind und das Museum damit insoweit von künftigen Verpflichtungen freigestellt ist, sind vom Museum in diesem Zusammenhang keine Rückstellungen zu passivieren. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 6 Die Instandhaltungsrückstellungen enthalten im Wesentlichen die Kosten für zwei große Instandhaltungs- maßnahmen; für eine dieser Maßnahmen wurden in 2013 aufgrund einer aktualisierten Kostenschätzung erneut weitere Mittel zugeführt. Die sonstigen Rückstellungen nach 8 36 Abs. 4 und 5 GemHVO NRW enthal- ten alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken, ungewissen Verpflichtungen sowie drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt worden, der nach vernünf- tiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind vor dem 31.12.2013 eingegangene Einnahmen angesetzt worden, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände, Schulden und der Rechnungsabgrenzungspos- ten im Jahresabschluss zum 31.12.2013 entspricht damit den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen des Vorjahres. II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 1.1. bis 31.12.2013 sind dem nach- folgenden Anlagenspiegel zu entnehmen: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 7 0] Anschaffungskosten ? Stand Zugang Umbu- Abgang Stand 31.12.2012 chung 31.12.2013 | ER | EUR | EUR |] eur | eur | EDV-Software 25.728,40 667,38 0, 26.395,78 terielle Vermögensgegenstände 0,00 327.434,74 0,00 327.434,74 Iimmat. vermögensgegenstände | 25.280] zul om ol _353.80,2 Bebaute Grundstücke Kunstgegenstände ! Maschinen und technische Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 693.551.270,94 120.806] ___o0,ool 7.151,74| _693.664.908,81 693.576.999,34 448.89173| _____0.ool 7.151,74| _694.018.739,33 ‚Abschreibungen Stand Zugang Zuschreibung Abgang Stand 31.12.2012 31.12.2013 [| EUR | [ER [ EUR | Eur | 21.822,78) EUR EDV-Software 15.391,40 6.431,38 0,00 0,00 ‚822, geleistete Anzahlungen auf imma- terielle Vermögensgegenstände 0,00 39.976,56 0,0 39.976,56 6313| 997656 Vol -18.153,78 Bebaute Grundstücke Kunstgegenstände ! Maschinen und technische Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.377.511,94 2500| ol zusızal 5.005.47981 4.392.903,34 731.550,99 39.976,56 7.151,74 5.077.326,03 it Durchschnitt- 122 licher Rest- buchwert * [| EUR | EDV-Software 4.573,00 geleistete Anzahlungen auf imma- terielle Vermögensgegenstände 367.411,30 Immat. Vermögensgegenstände 371.984,30 Bebaute Grundstücke 31.214.036,00 Kunstgegenstände Maschinen und technische Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung 688.569.429,00 | _ ________] 688.41.413,30| _689.184.096,00 1 Bei den Kunstgegenständen wurden die Anschaffungskosten und kumulierten Abschreibungen zum 31.12.2012 / 1.1.2013 um einen Zuschreibungsbetrag aus 2012 in Höhe von EUR 2.500,00 erhöht. ? Bezüglich der Aussagekraft des Anlagennachweises ist darauf hinzuweisen, dass die abnutzbaren Anlagegüter (mit Ausnahme des Gebäudes) bedingt durch die Erfassung in der Anlagenbuchhaltung mit ihren ursprünglichen Anschaf- fungs- und Herstellungskosten und den bis zum 30.6.2008 aufgelaufenen Abschreibungen in den Anlagenspiegel aufgenommen wurden. ® Zugang Abschreibungen x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.12.2013 * Restbuchwerte am 31.12.2013 x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.12.2013 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 8 Die geleisteten Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände entfallen auf den zum 31.12.2013 noch unbestimmten Nutzungsvorteil des Museums im Zusammenhang mit der Übernahme der Kosten des Architektenwettbewerbs für den geplanten Erweiterungsbau des Museums, die über das Stifterratskonto des Museums finanziert wurden. Die geleisteten Zahlungen führen zu einem bilanzierungspflichtigen Nutzungs- vorteil für das Museum. Dieser ist auch werthaltig, da der Rat der Stadt Köln im Beschluss vom 28.6.2012 zugesagt hat, die verausgabten Mittel für den Fall der Nichtrealisierung des Erweiterungsbaus wieder dem Stifterratskonto des Museums zuzuführen. Der Zugang bei den Kunstgegenständen entfällt mit TEUR 4 auf geschenkte Grafiken und Zeichnungen, mit TEUR 2 auf ein käuflich erworbenes Gemälde sowie mit TEUR 26 auf gekaufte Grafiken und Zeichnungen. Bei den Maschinen und technischen Anlagen wurde das Brandmeldesystem i.H.v. TEUR 11 und das Video- managementsystem i.H.v. TEUR 9 erweitert sowie sonstige Anlagen i.H.v. TEUR 2 erworben. Im Rahmen der Betriebs- und Geschäftsausstattung entfallen die Zugänge auf Hardware (TEUR 9), geringwertige Anlagegü- ter (TEUR 5), einen Labortisch (TEUR 11) sowie sonstige Ausstattungsgegenstände (TEUR 42). 2. Vorräte Der Aktivposten Vorräte setzt sich wie folgt zusammen: 31.12.2013 Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Kataloge 56 Poster / Plakate 4 Büromaterial 13 nstige Bestände so! 3 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Zusammensetzung der Forderungen ergibt sich unter Angabe der Restlaufzeiten aus dem nachfolgenden Forderungsspiegel: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 9 Stand davon davon davon Stand 31.12.2013 | biszuiJahr | 1-5Jahre | über 5 Jahre | 31.12.2012 | EUR | eur | [ eur | eur | Privatrechtliche Forderungen gegenüber dem privaten Bereich 104.870,94 104.870,94 489.690,85 gegenüber dem öffentlichen Bereich Stadt Köln 4.187.273,42 sonstiger öffentlicher Bereich 90.708,02 4.277.981,44| 3.980.680,44| 297.301,00 4.382.852,38| 4.085.551,38| 297.301,00 Die privatrechtlichen Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich betreffen am Bilanzstichtag: Stadt Köln Kämmerei BKZ 2014 gemäß Ratsbeschluss vom 17.12.2013 Sonderzuschuss Sanierung RLT-Anlage in 2014 Museum Ludwig Kostenweiterbelastungen (IT) Personalamt Rückforderung LOB Museumsdienst Kostenweiterbelastungen Stiftung Preußischer Kulturbesitz Fördergelder Bezirksregierung Köln Restforderung Projektzuschuss übrige Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 10 Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen: Stand 31.12.2013 | TEuR | Forderungen gegen Finanzamt aus anrechenbaren Steuern Im Folgejahr abziehbare Vorsteuer debitorische Kreditoren Stadt Köln / Kämmerei Umsatzsteuererstattungen 2009 / 2011 Am Bilanzstichtag 31.12.2013 verfügte das Museum über folgende Bestände an liquiden Mitteln: 4. Liquide Mittel Stand 31. = = Bankguthaben Sparkasse KölnBonn, Ifd. Konto 2.026 Sparkasse KölnBonn, Geldmarktkonto 1.286 EEE 3312 Bankguthaben SR Sparkasse KölnBonn, Ifd. Konto Sparkasse KölnBonn, Festgeldkonten Bei den Bankguthaben SR handelt es sich um Guthaben in der Inhaberschaft des Museums, die diesem vom Stifterrat des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud zugewiesen wurden. Die Verwendung der Mittel erfolgt grundsätzlich nur in Abstimmung mit den Förderern auf der Grundlage der Verwendungsentscheidun- gen in den Sitzungen des Stifterrats. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage 1, Seite 11 5. Aktive Rechnungsabgrenzung Folgende, für das Wirtschaftsjahr 2014 vorausbezahlte Aufwendungen wurden per 31.12.2013 als aktive Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt: Wartungskosten Versicherungen Personalkosten übrige Stand 31.12.2013 TEUR 6. Eigenkapital Das Eigenkapital des Museums setzt sich am Bilanzstichtag 31.12.2013 wie folgt zusammen: 31.12.2013 Vom Rat der Stadt Köln laut Satzung zur Verfügung gestelltes Stammkapital ‚Allgemeine Rücklage Gewinnvortrag Jahresüberschuss des Wirtschafts- jahres 1.1. bis 31.12.2013 Dem Vortrag des Bilanzgewinns zum 31.12.2013 in Höhe von TEUR 715 auf neue Rechnung liegt der ent- sprechende Beschluss des Rates über die Feststellung des Jahresabschlusses 31.12.2012 und die Ergebnis- verwendung 2012 vom 17.12.2013 zugrunde. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 12 7. Sonderposten für erhaltene investive Zuwendungen Der Sonderposten entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2013 wie folgt: Stand Zugang | Auflösung Stand 31.12.2012 31.12.2013 TEUR TEUR TEUR TEUR Sonderposten für erhaltene i i a 1 604.419 investive Zuwendungen Die Zugänge beim Sonderposten entfallen mit TEUR 2 auf einen Server für die wissenschaftliche Datenbank, mit TEUR 3 auf Schenkungen von Grafiken und Zeichnungen sowie mit TEUR 2 auf Schenkungen von Ge- mälden. 8. Rückstellungen Die Entwicklung der Rückstellungen im Wirtschaftsjahr 2013 stellt sich wie folgt dar: 31.12.2012 nahme TEUR Instandhaltungsrückstellungen Nachrüstung der Auffangrinnen im Bereich der Wechselausstellung Sanierung der RLT-Klimaanlage 32 4 Zuführung 31.12.2013 a Sonstige Rückstellungen nach $ 36 Abs.4/5 GemHVO NRW Personalverpflichtungen RS Prozessrisiken „ Kosten Erstellung und Prüfung Jahresabschluss & Fluchtfenster zur Sicherung des zweiten Rettungsweges Drohverlustrückstellungen ausstehende Eingangsrechnungen nm > > © un [21] ES ige in © D Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 13 Sämtliche Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen betreffen Instandhaltungsmaßnahmen am Be- triebsgebäude Obenmarspforten. Die Personalverpflichtungen umfassen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub, Überstundenvergütungen, Abfindungen sowie sonstige abzugrenzende Personalrisiken. Die Rückstel- lung für das Fluchtfenster zur Sicherung des zweiten Rettungsweges betrifft entsprechende Auflagen im Rahmen der erteilten Baugenehmigung. 9. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten zum 31.12.2013 unter Angabe der Restlaufzeiten lässt sich dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel entnehmen: Stand davon davon davon Stand 31.12.2013 bis zu1 Jahr | 1-5Jahre | über 5 Jahre | 31.12.2012 BE 353.656,45 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem privaten Bereich 274.952,36 274.952,36 gegenüber dem öffentlichen Bereich Stadt Köln 209.174,68 209.174,68 0,00 andere Eigenbetriebe 291.430,33 291.430,33 0,00 sonstiger öffentlicher Bereich 2.489,50 2.489,50 0,00 503.094,51 503.094,51 489.159,17 778.046,87 778.046,87 842.815,62 | __ ol ol oo ol ol ol ol ol anno 173.189,85 Erhaltene Anzahlungen Sonstige Verbindlichkeiten 175.100,65 gegenüber dem privaten Bereich gegenüber dem öffentlichen Bereich Stadt Köln Bezirksregierung Köln sonstiger öffentlicher Bereich 175.100,65 95.238,78] 95.2387] 2 oo 0,0] 489.198,93 270.339,43| 270.229,43| o0o0l 2 o,o0l 662.388,78 1.048.386,30| 1.048.386,30 1.545.204,40 Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem öffentlichen Bereich entfallen auf folgende städtische Dienststellen der Stadt bzw. städtische Eigenbetriebe: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 14 Stand 31.12.2013 74 9 20 6 09 91 E31 2 1 03 städtische Dienststellen Personalamt Rechnungsprüfungsamt Zentrale Dienste Rechts- und Versicherungsamt 1 2 städtische Eigenbetriebe | Gebäudewirtschaft 2 2% sonstiger öffentlicher Bereich Gemeindeprüfungsanstalt NRW Museum für ostasiatische Kunst Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus der Abgrenzung von noch nicht zweckent- sprechend verwendeten Mitteln des Sonderausstellungsetats Corboud (TEUR 173) und des städtischen Aus- stellungsetats (TEUR 73), Verbindlichkeiten gegenüber der Kämmerei der Stadt Köln aus Umsatzsteuer (TEUR 22) sowie sonstige Posten in Höhe von TEUR 2. 10. Passive Rechnungsabgrenzung Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden folgende für zukünftige Wirtschaftsjahre vorvereinnahm- te Erträge abgegrenzt: 31.12.2013 Zuschüsse zu Ausstellungen / Projekten Bezirksregierung Köln Stiftung Preußischer Kulturbesitz Kämmerei Betriebskostenzuschuss 2014 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 15 III. ERLÄUTERUNGEN ZUR ERGEBNISRECHNUNG Die Zuwendungen und allgemeine Umlagen setzen sich wie folgt zusammen: 2013 | 2012 | Veränderung Zuwendungen und Zuschüsse für laufende Zwecke Betriebskostenzuschuss Stadt Köln Sponsoring Fördergelder Land NRW Sonderausstellung "1912 - Mission Moderne" Kunststiftung NRW Sonderausstellung "1912 - Mission Moderne" Emst von Siemens Kunststiftung NRW Sonderausstellung "1912 - Mission Moderne" Bezirksregierung Köln Sonderausstellung "1912 - Mission Moderne" Restaurierung "Kreuzigungstriptychon" Stiftung Preußischer Kulturbesitz Forschungsprojekt "Die Erwerbungen der Gra- phischen Sammlung des Wallraf-Richartz- Museums zwischen 1933 - 1945" Sonderausstellung "Artisten der Linie" Forschungsprojekt "Altkölner Malerei" Sonderausstellung "Die entfesselte Antike - Aby Warburg und die Geburt der Pathosformel" Kulturstiftung der Länder "Geheimnisse der Alten Meister - Köln um 1400" LVR - Dezernat Kultur und Umwelt "Geheim- nisse der Alten Meister - Köln um 1400" Fritz Thyssen Stiftung für Wissenschaftsförderung Tagung "Der Meister der Dresdner Maleval- Zeichnung" Spenden 4.264 Erträge aus der Auflösung von Sonderposten aus Zuwendungen 307 307 +0 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 16 Der vom Rat der Stadt Köln am 5.5.2013 für das Wirtschaftsjahr 2013 beschlossene Betriebskostenzuschuss in Höhe von TEUR 4.169 enthält einen Gesamtzuschuss von TEUR 3.844 einschließlich des Zuschussanteils für Sonderausstellungen und Projekte (TEUR 200), einen Aufstockungsteil aus Mitteln des Kulturdezernats in Höhe von TEUR 28 sowie einen Sonderzuschuss zur Sanierung der RLT-Klimaanlage von TEUR 297. Von dem Sonderausstellungsetat des Museums für 2013 in Höhe von TEUR 200 wurden in 2013 TEUR 127 für die Aktivitäten im Sonderausstellungs- und Projektbereich benötigt. Darüber hinaus wurde der noch nicht verwendete Sonderausstellungsetat aus 2012 in Höhe von TEUR 200 benötigt und entsprechend erfolgswirk- sam erfasst. Die privatrechtlichen Leistungsentgelte umfassen folgende Posten: 2013 2012 Veränderung TEUR | TEUR | TEUR Mieten und Pachten Miete / Nebenkosten Bistro Miete / Nebenkosten Buchladen Erträge Veranstaltungsgeschäft Erträge aus Verkauf Kommissionen Buchladen sonstige Verkaufserlöse Sonstige privatrechtliche Leistungsentgelte Erlöse Ständige Sammlung Erlöse Ausstellungen / Projekte Sonderausstellung "1912 - Mission Moderne" Sonderausstellung "Sammlung Müller/Artisten" Sonderausstellung "Panoptikum" Sonderausstellung "Leibl/Sander" Sonderausstellung "Geheimnisse" Audioguides / Führungen Ausstellungsgebühren Sonderausstellung "Auf Leben und Tod" Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen betreffen: Erträge aus Kostenerstattungen Gewinnanteil/Bonifikation Kunstversicherung konservatorische Vorbereitungen Leihgaben Anteilige Kostenübernahme Stifterabend Kostenerstattung Museumsnacht Kostenerstattung Festnetzverbindung/Netzanschluss Anteilige Kostenerstattung Tragetaschen "1912 - Mission Moderne" erstattete Personalkosten diverse Erträge aus Kostenerstattungen 2013 2012 0 5 6 0 0 3 0 Anlage I, Seite 17 Veränderung a 00 Die übrigen ordentlichen Erträge entfallen auf nicht zahlungswirksame Erträge aus der Auflösung von Rück- stellungen (TEUR 114), Erträge aus Zuschreibungen (TEUR 40), Erträge aus Auflösung von Verbindlichkeiten (TEUR 50) sowie andere sonstige ordentliche Erträge (TEUR 4). Bei den Aufwendungen des Wirtschaftsjahres 2013 entfallen die Personalaufwendungen in voller Höhe auf Dienstaufwendungen und dabei auf die folgenden Einzelposten: BEE . EEE Gehälter Angestellte Grundbezüge Beamte Aufwand aus der Veränderung von Personalrückstellungen Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung Arbeitgeberanteile zur Versorgungskasse Erstattung von Aufwendungen aus der Zuführung zu Pensions- / Beihilferückstellungen Beihilfen Soziale Abgaben und Aufwendungen für ee ine Altersversorgung und Unterstützung 369 324] +45] +13,89 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 18 Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen umfassen folgende Posten: Unterhaltung Grundstück, Gebäude und bauliche Anlagen Unterhaltung des beweglichen Vermögens Unterhaltung technische Anlagen Unterhaltung Betriebs- und Geschäftsausstattung Bewirtschaftung Grundstück, Gebäude und bauliche Anlagen Energiekosten (Strom, Gas, Wasser) Reinigungskosten Grundbesitzabgaben Kostenerstattung an Dritte aus laufender Verwaltungstätigkeit Aufwendungen für sonstige Sachleistungen Aufwendungen für sonstige Dienstleistungen Bewachungsleistungen EDV-Fremdleistungen Transporte Rechts- und Beratungskosten / Prüfungskosten Aufwendungen für Ausstellungen und Projekte sonstige Dienstleistung 2013 2012 Veränderung Die Aufwendungen für Ausstellungen und Projekte entfallen dabei auf folgende Kostenarten: Im laufenden Wirtschaftsjahr verausgabt für Vorbereitung Honorare / Werkverträge Kataloge Bewachung Reinigung Transport Didaktik Werbung / Öffentlichkeitsarbeit Architektur Versicherungen Eröffnung Leihgebühren Forderungsverluste Reisekosten Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 19 A Übertrag: Restaurierung Kosten Projekt "Museumsbus" Kosten Forschungsprojekt "Altkölner Malerei" Kosten Projekt "Theaterführung" sonstige Kosten — Die Zusammensetzung der bilanziellen Abschreibungen ist dem Anlagengitter zu entnehmen (vgl. Abschnitt IL1.). Die Transferaufwendungen umfassen innerstädtische Kostenbelastungen des Museumsdienstes (TEUR 100), des Rechnungsprüfungsamtes (TEUR 9), des Personalamtes (TEUR 8), des Organisationsamtes (TEUR 1), des Rechts- und Versicherungsamtes (TEUR 3), der Zentralen Dienste (TEUR 5) sowie der Kämmerei für Steuerberatungsleistungen (TEUR 8). Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: | Sonstige Personal- und Versorgungsaufwendungen Aufwendungen für die Inanspruchnahme von Rechten und Diensten Geschäftsaufwendungen Bürobedarf Druck-, Vervielfältigungskosten Zeitschriften, Fachliteratur Porto Kommunikation Gebühren, Beiträge Werbung und Öffentlichkeitsarbeit Nebenkosten des Geldverkehrs sonstige Aufwendungen für Beiträge und Sonstiges sowie Wertkorrekturen Versicherungsbeiträge Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage I, Seite 20 Die Finanzerträge beinhalten Zinserträge, die mit der Anlage von Tages- und Termingeldern erzielt wurden. Iv. SONSTIGE ANGABEN Für die aktiven Mitglieder der Betriebsleitung wurden vom Museum im Wirtschaftsjahr 2013 folgende Bezüge aufgewendet: Fest- gehälter TEUR ‚Aktive Mitglieder der Betriebsleitung: Prof. Georg Quander (1. Betriebsleiter bis 31.5.2013) Gabriele C. Klug (kommissarische 1. Betriebsleiterin 1.6. - 31.8.2013) Susanne Laugwitz-Aulbach (1. Betriebsleiterin seit 1.9.2013) Dr. Marcus Dekiert (geschäftsführender Betriebsleiter seit 1.3.2013) Dr. Roland Krischel (kommissarischer Betriebsleiter bis 28.2.2013) Ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung: Für Mitglieder des Betriebsausschusses wurden keine Bezüge aufgewendet. Die Angaben zu den Mitgliedern der Betriebsleitung und des Betriebsausschusses gemäß 8 24 Abs.1 EigVO NRW i.V.m. 8 285 Nr.10 HGB sind dem Lagebericht des Museums für 2013, Abschnitt I.1., zu entnehmen. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen des Museums betragen unverändert TEUR 1 p.a. Köln, den 15. März 2017 nne Laugwitz-Aulbach Dr. Marclis Dekiert 1. Betxtebsleiterin /Kulturdezernentin geschäftsführender Betriebsleiter / Museumsdirektor
Anlage IV
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Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage IV VORSCHLAG ÜBER DIE VERWENDUNG DES JAHRESÜBERSCHUSSES DES WIRTSCHAFTSJAHRES VOM 1.1.2013 BISZUM 31.12.2013 Die Betriebsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Wirtschaftsjahres vom 1.1.2013 bis zum 31.12.2013 wie folgt zu verwenden: Verrechnung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 48.333,78 mit dem Gewinnvor- trag in Höhe von EUR 714.314,69. Vortrag des Bilanzgewinns in Höhe von EUR 762.648,47 auf neue Rechnung. Das Eigenkapital des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln stellt sich nach Ergebnisverwen- dung wie folgt dar: EUR 1.1 Stammkapital 25.000,00 1.2 Allgemeine Rücklage 86.075.895,44 1.3 Gewinnvortrag 762.648,47 86.863.543,91 Köln, den 15. Mdre 2012 _ ine Laugwitz-Aulbach Dr. Marcus Dekiert 1. Kite sleiterin /Kulturdezernentin geschäftsführender Betriebsleiter / Museumsdirektor
Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/4510 Vorlagen-Nummer 2520/2017 Freigabedatum 18.09.2017 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2013 und des Lageberichtes für das Wirtschaftsjahr 01.01.2013 - 31.12.2013 des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud der Stadt Köln Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Der Rat stellt gemäß § 5 Abs. 1 c der Betriebssatzung der Stadt Köln für das Wallraf -Richartz- Museum & Fondation Corboud in Verbindung mit § 26 Abs. 2 EigVO NRW den mit einem unei n- geschränkten Bestätigungsvermerk vom 25.07.2017 der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Nawrot & Partner GmbH, Köln, versehenen Jahresabschluss zum 31.12.2013 sowie den Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 01.01.2013 bis 31.12.2013 fest. 1. Der Überschuss des Wirtschaftsjahres vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013 in Höhe von EUR 48.333,78 wird mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 714.314,69 verrechnet. Der Bilanzg e- winn in Höhe von EUR 762.648,47 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 2. Der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. 3. Dem Betriebsausschuss wird Entlastung erteilt. Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 10.10.2017 Finanzausschuss 13.11.2017 Rat 14.11.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung Die Betriebsleitung des Wallraf -Richartz-Museums & Fondation Corboud fasst den geprüften Jahre s- abschluss und Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 2013 wie folgt zusammen: Ergebnisentwicklung 2013 Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wurde das Wirtschaftsjahr 2013 mit einem Überschuss in H ö- he von TEUR 48 (im Vorjahr in Höhe von TEUR 785) abgeschlossen. Das Jahresergebnis entwickelte sich wie folgt: Ist 2012 Ist 2013 Abweichung Ist 2012 Ist 2013 Abweichung TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.571 4.812 +241 4.010 4.362 +352 Privatrechtliche Leistungsentgelte 2.442 735 -1.707 968 436 -532 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 24 61 +37 21 61 +40 Sonstige ordentliche Erträge 42 208 +166 37 65 +28 Ordentliche Erträge 7.079 5.816 -1.263 5.036 4.924 -112 Personalaufwendungen 1.272 1.339 +67 1.272 1.311 +39 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 3.840 3.281 -559 2.033 2.304 +271 Bilanzielle Abschreibungen 725 731 +6 725 731 +6 Transferaufwendungen 191 134 -57 191 134 -57 Sonstige ordentliche Aufwendungen 291 285 -6 291 285 -6 Ordentliche Aufwendungen 6.319 5.770 -549 4.512 4.765 +253 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 760 46 -714 524 159 -365 Finanzergebnis 25 2 -23 25 3 -22 Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis 785 48 -737 549 162 -387 inkl. Sonderausstellungen ohne Sonderausstellungen Ohne Berücksichtigung des Ergebnisses aus dem Sonderausstellungs - und Projektbereich sind die Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen um TEUR 352 gestiegen. Dies ist im Wesentl i- chen auf die Erhöhung des städtischen Zuschusses in 2013 (d.h. oh ne Ausstellungs- und Projektbe- reich) um TEUR 287 gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. In dem Gesamtzuschuss für 2013 ist ein Sonderzuschuss in Höhe von TEUR 297 zum Ausgleich der Mehrkosten im Bereich der Sani e- rung der RLT -Anlage enthalten, so dass im Erg ebnis der Betriebskostenzuschuss für 2013 für den laufenden Museumsbetrieb um TEUR 10 gesunken ist. Die privatrechtlichen Leistungsentgelte sind gegenüber 2012 um TEUR 532 zurückgegangen; der Rückgang entfällt mit TEUR 429 auf Mindereinnahmen im Bereich d er Eintrittsgelder, mit TEUR 48 auf Mieten und Pachten, mit TEUR 50 auf Ausstellungsgebühren und mit TEUR 5 auf Verkaufserlöse. Im Bereich der Aufwendungen sind vor allem die Aufwendungen für Sach - und Dienstleistungen um TEUR 271 gestiegen, was im Wesent lichen auf höhere Unterhaltsaufwendungen im Bereich der Grundstücke und Gebäude (+TEUR 79) und des beweglichen Vermögens (+TEUR 16), gestiegenen Bewirtschaftungskosten (+TEUR 52), Bewachungskosten (+TEUR 51), Transportkosten (+TEUR 22) sowie EDV-Fremdleistungen (+TEUR 15) zurückzuführen ist. 3 Zusammengefasst lässt sich die Gesamtveränderung des Jahresergebnisses 2012/2013 wie folgt darstellen: Verände- rung TEUR Ergebniswirksame Erhöhung Betriebskostenzuschuss 287 Verringerung privatrechtliche Leistungsentgelte -532 Erhöhung Kostenerstattungen und Kostenumlagen 40 Erhöhung Personalkosten -39 Erhöhung Unterhaltungskosten Gebäude und bewegl. Anlagevermögen -95 Erhöhung Energiekosten und Bewachungskosten -103 Erhöhung EDV-Fremdleistungen -15 Erhöhung sonstige Dienstleistungen -60 Verringerung Transferaufwendungen Museumsdienst 57 Verringerung Geschäftsaufwendungen und Versicherungsbeiträge 26 Sonstige Veränderungen 47 Verschlechterung Jahresergebnis Museumsbetrieb -387 Verschlechterung Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich -350 Veränderung Jahresergebnis gesamt -737 Vermögenslage 2013 Die Vermögens- und Kapitalsituation des Museums stellt sich zusammengefasst zum 31.12.2013 wie folgt dar: Aktiva Passiva 31.12.2012 31.12.2013 31.12.2012 31.12.2013 TEUR TEUR TEUR TEUR Anlagevermögen 689.184 688.941 Eigenkapital 86.815 86.863 Umlaufvermögen 5.296 8.766 Sonderposten 604.718 604.419 Rechnungsabgrenzung 134 162 Rückstellungen 1.500 1.592 Verbindlichkeiten 1.546 1.048 Rechnungsabgrenzung 35 3.947 694.614 697.869 694.614 697.869 Finanzlage 2013 Die Finanzlage des Museums entwickelte sich in 2013 wie folgt: 2013 TEUR Anfangsbestand Finanzmittel 4.655 Einzahlungsüberschuss aus lfd. Verwaltungstätigkeit 65 Auszahlungsüberschuss aus Investitionstätigkeit -442 Endbestand liquide Mittel per 31.12.2012 4.278 Im Rahmen der Verwaltungstätigkeit des Museums reichten die laufenden Einzahlungen auch im Wirtschaftsjahr 2013 (TEUR 5.453) aus, um die laufenden Auszahlungen (TEUR 5.388) abzudecken, sodass sich ein finanzwirtschaftlicher Überschuss in Höhe von TEUR 65 einstellte. Für Investitionen wurden im Wirtschaftsjahr 2013 insgesamt TEUR 449 plangemäß verausgabt; davon wurden TEUR 7 bezuschusst, wobei es sich ausschließlich um geschenkte Kunstgegenstände handelte. Der Saldo aus Investitionstätigkeit betrug somit TEUR -442. Insgesamt hat das Museum im Wirtschaftsjahr 2013 damit einen Finanzmittelfehlbetrag in Höhe von TEUR 377 erwirtschaftet, welcher der Veränderung des Finanzmittelbestandes in der Bilanz zum 31.12.2012 (TEUR 4.655) und zum 31.12.2013 (TEUR 4.278) entspricht. 4 Bei der Beurteilung des frei verfügbaren Liquiditätsbest ands zum 31.12.2013 in Höhe von TEUR 3.312 (ohne die Mittel des Stifterrates) ist weiterhin zu berücksichtigen, dass die liquiditätsbelaste n- den Maßnahmen im Zusammenhang mit den im Rahmen der Ausgliederung von der Stadt überno m- menen Instandhaltungsverpflic htungen im Gesamtvolumen von rd. TEUR 1.173 in 2013 noch nicht durchgeführt wurden. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die liquiden Mittelbestände zum Teil aus den nicht auszahlungswirksamen Abschreibungen auf das Museumsgebäude angespart wurden. Um hier einen Substanzverzehr zu vermeiden, müssten diese Mittel vom Museum für künftige Reinvestit i- onen vorgehalten werden. Voraussichtliche Entwicklung 2014 Vor dem Hintergrund des am 17.12.2013 vom Rat beschlossenen Wirtschaftsplans für 2014 zeichnet sich für dieses Wirtschaftsjahr ein leicht positives Jahresergebnis in Höhe von rd. TEUR 39 ab. Die geplante Ertragslage 2014 stellt sich im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2013 wie folgt dar: Ist 2013 Plan 2014 Abwei- chung TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.812 4.223 -589 Privatrechtliche Leistungsentgelte 734 1.465 +731 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 61 19 -42 Sonstige ordentliche Erträge 208 0 -208 Ordentliche Erträge 5.815 5.707 -108 Personalaufwendungen 1.339 1.358 +19 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 3.280 2.936 -344 Bilanzielle Abschreibungen 731 727 -4 Transferaufwendungen 134 140 +6 Sonstige ordentliche Aufwendungen 285 490 +205 Ordentliche Aufwendungen 5.769 5.651 -118 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 46 56 +10 Finanzergebnis 2 3 +1 Ordentliches Ergebnis 48 59 +11 Außerordenrtliches Ergebnis 0 -20 -20 Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis 48 39 -9 Im Rahmen dieser Ergebnisplanung hat das Mu seum in 2014 u.a. folgende Sonderausstellungen und Projekte geplant und zwischenzeitlich realisiert: Schätze aus der Jesuiten – Sammlung I: Die Zeichnungen des Giulio Cesare Bedeschini (14.02. bis 04.05.2014; Graphisches Kabinett) Liebermanns „Rasenbleiche“. Die verschwundene Wäscherin (07.03. bis 15.06.2014) Rubens, Du & Ich. Freundschaftsbilder (06.05. bis 17.08.2014) Max Klinger: Opus II – Rettungen Ovidischer Opfer (23.05. bis 10.08.2014; Graphisches Kab i- nett) Der Abklatsch. Eine Kunst für sich (29.08. bis 23.11.2014; Graphisches Kabinett) Die Kathedrale. Romantik – Impressionismus – Moderne (26.09.2014 bis 18.01.2015) Im blauen Salon: Miniaturporträts um 1800 (14.11.2014 bis 01.02.2015) Dürers Mysterien. Rätsel in seinem graphischen Werk (1 2.12.2014 bis 22.03.2015; Graph i- sches Kabinett) Die Kathedrale. Romantik – Impressionismus – Moderne (26.09.2014 bis 18.01.2015) Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2014 wird im Bereich der Sonderausstellungen und Pr o- jekte erwartet, dass bei den E rträgen die Zuwendungen und allgemeinen Zulagen um TEUR 276 und die sonstigen ordentlichen Erträge um TEUR 144 zurückgehen, während für die privatrechtlichen Leistungsentgelte ein Zuwachs von TEUR 427 erwartet wird. 5 Der Rückgang der Zuwendungen und allg emeinen Zulagen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Hinblick auf ein ausgeglichenes Ergebnis im Bereich der Sonderausstellungen und Projekte geri n- gere städtische Zuschussmittel erforderlich sind, als im Vorjahr. Dies ist Folge des erwarteten deutl i- chen Anstiegs der privatrechtlichen Leistungsentgelte (+TEUR 427) vor allem im Bereich der kalk u- lierten Eintrittsgelder und Ausstellungsgebühren. Die Aufwendungen für die Sonderausstellungen und Projekte sind vollständig in der Position „Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen“ enthalten und sollen insgesamt um TEUR 1.006 betragen. Insgesamt haben die Sonderausstellungen und Pr o- jekte damit folgenden Einfluss auf das geplante Jahresergebnis 2014: Ist 2013 Plan 2014 Abwei- chung TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 450 174 -276 Privatrechtliche Leistungsentgelte 298 725 +427 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0 0 +0 Sonstige ordentliche Erträge 144 0 -144 Ordentliche Erträge 892 899 +7 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 1.006 899 -107 Ordentliche Aufwendungen 1.006 899 -107 Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich -114 0 +114 Der um die Erträge und Aufwe ndungen des Sonderausstellungs- und Projektbereichs bereinigte Ve r- gleich des Wirtschaftsplans 2014 mit dem Ist-Ergebnis 2013 stellt sich danach wie folgt dar: Ist 2013 Plan 2014 Abwei- chung TEUR TEUR TEUR Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.362 4.049 -313 Privatrechtliche Leistungsentgelte 436 740 +304 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 61 19 -42 Sonstige ordentliche Erträge 65 0 -65 Ordentliche Erträge 4.924 4.808 -116 Personalaufwendungen 1.311 1.358 +47 Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen 2.304 2.037 -267 Bilanzielle Abschreibungen 731 727 -4 Transferaufwendungen 134 140 +6 Sonstige ordentliche Aufwendungen 285 490 +205 Ordentliche Aufwendungen 4.765 4.752 -13 Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit 159 56 -103 Finanzergebnis 3 3 +0 Jahresergebnis Museumsbetrieb 162 39 -123 Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich -144 0 +144 Jahresergebnis gesamt 18 39 +21 Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2014 ist im Bereich der Zuwendungen und allgemeinen Umlagen ein Ertragsrückgang um TEUR 313 zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf eine Reduzi e- rung des Betriebskostenzuschusses um TEUR 294 zurückzuführen ist. Die Erhöhung der privatrech t- lichen Leistungsentgelte entfällt mit TEUR 16 auf Mieten und Pachten, mit TEUR 3 auf Verkaufserl ö- se, mit TEUR 245 auf Eintrittsentgelte der Ständigen Sammlung und mit TEUR 40 auf Ausstellung s- gebühren für die Ständige Sammlung. Insgesamt fallen die kalkulierten ordentlichen Erträge des M u- seumsbetriebs um TEUR 116 (= -2,4 %) geringer aus, als die Vorjahreserträge. Im Bereich der Aufwendungen ist mit einer leichten Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 47 zu rechnen. Die Einsparungen bei den Aufwendungen für Sach - und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 267 sind vor allem auf einen Rückgang der Unterhaltskosten für die Grundstücke und Gebä u- de um TEUR 194 zurückzuführen, da diese Kosten im Vorjahr durch hohe Rückstellungszuführungen beeinflusst wurden. Während im Bereich der Gebäudebewirtschaftung m it Mehrkosten von TEUR 47 gerechnet wird, werden bei den Bewachungskosten Einsparungen von TEUR 19, den Transportko s- ten TEUR 23, den Beratungs - und Prüfungskosten TEUR 13 und den sonstigen Dienstleistungen TEUR 81 erwartet. 6 Die erwartete Erhöhung der sonstigen ordentlichen Aufwendungen ist maßgeblich auf gestiegene Versicherungsbeiträge zurückzuführen. Insgesamt würden damit die ordentlichen Aufwendungen des Museumsbetriebs nur geringfügig ( -TEUR 13 bzw. -0,3%) unter den Vorjahresaufwendungen liegen. Das Finanzergebnis wird in unveränderter Höhe erwartet. Die außerordentlichen Aufwendungen b e- rücksichtigen Nachzahlungen für Höhergruppierungen einiger Mitarbeiter für vergangene Jahre. Nachdem das Wirtschaftsjahr 2013 mit einem geringen Überschuss in Höhe von TEUR 48 abg e- schlossen hat, was zu einem Bilanzgewinn per 31.12.2013 in Höhe von TEUR 762 führte, würde das Wirtschaftsjahr 2014 mit dem Planergebnis in Höhe von TEUR 39 diesen Bilanzgewinn auf einen B e- trag in Höhe von TEUR 801 weiter erhöhen. Für die weitere Zukunft (2015 – 2017) werden nach aktuellem Kenntnisstand unter anderem durch die nach wie vor bestehende Kürzung des Betriebskostenzuschusses weiterhin negative Jahresergebni s- se prognostiziert. Dadurch besteht zwar noch keine existenzielle Gefähr dung der Vermögens - und Finanzlage des Museums, da das Museum - vor allem wegen der von der Stadt übertragenen hoc h- wertigen Kunstbestände - über ein recht hohes Eigenkapital (per 31.12.2013 TEUR 86.864) und z u- sätzlich über eine gute Liquiditätsausstattung (per 31.12.2013 TEUR 4.278) verfügt. Mittel - und lang- fristig muss jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt werden, da ansonsten die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Museums z.B. dahingehend beeinträchtigt wäre, dass die notwend i- gen liquiden Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzbeschaffungen fehlen. Die Betriebsle i- tung weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass weitere Einsparmaßnahmen dort an ihre Grenzen stoßen, wo sie eine substanzielle Gefährdung des Museumsauftrags zur Folge hätten. Dem Beschlussvorschlag sind folgende Anlagen beigefügt: 1. Jahresabschluss zum 31.12.2013, bestehend aus Bilanz zum 31.12.2013 Anlage I, Seite 1 Ergebnisrechnung für das Wirtschaftsjahr 01.01.2013 – 31.12.2013 Anlage I, Seite 2 Finanzrechnung für das Wirtschaftsjahr 01.01.2013 – 31.12.2013 Anlage I, Seite 3 Anhang für das Wirtschaftsjahr 01.01.2013 – 31.12.2013 Anlage I, Seite 4 – 20 2. Lagebericht für das Wirtschaftsjahr 01.01.2013 – 31.12.2013 Anlage II, Seite 1 - 24 3. Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungs- Gesellschaft Nawrot & Partner GmbH, Köln, vom 25.07.2017 Anlage III 4. Vorschlag über die Verwendung des Überschusses für das Wirtschaftsjahr vom 01.01.2013 – 31.12.2013 Anlage IV Von der Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA NRW) wurde am 16.08.2017 schriftlich mitgeteilt, dass der Bestätigungsvermerk des Wirtschaftsprüfers ohne Ergänzung übernommen wird.
Anlage III
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Anlage EL Bestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Ergebnisrechnung und Finanzrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht des Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud der Stadt Köln, Köln, für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen landesrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach $ 317 HGB und $ 106 GO NRW unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch- führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Betriebssatzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Köln, den 25. Juli 2017
Anlage II
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Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 1 LAGEBERICHT FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2013 I. GRUNDLAGEN DES MUSEUMS 1; Rechtliche Rahmenbedingungen Gegenstand des seit dem 1.7.2008 als eigenbetriebsähnliche Einrichtung nach den Vorschriften der Gemeindeordnung NRW (GO NRW) und der Eigenbetriebsverordnung NRW (EigVO NRW) geführten Museums ist der Betrieb des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud mit seiner Sammlung, die insbesondere aus Gegenständen aus dem Bereich der europäischen Kunst vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts besteht. Die Aufgabenstellung des Museums bezieht sich dabei auf die Präsentation der Sammlung, die Ausrichtung von Sonderausstellungen, die wissenschaftliche Fr- schließung, Erhaltung, Pflege und Unterhaltung der Sammlung sowie die Vermittlung der kunstge- schichtlichen und kulturellen Aspekte der Sammlung. Das Museum verfolgt ausschließlich und unmit- telbar gemeinnützige Zwecke. Mit der Ausgliederung als eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist der Dauerleihvertrag der Stadt Köln mit der Fondation Corboud, Vaduz / Liechtenstein, vom 27.3.2001 einschließlich der ergänzenden Verein- barung vom 18.12.2006 auf das Museum übertragen worden. Mit diesen Vereinbarungen hat die Fon- dation Corboud dem Museum ihren Bestand an Kunstwerken des Impressionismus und des Postim- pressionismus als Ewige Leihgabe zur Verfügung gestellt. Aus den Erträgen des Stiftungsvermögens gekaufte Kunstwerke werden dem Leihvertrag der Fondation Corboud ergänzend zugeordnet. Die Kunstwerke sind in das Museumskonzept zu integrieren, dürfen nicht veräußert, verschenkt, getauscht oder auf sonstige Weise (mit Ausnahme der zeitlich befristeten Verleihung an andere Museen) an Drit- te abgegeben werden und sind vom Museum zum Verkehrswert zu versichern, zu beaufsichtigen, zu pflegen sowie konservatorisch und wissenschaftlich zu betreuen. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 2 Für die fachliche und wirtschaftliche Führung des Museums ist gemäß 8 3 Abs. 1 der Betriebssatzung eine aus zwei Personen bestehende Betriebsleitung verantwortlich. Der Rat der Stadt Köln und der Betriebsausschuss entscheiden in allen Angelegenheiten des Museums, die ihnen durch die GO NRW, die EigVO NRW und die Hauptsatzung der Stadt Köln vorbehalten sind. Im Wirtschaftsjahr vom 1.1.2013 bis zum 31.12.2013 setzte sich die Betriebsleitung des Museums wie folgt zusammen: Herr Professor Georg Quander 1. Betriebsleiter (vom 1.1.2013 bis 31.5.2013) Kulturdezernent der Stadt Köln Frau Gabriele C. Klug 1. Betriebsleiterin (kommissarisch, vom 1.6.2013 bis 31.8.2013) Stadtkämmerin Frau Susanne Laugwitz-Aulbach 1. Betriebsleiterin (ab 1.9.2013) Kulturdezernentin der Stadt Köln Herr Dr. Roland Krischel Geschäftsführender Betriebsleiter (kommissarisch, bis 28.2.2013) kommissarischer Museumsdirektor Herr Dr. Marcus Dekiert Geschäftsführender Betriebsleiter (ab 1.3.2013) Museumsdirektor Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 3 Die stimmberechtigten Mitglieder des Betriebsausschusses (gemäß 8 4 Abs. 1 der Betriebssatzung personenidentisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln) setzten sich im Wirtschaftsjahr 2013 wie folgt zusammen: Dr. Eva Bürgermeister, Stadtverordnete - Vorsitzende - Stefan Peil, Stadtverordneter - 1. Stellvertreter - Dr. Ralph Elster, Stadtverordneter - 2. Stellvertreter - Brigitta von Bülow, Stadtverordnete Helmut Jung, Stadtverordneter Monika Möller, Stadtverordnete Elfi Scho-Antwerpes, Stadtverordnete Katharina Welcker, Stadtverordnete Anke Brunn, sachkundige Bürgerin Michael Gabel, sachkundiger Bürger Josef Knieps, sachkundiger Bürger Peter Sörries, sachkundiger Bürger Dr. Ulrich Wackerhagen, sachkundiger Bürger Das Wirtschaftsjahr entspricht gemäß $ 11 der Betriebssatzung dem Kalenderjahr. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 4 2. Inhaltliche Rahmenbedingungen Das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud beherbergt eine der wichtigsten Gemäldesamm- lungen aus dem Bereich der europäischen Kunst vom 13. Jahrhundert bis zum Beginn des 20. Jahr- hunderts. Im 1. Obergeschoss befindet sich die Sammlung mittelalterlicher Malerei, die einen fast lückenlosen Überblick über die Entwicklung der mittelalterlichen Tafelmalerei in Köln von 1300 bis 1550 erlaubt. Im 2. Obergeschoss erwartet den Besucher die flämische und holländische Malerei des 17. Jahrhunderts. Im 3. Obergeschoss mit der Malerei des 19. Jahrhunderts führt der Rundgang durch die Epochen des Klassizismus, des Biedermeier und der Romantik. Den glanzvollen Schlusspunkt setzen Meisterwerke des französischen Impressionismus und Pointillismus. Mit der Fondation Corboud ist es gelungen, den bestehenden Sammlungsbestand hervorragend zu ergänzen; die beiden Sammlungen vereinen sich zu einem vollständigen Überblick über die Kunst des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhun- derts. Aus Dank und zur Ehre der Stifter trägt das Wallraf-Richartz-Museum seit März 2001 in seinem Namen die Ergänzung „Fondation Corboud“. Die Graphische Sammlung des Museums verfügt über einen Bestand von ca. 75.000 Blatt. Im stadteigenen Museumsgebäude Obenmarspforten des Architekten Oswald Mathias Ungers aus dem Jahr 2001 stehen dem Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud ca. 3.300 qm Ausstellungsfläche für die Ständige Sammlung zur Verfügung sowie ca. 800 qm für Sonderausstellungen. Angrenzend an das Foyer ist ein Museums-Bistro eingerichtet. Darüber hinaus gibt es im Foyer einen Museums-Shop mit integrierter Buchhandlung. In seinen diversen Aktivitäten (Erwerbungen, Ausstellungen, Forschung, Vorträge, Publikationen usw.) wird das Museum von verschiedenen Fördervereinen bzw. -gremien unterstützt: von den Freunden des Wallraf-Richartz-Museums und des Museum Ludwig e.V., vom Kuratorium Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig e.V. sowie vom Stifterrat des Wallraf-Richartz-Museums. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 5 II. LAGE DES MUSEUMS IM WIRTSCHAFTSJAHR 2013 1. Aktivitäten des Museums im Wirtschaftsjahr 2013 Erwerbe Im Wirtschaftsjahr 2013 tätigte das Museum 15 Ankäufe für die Graphische Sammlung (Joachim von Sandrart d. Ä., Sechs Künstlerbildnisse; Giacomo Piccini, Bildnis des Jacopo Tintoretto; Felix-Joseph Barrias, Die Hände des Jakob Ignaz Hittorf, verso: Beweinung Christi unter dem Kreuz; Ludwig Deurer, Bathseba im Bade; Heinrich Dreber, Baumstudie; Friedrich Preller, Die Sepentara bei Olevano; Paulus Pontius, Anatomiestudie einer Hand; Julius Caesar Thaeter, Die Erfindung der Zeichenkunst; Johann Christian Reinhart, Baumgruppe, auf dem Weg ein Reiter; Paul Meyerheim, Artistin; Ludwig Richter, Malerische Ansichten aus den Umgebungen von Rom; Johan Phillip Ganz, Der Sohn des Laokoon; Jo- seph von Keller, Die Disputa (nach Raffael); Unbekannt Deutschland 1622, Ruhende Venus von einem Satyr belauscht; Christian Töwe, fünf eigenhändige Briefe mit Unterschrift). Der Graphischen Samm- lung des Museums kamen 2013 sechs Schenkungen eines Kölner Sammlers zugute (Wilhelm August Theodor Steinhausen, Studie einer jungen Frau; Wilhelm Trübner, Landschaftsskizze; ders., Studien- blatt mit zwei weiblichen Akten; Eduard Jakob von Steinle, drei Entwurfszeichnungen für ein Fresko im Dom von Berlin). Weiterhin erhielt das Museum im Wirtschaftsjahr 2013 drei Dauerleihgaben der Freunde des Wallraf-Richartz-Museum und Museum Ludwig e.V., die diese von einem privaten Samm- ler als Geschenk erhielten (Lovis Corinth, Luzern; Wilhelm Trübner, Drei Studien zu einem Ritter (Tilly) auf einem Pferd; Woldemar Friedrich, Junger Mann mit Fahne und Hut). Konservierung und Restaurierung Zur Vor- und Nachbereitung von Ausleihen und Neupräsentationen fanden an insgesamt 99 Gemälden konservatorische und restauratorische Maßnahmen statt. Aufwändige und teilweise innovative Behand- lung erfuhren die kölnischen Tafelbilder „Wasservass’scher Kalvarienberg“, „Engel der Verkündigung“ und „Die beiden Gastmähler“ sowie ein beidseitig bemaltes Tafelfragment. Weiterhin gelangte die Res- taurierung von Murillos „Alte Frau und Junge“ im September 2013 zum Abschluss. Im Rahmen des „NRW Restaurierungsprogramms Bildende Kunst“ konnte die im Vorjahr begonnene, höchst aufwändi- ge Restaurierung und Konservierung des Kreuzigungstriptychons vom Meister des Kirchsahrer Altars fortgeführt werden. Die restauratorischen Maßnahmen auf der Mitteltafel und den beiden Flügelinnen- seiten konnten Ende August 2013 abgeschlossen werden, sodass das geöffnete Retabel wie geplant in der Ausstellung „Geheimnisse der Maler — Köln im Mittelalter“ gezeigt werden konnte. Aus der Graphi- schen Sammlung konnten im Jahr 2013 insgesamt 116 Werke bearbeitet werden. Darunter wurden 63 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 6 Blätter konservatorisch vorbereitet, sowohl für Ausstellungen im eigenen Haus als auch für den Aus- gang als Leihgaben. Bei insgesamt 36 Neuzugängen wurden Zustandsberichte angefertigt sowie kleine- re konservatorische Maßnahmen durchgeführt. Vier Werke der Graphischen Sammlung wurden restau- riert. Fünf Blätter wurden technologisch untersucht; an weiteren acht wurden Untersuchungen begon- nen. Forschung Das in 2009 in Zusammenarbeit mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und dem Doerner Institut in München gestartete und durch Mittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt „Die Sprache des Materials - Technologie der Altkölner Malerei vom Meister der Hl. Veronika bis Stefan Lochner (1380-1450)" konnte im ersten Jahr der Aufstockung fortgesetzt werden. Im Mittelpunkt stand die Vorbereitung eines Resultatbandes mit Darstellung der gesamten Forschungsergebnisse. Mit Mitteln aus der vom Ministerium bewilligten zweiten Aufstockung ist eine Übersetzung ins Englische in Arbeit. Im letzten Viertel des Jahres konnten die technologischen Untersuchungen an Max Liebermanns Ge- mälde „Die Rasenbleiche“ mit Blick auf die in 2014 geplante Sonderpräsentation „Liebermanns Rasen- bleiche — Die verschwundene Wäscherin“ fortgeführt werden. Ebenfalls fortgesetzt wurde die Kooperationspartnerschaft im Sonderforschungsbereich „Materiale Textkulturen“ mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), der Universität Heidelberg und der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg. Seit dem 15.9.2013 fördert die Arbeitsstelle für Provenienzforschung das Projekt „Die Erwerbungen der Graphischen Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums zwischen 1933 und 1945“. Die Berliner Arbeits- stelle wird seit 2008 vom Bundesministerium für Kultur und Medien in Kooperation mit der Kulturstif- tung der Länder finanziert, um die Suche und Identifizierung von durch nationalsozialistischer Verfol- gung bedingt entzogenem Kulturgut in öffentlichen Einrichtungen zu initiieren. Ziel des auf drei Jahre angelegten durchgeführten Projekts ist die systematische, möglichst lückenlose Aufklärung der Erwer- bungszusammenhänge von insgesamt 1.953 europäischen Zeichnungen, Aquarellen und Druckgraphi- ken des 15. bis 20. Jahrhunderts, die zwischen 1933 und 1945 Eingang in die Graphische Sammlung des Wallraf-Richartz-Museums gefunden haben. Bestehende Verdachtsmomente im Zusammenhang mit NS-Raubgut gilt es innerhalb des zu untersuchenden Bestandes zu verifizieren und im Fall un- rechtmäßiger Erwerbungen eine faire und gerechte Lösung mit den rechtmäßigen Eigentümern oder deren Nachfahren zu finden. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 7 An Sonderausstellungen und Projekten präsentierte das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud im Wirtschaftsjahr 2013: « „Zur Hölle mit der Linie. Die Fotografik der New School of Wood Engraving“ (14.9.2012 bis 6.1.2013; Graphisches Kabinett), «e „Die Erfindung der Landschaft um 1500. Einem Zeitgenossen von Hieronymus Bosch auf der Spur“ (25.1.2013 bis 21.4.2013; Graphisches Kabinett), + „Der Diplomat von Venedig. Tintorettos Bildnis des Paolo Tiepolo“ (3.5.2013 bis 15.9.2013; Barockabteilung), « „Tizian und Tintoretto in der Druckgraphik. Kunst, Kalkül, Kommerz“ (3.5.2013 bis 28.7.2013; Graphisches Kabinett), ° „Von Mensch zu Mensch. Wilhelm Leibl & August Sander“ (17.5.2013 bis 11.8.2013), ° „Malerei als Heilkunst. Präsentation zum 100. Jubiläum der Dormagen-Stiftung“ (11.6.2013 bis 7.7.2013; Ständige Sammlung, Barockabteilung), e „Geheimnisse der Maler. Köln im Mittelalter“ (20.9.2013 bis 9.2.2014), + „Sarah Westphal: Timpano“ (27. 9.2013 bis 13.10.2013; Mittelalterabteilung), « „Die Klecksographie. Zwischen Fingerübung und Seelenschau“ (9.8.2013 bis 13.10.2013; Graphisches Kabinett) sowie * „Piranesis Antike. Befund und Polemik“ (24.10.2013 bis 26.1.2014; Graphisches Kabinett). Mit der Ausstellung „Von Mensch zu Mensch“ setzte das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud eine Folge essayistischer Präsentationen fort, in denen auf jeweils unterschiedliche Weise die Malerei der Alten Meister und die Fotografie miteinander konfrontiert wurden. In enger Kooperation mit der Photographischen Sammlung/ SK Stiftung Kultur (Köln) wurde ein Dialog zwischen zwei herausragen- den Meistern des Menschenbildes erarbeitet: Wilhelm Leibl (1844-1900) und August Sander (1876- 1964). Neun Ausstellungskapitel spürten einer unerwarteten Vielfalt an Tangenten, Schnittpunkten und Parallelen nach, die das porträtistische Werk dieser beiden Künstler aufweist. Insgesamt 17.058 Gäste strömten herbei, um diese Ausstellung zu erleben. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 8 Die Ausstellung „Geheimnisse der Maler. Köln im Mittelalter“ präsentierte die reichen und teils sehr überraschenden Untersuchungsergebnisse des mehrjährigen, vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung geförderten und in Partnerschaft mit den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und dem Doerner Institut, München, durchgeführten Forschungsprojekts „Die Sprache des Materials - Technolo- gie der Altkölner Malerei vom Meister der Hl. Veronika bis Stefan Lochner“ (1380-1450)" zu den Mate- rialien und Techniken der spätmittelalterlichen Kölner Maler. Vier Kapitel und drei Exkurse ermöglichten den Besuchern einen Blick „über die Schulter“ der Maler. Zu den dargestellten Themen gehörten u.a. Aufgaben, Atelierbetrieb und Arbeitsteilung der Kölner Maler, Vernetzung der spätmittelalterlichen Köl- ner Tafelmalerei mit benachbarten Gewerken, technologische und ikonographische Überschneidungen zwischen den künstlerischen Medien. Bei den Exponaten handelte es sich mehrheitlich um Werke aus dem Bestand des Wallraf, die aufgrund der neuen Forschungsergebnisse z.T. völlig neu datiert, zuge- schrieben und rekonstruieren werden konnten. Erweiterungsbau Am 18.11.2013 konnten die Basler Architekten Emanuel Christ & Christoph Gantenbein den europaweit ausgelobten Architektenwettbewerb, der durch den Stifterrat des Wallraf-Richartz-Museums & Fondati- on Corboud e.V. ermöglicht wurde, für sich entscheiden. Veranstaltungen 2013 fanden im Stiftersaal und im Foyer des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud 83 Ver- anstaltungen statt. Besucherstatistik Die Ausstellungen des Museums führten im Wirtschaftsjahr 2013 zu folgenden Besucherzahlen, aufge- schlüsselt nach den verschiedenen Tickets: 2013 2012 absolut % Einzelticket Ständige Sammlung Kombiticket Ständige Sammlung / Sonderausstellung Zahlende Besucher 69. .050 191. 279 122: 229 -63, = Freie Besucher 40.874 53.786] -12.912 -24, - Besucher insgesamt 109.924| 245.065] -135.141 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 9 Insgesamt kamen im Wirtschaftsjahr 2013 109.924 (im Vorjahr 245.065) Besucher ins Museum, davon 69.050 (im Vorjahr 191.279) zahlende Besucher und 40.874 (im Vorjahr 53.786) Besucher mit freiem Eintritt. Bei der Besucherstatistik wird davon ausgegangen, dass Personen mit Kombiticket sowohl die Ständige Sammlung als auch die Sonderausstellungen besuchen, d.h. diese Besucher werden beiden Bereichen zugeordnet. Ebenso werden Besucher mit Kombi-Jahreskarte, Museums Card, Kombi-Welcome Card und Familienticket beiden Bereichen zugeordnet, sofern zum Zeitpunkt des Besuches eine Sonderaus- stellung läuft. ‚Anzahl 2013 69.050 Freie Besucher 40.874 Besucher Ständige Sammlung insgesamt 109.924 Anzahl 2013 46.139 Freie Besucher 11.696) Besucher Sonderausstellungen insgesamt 57.835) termin 2013 Zahlende Besucher f 14.388 Freie Besucher 17.05.2013 bis 11.08.2013 2.670 Besucher Sonderausstellung "Von Mensch zu Mensch" I] 17.05 31.751 Zahlende Besucher N Freie Besucher 20.09.2013 bis 09.02.2014 Besucher Sonderausstellung "Geheimnisse der Maler" Zum 17. Kölner-Museumsfest kamen 1.415 freie Besucher ins Museum (im Vorjahr 1.994); die 14. Museumsnacht Köln führte 4.025 (im Vorjahr 5.213) Besucher ins Museum (im Vorjahr 5.213). Zudem wurde das Projekt „Wallraf - Der Museumsbus“ 2013 abgeschlossen. Von 2008 bis Oktober 2013 konnten Schüler der Klassenstufen 5 bis 8 aus dem Verkehrsverbund Rhein- Sieg Kunst kosten- frei und spielerisch erleben. In sechs Jahren haben 19.203 Schüler aller Schulformen an dem Pro- gramm teilgenommen. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 10 2. Wirtschaftliche Lage des Museums im Wirtschaftsjahr 2013 Ertragslage / Vergleich mit dem Wirtschaftsplan Unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten wurde das Wirtschaftsjahr 2013 des Museums mit einem Über- schuss von TEUR 48 (im Vorjahr Überschuss von TEUR 785) abgeschlossen. Die vom Museum vereinnahmten Erträge umfassen im Wesentlichen den Betriebskostenzuschuss (TEUR 4.296), sonstige Zuschüsse und Zuwendungen (TEUR 209), die Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für erhaltene investive Zuwendungen (TEUR 307), die privatrechtlichen Leistungsent- gelte (TEUR 734) sowie sonstige Erträge (TEUR 269). Im Vergleich zu den Planansätzen in dem am 18.12.2012 festgestellten Wirtschaftsplan 2013 erhöhten sich die Erträge aus dem Betriebskostenzuschuss in 2013 nochmals um TEUR 279. Hierbei handelt es sich um Aufstockungen aus Mitteln des Kulturausschusses (TEUR 28) sowie zum Ausgleich der erwar- teten Mehrkosten im Zusammenhang mit der Sanierung der RLT-Anlage (TEUR 297). Um weitere TEUR 27 erhöhte sich der Betriebskostenzuschuss infolge der zweckentsprechenden Verwendung von Mitteln des Sonderausstellungsetats 2012, während vom Sonderausstellungsetat 2013 TEUR 73 als noch nicht zweckentsprechend verwendet und deshalb ertragsmindernd abgegrenzt wurden. Unter Berücksichti- gung der um TEUR 209 über Plan ausgefallenen Erträge aus Fördergeldern und Spenden erhöhten sich die Zuwendungen und Zuschüsse insgesamt um TEUR 389 gegenüber den Planansätzen. Da die Erträ- ge aus der Auflösung von Sonderposten den Planansätzen entsprachen, ergab sich für die Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen insgesamt eine positive Abweichung in Höhe von TEUR 389 (+8,8%). In den privatrechtlichen Leistungsentgelten sind die im Wirtschaftsjahr 2013 erzielten Eintrittsgelder in Höhe von TEUR 610 enthalten. Sie lagen um TEUR 158 unter den geplanten Einnahmen. Dabei lagen sowohl die Einnahmen aus Eintrittsgeldern für die Ständige Sammlung mit TEUR 110 unter den Erwar- tungen, als auch die Einnahmen aus Eintrittsgeldern für Sonderausstellungen (-TEUR 48). Neben den Eintrittsentgelten umfassen die privatrechtlichen Entgelte auch die Erträge aus Mieten und Pachten in Höhe von TEUR 69 (TEUR 22 unter dem Planansatz), die Erträge aus Verkauf in Höhe von TEUR 53 (TEUR 16 unter dem Planansatz) und die Erträge aus Audioguides und Führungen in Höhe von TEUR 1 (TEUR 3 unter dem Planansatz). Die kalkulierte Vereinnahmung früherer Erlöse aus Aus- stellungsgebühren der Bildertourneen von Exponaten der Fondation Corboud (TEUR 173) konnte ent- Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 11 fallen, da die Kosten der Sonderausstellungen in 2013 durch Anteile des städtischen Betriebskostenzu- schusses gedeckt wurden, Geplante Erträge aus Ausstellungsgebühren in Höhe von TEUR 10 durch die Übernahme der Ausstellung „Auf Leben und Tod“ durch Salzburg wurden nicht realisiert. Im Ergebnis lagen die privatrechtlichen Leistungsentgelte somit um TEUR 381 bzw. 34,2% unter den Erwartungen. Die sonstigen Erträge umfassen Kostenerstattungen in Höhe von TEUR 61 (TEUR 49 über dem Planan- satz), verschiedene nicht zahlungswirksame, ordentliche Erträge (TEUR 204) sowie übrige Erträge (TEUR 3). Dabei betreffen die nicht zahlungswirksamen Posten Erträge aus Zuschreibungen zum Anla- gevermögen (TEUR 40) sowie Erträge aus der Auflösung von nicht mehr benötigten Rückstellungen (TEUR 114) und entfallenen Verbindlichkeiten (TEUR 50). Für diese Erträge gab es im Wirtschaftsplan keinen Ansatz. Insgesamt lagen die ordentlichen Erträge 2013 damit um TEUR 264 bzw. 4,8% über Plan. Da bei den ordentlichen Aufwendungen die Planansätze gleichzeitig um insgesamt TEUR 185 bzw. 3,3% über- schritten wurden, lag der Überschuss aus der laufenden Verwaltungstätigkeit (TEUR 46) letztlich um TEUR 79 über dem prognostizierten Ergebnis (TEUR -33). Die dem Museum vom Stifterrat des Wallraf- Richartz-Museum & Fondation Corboud zugewiesenen liquiden Mittel sowie die sonstigen museumsei- genen liquiden Mittel konnten im Wirtschaftsjahr 2013 angelegt werden, sodass ein positives Finanzer- gebnis in Höhe von TEUR 2 erzielt werden konnte, welches den Planansatz um TEUR 2 unterschreitet. Somit ergab sich schließlich ein Jahresüberschuss von TEUR 48, der um TEUR +77 bzw. +264,6% über dem laut Wirtschaftsplan erwarteten Ergebnis (TEUR -29) liegt. Die Sonderausstellungen und Projekte schlossen im Wirtschaftsjahr 2013 mit einem Defizit in Höhe von TEUR 114 ab. Nachdem der Überschuss im Sonderausstellungs- und Projektbereich aus 2012 (TEUR 236) in Höhe von TEUR 122 zum Ausgleich des hier in 2011 entstanden Defizits herangezogen wurde, gleicht der verbleibende Vorjahresüberschuss nunmehr vollständig das Defizit im Bereich der Sonder- ausstellungen und Projekte bis zum 31.12.2013 aus. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 12 Die ordentlichen Aufwendungen des Museums setzen sich in 2013 wie folgt zusammen: Pe Unterhaltung Grundstücke und Gebäude 34 Unterhaltung bewegliches Anlagevermögen Bewirtschaftung Grundstücke und Gebäude Kostenerstattungen Sonstige Sachleistungen Sonstige Dienstleistungen Bewachung EDV-Fremdleistungen Transporte Rechts- und Beratungskosten / Prüfungskosten Ausstellungen und Projekte Sonstige Bilanzielle Abschreibungen Sonstige Personal- und Versorgungsaufwendungen Inanspruchnahme von Rechten und Diensten Geschäftsaufwendungen Versicherungen und Wertkorrekturen 5 Ordentliche Aufwendungen 5585| ___5.770| __+185| __ +3,3] Die Personalkosten betrugen bezogen auf die Gesamterträge des Museums im Wirtschaftsjahr 2013 rd. 23,0 %. Die Kosten setzten sich wie folgt zusammen: Dienstaufwendungen Beiträge zu Versorgungskassen Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung Beihilfen und Unterstützungsleistungen Zuführungen zu Pensionsrückstellungen Zuführungen zu Beihilferückstellungen Zuführungen zu sonstigen Personalrückstellungen Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 13 Die Personalstatistik weist für das Wirtschaftsjahr 2013 folgende Daten aus: Jahres- 31.03.2013] 30.06.2013] 30.09.2013 | 31.12.2013 | durch- schnitt 3,0 Sollbestand Stellenplan Beamte 3,0 3,0 3,0 3,0 Angestellte (TVöD) 18,0 18,0 180| 180 0,0 I — 3 Ä A m Ta 1 192] 18,2] Die Personalaufwendungen (TEUR 31 über dem Planansatz), die bilanziellen Abschreibungen (entspre- chend dem Planansatz) und die Transferaufwendungen (TEUR 15 unter dem Planansatz) weichen nur relativ gering von den geplanten Aufwendungen ab. Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen dagegen deutlich über dem Planansatz (+TEUR 364). Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzu- führen, dass die Aufwendungen für die Unterhaltung der Grundstücke und Gebäude infolge der Aufsto- ckung der Rückstellung für die Instandsetzung der RLT-Anlage aufgrund aktueller Kostenschätzungen um TEUR 195 über den kalkulierten Ansätzen lag. Des Weiteren waren Planüberschreitungen bei den Energiekosten (+TEUR 42), den Bewachungskosten (+ TEUR 60) und den sonstigen Dienstleistungen (+ TEUR 54) festzustellen. Im Bereich der sonstigen ordentlichen Aufwendungen konnten die geplanten Kostenansätze dagegen um TEUR 194 unterschritten werden. Dies war vor allem auf die deutlich reduzierten Versicherungsbei- träge (- TEUR 210) zurückzuführen. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 14 Die im Wirtschaftsjahr 2013 vom Museum durchgeführten Sonderausstellungen und Projekte führten im Ergebnis zu einem Defizit von TEUR 114, welches sich wie folgt entwickelte: IT TEUR ] TEUR | Eintrittsgelder Verkaufserlöse Audioguides, Headsets, Führungen Ausstellungs-/Leihgebühren, Kostenerstattungen Zuwendungen/Zuschüsse, Sponsoring, Spenden Direkte Erträge Vorbereitung Honorare/Werkverträge Katalog Bewachung Reinigung Transport Didaktik Werbung/Öffentlichkeitsarbeit Architektur Versicherung Eröffnung Leihgebühren Restaurierung Sonstiges Direkte Afvendunen I 1.006] [Ergebnis aus direkten Erträgen und Aufwendungen | | 441] Verwendung zweckgebundener Einnahmen noch nicht verbrauchte Zuwendungsmittel 2011 städtischer Sonderausstellungsetat 2012 städtischer Sonderausstellungsetat 2013 davon zweckentsprechend verwendet in 2013: Mittel Fondation Corboud Mittel Sonderausstellungsetat 2012 Mittel Sonderausstellungsetat = noch nicht verbrauchte Zuwendungsmittel 31.12.2013 = verbrauchte Zuwendungsmittel 2013 Ergebnis Ausstellungs- / Projektbereich Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 15 Bezogen auf die einzelnen Sonderausstellungen verteilten sich die Erträge und Aufwendungen wie folgt: Sonderausstellung / Projekt Erträge Aufw. Sonderausstellung "Geheimnisse der Maler" Sonderausstellung "Von Mensch zu Mensch" Sonderausstellung "1912 - Mission Moderne" Sonderausstellung "Kathedralen" 'Graphisches Kabinett: Verschiedene kleinere Graphikausstellungen Forschungsprojekt "Altkölner Malerei" Projekt "Museumsbus” Auflösung von Rückstellungen u. Verbindlichkeiten 0 Sonstige Sonderauststellungen und Projekte 2 40 Ergebnis vor Verwendung der Zuwendungsmittel 1.006 Zweckentsprechende Verwendung der Zuwendungsmittel 327 0 327 [I 8] oo] 1a Ertragslage / Vergleich mit dem Vorjahr Im Vergleich zum Vorjahr 2012 stellt sich das Wirtschaftsjahr 2013 wie folgt dar: | _Ist2012 | 152013 | Abweichung | Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.571 4.812 241 Privatrechtliche Leistungsentgelte 2.442 735 -1.707 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 61 37 Sonstige ordentliche Erträge 208 166 Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendungen Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit Finanzergebnis (GENE Ordentliches Ergebnis = Jahresergebnis Eliminiert man die in der Gesamtdarstellung enthaltenen Ergebnisanteile der Sonderausstellungen und Projekte, stellt sich der insoweit bereinigte Ergebnisvergleich für den Museumsbetrieb des Wirtschafts- jahres 2013 mit dem Vorjahr 2012 wie folgt dar: Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 16 EEE = u zn am a Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.010) 4.362 352 Privatrechtliche Leistungsentgelte 968 436 -532 Kostenerstattungen und Kostenumlagen _—— ordentliche Erträge en Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen Sonstige ordentliche Aufwendunge! Oroentiche ‚Aufwendungen Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkeit TE EEE: BEE: EEE, Jahresergebnis Museumsbetrieb Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich = ı Jahresergebnis gesamt Die Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen sind um TEUR 352 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung des Betriebskostenzuschusses für den Museumsbetrieb gegenüber dem Vorjahr um TEUR 287 zurückzuführen. Die Veränderungen des Betriebskostenzuschusses in 2013 kön- nen wie folgt zusammengefasst werden: Ist 2012 'Zuschussbedarf nach Kürzung um 12,5% zuzüglich Ausgleich strukturelles Defizit zuzüglich Ausgleich Personalkosten zuzüglich Ausgleich Köln-Tage abzüglich Abschreibungsaufwendungen zuzüglich Ausgleich Versicherungsleistungen zuzüglich Ausgleich Leistungen Museumspädagogik zuzüglich Ausgleich Leistungen Querschnittsämter zuzüglich Ausgleich Erhöhung Energiekosten zuzüglich Ausgleich Kürzung Ausstellungsetat zuzüglich Ausgleich Lizenzkosten Betriebssoftware abzüglich Konsolidierungsbeitrag zuzüglich Mittelaufstockung Kulturdezernat üglich Ausgleich Mehrkosten Sanierung RLT-Anlage Betriebskostenzuschuss Museumsbetrieb Erfolgswirksame Verwendung Sonderausstellungsetat 327 = Betriebskostenzuschuss insgesamt 4.296 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 17 Die privatrechtlichen Leistungsentgelte sind gegenüber 2012 um TEUR 532 zurückgegangen; der Rückgang entfällt mit TEUR 429 auf Mindereinnahmen im Bereich der Eintrittsgelder, mit TEUR 48 auf Mieten und Pachten, mit TEUR 50 auf Ausstellungsgebühren und mit TEUR 5 auf Verkaufserlöse. Im Bereich der Aufwendungen sind vor allem die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen um TEUR 271 gestiegen, was im Wesentlichen auf höhere Unterhaltungsaufwendungen im Bereich der Grundstücke und Gebäude (+TEUR 79) und des beweglichen Vermögens (+TEUR 16), gestiegen Be- wirtschaftungskosten (+TEUR 52), Bewachungskosten (+TEUR 51), Transporte (+TEUR 22) sowie EDV-Fremdleistungen (+TEUR 15) zurückzuführen ist. Zusammengefasst lässt sich die Veränderung des Jahresergebnisses 2012/2013 wie folgt darstellen: rung Ergebniswirksame Erhöhung Betriebskostenzuschuss Verringerung privatrechtliche Leistungsentgelte Erhöhung Kostenerstattungen und Kostenumlagen Erhöhung Personalkosten Erhöhung Unterhaltungskosten Gebäude und bewegl. Anlagevermögen Erhöhung Bewirtschaftungskosten und Bewachungskosten Erhöhung EDV-Fremdleistungen Erhöhung sonstige Dienstleistungen Verringerung Transferaufwendungen Museumsdienst Verringerung Geschäftsaufwendungen und Versicherungsbeiträge Sonstige Veränderungen Veränderung Jahresergebnis gesamt Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 18 Finanzlage Im Rahmen der Verwaltungstätigkeit des Museums reichten die laufenden Einzahlungen auch im Wirt- schaftsjahr 2013 (TEUR 5.453) aus, um die laufenden Auszahlungen (TEUR 5.388) abzudecken, sodass sich ein finanzwirtschaftlicher Überschuss in Höhe von TEUR 65 einstellte. Insgesamt wurden die für 2013 geplanten Einzahlungen um TEUR 204 und die geplanten Auszahlungen um TEUR 84 überschrit- ten, so dass das finanzwirtschaftliche Ergebnis aus laufender Verwaltungstätigkeit um TEUR 120 über dem Planergebnis (TEUR -55) lag. Für Investitionen wurden im Wirtschaftsjahr 2013 insgesamt TEUR 449 plangemäß verausgabt; davon wurden TEUR 7 bezuschusst, wobei es sich ausschließlich um geschenkte Kunstgegenstände handelt. Der Saldo aus Investitionstätigkeit beträgt somit TEUR -442. Im Ergebnis hat das Museum im Wirtschaftsjahr 2013 damit einen Finanzmittelfehlbetrag in Höhe von TEUR 377 erwirtschaftet, welcher der Veränderung des Finanzmittelbestandes in der Bilanz zum 31.12.2012 (TEUR 4.655) und zum 31.12.2013 (TEUR 4.278) entspricht. Bei der Beurteilung des frei verfügbaren Liquiditätsbestands zum 31.12.2013 in Höhe von TEUR 3.312 (ohne die Mittel des Stifter- rates) ist weiterhin zu berücksichtigen, dass die liquiditätsbelastenden Maßnahmen im Zusammenhang mit den im Rahmen der Ausgliederung von der Stadt übernommenen Instandhaltungsverpflichtungen im Gesamtvolumen von rd. TEUR 1.173 in 2013 noch nicht durchgeführt wurden. Darüber hinaus ist zu bedenken, dass die liquiden Mittelbestände zum Teil aus den nicht auszahlungswirksamen Abschrei- bungen auf das Museumsgebäude angespart wurden. Um hier einen Substanzverzehr zu vermeiden, müssten diese Mittel vom Museum für künftige Reinvestitionen vorgehalten werden. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 19 Vermögenslage Die Vermögenslage des Museums stellt sich an den beiden Bilanzstichtagen zusammengefasst wie folgt dar: 31.12.2013 TEUR % 31.12.2012 TEUR _% 689.184 99 II % 689.184 99 73 0, 0 688.941 Lang- und mittelfristig gebund.Vermögenswerte 688.941 98,7) Vorräte 79 0,0 Forderungen u. sonstige Vermögensgegenstände 4.409 0,6 Flüssige Mittel 4.278 0,6. Kurzfristig gebundene Vermögenswerte 8.766 1 5.296 0,8| +3.470 Rechnungsabgrenzungsposten 12___0 134 ___00 Vermögen insgesamt 697.869 100, 694.614 100,0] +3.255 98,7 0,0 2 3 ,o +6) ‚1 +3.841 4.655 0,7] _-377) 25 25 0,0 +0 86.076 86.076 12,4 +0 -1 0,0 +785 785 1 737 48 0,0 0 Eigenkapital 86.863 __ 12,4 86.815 12, ‚Sonderposten Investitionszuschüsse Sonderposten Kurzfristiges Fremdkapital Rechnungsabgrenzungsposten Kapital insgesamt 5 | _604.419 866] 604.718 87,1] -209] | __604.419 866] 604.718 87,1] -209] 1.592 0,2 1,500 0,2 1.048 0,2 1.546 0,2 498 Die Analyse der Vermögenslage ergibt auf den Stichtag 31.12.2013 eine Eigenkapitalquote! von 99,0% (zum 31.12.2012 99,6%), einen Verschuldungsgrad? von 1,0% (zum 31.12.2012 0,4%) sowie einen Anlagedeckungsgrad? von 100,3% (zum 31.12.2011 100,3%). Die Investitionsquote* lag (infolge des hohen Buchwertes der Kunstbestände im Rahmen des Anlagevermögens) im Wirtschaftsjahr 2013 bei 0,07 % (in 2012 0,04%). ! Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Bilanzsumme ? Rückstellungen und Verbindlichkeiten / Bilanzsumme ? Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Anlagevermögen Investitionen / Buchwert Anlagevermögen zum 1.1.2013 Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 20 III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DES MUSEUMS / RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Vor dem Hintergrund des am 17.12.2013 vom Rat beschlossenen Wirtschaftsplans für 2014 zeichnet sich für dieses Wirtschaftsjahr ein leicht positives Jahresergebnis in Höhe von rd. TEUR 39 ab. Die geplante Ertragslage 2014 stellt sich im Vergleich zum Wirtschaftsjahr 2013 wie folgt dar: Ist 2013 | Plan 2014 [an | Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.812) 4.223 -589 Privatrechtliche Leistungsentgelte 734 1.465 +731 Kostenerstattungen und 61 19 -42 il 0 -208 Ordentliche Erträge Personalaufwendungen # Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen [Transferaufwendungen onstige ordentliche Aufwendungen 285 490 [Ergebnis der laufenden Verwaltungstätigkt | 46] rdentliches Ergebnis ußerordentliches Ergebnis ET rdentliches Ergebnis = Jahresergebnis ET] Im Rahmen dieser Ergebnisplanung hat das Museum in 2014 u.a. folgende Sonderausstellungen und Projekte geplant und zwischenzeitlich realisiert: « Schätze aus der Jesuiten - Sammlung I: Die Zeichnungen des Giulio Cesare Bede- schini (14.02. bis 04.05.2014; Graphisches Kabinett) e Liebermanns „Rasenbleiche". Die verschwundene Wäscherin (07.03. bis 15.06.2014) «e Rubens, Du & Ich. Freundschaftsbilder (06.05. bis 17.08.2014) « Max Klinger: Opus II — Rettungen Ovidischer Opfer (23.05. bis 10.08.2014; Graphisches Kabi- nett) « Der Abklatsch. Eine Kunst für sich (29.08. bis 23.11.2014; Graphisches Kabinett) ° Die Kathedrale. Romantik - Impressionismus — Moderne (26.09.2014 bis 18.01.2015) e Im blauen Salon: Miniaturporträts um 1800 (14.11.2014 bis 01.02.2015) Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 21 e _Dürers Mysterien. Rätsel in seinem graphischen Werk (12.12.2014 bis 22.03.2015; Graphisches Kabinett) * Die Kathedrale. Romantik — Impressionismus — Moderne (26.09.2014 bis 18.01.2015) Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2014 wird im Bereich der Sonderausstellungen und Projek- te erwartet, dass bei den Erträgen die Zuwendungen und allgemeinen Zulagen um TEUR 276 und die sonstigen ordentlichen Erträge um TEUR 144 zurückgehen, während für die privatrechtlichen Leis- tungsentgelte ein Zuwachs von TEUR 427 erwartet wird. Der Rückgang der Zuwendungen und allge- meinen Zulagen ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Hinblick auf ein ausgeglichenes Ergebnis im Bereich der Sonderausstellungen und Projekte geringere städtische Zuschussmittel erforderlich sind, als im Vorjahr. Dies ist Folge des erwarteten deutlichen Anstiegs der privatrechtlichen Leistungsentgel- te (+TEUR 427) vor allem im Bereich der kalkulierten Eintrittsgelder und Ausstellungsgebühren. Die Aufwendungen für die Sonderausstellungen und Projekte sind vollständig in der Position „Aufwendun- gen für Sach- und Dienstleistungen“ enthalten und sollen insgesamt um TEUR 1.006 betragen. Insgesamt haben die Sonderausstellungen und Projekte damit folgenden Einfluss auf das geplante Jahresergebnis 2014: | 1aoıa | Monzore | en | Ist 2013 | Plan 2014 chung Zuwendungen und allgemeine Umlagen 450 174 -276 Privatrechtliche Leistungsentgelte 298 725 +427 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 0 0 +0 0 Sonstige ordentliche Erträge Ordentliche Erträge lahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 22 Der um die Erträge und Aufwendungen des Sonderausstellungs- und Projektbereichs bereinigte Ver- gleich des Wirtschaftsplans 2014 mit dem Ist-Ergebnis 2013 stellt sich danach wie folgt dar: | ans | Ist 2013 | Plan 2014 | chung Zuwendungen und allgemeine Umlagen 4.362 4.049 -313 Privatrechtliche Leistungsentgelte 740 +304 Kostenerstattungen und Kostenumlagen 19 42 Sonstige ordentliche Erträg [) 65 Personalaufwendungen Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen Bilanzielle Abschreibungen Transferaufwendungen onstige ordentliche Aufwendungen ußerordentliches Ergebnis Jahresergebnis Museumsbetrieb Jahresergebnis Ausstellungs-/Projektbereich Auf der Grundlage des Wirtschaftsplans für 2014 ist im Bereich der Zuwendungen und allgemeinen Umlagen ein Ertragsrückgang um TEUR 313 zu verzeichnen, der im Wesentlichen auf eine Reduzierung des Betriebskostenzuschusses um TEUR 294 zurückzuführen ist. Die Erhöhung der privatrechtlichen Leistungsentgelte entfällt mit TEUR 16 auf Mieten und Pachten, mit TEUR 3 auf Verkaufserlöse, mit TEUR 245 auf Eintrittsentgelte der Ständigen Sammlung und mit TEUR 40 auf Ausstellungsgebühren für die Ständige Sammlung. Insgesamt fallen die kalkulierten ordentlichen Erträge des Museumsbe- triebs um TEUR 116 (= -2,4 %) geringer aus, als die Vorjahreserträge. Im Bereich der Aufwendungen ist mit einer leichten Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 47 zu rechnen. Die Einsparungen bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen in Höhe von TEUR 267 sind vor allem auf einen Rückgang der Unterhaltungskosten für die Grundstücke und Ge- bäude um TEUR 194 zurückzuführen, da diese Kosten im Vorjahr durch hohe Rückstellungszuführun- gen beeinflusst wurden. Während im Bereich der Gebäudebewirtschaftung mit Mehrkosten von TEUR 47 gerechnet wird, werden bei den Bewachungskosten Einsparungen von TEUR 19, den Transportkos- ten TEUR 23, den Beratungs- und Prüfungskosten TEUR 13 und den sonstigen Dienstleistungen TEUR 81 erwartet. Die erwartete Erhöhung der sonstigen ordentlichen Aufwendungen ist maßgeblich auf gestiegene Versicherungsbeiträge zurückzuführen. Insgesamt würden damit die ordentlichen Aufwen- dungen des Museumsbetriebs nur geringfügig (-TEUR 13 bzw. -0,3%) unter den Vorjahresaufwendun- Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 23 gen liegen. Das Finanzergebnis wird in unveränderter Höhe erwartet. Die außerordentlichen Aufwen- dungen berücksichtigen Nachzahlungen für Höhergruppierungen einiger Mitarbeiter für vergangene Jahre. Insgesamt wird damit für 2014 mit einem um TEUR 123 (-75,9%) verringerten Ergebnis des Muse- umsbetriebs gerechnet, welches infolge des ausgeglichenen Planergebnisses im Ausstellungs- und Projektbereich letztlich eine entsprechende Gesamtergebnisverringerung erwarten lässt. Bezüglich der Finanzplanung für 2014 geht die Betriebsleitung von einer Reduzierung des Finanzmittel- bestands um rd. TEUR 325 aus, die sich zum einen aus dem negativen Saldo aus laufender Verwal- tungstätigkeit (TEUR -42) und zum anderen aus dem Negativsaldo der geplanten Investitionstätigkeit (TEUR -284) ergibt. Die geplanten Investitionen im Wirtschaftsjahr 2014 entfallen auf die Anschaffung von Kunstwerken in Höhe von TEUR 165, die Anpassung der Sicherheitstechnik im Pförtnerbereich in Höhe von TEUR 60 sowie Investitionen in technische Anlagen (TEUR 29) und die Betriebs- und Ge- schäftsausstattung des Museums in Höhe von TEUR 30. Nachdem das Wirtschaftsjahr 2013 mit einem geringen Überschuss in Höhe von TEUR 48 abgeschlos- sen hat, was zu einem Bilanzgewinn per 31.12.2013 in Höhe von TEUR 762 führt, würde das Wirt- schaftsjahr 2014 mit dem Planergebnis in Höhe von TEUR 39 diesen Bilanzgewinn auf einen Betrag in Höhe von TEUR 801 weiter erhöhen. Für die weitere Zukunft (2015 — 2017) werden nach aktuellem Kenntnisstand unter anderem durch die nach wie vor bestehende Kürzung des Betriebskostenzuschusses weiterhin negative Jahresergebnisse prognostiziert. Dadurch besteht zwar noch keine existenzielle Gefährdung der Vermögens- und Finanz- lage des Museums, da das Museum - vor allem wegen der von der Stadt übertragenen hochwertigen Kunstbestände - über ein recht hohes Eigenkapital (per 31.12.2013 TEUR 86.864) und zusätzlich über eine gute Liquiditätsausstattung (per 31.12.2013 TEUR 4.278) verfügt. Mittel- und langfristig muss jedoch ein ausgeglichenes Ergebnis angestrebt werden, da ansonsten die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung des Museums z.B. dahingehend beeinträchtigt wäre, dass die notwendigen liquiden Mittel für Instandhaltungsmaßnahmen und Ersatzbeschaffungen fehlen. Die Betriebsleitung weist deshalb nachdrücklich darauf hin, dass weitere Einsparmaßnahmen dort an ihre Grenzen stoßen, wo sie eine substanzielle Gefährdung des Museumsauftrags zur Folge hätten. Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud Anlage II, Seite 24 Im Rahmen des Projekts der Erweiterung des Museums fand am 18.11.2013 die Preisgerichtssitzung zum architektonischen Wettbewerb statt. Von einer Preisgerichtsjury wurde die Arbeit des Basler Archi- tektenbüros Christ & Gantenbein AG (Arbeit 1547) einstimmig mit dem 1. Preis ausgezeichnet und von der Jury empfohlen, diese Arbeit zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu machen. Mit Beschluss vom 8.4.2014 hat der Rat die Verwaltung auf der Grundlage einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung durch die ÖPP Deutschland AG, die ein Investorenmodell im Rahmen einer Öffentlich Privaten Partner- schaft empfahl, mit der Durchführung eines Investorenwettbewerbs zur Realisierung des Preisträ- gerentwurfs beauftragt. Der Rat stellte zur Finanzierung dieses Wettbewerbs, der auskunftsgemäß außerhalb der Vermögenssphäre des WRM abgerechnet wird, EUR 400.000,00 im Haushaltsjahr 2014 zur Verfügung. Der Zeitplan zur Realisierung dieses Wettbewerbs sieht folgende Abläufe vor: « Erarbeitung der Leistungsbeschreibung zum Teilnehmerwettbewerb: zweites Quartal 2014 bis August 2014, « _EU-Ausschreibung zum Teilnehmerwettbewerb: zweites Quartal 2014 bis August 2014 sowie e Durchführung der zweiten Phase des Investorenwettbewerbs: August 2014 bis August 2015. Am 5.3.2017 verstarb Gerard J. Corboud, der viele Jahre in Köln lebte und sich über Jahrzehnte leiden- schaftlich für die Belange des Museums engagierte. Seitdem die Stadt Köln im März 2001 seine hoch- karätige Sammlung von mehr als 170 Gemälden des Impressionismus und Neoimpressionismus als "Ewige Leihgabe" zugunsten des Wallraf-Richartz-Museums angenommen hatte, führt das Museum den Zusatz "Fondation Corboud" in seinem Namen. Leider war es Herrn Corboud nicht mehr vergönnt, die Fertigstellung des von ihm angestrebten Erweiterungsbaus des Museums zu erleben. Ansonsten waren Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Wirtschaftsjahres 2013, aber vor Verfassung dieses Lageberichts eingetreten sind, nicht zu verzeichnen. Köln, den 15. März 2017 1. Betriebsleiterin /Kulturdezernentin geschäftsführeplder Betriebsleiter / Museumsdirektor
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 2520/2017
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 18.09.2017
- Erstellt
- 14.08.2017 16:34