Mandari Insight

RAT/410/2025

Antrag der AfD-Ratsfraktion: Verzicht auf die weitere Verwendung des städtischen Slogans "Nähe trifft Freiheit"

Antrag AfD 02.12.2025

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 11.02.2026, TOP 44.5

Antrag- Naehe trifft Freiheit

· application/pdf

Ansehen

Antrag- Naehe trifft Freiheit

2970 Zeichen

RAT/ 7/2025

FRAKTION IM STADTRAT
Landeshauptstadt
Düsseldorf

AfD-Fraktion

im Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf fD

An den

Vorsitzenden des Rates

der Landeshauptstadt Düsseldorf
Herrn Oberbürgermeister Dr. Keller

Düsseldorf, den 17. November 2025

Antrag: Verzicht auf die weitere Verwendung des städtischen
Slogans „Nähe trifft Freiheit‘

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

hiermit bitte ich Sie, den nachfolgenden Antrag auf die Tagesordnung für die
nächste Ratssitzung am 11.12.2025 zu nehmen und beschließen zu lassen:

Der Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf beschließt, die weitere
Verwendung des Slogans „Nähe trifft Freiheit" in allen offiziellen städtischen
Kommunikationsmaßnahmen, Publikationen, Werbemitteln,
Internetauftritten und Kooperationen mit sofortiger Wirkung einzustellen.
Die Düsseldorf Marketing GmbH sowie alle städtischen Dienststellen und
Beteiligungsgesellschaften werden angewiesen, den Slogan aus allen
laufenden und künftigen Kampagnen zu entfernen. Innerhalb von sechs
Monaten soll eine neue, bürgernahe und verständliche Stadtmarke unter
breiter Beteiligung der Düsseldorfer Bevölkerung entwickelt und dem Rat
zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Begründung:

Der seit 2018 verwendete Slogan „Nähe trifft Freiheit“ ist in der Bevölkerung
nachweislich unverständlich und wird als abstrakt, hohl und realitätsfern
wahrgenommen. Das Bürgerfeedback (u. a. aus dem Anregungs- und
Beschwerdeausschuss, Social-Media-Kommentaren, Leserbriefen) ist
verheerend.

Zitat: „Ich habe noch niemanden getroffen, der mit ‚Nähe trifft Freiheit‘ etwas
anfangen kann.“! „Der Slogan lockt niemanden - er treibt Düsseldorfer eher
weg.“

Als „hohlphrasige Image-Werbung“ bezeichnete ein weiterer Kritiker den
Claim.?

Der Claim vermittelt keine greifbare Botschaft zur Lebensqualität, zu den
Stärken oder zur Identität der Stadt. Weder „Nähe“ noch „Freiheit“ werden
konkret mit Düsseldorf assoziiert.

Statt Sympathie zu erzeugen, verstärkt der Slogan das Bild einer
abgehobenen Stadtgesellschaft, die 280.000 € für eine wenig geliebte
Markenstrategie ausgibt - während Bürger mit Verkehrsproblemen,
Parkplatznot und hohen Lebenshaltungskosten kämpfen.

Erfolgreiche Slogans wie „I AMsterdam“, „München mag dich“ oder „Köln -
dat et Heimat“ sind einfach, emotional und einprägsam. „Nähe trifft Freiheit“
erfüllt diese Kriterien nicht. Die Fortführung des Slogans ist eine
verschwendete Steuergeld-Ressourcee und kontraproduktiv für die
Außenwahrnehmung. Ein Verzicht ist kostenneutral und schafft Raum für eine
authentische, bürgernahe Neupositionierung.

Mit freundlichen Grüß

Elmar(Sälinger Dr. med. Uwe Bresztowszky
Fraktionsvorsitzender und Ratsherr Ratsherr
für die AfD-Ratsfraktion

‘ https://www.designtagebuch.de/naehe-trifft-freiheit-duesseldorf-erhaelt-einen-neuen-

markenauftritt/?utm_source=chatgpt.com

? https://rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/duesseldorf-marketing-verteidigt-stadt-
slogan-naehe-trifft-freiheit_aid-48747865

Beratungsverlauf (1)

11.02.2026 Rat
TOP 44.5 Entscheidung
Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
RAT/410/2025
Typ
Antrag AfD
Datum
02.12.2025
Erstellt
19.11.2025 15:18