Mandari Insight

3977/2017

Altglascontainer und Straßenlaternen mit Sensoren-Technik auch in Köln?

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss) 04.04.2018

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Anlage 1 Smart City Cologne

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Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

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Anlage 1 Smart City Cologne

15710 Zeichen

SmartCity Cologne - Klimastraße
Referenten: Holger Kahl und Gerd Kleiker
Vortrag zur Veranstaltung der LitG Rheinland
19.11.2015

Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.20152
Inhalt
• SmartCity Cologne - Projektübersicht
• Klimastraße – was ist das?
• Bereits abgeschlossene Maßnahmen
• Vorstellung Einzelmaßnahmen
• Vorstellung Planungsmaßnahmen
• LED-Licht für die Neusser Straße und Seitenstraßen
• Pilotprojekt Lichtmanagementsystem

Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.20153

Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.20154
Erneuerbare Energie
Förderung und Einsatz
+
Kommunikation
und
Koordination
SmartCity Cologne ist eine 
gemeinsame Plattform
=
Klimaschutz
Aktivitäten zum Erreichen der CO2-
Reduzierungsverpflichtungen
„Smarte Technik“
Einsatz im Gebiet der Stadt Köln
Energieeinsparung und 
Energieeffizienz
Aktivitäten zur Steigerung
Elektromobilität
Einsatz im Gebiet der Stadt Köln

SmartCity Cologne hat folgende Projekte
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.20155
CELSIUS Set I-
Nippes
CELSIUS Set I-
Porz-Wahn
Klimastraße
Horizon 2020 
Mülheim-Süd
geplant
In Arbeit
realisiert
Lfd. 
realisiert
E-Bus-Linie 133
Landstrom
CELSIUS Set I-
Mülheim
Kita/Jugendzentrum 
Finkenberg
SmartCity Quartier 
Sürther Feld
Intelligent power demand
Projekt Widdersorf
Celsius Set II- Feuerwache 
Scheibenstraße
Fahrrad-
Schnellweg
Ideenwettbewerb 
Kölner Schulen
Energie-
management
Wärmesanierung
Fahrradleihsystem
Leichtbaubus-
Erprobung
„Grüne Reifen“ 
Lanxess
SCC goes Rio
Feldtest Mikro-
Brennstoffzelle
Ideenwettbewerb 
FH-Köln
3D GIS-Modell 
Mülheim-Süd
RE-Verwaltung
LANXESS-Tower
TÜV Rheinland
Test Peugeot-
E-Fahrzeuge
RE-Verwaltungs-
gebäude
TÜV Rheinland 
Zentrale
GrowSmarter

Klimastraße – was ist das?
6
Musterstraßenzug
Plattform für 
Unternehmen
Die Klimastraße soll als Muster-
straßenzug das Aufeinandertreffen 
aller Maßnahmen des SmartCity 
Cologne und Smart Energy Projekts 
öffentlichkeitswirksam darstellen.
Praktischer Alltag
Unser Ziel ist es, eine Plattform zu
schaffen, auf der sich Innovationen 
darstellen, fördern und im 
praktischen Alltag testen lassen.
Bürger
Bürger beteiligen, ihnen Technik 
nahebringen und die 
Umsetzbarkeit bzw. 
Wirtschaftlichkeit „smarter 
Technik“ demonstrieren.
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.2015

Die Klimastraße ist ein Teilprojekt der 
Initiative Smart City Cologne
7
 Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.2015
Plattform für Unternehmen
Produkte und Leistungen in der Praxis erproben und verbessern, sowie die Möglichkeit
mit anderen Unternehmen zusammen zu arbeiten.
Umgang mit Energie
Den Bürgern und Unternehmen der Stadt Köln die Aktivitäten und Möglichkeiten im
Umgang mit Energie präsent machen.
Innovation und Öffentlichkeit
Im Fokus stehen technologische Innovation, Einspareffekte, Wirtschaftlichkeit und
eine breite Einbindung der Öffentlichkeit.
Klimaschutz
Aufzeigen von Möglichkeiten zur Erreichung der Klimaschutzziele der Stadt Köln.

Bisherige abgeschlossene Maßnahmen 
(Überblick)
• Energieeffizientes Bezirksrathaus 
• Installation von SmartHome Anwendungen in einem Buchladen
• Installation von SmartHome Anwendungen in 9 Privathaushalten
• LED Straßenbeleuchtung entlang der Klimastraße
• Umrüstung der Geschäftsbeleuchtung durch aktive Ansprache von Geschäftsleuten
• Ladesäulen auf dem Kaufhofparkplatz und Umstellung auf LED Beleuchtung
• Einbau einer Mikro-KWK-Anlage in ein Mehrfamilienhaus
• Integration der Klimastraße bei Stadtführungen in Köln- Nippes
• Überwachungseinheiten zur Netzbelastung und ständigen Stromverbrauchsmessung
• Umrüstung eines Sportplatzes mit Vereinsgebäuden auf LED Beleuchtung
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.20158

Buchladen – Neusser Straße
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.20159
Buchladen
• SmartHome Installation in den Bereichen 
Beleuchtung (Dimmfunktion bei 
Stehlampen und Schaufenstern) und 
Sicherheit (sensorische Türsicherung)
• Komforterhöhung durch Schaltautomatik
• Verbesserung der Energieeffizient
• Steigerung der Ladensicherheit

Bezirksrathaus Nippes
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201510
Bezirksrathaus Nippes
• Abstimmung der Gebäudetechnik mit IT –
Ziel ca. 10% Energieeinsparung
• Einbau LED
• Aufzeigen der Ist-Verbräuche von Strom
• Stromersparnis 2014: € 10.000
• Energiesparmöglichkeiten für Heizung und 
Kühlung aufgezeigt

Straßenbeleuchtung
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201511
Straßenbeleuchtung
• Komplette Straßenbeleuchtung auf der 
Klimastraße wurde durch LED Beleuchtung 
ersetzt
• Verbesserung der Energieeffizienz 
(Einsparungen ca. 45%)
• Höhere Lichtstärke und damit Erhöhung der 
Sicherheit im Straßenverkehr
• Näheres später von Herrn Kleiker
LED

Straßenbeleuchtung- Testfeld
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201512
Straßenbeleuchtung
• Installation eines freien WLAN Zugangs
• Sensoren für
– Ultraschall-Parkraumüberwachung
– Luftfeuchtigkeit und Feinstaub
– Lautstärke
– CO2
WLAN Spot
Sensoren
WLAN-Spot

Privatgebäude
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201513
Privatgebäude
• Demonstration von Smart Home 
Anwendungen in 9 Privathaushalten 
(Heizung)
• Einbau einer wärmegeführten Mikro-KWK 
Anlage in einem Mehrfamilienhaus zur 
effizienten Wärme- und Stromproduktion

Möbelhaus und weitere Gewerbebetriebe
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201514
Möbelhaus, 15 weitere Gewerbebetriebe 
und Straßenbeleuchtung
• Installation LED Beleuchtung
• Einsparung von insgesamt 426.000 kWh 
Strom sowie von 242 Tonnen CO2

E-Ladestationen
gefördert durch (colognE-mobil Phase 2) 
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201515
Kaufhof 
• Durch Projekt „colognE-mobil“
• Installation einer Ladesäule mit zwei 
Lademöglichkeiten für Kunden
• Strom wird von RheinEnergie kostenlos zur 
Verfügung gestellt

Netzstation
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201516
Netzstation
• Stromverbrauchsmessung auf der 
gesamten Klimastraße
• Geplant: Aktuelle Werte auf der 
Klimastraße darstellen

Klimastraße – Neusser Straße
Beispielbeschilderung Buchladen
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201517

Veranstaltungen
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201518
Straßenfest auf der Klimastraße Ausstellung im Bezirksrathaus
Blauer Abend 
Nippes

In Planung
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201519
„Soofas“ – Bank mit PV-Ladestation
• Planung von 2-3 Exemplaren auf der 
Klimastraße
• 30 W PV-Anlage mit 8 Ah Batterie
• 2 wasser- und wetterfeste USB Anschlüsse
• 2,10 m lang 
• Auswertung der Standortmöglichkeiten steht 
bevor
Quelle: soofa.com

In Planung
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201520
Pedelec- Ladestation
• Bau an einer U- und Straßenbahnhaltestelle
• PV-Modul erzeugt Strom zum Laden der 
Pedelecs
• Ca. 80m² PV-Module an U-Bahnstation
• Energiebedarf am Tag 2 kWh
• Ladung von 3 Pedelecs gleichzeitig
• Design durch TH Köln- Institut für Gestaltung

In Planung
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.201521
Pavegen – Stromerzeugende Gehwegplatten
• Aus 100% recyceltem Gummi hergestellt
• Umwandlung kinetischer Energie in Elektrizität
• Speicherung in Batterie oder Abgabe der 
Energie an Umgebung (Licht, Displays) möglich
• Einfache Plug & Play Installation 
• Wireless Data Output
• Ausgetestet bei Olympia in London und Paris 
Marathon – nun Klimastraße in Köln

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201522

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201523
Projekt Klimastraße Köln Nippes für die 
Neusser Straße und umliegendes 
Quartier
• Lichtmanagementsystem 
• LED-Technik
Zielsetzung
• Einsatz eines Lichtmanagemensystems mit 
intelligenten LED-Leuchten 
• Licht- und energieoptimierte Straßenbeleuchtung 
durch bedarfgerechtes Steuern und Überwachen 
von Einzelleuchten bzw. Leuchtengruppen

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201524
Vorteile
• Senkung von Betriebskosten 
• Reduzierung von CO2-Emission und 
Luftverschmutzung
• Anpassung an erforderliche Beleuchtungsniveaus
• Optimiertes Entstör- und Wartungskonzept
Anforderungsprofil
• Offenes System 
• Integration, Erfassen und Abbilden von 
„passiven Leuchten“
• Aussagefähiges Berichtswesen, Fehlerstatistik, 
Verbräuche etc
• Unkomplizierter Support, alles aus einer Hand

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
25
Web Clients
Web Server
Leuchtencontroller

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Technologische Parameter
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201526
• LED-Kofferleuchte, modularer Aufbau, 71 W, 9500lm, bzw. 18,7 W, 
2500 lm, Treiber mit Dali-Schnittstelle
• Drahtlose Kommunikation Leuchte – Managementsystem/Betreiber
• Einfache und automatische Verbindung, Lokalisierung, 
Inbetriebnahme und Datenübertragung der Betriebsmitteldaten
• Keine Parametrierung vor Ort
• Einfache Konfiguration von Schalt- und Dimmzeiten einzelner 
Leuchten oder Leuchtengruppen
• Individuelle Steuerung/ Gruppensteuerung 
• auch über Schaltstellen

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Technologische Parameter
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201527
• Übersichtliche Anzeigen und Visualisierung
 aktueller Status jeder Leuchte
 Betriebsdaten: Leistung, Verbrauch, Lichtstrom, Betriebsdauer
Fehlerdetektion
 Lichtpunktstandorte/Implementierung in einen Beleuchtungsplan

Lichtpläne erstellen Energiemessung
Fehlererkennung & -benachrichtigung
Kartenbasierte Straßennavigation
Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201529

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Neusser Straße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201530
Sanierung einer Beleuchtungsanlage (32 Leuchten, vorher 42) an einer 
Hauptverkehrsstraße mit LED-Leuchten, bestückt mit der Linsentechnologie und einem 
DALI-Vorschaltgerät, gedimmt.

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201531

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201532
Lampenart
(HST/LED)
VVG/EVG
System-
leistung
(Watt)
Lampen-
lichtstrom
(Lumen)
Lichtausbeute
(Lumen/Watt)
Brenn-
dauer
(h)
Energie-
verbrauch 
pro Jahr
(kWh) 
Energie-
einsparung
pro Jahr
(kWh)
Energie-
einsparung
pro Jahr
(%)
VVG 150 194² 17.500 90 4150 805,10 - -
EVG LED 71 9.500 134 4150 294,70 510,40 ~63
² Über die Lebensdauer der Lampe ermittelter Durchschnittswert (150W)
Gesamt-Energiebilanz: vorher 42 Leuchten a 805,10 kWh = 33814,2 kWh
neu 32 Leuchten  a 294,70 kWh =  9430,40 kWh

Beleuchtungsklassen und Schaltzeiten:
LED-EVG - Dali Leistungsreduzierung:
ME 4b ME 5 ME 6 ME 4b
Schaltzeit Ein 23:00 01:00 05:00 Aus
ca. 20 %
100 %
Leistung
70 %
50 %
100 %
60 %
40 %
Lichtstrom
Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201533

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201534

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201535

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201536

Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201537
Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Seitenstraßen - Beispiel Eichstraße

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201538

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201539

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201540
Lampenart
(ll/LED)
VVG/EVG
System-
leistung
(Watt)
Lampen-
lichtstrom
(Lumen)
Lichtausbeute
(Lumen/Watt)
Brenn-
dauer
(h)
Energie-
verbrauch 
pro Jahr
(kWh) 
Energie-
einsparung
pro Jahr
(kWh)
Energie-
einsparung
pro Jahr
(%)
VVG 36 45 3350 74 4150 186,75 - -
EVG LED 18,7 2.500 134 4150 77,61 109,14 ~58
Gesamt-Energiebilanz: vorher 14 Leuchten a 186,75 kWh =  2614,5 kWh
neu 16 Leuchten  a   77,61kWh =  1241,8 kWh

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201541

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201542
Datumszeitraum Diagramm ADaten Diagramm A
01.08.2015 1,267
02.08.2015 1,234
03.08.2015 1,255
04.08.2015 1,272
05.08.2015 1,263
06.08.2015 1,265
07.08.2015 1,318
08.08.2015 1,330
09.08.2015 1,302
10.08.2015 1,460
11.08.2015 1,341
12.08.2015 1,353
13.08.2015 1,973
14.08.2015 1,352
15.08.2015 1,387
16.08.2015 1,471
17.08.2015 1,503
18.08.2015 1,439
19.08.2015 1,407
20.08.2015 1,430
21.08.2015 1,415
22.08.2015 1,402
23.08.2015 1,476
24.08.2015 1,490
25.08.2015 1,542
26.08.2015 1,477
27.08.2015 1,562
28.08.2015 1,506
29.08.2015 1,489
30.08.2015 1,495
31.08.2015 1,531
Gesamt 44,004
Tagesdurchschnitt 1,419
0,000
0,500
1,000
1,500
2,000
2,500
01.08.2015
02.08.2015
03.08.2015
04.08.2015
05.08.2015
06.08.2015
07.08.2015
08.08.2015
09.08.2015
10.08.2015
11.08.2015
12.08.2015
13.08.2015
14.08.2015
15.08.2015
16.08.2015
17.08.2015
18.08.2015
19.08.2015
20.08.2015
21.08.2015
22.08.2015
23.08.2015
24.08.2015
25.08.2015
26.08.2015
27.08.2015
28.08.2015
29.08.2015
30.08.2015
31.08.2015
kWh 
0,000
5,000
10,000
15,000
20,000
25,000
30,000
35,000
40,000
45,000
50,000
Gesamt Tagesdurchschnitt
kWh kWh

Pilotprojekt Lichtmanagement Klimastraße
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201543

Vorteile Lichtmanagement 
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201544
Kommune Betreiber
Hoch
Flexibilität/ Steuerung
Zusätzliche Funktionen
Verbesserung bei Events
Anstrahlung in Lichtmanagement
Konfliktzonen
Zustand der Anlage sichtbar
Bedarfsgerechte Lichtsteuerung
Flexibilität/ Steuerung
Verbesserung des betriebl. Workflow
Pos. Image
Transparenz, was steht wo?
Unterstützung Wartung
Personal/Motivation
Typenvielfalt reduzieren
Kosteneinsparung für Betreiber
Zeitnahe Zustandserfassung
Überwachung
Betreiberverantwortung
Verkehrssicherungspflicht

Hürden Lichtmanagement 
Gerd Kleiker•     Klimastraße    •     24.09.201545
Kommune Betreiber
Hoch
Hoher Invest
Geringer Ertrag
Keine sichtbaren Einsparungen für die Bürger
Aufwand Einführung Software
Welches System? PL/RF/GSM
Lebensdauer Komponenten unklar
Personalqualifikation und -kapazitäten
Fehlender Standard
Doppelte Datenpflege
GIS und Telemanagement
Zus. Kosten für Betreiber
IT-Wartung/Programmieraufwand
Hersteller - AbhängigkeitIT Sicherheit ????
Hacker Angriffe
Macht Überwachung
noch Sinn bei LED?
Nachhaltigkeit

46
Copyright
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RheinEnergie AG
Parkgürtel 24
50823 Köln
Holger Kahl    •     Klimastraße    •     24.09.2015

Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)

4742 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VIII/66/660/1 
 
Vorlagen-Nummer 04.04.2018 
 3977/2017 
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Unterausschuss Digitale Kommunikation und Organisation 11.06.2018 
 
Altglascontainer und Straßenlaternen mit Sensoren-Technik auch in Köln?  
hier: Anfrage der Ratsgruppe BUNT aus der Sitzung des Unterausschusses Digitale 
Kommunikation und Organisation am 27.11.2017, TOP 4.2 
Die Ratsgruppe BUNT bittet um die Beantwortung folgender Fragen: 
 
 
1. „Ist eine Kooperation oder ein Fachaustausch mit Bonn geplant, und wenn nicht: Was spricht 
dagegen?  
 
2. Gab oder gibt es bereits Überlegungen oder Planungen bei den Stadtwerken oder der AWB zu 
ähnlichen Projekten? 
 
3. Könnte in Köln ein ä hnliches Projekt mit der städtischen Tochter NetCologne durchgeführt 
werden? 
 
4. Für die Umgestaltung der Straßenbeleuchtung in Köln auf LED -Technologie sind für den 
Haushalt 2018 eine Million Euro freigegeben worden. Da also Umbauten und Installationen an 
den Beleuchtungsanlagen anstehen, drängt es sich geradezu auf, die Arbeiten mit der Insta l-
lation besagter Sensoren zu verbinden. Was spricht dagegen, Sensoren bei den Umbauten di-
rekt mit zu installieren? 
 
5. Wann kann mit einer Parkplatz-App für Köln gerechnet werden?“ 
 
 
Antwort der Verwaltung zu Frage 1: 
 
Es existiert seit nahezu fünf Jahren ein Arbeitskreis Straßenbeleuchtung unter anderem mit dem 
Thema „SmartCity“, an dem Vertreter anderer Städte unterstützend mitwirken. Neben der Entsendung 
eines Vertreters der Stadt Bonn ist für Köln die RheinEnergie AG ein regelmäßiger Teilnehmer. 
 
 
Antwort der Verwaltung zu den Fragen 2 und 3: 
 
Der als Anlage 1 beigefügte Bericht der RheinEnergie AG stellt einen umfassenden Überblick über 
bereits umgesetzte Maßnahmen in der Klimastraße, Neusser Straße in Nippes dar. Unter Einsatz des 
neuesten LED-Lichtmanagements kann dort jede einzelne Leuchte unabhängig zu den Schaltzeiten 
der Straßenbeleuchtung angesteuert und zu beliebigen Zeiten zu- oder abgeschaltet werden. 
Bei der Umsetzung des Sicherheitskonzeptes hinsichtlich Beleuchtungsoptimierungen kam ebenfalls 
dieses Lichtmanagementsystem zum Einsatz. Diese intelligente Steuerungstechnik ermöglicht dar-
über hinaus, dass auftretende Fehler und deren Ursachen von Leuchten selber an  die RheinEnergie

2 
 
AG gemeldet werden. Zusätzlich ist der Leuchtenmast durch das Anbringen von Modulen für weitere 
Zwecke nutzbar, wie polizeiliche Videoüberwachung oder die Parkplatz App. 
 
Die Firma REMONDIS ist in der Stadt Köln durch die Dualen Systeme mit der Erfassung des Altgla-
ses beauftragt. Die Beauftragung erfolgt über eine Ausschreibung. Im Rahmen der Ausschreibung 
werden in einer Systembeschreibung die Vertragsgebietsvorgaben vorgegeben (Behältersystem, Be-
hälterausstattung usw.). Für die vorliegende und derzeit gültige Ausschreibung sind keine Messsys-
teme für die Sammelbehälter vorgesehen (Grundlage der Leistungsbeschreibung). 
 
Im Rahmen eines Feldversuches wird die Firma REMONDIS an ausgesuchten Altglasbehältern im 
Stadtgebiet Köln einen Versuch durchführen, um Erfahrungen mit dem Einsatz von Volumenmesssys-
temen zu erhalten. Der Versuch wird sich über einige Wochen erstrecken, um ausreichend praxisre-
levante Erkenntnisse zu erhalten. Sobald die Versuchsphase beendet ist, werden die Abfallwirt-
schaftsbetriebe Köln GmbH über die Ergebnisse unterrichtet. 
 
Die Firma NetCologne prüft im Moment das Know-how bezüglich Sensorik/Telemetrie bei der netzsei-
tigen Anbindung der Altglascontainer. 
 
 
Antwort zu Frage 4: 
 
Derzeit befinden sich die Stadt Köln und die RheinEnergie AG im Abstimmungsverfahren zu den zur 
Verfügung gestellten Mitteln in Höhe von einer Million Euro für die LED-Umrüstung für das Haushalts-
jahr 2018. Die Örtlichkeit und die Auswahl von LED-Leuchtenmasten, sowie die Klärung, welche Da-
ten von Sensoren erfasst werden sollen, sind Schwerpunkte der Abstimmungen. Die Verwaltung wird 
den Unterausschuss in einer der nächsten Sitzungen über das Ergebnis informieren. 
 
 
Antwort zu Frage 5: 
 
Die RheinEnergie AG hat am 28.11.2017 der Verwaltung ein Modell zur Detektion von Stellplätzen 
mittels Laternensensor vorgestellt, bei dem Autofahrende mittels App über freie Stellplätze informiert 
werden. Es sind weitere Fachgespräche notwendig, damit sich die Verwaltung eine Meinung bilden 
kann, ob das vorgestellte Modell der RheinEnergie AG für die Stadt Köln von Nutzen ist. Ob und 
wann eine Detektion von Stellplätzen in Köln erfolgen wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht gesagt 
werden. 
 
Anlage 
Präsentation der RheinEnergie AG zu Smart City Cologne - Klimastraße 
 
 
Gez. BG Blome

Beratungsverlauf (1)

11.06.2018 Unterausschuss Digitale Kommunikation und Organisation
TOP 1.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3977/2017
Typ
Beantwortung einer Anfrage (Ausschuss)
Datum
04.04.2018
Erstellt
19.12.2017 08:36