Bürgereingabe gem. § 24 GO "Durchgangsverkehr Trajanstraße und Maternusstraße Neustadt Süd" (AZ.: 02-1600-189/16)
Beschlussvorlage Bezirksvertretung 4249/2016 vom 30.01.2017
Stand: Am 04.05.2017 in der Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) geändert beschlossen.
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Anlage 1 Eingabe
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u = 185 Stadt Köln | Eingang 28, Okt. 2016 Bürgermeister Andreas Hupke Ios Bezirksbürgermeister Innenstadt Stadt Köln - Bezirk Innenstadt - Bezirksrathaus Ludwigstraße 8 { | Sehr geehrter Herr Hupke, wir wenden uns an Sie als Bürgermeister für den Bereich Innenstadt von Köln, weil durch die \ Umgestaltung von Bonner Str., Chlodwigplatz und Ubierring der Durchgangsverkehr stark ins \ Maternusviertel verlagert wird und die Situation für die Anwohner nicht mehr akzeptabel ist. So passieren die Kreuzung Trajanstr. /Maternusstr. an einem gewöhnlichen Werktag immerhin mehr als 4000 Kraftfahrzeuge (nach selbst durchgeführter Verkehrszählung im Sept./2015, | siehe Anlage 1). | Warum soll auch jemand insgesamt 4 Bushaltestellen, 2 Straßenbahnstationen mit vielen Fahrgästen, den oft zugestauten Kreisverteiler am Chlodwigplatz, 2 Ampeln sowie 5 Zebrasteifen passieren, wenn er das angrenzende Wohnviertel in weniger als 3 Minuten ohne diese Behinderungen durchfahren kann: e a % & 2 9, &s sog N nen" on LP N euer og ® 3 7 de = ni rin (8 3 er Uniernge no F | n bie Pa 2 ee | { Maternussin. 22 a . 643 Hr KR 2% $ *& =E / ng jauuod E 5 ", B # "Schleftnweg durch das F 57 “ Maternyusviertel von. "MA $£ Bonner Str./Wallzur 5 = ‚Rheinuferstraße \ oben seite ı von |! Erheblicher Durchgangsverkehr in Trajanstr. und Maternusstr. / Neustadt Süd h 50667 Köln j Köln, 25.10.2016 | [97 — Carl 7 77 In Gegenrichtung: away a seven! [Bye lerne «uhlen 7 i el u) Maternusstr Fu Ndatermusss, ® Schleje weg;Örurch-das u Maternüsviertel von, Rheinuferstraße zur Bonner Str./Wall rn >77 Natürlich passieren auch auf weiteren Routen Fahrzeuge dieses Wohnviertel © OpenStreetMaps Ist es aus stadtplanerischer Sicht beabsichtigt, durch die Gestaltung und Verkehrsführung rund um den Chlodwigplatz sowie durch den Rückbau von Bonner Straße und Übierring den Durchgangsverkehr in die angrenzenden Wohnviertel zu drängen? Die Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h wird von vielen der durchfahrenden Fahrzeuge missachtet. Das gilt vor allem für die gut einsehbaren Teile von Trajanstraße und Maternusstraße. Hier heranwachende Kinder und andere schwächere Verkehrsteilnehmer sind besonders gefährdet. Obendrein sind beide Straßen mit einem verschlissenen Kopfsteinpflaster versehen (siehe Fotos Anlage 2), so dass es zu erheblichen Lärmemissionen kommt, die auch die Nachtruhe der Anwohner nachhaltig beeinträchtigen. Zahlreiche Fahrradfahrer meiden hier die holprige Fahrbahn und weichen auf die schmalen Bürgersteige aus, was wiederum Fußgänger belästigt. So ist es nicht verwunderlich, dass die große Mehrheit der Teilnehmer unserer Unterschriftensammlung, die “Ersetzung des schadhaften Kopfsteinpflasters durch eine entsprechend leisere Asphaltdecke zu ersetzen“ besonders favorisiert. Uns erschließt sich auch nicht, warum gerade diese stark frequentierten Straßen die einzigen im Viertel sind, die noch mit Kopfsteinpflaster versehen sind. Dazu verirren sich immer wieder schwere Lkw ins Viertel (siehe Fotos Anlage 3), obwohl sich die kleinen Straßen kaum für eine Durchfahrt eignen. Warum besteht für dieses Viertel kein Seite 2 von 11 Nachtdurchfahrtvirbot und/oder Anliegerverkehr frei für LKW < 7,5 t, wie es in ähnlichen Kölner Vierteln angewanıtt wird® Wir haben bereits im Mai 2014 das Amt für Straßen und Verkehrstechnik schriftlich auf die oben geschilderten Umstände hingewiesen. Letztendlich hat man uns mitgeteilt die „Maßnahmen (am Chlodwigplatz/Ubierring) haben aber keine Auswirkungen auf den fließenden Verkehr” und das „im angrenzenden Viertel zur Zeit auch keine weiteren verkehrstechnischen Maßnahmen geplant“ sind. Die Bewohner des Viertels, mit denen wir im Rahmen unserer informellen Unterschriftensammlung gesprochen haben (siehe Anlage 4), sehen das nicht so. Bei rund 60 Unterzeichnern haben uns nur 3 angesprochene Mitbürger nicht zugestimmt. Es wäre leicht, noch mehr Unterstützer zu finden. Allerdings sind wir eine berufstätige Familie mit einem Kleinkind und einem Säugling, so dass wir leider nur sehr begrenzt Zeit für diese Aktion hatten. Sollten mehr Unterschriften erforderlich sein, teilen sie uns dies bitte mit. Die Unterzeichner fordern die Stadt Köln hiermit auf: e Die Durchfahrtsgeschwindigkeit von Trajanstr. und Matemusstr. durch bauliche Maßnahmen (Verbreiterung der Bürgersteige, Engstellen, Verkehrskontrollen etc.) zu reduzieren, so dass zumindest die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h eingehalten wird. «e Das schadhafte Kopfsteinpflaster durch eine entsprechend leisere Asphaltdecke zu ersetzen, damit eine erträgliche Nachtruhe gewährleistet wird. « Die Verkehrsmenge des ortstremden Durchgangsverkehrs auf ein angemessenes Maß zu reduzieren. Weitergehend möchten wir anregen, das Verkehrskonzept für das Maternusviertel entsprechend dem Modell der Clever Str., Neustadt-Nord umzugestalten, da Lage und Verkehrssituation vergleichbar sind. | | | | — Ergänzende Betrachtung, /usblick Nach dem Motto „wer sich beschwert, der soll doch sagen wie es besser geht” haben wir uns Gedanken darüber gemacht, was wir selber an der Verkehrsführung ändern würden, damit sich die Situation verbessert. Vielleicht hat uns dabei auch die spürbare Resignation der Unterzeichner und betroffenen Mitbürger zusätzlich motiviert. Die geplante Park Stadt Süd, der vollumfängliche Betrieb der Nord Süd Bahn mit häufiger Querung der Rheinuferstraße und der leider immer noch zunehmende motorisierte Individualverkehr wird den ortsfremden Durchgangsverkehr im Viertel weiter anwachsen lassen. So sind wir letztendlich der Meinung, dass man die aktuel! bestehende freie Durchfahrt letztendlich eingrenzen muss. Wir haben dazu einen verhältnismäßig kostengünstigen Vorschlag für die Verkehrsführung, der Liefer- und Anwohnerverkehr ermöglicht und die Sicherheit für Kinder, Fußgänger und Radfahrer erheblich verbessert. Dabei wird das Viertel in zwei etwa gleich große Teile getrennt. Die Zufahrt ist für beide Teile über mehrere Straßen möglich, attraktive „Abkürzungen“ für den Durchgangsverkehr gibt es fast keine mehr. Der unten gezeigte Plan zeigt die Position der hier vorgeschlagenen Absperrungen bestimmter Straßenabschnitte z. B. durch günstige Poller. | I I | | | | | | | | | i | I } | | | } 1 | | | | 1 = ı7 ne x m N =8 cr R = BD X ag er gberring - eo em r \ be 8” CR F Köln ! = \ Be 5 = F L 8 z S " L \ e Maternusstr. k Fu E Ü B 2 Er \ Es en \ z “ \ 5 r ® Et Ä 8 } H \ a E = ar K> ge chen > H 3 S \ 8 S ech MU, = 62 Der är 8 5 er a % . s 5 a \gedast 8 o W 8 3 ® A . % 2 Er Er ER. S% = | 01 N st Instermud: RS % | I RX ge, | j ‚» | _ a Br E | " 5 | 8 Al | = eburger yyalız % | © = 6. . Seite 4 von II — — Seite 5 von ]1 —— Für weitere Informationen und Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung, über jedwede Rückmeldung sind wir dankbar. Mit freundlichen Grüßen AU \l s Wolfgang Kluthe Ina Brinkers eu Anlage 1 - Selbst durchgeführte Verkehrszählung _— m — nn Bu nn — | Verkehrsmenge Maternusstr. 15.9.2015 | 200 a 180 _ - | an 140 +— = | ‚ 120 100 — - 830 | 60 - 1 40 n lila 28223388 388388888898 9998 8888838858: BFSRSAESEÄSSNR rn rn — san _ em | Verkehrsmenge Trajanstr. 16.9.2015 200 160 19:00 8 = 06:00 7% 8 09:00 ® © - m [ o 8 3:3 3 383 38 58 00:00 Ten 01:00 me | | 04:00 mau | | 05:00 uf | RETTET TERN | 5 | | | | 11:00 Hmmm | | 12:00 mE 13:00 Kemer ll... | 14:00 m | 1500 mn | 16:00 Mm | | 17:00 AemmEEEn | 18:00 mem —— 21:00 u | | 22:00 Bam 23:00 Mamma = & Verkehrsmenge Trajanstr. am 16. 9.2015, Gesamtmenge 1280 Kraftfahrzeuge. pro 5 Tag 02:00 m Für die Kreuzung Trajanstr./Maternusstr. ergeben sich zusammen ca. 4100 Fahrzeuge pro Tag. Seite 6 von ] I — Anlage 2 — Zustand Kopfsteinpflaster — Kopfsteinpflaster Maternusstraße Anlage 2 — Zustand Kopfsteinpflaster zn Kopfsteinpflaster Maternusstraße Kopfsteinpflaster Trajanstraße Am 24.10.2016 gegen 22:00 Uhr hat sich der unten gezeigte LKW von der Teutoburger Str. kommend am Eierplätzchen „festgefahren”. Erst nach vielem Rangieren konnte der LKW, eine gute halbe Stunde später, das Viertel über die Mainzer Straße verlassen. Seite 10 von 11 — Anlage 3 - Schwere LKW im Viertel —— -
Beschlussvorlage Bezirksvertretung
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02/02-1 Vorlagen-Nummer 4249/2016 Freigabedatum Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Bürgereingabe gem. § 24 GO "Durchgangsverkehr Trajanstraße und Maternusstraße Neustadt Süd" (AZ.: 02-1600-189/16) Beschlussorgan Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) Gremium Datum Beschluss: Die Bezirksvertretung Innenstadt dankt dem Petenten für die Eingabe und spricht sich für die Durch- führung von Verkehrsuntersuchungen zur Ermittlung des Durchgangsverkehrs, der Fahrgeschwindig- keiten und LKW-Fahrten in der Neustadt-Süd aus. Alternative: Die Bezirksvertretung Innenstadt dankt dem Petenten für die Eingabe und spricht sich jedoch gegen die Durchführung von Verkehrsuntersuchungen zur Ermittlung des Durchgangsverkehrs, der Fahrge- schwindigkeiten und LKW-Fahrten in der Neustadt-Süd aus. Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 09.02.2017 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung: Der Petent beantragt, verkehrliche Veränderungen betreffend der Reduzierung der Fahrgeschwindig- keiten und des Durchgangsverkehrs, Straßengeneralsanierung, LKW-Führung sowie Erstellung eines Verkehrskonzeptes in Neustadt-Süd (vgl. Anlage 1). Stellungnahme der Verwaltung: Die in der Eingabe angesprochenen verkehrlichen Aufforderungen betreffend der Reduzierung der Fahrgeschwindigkeiten und des Durchgangsverkehrs, Straßengeneralsanierung, LKW-Führung sowie Erstellung eines Verkehrskonzeptes in der Neustadt-Süd sind sehr umfangreich und komplex. Für die Prüfung der Vorschläge sowie deren Auswirkungen auf das innere und äußere Straßennetz ist die Durchführung von umfangreichen Verkehrsuntersuchungen unabdingbar. Diese können von der Verwaltung im Auftrag von den politischen Gremien im Arbeitsprogramm entsprechend aufge- nommen werden. In Abhängigkeit von den Ergebnissen können dann auf der Grundlage der politischen Beratung weite- re planerische Schritte vorgenommen werden. Da bisher zu der in der Bürgereingabe beschriebenen Problematik keine politischen Beschlüsse vor- liegen, empfiehlt die Verwaltung zunächst einen Beschluss zur Durchführung der Verkehrsuntersu- chung bezüglich des Durchgangsverkehrs in der Neustadt-Süd einzuleiten. Anlagen
Beratungsverlauf
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