AN/0969/2021
Gender Budgeting
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Gem. Anfrage nach § 4 (Grüne)
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Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Kölner Rat CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln Volt-Fraktion An die Vorsitzende des Ausschusses Ausschuss für Gleichstellung von Frauen und Männern Frau Theresa de Bellis-Olinger Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Eingang beim Amt der Oberbürgermeisterin: 28.04.2021 AN/0969/2021 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Ausschuss für die Gleichstellung von Frauen und Männern 28.05.2021 Gender Budgeting Sehr geehrter Frau Vorsitzende, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die Stadt Köln hat am Köln hat am 08. August 2011 die „Europäische Charta der Gleichstel- lung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene“ unterzeichnet und sich damit auf 6 Grundsätze des eigenen Handelns verpflichtet, darunter „5. Die Einbeziehung der Ge- schlechterperspektive in alle Aktivitäten von Lokal- und Regionalregierungen ist für die För- derung der Gleichstellung von Frauen und Männern erforderlich. Die Geschlechterperspekti- ve muss in der Gestaltung von Politiken, Methoden und Instrumenten berücksichtigt werden, die das tägliche Leben der Bevölkerung beeinflussen, etwa durch den Einsatz von Gender Mainstreaming und Gender Budgeting . Zu diesem Zweck müssen die Erfahrungen von Frauen auf lokaler Ebene unter Einbeziehung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen analy- siert und berücksichtigt werden.“ Gender Budgeting wird an dieser Stelle wie folgt definiert: „Gender Budgeting ist eine An- wendung von Gender Mainstreaming im Haushaltsverfahren. Es ist eine geschlechterspezifi- sche Bewertung der Haushaltspolitik, d.h. die Einbeziehung der Geschlechterperspektive in alle Ebenen des Haushaltsverfahrens und die Umstrukturierung der Ausgaben und Einnah- - 2 - men mit Blick auf die Förderung der Geschlechtergleichstellung“ (https://www.ccre.org/docs/charte_egalite_de.pdf S. 6 f.). Entsprechend zustimmend war die Stellungnahme der Verwaltung zum Vorschlag im Bür- gerhaushalt 2011 ‚Sparen ja, aber gerecht‘. Im Sachstandseintrag von 07/2017 steht: „Derzeit finden verwaltungsinterne Abstimmungen zum Thema "Gender Budgeting" für das Haushaltsjahr 2019 statt.“ (https://buergerhaushalt.stadt-koeln.de/sachstaende/node/9838) Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung: 1. Wie stellt die Stadt Köln sicher, dass die Geschlechterperspektive im Haushalt so be- rücksichtigt wird, dass Ungleichheiten und veralteten Rollenbildern entgegengewirkt wird? 2. Welche Verwaltungsroutinen und -vorgaben gibt es dafür in Köln? 3. In welchen Fachbereichen sieht die Verwaltung in Köln den dringlichsten Bedarf für die Berücksichtigung der Geschlechtergleichstellung im Haushalt, etwa durch Definition von Zielen und Kennzahlen? Mit freundlichen Grüßen gez. Lino Hammer gez. Niklas Kienitz GRÜNE-Fraktionsgeschäftsführer CDU-Fraktionsgeschäftsführer gez. Lucas Sickmöller Volt-Fraktionsgeschäftsführer
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0969/2021
- Typ
- Gem. Anfrage nach § 4 (Grüne)
- Datum
- 05.05.2021
- Erstellt
- 28.04.2021 11:57