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0435/2017

Ergebnisprotokoll der 10. Sitzung des Kunstbeirates in der Wahlperiode 2014/2020 am 26.1.2017

Mitteilung Ausschuss 20.02.2017

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Nächste Beratung: Ausschuss Kunst und Kultur, Sitzung am 21.03.2017, TOP 8.4

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage_Ergebnisprototkoll Kunstbeirat Sitzung 10_2017-1-26

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

592 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VII/VII/2 
 
Vorlagen-Nummer  20.02.2017 
 0435/2017 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 16.03.2017 
Ausschuss Kunst und Kultur 21.03.2017 
 
Ergebnisprotokoll der 10. Sitzung des Kunstbeirates in der Wahlperiode 2014/2020 am 
26.1.2017 
Die Verwaltung gibt dem Ausschuss Kunst und Kultur und der Bezirksvertretung Innenstadt das Er-
gebnisprotokoll der 10. Sitzung des Kunstbeirats in der Wahlperiode 2014/2020, die am 26.1.2017 
stattfand, zur Kenntnis.  
 
 
 
Anlage 
 
 
 
gez. Laugwitz-Aulbach

Anlage_Ergebnisprototkoll Kunstbeirat Sitzung 10_2017-1-26

17438 Zeichen

Geschäftsführung  
Kunstbeirat 
Frau Rönn 
Telefon:  (0221) 221-23146 
Fax:  (0221) 221-24141 
E-Mail:  brigitte.roenn@stadt-koeln.de 
Datum: 08.02.2017 
Niederschrift 
über die 10. Sitzung des Kunstbeirates in der Wahlperiode 2014/2020 am 
Donnerstag, dem 26.01.2017, 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr, Rathaus Spanischer Bau, 
Theodor-Heuss-Saal, Raum-Nr. A 119 
Anwesend waren: 
Vorsitzender 
Herr Kay von Keitz  
Sachkundige Bürger 
Frau Stefanie Klingemann  
Herr Prof. Oliver Kruse  
Frau Ute Piroeth  
Herr Claus Richter stellvertr. Vorsitzender  
Herr Dr. Gottfried Stracke  
Vertreter der Fraktionen 
Frau Anke Brunn SPD  
Frau Maren Friedlaender FDP  
Frau Friederike van Duiven Bündnis 90/die Grünen  
Mitglieder der Bezirksvertretung 
Herr Wolfgang Micheel-Fischer BV Innenstadt, CDU 
Gäste 
Herr Jürgen Minkus Vorsitzender des Gestaltungsbeirats  
Verwaltung 
Frau Susanne Laugwitz-Aulbach Beigeordnete Kunst und Kultur  
Frau Dr. Marion Grams-Thieme Stadtkonservator, Amt für Denkmalschutz und  
Denkmalpflege  
Frau Rita Kersting Museum Ludwig  
Herr Michael Lohaus Dezernat für Kunst und Kultur

Niederschrift über die 10. Sitzung des Kunstbeirates am 26.01.2017 
 - 2 - 
Frau Nadine Müseler Kulturamt  
Schriftführerin 
Frau Brigitte Rönn Dezernat für Kunst und Kultur  
 
Entschuldigt fehlen: 
Sachkundige Bürger 
Herr Lutz Fritsch  
Herr Dr. Johannes Stahl  
Vertreter der Fraktionen 
Frau Gisela Stahlhofen DIE LINKE  
Frau Freifrau Jeane von Oppenheim CDU  
Verwaltung 
Herr Franz-Josef Höing Beigeordneter Stadtentwicklung, Planen und Bauen

Niederschrift über die 10. Sitzung des Kunstbeirates am 26.01.2017 
 - 3 - 
Tagesordnung 
Nichtöffentlich 
Begrüßung und Tagesordnung 
1 Genehmigung des Ergebnisprotokolls der letzten Sitzung 
1.1 Genehmigung des Ergebnisprotokolls der 9. Sitzung des Kunstbeirats vom 
3.11.2016 
2 Präsentationen 
3 Beschlussvorlagen 
3.1 Schenkungsannahme für das Werk "Einsturzstelle" (Hinweisschild) des Künst-
lers Mischa Kuball 
3240/2016 
3.2 Durchführung des Kunstprojektes "Casa Utopia" von HA Schult auf dem Ge-
lände der Deutzer Werft (nördlicher Bereich zwischen Deutzer Brücke und 
Rheinboulevard) vom 01.09. bis 20.09.2017 
0158/2017 
 
3.3 Projekt Hope, HA Schult 
 
 
4 Mitteilungen 
 
4.1 Projekt Raderthaler Brache, Tanja Goethe, Bericht Frau Müseler 
 
4.2 Projekt Kinderheim Sülz, Bericht des Vorsitzenden 
 
4.3 Würfelbrunnen, Heribert Calleen, Bericht Frau Dr. Grams-Thieme 
 
4.4 Gestaltung des Holzbauzauns an der Baustelle Eifelwall 
 
4.5 Projektvorhaben Installation an der Fassade Kunsthaus Lempertz, Oreyzi

Niederschrift über die 10. Sitzung des Kunstbeirates am 26.01.2017 
 - 4 - 
5 Sachstände 
 
5.1 StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 
 
5.1.1 Bericht des Vorsitzenden  
 
5.2 Sparda Kunstpreis NRW für Köln, "Obelisk of Tutankhamun“, Rita McBride 
5.3 Restaurierung Große Huldigung an das technische Zeitalter, Arnaldo Pomo-
doro 
5.4 Yitzhak-Rabin-Platz 
6 Verschiedenes 
6.1 Budget Kunstbeirat 2017 
6.2 Termine des Kunstbeirates 2017

Niederschrift über die 10. Sitzung des Kunstbeirates am 26.01.2017 
 - 5 - 
 Begrüßung und Tagesordnung 
Der Vorsitzende Herr von Keitz begrüßt die Mitglieder. 
1 Genehmigung des Ergebnisprotokolls der letzten Sitzung 
1.1 Genehmigung des Ergebnisprotokolls der 9. Sitzung des Kunstbeirats 
vom 3.11.2016 
 
Das Ergebnisprotokoll wird genehmigt. 
2 Präsentationen 
3 Beschlussvorlagen 
3.1 Schenkungsannahme für das Werk "Einsturzstelle" (Hinweisschild) des 
Künstlers Mischa Kuball 
3240/2016 
Der Kunstbeirat begrüßt die Annahme der Schenkung des Werks „Einsturzstelle“ des 
Künstlers Mischa Kuball durch den Rat der Stadt Köln und macht angesichts der  
aktuellen Presseberichterstattung deutlich, dass das Schild die offiziellen Hinweisge-
ber auf Sehenswürdigkeiten entlang der Autobahnen ironisierend zitiert, um den kata-
strophalen Einsturz des Historischen Archivs an diesem Ort mit seiner noch immer 
nicht abgeschlossenen Aufklärung im allgemeinen Bewusstsein zu halten. 
Einstimmig beschlossen. 
3.2 Durchführung des Kunstprojektes "Casa Colonia" von HA Schult auf 
dem Gelände der Deutzer Werft (nördlicher Bereich zw. Deutzer Brücke 
und Rheinboulevard) im September 2017 
0158/2017 
Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass der Titel der Beschlussvorlage 0158/2017 
nicht „Casa Colonia“, sondern „Casa Utopia“ heißen muss, das Amt bittet das Verse-
hen zu entschuldigen.  
Herr HA Schult erläutert sein Projektvorhaben und steht für Fragen der Kunstbeirats-
mitglieder zur Verfügung. 
Stellungnahme des Kunstbeirates 
Für den Kunstbeirat der Stadt Köln bestand in dieser Sache dringender Beratungsbe-
darf, weil sämtliche Aktionen, die Herr Schult in der Vergangenheit im öffentlichen 
Raum durchgeführt hat, zwar öffentlichkeitswirksam, künstlerisch jedoch höchst um-
stritten waren und es bis heute sind (siehe bspw. „Flügelauto“). Darüber hinaus sind 
seine Installationen grundsätzlich vom Risiko begleitet, dass eine Umwandlung von 
temporär in dauerhaft betrieben wird (siehe Beispiele auf dem Kölner Stadtmuseum 
und der DEVK Versicherung).

Niederschrift über die 10. Sitzung des Kunstbeirates am 26.01.2017 
 - 6 - 
Allgemein wird festgehalten, dass die Arbeiten von Herrn Schult seit den 1970er Jah-
ren für die Kunstwelt eine immer geringere Bedeutung haben, es ihm durch seine er-
folgreiche Sponsorenakquise allerdings gelungen ist, trotzdem für mediale Aufmerk-
sam zu sorgen. Dabei haben sich oftmals seine künstlerischen Unternehmungen mit 
den werblichen Interessen seiner Sponsoren vermischt. Insofern ist auch sein weltwei-
tes Auftreten nicht etwa der internationalen Reputation seiner Werke, sondern den 
finanziellen Möglichkeiten seiner Sponsoren geschuldet. 
Das Projekt „Casa Utopia“ folgt ästhetisch-inhaltlich den bisherigen Prinzipien, die 
Herr Schult bei seinen Arbeiten anwendet: Es ist die kampagnenartige Illustration 
recht einfacher Gedanken und lässt die Vielschichtigkeit vergleichbarer künstlerischer 
Projekte vermissen. Bezeichnend ist die Auswahl der Orte, die lediglich die Beziehung 
zu Postkartenmotiven sucht und beim aktuellen Fall ohnedies im Entwurf bewusst 
schwammig dargestellt wird.  
Dass damit auch positive soziale Botschaften verbunden sind und Einnahmen, die 
durch diese Aktion generiert werden können, letztendlich einem guten Zweck zu Gute 
kommen, ist ein Argument fürs Marketing, nicht jedoch für den künstlerischen Wert. 
Besonders problematisch ist aus Sicht des Kunstbeirats, wenn künstlerische Aktionen 
im öffentlichen Raum wie diese, durch ihre mediale Präsenz (die Herr Schult ja in be-
sonderem Maße anstrebt) eine repräsentative Außenwirkung für die Kunststadt Köln 
erlangen. Auch wenn der Ruf Kölns seit den 1980er Jahren immer wieder gelitten hat, 
kann man feststellen, dass er sich mittlerweile in der Kunstwelt und in der breiten 
Wahrnehmung wieder enorm verbessert hat. Dass die Kunstmetropole Köln, die Hei-
mat von hunderten international geschätzter Künstlerinnen und Künstlern ist, ausge-
rechnet durch eine solche Aktion weithin öffentlich wahrgenommen wird, kann einen 
erneuten Rückschlag für das Ansehen der Stadt bedeuten. Zu sehr würden in ohnehin 
schwierigen Zeiten für die Künste mal wieder die Köln-Klischees von Provinzialität und 
Plattitüde bedient. 
Beschluss: 
Der Ausschuss Kunst und Kultur empfiehlt der Bezirksvertretung Innenstadt die Zur-
verfügungstellung des Teilbereiches der Deutzer Werft im September 2017 zur Durch-
führung des Kunstprojektes „Casa Utopia“ vom Verein „Kunst hilft geben für Arme und 
Wohnungslose in Köln e. V.“ gemeinsam mit Herrn HA Schult. 
Einstimmig abgelehnt. 
3.3 Projekt Hope, HA Schult 
 
Herr HA Schult erläutert sein Projektvorhaben und steht für Fragen der Kunstbeirats-
mitglieder zur Verfügung. 
Der Kunstbeirat ist sich darüber einig, dass das Projekt hope von HA Schult als Kunst 
am Bau einzuordnen ist. Der Bebauungsplan sieht an der vorgestellten Position keine 
Kunst am Bau vor, das Stadtplanungsamt bittet den Kunstbeirat daher um ein Votum. 
Vor dem Hintergrund der Diskussion um den Standort, empfiehlt der Kunstbeirat eine 
Neupositionierung des Kunstwerks an den vom Künstler alternativ in Betracht gezo-
genen Bereich, eingerückt im Eingangsbereich des Neubaus mit einer ausreichenden 
Distanz zum Baudenkmal (siehe auch Anlage). 
Beschlossen bei einer Enthaltung ohne Gegenstimme.

Niederschrift über die 10. Sitzung des Kunstbeirates am 26.01.2017 
 - 7 - 
4 Mitteilungen 
4.1 Projekt Raderthaler Brache, Tanja Goethe, Bericht Frau Müseler 
 
Frau Müseler berichtet vom Projektvorhaben der Künstlerin Tanja Goethe in der zwei-
ten Jahreshälfte in der Raderthaler Brache, das vom Amt für Landschaftspflege und 
Grünflächen genehmigt ist und für das ein Projektantrag zur Förderung beim Kultur-
amt vorliegt. Mit drei Kölner und zwei Düsseldorfer Künstlern möchte Frau Goethe in 
der Raderthaler Brache, einem Überbleibsel „ungelenkter Natur“ in der Nähe des Vor-
gebirgsparks, auf künstlerischer Motivsuche gehen. Die bildnerischen Konzepte mün-
den nicht in eine Ausstellung, sondern werden in das Medium eines Faltblattes A5 
überführt. Begleitend wird es verschiedene Vermittlungsformate geben. 
Der Kunstbeirat nimmt die mündliche Mitteilung zur Kenntnis. 
4.2 Projekt Kinderheim Sülz, Bericht des Vorsitzenden 
 
Herr von Keitz berichtet, dass der vor drei Jahren gegründeten Förderverein Erinne-
rungsorte Kinderheim Köln-Sülz e.V. zur Erinnerung an das ehemalige Kinderheim in 
Köln-Sülz einen künstlerischen Wettbewerb durchgeführt hat, bei dem sie von ihm als 
Vorsitzenden des Kunstbeirats beraten wurden. Als Wettbewerbssieger kürte die Jury 
Osa – office for subversive architecture. Die Finanzierung für die Realisierung ist noch 
nicht abschließend gesichert, eine erste Förderzusage liegt aber vor. Zum 100jährigen 
Bestehen des Kinderheims am 8.5.2017 sollen erste Ergebnisse präsentiert werden.  
Informationen zum Verein und zum Wettbewerb sind zu finden unter: 
http://www.kinderheim-koeln-suelz.de/ 
Der Kunstbeirat nimmt die mündliche Mitteilung zur Kenntnis und lädt osa zur nächs-
ten Sitzung ein, ihr Projektvorhaben zu präsentieren. 
4.3 Würfelbrunnen, Heribert Calleen, Bericht Frau Dr. Grams-Thieme 
 
Frau Dr. Grams-Thieme berichtet, dass der sogenannte Würfelbrunnen am Rudolf-
platz von Heribert Calleen, der sich im Sondervermögen der Gebäudewirtschaft befin-
det, zwischenzeitlich unter professioneller Begleitung von Restauratoren im Auftrag 
der Gebäudewirtschaft abgebaut und im Fort X am Neußer Wall eingelagert wurde. 
Ein neuer Standort muss nach den dortigen Baumaßnahmen in Abstimmung mit dem 
Kunstbeirat gesucht werden. 
Der Kunstbeirat nimmt die mündliche Mitteilung zur Kenntnis. 
4.4 Gestaltung des Holzbauzauns an der Baustelle Eifelwall 
 
Herr Lohaus berichtet, dass zwei Bereiche am Neubau des Historischen Archivs am 
Eifellwall gestaltet werden sollen: die Mauer an der Luxemburger Straße mit 10  
Bannern im Grüngürtel und ein Holzzaun an der Baustelle Eifelwall, für dessen  
Gestaltung drei Gymnasien, die betroffen bzw. in der Umgebung liegen, gebeten wer-
den, sich mit den Inhalten des Historischen Archivs auseinanderzusetzen, es sollen 
hierbei 50 Elemente direkt auf den Holzzaun oder auf Folie gebracht werden. Zeithori-

Niederschrift über die 10. Sitzung des Kunstbeirates am 26.01.2017 
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zont: vor den Sommerferien, federführende Ämter sind die Gebäudewirtschaft und das 
Historisches Archiv. 
Der Kunstbeirat nimmt die mündliche Mitteilung zur Kenntnis. 
4.5 Projektvorhaben Installation an der Fassade Kunsthaus Lempertz, 
Oreyzi 
 
Herr Lohaus informiert, dass der Künstler Oreyzi Mitte März für 54 Tage an der  
Fassade des Kunsthauses Lempertz am Neumarkt eine Installation machen möchte, 
die wie ein Adventskalender wechselnd sich von Fenster zu Fenster von Buchstabe 
zu Buchstabe zu dem Satz „Überwindung von Raum- und Zeitfixierung“ aufbaut und 
wieder auflöst. 
Zum Wunsch von Herrn Oreyzi, ein Votum des Kunstbeirats zu erhalten, sind sich die 
Mitglieder des Kunstbeirats einig, dass der Kunstbeirat als ehrenamtliches Gremium 
keine Empfehlungen für Projekte, die nicht im öffentlichen Raum stattfinden, abgeben 
kann, da ihn die Fülle an Anfragen, die eine vertiefte Prüfung nach sich ziehen wür-
den, in vier Sitzungen pro Jahr nicht bewältigen könnte. Hier müssten die Anfragen-
den der Fairness halber dann auch gleich behandelt werden. 
Das Kulturamt prüft die Anfragen und stellt ggf. einen Letter of Intent aus, mit dem die 
Künstler auf Sponsorensuche gehen können.  
5 Sachstände 
5.1 StadtLabor für Kunst im öffentlichen Raum 2016/2017 
5.1.1 Bericht des Vorsitzenden 
 
Herr von Keitz berichtet über das neue Verfahren, auf das sich der Kunstbeirat zur 
Findung eines Teams verständigt hat und erläutert, dass drei Teams für das  
StadtLabor 2016/2017 ausgewählt wurden. Die Mitglieder haben umfangreiche Unter-
lagen mit der Einladung erhalten, um sich im Detail über den Wettbewerb des  
StadtLabors 2016/2017 zu informieren. Als Kommunikatorin für das aktuelle  
StadtLabor konnte zwischenzeitlich Frau Dr. Jutta Voorhoeve gewonnen werden, ein 
Vertrag wurde geschlossen, ihre Arbeit hat sie aufgenommen. Sie wird sich in der 
nächsten Sitzung des Kunstbeirats vorstellen. 
Am 3.2. ab 10 Uhr findet der Auftakt mit den Teams, Vertretern des Kunstbeirats so-
wie des Dezernats für Stadtentwicklung, Planen und Bauen und des Kulturdezernates 
statt. Treffpunkt: Elisabeth-Treskow-Platz/Südstadt. Vorgesehen sind ein Ortstermin/ 
Rundgang über die Ringe mit einigen Haltepunkten, gemeinsames Mittagessen und 
ein Gespräch für Fragen der Teams im Kulturdezernat. Bitte bei Frau Rönn anmelden, 
wer teilnehmen möchte. 
Frau Rönn informiert, dass der Inhalt der Unterlagen nicht öffentlich ist, solange das 
Pressegespräch der Beigeordneten und des Vorsitzenden des Kunstbeirates am 6.2. 
nicht stattgefunden hat, in dem die Teams vorgestellt werden. 
Der Kunstbeirat nimmt den Sachstand zur Kenntnis und begrüßt das Projekt und die 
Fortschritte ausdrücklich.

Niederschrift über die 10. Sitzung des Kunstbeirates am 26.01.2017 
 - 9 - 
5.2 Sparda Kunstpreis NRW für Köln, "Obelisk of Tutankhamun“, Rita 
McBride 
 
Herr Lohaus informiert, dass nach zunächst erfolgloser Ausschreibung nun das Start-
gespräch mit der Baufirma, die mit der Erstellung des Fundaments vom Fachamt be-
auftragt werden konnte, zwischenzeitlich stattgefunden hat. Der Bauzeitenplan/  
Terminplan wird in der 6. KW von ihr eingereicht. In Kürze wird dann in einer großen 
gemeinsamen Runde mit dem Büro der Künstlerin, dem Statiker, der Stiftung Sparda-
Bank, dem Kulturdezernat, dem Museum Ludwig und den technischen Fachämtern 
der finale Zeit-Maßnahmenplan abgestimmt. Es folgt eine Mitteilung der politischen 
Gremien und eine Einladung der Presse zur Aufstellung des Kunstwerks. 
Der Kunstbeirat nimmt den Sachstand zur Kenntnis. 
5.3 Restaurierung Große Huldigung an das technische Zeitalter, Arnaldo 
Pomodoro 
 
Das an der VHS befindliche Kunstwerk von Arnaldo Pomodoro aus den Jahren 1961-
1964, welches sich im Sondervermögen der Gebäudewirtschaft befindet, wird zurzeit 
restauriert. Zur Uraufführung des Auftragswerks von Gregor Mayrhofer über das 
Kunstwerk am 10.1.2017 in der Philharmonie – und vorangegangener Veranstaltung 
„Blickwechsel“ der Philharmonie mit dem Kölnischen Kunstverein -– wurde die Schutz-
folie – nach Vermittlung durch das Kulturdezernat – von der Gebäudewirtschaft abge-
hängt und das Kunstwerk zwei Tage gesondert beleuchtet, was großen Anklang fand. 
Auf den Planen des errichteten Bauzauns wurde über das Kunstwerk und die anste-
hende Restaurierung informiert. 
Das außergewöhnliche Projekt, Auftragswerke über öffentliche Kunstwerke zu verge-
ben, knüpft an das in Salzburg entstandene Projekt an. Ziel war, bildende Kunst im 
öffentlichen Raum stärker als bisher in der traditionsreichen Musikstadt zu verankern. 
Es wurde im Kunstbeirat bereits darüber berichtet. 
Der Kunstbeirat nimmt den Sachstand zur Kenntnis. 
5.4 Yitzhak-Rabin-Platz 
 
Der Vorsitzende berichtet, dass zwei Künstlergruppen und ein Landschaftsarchitekt 
(Osa, Lebalto, Konsortium) zwischenzeitlich beauftragt wurden, ein temporäres 
Kunstkonzept für den Yitzhak-Rabin-Platz zu entwerfen. Das Rückfragekolloquium mit 
Ortstermin hat bereits stattgefunden. Die Jurysitzung findet am 28.3.2017 statt. 
Der Kunstbeirat nimmt den Sachstand zur Kenntnis. 
6 Verschiedenes 
6.1 Budget Kunstbeirat 2017 
 
Der Kunstbeirat beschließt einstimmig, einen Teil seines Budgets 2017, Ansatz 7.897 
Euro, im Rahmen des Auftakts des StadtLabors 2016/2017 mit den Teams am 
3.2.2017 für die Einladung zum Mittagessen (für ca. 20 Personen) aufzuwenden.

Niederschrift über die 10. Sitzung des Kunstbeirates am 26.01.2017 
 - 10 - 
6.2 Termine des Kunstbeirates 2017 
 
In Absprache mit dem Vorsitzenden Herrn von Keitz und der Beigeordneten Laugwitz-
Aulbach wurde ein weiterer Termin für eine Sitzung des Kunstbeirates festgelegt: 
Donnerstag, 6.4.2017, 14 bis 16 Uhr im Theodor-Heuss-Saal, A119, im Rathaus  
Spanischer Bau. Es besteht Beratungsbedarf für das StadtLabor und diverse Projekt-
anträge, da sonst der Zeitabstand zur nächsten ordentlichen Sitzung im Juni 2017 zu 
groß gewesen wäre. 
Die Liste mit den aktualisierten Terminen der Kunstbeiratssitzungen für das Jahr 2017 
wurde als Tischvorlage vorgelegt. 
 
 
gez. Kay von Keitz 
(Vorsitzender des Kunstbeirates)

Beratungsverlauf (2)

16.03.2017 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 11.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
21.03.2017 Ausschuss Kunst und Kultur
TOP 8.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
0435/2017
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
20.02.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27