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AN/0402/2018

Ergänzungsantrag Busbeschleunigung Dürener Straße

Antrag nach § 3 der GeschO des Rates 12.03.2018

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 3 (Lindenthal), Sitzung am 12.03.2018

Ergänzungsantrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

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Ergänzungsantrag Fraktion Bündnis 90/Die Grünen

5303 Zeichen

Köln, den 10.03.2018 
Frau Bezirksbürgermeisterin 
Helga Blömer-Frerker 
 
Frau Oberbürgermeisterin  
Henriette Reker 
 
Ergänzungsantrag Busbeschleunigung Dürener Straße .   
 
Sehr geehrte Frau Blömer-Frerker, 
sehr geehrte Frau Reker,   
 
Wir bitten Sie folgenden Ergänzungsantrag zu Tagesordnung  9.2.1  
der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal zu setzen: 
 
Die Bezirksvertretung Lindenthal fordert die Verwaltung auf zu prüfen, ob dieses 
Teilstück der Dürener Straße als INNERORTS-Teilstück geplant werden kann.  
 
Begründung:  Zeitgewinn, da kein Planfeststellungsverfahren  
                       Andere Fahrbahnbreitensind möglich, die den Eingriff minimieren, da 
innerorts Fahrbahnbreiten von 3m machbar sind, also 3x3m = 9m. Diese sind im 
heutigen Bestand meistens vorhanden sind. Damit ist auch eine bessere Querung 
der Dürener Straße im Erholungsgebiet Äußerer Grüngürtel möglich.  
 
Im Falle einer negativen Prüfung:  
 
Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt folgende Ergänzungen zur Variante S2:  
 
1. Die neue Signalanlage zum Einordnen des Busses berücksichtigt den querenden 
Fuß- und Radverkehr, die Reiter und die Sportler auch in der HVZ, besonders aber in 
den Nebenverkehrszeiten, die Nicht-HVZ sind.  
 
2. Errichtung eines ausreichend breiten,  durchgehenden Rad- und Fußweges 
nördlich der Dürener Straße  
 
3. Die zwei weiteren Querungsinseln auf der Dürener Straße im Zuge der Querungen 
von zu-Fuß-Gehenden, Radfahrenden, Reitenden und Joggenden, die von der 
Bezirksvertretung schon beschlossen wurden,  werden eingeplant und eingebaut! 
 
4. Die Haltestelle Stüttenhofweg wird in den Plänen aufgenommen und auf beiden 
Fahrbahnseiten eingerichtet.  Eine qualitative gute Überquerung der Fahrbahn für 
den Rad- und Fußverkehr wird eingerichtet.  
 
Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt folgende Ergänzungen zum 
Knotenpunkt:  
 
5. In beiden Varianten K1 und K2 sind Nachteile für den Rad- und Fußverkehr zu 
vermeiden.

6. Eine zweispurige Zufahrt stadteinwärts wie in Variante K1 und K2 lehnt die 
Bezirksvertretung Lindenthal ab.  
 
Begründung: Dies dient NUR der Leistungssteigerung des einfahrenden 
Autoverkehrs (Steigerung um 50%!) auf die teils einspurige Dürener Straße in 
Lindenthal und erzeugt weiteren Autodruck auf die gerade umgebaute Kreuzung 
Dürener Straße / Gürtel. In der heutigen Zeit massiv Autos in die Wohngebiete zu 
locken ist gesundheitsgefährdend. 
Die Verlängerung des Busses soll doch Autofahrende zum Umsteigen verleiten, die 
aber dann mit dem Auto schneller in die Stadt kommen.  
Die Planung des Knotens ist ein trojanisches Pferd. Sie dient der 
Leistungssteigerung des Autoverkehrs und nicht des Busverkehrs, der in einem 
unbekannten Takt fährt.   
 
Der Bus hat durch die „Pförtnerampel“ Vorrang und kann sich dann einordnen. Bei 
einer Signalschaltung mit Busvorrang an der Kreuzung Militärringstraße / Dürener 
Straße hat er keine Wartenachteil. Einzig und allein die Sperrzeiten der Stadtbahn-
/Eisenbahnkreuzung hindern ihn in der freien Fahrt.     
 
7. Die Bezirksvertretung Lindenthal beauftragt die Verwaltung eine Konzeption 
vorzulegen, wie Bus und Bahn auf der Dürener Straße von Haltestelle Brahmsstraße 
bis Militärring beschleunigt werden können.  
Begründung: 
Der Bus 136 (oder 149) soll ja auch stadtauswärts fahren und nicht im Stau stehen – 
wie heute zum Teil auch die Straßenbahn Linie 7 nach Frechen. Dazu fehlen 
Aussagen in der Verwaltungsvorlage und im Gutachten. Auch hier haben Fahrgäste 
den Anspruch nicht im Autorückstau zu stehen. Zudem hat dann der Bus 
Verspätungen auf seiner Fahrt in Richtung Junkersdorf und Weiden. Diese 
Verspätungen können dann auch Einfluss die Fahrplanstabilität der ganzen Linie. Es 
sei denn, es werden Pufferzeiten eingeplant.     
 
8. Die Bezirksvertretung erinnert an ihren Beschluss vom Juni 2017 als Vorlauf den 
Bus 149 von Widdersdorf kommend über Weiden Süd zur H Brahmstraße und 
Krankenhaus Hohenlind zu verlängern.  
Mit zwei Wendepuffer können Fahrzeitverluste durch den Autorückstau gemindert 
werden a) an der End- und Starthaltestelle Hohenlind und an der Zwischenhaltestelle  
Weiden-Zentrum, um die Auswirkungen auf die Fahrgäste zu mjndern.  
Auch mit der neuen Planung ist dieser Beschluss nicht hinfällig (oder muss nicht wie 
in der Verwaltungsvorlage missachtet werden).  
Begründung: 
Der Wunsch vieler Fahrgäste aus dem Kölner Westen ist nicht die Innenstadt, 
sondern das zuständige Krankenhaus Hohenlind zu erreichen.  
Durch die guten Anschlüsse an der Brahmsstraße (alle 10 Minuten Linie 7 in der HVZ 
und alle 10 Minuten Bus 136) ist eine Verspätung vom Bus 149 akzeptabel. Dies 
sagen viele Junkersdorfer in Gesprächen.  Damit für die Fahrgäste der Linie 149 
nach Lövenich und Widdersdorf keine Verspätung aus den Fahrten über die Dürener 
Straße entsteht, bekommt der Bus 149 in Weiden Zentrum einen Zeitpuffer.  
Der wichtige Vorteil einer Fahrplanstabilität der 136 wird weiterhin gewährleistet.  
Dieser Bus kann zum Fahrplanwechsel 2018/2019 eingeführt werden und steht nicht 
im Gegensatz zur Planung einer Busbeschleunigung, sondern schafft eine heute 
nicht vorhandene und von vielen gewünschte Busverbindung 
 
Mit freundlichen Grüßen 
 
gez Claudia Pinl                            Roland Schüler

Beratungsverlauf (1)

12.03.2018 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
Entscheidung Entscheidung

Beschluss: endgültig zurückgezogen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/0402/2018
Typ
Antrag nach § 3 der GeschO des Rates
Datum
12.03.2018
Erstellt
12.03.2018 11:51