Umstrukturierungsmaßnahmen der Sparkasse KölnBonn
Gem. Antrag nach § 3 BV2 (SPD) AN/0282/2024 vom 26.02.2024
Stand: Am 11.03.2024 in der Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) geändert beschlossen.
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Gem. Antrag nach § 3 (SPD BV2)
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SPD-Fraktion, FDP-Fraktion Herr Bezirksbürgermeister Frau Oberbürgermeisterin Manfred Giesen Henriette Reker Industriestr. 161 – Haus 1 Hist. Rathaus 50999 Köln 50667 Köln Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0282/2024 Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen) 11.03.2024 Umstrukturierungsmaßnahmen der Sparkasse KölnBonn Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister,sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, die SPD-Fraktion und die FDP-Fraktion bitten den folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen am 11.03.2024 zu setzen. Beschluss: Die Bezirksvertretung bittet die Verwaltung, mit den Verantwortlichen der Sparkasse KölnBonn Gespräche zu führen, um geeignete Maßnahmen zu treffen, die mit der Schließung der Filialen in Rondorf und Sürth in Verbindung stehen. Folgende Themen berücksichtigt werden: - Wegfall der Schließfächer - künftige Nutzung des Parkplatzes am Standort Sürth - Auswirkungen der Schließungen auf die Geschäftswelt - (inklusive Einzelunternehmer und Kleinunternehmen) - Versorgung mit Bargeld in den durch die Schließung betroffenen Stadtteilen Über das Ergebnis der Gespräche soll die Bezirksvertretung schriftlich unterrichtet werden. Begründung: Gerade für ältere, aber auch für Menschen mit Einschränkungen, sowie Mitmenschen mit Migrationshintergründen stellt die Schließung der beiden Filialen eine katastrophale Entwick- lung dar. - 2 - Ein Großteil dieser Menschen erledigt ihre Bankgeschäfte vor Ort, da sie dies entweder schon seit Jahrzehnten tun, oder nur schwer in der Lage sind, online ihre Bankgeschäfte zu erledigen und auch der persönliche Kontakt in den Filialen von großer sozialer Bedeutung ist. Viele der i.R.s. Menschen sind mobilitätseingeschränkt und die nächstgelegene Filiale in Ro- denkirchen ist für sie schwer zu erreichen, auch mangels des Angebots an ÖPNV. Ebenfalls würde eine Schließung der beiden Filialen für Gewerbetreibende vor Ort, wie bei- spielsweise Friseure oder Blumenläden bedeuten, dass entsprechende EC-Kartenterminals angeschafft werden müssen, welches für sie einen erheblichen finanziellen Mehraufwand darstellen würde, die geschäftliche Infrastruktur würde somit nicht unerheblich geschwächt. Gleichfalls würden mit der Schließung der Filialen sämtliche gemieteten Bankschließfächer für die Kunden wegfallen, ob am Standort Rodenkirchen genügend Bankschließfächer für die Kunden zur Verfügung stehen ist nicht geklärt. Zweifelhaft ist zudem, ob die Mitarbeitenden der betroffenen Filialen sozialverträglich an neuen Standorten untergebracht werden können. Mit der Schließung der beiden Filialen würden unweigerlich auch die Geldautomaten ver- schwinden, die Schließung der Filiale in Godorf seinerzeit ist dafür beispielhaft. Somit ist die Versorgung mit Bargeld für die Bürgerinnen und Bürger nicht mehr gegeben. Ob ein mobiler Service der Sparkasse KölnBonn die umfangreichen Angebote und Kunden- interessen abdecken kann, ist zweifelhaft. Sollte es jedoch zu einer Entscheidung diesbezüglich kommen, sind unserer Auffassung nach allen Stadtteilen im Kölner Süden- insbesondere auch Godorf, Immendorf und Weiß- in die Planungen mit einzubeziehen. Eine mögliche Schließung der beiden Filialen lehnen die Fraktionen ab, sollten sie doch um- gesetzt werden, darf dies unserer Meinung nach erst vollzogen werden, wenn entspre- chende Pläne wie beispielsweise die Versorgung mit Bargeld u.a. vorliegen und umgesetzt worden sind. Gez. Dr. Jörg Klusemann gez. Karl Wolter -
Sachstandsbericht BV
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Dezernat, Dienststelle I/02-2 Vorlagen-Nummer AN/0282/2024 Stand: 29.04.2024 Sachstandsbericht Umstrukturierungsmaßnahmen der Sparkasse KölnBonn Beschluss der Bezirksvertretung Rodenkirchen vom 11.03.2024 8.2.1 Umstrukturierungsmaßnahmen der Sparkasse KölnBonn, Gemeinsamer Antrag der Fraktionen SPD und FDP AN/0282/2024 Herr Bezirksbürgermeister Giesen bittet Frau Sandow folgendes stellvertretend von ihm zu verlesen: „Da die Fraktionen sich im Vorfeld zu dieser Sitzung leider (noch) nicht auf ein gemeinsames Vorgehen geeinigt haben, gebe ich folgende Informationen zur Kenntnis: - Der Vorstand der SK KölnBonn hatte am 01.02.24 alle von Filialschließungen betroffenen Bezirksbürgermeister zu einem Erläuterungsgespräch eingeladen. Die Teilnahme an diesem Termin, der am 10.04. stattfinden wird, habe ich zugesagt. - Mit der Zusage habe ich den SK-Vorstand eingeladen, in unserer Mai-Sitzung die Beweg- gründe der SK zu erläutern. Hierauf wurde bisher noch nicht reagiert. - Gleichzeitig habe ich die Erwartung formuliert, dass der zukünftige SK-Servicebus zu unter- schiedlichen Tageszeiten (Nutzergruppenabdeckung) und zu verschiedenen Örtlichkeiten, also nicht nur in Sürth / Rondorf, sondern auch in Weiß / Godorf / Immendorf (räumlich bes- sere Abdeckung als heute) anfahren soll. Auch hierzu noch keine Reaktion. Bei diesen Punkten bitte ich um Unterstützung der Bezirksvertretung und bin offen für weitere mitzunehmenden Punkte, die durch mich oder ggfs. meine Stellvertretung bei der SK vorge- tragen werden sollen.“ Protokollnotiz der FDP: „Der FDP ist sehr an einem transparenten und kundenfreundlichen Vorgehen der Sparkasse gelegen. Hierzu ist es unserer Ansicht zwingend erforderlich, die Bedarfe und Befürchtungen der Menschen, die die Schließung vornehmlich betrifft, allen voran Senioren, wahr und ernst zu nehmen. Aus diesem Grunde spricht sich die FDP dafür aus, dass die Bürgervereine aus den betroffenen Stadtteilen Sürth und Rondorf auch angehört werden. Vor diesem Hinter- grund ist der FDP sehr daran gelegen, dass die Bürgervereine in der kommenden Sitzung der Bezirksvertretung, in der die Sparkasse ihr Konzept darstellen und Fragen beantworten mag, von der Sitzungsleitung und der Bezirksvertretung ein eigenes Rederecht zugebilligt werden wird. Die Bezirksvertretung Rodenkirchen hält an der Einladung des Bezirksbürgermeisters fest.“ Es liegt ein gemeinsamer Änderungsantrag aller Fraktion vor. 2 Beschluss: Die Bezirksvertretung Rodenkirchen fasst folgenden modifizierten Beschluss: Die Bezirksvertretung bittet den Bezirksbürgermeister, die Ratsmitglieder und die Verwaltung der Stadt Köln mit den Verantwortlichen der Sparkasse KölnBonn Gespräche zu führen, um geeignete Maßnahmen zu treffen, die mit der Schließung der Filialen in Rondorf und Sürth in Verbindung stehen. Ziel ist es, Lösungsmöglichkeiten insbesondere für folgende Themenfelder aufzuzeigen: - Wegfall der Schließfächer - künftige Nutzung des Parkplatzes am Standort Sürth - Auswirkungen der Schließungen auf die Geschäftswelt (inklusive Einzelunternehmer und Kleinunternehmen) - Versorgung mit Bargeld in den durch die Schließung betroffenen Stadtteilen - Standort etwaiger Serviceterminals und Servicebusse Ein Gesprächstermin mit dem Bezirksbürgermeister ist bereits vereinbart. Die Sparkasse KölnBonn wird gebeten, die Bezirksvertretung Rodenkirchen in der Sitzung am 06.05.2024 mündlich über die Gesprächsergebnisse zu unterrichten. Die Sparkasse KölnBonn möge im öffentlichen Teil – möglichst in derselben Sitzung – ihr Konzept zur höchstmöglichen Servicequalität nach Vollzug der geplanten Filialschließungen im Stadtbezirk Rodenkirchen erläutern. Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt. Status in Bearbeitung erledigt Aktueller Bearbeitungsstand: Nächste Schritte: Der nächste Sachstandsbericht ist geplant für den: In der Sitzung am 06.05.2024 wird die Sparkasse unter TOP 0 Informationsaustausch mit der Sparkasse KölnBonn der Bezirksvertretung Rodenkirchen berichten: SessionNet | Sitzung der Bezirksvertretung Rodenkirchen - 06.05.2024 - 17:00 - Bürgeramt Rodenkirchen Großer Sitzungssaal Industriestraße 161 (HAUS 1) 50999 Köln
Beratungsverlauf
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11.03.2024
Bezirksvertretung 2 (Rodenkirchen)
TOP 8.2.1, Entscheidung. Ergebnis: geändert beschlossen
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