Mandari Insight

V/0725/2006

Stand der Erstellung Gesamtkonzept Sprachförderung für Kinder

Vorlage 27.09.2006

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien, Sitzung am 26.10.2006, TOP 14

Berichtsvorlage

· application/pdf

Ansehen

Berichtsvorlage

5996 Zeichen

V/0725/2006 
DER OBERBÜRGERMEISTER 
Amt für Kinder, Jugendliche und Familien 
Amt für Schule und Weiterbildung 
 
 
 
 
 
 
 
Betrifft 
 
Stand der Erstellung eines Gesamtkonzeptes zur Weiterentwicklung der Sprachförderung für 
Kinder in Münster 
 
 
 
Beratungsfolge 
 
 
24.10.2006 Ausschuss für Schule und Weiterbildung Bericht 
25.10.2006 Ausländerbeirat Bericht 
26.10.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien Bericht 
 
 
Bericht 
 
1. Ausgangslage  
 
Mit seinem Beschluss v
om 21.09.2005 hat der Rat der Stadt Münster die Verwaltung beauftragt, 
bereits bestehende Sprachförderungsmaßnahmen/-konzepte für Kinder im Elementarbereich 
auszuwerten, erfolgreiche Ansätze aufzugreifen und zum Kindergartenjahr 2006/2007 ein „Ge-
samtkonzept zur Weiterentwicklung der Sprachförderung für Kinder“ vorzulegen (vgl. Vorlage 
0609/2005, Beschlusspunkt 4).  
 
Das Konzept sollte dem Rat ursprünglich zu seiner Novembersitzung in diesem Jahr zur Ent-
scheidung vorgelegt werden. Aus fachlicher Sicht ist die abschließende Erstellung eines fundier-
ten Konzeptes aber nur möglich, wenn die vom Land im Sommer 2006 beschlossenen Änderun-
gen des Schulrechts miteinbezogen werden – dies kann aber erst dann erfolgen, wenn dazu 
auch die entsprechenden Ausführungsbestimmungen vorliegen (vgl. Punkt 2).   
 
Das Gesamtkonzept wird zurzeit von Vertreterinnen und Vertretern von allen in Münster mit 
Sprachförderung befassten Institutionen erarbeitet: Amt für Kinder, Jugendliche und Familien, 
Amt für Schule und Weiterbildung, Schulaufsicht, Sprachenzentrum der WWU Münster, Kontakt-
stelle für interkulturelles Lernen und Menschenrechtserziehung in der Grundschule“ (KiM),  Aus-
länderbeirat der Stadt Münster, Familienbildungsstätten. Diese Arbeitsgruppe wird auch künftig 
die Weiterentwicklung voran bringen und die Umsetzung fachlich begleiten. Andere Fachorgani-
sationen werden regelmäßig einbezogen. Auf diese Weise wird das abgestimmte Gesamtkonzept 
von einer breiten Fachbasis getragen. 
 
Das Gesamtkonzept stellt dar, wie sich die Sprachförderung für Kinder in der Stadt Münster auf 
der Basis bisheriger Aktivitäten und Erfahrungen weiterentwickelt, um möglichst jedem Kind 
Rahmenbedingungen zu bieten, in denen seine Sprachentwicklung optimal erfolgen kann.  
Vorlagen-Nr.: 
V/0725/2006 
Auskunft erteilen: 
Herr  Homann / Frau Czepok 
Ruf: 
492 51 33 /40 42 
E-Mail: 
HomannCl@stadt-muenster.de 
CzepokC@stadt-muenster.de 
Datum: 
20.09.2006 
Öffentliche Berichtsvorlage

2 
V/0725/2006 
 
2. Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen   
 
Im neuen Schulgeset
z ist die vorschulische Sprachförderung wie folgt neu geregelt: 
 
§ 36 (in Kraft ab 1. Januar 2007):
 
 
„(2) Das Schulamt stellt zwei Jahre vor der Einschulung fest, ob die Sprachentwicklung 
der Kinder altersgemäß ist und ob sie die deutsche Sprache hinreichend beherrschen. Ist 
dies nicht der Fall und wird ein Kind nicht in einer Tageseinrichtung für Kinder sprachlich 
gefördert, soll das Schulamt das Kind verpflichten, an einem vorschulischen Sprachför-
derkurs teilzunehmen. Hierdurch soll gewährleistet werden, dass jedes Kind vom Beginn 
des Schulbesuchs an dem Unterricht folgen und sich daran beteiligen kann. Die Schulen 
sind verpflichtet, das Schulamt bei der Durchführung der Sprachstandsfeststellung zu un-
terstützen; hierbei ist auch eine Zusammenarbeit mit den Kindertagesstätten und der Ju-
gendhilfe anzustreben.“ 
 
Es bleibt abzuwarten, was künftige Ausführungsbestimmungen des Landes zur Umsetzung die-
ser neuen Regelungen bzgl. der Sprachstandsfeststellungen / Sprachfördermaßnahmen beinhal-
ten. Die Universität Dortmund wurde vom Land beauftragt, einen Handlungsrahmen hierfür zu 
entwickeln. Dieser liegt jedoch zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Vorlage noch nicht vor und 
wird erst nach den Herbstferien 2006 erwartet. 
 
Die Umsetzung ist für das Frühjahr 2007 vorgesehen. Das Gesamtkonzept Sprachförderung wird 
die Vorgaben des Landes aufgreifen und anschließend dem Rat zur Entscheidung vorgelegt.  
 
 
3. Überblick über das geplante Gesamtkonzept zur Weiterentwicklung der Sprachförde-
rung für Kinder in Münster 
 
In dem Konzept soll zunächst die grundlegende Schlüsselkompetenz Sprache unter besonderer 
Berücksichtigung der Bedeutung der Muttersprache, der Mehrsprachigkeit, des Erwerbs der 
deutschen Sprache als Zweitsprache sowie de r Zusammenhang interkultureller Kompetenz und 
Sprache dargestellt werden. 
 
In einem zweiten Schritt wird die Ausgangslage der Sprachförderung in Münster für Kinder bis 14 
Jahre dargestellt. Hierbei wird insbesondere auf sozialräumlich bezogene Daten, die im Zuge der 
Schuleingangsuntersuchungen des Gesundheitsamtes erhoben wurden, zurückgegriffen. 
 
Im Mittelpunkt des Konzeptes steht die Entwi cklung von Modulen zur Unterstützung der Sprach-
entwicklung und Sprachförderung in Kindertageseinrichtungen, Schule und Weiterbildung: 
 
Modul 1 
 
Unterstützung der Sprachentwicklung und Sprachförderung für Kinder, differenziert nach Alters-
gruppen 
 
Modul 2 
 
Sprachförder- und Integrationsmaßnahmen für Eltern/Mütter 
 
Modul 3  
Qualifizierung und Fortbildung der Fachkräfte in Schulen und Kindertageseinrichtungen für die 
Durchführung von Sprachfördermaßnahmen 
 
Modul 4  
Vernetzung und Kooperation

3 
V/0725/2006 
 
4. Perspektiven 
 
Das Konzep
t zielt darauf ab, die Zusammenarbeit von Kindertageseinrichtungen und Grundschu-
len zu intensivieren. Es soll eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen geschaffen sowie ein 
gemeinsames Fortbildungsangebot für Schule und Kindergarten entwickelt werden. Der Elemen-
tar- und Primarbereich bilden einen gemeinsamen Arbeitskreis zur Weiterentwicklung von Kon-
zepten und Qualitätsstandards. 
 
I. V.                                                                                I. V. 
gez.                                                                               gez. 
Dr. Klein                                                                        Dr. Hanke

Beratungsverlauf (3)

24.10.2006 Ausschuss für Schule und Weiterbildung
TOP 8 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.10.2006 Sitzung
TOP 3.1 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.10.2006 Ausschuss für Kinder, Jugendliche und Familien
TOP 14 Bericht Entscheidung

Beschluss: zur Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Vorlagen-Nr.
V/0725/2006
Typ
Vorlage
Datum
27.09.2006
Erstellt
06.10.2020 14:37