AN/0971/2018
Ost-West-Achse
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SPD Anfrage nach § 4
2827 Zeichen
An den Vorsitzenden des Verkehrsausschusses Herrn Andreas Wolter Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker SPD-Fraktion im Rat der Stadt Köln Rathaus, Spanischer Bau 50667 Köln fon 0221. 221 259 50 fax 0221. 221 246 57 mail fraktion@koelnspd.de web www.koelnspd.de Eingang beim Büro der Oberbürgermeisterin: 14.06.2018 AN/0971/2018 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Verkehrsausschuss 19.06.2018 Ost-West-Achse Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, seit März dieses Jahres läuft die Bürgerbeteiligung zum dem zentralen Ver- kehrsprojekt zur Ertüchtigung der Ost-West-Achse. Grundlage hierfür sind die von der Verwaltung vorgelegten Planungsvarianten. In seiner Sitzung am 03.05.2018 hat der Rat beschlossen, weitere Varianten zu untersuchen. Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion um Beantwortung folgender Fra- gen: 1. In den bisherigen Planungen ist die Verwaltung davon ausgegangen, die Bür- gerbeteiligung mit einer Auswertungskonferenz am 30.06.2018 zu beenden. Gibt es Überlegungen der Verwaltung, den Prozess der Bürgerbeteiligung zu verlängern, um breite Diskussionsergebnisse zu erhalten, in denen auch die von der Politik entwickelten Varianten Berücksichtigung finden? 2. Haben die in der sogenannten ÖPNV-Roadmap (Mitteilung 0606/2018) von der Verwaltung skizzierten Zeitschienen für das Projekt „Ertüchtigung der Ost-West-Achse“ - Baubeginn für den oberirdischen Ausbau ab 2027 und ab 2031 für die Realisierung von Tunnel-Varianten noch Bestand? Zu welchen Zeitpunkten lassen sich nach diesen Planungen die angestrebten Kapazitätserweiterungen realisieren? Verfolgt die Verwaltung Planungen, die neu anzuschaffenden Langzüge bereits vor dem Abschluss des ober- oder unterirdischen Ausbaus einzusetzen? Wenn ja, mit welchen Maßnahmen kann in einem ersten Schritt ein Einsatz - 2 - der neuen Fahrzeuge auf der Ost-West-Achse bereits ab dem Zeitpunkt der serienmäßigen Auslieferung ab 2023 ermöglicht werden, um eine schnellst- mögliche Kapazitätserweiterung zu erreichen? 3. Von welchem zeitlichen Horizont geht die Verwaltung zu der vom Rat be- schlossenen Prüfung der technischen Machbarkeit der weiteren Varianten aus? Wann wird eine Aussage vorliegen, ob eine Untertunnelung des Rheins tech- nisch machbar ist und wie der volkswirtschaftliche Nutzen zu bewerten ist? 4. Welche Planungsschritte, z.B. zur Verlängerung der Bahnsteige, können un- abhängig von der Entscheidung zur Variante förderunschädlich vorgezogen werden, um das Gesamtprojekt voranzubringen? Welche personellen und fi- nanziellen Voraussetzungen sind zu schaffen, um dies zu ermöglichen? Mit freundlichen Grüßen gez. Dr. Barbara Lübbecke SPD-Fraktionsgeschäftsführerin
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Sache ist erledigt
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- AN/0971/2018
- Typ
- SPD Anfrage nach § 4
- Datum
- 14.06.2018
- Erstellt
- 14.06.2018 10:38