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4469/2021

Beantwortung der mündlichen Anfrage von Herrn Dr. Albach betreffend Ergebnisse Citizen Science Projekt "Sperbermonitoring"

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 06.01.2022

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Nächste Beratung: Ausschuss Klima, Umwelt und Grün, Sitzung am 20.01.2022, TOP 8.2

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

2944 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VIII/57/571 
 
Vorlagen-Nummer  06.01.2022 
 4469/2021 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 20.01.2022 
 
Ergebnisse Citizen Science Projekt "Sperbermonitoring" 
Mündliche Anfrage der FDP-Fraktion (Herr Dr. Albach) aus der Sitzung vom 25.11.2021 des 
Ausschusses Klima, Umwelt und Grün 
 
 
Die FDP-Fraktion (Herr Dr. Albach) bittet um die Beantwortung der Frage, wie stark der Rücklauf der 
Mitmachkampagne „Sperbermonitoring“ im Frühjahr 2021 ausfiel und welche Erkenntnisse daraus 
erworben wurden. 
 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
 
Insgesamt wurde das Bürgerwissenschaftsprojekt von den Kölner Bürger*innen sehr gut angenom-
men. Bis zum Ende der Brutzeit wurden insgesamt 157 Sichtungen gemeldet, davon 123 per Melde-
maske, 33 per E-Mail und eine telefonische Mitteilung. Viele Bürger*innen wünschten sich eine Erwei-
terung der Meldemaske für andere Arten.  
 
Der überwiegende Teil der Sichtungen (76) konnten tatsächlich als Sperber verifiziert werden. Dies 
war entweder anhand von Fotos (Beispielfotos sind angefügt), persönlicher Überprüfung oder guter 
Beschreibungen der Bürger*innen möglich. 
Darüber hinaus wurden 14 Sichtungen als Mäusebussard, 13 Sichtungen als Habicht sowie 2 Turm-
falkensichtungen registriert. In allen anderen Fällen war eine eindeutige Zuordnung zu einer Art nicht 
möglich.  
 
Die Sichtungen der Kölner Bürger*innen erstreckten sich, wie zu erwarten war, vor allem auf inner-
städtische Gärten oder Parkanlagen. Eindeutige Brutplätze konnten über diese Erfassung nur einma-
lig festgestellt werden. Hierbei handelte es sich um einen ungewöhnlichen Standort eines Sperber-
paares in einem Innenhof in einem solitären Baum ohne jeglichen weiteren Sichtschutz. Zur Brut kam 
es letztendlich nicht, dennoch ein sehr interessanter Fall, welcher anders nicht zu erfassen gewesen 
wäre. 
 
Ehrenamtliche Kartierer haben darüber hinaus das Monitoring zum Anlass genommen, die Brutplätze 
der Sperber zusätzlich im Außenbereich zu erfassen. Insgesamt konnten so 19 Brutplätze – aufgrund 
der versteckten Lebensweise dieser Art zum Teil nur unter abenteuerlichen Bedingungen – ausfindig 
gemacht werden.  
 
Die Ergebnisse lassen vermuten, dass die Brutplätze insgesamt bevorzugt in den ruhigen Außenbe-
reichen angelegt werden, wohingegen sich im innerstädtischen Bereich mit erhöhtem Kleinvogelauf-
kommen Jagdreviere befinden. 
 
Die Bewerbung des Projektes mittels der Citylight-Kampagne war ausschlaggebend für den guten

2 
 
Start. Das Projekt wird im kommenden Frühjahr weitergeführt. 
 
  
Abb. Poster zur Kampagne in der Breite Str. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Abb. Sperberfotos Kölner Bürger*innen  
 
 
 
 
 
Abb. Beispielfotos als Nachweis für die Sperbersichtungen  
 
 
gez. Wolfgramm 
©Gloria Braicks 
©Cristina Krippahl 
©Anna Rundholz 
©Immo

Beratungsverlauf (1)

20.01.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 8.2 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
4469/2021
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
06.01.2022
Erstellt
29.12.2021 14:36