4469/2021
Beantwortung der mündlichen Anfrage von Herrn Dr. Albach betreffend Ergebnisse Citizen Science Projekt "Sperbermonitoring"
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss
2944 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VIII/57/571 Vorlagen-Nummer 06.01.2022 4469/2021 Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Si tzung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 20.01.2022 Ergebnisse Citizen Science Projekt "Sperbermonitoring" Mündliche Anfrage der FDP-Fraktion (Herr Dr. Albach) aus der Sitzung vom 25.11.2021 des Ausschusses Klima, Umwelt und Grün Die FDP-Fraktion (Herr Dr. Albach) bittet um die Beantwortung der Frage, wie stark der Rücklauf der Mitmachkampagne „Sperbermonitoring“ im Frühjahr 2021 ausfiel und welche Erkenntnisse daraus erworben wurden. Stellungnahme der Verwaltung: Insgesamt wurde das Bürgerwissenschaftsprojekt von den Kölner Bürger*innen sehr gut angenom- men. Bis zum Ende der Brutzeit wurden insgesamt 157 Sichtungen gemeldet, davon 123 per Melde- maske, 33 per E-Mail und eine telefonische Mitteilung. Viele Bürger*innen wünschten sich eine Erwei- terung der Meldemaske für andere Arten. Der überwiegende Teil der Sichtungen (76) konnten tatsächlich als Sperber verifiziert werden. Dies war entweder anhand von Fotos (Beispielfotos sind angefügt), persönlicher Überprüfung oder guter Beschreibungen der Bürger*innen möglich. Darüber hinaus wurden 14 Sichtungen als Mäusebussard, 13 Sichtungen als Habicht sowie 2 Turm- falkensichtungen registriert. In allen anderen Fällen war eine eindeutige Zuordnung zu einer Art nicht möglich. Die Sichtungen der Kölner Bürger*innen erstreckten sich, wie zu erwarten war, vor allem auf inner- städtische Gärten oder Parkanlagen. Eindeutige Brutplätze konnten über diese Erfassung nur einma- lig festgestellt werden. Hierbei handelte es sich um einen ungewöhnlichen Standort eines Sperber- paares in einem Innenhof in einem solitären Baum ohne jeglichen weiteren Sichtschutz. Zur Brut kam es letztendlich nicht, dennoch ein sehr interessanter Fall, welcher anders nicht zu erfassen gewesen wäre. Ehrenamtliche Kartierer haben darüber hinaus das Monitoring zum Anlass genommen, die Brutplätze der Sperber zusätzlich im Außenbereich zu erfassen. Insgesamt konnten so 19 Brutplätze – aufgrund der versteckten Lebensweise dieser Art zum Teil nur unter abenteuerlichen Bedingungen – ausfindig gemacht werden. Die Ergebnisse lassen vermuten, dass die Brutplätze insgesamt bevorzugt in den ruhigen Außenbe- reichen angelegt werden, wohingegen sich im innerstädtischen Bereich mit erhöhtem Kleinvogelauf- kommen Jagdreviere befinden. Die Bewerbung des Projektes mittels der Citylight-Kampagne war ausschlaggebend für den guten 2 Start. Das Projekt wird im kommenden Frühjahr weitergeführt. Abb. Poster zur Kampagne in der Breite Str. Abb. Sperberfotos Kölner Bürger*innen Abb. Beispielfotos als Nachweis für die Sperbersichtungen gez. Wolfgramm ©Gloria Braicks ©Cristina Krippahl ©Anna Rundholz ©Immo
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 4469/2021
- Typ
- Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
- Datum
- 06.01.2022
- Erstellt
- 29.12.2021 14:36