3136/2019
Jahresabschluss Wirtschaftsjahr 2017/2018 des Gürzenich-Orchesters Köln
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Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle VII/47 47 Vorlagen-Nummer 3136/2019 Freigabedatum 21.10.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Jahresabschluss Wirtschaftsjahr 2017/2018 des Gürzenich-Orchesters Köln Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: 1. Gemäß § 4 c der Betriebssatzung des Gürzenich-Orchesters Köln in Verbindung mit § 26 Abs. 3 der Eigenbetriebsverordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (EigVO NW) werden der mit ei- nem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 16.08.2019 der Wirtschaftsprüfungsgesell- schaft Schüllermann & Partner AG versehene Jahresabschluss zum 31.8.2018 sowie der Lagebe- richt für das Wirtschaftsjahr vom 1.9.2017 bis 31.8.2018 festgestellt. 2. Der Bilanzgewinn für das Wirtschaftsjahr vom 1.9.2017 bis zum 31.8.2018 in Höhe von EUR 891.619,60, der sich aus dem Jahresüberschuss 2017/2018 in Höhe von EUR 76.520,26 nach Verrechnung mit dem Gewinnvortrag von EUR 811.099,34 sowie Entnahmen aus den Gewinn- rücklagen in Höhe von EUR 4.000,00 ergibt, wird auf neue Rechnung vorgetragen. 3. Dem Betriebsausschuss und der Betriebsleitung wird Entlastung erteilt. Betriebsausschuss Gürzenich-Orchester 26.11.2019 Finanzausschuss 09.12.2019 Rat 12.12.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Begründung Zur Begründung des Beschlussvorschlags sind folgende Anlagen beigefügt: 1. Jahresabschluss zum 31.8.2018, bestehend aus a) Bilanz zum 31.8.2018 Anlage 1 b) Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr 1.9.2017– 31.8.2018 Anlage 2 c) Anhang einschließlich Anlagennachweis für das Wirtschaftsjahr 1.9.2017 – 31.8.2018 Anlage 3, Seite 1 - 17 2. Lagebericht für das Wirtschaftsjahr vom 1.9.2017 bis zum 31.8.2018 Anlage 4, Seite 1 - 16 3. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann & Partner AG vom 16.08.2019 B, Seite 3 – 7 Auf ein Abschlussgespräch hat die Gemeindeprüfungsanstalt NRW (GPA NRW) verzichtet.
Anlage 5_GO_Wiedergabe des Bestätigungsvermerks_Jahresabschluss 17_18
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Schüllermann und Partner AG B. Wiedergabe des Bestätigungsvermerkes Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir in einem gesonderten Testats- exemplar folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der nachfolgend wiederge- geben wird: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An das Gürzenich-Orchester Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss des Gürzenich-Orchester Köln — bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017/2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - ge- prüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht des Gürzenich-Orchester Köln für das Wirt- schaftsjahr vom 1. September 2017 bis zum 31. August 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den Vorschriften der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i.V.m. den einschlägigen deut- schen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat- sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Eigen- betriebes zum 31. August 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.September 2017 bis zum 31. August 2018 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Or- chesters. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jah- resabschluss, entspricht den Vorschriften des $ 103 Abs. 1 GO NRW i.V. m. 8 289 HGB und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß $ 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichtes geführt hat. Schüllermann und Partner AG Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes in Übereinstimmung mit & 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deut- schen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprü- fers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes" unseres Bestätigungsver- merkes weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Eigenbetrieb unabhängig in Übereinstim- mung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben un- sere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und ge- eignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lage- bericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Betriebsausschusses für den Jahres- abschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den Vorschriften der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägi- gen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen we- sentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deut- schen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entspre- chendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Orchesters vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen — beab- sichtigten oder unbeabsichtigten — falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Orchesters zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Wei- teren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Un- ternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwort- lich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unterneh- menstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten ent- gegenstehen. Schüllermann und Partner AG Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichtes, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Orchesters vermittelt sowie in allen we- sentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den Vorschriften der Nordrhein- Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesell- schaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwort- lich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichtes in Übereinstimmung mit den anzuwendenden Vorschriften der Nordrhein-Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um aus- reichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Betriebsausschuss ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozes- ses des Orchesters zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen — beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellun- gen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Orchesters vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den Vorschriften der Nordrhein- Westfälischen Eigenbetriebsverordnung i. V. m. den einschlägigen deutschen für Kapitalgesell- schaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit 8 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prü- fung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn ver- nünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichtes getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Schüllermann und Partner AG Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher — beabsichtigter oder unbeabsich- tigter — falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnach- weise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Au- Rerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichtes relevanten Vorkehrun- gen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um- ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme des Orchesters abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertre- tern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätig- keit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsi- cherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Orchesters zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwer- fen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresab- schluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemes- sen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolge- rungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerkes erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu füh- ren, dass das Orchester seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. Schüllermann und Partner AG — beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Ge- schäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Orchesters vermittelt. — beurteilen wir den Einklang des Lageberichtes mit dem Jahresabschluss, seine Geset- zesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Orchesters - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zu- kunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prü- fungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und be- urteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annah- men. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unver- meidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Anga- ben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Um- fang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Dreieich, 16. August 2019 Schüllermann und Partner AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft gez. gez. Dipl.-Kfm. Harald Reinhart Dipl.-Kfm. Sascha Gönnheimer Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Anlage 3_GO_Anhang einschließlich Anlagennachweis für das Wirtschaftsjahr 17-18
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Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 1 JAHRESABSCHLUSS FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. SEPTEMBER 2017 BIS 31. AUGUST 2018 ANHANG Der Jahresabschluss des Gürzenich-Orchesters Köln für das Wirtschaftsjahr 1.9.2017 bis 31.8.2018 wurde nach den für Eigenbetriebe geltenden Bestimmungen der 58 21 - 24 der Eigenbetriebsverordnung NRW in der Fassung vom 16.11.2004, zuletzt geändert am 8.7.2016 mit Wirkung ab 16.7.2016, sowie in sinngemäßer Anwendung der für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zum Jahresabschluss im Dritten Buch des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung von $ 263 HGB und der ergänzenden Vorschriften der Betriebssatzung aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein. I. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bilanz wurde nach teilweiser Verwendung des Jah- resergebnisses ($ 268 Abs. 1 HGB) aufgestellt. Im Jahresabschluss zum 31.8.2018 wurden die zum 1.9.2000 im Rahmen der Ausgliederung des Orchesters als eigenbetriebsähnliche Einrichtung von der Stadt Köln übertragenen Anlagegüter zu den fortgeführten Zeit- werten und die in den Wirtschaftsjahren 2000/2001 bis 2017/2018 angeschafften Anlagegüter zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der Wertminderung wurde durch planmäßige lineare Abschreibungen Rech- nung getragen, wobei die Nutzungsdauern bzw. Restnutzungsdauern auf der Grundlage einschlägiger Ab- schreibungstabellen sachgerecht geschätzt wurden. Die Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstat- tung beträgt 2 bis 20 Jahre. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 150,00 (ab 1.1.2018 EUR 250,00) und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt, der im Jahr des Zugangs sowie in den vier folgenden Wirtschaftsjahren mit jeweils !/s gewinnmindernd aufgelöst wird. Bei den Vorräten wurden die Betriebsstoffe zu Einstandspreisen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die bis zum Bilanzstichtag angefallenen Vorleistungen für ein Konzert im neuen Geschäftsjahr wur- den als unfertige Leistungen zu Herstellungskosten bewertet. Die Forderungen, die sonstigen Vermögensge- genstände und die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bewertet. Das Stammkapital wurde zu dem in der Betriebssatzung festgelegten Nennwert angesetzt. Der passive Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen wurde in Höhe des Betrages ange- setzt, der den (ggf. anteiligen) Restwerten der bezuschussten Anlagegüter entspricht. Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 2 Gemäß einer Vereinbarung zwischen der Stadt Köln und dem Orchester hat das Gürzenich-Orchester für Be- amte, die vor dem 1.9.2000 in den Ruhestand getreten sind, die nach dem Beamtenversorgungsgesetz (Be- amtVG) vorgesehenen Versorgungsleistungen vollständig zu übernehmen. Für Beamte, die am 1.9.2000 noch aktiv waren, wird das Gürzenich-Orchester mit Versorgungsleistungen entsprechend dem auf das Orchester entfallenden Dienstzeitenanteil belastet. Für diese ungewissen Verbindlichkeiten wurden Pensionsrückstellun- gen gebildet. Im Jahresabschluss zum 31.8.2018 erfolgte die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wie im Vorjahr gemäß 8 22 Abs. 3 EigVO NRW nach 8 36 Abs. 1 der Gemeindehaushaltsverordnung NRW (GemHVO NRW) zum Teilwert unter Zugrundelegung eines festen Rechnungszinsfußes von 5 % und unter Anwendung der neuen Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Erwartbare Änderungen der künftigen Personalkosten waren bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen nicht zu berücksichtigen. Die Wertansätze der Pensionsver- pflichtungen wurden durch versicherungsmathematische Gutachten belegt. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags analog $ 253 Abs. 1 HGB passiviert. Bei den Rückstellungen für Dienstjubiläen als Rückstel- lungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden im Rahmen der Wertansätze künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzin- sungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinss- ätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der deutschen Bundesbank monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Bei den langfristigen Rückstellungen für Beihilfeverpflichtungen er- folgte die Bewertung zum 31.8.2018 entsprechend der Bewertung der Pensionsrückstellungen zum Teilwert unter Zugrundelegung eines festen Rechnungszinsfußes von 5 % auf der Grundlage des durchschnittlichen Beihilfeaufwandes der letzten fünf Jahre. Alle Wertansätze der Beihilfe- und Jubiläumsverpflichtungen wurden durch versicherungsmathematische Gutachten belegt. Die im Wirtschaftsjahr 2011/2012 erstmals gebildete Rückstellung für drohende Verluste im Bereich des Per- sonalaufwands betrifft den Verpflichtungsüberschuss für das Orchester aus den künftigen Gehaltszahlungen im Rahmen einer Freistellung unter Berücksichtigung der orchesterspezifischen Gehaltsentwicklungsprogno- sen. Soweit die Rückstellung Gehaltszahlungen betrifft, die nach dem 31.8.2019 zur Auszahlung gelangen, wurde eine Abzinsung vorgenommen (8 21 EigVO NRW i.V.m. 8 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 3 II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Wirtschaftsjahr 2017/2018 ist dem nachfolgen- den Anlagennachweis zu entnehmen: Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand ET a | nn 1.9.2017 Zugang 31.8.2018 [| EUR | EUR | OT 2.673.145,48 117.517,49 45.086,64 7.616,00 0,00 0,00 2.680.761,48 117.517,49 45.086,64 _ 1 2.804.961,51 | ____117.517,49] ______ 45.086,64 Abschreibungen Posten des Anlagevermögens Immaterielle Vermögensgegenstände EDV Software Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen 124.200 om 124.200,03 2.745.576,33 7.616,00 2.753.192,33 ‚64]| _2.877.392,36| Posten des Anlagevermögens Stand 1.9.2017 ? 31.8.2018 Immaterielle Vermögensgegenstände EDV Software Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen eur I I m 124.200,03 2.008.682,33 0,00 124.200,03 1.954.355,48 92.630,49 38.303,64 0 = 0,00 o © S 1.954.355,48 92.630,4 38.303,64 2.008.682,33 2.078.555,51]| 92.630,49] 38.303,64 2.132.882,36 Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte] Restbuchwerte Durch- Durch- 31.8.2018 31.8.2017 schnittlicher Ab- | schnittlicher Rest- schreibungssatz ? buchwert ? Immaterielle Vermögensgegenstände EDV Software Sachanlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen 744.510,0\ 726. 406,00 % Hinsichtlich der Aussagekraft des Anlagennachweises ist darauf hinzuweisen, dass die Anlagegüter, die zum 1.9.2000 auf das Orchester übertragen wurden, mit ihren ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den bis zum 1.9.2000 auf- gelaufenen Abschreibungen in den Anlagennachweis aufgenommen wurden. 2 Zugang Abschreibungen x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2018 ® Restbuchwerte am 31.8.2017 x 100 / Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zum 31.8.2018 Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 4 Der Zugang bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung entfällt auf Instrumente (TEUR 80), Hardware (TEUR 4), sonstige Betriebsausstattung (TEUR 15) sowie geringwertige Anlagegüter (TEUR 18). 2. Vorräte Die unter den Vorräten ausgewiesenen Betriebsstoffe umfassen Jahresvorschauhefte, Broschüren, Leporellos und Z-Cards, sowie CDs und Büromaterial. Unter den unfertigen Leistungen werden die vor dem Bilanzstichtag angefallenen Kosten des Orchesters für ein Konzert in der Spielzeit 2018/2019 abgegrenzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen laufende Leistungsforderungen. Die Forderungen gegen die Stadt Köln umfassen zum einen die auf den 31.8.2018 fortgeschriebene Restfor- derung aus der Ausgliederung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung zum 1.9.2000 in Höhe von TEUR 5.346. Die Stadt hat einen Ausgleich dieser Forderung ohne Zinsverluste ab 2005 zugesagt. Im Wirtschaftsjahr 2017/2018 hat die Stadt Köln eine Tilgungsrate (TEUR 500) bezahlt. Am Bilanzstichtag hat diese Forderung in Höhe von TEUR 4.846 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Darüber hinaus enthält der Bilanzposten Forderungen aus laufenden Verrechnungen zwischen dem Orchester und den folgenden städtischen Dienststellen: Kämmerei Rechts- und Versicherungsamt Personalamt Zentrale Dienste Amt für Informationsverarbeitung 31.8.2018 | _TEUR | TEUR Bei den Forderungen gegen Eigenbetriebe handelt es sich um Forderungen aus laufender Verrechnung gegen die Bühnen der Stadt Köln. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen: Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 5 31.8.2018 Betriebskostenzuschuss Land NRW Januar bis Dezember 2018 431 Förderbeiträge / Kostenzuschüsse 90 (Rest-)Forderungen aus Sponsoring-Vereinbarung 40 Forderungen gegen Mitarbeiter 27 Personalkostenzuschüsse 5 Übrige 18 Am Bilanzstichtag 31.8.2018 verfügte das Orchester über folgende liquide Mittel: 4. Liquide Mittel Hauptkasse Handkasse / Wechselgeld 3 ‚Geldmarktkonto Sparkasse KölnBonn 1.063 laufendes Konto Sparkasse KölnBonn 3.284 4.350 Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 6 5. (Aktiver) Rechnungsabgrenzungsposten Folgende, für das Wirtschaftsjahr 2018/2019 vorausbezahlte Aufwendungen wurden per 31.8.2018 als aktive Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt: 31.8.2018 Versorgungsbezüge September 2018 Reisekosten Europatournee 2019 Betriebskostenerstattungen September bis Dezember 2018 Umzugskostenerstattung September 2018 Zuschuss Gürzenich Chor September bis Dezember 2018 6. Eigenkapital Die Entwicklung des Eigenkapitals des Orchesters stellte sich im Wirtschaftsjahr 2017/2018 wie folgt dar: Saldovortrag| Jahres- Entnahmen Stand 31.08.2017 | ergebnis Gewinn- | 31.8.2018 2017/2018 | rücklagen TEUR Vom Rat der Stadt Köln laut Satzung zur Verfügung ge- andere Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn zum 31.8.2017 in Höhe von TEUR 811 wurde gemäß Ergebnisverwendungsbeschluss des Rates zum Jahresabschluss 31.8.2017 des Gürzenich-Orchesters Köln vom 22.11.2018 auf neue Rechnung vorgetragen. Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 7 7. Sonderposten Der Sonderposten für Investitionszuschüsse entwickelte sich im Wirtschaftsjahr 2017/2018 wie folgt: Saldovortragl Zugang [Auflösung 1.9.2017 |2017/2018] 2017/2018 |31.8.2018 Sonderposten für Investitionszu- schüsse der Stadt Köln aus Übertragung des Anlage- vermögens zum 1.9.2000 der Stadt Köln 3 0 3 59 52 I ol ol I 55} Der Sonderposten für die Anschaffung von beweglichem Anlagevermögen betrifft Investitionszuschüsse für Instrumente sowie die Daten-Verkabelung und entfällt in Höhe von TEUR 48 auf Zuschüsse von privater Seite. 8. Rückstellungen Die Rückstellungen entwickelten sich im Wirtschaftsjahr 2017/2018 wie folgt: Saldovortrag Zuführung | Auf-/ Ab- 1.9.2017 ö 2017/2018 | zinsung Pensionsrückstellungen Versorgungsempfänger Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen ausstehender Urlaub Sonderzahlungen November Dienstjubiläen Beihilfeverpflichtungen Altersteilzeit Gehaltsnachzahlungen drohende Verluste aus einem Anstellungsverhältnis ausstehende Beihilfen 7-8/2017 austehende Leistungs- „abrechnungen Übrige 97 97 a es 305] 5.102 I | 6.833 776 Zum 31.8.2018 bestehen Pensionsverpflichtungen gegenüber 13 Versorgungsempfängern. Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 8 9. Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten und Besicherungen der Verbindlichkeiten zum 31.8.2018 lassen sich dem folgenden Verbind- lichkeitenspiegel entnehmen: [0 |] _T davon miteiner Restlaufzeit Gesamt- |biszu einem) zwischen über DT betrag Jahr einem und fünf gesichert fünf Jahren —ı |_TEUR | | TEUR | TEUR | Verbindlichkeiten aus Liefe- rungen und Leistungen 0 0 (0) (0) Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Köln 0 0 (0) (0) Sonstige Verbindlichkeiten (in Klammern: Vorjahr) Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betreffen laufende Leistungsverpflichtungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen folgende Posten: TEUR Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern und Versorgungsempfängern Verbindlichkeiten gegenüber Bundeszentralamt für Steuern davon aus Steuern 4 davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 9 10. (Passiver) Rechnungsabgrenzungsposten Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten wurden folgende für das Wirtschaftsjahr 2018/2019 im Voraus eingegangene Einnahmen abgegrenzt: 31.8.2018 TEUR Erträge aus Kartenverkäufen für die Spielzeit 2018 / 2019 Lufthansa Sponsoring / Barterabkommen III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen: 2017, aan vom | Veränderung | TEUR | TEUR | EUR | % | Erlöse Bühnen der Stadt Köln für Opernbespielung Erlöse Kartenverkauf Einzelverkauf Abonnements Besucherorganisationen sonstige Erlöse Spielbetrieb +103 sl son ea Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 10 Den Erlösen lagen dabei im Vergleich zum Vorjahr folgende Leistungsdaten zugrunde: 2017/2018 | ___Veränderunn | Veran- Besu- | Veran- | Besu- |*röse | Veran- Besu- stak- cher stal- cher stal- cher tungen id tungen Ki Sinfoniekonzerte Kammerkonzerte Sonderkonzerte Abgrenzungen Eigenveranstaltungen Kooperationen* / Gastspiele Opernbespielung Fremdveranstaltungen sonstige Erlöse * ohne die eintrittsfreien Generalproben "Philharmonie Lunch". In der Spielzeit 2017/2018 kamen 20.400 Besucher zu den 12 Generalproben. Die Kartenpreise fielen in 2017/2018 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt aus: 2017/2018 | Vofjahr |] Veränderung Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- | Preis- er gruppe er gruppe u a gruppe u 1 II u EEE Sinfoniekonzerte Kammerkonzerte Großes Abonnement Familienkarte "ohrenauf!" 1 Preiswerteste Preisgruppe 2 Mittlere Preisgruppe ? Teuerste Preisgruppe Der Gewinn- und Verlustrechnungsposten Erhöhung des Bestands an unfertigen Leistungen erfasst den Ertrag aus den aktivierten Kosten für ein Konzert des nachfolgenden Wirtschaftsjahres. Gürzenich-Orchester Köln Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen folgende Posten: I age Tg Zuschüsse und Kostenerstattungen Betriebskostenzuschuss Stadt Köln für das laufende Wirtschaftsjahr Betriebskostenzuschuss Land NRW Förderbeiträge Spenden sonstige Kostenzuschüsse Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen Erträge aus dem Abgang von Vermögens- gegenständen des Anlagevermögens Übrige EEE BET" BEETF BE davon Erträge aus der Auflösung des Sonder- postens für Investitionszuschüsse zum Anlage- vermögen Der Materialaufwand entfällt auf folgende Aufwendungen für bezogene Leistungen: 2017/2018 Gagen Aushilfsmusiker Gagen Gäste Sonstige Fremdhonorare Reisekosten Aushilfsmusiker / Gäste Anmietung Konzertsaal für Proben u. Konzerte Anmietung sonstiger Spielstätten Miete/Leihe für Instrumente etc. Kleinteile und Zubehör Instandhaltung Musikinstrumente Versicherungsschäden Transportkosten Programmhefte Tantiemen und GEMA-Gebühren Provisionen auswärtige Gastspiele ‚Aufwendungen CP-Produktionen Aufwendungen Streamingdienst GO-Plus Einrichten Orchester- / Notenmaterial Anlage 3 Seite 11 Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 12 Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen: 2017/2018] vo ihr Gehälter Angestellte / Lohnempfänger / Beamte Gehälter Künstler Sonderzahlungen / Urlaubsgeld Veränderung Urlaubsrückstellung Veränderung Drohverlustrückstellung Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung aus Ver- änderung Drohverlustrückstellung Arbeitgeberanteile zur Zusatzversorgungs- kasse / Bayerischen Versorgungskasse Versorgungsbezüge +/- Veränderung Pensionsrückstellung Beihilfen +/- Veränderung Beihilferückstellung Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung I] 1aazsl 13512] 4063 Die Entwicklung der Abschreibungen auf Sachanlagen ist dem Anlagennachweis zu entnehmen (vgl. Abschnitt IL1.). Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 13 Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen folgende Posten: 2017/2018 TEUR | TEUR Zuführung Sonderposten für Investitionszuschüsse Verwaltungsaufwendungen Versicherungen Kostenbeteiligung Köln-Ticket Personalnebenkosten Kosten Jahresabschluss / Abschlussprüfung Rechts- und Beratungskosten Porti / Telekommunikation Beiträge Verbände / Berufsvertretungen Einsatz Zeitarbeitnehmer Verwaltungskostenerstattungen Stadt übrige Verwaltungsaufwendungen Kosten Werbung, Öffentlichkeitsarbeit Spenden Übrige 30 40 -10 sol 1.00] zo Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten die Zinserträge aus der kurzfristigen Anlage von Liqui- ditätsüberschüssen. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen den Aufzinsungsaufwand der langfris- tigen Personalrückstellungen (Pensionsrückstellungen TEUR 93, Rückstellungen für Dienstjubiläen TEUR 1, für Beihilfeverpflichtungen TEUR 177 sowie für Drohverlustrückstellung TEUR 26). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie die sonstigen Steuern umfassen folgende Abgaben: 2017/2018 Körperschaftsteuer / Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer Ifd. Jahr 3 Körperschaftsteuer / Solidaritätszuschlag sowie Gewerbesteuer Vorjahre 3 3 | _SteuernvomEinkommenundvomertrag | 0 ;| | Umsatzsteuer Vorjahre -81 Sonstige Steuern Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 14 IV. SONSTIGE ANGABEN 1. Organe Die Organe des Orchesters bestehen aus dem Betriebsausschuss und der Betriebsleitung. Die stimmberechtigten Mitglieder des Betriebsausschusses (gemäß 8 5 Abs. 1 der Betriebssatzung personen- identisch mit dem Ausschuss Kunst und Kultur der Stadt Köln) setzten sich im Wirtschaftsjahr 2017/2018 wie folgt zusammen: Dr. Eva Bürgermeister, Stadtverordnete - Vorsitzende - Brigitta von Bülow, Stadtverordnete - 1. Stellvertreterin - Dr. Ralph Elster, Stadtverordneter - 2. Stellvertreter - Elfi Scho-Antwerpes, Stadtverordnete Karl-Heinz Walter, Stadtverordneter Katharina Welcker, Stadtverordnete Thomas Welter, Stadtverordneter Horst Thelen, Stadtverordneter Gisela Stahlhofen, Stadtverordnete Prof. Klaus Schäfer, Stadtverordneter Dr. Ulrich Wackerhagen, Sachkundiger Bürger Peter Sörries, Sachkundiger Bürger Karin Reinhardt, Sachkundige Bürgerin Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 15 Die Betriebsleitung bestand im Wirtschaftsjahr 2017/2018 aus: Frangois-Xavier Roth Künstlerischer Betriebsleiter Patrick Schmeing (bis 31.12.2017) Geschäftsführender Direktor Dr. Isabell Nehmeyer-Srocke (1.1.-31.8.2018) Kommissarische Betriebsleiterin Für die Mitglieder der Betriebsleitung bzw. ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung wurden von dem Orchester im Wirtschaftsjahr 2017/2018 folgende Bezüge aufgewendet: Sonder- Gesamt- vergütungen bezüge | TUR | EUR | TeuR | 112,6 251,4 364,0 BL 0 41,0 Ehemalige Mitglieder der Betriebsleitung: Aktive Mitglieder der Betriebsleitung: Frangois-Xavier Roth Patrick Schmeing 0,0 0,0 251,4] 405,0] Für ein ehemaliges Mitglied der Betriebsleitung bestehen zum Bilanzstichtag Rückstellungen für eine beam- tenrechtliche Versorgungszusage in Höhe von TEUR 248 sowie Beihilfeverpflichtungen in Höhe von TEUR 32. Für Mitglieder des Betriebsausschusses wurden keine Bezüge aufgewendet. Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 16 2. Arbeitnehmer Die Anzahl der Beschäftigten des Orchesters im Wirtschaftsjahr 2017/2018 entwickelte sich wie folgt: Jahres 30.11.2017 | 28.02.2018| 31.05.2018| 31.08.2018| durch- schnitt 2,0 2,0 2,0 2,0 2,0 künstlerische Angestellte Beschäftigte nach TVÖD Beamte Platzanweiser Das Orchester ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln (ZVK) und der Bayerischen Versorgungs- kammer Versorgungsanstalt der deutschen Bühnen (BVK). Die Versorgungseinrichtungen haben die Aufgabe, den Arbeitnehmern ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversor- gung zu gewähren. Die Umlage beträgt bei der ZVK 5,8% und bei der BVK 9,0% des zusatzversorgungspflich- tigen Entgelts. Zum Aufbau einer Kapitaldeckung wurde von der ZVK ein Zusatzbeitrag wie folgt erhoben: Ab 2007: 3,25%. Die umlagepflichtigen Gehälter betrugen im Wirtschaftsjahr 2017/2018 rd. TEUR 10.731. 3. Abschlussprüferhonorare Für die Abschlussprüfungsleistungen für das Wirtschaftsjahr 2017/2018 wurden Honorare inHöhevon TEUR 11,7 ergebniswirksam den Rückstellungen zugeführt. 4. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Betriebsleitung des Gürzenich-Orchesters schlägt vor, den Bilanzgewinn des Wirtschaftsjahres vom 1.9.2017 bis zum 31.8.2018 in Höhe von EUR 891.619,60 durch Vortrag auf neue Rechnung zu verwenden. Gürzenich-Orchester Köln Anlage 3 Seite 17 V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH SCHLUSS DES WIRTSCHAFTSJAHRES Mit Beschluss vom 5.7.2018 hatte der Rat der Stadt Köln Herrn Stefan Englert zum Mitglied der Betriebsleitung des Gürzenich-Orchesters bestellt. Damit endete die Amtszeit der kommissarischen Betriebsleiterin Frau Dr. Isabell Nehmeyer-Srocke. Herr Englert übt seine Tätigkeit als Geschäftsführender Direktor des Orchesters ab dem 1.9.2018 aus. Der Rat der Stadt Köln hat mit Beschluss vom 14.2.2019 die Eintrittspreise für Konzerte des Gürzenich-Or- chesters Köln in der Kölner Philharmonie ab der Spielzeit 2019/2020 neu festgesetzt. Die Eintrittspreise der Sinfoniekonzerte werden im Abonnement wie folgt geändert: Neu (ab 1.9.2019) er I en | ee Platzgruppe | Alt (seit 1.9.2016) Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Wirtschaftsjahres 2017/2018, aber vor Verfassung dieses Anhangs eingetreten sind, waren nicht zu verzeichnen. Köln, den 16. August 2019 Fan un. > Wa Frangois-Xavier Roth Stefan Englert Künstlerischer Betriebsleiter Geschäftsführender Direktor
Anlage 1_GO_Bilanz zum 31.08.2018
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ZEEIORTT VEOSZZPIT usjsodsßunzusußgesßunuyssy SEZIEOEE PEZZEDZ EINAZR73 usyeyysıpumgiaA SBNsuog 'Z P9'gEB’60E €g'216'692 LEBUNISIET un uaßun4aJa] sne usyleyyopuigeA "L ma kit uayayyaıpuqıaa ößreetee"" 00'606°22 NZ 7 000202015 uoßunjeIsyony eBnsuog 'E 00'006’8r 00'022’22 ueßunjejsyonuenas "z 00'81r 158°, 00'6L9’E08'L ueßunyaıydıaa ayoıluye pun uauolsuad ın) ueBunjeIsyony "L ass N ueßunjja}syonH öörTes'2" 60'088'58 DOTEg 29 0008955 ueßouusneßejuy wnz essnyosnzsuonnsanu In) ueJsodiapuos °L usjsodispuog KAUERZIG 808185 FESBOTIE 09'619 168 JsnyueA-wumeßzugng ‘Il 40'\rs’geg°Z 10 \rS Peg usßepyonuuumeg "Il 00'000'52 00°000°G2 teydeywweis | teudeyuaßıg u : 11: Ve " |): VE 11028’ LE BLozg’LE VAISSVd 2 EoveLseıı SOwIOzewe 7 17775 u Zreid'66ö'ti EA ERSZTEIZ SET0EDSErF SY9aYOS pun usjnyNsUNnIpeuy !9q uegeyng ‘usgeuindyuegsapung 'puejsequassey "Ill 66'L0E'VSE'8 [78171277793 Tee SETON Spugisusßeßsusßpwien Bansuog "+ 89'790'186°5 po'szeiver’s uloy jpeıs aıp uabaß ueßunsepio4 € ELBEL’EIG'L 61’682°20Z'1 egauyequaßig usboß ueßuniepiog "z ISs'wez 00'000’LE uoßun)s)27 pun usßunueyal] sne ueßunsepsog *L epupjsusßsßsusßguuan eßljsuos pun usBunsepıo4 "II 00'08r°09 00'928'92 000006 CC — uaßunıyezuy arasıeled "£ 00'006'LE 00'068°L uoßunsje7 aßjuayun 'assiußnezig abıueyun 'z 00'085°52 00'986°22 Syarssqeuag pun -SyIH "-YOo4 "1 Sun ueßounsajnejwun [161273 DOOR DMOIEwWL Kor — 00979Z ___ neg wı uaßeluy pun uaßuniyezuy aejsiejeg "Z 00'062’8L2 00'PER'gEL Bunyejssnesyeyoseg Ppun -sgeuag 'uaßejuy erepuy | ueßeweypes | usßguusneßeuuy 'V U : 1 "ı- Ll0z'8'LE sroz’sle VAILMV 8107 snäny "Je wnz zuegig uoy (uloy INFYIQ-YuazINg usjsodsßunzusißgesßunuyssy 9
Anlage 2_GO_Gewinn- und Verlustrechnung 17-18
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10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. Anlage 2 Gürzenich-Orchester Köln, Köln Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017/2018 Umsatzerlöse Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Sonstige betriebliche Erträge Materialaufwand a) Aufwendungen für bezogene Leistungen Personalaufwand a) Löhne und Gehälter b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Abschreibungen a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Sonstige betriebliche Aufwendungen Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Ergebnis nach Steuern Sonstige Steuern Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag Gewinnvortrag aus dem Vorjahr Entnahmen aus Gewinnrücklagen Bilanzgewinn/-verlust 9.318.781,49 10.595.597,73 -3.639.875,71 -11.401.229,68 92.630,49 _:301.771,48 2017/2018 2016/2017 EUR EUR 9.012.901,82 -30.010,00 31.900,00 —1.841.721,13 19.884.369,22 18.886.522,95 -3.522.281,83 -3.639.875,71 -3.522.281,83 -10.612.021,68 -14.475.689,57 -13.511.298,38 -88.291,11 -92.630,49 -88.291,11 -1.380.188,12 -1.680.321,32 unrrsannnn DIDBDD aerrannneenenn 84.330,31 681,00 1,32 -314.112,17 area BOOTE ann... :314.110,85 136,85 -8.800,00 anrennssenunnne 4968,30 ...........238:980,54 81.488,56 0,00 76.520,26 -238.580,54 76.520,26 -238.580,54 Tr nn 811.099,34 1.044.361,88 —_—__4.00000_ 5.318,00 891.619,60 811.099,34 ee GG
Anlage 4_GO_Lagebericht
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Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 1 LAGEBERICHT FÜR DAS WIRTSCHAFTSJAHR 1. SEPTEMBER 2017 BIS 31. AUGUST 2018 I. SPIELZEITVERLAUF UND LAGE DES ORCHESTERS IM WIRTSCHAFTSJAHR 2017/2018 1. Die wirtschaftliche Situation öffentlicher Orchester in der Bundesrepublik Deutschland in der Spielzeit 2017/2018 Auch in der Spielzeit 2017/2018 übten die öffentlichen Finanzen einen unverändert hohen Konsolidie- rungsdruck auf die deutschen Orchester aus, bei denen es sich um personalintensive Einrichtungen mit einem hohen Anteil fixer Personalkosten und dadurch begrenzter kurzzeitig realisierbarer Konsolidie- rungspotentiale handelt. Wegen des notwendigen Finanzbedarfs der Kultureinrichtungen stehen deshalb gerade die Fragen der Effektivität und Wirtschaftlichkeit dieser Einrichtungen unverändert im Fokus von Politik und Öffentlichkeit. Erfreulicherweise konnten die öffentlich getragenen Theater und Orchester in der vorjährigen Spielzeit (2016/2017) ihre Eigeneinnahmen in Höhe von rd. 551 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr stabilisieren, obgleich die Anzahl der Vorstellungen auf 65.794 um rd. 2,2% zurückging. Das prozentuale Einspieler- gebnis sank dabei leicht um 0,4% auf 17,8%. Zeitgleich stiegen die öffentlichen Zuschüsse um rd. 3,7% auf 2,6 Mrd. EUR. Mit dem Rückgang der Anzahl der Vorstellungen sind auch die Besucherzahlen der öffentlich getragenen Theater und Orchester einschließlich der Gastspiele von rd. 21 Mio. auf 20,5 Mio. (-2,4%) gesunken*. An Mitarbeitern waren 44.361 Personen fest in Theatern und Orchestern (einschließ- lich Musiker der selbständigen Orchester und Rundfunkorchester) angestellt. Vor diesem Hintergrund besteht nach wie vor die Notwendigkeit, neue Einnahmequellen (z.B. das Spon- soring) zu erschließen bzw. durch innovative Projekte, so z.B. das vom Gürzenich-Orchester betriebene Projekt GO-Plus oder das ohrenauf!-Projekt für jüngere Musikliebhaber und Familien, bisherige Besu- chergruppen zu binden und neue Besuchergruppen anzusprechen. Aus der Sicht der Orchester selbst ist in diesem Zusammenhang die weitere Verbesserung und Entwicklung der künstlerischen Qualität sowie die Kreierung eines möglichst einzigartigen, charakteristischen und unverwechselbaren Klangbildes von besonderer Bedeutung, um die Attraktivität für Konzertbesucher, Sponsoren und auch Medien zu erhö- hen. * Quelle: Theaterstatistik 2016/2017 des deutschen Bühnenvereins, Heft 52, Köln September 2018 Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 2 2. Die künstlerische Bilanz des Orchesters in der Spielzeit 2017/2018 Das Gürzenich-Orchester Köln zählt im Konzert- wie im Opernbereich zu den führenden Orchestern Deutschlands. Sein Name verweist auf den Gürzenich, Kölns historisch-repräsentatives Ballhaus, wo die Konzerte von 1857 an stattfanden. Stets kamen führende Dirigenten und Komponisten ihrer Zeit wie Berlioz, Verdi, Brahms oder Strawinsky zum Kölner Traditionsorchester. Bedeutende Werke wie das Doppelkonzert von Johannes Brahms, „Till Eulenspiegels lustige Streiche“ und „Don Quixote“ von Richard Strauss oder Mahlers 5. Sinfonie wurden dem Gürzenich-Orchester zur Uraufführung anvertraut, ebenso wie Max Regers Hiller-Variationen oder Bernd Alois Zimmermanns „Konzert für Orchester“. Dieser intensive Austausch mit den Komponisten der Gegenwart wurde in der Spielzeit 2017/2018 unter anderem durch die Uraufführung eines neuen Flö- tenkonzertes für den international gefragten Flötisten Emmanuel Pahud aus der Feder des „Komponist für Köln“, Philippe Manoury, fortgesetzt, für das zahlreiche internationale Koauftraggeber gewonnen werden konnten, was die internationale Wahrnehmung des Gürzenich-Orchesters als eines innovativen Klangkörpers weiter verstärkt hat. Die Saison 2017/2018 stand einerseits im Zeichen der Feierlichkeiten zu Bernd Alois Zimmermanns 100. Geburtstag, einem Schwerpunkt zu „Mendelssohn in Köln“ andererseits. Aus Anlass seines 100. Geburts- tags würdigte das Gürzenich-Orchester den berühmten Rheinländer Bernd Alois Zimmermann (1918- 1970). Frangois-Xavier Roth dirigierte an der Oper Zimmermanns Die Soldaten - das Gürzenich-Orches- ter hatte das epochemachende Werk 1965 am Offenbachplatz unter Michael Gielen uraufgeführt. Zim- mermanns „Ballet noir“ Musique pour les soupers du Roi Ubu kombinierte Frangois-Xavier Roth im 10. Sinfoniekonzert im Rahmen des Acht-Brücken-Festivals mit einem neuen Bratschenkonzert von York Höller, Zimmermanns wohl berühmtestem lebenden Schüler. Zimmermanns Sinfonie in einem Satz war unter der Hand von Hartmut Haenchen zu erleben, der für das 2. Sinfoniekonzert zum Gürzenich-Or- chester zurückkehrte. Und auch das alle zwei Jahre durchgeführte Chorförderkonzert, 2018 bestritten von der renommierten Kartäuserkantorei Köln, knüpfte an den Zimmermann-Schwerpunkt mit der frühen Kantate Lob der Torheit an, 1948 von Günter Wand mit dem Gürzenich-Orchester uraufgeführt. Der zweite Zentralstern der Saison hatte in seinem kurzen Musiker-Leben das Gürzenich-Orchester nur ein einziges Mal dirigiert, doch war er für Köln und das gesamte Rheinland überaus prägend: Felix Men- delssohn Bartholdy. Seine Zweite Sinfonie Lobgesang war der Höhepunkt des 2. Sinfoniekonzerts, das der 500-Jahr-Feier der Reformation gewidmet war. Es vereinte zahlreiche Kölner Chöre in der Philhar- monie zu einem rund 300 Stimmen starken Chor. Im 3. Sinfoniekonzert eröffnete die Mendelssohn- Ouvertüre Meeresstille und glückliche Fahrt ein Programm mit Mahlers Vierter Sinfonie und Mozarts Konzertarie mit obligatem Klavier Ch’io mi scordi di te, dirigiert von Lahav Shani. Der dänische Dirigent Thomas Spndergärd kombinierte für sein Debüt beim Gürzenich-Orchester im 5. Sinfoniekonzert Men- delssohns Erstes Klavierkonzert mit Beethovens Egmont-Ouvertüre und der Fünften Sinfonie von Dmitrij Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 3 Schostakowitsch; als Pianist war in diesem Konzert erstmals beim Gürzenich-Orchester Alexander Melni- kov zu erleben. Den jungen Mendelssohn der Streicher-Sinfonia Nr. 1 und den späten der Italienischen Sinfonie verband Frangois-Xavier Roth im 9. Sinfoniekonzert mit Klavierkonzerten von Ferrucio Busoni und Arnold Schönberg. Solist war hier Kirill Gerstein. Zur Eröffnung der Sinfoniekonzert-Reihe im Oktober 2017 setzte Frangois-Xavier Roth seinen Bruckner-Zyklus mit der Richard Wagner gewidmeten Dritten Sinfonie fort, ergänzt von György Ligetis Violinkonzert, Solist war Christian Tetzlaff. Im 6. Sinfoniekonzert schloss Roth an seine intensive Beschäftigung mit Pierre Boulez und Bela Bartök an. Und er stellte als Solist in Beethovens Zweitem Klavierkonzert mit Benjamin Grosvenor einen besonderen Pianisten der jungen Generation seinem Kölner Publikum vor. Drei Meister des Kontrapunkts verband das 4. Sinfonie- konzert und wartete mit zwei Debüts beim Gürzenich-Orchester auf: Nicola Benedetti war Solistin in Beethovens Violinkonzert, zudem dirigierte Karl-Heinz Steffens Luigi Dallapiccolas Variazioni und die Dritte Sinfonie von Johannes Brahms. Auch für das 8. Sinfoniekonzert begrüßte das Gürzenich-Orchester zwei Künstler erstmals bei sich: die Geigerin Carolin Widmann mit Bohuslav Martinds letztem Werk, seinem Zweiten Violinkonzert, und am Dirigentenpult Pietari Inkinen, mit In the Beginning seines finni- schen Landsmannes Einojuhani Rautavaara und Antonin Dvoräks Sinfonie aus der Neuen Welt. Mit der Saison 2017/2018 hat das Gürzenich-Orchester auch wieder einen Ersten Gastdirigenten be- nannt, ein Ausnahmetalent mit Sinn für überraschende Programme: der junge britische Dirigent Nicholas Collon. Im 7. Sinfoniekonzert kombinierte er Musik von Debussy, Wagner, Ligeti und Ravel, ergänzt um Bela Bartöks Violakonzert mit Nils Mönkemeyer. Auch das Passionskonzert war Nicholas Collon anver- traut. Geistliches in ungewohnten Klanggestalten vereinte auch das jährliche Konzert im Dom, mit Morton Feldmans Neither unter der Leitung von Frangois-Xavier Roth und einem neuen Stück der in Köln leben- den, schwedischen Komponistin Lisa Streich. Ihr Chorstück erklang vom Vokalensemble Kölner Dom unter Domkapellmeister Eberhard Metternich. Ein weiterer Höhepunkt einer an Chorauftritten reichen Saison war das 11. Sinfoniekonzert mit Ehrendirigent Dmitrij Kitajenko, u.a. mit dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brno in Sergej Rachmaninows Die Glocken und Sergej Taneevs Kantate Johannes von Damaskus, ein Programm, das für eine CD-Veröffentlichung produziert wurde. Dämonisch wurde es zum Silvesterabend, als Ray Chen aus Paganinis Erstem Violinkonzert Funken schlug und Lukasz Borowicz am Dirigentenpult u.a. Offenbachs Orpheus in der Unterwelt und Lizsts Mephisto-Walzer tanzen ließ. Das jährliche Benefizkonzert zugunsten von HelpAlliance, dem Hilfsprojekt von Lufthansa-Mitarbeitern, und des Vereins „wir helfen“ des Kölner Stadt-Anzeigers lag erstmals in den Händen einer aufstrebenden jungen Dirigentin: der Amerikanerin Karina Canellakis. Sie brachte als Visi- tenkarte aus ihrer Heimat The chairman dances von John Adams mit und dirigierte Tschaikowskys Win- terträume-Sinfonie. Solist in Mozarts berühmtestem Klavierkonzert in d-Moll KV 466 war Lars Vogt. Auch das ohrenauf!-Familienkonzert zu Weihnachten wurde von einer jungen Dirigentin geleitet: Dalia Stasevska, die u.a. Musik von Mozart, Bach, Humperdinck und Vivaldi auf die Pulte legen ließ. Im Rahmen Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 4 des ohrenauf!-Programms wurden darüber hinaus insgesamt vier moderierte Schulkonzerte für Klassen 1-10 mit der 3. Sinfonie von Brahms, Dvofäks 9. Sinfonie, Bernd Alois Zimmermanns Musique pour les soupers du Roi Ubu und Beethovens 5. Sinfonie durchgeführt. In Kooperation mit der KölnMusik wurde das Konzert Singen mit Klasse! veranstaltet, im Rahmen dessen 300 Zweitklässler gemeinsam mit dem Gürzenich-Orchester das Auftragswerk King kommt noch von Ulrich Kreppein (Komposition) und Andrea Karime (Libretto) unter der Leitung von Corinna Niemeyer uraufführten. Ein besonderes Programm für Familien mit Moderation und Live-Video-Gestaltung bot in dieser Saison das Kooperationskonzert mit dem Jugendsinfonieorchester der Rheinischen Musikschule und Musik von Bernstein und Cage bis Dvorak. Die Unterwegskonzerte wurden aufgrund der großen Nachfrage ausgebaut: Es fanden insge- samt 18 kostenfreie Kammerkonzerte in Kölner Kindergärten statt; insgesamt 9 moderierte und ebenfalls kostenfreie Konzerte wurden in Kölner Wohneinrichtungen für Senioren gespielt. Auch die bewährten Angebote wurden weiter fortgeführt und ausgebaut: Musiker im Klassenzimmer, Generalprobenbesuche, Zwergenproben, ohrenaufl-Lunch und Impuls-Probenbesuche sowie Lehrerworkshops und die Familien- karte erfreuten sich großer Beliebtheit. Insgesamt konnte im Bereich der Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche sowie für Senioren mit 95 Angeboten das Gesamtprogramm erweitert werden. Die sechs Kammerkonzerte in der Philharmonie und der Kölner Flora waren programmatisch eng mit den Sinfoniekonzerten verwoben und luden dazu ein, sich u. a. in die Musik von Bernd Alois Zimmermann und Claude Debussy, Johannes Brahms, Erwin Schulhoff, Hans Kräsa und Olivier Messiaen zu vertiefen. Vier europäische Musikmetropolen standen auf dem Reiseplan des Orchesters mit seinem Chef: Straß- burg am 23. September 2017, wo das Orchester u.a. aus seinem großen Katalog an Uraufführungen Don Quixote von Richard Strauss und RING von Philippe Manoury zur Eröffnung des Festivals Musica mitbrachte; im Februar 2018 Madrid und Saragossa gemeinsam mit dem Pianisten Benjamin Grosvenor; und der feierliche Abschluss der Saison im Amsterdamer Concertgebouw zusammen mit Emmanuel Pa- hud. Erstmals wurde in der Saison der Deutsche Dirigentenpreis gemeinsam von Deutschem Musikrat, Köln- Musik, Oper Köln, WDR und Gürzenich-Orchester verliehen, aus dem Hossein Pishkar als Gewinner her- vorgegangen ist. Als Preis soll er unter anderem auch vom Gürzenich-Orchester in den kommenden Spielzeiten verpflichtet werden. Eine Fortsetzung des Projektes ist für Herbst 2019 geplant. In der Spielzeit 2017/2018 spielte das Orchester 36 reguläre Abonnementkonzerte, 24 weitere Konzerte in Köln, davon ein Festkonzert, ein Konzert im Kölner Dom, ein Benefizkonzert, ein Passionskonzert, sechs Kammerkonzerte, drei Florakonzerte, vier Schulkonzerte, zwei Konzerte im Rahmen von „Singen Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 5 mit Klasse“, ein Silvesterkonzert, eine Chorförderkonzert, ein ohrenauf!-Familienkonzert und ein Koope- rationskonzert mit der Rheinischen Musikschule. In der Oper war das Orchester in 120 Vorstellungen in 17 Produktionen sowie in der Kinderoper mit 21 Vorstellungen in 2 Produktionen beschäftigt. Wie auch in den vorangegangenen Spielzeiten konnte das Ziel erreicht werden, dem Kölner Publikum in interessanten Konzertprogrammen ein ausgewogenes Verhältnis von Werken quer durch die Musikge- schichte mit einem guten Verhältnis von bekannteren zu unbekannteren Stücken zu präsentieren. Dar- über hinaus ist es dem Gürzenich-Orchester gelungen, durch seine besondere Programmatik und seine besonderen Projekte auch international wieder stärker wahrgenommen zu werden. Dazu trugen nicht zuletzt die Medienproduktionen im Rahmen von GO Plus bei sowie die CD- Veröffentlichungen der Saison, namentlich die erste Veröffentlichung mit GMD Roth, einer Einspielung von Mahlers fünfter Sinfonie, die den Auftakt zu einer CD-Serie mit dem renommierten französischen Label harmonia mundi bildet, in der Uraufführungen des Gürzenich-Orchesters im Zentrum stehen sollen. Mit dem Ehrendirigenten Dmitri Kitajenko erschien eine weitere CD bei Oehms Classics mit Sibelius fünf- ter Sinfonie. Diese Aufnahme wurde mit dem renommierten ICMA Award ausgezeichnet. 3. Die wirtschaftliche Lage des Orchesters im Wirtschaftsjahr 2017/2018 a) Leistungsdaten Die Aktivitäten des Gürzenich-Orchesters Köln führten im Wirtschaftsjahr 2017/2018 zu folgenden Leis- tungsdaten: Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 6 Veranstaltung Besucher q Veranstal- | max. | Ist | % | tungen Eigenveranstaltungen Sinfoniekonzert 2017/2018 Sinfoniekonzert 2017/2018 Sinfoniekonzert 2017/2018 Sinfoniekonzert 2017/2018 Sinfoniekonzert 2017/2018 Sinfoniekonzert 2017/2018 Sinfoniekonzert 2017/2018 Sinfoniekonzert 2017/2018 Sinfoniekonzert 2017/2018 10. Sinfoniekonzert 2017/2018 11. Sinfoniekonzert 2017/2018 12. Sinfoniekonzert 2017/2018 in! Sinfoniekonzerte gesamt 74.694 71.521 95,75 eat BD 1. Kammerkonzert 2017/2018 341 2. Kammerkonzert 2017/2018 313 3. Kammerkonzert 2017/2018 341 4. Kammerkonzert 2017/2018 313 5. Kammerkonzert 2017/2018 313 6. _Kammerkonzert 2017/2018 13 3 Kammerkonzerte gesamt | 10 | 10 | 7001 | IKonzertreiengeam _ | rs2s | ras0ı | as2s | Festkonzert Saisoneröffnung Benefizkonzert Kammerkonzerte in der Flora Sonderkonzert Familie Sonderkonzerte Kinder far Bela klamm I h uw SSR JS | wwann 2.061 718 1.351 3,377 Passionskonzert 2.154 1.477 Sonderkonzerte 12.311 11.079 89,99 11 83.939 |s4.070| 9453 | pure S Bi wer vasoa Anzahl Veranstaltung Veranstal- tungen Kooperationen* / Gastspiele Silvesterkonzert Abschlusskonzert Deutscher Dirigentenpreis Sonderkonzert "Lob der Torheit" Domkonzert Sonderkonzerte "Singen mit Klasse" Sonderkonzert "somewhere" a Fremdveranstaltungen / sonstige Aktivitäten Opernbespielung Bühnen Stadt Köln sonstige Aktivitäten a; Pa w in 2 | 8 Naooooß Leistungsdaten gesamt * ohne die eintrittsfreien Generalproben "Philharmonie Lunch". In der Spielzeit 2017/2018 kamen ca. 24.000 Besucher zu den 12 Generalproben. Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 7 Der Vergleich der Leistungsdaten des Orchesters in der Spielzeit 2017/2018 mit dem Vorjahr zeigt, dass die Anzahl der Eigenveranstaltungen unverändert geblieben ist. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Besu- cher um 1.570 (1,9%) auf 84.070. Die Auslastung der Eigenveranstaltungen erhöhte sich in der Spielzeit ebenfalls um 1,9% von 92,6% auf 94,5%. Bei den Erlösen war im gleichen Zeitraum ein Anstieg um TEUR 64 bzw. 4,4% (davon Sinfoniekonzerte TEUR +28 bzw. +2,1%, Kammerkonzerte TEUR +4 bzw. +33,3%, Sonderkonzerte TEUR +32 bzw. +22,4%) festzustellen. Die durchschnittliche Einnahme je Be- sucher erhöhte sich in der Spielzeit 2017/2018 geringfügig von EUR 17,76 um EUR 0,43 bzw. 2,4% auf EUR 18,19. Für die Bühnen der Stadt Köln wurden im Bereich der Oper und Kinderoper 141, und damit 20 Veran- staltungen weniger (-12,4%) als in der vorherigen Spielzeit durchgeführt. Gleichwohl stieg die die Ge- samtvergütung für die Opernbespielung um TEUR 212 (3,0%). b) Ertragslage / Vergleich mit dem Wirtschaftsplan und Periodenvergleich Nach dem vorjährigen Jahresfehlbetrag von 238 erzielte das Gürzenich-Orchester Köln im Wirtschaftsjahr 2017/2018 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 77. Eine Analyse dieses Überschusses zeigt, dass sich dieser aus einem positiven Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 284 (im Vorjahr TEUR -397), einem negativen Investitionsergebnis von TEUR 87 (im Vorjahr TEUR -79), einem negativen Finanzergebnis von TEUR 301 (im Vorjahr TEUR -314) sowie einem positi- ven neutralen Ergebnis von TEUR 181 (im Vorjahr TEUR +552) zusammensetzt. Im Überblick stellt sich die Ertragslage im Wirtschaftsjahr 2017/2018 wie folgt dar, wobei den Ist-Daten zum einen die Planan- sätze des vom Rat der Stadt Köln in seiner Sitzung am 19.12.2017 beschlossenen Wirtschaftsplans und zum anderen die Vorjahreszahlen gegenübergestellt werden: Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 8 Ertragslage Vgl. mit Wirtschaftsplan Vgl. mit Vorjahr 2016/17 wj. 2017718 | | Abweichung: | Fe] Umsatzerlöse Opernbespielung Kartenverkauf aus Konzertbetrieb sonstige Bereiche Konzertbetrieb Sponsoringerträge Bestandsveränderung unfertige Produktionen sonstige betriebliche Erträge 115 +37 Eigenleistung k Y 9.160 +281 Betriebskostenzuschuss Stadt Köln x ); 8.794 +944 Betriebskostenzuschuss Land 452 +131 betriebliche Erträge ’ Materialaufwand Personalaufwand Verwaltungsaufwendungen Werbung, Öffentlichkeitsarbeit Übrige betriebliche Aufwendungen Betriebsergebnis Investitionszuschüsse Erträge Auflösung Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Aufwendungen Zuführung Sonder- posten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens planmäßige Abschreibungen Investitionsergebnis Finanzergebnis Neutrales Ergebnis Jahresüberschuss / Jahresfehlbetra, Gewinnvortrag Entnahmen aus Gewinnrücklagen Bilanzgewinn Im Vergleich mit dem Wirtschaftsplan zeigt die Analyse für das Betriebsergebnis, dass der Planansatz um TEUR 32 überschritten wurde. Zusammen mit den Mitteln des städtischen Betriebskostenzuschusses und des Landeszuschusses stan- den dem Orchester aus der Opernbespielung sowie dem eigenen Konzertbetrieb insgesamt TEUR 19.762 und - im Vergleich zum Planansatz — TEUR +662 (+3,5%) mehr an betrieblichen Erträgen zur Deckung der laufenden Kosten zur Verfügung. Die angestiegenen Erträge sind dabei im Wesentlichen Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 9 auf einen gegenüber der Planung erhöhten Landeszuschuss (TEUR +128 bzw. +28,1%), gestiegene Erlöse aus der Opernbespielung (TEUR +236 bzw. +3,3%) und aus Kartenverkäufen einschließlich sons- tiger Erlösen im Konzertbetrieb (TEUR +225 bzw. +14,0%), höher ausgefallene Sponsoringerträge (TEUR +32 bzw. +64,0%) sowie gestiegene sonstige betriebliche Erträge (TEUR +71 bzw. +87,7%) zurückzuführen. Dem stand eine Ergebnisbelastung durch die Bestandsminderung im Bereich der unfer- tigen Produktionen gegenüber (TEUR -30). Zeitgleich wurden die betrieblichen Aufwendungen um insgesamt TEUR +630 bzw. +3,3% gegenüber den budgetierten Ansätzen überschritten. Zu dieser Entwicklung trugen vor allem Mehrkosten in Höhe von TEUR +362 bzw. 11,0% im Materialaufwand in Form bezogener Leistungen, TEUR +202 bzw. +1,4% bei den Personalaufwendungen und TEUR +187 bzw. +31,2% bei den Verwaltungsaufwendungen bei. Dagegen lagen die Aufwendungen für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit um rd. TEUR 150 bzw. 21,0% unter den kalkulierten Kosten. Der Zuwachs bei den Materialaufwendungen wurde im Wesentli- chen durch die gegenüber der Planung gestiegenen Gagen und Honorare (TEUR +346 bzw. +22,2%) verursacht. Der Anstieg bei den Personalkosten entfiel nahezu vollständig auf die gegenüber der Planung höher ausgefallenen Kosten für Beihilfen (TEUR +202 bzw. +46,3%). Bei den Verwaltungsaufwendun- gen waren Kostensteigerungen insbesondere bei den Personalnebenkosten (TEUR +109) und den Rechts- und Beratungskosten (TEUR +66) festzustellen. Im Periodenvergleich verbesserte sich das negative Betriebsergebnis des Vorjahres in Höhe von TEUR - 397 deutlich um TEUR 681 bzw. 171,5% auf TEUR +284. Die betrieblichen Erträge lagen dabei insge- samt um TEUR 1.356 bzw. 7,4% über dem Vorjahreswert, wobei die Ertragssteigerungen vor allem auf den erhöhten Betriebskostenzuschuss (TEUR +944 bzw. 10,7%), den gestiegenen Landeszuschuss (TEUR +131 bzw. +29,0%) sowie höhere Einnahmen aus der Opernbespielung (TEUR +212 bzw. +2,9%) und dem Konzertbetrieb (TEUR +159 bzw. +9,5%) zurückzuführen waren. Der verbesserten Situation bei den betrieblichen Erträgen standen in 2017/2018 im Vergleich zum Vor- jahr höhere betriebliche Kosten (TEUR +675 bzw. +3,6%) gegenüber. So überschritten vor allem die Materialkosten um TEUR 118 bzw. 3,4% und die Personalkosten um TEUR 863 bzw. 6,3% den vorjähri- gen Kostenansatz, während die Verwaltungsaufwendungen um TEUR 63 bzw. 7,4%, die Kosten für Wer- bung und Öffentlichkeitsarbeit um TEUR 190 bzw. 25,2% und die übrigen Aufwendungen um TEUR 53 bzw. 64,6% unter den Vorjahresaufwendungen lagen. Bezogen auf die Gesamterträge des Orchesters im Wirtschaftsjahr 2017/2018 bilden die laufenden Per- sonalkosten mit 73,2% (im Vorjahr 73,8 %) unverändert den größten Aufwandsposten. Im Berichtsjahr setzten sich diese Kosten wie folgt zusammen: Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 10 E-— oa] oe | Wang | Löhne und Gehälter, Beamtenbezüge! Soziale Abgaben! Aufwendungen für Altersversorgung Aufwendungen für Unterstützung 638 589 +49 Im Bereich der laufenden Personalaufwendungen erhöhten sich — vor dem Hintergrund eines minimal gesunkenen durchschnittlichen Personalbestands - im Vergleich zum Vorjahr die Bezüge der angestellten Künstler und sonstigen Mitarbeiter um TEUR +706 (+6,6%) und die gesetzlichen Sozialabgaben um TEUR +44 (+2,7%). Der Kostenanstieg ist vor allem auf die TVöD-Tariferhöhung zum 1.3.2018 in Höhe von durchschnittlich 3,19% (verbunden mit Einmalzahlungen in verschiedenen Entgeltgruppen) sowie die Einführung eines Haustarifvertrages zum 1.1.2018 zurückzuführen. Die Beihilfeaufwendungen erhöh- ten sich im gleichen Zeitraum um TEUR +49 (+8,3%) infolge gestiegener durchschnittlicher Beihilfezah- lungen. Bei den Aufwendungen für die Altersversorgung unter Einschluss der Veränderung der Pensi- onsrückstellungen betrug der Zuwachs TEUR 64 (+9,3%). Die Personalstatistik weist für das Wirtschaftsjahr 2017/2018 folgende Daten aus: Jahres- | Zum Vergl. 30.11.17 | 29.02.18] 31.05.18 | 31.08.18 | durch- schnitt 2017/2018 Besetzte Stellen Beschäftigte nach TVöD künstlerische Angestellte Beamte Platzanweiser [ I | 130,12] 130,12] 133,53] 132,03] 136,45] 151,83] Beschäftigte Beschäftigte nach TVöD künstlerische Angestellte Beamte Platzanweiser 00 2,00 I | 15500[ 154,00 148,00] 145,00] 150,50 zum Vergleich Vorjahr 151,00)| (151,00)| (153,00)| (151,00 Die Zahl der tatsächlich besetzten Stellen lag in 2017/2018 mit durchschnittlich 136,45 um 15,38 Stellen bzw. 10,1% unter dem Planansatz (151,83). ! Im Personalaufwand 2017/2018 gemäß Gewinn- und Verlustrechnung (TEUR 14.476) sind zusätzlich noch Kos- tenerhöhungen im Zusammenhang mit der Veränderung einer Drohverlustrückstellung für einen Verpflichtungs- überschuss aus einem Anstellungsverhältnis (TEUR 17) verrechnet. Innerhalb der Ertragslage 2017/2018 werden diese dem neutralen Ergebnis zugeordnet. Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 11 Im Rahmen des Investitionsergebnisses wurden die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermö- gen des Orchesters nur zu einem Teil durch Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investiti- onszuschüsse zum Anlagevermögen kompensiert. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum An- lagevermögen wird entsprechend den Abschreibungen auf die in den Vorjahren bezuschussten bzw. von der Stadt zum 1.9.2000 übertragenen Anlagegüter kontinuierlich ertragswirksam aufgelöst. Auch im Wirtschaftsjahr 2017/2018 standen dem Orchester ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, sodass keine Kredite in Anspruch genommen werden mussten. Vor allem infolge des unter den Zinsauf- wendungen auszuweisenden Aufzinsungsaufwandes der langfristigen Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 297 wurde — wie in den Vorjahren - ein negatives Finanzergebnis erzielt. Das neutrale Ergebnis fiel in 2017/2018 mit TEUR 181 erneut positiv aus. Im Wesentlichen ist dies auf Auflösungserträge (TEUR 106) im Bereich der Rückstellungen zurückzuführen. Allein bei den Pensions- und Beihilfeverpflichtungen mussten Rückstellungen in Höhe von TEUR 83 infolge von Sterbefällen auf- gelöst werden. Des Weiteren wurden Erträge aus Anlageverkäufen (TEUR 5), Versicherungsentschädi- gungen (TEUR 6) sowie Steuererstattungen für Vorjahre (TEUR 81) in das neutrale Ergebnis einbezogen. Diesen standen Kostenerhöhungen im Zusammenhang mit der stichtagsbezogenen Bewertung einer Rückstellung für drohende Verluste im Personalbereich (TEUR 17) gegenüber. Wie im Vorjahr konnte das Orchester damit in der Spielzeit 2017/2018 mittels der vereinnahmten Be- triebskostenzuschüsse, der Erträge aus der Opernbespielung und der übrigen selbst erwirtschafteten Erträge kein vollständig ausgeglichenes ordentliches Ergebnis (Summe aus Betriebs-, Investitions- und Finanzergebnis) erwirtschaften. Vielmehr stellte sich hier noch eine Unterdeckung in Höhe von TEUR 104 (im Vorjahr Unterdeckung in Höhe von TEUR 780) ein. Unter Einschluss des positiven neutralen Ergeb- nisses konnte für die Spielzeit 2017/2018 diese Unterdeckung kompensiert und letztlich ein Jahresüber- schuss von TEUR 77 (im Vorjahr Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 238) erzielt werden. c) Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage des Orchesters stellt sich an den beiden Bilanzstichtagen zusammengefasst wie folgt dar: Gürzenich-Orchester Köln TEUR % TEUR % Vermögen +19 Anlagevermögen Forderung aus Ausgliederung der eigen- betriebsähnlichen Einrichtung zum 1.9.2000 Lang- und mittelfristig gebundene Vermögenswerte Vorräte 61 0,5 -36 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Flüssige Mittel Kurzfristig gebundene Vermögenswerte -500 1.928 2.508 21,1 -580 4.350 8 22,6] +1.666 5 0 0 Hl | +s06l Rechnungsabgrenzungsposten Vermögen insgesamt Kapital Stammkapital Gewinnrücklagen 2.639 22,2 Bilanzgewinn 811 6,8 1 Eigenkapital 28,4 3.475 __29,2 Sonderposten Investitionszuschüsse 55 } & 05 63 0,5 zum Anlagevermögen 0,4 Br s=s 0 6 0| 37 0 -5 76 1.804 14,4 1,851 15,6 -47 50 -27 25 25 0,2 E: + +2! Sonderposten Pensionsrückstellungen Sonstige Rückstellungen Lang- und mittelfristiges Fremdkapital Steuerrückstellungen Sonstige Rückstellungen Verbindlichkeiten Kurzfristiges Fremdkapital 4.193 33,6 3.896 32,8 +297 5.997 48,0| 5.747 484l _+2sol 49 0,4 1.037 87 -128 2,4 330 2,8 = 1.236 9,9 1.416 11,9 1.648 13,2 1.180 9,9 12.487 _ 100,0 11.881 100,0 Rechnungsabgrenzungsposten Kapital insgesamt 31.8.2018 31.8.2017 | EUR % | ER % | Anlage 4 Seite 12 12.487 __100,0 11.881 100,0 +606 Die Analyse der Vermögenslage ergibt auf den Stichtag 31.8.2018 eine Eigenkapitalquote! von 28,9% (im Vorjahr 29,8%), einen Verschuldungsgrad? von 57,9% (zum 31.8.2017 60,2%) sowie einen Anlage- deckungsgrad? von 484,0% (zum 31.8.2017 487,3%). Die Investitionsquote* lag im Wirtschaftsjahr 2017/2018 bei 16,3% (im Vorjahr 36,3%). ! Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Bilanzsumme 2 Rückstellungen + Verbindlichkeiten / Bilanzsumme 3 Eigenkapital einschließlich Sonderposten / Anlagevermögen * Investitionen / Buchwert Anlagevermögen zum 1.9. des jeweiligen Wirtschaftsjahres Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 13 An Mitteln aus dem städtischen Haushalt standen dem Orchester im Wirtschaftsjahr 2017/2018 TEUR 9.738 als Betriebskostenzuschuss auf der Grundlage des Ratsbeschlusses vom 19.12.2017 (TEUR 8.687 zuzüglich eines nachträglichen Ausgleichs für Tariferhöhungen in 2016/2017 in Höhe von TEUR 127 abzüglich eines Ausgleichsbetrags von TEUR 20 für Zweitfreikarten zuzüglich der Tariferhöhung 2017/2018 von TEUR 280 und der Einführung des Haustarifvertrags in Höhe von TEUR 664) zur Verfü- gung. Die Mittel waren vollständig zum Ausgleich des Betriebsverlustes zu verwenden. Bezogen auf die Verhältnisse an den beiden Bilanzstichtagen 31.8.2017 und 31.8.2018 ergab sich eine Verbesserung der Liquidität des Orchesters um TEUR 1.666 und zwar im Einzelnen aus folgenden Quel- len: Jahresüberschuss / -fehlbetrag Abschreibungen auf Anlagevermögen (+) Buchgewinne (-)/ Buchverluste (+) aus dem Verkauf von Anlagevermögen ‚Aufwendungen aus der Zuführung zum Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen (+) Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen (-) Zunahme (+) / Abnahme (-) der langfristigen Personal- rückstellungen Cashflow Zunahme (-) / Abnahme (+) der Aktiva 1.079 Zunahme (+) / Abnahme (-) der Passiva 248 -407 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.773 -1.147 Einzahlungen aus Abgängen des Anlagevermögens Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -118| -227 Cashflow aus Investitionstätigkeit Tilgung von Krediten Cashflow aus Finanzierungstätig Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 1.666 -1.294 Die Verbesserung der Liquidität resultiert im Wesentlichen aus dem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit des Orchesters (TEUR 1.773) und hier vor allem aus dem zunächst noch nicht zah- lungswirksamen Zuwachs langfristiger Personalrückstellungen sowie der Liquiditätsfreisetzung aus der Reduzierung stichtagsbezogener Zahlungsansprüche gegen die Bühnen der Stadt Köln und die Stadt Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 14 Köln. Weiterhin trugen Auszahlungen für Investitionen (TEUR 118) unter Berücksichtigung der Einzah- lungen aus Anlageabgängen (+TEUR 11) zur Veränderung des Finanzmittelfonds zu den beiden Bilanz- stichtagen bei. 4. Prüfungsfeststellungen nach 8 53 des Haushaltsgrundsätzegesetzes im Rahmen der Vorjahresprüfung (1.9.2016 — 31.8.2017) Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft DORNBACH GmbH, Niederlassung Köln, hat auf der Grundlage des Auftrags der Betriebsleitung des Gürzenich-Orchesters vom 28.2.2018 mit Zustimmung der Gemeinde- prüfungsanstalt Nordrhein-Westfalen den Jahresabschluss des Orchesters unter Einbeziehung der Buch- führung und des Lageberichts für das Wirtschaftsjahr 1.9.2016 bis 31.8.2017 geprüft. Der Prüfungsauf- trag umfasste nach 8 106 Abs. 1 GO NRW in entsprechender Anwendung des 8 53 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 HGrG auch die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung sowie die Berichterstattung über wirtschaftlich bedeutsame Sachverhalte. Die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung führte zu keinen Beanstandungen. I. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DES ORCHESTERS / RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Auf der Grundlage der Auswertungen der Finanzbuchhaltung für das 2. Quartal des Wirtschaftsjahres 2018/2019 verläuft die wirtschaftliche Entwicklung des Orchesters positiv im Rahmen des in der Sitzung vom 22.11.2018 (Beschlussvorlage 2535/2018) durch den Rat der Stadt Köln festgestellten Wirtschafts- planes 2018/2019. Zusammengefasst weist die Ergebnisplanung 2018/2019 folgende Eckdaten aus: Gürzenich-Orchester Köln Anlage 4 Seite 15 [| __TEUR | Umsatzerlöse Sonstige Erträge (ohne Betriebskostenzuschuss Stadt) Materialaufwendungen Personalaufwendungen Abschreibungen Sonstige betriebliche Aufwendungen Zinsaufwendungen Steuern Planergebnis vor Betriebskostenzuschuss Betriebskostenzuschuss Jahresfehlbetrag In Anbetracht dieses negativen Planergebnisses, welches durch den per 31.8.2018 noch verfügbaren Gewinnvortrag (TEUR 892) ausgeglichen werden soll, hängt die weitere wirtschaftliche Entwicklung des Orchesters damit maßgeblich von der Ertragslage bzw. Bezuschussung in den folgenden Wirtschaftsjah- ren sowie der laufenden Tilgung der Restforderung gegen die Stadt Köln aus der seinerzeitigen Ausglie- derung der eigenbetriebsähnlichen Einrichtung ab. Im Rahmen der Investitionsplanung für das Wirtschaftsjahr 2018/2019 ist unverändert die Beschaffung von Instrumenten mit einem Investitionsvolumen von rd. TEUR 79 vorgesehen. Die Finanzierung der Investitionsvorhaben soll in voller Höhe aus Mitteln des Betriebskostenzuschusses des Wirtschaftsjahres zum Ausgleich der Abschreibungen abgedeckt werden. Die Einrichtung des für das Orchester gemäß 8 10 Abs. 1 EigVO NRW erforderlichen Risikofrüherken- nungssystems ist bis zur Abfassung dieses Lageberichts weitergeführt worden. Auf der Grundlage eines auf die speziellen Belange und die überschaubare Größe des Orchesters zugeschnittenen Handbuchs zum Risiko-/Chancenmanagement, das ständig zu ergänzen und zu aktualisieren ist, wurde per 31.8.2018 erneut eine Risikoinventur mit anschließender Risiko- und Chancenbewertung durchgeführt. Die Arbeiten an einem zeitnahen, umfassenden Berichtswesen zur laufenden Erfassung und Kommuni- kation der Risiken und Chancen sowie einem Katalog der notwendigen Abwehrmaßnahmen werden fort- gesetzt. Mit einem solchen Berichtswesen soll sichergestellt werden, dass mögliche Risiken an die jewei- ligen Entscheidungsträger des Orchesters frühzeitig kommuniziert werden, damit wirtschaftlichen, tech- nischen und organisatorischen Fehlentwicklungen rechtzeitig entgegengewirkt werden kann. Gürzenich-Orchester Köln Köln, den 16. August 2019 a: Yan DM: Frangois-Xavier Roth Künstlerischer Betriebsleiter Anlage 4 Seite 16 Bir Stefan Englert Geschäftsführender Direktor
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 3136/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 21.10.2019
- Erstellt
- 05.09.2019 14:57