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1825/2019

Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 02.08.2019

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Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 26.09.2019, TOP 10.9

Beschlussvorlage Rat

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Ansehen

Anlage 2 - Teilnahmebedingungen KölnEngagiert 2019

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Ansehen

Anlage 1 - Liste Jurymitglieder KölnEngagiert 2019

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Ansehen

Beschlussvorlage Rat

13867 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
OB/OB-1 
OB/13 
Vorlagen-Nummer 
 1825/2019 
Freigabedatum 
02.08.2019  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
Der Rat stimmt dem Konzept zur Einbindung des Miteinander-Preises Köln für Demokratie und Viel-
falt in den Kölner Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ zu. 
 
 
Integrationsrat 02.09.2019 
Hauptausschuss 09.09.2019 
Rat 26.09.2019

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
 Ja, investiv Investitionsauszahlungen         € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
 Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme        € 
  Zuwendungen/Zuschüsse  Nein  Ja            % 
Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.         € 
c) bilanzielle Abschreibungen         € 
Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr:       
a) Erträge          € 
b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten         € 
Einsparungen: ab Haushaltsjahr:       
a) Personalaufwendungen          € 
b) Sachaufwendungen etc.          € 
Beginn, Dauer        
 
 
Begründung 
Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 04.04.2019 unter TOP 10.1 (Session-Nr.: 0477/2019) 
die Einführung des „Miteinander-Preis für Demokratie und Vielfalt“ beschlossen, der als Sonderpreis 
im Rahmen des Kölner Ehrenamtspreises vergeben werden soll. 
 
Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept vorzulegen, aus dem hervorgeht, wie das 
Engagement für eine integrative Stadtgesellschaft durch einen „Miteinander-Preis Köln. Engagement 
für Demokratie und Vielfalt“ besser sichtbar gemacht, in den Ehrenamtspreis integriert und die Finan-
zierung sichergestellt werden kann.  
 
Teil des Konzeptes soll dabei eine klare Kommunikation des „Miteinander-Preis Köln. Engagement 
von Kölnerinnen und Kölnern für Demokratie und Vielfalt“ sowie ein Angebot seitens der Stadtverwal-
tung zur Hilfestellung bei der Bewerbung um diesen Preis sein. 
Dieses Konzept wird hiermit vorgelegt. 
Ausgangslage: 
Der Kölner Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ 
1.1 Der Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ wird seit 2001 jährlich vergeben und ehrt Menschen, die 
sich in Köln einzeln oder in Initiativen, Gruppen, V ereinen, Unternehmen oder Schulen 
ehrenamtlich engagieren. Mit diesem Preis möchte die Stadt auf die Arbeit der vielen 
ehrenamtlich tätigen Kölnerinnen und Kölner aufmerksam machen, die einen wesentlichen 
Beitrag für unsere Stadtgesellschaft leisten. Der Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ wurde in 2019 
zum 19. Mal vergeben.

3 
 Die Organisation des Ehrenamtspreises obliegt der Kommunalstelle zur Förderung und 
Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements (FABE) im Büro der Oberbürgermeisterin. 
1.1.1 Der Schulpreis „Eine Frage der Ehre“ 
 Seit 2005 wird im Rahmen des Kölner Ehrenamtspreises unter dem Titel „Eine Frage der Ehre“ 
ein Preis für engagierte Schulen ausgelobt. Dieses junge Engagement wird besonders gefördert, 
da freiwilliges Engagement in jungen Jahren „lebensprägend“ ist und wichtige 
Schlüsselqualifikationen vermittelt werden, wie z. B. soziale Kompetenz, 
Kommunikationsfähigkeit, Selbstbewusstsein oder T eamfähigkeit.  
1.1.2. Unternehmen 
Beim Kölner Ehrenamtspreis werden Unternehmen ohne Preisgeld ausgezeichnet, die sich mit 
ihren Mitarbeitenden für das Gemeinwohl engagieren. Unternehmen bewerben sich in der Regel 
nicht selbst um den Ehrenamtspreis. Diese werden der Jury von der Kommunalstelle zur 
Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements bzw. vom Kölner Arbeitskreis 
Bürgerschaftliches Engagement (KABE), den sechs Kölner V ermittlungsagenturen für das 
Ehrenamt, vorgeschlagen 
1.1.3 Bisherige Sonderpreise 
Regelmäßig (allerdings nicht jedes Jahr) wird im Rahmen des Kölner Ehrenamtspreises ein 
Sonderpreis mit einem Preisgeld von 1.500 € ausgelobt. In 2018 war dies der Sonderpreis „Jung 
und engagiert“. In diesem Jahr gab es anlässlich des 20. Kölner Ehrenamtstages einen 
Sonderpreis in Form eines Fotowettbewerbes, der dazu anregen sollte, Menschen im Rahmen 
ihres ehrenamtlichen Engagements im Bild einzufangen. Ziel war es, dem Engagement „ein 
Gesicht zu geben“, zu zeigen, wie vielfältig und abwechslungsreich die Möglichkeiten sind, sich 
zu engagieren. 
 Bisher gab es, außer bei der Auslobung der wechselnden Sonderpreise, keine weitere über das 
Ehrenamt hinausgehende thematische Festlegung. Der Jury des Ehrenamtspreises war es 
wichtig, keine Kategorien zu entwickeln nach denen der Preis vergeben wird, sondern lediglich 
thematische Schwerpunkte zu nennen, wie zum Beispiel „Lebendige Stadt“ oder „Soziales 
Leben“. Hierdurch sollen Menschen angeregt werden, geeignete V orschläge zu formulieren. 
Demnach erfolgt die Preisverleihung lediglich in der Unterscheidung nach der o.g. Einteilung der 
Preisträgerinnen und Preisträger in Einzelpersonen, V ereine, Schulen und Unternehmen. 
1.2 Öffentlichkeitsarbeit 
Der Kölner Ehrenamtspreis wird umfangreich beworben. Zum einen findet eine Pressekonferenz 
der Oberbürgermeisterin zur Auslobung des Preises statt, bei der auch die/der neue 
Ehrenamtspatin/Ehrenamtspate (jährlich wechselnd) vorgestellt wird. Die Ehrenamtspatin/der 
Ehrenamtspate ist eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und unterstützt mit ihrem/seinem 
Engagement die Initiative der Stadt Köln, bürgerschaftliches Engagement stärker anzuerkennen 
und zu fördern. Auch in den sozialen Medien, wie Facebook, Twitter und Instagram wird für die 
T eilnahme am Ehrenamtspreis geworben. Zudem erscheint der Aufruf für die T eilnahme an der 
Auslobung auf der städtischen Internetseite. 
Zum anderen werden Plakate und Flyer im gesamten Stadtgebiet über die bei der 
Kommunalstelle FABE bestehenden V erteiler gestreut, insbesondere bei den Organisationen, bei 
denen Ehrenamtliche mitarbeiten. Hierzu zählen beispielsweise die interkulturellen Zentren, 
Sportvereine oder auch die Krankenhäuser. Außerdem wird der Preis über Citylight-Plakate 
beworben.

4 
Darüber hinaus werden zahlreiche Multiplikatoren online auf den Ehrenamtspreis aufmerksam 
gemacht und diverse Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften werden gebeten, auf den 
Ehrenamtspreis hinzuweisen (z.B. die Zeitschrift „KölnerLeben“ oder die Zeitschrift 
„Sozialcourage“ des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V .).  
1.3 Die Jury 
Der Preis wird seit 2001 jährlich von einer unabhängigen Jury mit 19 Mitgliedern unter dem 
V orsitz der Oberbürgermeisterin vergeben. Weitere Mitglieder sind die Bürgermeisterin und die 
drei Bürgermeister sowie V ertreterinnen und V ertreter verschiedener gesellschaftlicher Bereiche 
(Juryzusammensetzung in 2019-siehe Anlage 1). 
1.4 Die Preisverleihung 
 Die Preisverleihung findet im Rahmen des Kölner Ehrenamtstages statt, der in diesem Jahr am 
1.September zum 20. Mal ausgerichtet wurde. Zum einen erfolgt eine feierliche Würdigung der 
Preisträgerinnen und Preisträger im Historischen Rathaus. Hier werden die Preisträgerinnen und 
Preisträger mittels eines kurzen Films den geladenen Gästen vorgestellt, erhalten eine 
Ehrenamtsnadel und tragen sich in das Gästebuch der Stadt Köln ein. Zudem werden nach 
einem Mittagsimbiss die Preisträgerinnen und Preisträger anschließend auf einer Bühne, die auf 
dem Heumarkt aufgebaut ist, der Öffentlichkeit präsentiert. 
Beim Kölner Ehrenamtstag wird das Ehrenamt in seiner beeindruckenden Vielfalt präsentiert-vom 
Sport, der Kultur, dem Brand- und Katastrophenschutz, der sozialen Arbeit, der Flüchtlingshilfe 
und vielem mehr. Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm bietet der Ehrenamtstag 
den teilnehmenden V ereinen eine großartige Chance, auf ihr gesellschaftliches Engagement 
hinzuweisen. So präsentieren sich auf einer Informationsbörse über 100 ehrenamtlich tätige 
V ereine und Institutionen. Zahlreiche Kölner Hilfsorganisationen beteiligen sich mit Mitmach-
Aktionen und auch die V ertreterinnen und V ertreter der Kölner Städtepartnerschaftsvereine 
stellen dort ihre ehrenamtliche Arbeit vor. 
1.4.1 Preisgeld 
Der Ehrenamtspreis wurde aufgrund eines Ratsbeschlusses erstmalig in 2001 verliehen und sah 
ein Preisgeld in Höhe von 20.000 DM vor. In 2020 steht für den Kölner Ehrenamtspreis allgemein 
ein Preisgeld in Höhe von 10.000 € zur V erfügung. Für den Miteinander-Preis Köln für 
Demokratie und Vielfalt werden 3.000 € vergeben. So könnten ab dem Jubiläumsjahr die 
Preisgelder wie folgt festgelegt werden: 
 
3 Einzelpersonen erhalten ein Preisgeld von 1.000 € 
3 V ereine, Initiativen und Organisationen erhalten ein Preisgeld von 2.000 € 
1 Schule erhält ein Preisgeld von 1.000 € 
1 Unternehmen, das kein Preisgeld erhält 
Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt - insgesamt 3.000 € 
 
Der Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt wird in der Form in den Kölner 
Ehrenamtspreis eingebunden, dass dieser an eine Einzelperson und/oder an einen V erein bzw. 
Organisation/Initiative verliehen werden kann. 
Sollte ein Sonderpreis ausgelobt werden, erhöht sich das Preisgeld entsprechend und wird aus 
den Haushaltsmitteln der Kommunalstelle FABE bestritten.

5 
Eine genaue Aufteilung der Preisgelder und die Festlegung der Anzahl der Preisträgerinnen und 
Preisträger erfolgt durch die Jury in ihrer Sitzung zur Auswahl der Preisträgerinnen und 
Preisträger. 
2.    Der „Miteinander-Preis Köln. Engagement für Demokratie und Vielfalt“ 
 
2.1 Köln ist eine bunte und vielfältige Stadt und soll als solche auch weiterentwickelt werden. Um 
dem vielfältigen Engagement nach außen und nach innen mehr Aufmerksamkeit zu geben, wird 
der „Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt“ ausgeschrieben und als Teil der Enga-
gementkultur der Stadtgesellschaft implementiert werden.  
 
Mit dem Preis soll insbesondere das vielfältige und in der Öffentlichkeit bislang wenig beachtete 
ehrenamtliche Engagement von Kölnerinnen und Kölnern mit Einwanderungsgeschichte in den 
unterschiedlichsten Bereichen sichtbar gemacht und deren Anteil an der Gestaltung des städti-
schen Gemeinwesens gewürdigt werden. Ehrenamtliches Engagement im Sinne des Preises be-
deutet, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen und Veränderungen zu bewirken, 
um eine Kultur des gegenseitigen Respekts und der Wertschätzung zu stärken. Mit dem Preis 
soll dieses Eintreten für Demokratie und Vielfalt anerkannt und öffentlich wertgeschätzt und an-
dere ermutigt werden, gleichfalls weiterhin bzw. noch stärker das eigene Umfeld mitzugestalten.  
 
Mit dem „Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt“ setzt die Stadt ein wirkungsvolles 
Zeichen für Demokratie, Vielfalt und den Willen, eine solidarische Gesellschaft in Köln zu 
erhalten. 
 
 
2.2 Öffentlichkeitsarbeit 
Im Jahr 2020 wird bei der Plakatgestaltung für den Ehrenamtspreis die Einführung des 
Miteinander-Preises Köln für Demokratie und Vielfalt im Mittelpunkt stehen. Hierbei wird z.B. bei 
der Wahl des Bildmaterials bewusst darauf geachtet, dass durch eine Darstellung der ethnischen 
Vielfalt der Stadtgesellschaft, diese ermutigt wird, sich zu bewerben.  
Neben der oben beschriebenen Öffentlichkeitsarbeit werden künftig auch V erteiler des 
Kommunalen Integrationszentrums genutzt.  
2.3 Hilfestellung bei der Bewerbung 
Alle Fragen rund um das Bewerbungsverfahren beantwortet die Kommunalstelle FABE. Dies ge-
hört im Rahmen des Bewerbungszeitraums zum laufenden Geschäft.  
 
2.4 Erweiterung der Jury 
Um die Interessen der Migrantinnen und Migranten bei den Bewerbungen zu berücksichtigen, ist 
der V orsitzende des Integrationsrates bereits langjähriges Mitglied der Jury für den 
Ehrenamtspreis. Im Hinblick auf den Miteinander-Preis wird zusätzlich eine V ertreterin/ein 
V ertreter des Sprecherkreises der Interkulturellen Zentren der Jury angehören. 
 
2.5 Preisverleihung und Finanzierung des Miteinander-Preises Köln 
Der Rat der Stadt Köln hat für die Finanzierung des Miteinander-Preises insgesamt 7.000 € zur 
V erfügung gestellt.  
Der Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt wird in der Form in den Kölner 
Ehrenamtspreis eingebunden, dass dieser an eine Einzelperson und/oder an einen V erein bzw. 
Organisation/Initiative verliehen werden kann. Auf V orschlag des Kommunalen 
Integrationszentrums kann der Miteinander-Preis Köln auch an ein Unternehmen ohne Preisgeld 
(entsprechend der V orgehensweise wie beim Kölner Ehrenamtspreis) verliehen werden, das sich 
im o.g. Sinne für Demokratie und Vielfalt einsetzt.

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Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch die bestehende Jury, die über alle 
Preisträgerinnen und Preisträger und die V erteilung der Preisgelder entscheidet. 
Neben dem Preisgeld in Höhe von insgesamt 3.000 € werden die o.g. Mittel wie folgt verwendet: 
Gestaltung und Druck der Plakate mit einer Auflage von derzeit 2.000 Stück und der 
T eilnahmebedingungen mit einer Auflage von derzeit 10.000 Stück sowie des 
Bewerbungsvordrucks. Diese Anzahl muss entsprechend der neuen V erteiler erhöht werden. Die 
T eilnahmebedingungen 2019 sind in der Anlage beigefügt. 
Statt der Citylight-Plakatierung könnte beispielsweise eine Werbung über Megalight-Plakate und 
Miniposter in der KVB erfolgen. 
Beim Empfang der Preisträgerinnen und Preisträger im Historischen Rathaus entstehen anteilige 
Kosten für das Catering, die Filmerstellung für die V orstellung der Preisträgerinnen und 
Preisträger sowie Kosten für Blumenschmuck und Ehrenamtsnadeln. 
Der zahlungsmäßige Mehraufwand wurde bereits im Ratsbeschluss vom 04.04.2019 in Höhe von 
7.000 € im Teilergebnisplan 0101 -, Politische Gremien, Verwaltungsführung und internationale 
Angelegenheiten, Teilplanzeile 15 – berücksichtigt. 
 
Anlagen 
 
Anlage 1: Liste der Jurymitglieder 
Anlage 2: Teilnahmebedingungen „KölnEngagiert“

Anlage 2 - Teilnahmebedingungen KölnEngagiert 2019

6956 Zeichen

Der Kölner Ehrenamtspreis
„KölnEngagiert 2019“
Frank Schätzing  
Ehrenamtspate 2019
Teilnahmeschluss: 5. April 2019  
Infos unter www.ehrenamt.koeln
Telefon 0221/ 221-23190
Foto: ©Paul Schmitz
Die Oberbürgermeisterin

Teilnahmebedingungen
Der Kölner Ehrenamtspreis soll das Bewusstsein und Interesse für bürgerschaftliches Enga-
gement stärken und auf die Arbeit der vielen ehrenamtlich tätigen Menschen aufmerksam 
machen, die einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung des Lebens in unserer Stadt leisten. 
Die Auszeichnungen erfolgen durch Geldpreise in Höhe von insgesamt bis zu 8.000 Euro.
Wer kann mitmachen?
Teilnehmen können alle Einwohnerinnen und Einwohner, die sich in Köln (in Stadtteilen, 
Stadtbezirken oder stadtweit) freiwillig engagieren. Die Preise können sowohl an Einzelper-
sonen, Gruppen, Vereine, Projekte und Initiativen aus sämtlichen Bereichen des gesellschaft-
lichen Lebens verliehen werden. Einzelpersonen sollten dabei durch Dritte vorgeschlagen 
werden. Nicht berücksichtigt wird das Bürgerschaftliche Engagement von Mitgliedern des 
Kölner Stadtrates. Kölnerinnen und Kölner, die für ihre Tätigkeit bereits andere Landes- oder 
Bundesauszeichnungen (z.B. das Bundesverdienstkreuz) erhalten haben, werden bei KölnEn-
gagiert nicht ausgezeichnet.
Es können auch solche Projekte oder Personen vorgeschlagen werden bzw. sich bewerben, 
die bereits in den Vorjahren an der Auslobung des Kölner Ehrenamtspreises teilgenommen 
haben. Preisträgerinnen und Preisträger vergangener Jahre können nicht nochmals ausge-
zeichnet werden. Bereits verstorbene Personen können nicht für den Ehrenamtspreis vorge-
schlagen werden.
Fotowettbewerb KölnEngagiert
Anlässlich des 20. Kölner Ehrenamtstages gibt es in diesem Jahr einen Fotowettbewerb, der 
dazu anregen möchte, Menschen im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements im Bild 
einzufangen. Der Ehrenamtstag ist ein großes Dankeschön-Fest für die über 200.000 Ehren-
amtlichen, die sich in vielfältiger Weise in unserer Stadt engagieren. Genau diese Vielfalt soll 
in aussagekräftigen Fotos festgehalten werden. 
Zeigen Sie auf einem Foto Ihr Engagement in Köln und gewinnen Sie 1.500 Euro für die 
Vereinskasse, bzw. als Unterstützung für Ihre ehrenamtliche Arbeit! Gesucht werden aussage-
kräftige Bildmotive, die die Ehrenamtslandschaft in der Domstadt widerspiegeln. Die ausge-
lobte ehrenamtliche Tätigkeit sollte erkennbar sein.
Die Teilnahme am Fotowettbewerb ist ausschließlich online möglich (www.ehrenamt.koeln). 
Teilnehmende dürfen jeweils nur ein Foto pro ausgeübter ehrenamtlicher Tätigkeit in digi-
taler Form im jpg-Format (Mindestgröße 1 MB), farbig oder schwarz/weiß hochladen. Die 
Stadt Köln kann jedes eingesandte Foto ohne Angabe von Gründen aus dem Wettbewerb 
ausschließen. Ausschlussgrund ist beispielsweise die Einreichung von Fotos, die einen verfas-
sungs- oder fremdenfeindlichen Hintergrund erkennen lassen.
Die Jury wird bis zu 20 Fotos auswählen, die anschließend auf der Internetseite der Stadt Köln 
dargestellt und dort von der Öffentlichkeit (Publikumsvoting) bewertet werden.
Hinweis: Die Teilnahme am Fotowettbewerb schließt eine klassische Bewerbung zum Ehren-
amtspreis nicht aus.

Die nachfolgenden Schwerpunkte dienen als Anregungen für geeignete Vorschläge sind aber 
nicht ausschlaggebend für die Preisverleihung. 
- Digitales Engagement:
Digitalisierung begleitet uns nicht nur im Privatleben sondern auch im öffentlichen Miteinan-
der. Hier können Projekte oder Initiativen vorgeschlagen werden, die sich durch eine vorbild-
hafte Praxis und Innovation auszeichnen. Das können Projekte zur Einbindung unterschied-
lichster Zielgruppen in die digitale Welt aber auch die nicht kommerzielle Entwicklung von 
Anwendungen, Apps oder ähnlichem, die die Lebenssituation Einzelner oder der Stadtgesell-
schaft verbessern, sein.
- Innovatives Ehrenamt:
Ehrenamtliches Engagement lebt von ideenreichen und innovativen Ansätzen, die neue Maß-
stäbe im Ehrenamt setzen und Entwicklungen anstoßen. Dies können zum Beispiel gesell-
schaftliche Bereiche sein, in denen ehrenamtliche Arbeit unüblich ist oder weil sie neue For-
men der Teilhabe aufbauen.
- Jung und aktiv:
Hier steht das Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Mittelpunkt. Sie 
veranstalten z.B. Jugendfreizeiten, sie sind als Trainerinnen und Trainer im Sportbereich aktiv, 
unterstützen Jugendzentren in ihrer Arbeit und helfen Gleichaltrigen.
- Lebendige Stadt:
In diesem Bereich soll das bürgerschaftliche Engagement im Mittelpunkt stehen, das den 
Zusammenhalt und Gemeinsinn in unserer Stadtgesellschaft stärkt: wie z.B. das Engagement 
von Menschen in Bürgerinitiativen, die vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten in den Kirchen-
gemeinden oder zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Hierzu zählt auch die ehrenamtliche 
Arbeit in vielen Hilfsorganisationen wie beim THW, DRK oder in der Freiwilligen Feuerwehr.
- Lebenswerk:
Hier können sich Personen oder Gruppen bewerben oder vorgeschlagen werden, die sich seit 
mindestens 25 Jahren ehrenamtlich engagieren.
- Soziales Leben:
Es sollen vor allem Personen und Gruppen angesprochen werden, die ihren Mitmenschen hel-
fen. Hierzu gehören z.B. die Ehrenamtlichen, die sich in der Seniorenarbeit, im Gesundheitswe-
sen oder im Behinderten- und Pflegebereich engagieren. Dazu zählt auch das Engagement für 
Jugendliche, Frauen und Familien oder die Unterstützung von Arbeitslosen.
- Sport, Musik und Kultur:
Zu den klassischen Betätigungsfeldern zählt hier das Vereinsleben in Sport und Kultur. Musik-
vereine, Chöre und Theatergruppen schaffen eine breite Palette kultureller Angebote. Auch die 
Lese- und Musikförderung in Schulen wird von vielen Ehrenamtlichen angeboten. Sportvereine 
stellen eine gesunde und sinnvolle Freizeitbeschäftigung sicher, die erst durch die ehrenamtli-
che Arbeit von Trainern, Jugendleitern oder Vorständen möglich wird.
- Umwelt und nachhaltige Entwicklung:
Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen steht hier im Mittelpunkt. Dazu zählt beispiels-
weise das Engagement von Gruppen, die sich für den Klimaschutz einsetzen, die sich für Na-
tur-, Gewässer- und Artenschutz engagieren oder erneuerbare Energien fördern.

Teilnahmebedingungen
Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 5. April 2019
(Eingang bei der Stadt Köln)
Informationen und Bewerbungsunterlagen:
Stadt Köln
Büro der Oberbürgermeisterin
Kommunalstelle zur  
Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements (FABE)
Brückenstraße 5 -11
50667 Köln
Telefon: 0221-221-2 31 90 
Internet: www.ehrenamt.koeln 
E-Mail:  FABE@stadt-koeln.de
Die Jury
Der Preis wird seit 2001 jährlich von einer unabhängigen Jury vergeben. 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die  
Einreichenden zurück gesandt.
Preisverleihung
Die Preisverleihung 
Die Preisverleihung erfolgt beim Kölner Ehrenamtstag am 1. September 2019  
im Historischen Rathaus zu Köln sowie auf dem Kölner Heumarkt.

Anlage 1 - Liste Jurymitglieder KölnEngagiert 2019

1471 Zeichen

Jurymitglieder des Ehrenamtspreises „KölnEngagiert 2019“  
Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker  
Vorsitzende 
 
Herr Bürgermeister 
Hans-Werner Bartsch  
 
Frau Angelika Blickhäuser, Büro für Bürgerengagement der AWO Kreisverband Köln e.V.  
Vertreterin des Kölner Arbeitskreises Bürgerengagement (KABE)  
 
Herr Stadtsuperintendent  
Rolf Domning  
 
Herr Ahmet Edis 
Stellv. Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Köln  
 
Herr Bürgermeister 
Dr. Ralf Heinen  
 
Herr Ingo Hülsmann 
Studioleiter des WDR - Studio Köln 
 
Frau Elizaveta Khan  
Vorstandsmitglied der Stiftung KalkGestalten, Preisträgerin „KölnEngagiert 2014“ und  
Vorsitzende des Integrationshauses Köln e.V.  
 
Herr Christoph Klausing 
Kölner Netzwerk Bürgerengagement 
 
Herr Monsignore Robert Kleine  
Stadtdechant 
 
Frau Christine Kupferer  
Geschäftsführerin des Stadt Sport Bundes Köln e.V. 
 
Frau Melek Laalaoui  
Vertreterin der BezirksschülerInnenvertretung Köln  
 
Herr Bernhard Mattes 
Aufsichtsrat der Ford-Werke GmbH  
 
Herr Ernst Mommertz  
Engagierter Kölner Bürger  und Vorsitzender des Vereins „Helfen durch Geben – der Sack e.V.“ 
 
Frau Sarah Niknamtavin  
Vertreterin des  Kölner Jugendring e.V.  
 
Frau Bürgermeisterin 
Elfi Scho-Antwerpes  
 
Herr Stefan Sommer  
Leiter der Kölner Lokalredaktion der Kölnischen Rundschau  
 
Frau Ulli Volland -Dörmann, AWO Kreisverband Köln e.V.  
Sprecherin der Liga der Wo hlfahrtsverbände 
 
Herr Bürgermeister 
Andreas Wolter

Beratungsverlauf (3)

02.09.2019 Integrationsrat
TOP 8.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
09.09.2019 Hauptausschuss
TOP 6.1 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
26.09.2019 Rat
TOP 10.9 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1825/2019
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
02.08.2019
Erstellt
23.05.2019 07:38