1825/2019
Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt
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Beschlussvorlage Rat
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle OB/OB-1 OB/13 Vorlagen-Nummer 1825/2019 Freigabedatum 02.08.2019 Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung Betreff Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt Beschlussorgan Rat Gremium Datum Beschluss: Der Rat stimmt dem Konzept zur Einbindung des Miteinander-Preises Köln für Demokratie und Viel- falt in den Kölner Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ zu. Integrationsrat 02.09.2019 Hauptausschuss 09.09.2019 Rat 26.09.2019 2 Haushaltsmäßige Auswirkungen Nein Ja, investiv Investitionsauszahlungen € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Ja, ergebniswirksam Aufwendungen für die Maßnahme € Zuwendungen/Zuschüsse Nein Ja % Jährliche Folgeaufwendungen (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € c) bilanzielle Abschreibungen € Jährliche Folgeerträge (ergebniswirksam): ab Haushaltsjahr: a) Erträge € b) Erträge aus der Auflösung Sonderposten € Einsparungen: ab Haushaltsjahr: a) Personalaufwendungen € b) Sachaufwendungen etc. € Beginn, Dauer Begründung Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 04.04.2019 unter TOP 10.1 (Session-Nr.: 0477/2019) die Einführung des „Miteinander-Preis für Demokratie und Vielfalt“ beschlossen, der als Sonderpreis im Rahmen des Kölner Ehrenamtspreises vergeben werden soll. Gleichzeitig wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept vorzulegen, aus dem hervorgeht, wie das Engagement für eine integrative Stadtgesellschaft durch einen „Miteinander-Preis Köln. Engagement für Demokratie und Vielfalt“ besser sichtbar gemacht, in den Ehrenamtspreis integriert und die Finan- zierung sichergestellt werden kann. Teil des Konzeptes soll dabei eine klare Kommunikation des „Miteinander-Preis Köln. Engagement von Kölnerinnen und Kölnern für Demokratie und Vielfalt“ sowie ein Angebot seitens der Stadtverwal- tung zur Hilfestellung bei der Bewerbung um diesen Preis sein. Dieses Konzept wird hiermit vorgelegt. Ausgangslage: Der Kölner Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ 1.1 Der Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ wird seit 2001 jährlich vergeben und ehrt Menschen, die sich in Köln einzeln oder in Initiativen, Gruppen, V ereinen, Unternehmen oder Schulen ehrenamtlich engagieren. Mit diesem Preis möchte die Stadt auf die Arbeit der vielen ehrenamtlich tätigen Kölnerinnen und Kölner aufmerksam machen, die einen wesentlichen Beitrag für unsere Stadtgesellschaft leisten. Der Ehrenamtspreis „KölnEngagiert“ wurde in 2019 zum 19. Mal vergeben. 3 Die Organisation des Ehrenamtspreises obliegt der Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements (FABE) im Büro der Oberbürgermeisterin. 1.1.1 Der Schulpreis „Eine Frage der Ehre“ Seit 2005 wird im Rahmen des Kölner Ehrenamtspreises unter dem Titel „Eine Frage der Ehre“ ein Preis für engagierte Schulen ausgelobt. Dieses junge Engagement wird besonders gefördert, da freiwilliges Engagement in jungen Jahren „lebensprägend“ ist und wichtige Schlüsselqualifikationen vermittelt werden, wie z. B. soziale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Selbstbewusstsein oder T eamfähigkeit. 1.1.2. Unternehmen Beim Kölner Ehrenamtspreis werden Unternehmen ohne Preisgeld ausgezeichnet, die sich mit ihren Mitarbeitenden für das Gemeinwohl engagieren. Unternehmen bewerben sich in der Regel nicht selbst um den Ehrenamtspreis. Diese werden der Jury von der Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements bzw. vom Kölner Arbeitskreis Bürgerschaftliches Engagement (KABE), den sechs Kölner V ermittlungsagenturen für das Ehrenamt, vorgeschlagen 1.1.3 Bisherige Sonderpreise Regelmäßig (allerdings nicht jedes Jahr) wird im Rahmen des Kölner Ehrenamtspreises ein Sonderpreis mit einem Preisgeld von 1.500 € ausgelobt. In 2018 war dies der Sonderpreis „Jung und engagiert“. In diesem Jahr gab es anlässlich des 20. Kölner Ehrenamtstages einen Sonderpreis in Form eines Fotowettbewerbes, der dazu anregen sollte, Menschen im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements im Bild einzufangen. Ziel war es, dem Engagement „ein Gesicht zu geben“, zu zeigen, wie vielfältig und abwechslungsreich die Möglichkeiten sind, sich zu engagieren. Bisher gab es, außer bei der Auslobung der wechselnden Sonderpreise, keine weitere über das Ehrenamt hinausgehende thematische Festlegung. Der Jury des Ehrenamtspreises war es wichtig, keine Kategorien zu entwickeln nach denen der Preis vergeben wird, sondern lediglich thematische Schwerpunkte zu nennen, wie zum Beispiel „Lebendige Stadt“ oder „Soziales Leben“. Hierdurch sollen Menschen angeregt werden, geeignete V orschläge zu formulieren. Demnach erfolgt die Preisverleihung lediglich in der Unterscheidung nach der o.g. Einteilung der Preisträgerinnen und Preisträger in Einzelpersonen, V ereine, Schulen und Unternehmen. 1.2 Öffentlichkeitsarbeit Der Kölner Ehrenamtspreis wird umfangreich beworben. Zum einen findet eine Pressekonferenz der Oberbürgermeisterin zur Auslobung des Preises statt, bei der auch die/der neue Ehrenamtspatin/Ehrenamtspate (jährlich wechselnd) vorgestellt wird. Die Ehrenamtspatin/der Ehrenamtspate ist eine Persönlichkeit des öffentlichen Lebens und unterstützt mit ihrem/seinem Engagement die Initiative der Stadt Köln, bürgerschaftliches Engagement stärker anzuerkennen und zu fördern. Auch in den sozialen Medien, wie Facebook, Twitter und Instagram wird für die T eilnahme am Ehrenamtspreis geworben. Zudem erscheint der Aufruf für die T eilnahme an der Auslobung auf der städtischen Internetseite. Zum anderen werden Plakate und Flyer im gesamten Stadtgebiet über die bei der Kommunalstelle FABE bestehenden V erteiler gestreut, insbesondere bei den Organisationen, bei denen Ehrenamtliche mitarbeiten. Hierzu zählen beispielsweise die interkulturellen Zentren, Sportvereine oder auch die Krankenhäuser. Außerdem wird der Preis über Citylight-Plakate beworben. 4 Darüber hinaus werden zahlreiche Multiplikatoren online auf den Ehrenamtspreis aufmerksam gemacht und diverse Redaktionen von Zeitungen und Zeitschriften werden gebeten, auf den Ehrenamtspreis hinzuweisen (z.B. die Zeitschrift „KölnerLeben“ oder die Zeitschrift „Sozialcourage“ des Caritasverbandes für die Stadt Köln e.V .). 1.3 Die Jury Der Preis wird seit 2001 jährlich von einer unabhängigen Jury mit 19 Mitgliedern unter dem V orsitz der Oberbürgermeisterin vergeben. Weitere Mitglieder sind die Bürgermeisterin und die drei Bürgermeister sowie V ertreterinnen und V ertreter verschiedener gesellschaftlicher Bereiche (Juryzusammensetzung in 2019-siehe Anlage 1). 1.4 Die Preisverleihung Die Preisverleihung findet im Rahmen des Kölner Ehrenamtstages statt, der in diesem Jahr am 1.September zum 20. Mal ausgerichtet wurde. Zum einen erfolgt eine feierliche Würdigung der Preisträgerinnen und Preisträger im Historischen Rathaus. Hier werden die Preisträgerinnen und Preisträger mittels eines kurzen Films den geladenen Gästen vorgestellt, erhalten eine Ehrenamtsnadel und tragen sich in das Gästebuch der Stadt Köln ein. Zudem werden nach einem Mittagsimbiss die Preisträgerinnen und Preisträger anschließend auf einer Bühne, die auf dem Heumarkt aufgebaut ist, der Öffentlichkeit präsentiert. Beim Kölner Ehrenamtstag wird das Ehrenamt in seiner beeindruckenden Vielfalt präsentiert-vom Sport, der Kultur, dem Brand- und Katastrophenschutz, der sozialen Arbeit, der Flüchtlingshilfe und vielem mehr. Neben einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm bietet der Ehrenamtstag den teilnehmenden V ereinen eine großartige Chance, auf ihr gesellschaftliches Engagement hinzuweisen. So präsentieren sich auf einer Informationsbörse über 100 ehrenamtlich tätige V ereine und Institutionen. Zahlreiche Kölner Hilfsorganisationen beteiligen sich mit Mitmach- Aktionen und auch die V ertreterinnen und V ertreter der Kölner Städtepartnerschaftsvereine stellen dort ihre ehrenamtliche Arbeit vor. 1.4.1 Preisgeld Der Ehrenamtspreis wurde aufgrund eines Ratsbeschlusses erstmalig in 2001 verliehen und sah ein Preisgeld in Höhe von 20.000 DM vor. In 2020 steht für den Kölner Ehrenamtspreis allgemein ein Preisgeld in Höhe von 10.000 € zur V erfügung. Für den Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt werden 3.000 € vergeben. So könnten ab dem Jubiläumsjahr die Preisgelder wie folgt festgelegt werden: 3 Einzelpersonen erhalten ein Preisgeld von 1.000 € 3 V ereine, Initiativen und Organisationen erhalten ein Preisgeld von 2.000 € 1 Schule erhält ein Preisgeld von 1.000 € 1 Unternehmen, das kein Preisgeld erhält Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt - insgesamt 3.000 € Der Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt wird in der Form in den Kölner Ehrenamtspreis eingebunden, dass dieser an eine Einzelperson und/oder an einen V erein bzw. Organisation/Initiative verliehen werden kann. Sollte ein Sonderpreis ausgelobt werden, erhöht sich das Preisgeld entsprechend und wird aus den Haushaltsmitteln der Kommunalstelle FABE bestritten. 5 Eine genaue Aufteilung der Preisgelder und die Festlegung der Anzahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch die Jury in ihrer Sitzung zur Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger. 2. Der „Miteinander-Preis Köln. Engagement für Demokratie und Vielfalt“ 2.1 Köln ist eine bunte und vielfältige Stadt und soll als solche auch weiterentwickelt werden. Um dem vielfältigen Engagement nach außen und nach innen mehr Aufmerksamkeit zu geben, wird der „Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt“ ausgeschrieben und als Teil der Enga- gementkultur der Stadtgesellschaft implementiert werden. Mit dem Preis soll insbesondere das vielfältige und in der Öffentlichkeit bislang wenig beachtete ehrenamtliche Engagement von Kölnerinnen und Kölnern mit Einwanderungsgeschichte in den unterschiedlichsten Bereichen sichtbar gemacht und deren Anteil an der Gestaltung des städti- schen Gemeinwesens gewürdigt werden. Ehrenamtliches Engagement im Sinne des Preises be- deutet, Verantwortung für das Gemeinwesen zu übernehmen und Veränderungen zu bewirken, um eine Kultur des gegenseitigen Respekts und der Wertschätzung zu stärken. Mit dem Preis soll dieses Eintreten für Demokratie und Vielfalt anerkannt und öffentlich wertgeschätzt und an- dere ermutigt werden, gleichfalls weiterhin bzw. noch stärker das eigene Umfeld mitzugestalten. Mit dem „Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt“ setzt die Stadt ein wirkungsvolles Zeichen für Demokratie, Vielfalt und den Willen, eine solidarische Gesellschaft in Köln zu erhalten. 2.2 Öffentlichkeitsarbeit Im Jahr 2020 wird bei der Plakatgestaltung für den Ehrenamtspreis die Einführung des Miteinander-Preises Köln für Demokratie und Vielfalt im Mittelpunkt stehen. Hierbei wird z.B. bei der Wahl des Bildmaterials bewusst darauf geachtet, dass durch eine Darstellung der ethnischen Vielfalt der Stadtgesellschaft, diese ermutigt wird, sich zu bewerben. Neben der oben beschriebenen Öffentlichkeitsarbeit werden künftig auch V erteiler des Kommunalen Integrationszentrums genutzt. 2.3 Hilfestellung bei der Bewerbung Alle Fragen rund um das Bewerbungsverfahren beantwortet die Kommunalstelle FABE. Dies ge- hört im Rahmen des Bewerbungszeitraums zum laufenden Geschäft. 2.4 Erweiterung der Jury Um die Interessen der Migrantinnen und Migranten bei den Bewerbungen zu berücksichtigen, ist der V orsitzende des Integrationsrates bereits langjähriges Mitglied der Jury für den Ehrenamtspreis. Im Hinblick auf den Miteinander-Preis wird zusätzlich eine V ertreterin/ein V ertreter des Sprecherkreises der Interkulturellen Zentren der Jury angehören. 2.5 Preisverleihung und Finanzierung des Miteinander-Preises Köln Der Rat der Stadt Köln hat für die Finanzierung des Miteinander-Preises insgesamt 7.000 € zur V erfügung gestellt. Der Miteinander-Preis Köln für Demokratie und Vielfalt wird in der Form in den Kölner Ehrenamtspreis eingebunden, dass dieser an eine Einzelperson und/oder an einen V erein bzw. Organisation/Initiative verliehen werden kann. Auf V orschlag des Kommunalen Integrationszentrums kann der Miteinander-Preis Köln auch an ein Unternehmen ohne Preisgeld (entsprechend der V orgehensweise wie beim Kölner Ehrenamtspreis) verliehen werden, das sich im o.g. Sinne für Demokratie und Vielfalt einsetzt. 6 Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch die bestehende Jury, die über alle Preisträgerinnen und Preisträger und die V erteilung der Preisgelder entscheidet. Neben dem Preisgeld in Höhe von insgesamt 3.000 € werden die o.g. Mittel wie folgt verwendet: Gestaltung und Druck der Plakate mit einer Auflage von derzeit 2.000 Stück und der T eilnahmebedingungen mit einer Auflage von derzeit 10.000 Stück sowie des Bewerbungsvordrucks. Diese Anzahl muss entsprechend der neuen V erteiler erhöht werden. Die T eilnahmebedingungen 2019 sind in der Anlage beigefügt. Statt der Citylight-Plakatierung könnte beispielsweise eine Werbung über Megalight-Plakate und Miniposter in der KVB erfolgen. Beim Empfang der Preisträgerinnen und Preisträger im Historischen Rathaus entstehen anteilige Kosten für das Catering, die Filmerstellung für die V orstellung der Preisträgerinnen und Preisträger sowie Kosten für Blumenschmuck und Ehrenamtsnadeln. Der zahlungsmäßige Mehraufwand wurde bereits im Ratsbeschluss vom 04.04.2019 in Höhe von 7.000 € im Teilergebnisplan 0101 -, Politische Gremien, Verwaltungsführung und internationale Angelegenheiten, Teilplanzeile 15 – berücksichtigt. Anlagen Anlage 1: Liste der Jurymitglieder Anlage 2: Teilnahmebedingungen „KölnEngagiert“
Anlage 2 - Teilnahmebedingungen KölnEngagiert 2019
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Der Kölner Ehrenamtspreis „KölnEngagiert 2019“ Frank Schätzing Ehrenamtspate 2019 Teilnahmeschluss: 5. April 2019 Infos unter www.ehrenamt.koeln Telefon 0221/ 221-23190 Foto: ©Paul Schmitz Die Oberbürgermeisterin Teilnahmebedingungen Der Kölner Ehrenamtspreis soll das Bewusstsein und Interesse für bürgerschaftliches Enga- gement stärken und auf die Arbeit der vielen ehrenamtlich tätigen Menschen aufmerksam machen, die einen wesentlichen Beitrag zur Gestaltung des Lebens in unserer Stadt leisten. Die Auszeichnungen erfolgen durch Geldpreise in Höhe von insgesamt bis zu 8.000 Euro. Wer kann mitmachen? Teilnehmen können alle Einwohnerinnen und Einwohner, die sich in Köln (in Stadtteilen, Stadtbezirken oder stadtweit) freiwillig engagieren. Die Preise können sowohl an Einzelper- sonen, Gruppen, Vereine, Projekte und Initiativen aus sämtlichen Bereichen des gesellschaft- lichen Lebens verliehen werden. Einzelpersonen sollten dabei durch Dritte vorgeschlagen werden. Nicht berücksichtigt wird das Bürgerschaftliche Engagement von Mitgliedern des Kölner Stadtrates. Kölnerinnen und Kölner, die für ihre Tätigkeit bereits andere Landes- oder Bundesauszeichnungen (z.B. das Bundesverdienstkreuz) erhalten haben, werden bei KölnEn- gagiert nicht ausgezeichnet. Es können auch solche Projekte oder Personen vorgeschlagen werden bzw. sich bewerben, die bereits in den Vorjahren an der Auslobung des Kölner Ehrenamtspreises teilgenommen haben. Preisträgerinnen und Preisträger vergangener Jahre können nicht nochmals ausge- zeichnet werden. Bereits verstorbene Personen können nicht für den Ehrenamtspreis vorge- schlagen werden. Fotowettbewerb KölnEngagiert Anlässlich des 20. Kölner Ehrenamtstages gibt es in diesem Jahr einen Fotowettbewerb, der dazu anregen möchte, Menschen im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements im Bild einzufangen. Der Ehrenamtstag ist ein großes Dankeschön-Fest für die über 200.000 Ehren- amtlichen, die sich in vielfältiger Weise in unserer Stadt engagieren. Genau diese Vielfalt soll in aussagekräftigen Fotos festgehalten werden. Zeigen Sie auf einem Foto Ihr Engagement in Köln und gewinnen Sie 1.500 Euro für die Vereinskasse, bzw. als Unterstützung für Ihre ehrenamtliche Arbeit! Gesucht werden aussage- kräftige Bildmotive, die die Ehrenamtslandschaft in der Domstadt widerspiegeln. Die ausge- lobte ehrenamtliche Tätigkeit sollte erkennbar sein. Die Teilnahme am Fotowettbewerb ist ausschließlich online möglich (www.ehrenamt.koeln). Teilnehmende dürfen jeweils nur ein Foto pro ausgeübter ehrenamtlicher Tätigkeit in digi- taler Form im jpg-Format (Mindestgröße 1 MB), farbig oder schwarz/weiß hochladen. Die Stadt Köln kann jedes eingesandte Foto ohne Angabe von Gründen aus dem Wettbewerb ausschließen. Ausschlussgrund ist beispielsweise die Einreichung von Fotos, die einen verfas- sungs- oder fremdenfeindlichen Hintergrund erkennen lassen. Die Jury wird bis zu 20 Fotos auswählen, die anschließend auf der Internetseite der Stadt Köln dargestellt und dort von der Öffentlichkeit (Publikumsvoting) bewertet werden. Hinweis: Die Teilnahme am Fotowettbewerb schließt eine klassische Bewerbung zum Ehren- amtspreis nicht aus. Die nachfolgenden Schwerpunkte dienen als Anregungen für geeignete Vorschläge sind aber nicht ausschlaggebend für die Preisverleihung. - Digitales Engagement: Digitalisierung begleitet uns nicht nur im Privatleben sondern auch im öffentlichen Miteinan- der. Hier können Projekte oder Initiativen vorgeschlagen werden, die sich durch eine vorbild- hafte Praxis und Innovation auszeichnen. Das können Projekte zur Einbindung unterschied- lichster Zielgruppen in die digitale Welt aber auch die nicht kommerzielle Entwicklung von Anwendungen, Apps oder ähnlichem, die die Lebenssituation Einzelner oder der Stadtgesell- schaft verbessern, sein. - Innovatives Ehrenamt: Ehrenamtliches Engagement lebt von ideenreichen und innovativen Ansätzen, die neue Maß- stäbe im Ehrenamt setzen und Entwicklungen anstoßen. Dies können zum Beispiel gesell- schaftliche Bereiche sein, in denen ehrenamtliche Arbeit unüblich ist oder weil sie neue For- men der Teilhabe aufbauen. - Jung und aktiv: Hier steht das Engagement von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Mittelpunkt. Sie veranstalten z.B. Jugendfreizeiten, sie sind als Trainerinnen und Trainer im Sportbereich aktiv, unterstützen Jugendzentren in ihrer Arbeit und helfen Gleichaltrigen. - Lebendige Stadt: In diesem Bereich soll das bürgerschaftliche Engagement im Mittelpunkt stehen, das den Zusammenhalt und Gemeinsinn in unserer Stadtgesellschaft stärkt: wie z.B. das Engagement von Menschen in Bürgerinitiativen, die vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten in den Kirchen- gemeinden oder zur gemeinsamen Freizeitgestaltung. Hierzu zählt auch die ehrenamtliche Arbeit in vielen Hilfsorganisationen wie beim THW, DRK oder in der Freiwilligen Feuerwehr. - Lebenswerk: Hier können sich Personen oder Gruppen bewerben oder vorgeschlagen werden, die sich seit mindestens 25 Jahren ehrenamtlich engagieren. - Soziales Leben: Es sollen vor allem Personen und Gruppen angesprochen werden, die ihren Mitmenschen hel- fen. Hierzu gehören z.B. die Ehrenamtlichen, die sich in der Seniorenarbeit, im Gesundheitswe- sen oder im Behinderten- und Pflegebereich engagieren. Dazu zählt auch das Engagement für Jugendliche, Frauen und Familien oder die Unterstützung von Arbeitslosen. - Sport, Musik und Kultur: Zu den klassischen Betätigungsfeldern zählt hier das Vereinsleben in Sport und Kultur. Musik- vereine, Chöre und Theatergruppen schaffen eine breite Palette kultureller Angebote. Auch die Lese- und Musikförderung in Schulen wird von vielen Ehrenamtlichen angeboten. Sportvereine stellen eine gesunde und sinnvolle Freizeitbeschäftigung sicher, die erst durch die ehrenamtli- che Arbeit von Trainern, Jugendleitern oder Vorständen möglich wird. - Umwelt und nachhaltige Entwicklung: Der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen steht hier im Mittelpunkt. Dazu zählt beispiels- weise das Engagement von Gruppen, die sich für den Klimaschutz einsetzen, die sich für Na- tur-, Gewässer- und Artenschutz engagieren oder erneuerbare Energien fördern. Teilnahmebedingungen Einsendeschluss für die Bewerbungsunterlagen ist der 5. April 2019 (Eingang bei der Stadt Köln) Informationen und Bewerbungsunterlagen: Stadt Köln Büro der Oberbürgermeisterin Kommunalstelle zur Förderung und Anerkennung Bürgerschaftlichen Engagements (FABE) Brückenstraße 5 -11 50667 Köln Telefon: 0221-221-2 31 90 Internet: www.ehrenamt.koeln E-Mail: FABE@stadt-koeln.de Die Jury Der Preis wird seit 2001 jährlich von einer unabhängigen Jury vergeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Bewerbungsunterlagen werden nicht an die Einreichenden zurück gesandt. Preisverleihung Die Preisverleihung Die Preisverleihung erfolgt beim Kölner Ehrenamtstag am 1. September 2019 im Historischen Rathaus zu Köln sowie auf dem Kölner Heumarkt.
Anlage 1 - Liste Jurymitglieder KölnEngagiert 2019
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Jurymitglieder des Ehrenamtspreises „KölnEngagiert 2019“ Frau Oberbürgermeisterin Henriette Reker Vorsitzende Herr Bürgermeister Hans-Werner Bartsch Frau Angelika Blickhäuser, Büro für Bürgerengagement der AWO Kreisverband Köln e.V. Vertreterin des Kölner Arbeitskreises Bürgerengagement (KABE) Herr Stadtsuperintendent Rolf Domning Herr Ahmet Edis Stellv. Vorsitzender des Integrationsrates der Stadt Köln Herr Bürgermeister Dr. Ralf Heinen Herr Ingo Hülsmann Studioleiter des WDR - Studio Köln Frau Elizaveta Khan Vorstandsmitglied der Stiftung KalkGestalten, Preisträgerin „KölnEngagiert 2014“ und Vorsitzende des Integrationshauses Köln e.V. Herr Christoph Klausing Kölner Netzwerk Bürgerengagement Herr Monsignore Robert Kleine Stadtdechant Frau Christine Kupferer Geschäftsführerin des Stadt Sport Bundes Köln e.V. Frau Melek Laalaoui Vertreterin der BezirksschülerInnenvertretung Köln Herr Bernhard Mattes Aufsichtsrat der Ford-Werke GmbH Herr Ernst Mommertz Engagierter Kölner Bürger und Vorsitzender des Vereins „Helfen durch Geben – der Sack e.V.“ Frau Sarah Niknamtavin Vertreterin des Kölner Jugendring e.V. Frau Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes Herr Stefan Sommer Leiter der Kölner Lokalredaktion der Kölnischen Rundschau Frau Ulli Volland -Dörmann, AWO Kreisverband Köln e.V. Sprecherin der Liga der Wo hlfahrtsverbände Herr Bürgermeister Andreas Wolter
Beratungsverlauf (3)
Beschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungBeschluss: ungeändert beschlossen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1825/2019
- Typ
- Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
- Datum
- 02.08.2019
- Erstellt
- 23.05.2019 07:38