1239/2021
Beschluss der StadtAG Seniorenpolitik zur Resolution der BezirksAG Seniorenpolitik Kalk zur Verbesserung der Palliativ- und Hospizversorgung im rechtsrheinischen Köln
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Anlage 1, Auszug Beschlussprot. StadtAG SP, TOP 4.4
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Geschäftsführung Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik Herr Holtmann Telefon: (0221) 221-27408 Fax : (0221) E-Mail: rainer.holtmann@stadt-koeln.de Datum: 19.04.2021 Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Sitzung der Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik vom 25.03.2021 öffentlich 4.4 Resolution der BezirksAG Seniorenpolitik Kalk zur Verbesserung der Palliativ- und Hospizversorgung im rechtsrheinischen Köln Die Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik beschließt, die Resolution der Bezirks- arbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik im Stadtbezirk Kalk zur Verbesserung der Pallia- tiv- und Hospizversorgung im rechtsrheinischen Köln zu unterstützen und die Verwal- tung und die politischen Gremien zu bitten, diese Resolution zu umzusetzen. Abstimmungsergebnis: Mehrheitlich beschlossen mit 7 Ja-Stimmen, bei 5 Nein-Stimmen und einer Enthaltung Anlage 1 zu 1239/2021
Mitteilung Ausschuss
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Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle V/50/503 Vorlagen-Nummer 26.05.2021 1239/2021 Mitteilung öffentlicher Teil Gremium Datum Ausschuss Soziales und Senioren 27.05.2021 Integrationsrat 01.06.2021 Gesundheitsausschuss 08.06.2021 Stadtarbeitsgemeinschaft Lesben, Schwule und Transgender 08.06.2021 Stadtarbeitsgemeinschaft Behindertenpolitik 21.06.2021 Beschluss der StadtAG Seniorenpolitik zur Resolution der BezirksAG Seniorenpolitik Kalk zur Verbesserung der Palliativ- und Hospizversorgung im rechtsrheinischen Köln Die Verwaltung gibt in Anlage 1 einen Auszug aus dem Beschlussprotokoll der Stadtarbeitsgemein- schaft Seniorenpolitik zur Kenntnis. Diese hat am 25.03.2021 beschlossen, die Resolution der Be- zirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik Kalk gegenüber Verwaltung und politischen Gremien zu un- terstützen. Diese Resolution begründet den Bedarf für eine weitere Palliativstation sowie ein weiteres stationäres Hospiz mit zusätzlichen Tages- bzw. Nacht-Pflegeplätzen im rechtsrheinischen Stadtgebiet von Köln. Die o. g. Gremien werden darum gebeten, sich für diesen Ausbau einzusetzen. In Anlage 2 ist ergänzend die Resolution der Bezirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik Kalk beige- fügt: in der Form, in der sie mit Briefkopf, einleitendem Satz und Unterschrift der Seniorenvertretung Köln in die Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik eingebracht wurde. gez. Dr. Rau
Anlage 2, Resolution BAG Kalk, PalliativHospizVrrh
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Seniorenvertretung im Stadtbezirk Kalk
D
r. Martin Theisohn
S
eniorenvertreter im Stadtbezirk Kalk
G
revenstraße 91
51107 Köln (Ostheim)
T
el. 0221 / 89 12 47
Fax 0221 / 8902696
e-mail martintheisohn@arcor.de
D
r. H.Rau
Stadtarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik
Köln, den 18.2 .2021
Die Bezirks-Arbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik bittet die Stadt-Arbeitsge-
m
einschaft Seniorenpolitik die beiliegende Resolution zur Verbesserung der Pal-
liativ- und Hospizversorgung zu unterstützen und die Verwaltung und die politi-
schen Gremien zu bitten, diese Resolution umzusetzen.
Resolution der Bezirks-Arbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik im Stadtbezirk Kalk
z
ur Verbesserung der Palliativ- und Hospiz-Versorgung im rechtsrheinischen
Köln
Die Bezirksarbeitsgemeinschaft hat sich auf ihrer Sitzung am 6.10.20 mit der Pallia-
tiv- und Hospiz-Versorgung im rechtsrheinischen Köln beschäftigt. Dr. Poels/ Kran-
kenhaus Merheim berichtete über die stationäre Palliativversorgung, Frau Dr. Wille-
Friedrichs über die Spezialisierte ambulante Palliativversorgung, Frau A. Haufer über
die ambulante Hospiz-Betreuung durch Ehrenamtler sowie Herr Schmidt über das neue
Gebiet der Spiritual Care.
Im Krankenhaus Merheim steht für die stationäre Palliativversorgung eine 8-Betten-
Station zur Verfügung. Zusätzlich ist geplant diese Station zu vergrößern. Parallel dazu
soll auch der Konsiliardienst für die anderen Kliniken im Krankenhaus erweitert und
intensiviert werden.
Diese geplanten Maßnahmen wurden von allen begrüßt. Gleichzeitig aber wurde fest-
gestellt, dass das Angebot von Palliativbetten im rechtsrheinischen Köln völlig unge-
nügend ist. Dadurch sind akute Aufnahmen nicht möglich und viele Patienten müssen
abgewiesen werden. Es wäre dringlich sowohl die Palliativstation zu vergrößern als
auch eine weitere Palliativstation an einem anderen Krankenhaus zu gründen.
Frau Wille-Friedrichs berichtete von ihrer Tätigkeit. Das SAPV-Team sei gut einge-
führt. Es biete einen 24-Stunden-Dienst sowohl im ärztlichen als auch im pflegerischen
Bereich an und arbeite auch eng mit den Pflegeheimen zusammen. Bei der Tätigkeit
besteht das Problem, dass sowohl die Einweisung in eine Palliativstation bei häusli-
Seniorenvertretung im Bezirk 8
Rathaus Kalk, Bürgeramt
Z
immer 900
Kalker Hauptstraße 247-273
51103 Köln-Kalk
Tel.: 0221 221 98305
martin.theisohn@stadt-koeln.de
Anlage 2 zu 1239/2021 (TOP 4.4, StadtAG Seniorenpolitik, 25.03.2021)
chen Krisen als auch die Aufnahme in ein Hospiz meist nicht möglich ist, weil im je-
weiligen Bereich keine Kapazität zur Verfügung steht. Im einzigen rechtsrheinischen
Hospiz in Porz mussten 2018 von 700 Anfragen 600 abgelehnt werden.
Der ambulante Hospiz-Dienst Deutz hat aktuell 30 Ehrenamtler und ist damit gut aus-
gelastet. Hier gibt es eine hauptamtliche Koordinatorin. Für das Jahr 2021 ist erneut
ein Einführungskurs für Ehrenamtler in die Hospizarbeit geplant. Wenn es gelänge
weitere Ehrenamtler zu gewinnen, könnte auch das Angebot vergrößert werden. Das
Fehlen eines stationären Hospizes kann dadurch aber nicht ersetzt werden. Im Stadtbe-
zirk Kalk gibt es noch ein weiterer ambulanter Hospizdienst (Kleinod), der sich aber
vornehmlich an Patienten mit Demenz und deren Angehörigen richtet.
Mit dem nun neu hinzugekommenen ambulanten Dienst des „spiritual Care“ des Ver-
eins Unergründlich ist es nun gelungen auch für Patienten ohne kirchliche Bindung ei-
ne Unterstützung zu finden.
Die Bezirksarbeitsgemeinschaft Seniorenpolitik im Stadtbezirk Kalk bittet alle
mit der ärztlichen und pflegerischen Versorgung befassten Gremien sich dafür
einzusetzen, dass im rechtsrheinischen Stadtgebiet von Köln mindestens eine wei-
tere Palliativstation sowie ein stationäres Hospiz geplant und eingerichtet wird.
Die Bereitstellung von zusätzlichen Tages- bzw. Nacht-Pflegeplätzen in diesem
neuen Hospiz würde sehr begrüßt.
Haben Sie herzlichen Dank für die Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen!
Ihr
Dr. Martin Theisohn
Sprecher der Seniorenvertretung Kalk
Beratungsverlauf (5)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungBeschluss: Kenntnis genommen
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Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 1239/2021
- Typ
- Mitteilung Ausschuss
- Datum
- 26.05.2021
- Erstellt
- 01.04.2021 15:12