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1783/2025

Änderungen des Fahrplanangebots der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH (REVG)

Mitteilung Ausschuss 13.06.2025

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 6 (Chorweiler), Sitzung am 26.06.2025, TOP 10.2.9

Mitteilung Ausschuss

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Ansehen

Anlage 1_Schnellbusevaluation SB 91 und SB 92-93

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Ansehen

Mitteilung Ausschuss

2938 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
III/68/681/1 
 
Vorlagen-Nummer 13.06.2025 
 1783/2025 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 3 (Lindenthal) 23.06.2025 
Verkehrsausschuss 24.06.2025 
Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 26.06.2025 
 
Änderungen des Fahrplanangebots der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH (REVG) 
hier: Änderungen zum Fahrplanwechsel im Dezember 2025 
Der Rhein-Erft-Kreis (REK) führt zum kommenden Fahrplanwechsel im Dezember 
2025, vorbehaltlich des Beschlusses des Kreistags am 03.07.2025, die folgenden Än-
derungen im Fahrplanangebot der Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) ein: 
 
Linie 949 (Weiden Zentrum – Lövenich Bf (S) – Brauweiler – Glessen – Fliesteden – 
Stommeln - Stommelnerbusch) 
 Aufwertung des bestehenden Angebots zu einem 30-Minuten-Takt montags bis 
freitags in der Haupt- (HVZ) und Nebenverkehrszeit (NVZ) bis Fliesteden und zu 
einem 60-Minuten-Takt zwischen Fliesteden und Stommelnerbusch 
 60-Minuten-Takt an Samstagen und 120 -Minuten-Takt an Sonn- und Feiertagen 
 Der Linienweg wird von Brauweiler über Glessen bis nach Fliesteden und weiter 
bis Stommelnerbusch verlängert. 
  
Linie 961 (Weiden West (S) – Brauweiler – Glessen – Oberaußem – Quadrath-
Ichendorf Bf – Bergheim) 
 Ausweitung des Fahrtenangebots in der HVZ und NVZ von Montag bis Freitag zu 
einem 30-Minuten-Takt auf der gesamten Linie  
 Verdichtung des Taktangebots zu einem 60-Minuten-Takt an Sonn- und Feierta-
gen 
 
Schnellbuslinie 91 (SB 91) 
Der Verkehrsausschuss hat in seiner Sitzung am 21.11.2023 beschlossen, die Mitfi-
nanzierung der Schnellbuslinie 91 (SB 91) durch die Stadt Köln bis zum Dezember 
2025 zu befristen (siehe Vorlagen-Nr. 3204/2023).  
 
Die unter Beschlusspunkt 3 der Vorlage beauftragte Eruierung ist auf Basis eines Eva-
luationsberichts erfolgt, der im Auftrag des Rhein-Erft-Kreises erstellt wurde (siehe An-
lage 1). In dem Bericht, der dieser Mitteilung als Anlage beigefügt ist, wird deutlich, 
dass der Linienast zwischen Worringen und Dormagen nur eine mäßige Auslastung 
aufweist.

2 
 
 
Mit Ablauf der Mitfinanzierung wird der REK, vorbehaltlich des Beschlusses des Kreis-
tags am 03.07.2025, den Betrieb des Linienasts der SB 91 zwischen Pulheim-Sinners-
dorfer Feld und Dormagen über Worringen West im Dezember 2025 einstellen. Die 
SB 91 wird, vorbehaltlich des Beschlusses des Kreistags am 03.07.2025, künftig nur 
auf dem gut ausgelasteten Abschnitt zwischen Pulheim und Brühl über Köln-Weiden 
West verkehren.  
 
Der Zweckverband go.Rheinland hatte in seiner Sitzung am 03.04.2025 die Fortfüh-
rung der Schnellbus-Förderung ab Dezember 2025 bewilligt und wird auch den ver-
kürzten Linienweg fördern. Die Finanzierung der SB91 erfolgt künftig durch den 
Rhein-Erft-Kreis und dessen kreisangehörige Kommunen. Zwischen Pulheim und 
Worringen wird wieder das Fahrplanangebot der Linie 980 wie vor der Einführung der 
Linie SB 91 eingeführt. 
 
Gez. Egerer

Anlage 1_Schnellbusevaluation SB 91 und SB 92-93

101603 Zeichen

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Partnerschaftsgesellschaft 
www.nbsw.de 
 
 
 
 
Galileistraße 2 
69115 Heidelberg 
info@nbsw.de 
 
 
Schnellbusevaluation der SB 91 und  
SB 92/93 für den Rhein-Erft-Kreis 
 
Abschlussbericht  
Bearbeitungsstand: 28.10.2024

Seite 1 
Inhaltsverzeichnis 
Abkürzungsverzeichnis ...................................................................... 2 
Abbildungsverzeichnis ....................................................................... 3 
Tabellenverzeichnis ........................................................................... 4 
1 Anlass .................................................................................. 5 
1.1 Definition Schnellbus und Förderkriterien ................................ 6 
1.2 Linienportraits....................................................................... 7 
2 Auswertung der Fahrgasterhebung der REVG ........................ 11 
2.1 Entwicklung der Fahrgastzahlen im Zeitraum 2021 bis 2023 ... 11 
2.2 Detaillierte Auswertungen der AFZS-Daten ............................ 12 
3 Durchführung einer Befragung der Fahrgäste ........................ 21 
3.1 Ergebnisse.......................................................................... 21 
4 Durchführung einer Quell-Ziel-Analyse .................................. 26 
5 Abgleich mit den Verflechtungen aus Mobilfunkdaten ............. 30 
6 Planerische Vorschläge für die Weiterentwicklung …………………… 
            der Schnellbuslinien ............................................................ 34 
6.1 Vorgehensweise .................................................................. 34 
6.2 Maßnahmenempfehlungen SB91 .......................................... 35 
6.3 Maßnahmenempfehlungen SB92/93 ...................................... 38 
6.4 Mögliche weitere Maßnahmen zur Aufnahme im  
            Nahverkehrsplan................................................................. 43 
7 Fazit .................................................................................. 46 
8 Anlagen ............................................................................. 49

Seite 2 
Abkürzungsverzeichnis  
AFZS     Automatische Fahrgastzählsysteme 
DFI    Dynamische Fahrgastinformation 
KVB    Kölner Verkehrs-Betriebe AG 
MIV    Motorisierter Individualverkehr 
Pkm    Personenkilometer 
Ö(PN)V   Öffentlicher (Personennah)verkehr 
RB / RE   Regionalbahn / -express 
REVG    Rhein-Erft Verkehrsgesellschaft 
SB    Schnellbus 
SPNV    Schienenpersonennahverkehr 
STB     Stadtbahn / Straßenbahn 
ZOB    Zentraler Omnibusbahnhof

Seite 3 
Abbildungsverzeichnis  
Abbildung 1-1: Streckenverläufe SB91 und SB92/93 7 
Abbildung 2-1: Verlauf der Fahrgastzahlen der SB91 im Zeitraum  
                      2021 bis 2023 (Dormagen <> Brühl) 11 
Abbildung 2-2: Verlauf der Fahrgastzahlen der SB92/93 im Zeitraum  
                      2021 bis 2023 (Elsdorf <> Wesseling) 11 
Abbildung 2-3: Auswertung AFZS-Daten 13 
Abbildung 2-4: Besetzungsgrad SB91 Mo-Fr 15 
Abbildung 2-5: Besetzungsgrad SB92/93 Mo-Fr 15 
Abbildung 2-6: Besetzungsgrad der Schnellbuslinien (Mo-Fr) 17 
Abbildung 2-7: Nachfrageverlauf SB91 Brühl-Dormagen 18 
Abbildung 2-8: Nachfrageverlauf SB91 Dormagen-Brühl 19 
Abbildung 2-9: Nachfrageverlauf SB92/93 Elsdorf-Wesseling 19 
Abbildung 2-10: Nachfrageverlauf SB92/93 Wesseling-Elsdorf 20 
Abbildung 3-1: Nutzungshäufigkeit SB92/93 22 
Abbildung 3-2: Reisezweck SB91 22 
Abbildung 3-3: Reisezweck SB92/93 23 
Abbildung 3-4: Umsteigerelationen zu weiteren ÖV-Linien SB91 24 
Abbildung 3-5: Umsteigerelationen zu weiteren ÖV-Linien SB92/93 24 
Abbildung 5-1: Verkehrszellen zur Auswertung der Mobilfunkdaten 30 
Abbildung 5-2: Wegebeziehungen der kreisangehörigen Städte 31 
Abbildung 5-3: Verteilung der Gesamtanzahl der Wege 32 
Abbildung 5-4: Potenzialanalyse der Linie SB 91 33 
Abbildung 6-1: SB91 Brühl Konrad-Adenauer-Straße 35 
Abbildung 6-2: Verdichtung zwischen Frechen Rathaus und  
                      Weiden West 36 
Abbildung 6-3: SB 91 Änderung zwischen Pulheim und Worringen 37 
Abbildung 6-4: SB 91 zusätzliche Haltestellen Dormagen 38 
Abbildung 6-5: SB 92 zusätzliche Haltstellen Elsdorf 39 
Abbildung 6-6: SB 92 zusätzliche Haltestellen Kerpen 39 
Abbildung 6-7: Veränderte Linienführung zwischen Lechenich  
                      und Kerpen 40 
Abbildung 6-8: SB 93 Prüfungskorridor Liblar      41 
Abbildung 6-9: SB 93 Anbindung Brühl BF 42 
Abbildung 6-10: SB92/93: Mittelfristplanung (für NVP) 45 
Abbildung 7-1: Optionen zur Weiterführung/Einstellung der  
                      Schnellbusse 47

Seite 4 
Tabellenverzeichnis  
Tabelle 1-1: Portrait der SB91 und SB92/93 ........................................ 8 
Tabelle 1-2: Haltestellenübersicht und Umsteigemöglichkeiten zum  
                  SPNV SB91 (Status Quo) ................................................. 8 
Tabelle 1-3: Haltestellenübersicht und Umsteigemöglichkeiten zum  
                  SPNV SB92/93 ................................................................ 9 
Tabelle 2-1: Rohdaten AFZS-Systeme ............................................... 13 
Tabelle 2-2: Summe der Fahrgäste je Verkehrstag und Linie ............... 14 
Tabelle 2-3: Übersicht der gewichteten und ungewichteten……………….  
                  Besetzungsgraden ........................................................ 18 
Tabelle 4-1: Quell/Zielanalyse des SB91 ............................................ 26 
Tabelle 4-2: Quell/Zielanalyse des SB92/93 ....................................... 28

Seite 5 
1 Anlass   
Im Dezember 2020 erweiterte die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) ihr 
bestehendes Verkehrsangebot um das neue „Premiumprodukt“ Schnellbus (SB). 
Es wurden drei SB-Linien (SB91 bis SB93) eingeführt, die die nächstgrößeren In-
nenstädte und Bahnhöfe miteinander verbinden. Die Linien SB92  und SB93 bil-
den eine betriebliche Einheit, weshalb sie gemeinsam als SB92/93 bezeichnet 
werden. 
Die Einführung der neuen Schnellbuslinien erfolgte unter schwierigen Bedingun-
gen: Die Förderantragstellung und Planung der Inbetriebnahme erfolgten auf-
grund der Vorgaben des Landes und des Zuwendungsgebers im Jahr 2020 unter 
hohem Zeitdruck. Der Start beider Linien fiel im Dezember 2020 in eine der  
Hochphasen der COVID -19-Pandemie und die Flutkatastrophe vom 
14./15.07.2021, die u.a. zu einer Sperrung der A61 und einer Umleitung  des 
SB92/93 bis zum 18.12.2021 führte, erschwerte den Start beider Linien deutlich. 
Weitere Herausforderungen waren Straßenbaumaßnahmen im Bereich der Li-
nien SB92/93, insbesondere in Quadrath -Ichendorf und Ahestraße, die von Ja-
nuar bis Oktober 2022 zu teilweise erheblichen Verspätungen führten. 
Nach über drei Jahren Betriebszeit wird nun eine Evaluation durchgeführt, um 
umfassende Aussagen zur Nutzung, Bewertung, Effektivität und möglichen Wei-
terentwicklungen der Schnellbuslinien im Rhein-Erft-Kreis zu treffen. Diese Un-
tersuchung soll eine Entscheidungsgrundlage für die zukünftige Entwicklung der 
SB-Linien bieten und basiert auf fünf Säulen: 
1. Auswertung der Fahrgasterhebungen der REVG 
2. Befragung der Fahrgäste durch BVS Rödel&Pachan 
3. Quell-Ziel-Erhebung in den Bussen der REVG (BVS Rödel&Pachan) 
4. Abgleich mit den Potenzialen aus Mobilfunkdaten (nbsw) 
5. Planerische Vorschläge für die Weiterentwicklung der Schnellbuslinien 
(Linienverläufe, Haltestellen, Fahrplangestaltung)  
Die zugrundeliegende Fragestellung der Untersuchung ist: Sollen die Schnellbus-
linien in ihrer aktuellen Form fortgeführt oder bis zum neuen Förderzeitraum , 
der Ende 2025 beginnt, angepasst oder insgesamt bzw. auf Teilabschnitten ein-
gestellt werden? Gleichzeitig soll d ie Evaluation längerfristige Optimierungs-
möglichkeiten aufzeigen und in den laufenden Prozess zur Aufstellung des Nah-
verkehrsplans 2025–2035 integriert werden.

Seite 6 
1.1 Definition Schnellbus und Förderkriterien  
Die Schnellbusse verbinden die wichtigsten Knotenpunkte des Rhein -Erft-Krei-
ses auf möglichst direktem Wege. Die Fahrzeuge bieten im Vergleich zu Regio-
nalbussen eine bessere Ausstattung und höhere Servicequalität. Dazu gehören 
unter anderem USB -Anschlüsse, Multifunktionsflächen, kostenfreies WLAN, 
eine hochwertigere Bestuhlung sowie Dynamische Fahrgastinformationsanzei-
gen (DFI) an wichtigen Haltestellen. Zudem sind die Fahrzeuge vollständig barri-
erefrei gestaltet. 
Fördermöglichkeiten und -kriterien 
Die Einrichtung und der Betrieb der Schnellbusse können vom Land Nordrhein-
Westfalen gefördert werden. Gemäß der aktuellen Förderrichtlinie des Zweck-
verbandes go.Rheinland müssen dabei bestimmte Kriterien erfüllt werden: 
▪ Mindestdurchschnittsgeschwindigkeit: Die Schnellbusse müssen eine 
durchschnittliche Geschwindigkeit von mindestens 32,5 km/h errei-
chen. Diese wird anhand der Fahrplanzeit zwischen Start - und Endhal-
testelle berechnet. In begründeten Ausnahmefällen, etwa zur Sicher-
stellung von Anschlüssen an wichtigen Verknüpfungspunkten, kann die 
Wartezeit an diesen Punkten aus der Berechnung herausgenommen 
werden. 
▪ Umwegfaktor: Dieser darf maximal 1,2 betragen. Der Umwegfaktor 
wird durch den Vergleich der tatsächlich gefahrenen Strecke mit der 
kürzesten Straßenverbindung bestimmt. Die Luftliniendistanz ist für die 
Berechnung irrelevant. 
Zusätzlich zur Erfüllung dieser Kernkriterien werden folgende weitere Aspekte 
zur Bewertung der verkehrlichen Bedeutung herangezogen: 
▪ Zusätzliches ÖPNV-Angebot im Vergleich zum bisherigen Angebot 
▪ Reisezeitgewinne für die Fahrgäste 
▪ Netzwirkung im SPNV-Netz 
▪ Anbindung von Mittel- oder Unterzentren ohne Anschluss an den SPNV 
▪ Prognostizierte Fahrgastzahlen 
▪ Prognostizierte Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs 
(MIV) 
▪ Grenzüberschreitende Linien auf Bundes-, Landes- oder Kreisebene 
▪ Flankierende Beschleunigungsmaßnahmen 
Neben den genannten Förderkriterien ist die Förderung der Schnellbusse mit 
umfassenden Monitoring-Maßnahmen verbunden, die seitens des Antragstel-
lers durchgeführt werden müssen. Diese Maßnahmen sind zeit- und personalin-
tensiv und umfassen: 
▪ Dauerhafte Fahrgastzählungen mithilfe automatischer Fahrgastzählsys-
teme (AFZS) 
▪ Jährliche Verkehrserhebungen einschließlich Fahrgastbefragungen (z. 
B. Wegekette des Fahrgastes, genutzter Fahrschein, Qualität des Ange-
bots) mit mindestens 400 befragten Fahrgästen pro Fahrt 
▪ Bereitstellung sämtlicher erhobener Daten aus den Fahrgastzählungen 
und Verkehrserhebungen, einschließlich der ermittelten Personenkilo-
meter (Pkm) und Fahrausweiserhebungen, im vorgeschriebenen Daten-
format an den Fördergeber zu statistischen Zwecken 
▪ Meldung und Begründung von Abweichungen  bei den Kennzahlen

Seite 7 
Stundentakt, Umwegfaktor und Reisegeschwindigkeit 
Im Frühjahr 2020 hat der Rhein-Erft-Kreis Förderanträge für die Schnellbuslinien 
eingereicht und im Sommer 2020 die entsprechenden Zuwendungsbescheide 
erhalten. Der aktuelle Förderzeitraum endet im Dezember 2025. Eine Anschluss-
förderung für die Linien SB91  und SB92/93 wurde im März 2023 fristgerecht 
beim Zweckverband go.Rheinland beantragt. 
 
1.2 Linienportraits  
Dieses Kapitel ist als Bestandsaufnahme der heutigen Charakteristik der Schnell-
buslinien zu verstehen: 
◼ Linienführung 
◼ Takt und Bedienzeitraum 
◼ Bediente Haltestellen 
◼ Verknüpfungspunkte zu anderen Verkehrsmitteln 
 
Der SB91 bedient die Städte Dormagen, Köln, Pulheim, Frechen, Hürth und 
Brühl, während der SB92/93  Elsdorf, Bergheim, Kerpen, Erftstadt, Brühl und 
Wesseling verbindet. In Brühl verkehren beide Schnellbuslinien an den Halte-
stellen Heide Freiheitsstraße, Brühl West Winterburg sowie Brühl Bahnhof. Eine 
grafische Visualisierung der Streckenverläufe beider SB-Linien kann Abbildung 
1-1 entnommen werden. 
 
  Quelle: Eigene Darstellung nach REVG, 2024 
Die aktuellen Takte, Bedienzeiten und weitere relevante Informationen zu den 
beiden SB-Linien und den vorgeschriebenen Förderkriterien sind in Tabelle 1-1 
aufgeführt. Der Mindestbedienstandard gemäß Förderrichtlinien wird durch die 
Schnellbuslinien des Rhein-Erft-Kreises an allen Verkehrstagen übererfüllt.  
Abbildung 1-1: Streckenverläufe SB91 und SB92/93

Seite 8 
 
Die Schnellbusse dienen nicht nur der Erschließung und Verbindung der Städte 
im Rhein -Erft-Kreis, sondern fungieren auch als bedeutender Zubringer zum 
SPNV, wie Tabelle 1-2 und  zu entnehmen ist.  
Zudem existieren zahlreiche Umsteigemöglichkeiten zu den Regionalbuslinien 
der REVG, die nicht in den beiden nachfolgenden Tabellen dargestellt sind. 
 
Tabelle 1-2: SB91 - Haltestellenübersicht und Umsteigemöglichkeiten zum SPNV 
(Status Quo) 
Stadt Name der Haltestelle Umsteigemöglichkeiten in Richtung 
Dormagen Bahnhof 
Alte Heerstr/TOP West 
CHEMPARK  
Hackenbroich Brunsenstraße 
Neuss/Krefeld; Köln Hbf. (RE7) 
Köln Worringen West Köln/Essen (S6); Düsseldorf/Bergisch-Gla-
dbach (S11)  
Pulheim Sinnersdorf Kirche 
Albrecht-Dürer-Str. 
Pulheim Rathaus* 
Am Wiesenhang* 
Von-Frentz-Straße 
Geyen Mitte 
Bonnstraße 
 
 
 
Köln Weiden West Köln Neumarkt (Stadtbahnlinie 1) 
Köln/Hennef (S12 und S19) 
Kerpen-Horrem/Düren (S12 und S19) 
 
Frechen Schlehdornstraße 
Frechen Rathaus 
 
Stadtbahnlinie 7 
Tabelle 1-1: Portrait der SB91 und SB92/93

Seite 9 
Hürth Hürth Mitte (ZOB) 
Kendenich Luxemburger Straße 
 
Brühl Heide Freiheitsstraße 
Brühl West Winterburg 
Brühl Bahnhof 
 
 
 Richtung Köln Hbf. (RB26) 
Richtung Bonn Hbf. (RE5, RB48, RB26) 
* Die Anbindung des Bahnhofes Pulheim erfolgt nicht über die etwas umständ-
lich zu erreichende Haltestelle Pulheim Bf., sondern über die Haltestellen Rat-
haus und Am Wiesenhang, wo man die Bahnsteige des Bahnhofes innerhalb kür-
zester Zeit fußläufig erreicht. In der Stadt Hürth wird kein Anschluss an den SPNV 
hergestellt. 
 
Tabelle 1-3: Haltestellenübersicht und Umsteigemöglichkeiten zum SPNV 
SB92/93 
Stadt Name der Haltestelle Umsteigemöglichkeiten Richtung 
Elsdorf Elsdorf Busbf.  
Bergheim Bergheim Am Knüchelsdamm 
Bergheim Bahnhof 
Kenten Martinswerk 
Quadrath Oleanderstraße 
Ahe Feuerwehr 
 
 
Kerpen Sindorf Mühlenfeld 
Sindorf Bahnhof 
Sindorf Europaring 
Kerpen Rathaus 
Kerpen Uhlandstr. 
 
Köln Hbf. (S19), Düren (S19) 
Erftstadt Lechenich P+R 
Lechenich An der Patria 
Lechenich Otto-Hahn-Allee 
Liblar ErftstadtCenter 
 
Brühl Heide Freiheitsstraße 
Brühl West Winterburg 
Brühl Mitte (Stadtbahn)  
 
Brühl Bahnhof 
 
 
Stadtbahnlinie 16 nach Köln /Born-
heim bzw. Bonn 
Ri. Köln Hbf. RE5, Ri. Bonn RB26 
Wesseling Berzdorf Brühler Straße 
Wesseling (Stadtbahn) 
 
Stadtbahnlinie 16 
 
Wie der Tabelle 1-3 zu entnehmen ist, besteht bei der Linie SB92/93 in den Städ-
ten Bergheim, Kerpen, Brühl und Wesseling ein Anschluss an den SPNV, wäh-
rend dies in den Städten Elsdorf und Erftstadt nicht der Fall ist.

Seite 10 
Konkrete Informationen zu den Abfahrtszeiten und Anschlussverbindungen an 
den einzelnen Haltestellen sind den Fahrplänen in den Anlagen 1 bis 4 zu ent-
nehmen.

Seite 11 
2 Auswertung der Fahrgasterhebung der REVG  
2.1 Entwicklung der Fahrgastzahlen im Zeitraum 2021 bis 
2023  
Eine Analyse der Fahrgastzahlen der beiden Schnellbuslinien im Zeitraum von 
2021 bis 2023 zeigt eine signifikante Steigerung. Der SB91 verzeichnete im ge-
nannten Zeitraum  einen Anstieg um 299  %, während d ie Fahrgastzahlen der  
SB92/93 sogar um 362 % wuchsen. (Vgl. Abbildung 2-1 und Abbildung 2-2) 
 
Abbildung 2-1: Verlauf der Fahrgastzahlen der SB91 im Zeitraum 2021 bis 2023 
(Dormagen <> Brühl) 
Quelle: Eigene Darstellung nach Rhein-Erft-Kreis, 2024 
 
 
 
Abbildung 2-2: Verlauf der Fahrgastzahlen der SB92/93 im Zeitraum 2021 bis 
2023 (Elsdorf <> Wesseling) 
Quelle: Eigene Darstellung nach Rhein-Erft-Kreis, 2024 
 
*Im dargestellten Zeitraum erfolgten zwei Systemumstellungen bei der automatischen Fahrgast-
zählung. Deswegen muss bei der Betrachtung folgendes berücksichtigt werden: 
2021 und 2022: Daten aus Qlik, ohne Korrekturen und Hochrechnungen 
2023, 1. Halbjahr: Beginn Einsatz FAN Software ohne Hochrechnung  
2023, 2. Halbjahr: Ergänzung Hochrechnungssystematik für nicht verwertbare Fahrten 
 
Während die Fahrgastzahlen der SB91 kontinuierlich gesteigert werden konn-
ten, waren die Fahrgastzuwächse auf der SB92/93 in den ersten beiden Betriebs-
jahren eher verhalten, um nach Beseitigung der hochwasserbedingten

Seite 12 
Straßensperrungen und damit verbundenen Umleitungen samt Anschlussver-
lusten umso stärkere Zugewinne zu verzeichnen.  
Es ist festzuhalten, dass auf beiden Linien trotz der unter Kapitel 1 beschriebe-
nen externen Faktoren – wie der Hochphase der COVID-19-Pandemie, Hochwas-
serkatastrophen und Straßenbaumaßnahmen – eine deutliche Zunahme der 
Fahrgastzahlen zu verzeichnen ist. 
 
2.2 Detaillierte Auswertungen der AFZS -Daten  
Durch die Erhebung von Daten mittels automatischer Fahrgastzählsysteme 
(AFZS) können präzise Aussagen zur Auslastung der Linien, zum Besetzungsgrad 
an jeder Haltestelle sowie zum Tagesverlauf der Fahrgastzahlen getroffen wer-
den. Diese Daten ermöglichen eine fundierte Interpretation der Nutzung aus 
gutachterlicher Sicht. Im Folgenden wird zunächst das methodische Vorgehen 
erläutert, bevor die Ergebnisse dargestellt werden. 
Die im Rahmen dieses Gutachten verwendeten Daten, die von der REVG bereit-
gestellt wurden, stammen aus dem Jahr 2023.  Es erfolgte eine intensive Analyse 
der Fahrgastzahlen aus dem Monat Dezember. Die Daten aus diesem Monat un-
terscheiden sich allerdings unwesentlich von den Daten der anderen Monate 
wie Anlage 6 bis Anlage 11 zu entnehmen ist.    
Die erhobenen AFZS-Daten bieten einen umfassenden Überblick über die ein- 
und aussteigenden Personen sowie die Besetzung an allen Haltestellen für alle 
Fahrten in beide Richtungen . Die Anzahl der Ein - und Aussteiger jede r Fahrt 
wurde mehrfach automatisch erfasst. Die Gesamtwerte pro Fahrt basieren auf 
den gerundeten Mittelwerten der einzelnen Zählungen. Aufgrund der Häufigkeit 
der erfassten Datensätze bietet der errechnete Mittelwert eine hohe Genauig-
keit und Aussagekraft, da Schwankungen der Fahrgastzahlen ausgeglichen wer-
den. 
Die Daten wurde n differenziert nach Verkehrstagen erhoben und übermittelt, 
da sich das Fahrtenangebot von Montag bis Freitag von dem an Samstagen so-
wie Sonntagen/Feiertagen unterscheidet.  
Im Folgenden wird die Methodik zur Auswertung der vorliegenden AFZS -Daten 
kurz beschrieben 
 
Methodik:  
Tabelle 2-1 gibt einen Überblick über die Rohdaten, die von den AFZ -Systemen 
erfasst werden.

Seite 13 
Tabelle 2-1: Rohdaten AFZS-Systeme 
 
Die Datenaufbereitung der AFZS -Daten erfolgt nach den Förderrichtlinien von 
go.Rheinland.  
Die zum Zwecke der Evaluierung der Schnellbuslinien erarbeitete Auswertung 
der AFZS-Daten ist Abbildung 2-3 zu entnehmen. 
 
Abbildung 2-3: Auswertung AFZS-Daten 
Quelle: Eigene Darstellung 
Nachfolgend wird die Bedeutung der einzelnen Spalte kurz beschrieben. 
▪ 1. Einsteiger:   Summe Einsteiger aller Fahrten an einem Tag 
▪ 2. Aussteiger:  Summe Aussteiger aller Fahrten an einem Tag 
▪ 3. Gesamt:  Summe Ein- und Aussteiger für einen Tag 
▪ 4. Besetzung:  Gesamtbesetzung der Haltestelle für den  
                                           gesamten Tag 
Die Besetzung berechnet sich wie folgt. Dabei ist mit „neu“ die aktuell betrach-
tete Haltestelle und mit „alt“ die im Linienverlauf vorhergehende Haltestelle ge-
meint:

Seite 14 
[1] 𝐵𝑒𝑠𝑒𝑡𝑧𝑢𝑛𝑔𝐻𝑎𝑙𝑡𝑒𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑒 𝑛𝑒𝑢 = 𝐵𝑒𝑠𝑒𝑡𝑧𝑢𝑛𝑔 𝐻𝑎𝑙𝑡𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑒 𝑎𝑙𝑡  +
𝐸𝑖𝑛𝑠𝑡𝑒𝑖𝑔𝑒𝑟𝐻𝑎𝑙𝑡𝑒𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑒 𝑛𝑒𝑢  − 𝐴𝑢𝑠𝑠𝑡𝑒𝑖𝑔𝑒𝑟 𝐻𝑎𝑙𝑡𝑒𝑠𝑡𝑒𝑙𝑙𝑒 𝑛𝑒𝑢 
 
▪ 5. Fahrten pro Tag: Anzahl der Fahrten pro Tag 
▪ 6. Besetzungsgrad: 𝐵𝑒𝑠𝑒𝑡𝑧𝑢𝑛𝑔 ÷  𝐹𝑎ℎ𝑟𝑡𝑒𝑛 𝑝𝑟𝑜 𝑇𝑎𝑔 
▪ 7. Haltestellenabstand: Abstand zwischen zwei Haltestellen in  
                                           Kilometer 
▪ 8. Gewichteter Besetzungsgrad: 
Der gewichtete Besetzungsgrad berechnet sich wie folgt: 
[2] 𝐵𝑒𝑠𝑒𝑡𝑧𝑢𝑛𝑔𝑠𝑔𝑟𝑎𝑑gewichtet = ((Besetzungsgradungewichtet ×
Haltestellenabstand) ÷ Gesamtlänge der Strecke) 
 
Um eine ganzheitliche Einschätzung der Auslastung zu erhalten, wurden die Da-
ten beider Richtungen in einer  Tabelle kombiniert. Dadurch kann der Beset-
zungsgrad auch für Abschnitte zwischen Haltestellen in beiden Richtungen be-
trachtet werden, nicht nur für die einfache Strecke zwischen zwei Stationen.  
 
Ergebnisse: 
Die Summe der Fahrgäste an den unterschiedlichen Verkehrstagen kann Tabelle 
2-2 entnommen werden.  
 Montag-Freitag Samstag Sonn- und Feiertag 
SB91 1.080 pro Tag 810 pro Tag 250 pro Tag 
SB92/93 1.350 pro Tag 1.120 pro Tag 300 pro Tag 
Tabelle 2-2: Summe der Fahrgäste je Verkehrstag und Linie 
 
Die Nachfrage auf beiden Schnellbuslinien liegt auf hohem Niveau, wobei der 
SB92/93 insgesamt mehr Fahrgäste an allen Verkehrstagen verzeichnet als der 
SB91. Die hohe Nutzung ist umso erfreulicher, da beide Schnellbuslinien von 
Schülerinnen und Schülern für ihre Fahrten zur und von der Schule kaum genutzt 
werden. Dies unterscheidet beide Schnellbuslinien von den meisten Regional-
buslinien, die zumeist auch eine Funktion im Schülerverkehr übernehmen, und 
die Captives der Schülerinnen und Schüler als „Zwangskunden“ die Fahrgastzah-
len einer Linie erhöhen. Im Gegensatz dazu umfasst ein großer Teil der im Rah-
men der Befragung zur Schnellbusevaluation unter dem Fahrtzweck „Schule“ zu-
sammengefassten Fahrgäste die sogenannten „Wahlfreien“. Damit sind volljäh-
rige Personen in Ausbildung gemeint (z.B. Studierende und Berufsschüler) , die 
auf dem Weg zu r Bildungseinrichtung frei zwischen ÖPNV - und MIV-Nutzung 
wählen können. 
Im nächsten Schritt wird der durchschnittliche Besetzungsgrad ermittelt, d. h., 
die durchschnittliche Anzahl der Fahrgäste, die während einer gesamten Fahrt 
von Beginn bis Ende im Bus anwesend sind. Die Werte werden als Median ange-
geben, da dieser Wert bei einer nach Größe sortierten Liste aller Zahlen genau 
in der Mitte liegt  und damit den Einfluss von extremen Abweichungen  mini-
miert. Grundsätzlich kann der Median -Besetzungsgrad folgendermaßen inter-
pretiert werden:

Seite 15 
◼ Unter 5 – mäßige Besetzung 
◼ Zwischen 5 und 8 – ausbaufähige Besetzung 
◼ Über 8 – gute Besetzung  
Der Besetzungsgrad des SB91 liegt montags bis freitags bei einem Medianwert 
von 6,1. Bei dem SB92/93 liegt der Median an Werktagen bei 6,5. Des Weiteren 
fällt auf, dass der Besetzungsgrad des SB91 im Linienverlauf starke Schwankun-
gen zeigt. Insbesondere der Abschnitt Hürth Mitte bis Pulheim Am Wiesenhang 
weist einen überdurchschnittlich hohen Besetzungsgrad auf , während die Ab-
schnitte davor und danach  zum Teil deutlich schwächer besetzt sind. Ein ver-
gleichbarer Verlauf lässt sich auch samstags feststellen. 
Samstags fällt beim SB91 auf, dass der Besetzungsgrad von Worringen West bis 
Dormagen Bahnhof mit Werten von 2,6 bis 5,0 eher mäßig ist. Ähnliches ist 
sonntags zu beobachten, wobei die Werte in dem oben erwähnten Abschnitt 
noch geringer sind (1,7 bis 3,6). 
 
Abbildung 2-4: Besetzungsgrad SB91 Mo-Fr 
 
Abbildung 2-5: Besetzungsgrad SB92/93 Mo-Fr 
Besonders auffällig am  Verlauf des Besetzungsgrad es des SB92/93 ist, dass

Seite 16 
montags bis freitags der Abschnitt Liblar Erf tstadt Center bis Kerpen Uhland-
straße unterdurchschnittliche Besetzungsgrade aufweist. Dieser Trend ist auch 
an den anderen Verkehrstagen festzustellen. Der Bereich Sindorf Europaring bis 
Quadrath Oleanderstraße hat die höchsten Besetzungsgrade auf dieser Linie von 
mehr als 11 Personen. Auffällig ist der starke Anstieg des Besetzungsgrades zwi-
schen Kerpen Uhlandstraße und Kerpen Rathaus. Zwischen diesen beiden Stati-
onen steigt die durchschnittliche Besetzung um durchschnittlich vier bis fünf  
Personen an allen Verkehrstagen.  
Die untenstehende Abbildung 2-6 zeigt die hier diskutierten Besetzungsgrade 
entlang des Linienverlaufes von SB91 sowie SB92/93 an Werktagen schema-
tisch. 
Weitere Tabellen sowie Abbildungen zu den Besetzungsgraden an Samstagen 
sowie Sonn- und Feiertagen sind den Anlagen 6-13 sowie 15-17 zu entnehmen.

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Es sei angemerkt, dass bei der Berechnung des hier diskutierten Besetzungsgra-
des davon ausgegangen wird, dass der Abstand zwischen den Haltestellen ent-
lang der gesamten Linie identisch ist, was in der Realität nicht zutrifft. Daher 
wurde zusätzlich ein gewichteter Besetzungsgrad berechnet, der die unter-
schiedlichen Abstände zwischen den Haltestellen realitätsgetreu berücksichtigt.  
Im Anschluss erfolgt eine Summenbildung aus den gewichteten Besetzungsgra-
den der Teilstrecken, um einen Wert für die gesamte Fahrt zu erhalten. Diese 
Analyse w ird für beide Linien in beiden Richtungen an allen Verkehrstagen 
durchgeführt, um einen umfassenden Überblick über die Fahrgastzahlen für den 
gesamten Tag zu erhalten und eine erste Einschätzung der Auslastung vorneh-
men zu können . Eine Übersicht der gewichteten und ungewichteten Bes et-
zungsgrade zeigt Tabelle 2-3. 
Abbildung 2-6: Besetzungsgrad der Schnellbuslinien (Mo-Fr)

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Tabelle 2-3: Übersicht der gewichteten und ungewichteten Besetzungsgraden 
SB-Linie SB91 SB92/93 
Wochentags Art gewichtet ungewichtet gewichtet ungewichtet 
Montag-Freitag 7,4 6,1 6,4 6,9 
Samstag 7,6 7,4 6,0 6,2 
Sonntag 5,8 6,2 4,8 4,8 
Es zeigt sich, dass Unterschiede zwischen ungewichtet en und gewichteten Be-
setzungsgrad auftreten, mit teils starken Abweichungen.  
Beide Besetzungsgrade, sowohl ungewichtet als auch gewichtet, liegen auf ei-
nem insgesamt  ausbaufähigen Niveau, wobei an allen Verkehrstagen der ge-
wichtete Besetzungsgrad des SB91 über dem de s SB92/93 liegt . Die Werte an 
Sonn- und Feiertagen sind die niedrigsten. Dies gilt sowohl für die Gesamtzahl 
der Fahrgäste als auch für die Besetzungsgrade. 
Aufgrund der obenstehenden Besetzungszahlen wird aus Sicht des Gutachters 
sowohl ein kurz- als auch ein mittelfristiger Handlungsbedarf deutlich (vgl. AP 5 
„Planerische Vorschläge für die Weiterentwicklung der Schnellbuslinien).   
Die hier dargestellten Zahlen und vor allem die nachfolgend erläuterten Quell-
/Ziel-Erhebungen erlauben es, die Schwachpunkte der Nachfrage auf den Linien 
gezielt herausarbeiten zu können, sodass die Erarbeitung zielgerichteter Maß-
nahmen möglich ist.  
Um ein detaillierteres Bild der Nachfrage der SB-Linien im Tagesverlauf zu be-
kommen, wurde in einem zweiten Schritt  die Anzahl der Einsteiger pro Fahrt 
addiert und in einem Diagramm visualisiert. Grundlage der Darstellung sind wie-
derum die durch AFZS erfassten Daten aus dem Dezember 2023. Abbildung 2-7 
und Abbildung 2-8 geben einen Überblick über die Zahl der Einsteiger im Tages-
verlauf für die SB 91 für alle Verkehrstage und Richtungen ; gleiches ist für 
SB92/93 in Abbildung 2-9 und Abbildung 2-10 dargestellt. 
 
Abbildung 2-7: Nachfrageverlauf SB91 Brühl-Dormagen 
 
Tagesgang des SB 91 (Brühl-Dormagen)  
Während der Werktage stellen sich beim SB91 morgens um 7 Uhr und mittags 
um 13 Uhr die Spitzenwerte von 40 bzw. knapp 60 Fahrgästen je Fahrt ein, ge-
folgt von einem Rückgang bis zum Abend. Am Samstag liegt das Fahrgastauf-
kommen morgens auf einem niedrigeren Niveau. Es erreicht am Nachmittag um 
ca. 16 Uhr einen Höhepunkt von mehr als 50 Fahrgästen, gefolgt von einer Ab-
nahme ähnlich der an den Wochentagen. Die Nachfrage an Sonntagen setzt auf-
grund des kürzeren Bedienzeitraumes zeitlich später ein und erreicht ihren Hö-
hepunkt von 30 Fahrgästen gegen 17 Uhr, um danach kontinuierlich zu sinken.

Seite 19 
 
 
Abbildung 2-8: Nachfrageverlauf SB91 Dormagen-Brühl 
 
Tagesgang des SB 91 (Dormagen-Brühl) 
Während der Woche wird der Peak beim SB91 mit knapp 60 Fahrgästen am Mor-
gen um 7 Uhr erreicht, während der Mittags- und Nachmittagspeak (14 und 17 
Uhr) mit je knapp 50 Fahrgästen niedriger  ausfallen. Ab ca. 1 7 Uhr sinken die 
Fahrgastzahlen bis zum Abend schnell unter das Niveau des Vormittages.  Die 
Fahrgastnachfrage am Samstag unterscheidet sich deutlich von der unterwöchi-
gen Nachfrage: Zunächst erreicht die Nachfrage gegen 12 Uhr ca. 45 Fahrgäste; 
der Tagespeak von 70 Fahrgästen wird am frühen Abend um ca. 18 Uhr erreicht. 
Anschließend fällt die Nachfrage deutlich ab. Im Sonntagsverkehr ist insgesamt 
eine geringere Nachfrage zu beobachten, die ab 11 Uhr a m Vormittag einsetzt 
und 15 Uhr ihr höchstes Niveau von knapp 40 Fahrgästen erreicht. 
 
Abbildung 2-9: Nachfrageverlauf SB92/93 Elsdorf-Wesseling 
 
Tagesgang des SB 92/93 (Wesseling-Elsdorf) 
Von Montag bis Freitag gibt es einen deutlichen Anstieg der Fahrgastzahlen am 
Morgen mit einem ersten Maximum von ca. 50 Fahrgästen um 7 Uhr , gefolgt 
von einem kurzen Rückgang auf 40 Fahrgäste bis 8 Uhr. Anschließend steigt die 
Nachfrage bis zum Mittag, an dem das Tagesmaximum von über 70 Fahrgästen 
gegen 13 Uhr erreicht wird. Zum Nachmittag und Abend hin ist eine kontinuier-
liche Abnahme zu beobachten. Am Samstag zeigt sich ein deutlicher Anstieg am 
Morgen bis 12 Uhr, gefolgt von einer schwankenden, aber insgesamt steigenden 
Nachfrage am Nachmittag. Der Höhepunkt von knapp 70 Fahrgästen wird gegen 
17 Uhr erreicht, bevor ab 19 Uhr eine rasche Abnahme der Zahlen einsetzt. Der 
Verlauf am Sonntag ähnelt dem der Wochentage, jedoch auf insgesamt niedri-
gerem Niveau. Der Tagespeak von knapp 50 Fahrgästen wird um 14 Uhr erreicht.

Seite 20 
 
Abbildung 2-10: Nachfrageverlauf SB92/93 Wesseling-Elsdorf 
 
Tagesgang des SB 92/93 (Elsdorf-Wesseling)  
Während der Wochentage zeigt sich zunächst ein Tagespeak mit 40 Fahrgästen 
um 7 Uhr, anschließend ein deutlicher Anstieg der Fahrgastzahlen bis zum Ma-
ximum des Tages von 70 Fahrgästen um 12 Uhr. Es folgt ein stetiger Rückgang 
des Fahrgastaufkommens am Nachmittag bis in den Abend hinein, wobei ab 17 
Uhr das Nachfrageniveau noch einmal deutlich abfällt. Am Samstag erreicht die 
Zahl der Fahrgäste einen Höhepunkt am Nachmittag um 17 Uhr (70 Fahrgäste), 
wobei ein regelmäßiger Anstieg von den Morgenstunden bis hin zum Nachmit-
tag zu beobachten ist, begleitet von einem leichten Rückgang um 15 Uhr . Ein 
starker Einbruch der Zahlen ist naturgemäß auf den letzten Fahrten des Tages 
nach 19 Uhr erkennbar. Der Nachfrageverlauf am Sonntag ist gleichmäßiger, mit 
leichten Maxima um 12 Uhr sowie 19 Uhr . Insgesamt bewegen sich die Zahlen 
mit maximal 30 Fahrgästen auf einem niedrigen Niveau im Vergleich zu den an-
deren Verkehrstagen.

Seite 21 
3 Durchführung einer Befragung der Fahrgäste  
Die durchgeführte Befragung in den Schnellbuslinien ist in zwei Fragenbereiche 
gegliedert: Einerseits soll sie die Zufriedenheit der Fahrgäste erfassen, anderer-
seits werden durch die Erhebung objektive Daten wie Wegeketten inklusive Um-
stiege von und auf andere /n Linien sowie die genutzten Verkehrsmittel zu den 
Haltestellen (Zu- und Abbringer) erhoben. Diese umfassende Datenerhebung er-
möglicht es, das Produkt „Schnellbus“ im Kontext des Gesamtmobilitätsangebo-
tes des ÖPNV im Rhein -Erft-Kreis zu bewerten und g egebenenfalls Optimie-
rungspotenziale aufzudecken.  Hierdurch können beispielsweise Bedarfe für 
Fahrradabstellanlagen oder Radverleihsysteme ermittelt und die Erschließungs-
wirkung der Haltestellen qualifiziert beurteilt werden. 
Das Verkehrs- und Stadtplanungsbüro BVS führte im Zeitraum von Ende Oktober 
2023 bis Mitte Januar 2024 insgesamt 3.008 Befragungen in den beiden Schnell-
buslinien 91 und 92/93 durch, wobei 1 .186 Befragungen in der SB-Linie 91 und 
1.822 Befragungen in der SB -Linie 92/93 durchgeführt wurden.  Die Befragung 
erfolgte durch geschultes Erhebungspersonal, das während der Mitfahrt in den 
Linienbussen die Fahrgäste anhand eines standardisierten Fragebogens in ter-
viewte.  
Der Fragebogen enthält Fragen zum Start- und Zielort, zu der Art und Weise der 
Anreise zur Haltestelle, dem Reisezweck und der Nutzungshäufigkeit der 
Schnellbusse. Am Ende der Befragung wird eine Punktzahl für die Gesamtzufrie-
denheit, gemäß dem Schulnotensystem auf einer Skala von eins bis sechs, ver-
geben. Der Fragebogen ist in Anlage 14 hinterlegt. Die manuell ausgefüllten Pa-
pierbögen wurden im Anschluss an die Befragung gesammelt und vor ihrer Digi-
talisierung plausibilisiert. Die Auswertung erfolgte schließlich mittels eines Ta-
bellenkalkulationsprogramms. 
 
3.1 Ergebnisse  
Nachfolgend werden die Ergebnisse der Umfrage in beiden Schnellbuslinien dar-
gestellt.  
 
Nutzungshäufigkeit 
SB 91: Bis auf eine Ausnahme nutzen alle Befragten den SB91 mehrmals pro 
Woche. Diese Erkenntnis deckt sich mit dem dominierenden Reisezweck einer 
Nutzung für den Arbeitsweg. 
SB 92/93: Die Nutzungshäufigkeit der Befragten des SB 92/93 zeigt, dass mehr 
als zwei Drittel diesen mehrmals pro Woche nutzen, während 28 % ihn mehr-
mals pro Monat bzw. seltener (3 %) nutzen (Vgl. Abbildung 3-1). Das vermehrte 
Auftreten der Antwort „mehrmals pro Monat“ ist vor allem dem häufigen Nut-
zungszweck des Schnellbusses für Freizeitwege zuzuschreiben.

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Abbildung 3-1: Nutzungshäufigkeit SB92/93 
Die Ergebnisse der Nutzungshäufigkeit unterstützten die Ergebnisse des Punktes 
Reisezweck wie in den einzelnen Abschnitten beschrieben. Insgesamt sind die 
Nutzungshäufigkeiten beider Linien im Vergleich zu „normalen“ Regionallinien 
sehr hoch bzw. regelmäßi g und deuten auf eine ausgeprägte Kundenbindung 
und hohe Kundenzufriedenheit hin.  
 
Fahrtzweck 
Die beiden Schnellbuslinien unterscheiden sich hinsichtlich des Fahrtzweckes ih-
rer Fahrgäste.  
SB 91: Die Ergebnisse der Auswertung der Fahrtzwecke des SB91 sind in nach-
folgender Abbildung 3-2 dargestellt. Der häufigste Reisezweck mit über einem 
Drittel Antworthäufigkeit ist dabei „Freizeit“, dicht gefolgt von einer Nutzung 
zum Zurücklegen des Arbeitsweges. An dritter und vierter Stelle folgen die Rei-
sezwecke Schule/Ausbildung und Einkauf/Erledigung in einigem Abstand. Sie bil-
den in Summe knapp 30 % der gegebenen Antworten ab. 
 
Abbildung 3-2: Reisezweck SB91 
 
69,6%
27,6%
2,8%
Woche Monat seltener
0,5%
10,9%
16,9%
34,5%
37,2%
0,0% 10,0% 20,0% 30,0% 40,0%
Sonstiges
Erledigung/Einkauf
Schule/Ausbildung
Beruf
Freizeit
Reisezweck

Seite 23 
 
SB 92/93: Die unterschiedlichen Zwecke der Reise sind in Abbildung 3-3 zu se-
hen. Bei der Nutzung des SB92/93 dominieren die Wegezwecke „Freizeit“ und 
„Erledigung/Einkauf“ (über 70 % der Wege aller Befragten), während die Nut-
zung für Fahrten zur Schule/Ausbildung oder Beruf mit insgesamt gut 25 % aller 
Wege im Vergleich zum SB91 zurückfallen.  
 
Abbildung 3-3: Reisezweck SB92/93 
 
Vergleicht man die Reisezwecke, welche für beide Linien genannt werden, so 
fällt auf, dass der SB91 von den Befragten deutlich häufiger (+23 %) als Arbeits-
weg genutzt wird, während der SB 92/93 verstärkt für den Weg zum Einkaufen 
bzw. Freizeitaktivitäten benutzt wird. Anhand dessen wird deutlich, dass die bei-
den Schnellbuslinien unterschiedliche Funktionen erfüllen: Während der SB91 
eine wichtige Funktion im Berufsverkehr einnimmt und damit eine regelmäßige 
Nutzung durch die Fahrgäste unterstellt werden kann, ist dieser Reise zweck 
beim SB92/93 untergeordnet. Der SB92/93 dient gemäß Befragung vor allem 
den Freizeit- und Einkaufswegen. 
 
Nutzung weiterer ÖPNV-Linien 
SB91: Knapp 23 % der Befragten nutzen während ihrer Reise zusätzlich andere 
ÖPNV-Linien. Die häufigste Umsteigerelation mit fast 50 % aller Umstiege be-
steht dabei zur Stadtbahnlinie 1 der KVB. Zusätzlich fanden andere Umsteigebe-
ziehungen zum SPNV (vgl. Abbildung 3-4) statt. Trotz des Vorhandenseins zahl-
reicher Umsteigemöglichkeiten zu weiteren Regionalbuslinien der REVG werden 
diese von den Befragten nicht oder nur marginal genutzt.

Seite 24 
 
Abbildung 3-4: Umsteigerelationen zu weiteren ÖV-Linien SB91 
  
SB 92/93: Der Anteil der Reisenden, die Umsteigerelationen zu anderen öffent-
lichen Verkehrsmitteln nutzten, liegt bei rund 31 % und ist damit deutlich höher 
als beim SB91. Die entsprechenden Umsteigerelationen sind in der nachfolgen-
den Abbildung 3-5 dargestellt, wobei die S19 mit 269 (56,1 %) Umsteigerelatio-
nen den höchsten Anteil aufweist.  
 
Abbildung 3-5: Umsteigerelationen zu weiteren ÖV-Linien SB92/93 
 
Der SB 92/93 fungiert ebenfalls als Zubringer zum SPNV. Ein weiterer , wenn-
gleich geringer, Prozentsatz des SB 92/93 nutzt Regionalbusverbindungen (u.a. 
die Linien 705, 920, 945, 950, 960, 961 und 985).  
Beide Schnellbuslinien erfüllen somit eine wichtige Funktion als Zubringer zu m 
SPNV; der SB91 ist zusätzlich für den Umstieg zur Stadtbahnlinie 1 (Weiden West 
– Universitätsstr. – Heumarkt – Bf Messe/Deutz – Bensberg) von großer Bedeu-
tung. Ein Umstieg von/zu den Regionalbuslinien der REVG ist gemäß Befragung 
selten genutzt. Insgesamt liegt der Anteil der Umsteigenden beim SB91 bei rund 
23 % und  beim SB92/93 bei ca. 31%. Demnach sind Direktfahrten auf den 
Schnellbuslinien deutlich attraktiver als ein Umstieg auf andere Regionalbusli-
nien. 
3,0%
0,8%
1,0%
1,2%
9,9%
13,6%
14,4%
56,1%
0,0% 10,0% 20,0% 30,0% 40,0% 50,0% 60,0%
diverse Buslinien
RB26
RB48
RE5
RB5
RB38
L.18
S19
n = 561 
n = 268

Seite 25 
 
Überwinden der „ersten Meile“ und „letzten Meile“ 
Im Vergleich der Schnellbuslinien fallen Unterschiede in der Bewältigung der so-
genannten „ersten Meile“ und „letzten Meile“ auf, sprich der Distanz zwischen 
Wohn-/Aufenthaltsort und dem nächsten Zugangspunkt zum ÖPNV (oder um-
gekehrt). 
SB91: Ein Großteil der Befragten (82,1 %) g ibt an, zur Einstiegshaltstelle zu Fuß 
zu gehen, gefolgt von 16 %, die das Auto für die erste Meile benutzen. Der Anteil 
anderer Verkehrsmittel ist vernachlässigbar gering . Eine ähnliche Verteilung 
zeigt sich bei der Wahl des Verkehrsmittels von der Haltestelle zum Zielort : 86 
% der Befragten gehen zu Fuß und 12 % nutzen das Auto. Vor allem der Weg zu 
den Haltestellen Brühl Bf., Dormagen Bf., Frechen Rathaus, Hürth Mitte und 
Weiden West wird von Personen aus der vorhandenen Stichprobe mit dem Pkw 
zurückgelegt.  
SB 92/93: Die überwiegende Mehrheit der Befragten des SB92/93 geht zu Fuß 
zur Haltstelle (98 %). Gleiches gilt für das Zurücklegen der „letzten Meile“. Auch 
hier legen 98 % der Befragten den Weg zu Fuß zurück. Andere Verkehrsmittel 
wie das Auto oder Rad spielen für den Zu- bzw. Abgang zu den Haltestellen des 
SB92/93 eine zu vernachlässigende Rolle.  
 
Zufriedenheit der Fahrgäste 
Im letzten Teil der Umfrage wird die Gesamtzufriedenheit der Befragten auf bei-
den Schnellbuslinien durch Vergabe von Schulnoten ermittelt.  
Beim SB91 beträgt die Gesamtzufriedenheit 1,6, während diese beim SB92/93 
bei 2,2 liegt. Dabei sind beide Ergebnisse  der formalen Einordnung nach  dem 
Prädikat „gut“ zuzuschreiben. Gleichzeitig ist insbesondere die außerordentlich 
positive Bewertung des SB91 untypisch für  Fahrgastbefragungen. Zur Einord-
nung: Im Jahr 2020 wurde ein NRW-Kundenbarometer durchgeführt und veröf-
fentlicht, in dem unter anderem die Globalzufriedenheit von VRS - und REVG-
Kunden abgefragt wurde. Für das genannte Jahr lag die Zufriedenheit der Kun-
den im VRS bei 2,9 und bei der REVG bei 2,55 . Demnach ist auch die mit 2,2 
bewertete Zufriedenheit beim SB92/93 als überdurchschnittlich gut zu werten. 
Interessant ist dennoch die hohe Abweichung der Bewertungen beider Schnell-
buslinien. Dies zeigt sich nicht nur anhand der Gesamtbewertung, sondern auch 
in der Verteilung der Noten. Während beim SB91 keine Noten schlechter  als 4 
vergeben werden, ist dies bei der Bewertung vom SB92/93 häufiger der Fall. 
Diese Unterschiede in der (Un-)zufriedenheit könnten bspw. auf die vom Erhe-
bungspersonal festgestellten Verspätungen der SB92/93 zwischen 7:00 und 9:00 
Uhr sowie 13:00 und 16:00 Uhr zurückzuführen sein, die oft zwischen 10 und 15 
Minuten betragen. Diese Verspätungen können Anschlüsse zum SPNV sowie zu 
den Regionalbuslinien gefährden.

Seite 26 
 
4 Durchführung einer Quell -Ziel-Analyse  
Der hauptsächliche Wert der Quell -Ziel-Erhebungen liegt darin, dass die Nach-
frage zwischen den Städten, ihren Ortsteilen bis hin zu den einzelnen Haltestel-
len im Detail nachvollzogen werden kann. Es ist möglich, die Einsteiger an einer 
konkreten Haltestelle auch ihrer jeweiligen Ausstiegshaltestelle zuzuordnen. 
Damit ist die genaue Fahrtbeziehung jedes einzelnen Fahrgastes des gesamten 
Erhebungszeitraumes nachzuvollziehen. Diese Information ist mit Hilfe einer 
"einfachen” Einsteiger-Aussteiger-Besetzung-Erhebung nicht zu ermitteln. 
SB 91: 
In nachfolgender Tabelle 4-1 sind die Quell- bzw. Zielorte des SB91 dargestellt. 
 
Tabelle 4-1: Quelle/Zielanalyse des SB91 
In der ersten Spalte der Matrix sind die Startpunkte der reisenden Personen hin-
terlegt. Die weiteren Spalten enthalten die Zielorte der Wege. Die in O range 
markierten Zellen weisen sogenannte Binnenverkehre aus, d.h. Wege innerhalb 
der Grenzen einer Kommune. Der Anteil von Binnenwegen beim SB91 beläuft 
sich auf 10 %, wovon allein 6 % auf den Pulheimer Stadtverkehr entfallen.  
Die Reiseweiten sind beim SB91 insgesamt kurz: Es zeigt sich eine hohe Nach-
frage im Nachbarortsverkehr mit insgesamt 54 % aller zurückgelegten Wege.  
Die am stärksten frequentierten Strecken, bezogen auf die Gesamtnachfrage , 
stellen folgenden Verbindungen: 
◼ Pulheim – Köln Weiden West (15 %; bezogen auf beide Richtungen) 
◼ Hürth – Frechen (12 %) 
◼ Dormagen – Pulheim (10 %) 
◼ Hürth – Brühl (10 %) 
Eine Analyse der Nutzung shäufigkeit einzelner Haltestellen zum Ein- bzw. Aus-
stieg zeigt in Fahrtrichtung Dormagen Bf. – Brühl Bf., dass folgende Haltestellen 
des SB91 an Werktagen insgesamt am häufigsten zum Einstieg genutzt werden: 
◼ Frechen Rathaus (16 %) 
◼ Dormagen Bf (12 %) 
◼ Pulheim Rathaus (12 %) 
◼ Köln Weiden West (12 %) 
Gleiche Ergebnisse zeigen sich an Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen. Ledig-
lich Dormagen Bf. wird an Sonntagen seltener zum Einstieg genutzt. Stattdessen 
werden an diesem Verkehrstag die Haltestellen Hürth Mitte (12 %) sowie Wor-
ringen West (10 %) häufiger zum Einstieg genutzt. 
Am seltensten nutzen Fahrgäste gemäß Datenerhebung die folgenden Halte-
stellen zum Einstieg in dieser Fahrtrichtung (Dormagen – Brühl) an Werktagen: 
Dormagen Chempark Tor 14 (0 %), Brühl Heide Freiheitsstraße (1 %), Dormagen 
Alte Heerstr. / TOP West (1 %). 
Die am stärksten frequentierten Zielhaltestellen der Fahrgäste des SB91 an

Seite 27 
allen Verkehrstagen ähneln den obenstehenden Einstiegshaltestellen: 
◼ Brühl Bf. (20 %) 
◼ Köln Weiden West (17 %) 
◼ Frechen Rathaus (15 %) 
◼ Pulheim Rathaus (15 %) 
Brühl Bf. wird  insbesondere am Wochenende  in dieser Fahrtrichtung mit Ab-
stand am häufigsten zum Ausstieg genutzt.  
Am wenigsten genutzt werden zum Ausstieg die Haltestellen Dormagen Alte 
Heerstr. / TOP West (0 %), Hackenbroich Bunsenstr. (0 %) sowie Brühl West Win-
terburg (1 %). An Samstagen kommen weitere Ziele hinzu, nämlich Dormagen-
Chempark-Tor 14 (0 %), Pulheim Am Wiesenhang (1 %), Kendenich Luxemburger 
Str. (1 %), Brauweiler Bonnstr. (1 %). Sonntags sind zudem Hücheln Schlehdorn-
straße (0 %) sowie Sinnersdorf Kirche (1 %) und Pulheim Albrecht-Dürer-Straße 
(1 %) wenig nachgefragte Ziele. 
In der Gegenrichtung Brühl Bf. – Dormagen Bf. werden werktags die Haltestel-
len 
◼ Brühl Bf. (20 %) 
◼ Hürth Mitte (18 %) 
◼ Köln Weiden West (17 %) 
◼ Frechen Rathaus (12 %) 
am häufigsten als Einstiegshaltestelle genutzt. Wiederum zeigen sich an Sams-
tagen sowie Sonn- und Feiertagen die gleichen Ergebnisse.  
In dieser Fahrtrichtung gibt es in Dormagen keine zusteigenden Fahrgäste an 
allen Verkehrstagen. Die Haltestelle Hackenbroich Bunsenstraße wird ebenfalls 
nahezu gar nicht zum Einstieg genutzt (0 %). 
Bei den Zielhaltestellen sind nachfolgende am stärksten nachgefragt: 
◼ Frechen Rathaus (23 %) 
◼ Pulheim Rathaus (17 %) 
◼ Köln Weiden West (12 %) 
◼ Dormagen Bf. (11 %) 
Am Wochenende reiht sich zusätzlich Hürth Mitte mit 11 % (samstags) bzw. 13 
% (sonntags) in die Liste der meistgenutzten Ausstiegspunkte ein.  
Brühl Heide Freiheitsstraße, Dormagen-Chempark-Tor 14 sowie Dormagen Alte 
Heerstr. / TOP West unterliegen werktags der geringsten Nutzung zum Ausstieg 
(jeweils 0 %). Samstags ist zusätzlich die Haltestelle Kendenich Luxemburger Str. 
nahezu kein genutztes Fahrtziel der Fahrgäste  (0 %) und sonntags reihen sich 
Brühl West Winterburg sowie Brauweiler Bonnstr. mit je 1 % Anteil in die Liste 
ein. 
Insgesamt lässt sich zur Haltestellennutzung beim SB91 bei den Quell- und Ziel-
haltestellen eine starke Homogenität erkennen, da an allen Verkehrstagen nur 
wenige Haltestellen stark frequentiert werden – mit Ausnahme der jeweiligen 
Start- und Zielhaltestelle der Linie, die naturgemäß lediglich in eine Richtung in 
die Bewertung einbezogen werden können. Demnach gibt es auf dem Linienver-
lauf der SB91 keine sogenannten „Wochenendziele“. Differenzierter sind die Er-
gebnisse der selten genutzten Quell- und Zielhaltestellen. Gleichwohl ist eine 
Tendenz zur geringen Nutzung der Haltestellen in Dormagen und Brühl (jeweils 
mit Ausnahme des Bahnhofes) an allen Verkehrstagen zu erkennen. Es ist frag-
lich, ob diese Ergebnisse ausschließlich der Nähe zum Start- bzw. Endpunkt der 
Schnellbuslinie zuzuschreiben sind.

Seite 28 
SB92/93: 
Tabelle 4-2 zeigt die Quell- und Zielbeziehungen des SB92/93: 
 
Tabelle 4-2: Quell/Zielanalyse des SB92/93 
Die Matrix ist inhaltlich aufgebaut wie Tabelle 4-1. Beim SB92/93 entfallen 36 % 
der Quell -Ziel-Beziehungen auf Binnenverkehre. Besonders ausgeprägt sind 
diese in den Städten Bergheim (16 %) sowie Kerpen (13 %), die jeweils fünf Hal-
testellen des Schnellbusses stellen. 
Es zeigt sich auch beim SB92/93, dass die Reiseweiten in der Regel kurz sind und 
hauptsächlich auf die nächste SPNV -Verknüpfung abzielen. Besonders hoch ist 
die Nachfrage im Nachbarortsverkehr mit insgesamt 59 % aller Fahrten . Insbe-
sondere zwischen Bergheim und Kerpen (17 %), Brühl und Wesseling (14 %) so-
wie Bergheim und Elsdorf (12 %)  besteht eine hohe Nachfrage. Die genannten 
Verbindungen sind gleichzeitig die am stärksten nachgefragten Relationen  be-
zogen auf die gesamte Schnellbuslinie. 
Die Analyse der Nutzungshäufigkeit von Quell- bzw. Zielhaltestellen zeigt, dass 
in Richtung Elsdorf Busbf. – Wesseling (Stadtbahn) viele Fahrgäste einsteigen 
in  
◼ Bergheim Bf. (18 %) 
◼ Elsdorf Busbf. (14 %) 
◼ Brühl Mitte (Stadtbahn) (13 %) 
◼ Sindorf Bf. (12 %) 
Samstags wird zusätzlich die Haltestelle Liblar ErftstadtCenter oft zum Zustieg in 
den Schnellbus genutzt (10 %) , allerdings nicht sonntags. Dies unterstützt die 
Ergebnisse, die im Kapitel 3. 1 bezüglich des Reisezwecks analysiert wurden. 
Demnach ist eine Nutzung für Freizeit - und Einkaufszwecke auf der L inie 
SB92/93 dominierend. Sonntags werden weiterhin die drei oben gelisteten (Bus-
)Bahnhöfe am stärksten genutzt; die restliche Nachfrage bei den Einstiegshalte-
stellen gestaltet sich an diesem Verkehrstag differenzierter. 
Wenige Fahrgäste steigen dagegen werktags in Lechenich P+R (0 %), Brühl Heide 
Freiheitsstraße (je 0 %), Lechenich Otto-Hahn-Allee sowie Kerpen Uhlandstraße 
(je 1 %) ein. Samstags sind zusätzlich Kenten Martinswerk (1 %) sowie Bergheim 
Am Knüchelsdamm (1 %) gering frequentiert. Sonntags kommen weitere Halte-
stellen hinzu, nämlich Sindorf Europaring, Kerpen Rathaus, Brühl Bf sowie Sin-
dorf Mühlenfeld (je 1 %).  
Die am häufigsten genutzten Zielhaltestellen in der genannten Richtung sind: 
◼ Wesseling (Stadtbahn) (14 %) 
◼ Kerpen Rathaus (13 %) 
◼ Sindorf Bf. (11 %) 
◼ Ahe Feuerwehr (11 %) 
Samstags ist mit 12 % weiterhin Brühl Mitte (Stadtbahn) eine gut genutzte Ziel-
haltestelle. Ahe Feuerwehr wird mit 7 % samstags etwas seltener genutzt. Sonn-
tags ist zusätzlich Bergheim Am Knüchelsdamm eine beliebte Ausstiegshalte-
stelle (11 %).

Seite 29 
Ähnlich wie bei den Quellhaltestellen werden die Haltestellen Brühl Heide Frei-
heitsstraße, Kenten Martinswerk sowie Lechenich P+R werktags auch als Ziel-
orte kaum nachgefragt (je 0 %). Samstags wie sonntags kommen die beiden wei-
teren Haltestellen in Lechenich, Otto -Hahn-Alle sowie An der Patria, und Brühl 
West Winterburg mit je 0 % hinzu.  
In der Gegenrichtung Wesseling (Stadtbahn) – Elsdorf (Busbf.) lassen sich die 
nachstehenden Haltestellen als am meisten zum Zustieg genutzte an allen Ver-
kehrstagen identifizieren: 
◼ Brühl Mitte (Stadtbahn) (19 %) 
◼ Kerpen Rathaus (16 %) 
◼ Sindorf Bf. (12 %) 
◼ Wesseling (Stadtbahn) (11 %) 
Kaum frequentiert sind werktags die Zustiege zum Schnellbus in Brühl Heide 
Freiheitsstraße, Lechenich An der Patria sowie Brühl West Winterburg (je 0 %). 
Samstags kommen die anderen beiden Haltestellen in Lechenich, P+R sowie 
Otto-Hahn-Allee, und Kenten Martinswerk hinzu. 
Bei den Ausstiegshaltestellen liegen folgende aufgrund der starken Nutzung 
vorn: 
◼ Bergheim Bf. (13 %) 
◼ Elsdorf Busbf. (12 %) 
◼ Brühl Mitte (Stadtbahn) (11 %) 
◼ Sindorf Bf. (11 %) 
Am Wochenende wird Brühl Mitte (Stadtbahn) insgesamt seltener genutzt ; 
sonntags zusätzlich stark frequentiert ist Quadrath Oleanderstraße (12 %). 
Wenige Fahrgäste verlassen den SB92/93 in dieser Richtung werktags an den 
Haltestellen Brühl Bf., Lechenich P+R (je 0 %) sowie Kenten Martinswerk (1 %) . 
Samstags ist der Brühler Bf. häufiger Fahrtziel (4 %) , Kerpen Uhlandstraße je-
doch kaum (0 %).  Sonntags verlassen den Bus die wenigsten Fahrgäste an den 
Haltestellen Lechenich P+R, Sindorf Mühlenfeld (je 0 %), Brühl Heide Freiheits-
straße sowie Kenten Martinswerk (je 1 %).  
Die Haltestellennutzung gestaltet sich beim SB92/93 differenzierter als beim 
SB91, sodass nur wenige Schlussfolgerungen zur verstärkten oder geringen Nut-
zung einzelner Haltestellen getroffen werden können. Es kristallisiert sich jedoch 
deutlich eine geringe Nachfrage für die Haltestellen Lechenich P+R, Kenten Mar-
tinswerk sowie Brühl Heide Freiheitsstraße an allen Verkehrstagen, sowohl zum 
Ein- als auch zum Ausstieg, heraus. 
Zusammenfassend verdeutlichen die Zahlen, dass  die Reiseweiten für langlau-
fende Schnellbuslinien eher kurz sind. Beim SB92/93 entfallen mehr als ein Drit-
tel der Fahrten auf Binnenverkehre in den bedienten Städten, insbesondere 
Bergheim und Kerpen. Weitere 59 % sind Fahrten in die nächstgelegene Kom-
mune. Beim SB91 liegt der Schwerpunkt der Nachfrage zwar mit 54 % Anteil auf 
Fahrten in die jeweilige Nachbarkommune . Gleichzeitig machen Fahrten über 
zwei kommunale Grenzen hinweg ein Drittel aller mit dem SB91 zurückgelegten 
Wege aus. Binnenverkehre sind mit 10 % Anteil eher selten.  Bei beiden Linien 
gibt es lediglich einzelne Fahrgäste zu verzeichnen, die gr ößere Distanzen zu-
rücklegen. Insgesamt wird der Schnellbus ähnlich wie  die regulären Regionalli-
nien vorrangig im Entfernungsbereich von 5 bis 10 km genutzt , d.h. wesentlich 
häufigeres Auftreten von Fah rten im Kurzstreckenbereich als über lange Stre-
cken. Dieses letzte Ergebnis ist nicht als problematisch zu bewerten. Bei langen 
und sehr langen Strecken ist ein direkter Vergleich mit der Qualität und dem 
Verkehr mit einer Reise im Schienenverkehr weiterhin nur schwer zu erreichen.

Seite 30 
5 Abgleich mit den Verflechtungen aus Mobilfunkda-
ten  
Neben der evaluierten Quelle-Ziel-Befragung sowie den analysierten AFZS -Da-
ten der REVG wurden zur Bewertung des Schnellbusangebotes im Rhein -Erft-
Kreis Mobilfunkdaten des Telekommunikationsunternehmens Telefónica heran-
gezogen. Diese Daten sind zum Zwecke der Analyse von Verkehrsverflechtungen 
im Rahmen der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes für den Rhein-Erft-Kreis 
in der zweiten Jahreshälfte  2023 erworben und durch das Unternehmen 
senozon zur Verfügung gestellt worden.  
 
Aufbau und Struktur der Daten: 
 
 
 
Die Abbildung 5-1 zeigt die räumliche Aggregationsebene der Mobilfunkdaten, 
sodass Quelle und Ziel der Verkehrswege auf ein bestimmtes Gebiet eingegrenzt 
und die Zahl der Wege  mit Start oder Ziel in diesem Bereich  aufsummiert wer-
den können.  
Innerhalb des Rhein-Erft-Kreises stehen Verkehrszellen auf Ortsteilebene der 10 
kreisangehörigen Städte zur Verfügung. Für die Städte Köln, Bonn, Düsseldorf 
und Leverkusen liegen die Daten auf Ebene von Stadtbezirken vor. In den Nach-
barkreisen des Rhein -Erft-Kreises wurden die Verkehrsströme auf Kreisebene 
zusammengefasst. Insgesamt ergeben sich 126 Verkehrszellen, auf die die Start- 
und Endpunkte der Wege eingegrenzt werden können. 
Die inhaltliche Basis bilden Mobilfunkdaten von ca. 30 Werktagen. Sie stammen 
überwiegend aus dem dritten und vierten Quartal des Jahres 2022  außerhalb 
der Ferienzeit . Insgesamt stehen ca. 1, 7 Mio. Datensätze tatsächlicher 
Abbildung 5-1: Verkehrszellen zur Auswertung der Mobilfunkdaten

Seite 31 
Wegebeziehungen an einem durchschnittlichen Werktag mit Quelle oder Ziel im 
Rhein-Erft-Kreis zu den nächstgelegenen Verflechtungsräumen zur Verfügung. 
Die Daten beinhalten Fuß- und Radwege sowie Weg e des öffentlichen Perso-
nennahverkehrs (ÖPNV) und motorisierten Individualverkehrs (MIV), wobei nur 
die beiden letzteren Verkehrsmittel aufgrund der erheblichen Streckenlänge der 
Schnellbuslinien in der Analyse berücksichtigt werden . Es verbleiben 1,4 Mio. 
Datensätze zur Auswertung, die f olgende Informationen über die Einzelwege 
enthalten: 
◼ Quelle  
◼ Ziel  
◼ Startzeit  
◼ Aktivität am Ziel 
◼ Genutztes Verkehrsmittel 
◼ Reisezeit 
◼ Entfernung 
◼ Zu- und Abgangszeit (z.B. benötigte Zeit vom Startpunkt zur Haltestelle) 
Auf Basis der zur Verfügung stehenden Daten ist zunächst eine Auswertung der 
Wegebeziehungen ausgehend von den kreisangehörigen Städten erfolgt.  
 
 
Wegebeziehungen 
(Hin und Rück)
Bedburg
Bergheim
Brühl
Elsdorf
Erftstadt
Frechen
Hürth
Pulheim
Kerpen
Wesseling
Bedburg 21.980 19.240 72 9.180 136 1.188 268 564 2.832 52
Bergheim 71.708 548 26.324 1.188 12.504 1.852 14.380 45.816 348
Brühl 52.128 128 9.536 1.196 19.596 276 1.100 15.208
Elsdorf 11.744 244 1.916 428 552 8.760 68
Erftstadt 67.864 2.572 9.076 312 19.404 1.040
Frechen 52.512 18.236 15.688 16.060 468
Hürth 68.696 1.416 4.728 3.068
Pulheim 53.488 1.724 260
Kerpen 74.408 436
Wesseling 35.588
Summe Städte 55.512 193.908 99.788 59.344 111.372 122.340 127.364 88.660 175.268 56.536
Kreis Düren 4.688 3.672 912 4.316 6.236 3.184 2.024 608 20.396 344
Kreis Euskirchen 136 392 7.500 128 17.280 1.084 3.340 288 1.524 1.824
Rhein Kreis Neuss 8.400 8.716 344 960 288 1.184 884 7.952 1.004 344
Rhein Sieg Kreis 128 808 19.524 108 2.436 1.956 4.756 936 1.140 25.140
Kreis Heinsberg 1.004 1.280 156 408 76 304 192 248 468 120
Summe Nachbarkreise 14.356 14.868 28.436 5.920 26.316 7.712 11.196 10.032 24.532 27.772
Innenstadt 1.228 6.024 10.580 1.228 5.276 13.768 18.524 10.440 8.344 7.244
Rodenkirchen 280 968 10.200 300 2.244 3.036 15.188 1.880 1.504 16.296
Lindenthal 1.152 8.644 5.716 1.416 4.656 44.476 24.548 20.940 9.064 2.404
Ehrenfeld 408 3.596 1.848 500 1.288 6.256 4.736 10.292 3.544 1.316
Nippes 268 1.420 1.476 328 876 3.016 3.684 3.616 1.588 1.184
Chorweiler 236 992 420 136 504 1.424 1.636 11.796 728 496
Porz 116 992 1.176 240 648 2.388 2.600 1.248 1.260 2.400
Kalk 152 812 1.232 192 604 2.284 3.008 1.228 1.200 1.104
Mülheim 88 672 1.336 188 668 2.392 3.416 1.504 1.076 1.144
Summe Köln 3.928 24.120 33.984 4.528 16.764 79.040 77.340 62.944 28.308 33.588
Bad Godesberg 8 72 1.116 12 200 152 456 80 112 1.364
Beuel 16 84 776 20 92 144 392 60 132 1.368
Stadtbezirk Bonn 44 460 5.636 88 908 828 2.536 428 624 8.808
Hardtberg 4 72 680 16 92 80 288 52 72 828
Summe Bonn 72 688 8.208 136 1.292 1.204 3.672 620 940 12.368
Summe Düsseldorf 920 1.208 732 244 364 908 1.148 1.624 752 532
Summe Leverkusen 112 432 572 88 376 1.276 1.332 992 592 504
Gesamt 74.900 235.224 171.720 70.260 156.484 212.480 222.052 164.872 230.392 131.300
Ziel
kreisangehörige StädteStadt KölnStadt Bonn
kreisangehörige Städte (Quelle)
Nachbarkreise
Abbildung 5-2: Wegebeziehungen der kreisangehörigen Städte

Seite 32 
Die prozentuale Verteilung der Gesamtanzahl der Wege kann in nachfolgender 
Abbildung 5-3 betrachtet werden:  
 
Abbildung 5-3:  Verteilung der Gesamtanzahl der Wege 
 
Die Verteilung der anhand von Mobilfunkdaten nachvollzogenen Verkehrs-
ströme zeigt deutlich die entfernungsbedingte Relevanz von Zielen. Knapp zwei 
Drittel aller Wege an einem Werktag werden innerhalb des Rhein -Erft-Kreises 
absolviert. Neben den innerstädtischen Wegen, die mit Abstand am zahlreichs-
ten vertreten sind, gibt es  stark ausgeprägte Verkehrsbeziehungen zwischen 
den kreisangehörigen Städten  Bergheim und Kerpen sowie Bergheim und Els-
dorf. Diese Relationen werden heute schon, neben Regionalbuslinien, durch die 
Linie SB92/93 bedient. 
Neben den Binnenverkehren ist die verkehrliche Orientierung ins Kölner Stadt-
gebiet aufgrund der g eographischen Nähe sowie der zahlreichen Arbeitsplatz- 
und Freizeitangebote ein außerordentlich wichtiges Verkehrsziel für Bürgerin-
nen und Bürger des Rhein-Erft-Kreises. Aus den Städten Frechen, Hürth und Pul-
heim ist die Verkehrsnachfrage Richtung Köln am stärksten ausgeprägt , wobei 
die Verflechtung zwischen Frechen und dem Kölner Stadtbezirk Lindenthal mit 
Abstand am höchsten ist  (über 44.000 tägliche Wege) . Es  folgen mit jeweils 
mehr als 20.000 täglichen Wegen nach Köln Lindenthal die Städte Hürth und 
Pulheim. Auch aus Brühl und Wesseling fahren viele Menschen nach Köln, aller-
dings ist die Nachfrage weniger deutlich auf einzelne Bezirke ausgerichtet als bei 
den zuvor genannten Strecken. 
Die verkehrsbezogene Gesamtnachfrage in die fünf umliegenden Landkreise ist 
mit 11 % vergleichsweise gering. Gleichwohl sind folgend e, die Kreisgrenzen 
überschreitenden, Verkehrsverflechtungen auffallend hoch: 
◼ Wesseling – Rhein-Sieg-Kreis (25.000 tägliche Wege) 
◼ Kerpen – Kreis Düren (20.000) 
◼ Brühl – Rhein-Sieg-Kreis (19.500) 
◼ Erftstadt – Kreis Euskirchen (17.000) 
Alle der genannten Verbindungen sind bereits im Grundsatz durch Schienenver-
kehrsangebote – Stadtbahnlinien, S-Bahn bzw. Regionalverkehr – miteinander 
verbunden. Die Verflechtungsstärke wird dennoch in der weiteren Schnellbus-
planung als Hinweis auf mögliche unausgeschöpfte Verkehrspotenziale betrach-
tet. 
0,30%
0,50%
1,70%
11%
21,50%
65%
0,00% 10,00% 20,00% 30,00% 40,00% 50,00% 60,00% 70,00%
Leverkusen
Düsseldorf
Bonn
Nachbarkreise
Köln
Binnenverkehre

Seite 33 
Deutlich geringer ist die verkehrliche Bedeutung der Städte Bonn, Düsseldorf 
und Leverkusen für den Rhein -Erft-Kreis. Lediglich die kreisangehörigen Städte 
Brühl und Wesseling verzeichnen 5.600 bzw. 8.800 tägliche Wege in die Stadt 
Bonn. Auf den Strecken Brühl – Bonn (Hbf.) und Wesseling – Bonn (Bad Godes-
berg) verkehren im 10/15/20-Min-Takt die Stadtbahnlinien 18 und 16, sodass 
keine Schnellbuspotenziale gegeben sind.  
 
Abdeckung der Nachfragepotenziale durch die Linien SB91 und SB92/93 im Be-
stand: 
Dieser Abschnitt widmet sich den Nachfragepotenzialen im ÖV und MIV, die die 
im Bestandsverkehr durch die Linien SB91 und SB 92/93 bedienten Ortsteile auf-
weisen. 
Abbildung 5-4 stellt die Verkehrsverflechtungen zwischen allen Ortsteilen ent-
lang des Streckenverlaufes de r Linie  SB91 dar, wobei Binnenverkehre in den 
Ortsteilen (aufgrund der kurzen Distanzen) sowie die Verkehrsströme Richtung 
Dormagen (aufgrund der geringen Aussagekraft der Mobilfunkdaten in anderen 
Landkreisen) unberücksichtigt bleiben. Es ergibt sich eine tägliche Verkehrs-
nachfrage von knapp 98.000 Wegen bezogen auf den ÖV und MIV. Derzeit wer-
den durch die Schnellbuslinie knapp 1 % dieser Fahrten abgedeckt.  Bei der Linie 
SB92/93 (siehe Anlage 5) werden 0,8 % der täglichen Verkehrsnachfrage von 
insgesamt 167.000 Fahrten durch den Schnellbus erbracht. 
Bei beiden Schnellbuslinien besteht demnach noch Potenzial, um Fahrgäste vom 
Pkw zu gewinnen.  
  
Abbildung 5-4: Potenzialanalyse der Linie SB 91

Seite 34 
6 Planerische Vorschläge für die Weiterentwicklung 
der Schnellbuslinien  
Im folgenden Abschnitt werden Aussagen und Vorschläge getätigt, wie auf 
Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse die Schnellbuslinien des Rhein -Erft-
Kreises in der aktuell bestehenden Form fortgeführt werden sollen oder ob und 
welche mittel- oder langfristigen Änderungen vorzunehmen sind.  In die Maß-
nahmenentwicklung fließen nachstehende Faktoren ein: 
◼ in der Bestandsaufnahme erkannte Optimierungspotenziale hinsichtlich 
der Streckenführung  
◼ im Rahmen der Mobilfunkdatenanalyse ermittelte starke Verkehrsver-
flechtungen 
◼ Hinweise und Wünsche der Beteiligten Kommunen 
◼ Gutachterliche Expertise sowie 
◼ Planungen zur Fortschreibung des Nahverkehrsplanes 
 
6.1 Vorgehensweise  
Für die Beantwortung der Frage zu möglichen Angebotsveränderungen ist es 
von besonderer Bedeutung, dass im Rahmen der vorliegenden Evaluierung be-
sondere Quell-Ziel-Erhebungen durchgeführt wurden, die es erlauben, die Fahr-
gaststruktur auf den Schnellbuslinien eindeutig nachzuvollziehen. Die beschrie-
bene Befragung der Kunden wird ebenfalls hinzugezogen, um mögliche struktu-
relle Änderungsbedarfe erkennen zu können. 
Ähnlich wie im Nahverkehrsplanverfahren liegen auch für die Schnellbusevalu-
ierung Vorschläge diverser Beteiligter vor, die im Rahmen dieses Gutachtens 
überprüft werden. Änderungsvorschläge kamen unter anderem  von folgenden 
am Prozess beteiligten Personen/Institutionen: 
 
1. Rhein-Erft-Kreis 
2. kreisangehörige Städte 
3. Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft (REVG) 
4. im Rahmen der Onlinebeteiligung zum Nahverkehrsplan aus der Bürgerschaft 
5. unabhängig von der Onlinebeteiligung aus der Bürgerschaft 
6. Gutachter 
 
Alle Vorschläge und Hinweise  zu den Schnellbuslinien wurden geprüft und an-
hand der vorliegenden Daten sowie planerischer Überlegungen daraufhin beur-
teilt, ob eine Umsetzung in der Summe zu positiven Effekten führt oder nicht. 
Es wird jeweils bewertet, welche verkehrliche Wirkung durch potenzielle Ände-
rungen entsteht, d .h. welche positiven Effekte durch die Veränderung en er-
reicht werden und welche negativen Effekte zu erwarten sind. Auf dieser Basis 
findet eine Gesamtabwägung statt.  
Die Summe aller Vorschläge führt zu einer gutachterlichen Überplanung der bei-
den Linien in der kurzen Frist (Dez. 2024) und für größere strukturelle Verände-
rungen nach Ablauf der Förderung (ab 2026; Weiterverfolgung im NVP). 
Nachfolgend wird somit die Planung für die entsprechenden Linien skizziert.

Seite 35 
6.2 Maßnahmen empfehlungen  SB91  
1. Aufnahme Haltestelle „Brühl Konrad-Adenauer Straße“ 
Der Linienweg des SB91 zwischen Brühl, Frechen und Weiden West ist hinsicht-
lich der Lage der Haltestellen zweckmäßig und auch hinsichtlich der Reisege-
schwindigkeit konkurrenzfähig zum MIV. Um die Anbindung der Brühler Innen-
stadt zu verbessern, wurde eine optionale Streckenführung der SB91 über die 
Haltestelle „Brühl Mitte“ in Betracht gezogen. Diese Variante würde jedoch eine 
Verlängerung der Fahrzeit mit sich bringen und damit den Verlust der An-
schlüsse an den SPNV bedeuten. Es wird stattdessen eine Linienführung über die 
neue Haltestelle Brühl Konrad-Adenauer-Straße empfohlen, da dieser Halt eine 
bessere Erschließung bietet und gleichzeitig die Anschlüsse an den SPNV wahrt.  
Eine Umsetzung wird durch die REVG für den 21.08.2024 vorgesehen. 
 
Abbildung 6-1: SB91 Brühl Konrad-Adenauer-Straße 
 
2. Verstärkung zwischen Frechen Rathaus und Weiden West 
Stichprobenartige Beobachtungen zeigen , dass Abwanderungen von der Linie 
965 zur SB91 vor allem zwischen Frechen und Weiden West aufgrund der sehr 
schnellen Reisezeit zu beobachten sind. Dabei dürfte es sich vor allem um Pend-
ler aus Frechen in Richtung Köln (Umstieg in Weiden West) handeln,  die bisher 
den Umweg über Europark mitfahren mussten. Weiterhin lässt sich beobachten, 
dass der Viertelstundentakt der Linie 965 nicht wie ursprünglich vorgesehen Fre-
chener Pendlern, die in Weiden West umsteigen , nützt. Vor allem Pendler, die 
in Weiden West zum Europark umsteigen, nutzen diese Linie.  
Es kann daher überprüft werden, ob das heutige Modell des Viertelstundentakts 
auf der 965 zwischen Frechen und Weiden West sinnvoll ist oder es bessere Al-
ternativen gibt.  
Eine mögliche, fahrzeugneutral umsetzbare Überlegung wäre daher, den Vier-
telstundentakt der 965 aufzusplitten in einerseits einen Halbstundentakt auf 
dem SB91 in der HVZ nur zwischen Frechen und Weiden West und andererseits 
einen Viertelstundentakt der 965 in der HVZ nur zwischen Weiden West und 
Europark. Hiervon kann auch der Ortsteil Frechen-Hücheln – zumindest im nörd-
lichen Bereich – profitieren, umso mehr, wenn die Haltestelle Schlehdornstraße 
wie angedacht zum Krankenhaus verlegt wird. 
Aufgrund des umfangreichen Eingriffs in die Fahrpläne beider Linien wird diese 
Maßnahme bei den Planungen zur Fortschreibung des Nahverkehrsplanes ver-
tieft geprüft und abschließend bewertet.

Seite 36 
 
 
3. Linienwegänderung zwischen Pulheim und Worringen 
Zwischen Geyen und Worringen stellt der SB91 weitgehend Parallelverkehr zur 
Linie 980 dar, die zumindest zwischen Geyen und Sinnersdorf durchgehend im 
Halbstundentakt verkehrt. Dabei verkehren SB91 und 980 z wischen Pulheim 
und Sinnersdorf an allen Tagen sogar annähernd zeitgleich. Zur Vermeidung wei-
terer Parallelverkehre wurden Fahrten zwischen Sinnersdorf und Worringen auf 
der Linie 980 gestrichen. Umlaufbedingt werden diese jedoch weiterhin als Leer-
fahrten durchgeführt. 
Somit ist der Mehrwert des SB91 vor allem zwischen Pulheim  und Worringen 
gegenüber dem regelmäßigen halbstündlichen Angebot auf der Linie 980 über-
schaubar. Daher könnte hier, in Abstimmung mit den Städten Pulheim und Köln, 
eine Linienwegänderung des SB91 zweckmäßig sein, und zwar anstatt über Sin-
nersdorf über Köln-Esch. Eine Haltestelle sollte in Köln -Esch in der Straße „Auf 
dem Driesch“ eingerichtet werden. 
Für die Linienführung des SB91 in Pulheim gibt es drei mögliche Varianten (s. u. 
Karte): 
◼ Variante (1) über Nordring hat den Vorteil, dass die Haltestelle Pulheim 
Rathaus weiterhin bedient werden kann, allerdings  sind die infrastruk-
turellen Gegebenheiten  des Nordrings für S chnellbusverkehr eher 
Abbildung 6-2: Verdichtung zwischen Frechen Rathaus und Weiden West

Seite 37 
ungeeignet. 
◼ Variante (2) über Venloer Straße ist hinsichtlich der PKW -Fahrzeit die 
schnellste, allerdings müsste bei Umsetzung die Innenstadt von Pulheim 
an der anderen Seite über die Haltestelle Lindenstraße bedient werden. 
Zudem ist hier ein möglicher Gelenkbuseinsatz detailliert zu prüfen. 
◼ Bei diesen beiden Varianten ist die Errichtung einer Haltestelle kurz vor 
dem nördlichen Ortsausgang möglich, um die entfallende Haltestelle 
Albrecht-Dürer-Straße zu kompensieren. 
◼ Variante (3) über Bonnstraße befährt am ehesten Hauptverkehrsachsen 
und k ann bei Umsetzung  über die bestehende Haltestelle Johannis-
straße die Innenstadt am Rande anbinden; allerdings ist eine Kompen-
sation der Haltestelle Albrecht -Dürer-Straße bei dieser Variante nicht 
möglich. 
Am S-Bahnhof Worringen kann durch eine geringfügige Änderung der Linienfüh-
rung und Einrichtung einer Haltestelle gegenüber der derzeitigen Haltestelle für 
die Fahrtrichtung Pulheim der Linienweg begradigt werden. Zudem entstehen 
interessante neue Quer- und Direktverbindungen, insbesondere für den Kölner 
Stadtteil Esch in Richtung Worringen und Pulheim , sodass der SB91 für Kölner 
Stadtgebiet auch gegenüber dem Status quo einen echten Mehrwert bieten 
kann.  
Flankierend sollten die halbstündlichen Fahrten auf der Linie 980 zwischen Sin-
nersdorf und Worringen entweder wieder eingerichtet oder , wenn die Stadt 
Köln diesen Kosten nicht zustimmt,  zumindest der Stundentakt so verschoben 
werden, dass keine unnötigen Leerfahrten mehr entstehen. 
Im Planungsprozess erfolgte hinsichtlich einer Linienwegänderung des SB91 ein 
mehrfacher Austausch mit der Stadt Köln. Diese gibt zu bedenken, dass es auf-
grund der schmalen Straße im Bereich Roggendorf (Thenhover-Escher Weg) zu 
Schwierigkeiten bei einer Busbegegnung kommen kann. Unabhängig von den 
vorgeschlagenen Linienwegänderungen beabsichtigt die Stadt Köln, die KVB-Li-
nie 125 von Sinnersdorf aus bis ins Pulheimer Zentrum zu verlängern. Die Um-
setzung der Linienverlängerung würde die gutachterliche Empfehlung einer Ent-
zerrung der Linien auf der Worringer Str. / Pulheimer Str. zusätzlich stärken. 
  
 
 
Abbildung 6-3: SB 91 Änderung zwischen Pulheim und Worringen

Seite 38 
Aufgrund des umfangreichen Eingriffs und Auswirkungen auf verschiedene Li-
nien wird diese Maßnahme bei den Planungen zur Fortschreibung des Nahver-
kehrsplanes vertieft geprüft und abschließend bewertet. 
 
4. Zusätzliche Haltestellen in Dormagen  
In Abstimmung mit der Stadt Dormagen wird empfohlen, zur besseren Erschlie-
ßungs- und Verbindungswirkung eine oder sogar zwei weitere Haltestellen ent-
lang der K18 zu bedienen: 
Insbesondere an der Einmündung Dr. -Geldmacher-Straße (zwei Haltebuchten 
sind hier bereits vorhanden) k ann ein deutlicher Mehrwert entstehen, da bei 
Umsetzung sowohl das Schulzentrum als auch das überregional bedeutsame 
Rheinland-Klinikum verbessert erreicht werden können (Fußwege zwischen 400 
und 800 Metern).  Da der Haltestellenname „Dr. -Geldmacher-Straße“ bereits 
vergeben ist, wurde die Haltestelle planerisch zunächst als „Dr. -Geldmacher-
Straße Nord“ bezeichnet. 
Ebenfalls an der K18 kann die bereits bestehende Haltestelle Hackenbroich Clau-
diusstraße der Linie 881 mitbedient werden.  
Die Bedienung der Claudiusstraße wird durch die REVG ab dem 21.08.2024 um-
gesetzt. Eine Umsetzung weiterer Halte wird geprüft.  
 
 
6.3 Maßnahmen empfehlungen  SB92/93  
5. Zusätzliche Haltestelle „Oststraße“ in Elsdorf  
Regelmäßige Beobachtungen  des Fahrpersonals , insbesondere im Bereich 
Quadrath-Ichendorf, zeigen, dass der Linienabschnitt zwischen Elsdorf und Sin-
dorf ein insgesamt sehr gut angenommener Streckenabschnitt ist.  
Als einziger Anpassungsbedarf für die Linie SB92 auf diesem Abschnitt wird das 
bisher mäßig durch den ÖPNV erschlossene Gewerbegebiet Elsdorf gesehen. 
Empfohlen wird, die im Rahmen der Umstrukturierungen Ende 2017 entfallene 
Haltestelle „Elsdorf Gut Neuenhof“ (Namensvorschlag neu: „Elsdorf Oststraße“) 
Abbildung 6-4: SB 91 zusätzliche Haltestellen Dormagen

Seite 39 
der ehemaligen REVG-Linie 963 zu reaktivieren. Hierzu liegen auch Fahrgastein-
gaben vor. 
Die Umsetzung wird zum 21.08.2024 von der REVG durchgeführt und ermöglicht 
eine verbesserte Erschließung des östlichen Elsdorfs. 
 
6. Zusätzliche Haltestelle Kerpen „Philipp-Schneider-Straße“ 
Die Kolpingstadt Kerpen hat sich für einen weiteren Halt an der Haltestelle Phi-
lipp-Schneider-Straße zur Anbindung des ErftKarree ausgesprochen. Dadurch 
ließe sich die Erschließung der nördlichen Innenstadt Kerpens verbessern. Auch 
Kundeneingaben mit gleichem Inhalt liegen bereits vor.  
Die Quelle-Ziel-Analyse zeigt, dass die durch den SB92/93 bedienten fünf Halte-
stellen im Kerpener Stadtgebiet sowohl im Binnenverkehr als auch über die 
Stadtgrenzen hinaus gut genutzt werden (13 % bzw. 27 %) und als Start - bzw. 
Zielhaltestelle bereits 40 % der Gesamtnachfrage auf der Linie abdecken. Eine 
zusätzliche Haltestelle auf der entlang Kerpen und Sindorf bedienten Achse kann 
aus Sicht des Gutachters daher grundsätzlich gerechtfertigt werden. Gleichzeitig 
besteht aufgrund der bereits hohen Haltestellendichte auf diesem Abschnitt die 
Gefahr, dass ein weiterer Halt die durch die Förderrichtlinien vorgeschriebene 
Durchschnittsgeschwindigkeit von 32,5 km/h  überschreitet. Hinzu kommt die  
von der REVG geäußerte  Beobachtung einer Verspätungsanfälligkeit des Stre-
ckenabschnittes am Autobahnzubringer Kreuz Kerpen. 
Die Einrichtung des Halts zur Anbindung des Erft Karrees erfolgt zum 
21.08.2024. Dadurch entstehen zusätzlich Umsteigemöglichkeiten in und aus 
dem Gewerbegebiet Lörsfelder Busch mit dem Ausbildungszentrum. 
 
7. Begradigung des Linienwegs in Erftstadt-Lechenich 
Bereits beim Blick auf die Karte fällt auf, dass in Erftstadt -Lechenich ein „U“ 
Abbildung 6-5: SB 92 zusätzliche Haltstellen Elsdorf 
Abbildung 6-6: SB 92 zusätzliche Haltestellen Kerpen

Seite 40 
gefahren wird, was dem Produkt Schnellbus nicht gerecht wird. 
Zwar ist bei der Linienführung in den Kommunen immer ein Gleichgewicht zwi-
schen Potenzialanbindung und Schnelligkeit  herzustellen. Die Linienführung in 
Erftstadt ist allerdings verglichen mit dem direkten Fahrweg s ehr umständlich, 
was gemäß den Erkenntnissen aus der Analyse negative Auswirkungen auf die 
Fahrgastzahlen zwischen Kerpen und Erftstadt, insbesondere im Bereich Leche-
nich, hat.  
Um die Linienführung zu straffen und damit die Attraktivität des SB92/93 für die 
Fahrgäste zu steigern, wurden drei Varianten zur kurzfristigen Anpassung des 
Linienweges durch die REVG vorgeschlagen (Abbildung 6-7): 
◼ Blaue Linienführung: Eine Anbindung von Gymnich  ist über die Halte-
stelle Kunibertusplatz gegeben und ein Autobahnanteil bleibt im Stre-
ckenverlauf des SB92/93 erhalten. Die Fahrleistung wird bei dieser Vari-
ante reduziert. Die Förderfähigkeit ist gegeben, sodass eine Umsetzung 
im Sommer 2024 erfolgen kann. 
◼ Gelbe Linienführung: Eine Anbindung von Gymnich und Dirmerzheim 
wird gewährleistet. Der Linienverlauf sieht keinen Autobahnanteil vor  
und ist daher langsamer als im Bestand, sodass die Förderfähigkeit un-
sicher ist. 
◼ Rote Linienführung: Eine Anbindung von Gymnich, Dirmerzheim und Le-
chenich Ortsmitte ist gegeben. Aufgrund der anteilig starken Ortsbefah-
rung kann die vorgegebene Mindestgeschwindigkeit zur Gewährleis-
tung einer Förderfähigkeit nicht eingehalten werden. Zudem bestünde 
bei Umsetzung ein Parallelverkehr zur Regionalbuslinie 920. 
 
Aufgrund der nicht gegebenen bzw. unsicheren Fördersituation wird die blaue 
Linienführung zur Weiterverfolgung in Abstimmung mit Stadt und Fördermittel-
geber empfohlen. Die Umsetzung einer Lösungsoption ist kurzfristig, d.h. zum 
Abbildung 6-7: Veränderte Linienführung zwischen Lechenich und Kerpen

Seite 41 
Fahrplanwechsel im August 2024, vorgesehen. 
Die Vorteile dieser alternativen , blau gezeichneten Streckenführung sind darin 
zu sehen, dass die zuschussrelevante Kilometerleistung im Streckenabschnitt 
Gymnich sinkt und damit die Kostenbelastung für die Stadt Erftstadt reduziert 
werden kann. Durch den zusätzlichen Halt in Gymnich kann der Bedarf an einer 
verbesserten Verbindung zwischen Gymnich und Kerpen , Gymnich – Erfts-
tadtCenter sowie Gymnich – Brühl – (Bonn) Rechnung getragen werden. Nach-
teilig zu bewerten ist bei dieser Linienführung wiederum der Entfall der Halte-
stellen Lechenich P+R sowie Lechenich An der Patria. Aufgrund der konstant ge-
ringen Nachfrage an diesen Haltestellen ist eine Anpassung des Linienweges zu-
gunsten einer Linienstraffung kurzfristig sinnvoll und gutachterlich vertretbar.  
Mittelfristig sollte über eine umfassendere Umstrukturierung der Linie nachge-
dacht werden. Der Gutachter schlägt hierzu die in Kapitel 7.4, Punkt 2, beschrie-
benen Maßnahmen vor.  
 
8. Aufnahme Haltestellen „Liblar Frauenthal“ und/oder „Liblarer See“ 
Die Aufnahme der Haltestellen „Liblar Frauenthal“ und „Liblarer See“ wird kurz-
fristig empfohlen. Mit der Anbindung der Haltestelle „Liblar Frauenthal“ wird 
das Krankenhaus überörtlich angebunden. Die Aufnahme der Haltestelle „Libla-
rer See“ führt zu einer besseren Erreichbarkeit des Naherholungsgebietes am 
Liblarer See.  
Eine Umsetzung ist zum 21.08.2024 durch die REVG vorgesehen.
 
Abbildung 6-8: SB 93 Prüfungskorridor Liblar 
 
9. Anbindung Brühl Bahnhof über Haltestelle Max-Ernst-Museum 
Die Anbindung des Brühler Bahnhofs ist mit einer zeitaufwändigen Stichfahrt 
verbunden. Gleichzeitig erfordert der geplante barrierefreie Ausbau der Halte-
stelle Brühl Bf zwangsweise eine Verlagerung der Bestandshaltestelle Richtung 
Nordwesten, um die Blickachse zum Weltkulturerbe freizuhalten und somit den 
Status nicht zu gefährden.  
Es wird daher empfohlen, die Haltestelle Max -Ernst-Museum – ggf. flankiert 
durch eine Umbenennung der Haltestelle in „Brühl Max -Ernst-Museum/Bahn-
hof“ – anstelle des Bahnhofes zu bedienen. Die Verlagerung der Haltestelle ver-
längert die Fußwegeentfernung zwischen der zukünftigen barrierefreien Halte-
stelle Brühl Bf und dem Bahnhof auf nahezu identische Entfernung wie Max -

Seite 42 
Ernst-Museum – Bahnhof. Zudem erfolgt durch die Vermeidung der bisher er-
forderlichen Stichfahrt eine deutliche Fahrzeiteinsparung . Diese Ersparnis ist 
notwendig, um die vorab beschriebenen Maßnahmen zur Einrichtung zusätzli-
cher Haltestellen insgesamt fahrzeitneutral abzubilden und somit die Durch-
schnittsgeschwindigkeit zur Gewährleistung einer Förderfähigkeit einzuhalten.  
Eine Umsetzung ist zum 21.08.2024 durch die REVG vorgesehen. 
 
Abbildung 6-9: SB 93 Anbindung Brühl BF 
 
Weiterentwicklung der SB-Linien im Rhein-Erft-Kreis (Übersicht)  
Handlungsempfehlungen SB91 möglicher  
Umsetzungs-
zeitraum 
Beteiligung  
1 Prüfung Aufnahme Haltestelle Brühl Kon-
rad-Adenauer-Straße 
Kurzfristig NVP, Brühl 
2 Prüfung Taktverdichtung zwischen Fre-
chen und Weiden West im Gegenzug zur 
Verkürzung der Taktverdichtung Linie 965 
(nur noch Weiden West bis EuroPark) 
mittelfristig NVP 
Köln 
Frechen 
3 Prüfung Linienwegänderung zwischen Pul-
heim Rathaus und Worringen S über Köln -
Esch zur Vermeidung von Parallelverkehr 
mit 980 und Schaffung interessanter bis-
lang nicht bestehender Querverbindungen 
mittelfristig NVP 
Köln 
Pulheim 
4 Prüfung Aufnahme zusätzlicher Haltestel-
len in Dormagen entlang der K18 
kurzfristig NVP 
Dormagen 
 
Handlungsempfehlungen SB92/93 möglicher  
Umsetzungs-
zeitraum 
Beteiligung 
5 Prüfung Reaktivierung und Aufnahme Hal-
testelle Elsdorf Oststraße (ehem. Gut Neu-
enhof) 
kurzfristig NVP 
Elsdorf 
6 Prüfung Aufnahme Haltestelle Kerpen kurzfristig NVP, Kerpen

Seite 43 
Philipp-Schneider-Straße 
7 Prüfung Begradigung des Linienwegs in Er-
ftstadt, insb. Lechenich 
mittelfristig NVP 
Erftstadt 
8 Prüfung Aufnahme Haltestelle n Liblar 
Frauenthal und/oder Liblarer See 
kurzfristig NVP 
Erftstadt 
9 Prüfung Bedienung Haltestelle Brühl Max-
Ernst-Museum anstelle des Bahnhofs 
mittelfristig NVP 
Brühl 
 
Anmerkung  
„Kurzfristig“: Umsetzung Fahrplanwechsel Juni oder Dezember 24 möglich (lt. REVG) 
„Mittelfristig“: Weitere Prüfungen erforderlich, Umsetzung ist  frühestens Fahrplan-
wechsel Dezember 2025 realistisch 
 
6.4 Mögliche weitere Maßnahmen zur Aufnahme im Nah-
verkehrsplan : 
1. Taktverdichtung zum 30 -Minuten-Takt auf Teilabschnitten der bisheri-
gen Linie des SB92/93, in Abhängigkeit von der Fahrgastnachfrage und 
einer wirtschaftlichen Umlaufgestaltung. Auf der SB92 kommt in Frage 
der Abschnitt Kerpen Rathaus bis Bergheim. Auf der SB91 der Abschnitt 
Hürth Mitte – Pulheim Rathaus, der Nachfrageschwerpunkt liegt hier 
zwischen Brauweiler und Weiden West. Aktueller Stand der Empfeh-
lung: Zunächst keine Verdichtung auf der SB91, auf der SB92 wäre eine 
Verdichtung zwischen Bergheim und Ker pen denkbar, in Kombination 
mit dem Verzicht auf die Angebotsausweitung anderer Maßnahmen. 
Dies ist gegeneinander abzuwägen. 
 
2. Trennung der heutigen SB 92/93 in zwei Linien, wodurch die direkte Ver-
bindung des Schn ellbusses zwischen Kerpen Zentrum und Lechenich  
entfällt, stattdessen: 
 
a) Führung des SB93 von Wesseling über Brühl und Liblar nach Le-
chenich. Der von Osten kommende Ast der SB93 verläuft unver-
ändert zwischen Wesseling und Brühl, erschließt Liblar, aber 
fährt weiterhin nicht zum Bahnhof. Die Anbindung an den Bahn-
hof ist durch die SPNV-Verknüpfung in Brühl aus Richtung Wes-
seling-Brühl nicht notwendig. Stattdessen kann die Linie zur ver-
besserten Erschließung des Bereichs Lechenich genutzt werden 
und je nach Umlauflänge über Lechenich hinaus einen weiteren 
Ortsteil erschließen, um gegebenenfalls auch eine gute Wende-
möglichkeit und einen wirtschaftlichen Umlauf zu realisieren. 
Auf diese Weise würden die Forderungen der Politik in Erftstadt 
weitgehend erfüllt und der Stadt Erftstadt stände gemessen an 
der deutlich höheren Kilometerleistung auch ein entsprechen-
der Nutzen gegenüber. Nachfolgend wird die Zahl der Fahrgäste 
ermittelt, die von der Trennung der Linienäste negativ betroffen 
wären, um zu einer sinnvollen Abwägung zu gelangen.

Seite 44 
Die Umsetzung dieser Maßnahme könnte gegebenenfalls dazu 
führen, dass auf eine Änderung der derzeitigen Finanzierung 
verzichtet werden kann. Bei Beibehaltung der jetzt aktuellen Li-
nienführung wird im Grundsatz vorgeschlagen, eine Führung 
über Hauptverkehrsstraßen, die über keinen Zwischenhalt zur 
Erschließung der jeweiligen Kommune verfügen, aus den Rech-
nungen der Kilometerleistungen herauszunehmen. 
 
b) Verlängerung des heutigen SB92 aus Elsdorf in  Richtung Jülich 
(Westverlängerung) und ab Kerpen in Richtung Köln (Ostverlän-
gerung), sodass folgende Linienabschnitte entstehen: 
 
o Jülich Bf. – Elsdorf Busbf. (Westverlängerung) 
o Elsdorf Bf. – Bergheim – Kerpen Sindorf – Kerpen Zentrum  
(Bestand SB 92) 
o Kerpen Zentrum – Gleuel – Sielsdorf – Köln Lindenthal  
(Ostverlängerung) mit Anschluss an die Stadtbahnlinie 9 an 
der Haltestelle Mommsenstraße. Die Linienführung zwischen 
Kerpen Zentrum und Hürth Gleuel ist durch verschiedene Vari-
anten realisierbar: 
 
1a) über Türnich und Bachem 
1b) über Türnich, Balkhausen, Berrenrath  
2a) über Gymnich, Kierdorf/Brüggen, A1 oder 
2b) über Gymnich, Kierdorf/Brüggen, Berrenrath.  
 
Bei Umsetzung einer Linienausspaltung des SB92/93 in die Linien SB92 
und SB93 werden weiterhin die relevanten SPNV- (Bergheim Bf, Sindorf 
Bf, Brühl Bf) sowie Stadtbahn-Anschlüsse (Köln Mommsenstraße, Brühl 
Mitte, Wesseling Stadtbahn ) hergestellt. Zudem bestehen zahlreiche 
Umsteigemöglichkeiten zu den Regionalbuslinien der REVG. 
Der Vorschlag zur  Linientrennung und Umgestaltung de s Linienweges 
des SB92/93 ergibt sich einerseits aus der Evaluation der bestehenden 
Schnellbusverkehre im Rhein -Erft-Kreis sowie andererseits aus Vor-
schlägen und Potenzialprüfungen, die im Zusammenhang mit der Fort-
schreibung des Nahverkehrsplanes für den Rhein -Erft-Kreis bestehen. 
Insbesondere sind hier zu nennen: 
 
Relevante Ergebnisse aus der Schnellbusevaluation  
o Geringe Fahrgastzahlen des SB92/93 an den Haltestellen in Le-
chenich  
o Finanzielle Belastung bei geringem Nutzen der Stadt Erftstadt 
 
Relevante Erkenntnisse aus der Fortschreibung des Nahverkehrsplanes 
o Hohe Verkehrsverflechtung zwischen Kerpen und Bergheim 
o Hohe Verkehrsverflechtung u.a. aus Kerpen Sindorf, Hürth 
Gleuel und Bergheim Quadrath-Ichendorf nach Köln Lindenthal 
o Anfrage der Stadt Hürth zur Verbindung des Bereiches Gleuel 
mit dem Stadtteil Köln Lindenthal 
o Anfrage der Stadt Bergheim zur Verlängerung der SB92 nach 
Jülich

Seite 45 
o Neuanbindung des Forschungszentrums in Jülich aus dem 
Rhein-Erft-Kreis 
 
 
Die möglichen Umsetzungsvarianten für den SB92/93 sind in Abbildung 
6-10 dargestellt. Ein positives Ergebnis hinsichtlich der Förderfähigkeit 
erzielen die Varianten 1a und 1b. Beide Optionen weisen hohe Fahrgast-
potenziale, jeweils ca. 118.000 MIV - und ÖV-Fahrten pro Werktag, ge-
mäß den vorliegenden Mobilfunk verflechtungen auf. Berücksichtigt 
sind dabei nur Fahrten innerhalb des Rhein-Erft-Kreises sowie Verflech-
tungen in den Stadtbezirk Köln Lindenthal. Das Potenzial, welches durch 
die Verlängerung nach Jülich erschlossen werden kann, kann aufgrund 
der unzureichenden Datenauflösung im Nachbarkreis Düren nicht quan-
tifiziert. Ebenfalls sind Potenziale unberücksichtigt, die durch Verknüp-
fungspunkte mit dem SPNV bzw. der Stadtbahn gehoben würden.  
Der SB93 behält bei Trennung der Linien seinen aktuellen Linienweg na-
hezu bei. Empfohlen wird jedoch, die Linienführung im Bereich Erftstadt 
auch langfristig anzupassen.  
 
Aktuelle Linienführung Vorgeschlagene Linienführung 
Liblar ErftstadtCenter Liblar ErftstadtCenter 
Lechenich Otto-Hahn-Allee Lechenich Otto-Hahn-Allee 
Lechenich An der Patria Lechenich An der Patria 
Lechenich P+R Lechenich Bonner Straße 
- Weiter Richtung Kerpen - Lechenich Markt (Endhaltestelle) 
 
Eine solche Trennung der SB92/93 wäre mit dem Zuschussgeber abzu-
stimmen und daher frühestens mittelfristig umsetzbar. 
 
 
Abbildung 6-10: SB92/93: Mittelfristplanung (für NVP)

Seite 46 
 
7 Fazit  
Die Evaluation der Schnellbuslinien wurde insbesondere unter dem Gesichts-
punkt durchgeführt, eine datenbasierte Aussage über die zukünftige Weiterent-
wicklung der Linien treffen zu können. 
Hierzu gehörte zunächst die Klärung der grundsätzlichen Frage, ob die Nachfra-
gestrukturen der Linien es erlauben, diese weiterzuführen oder die Nachfrage 
derart schwach ausgeprägt ist, dass eine Einstellung der Linie empfohlen wird. 
Diese Frage kann mithilfe von Daten des Betreibers REVG (Zählungsdaten Ein-
steiger-/Aussteiger-/Besetzung), die zusätzlich um eigene Quell -Ziel-Befragun-
gen auf den Linien ergänzt sind, aus gutachterlicher Sicht wie folgt beantwortet 
werden:  
Die Daten zeigen, dass die Nachfrage auf beiden Schnellbuslinien zwar ausbau-
fähig ist, eine Einstellung beider Linien jedoch auf keinen Fall zu empfehlen ist. 
Die grundsätzlichen Handlungsoptionen des Aufgabenträgers sind in Abbildung 
7-1 dargestellt. 
Gegen die grundsätzliche Möglichkeit, die SB-Linien einzustellen spricht aus gut-
achterlicher Sicht die auf sie entfallende bedeutsame Nachfrage, die nicht ohne 
weiteres von anderen, bestehenden Regionalbuslinien aufgefangen werden 
könnte sowie die außerordentlich hohe Gesamtzufriedenheit der Fahrgäste mit 
diesen Angeboten. Denn mit Bewertungen aus Nutzersicht mit Schulnoten von 
1,6 (SB 91) bzw. 2, 2 (SB 92/93) übertreffen sie die Ergebnisse sowohl des VRS -
Kundenbarometers (2,9) als auch der REVG insgesamt (2,9) deutlich. Vor diesem 
Hintergrund würde eine Einstellung der SB-Linien zu Fahrgastverlusten und sin-
kender Kundenzufriedenheit führen; berechtigte Kundenproteste wären in die-
sem Fall zu erwarten. Um den daraus resultierenden Schaden möglichst gering 
zu halten, wären auf anderen Regionalbuslinien Zusatzfahrten erforderlich, die 
zwar kapazitativ für eine gewisse Entspannung  und Deeskalation sorgen könn-
ten, jedoch aufgrund der damit verbundenen Reisezeitverluste keinen vollstän-
digen Ersatz bieten würden. Aus gutachterlicher Sicht ist diese grundsätzliche 
Option daher nicht weiter zu verfolgen (vgl. roter Handlungsstrang in Abbildung 
7-1). 
Aus gutachterlicher Sicht sind gleichwohl Maßnahmen angezeigt, die geeignet 
sind, die Fahrgastnachfrage auf beiden Linien weiter zu stimulieren oder den 
Produktionsaufwand zu reduzieren. Diese Handlungsfelder umfassen 
▪ Bedienungszeiten 
o Ausweitung der Bedienungszeiten 
o Reduktion der Bedienungszeiten  
▪ Taktangebote 
o Taktverdichtung 
o Taktausdünnung  
▪ Änderungen der Linienwege 
o Linienwegstraffungen 
o Linienwegausweitungen 
▪ Absenkung der hohen Schnellbusstandards bei Haltestellen- bzw. Fahr-
zeugausstattung 
Hierbei kann man grundsätzlich zwischen Maßnahmen unterscheiden, die einen 
Verlust der Förderfähigkeit zur Folge hätten (vgl. grauer Handlungsstrang in Ab-
bildung 7-1) und Maßnahmen, die förderkonform sind (vgl. grüner Handlungs-
strang in Abbildung 7-1).

Seite 47 
 
 
 
 
Abbildung 7-1: Optionen zur Weiterführung/Einstellung der Schnellbusse 
Quelle: Eigene Darstellung 
 
Der Verzicht auf eine Förderung ermöglicht höhere Freiheitsgrade bei Bedie-
nungszeiten, Taktangeboten, Linienwegen und Ausstattungsstandards von Hal-
testellen und Fahrzeugen und ist auch verbunden mit reduzierten Berichtspflich-
ten gegenüber dem Aufgabenträger und wegfallenden Dokumentationen und 
Berichtspflichten gegenüber dem Fördermittelgeber. 
Im Rahmen des vorliegenden Gutachtens wurde  eine Vielzahl an Maßnahmen 
entwickelt und bewertet, die sich auf die Auswertung der folgenden Quellen 
stützen:  
◼ in der Bestandsaufnahme erkannte Optimierungspotenziale hinsichtlich 
der Streckenführung  
◼ im Rahmen der Mobilfunkdatenanalyse ermittelte starke Verkehrsver-
flechtungen 
◼ Hinweise und Wünsche der Beteiligten Kommunen 
◼ Gutachterliche Expertise sowie 
◼ Planungen zur Fortschreibung des Nahverkehrsplanes 
 
Im Ergebnis werden für beide Schnellbuslinien sowohl Maßnahmen hinsichtlich 
der Bedienungshäufigkeit (auf Streckenabschnitten) als auch Veränderungen in 
der Streckenführung sowie die Einrichtung von neuen Haltestellen vorgeschla-
gen, die sich jedoch in Art und Umfang nicht negativ auf die Förderfähigkeit aus-
wirken (vgl. Abbildung 7-1: Grüner Handlungsstrang).  
Insbesondere die folgenden, gutachterlich geprüften Maßnahmen, die zu einem 
Verlust der Förderfähigkeit geführt hätten, wurden verworfen (vgl. Abbildung 7-
1: Grauer Handlungsstrang): 
▪ Taktausdünnungen (insbesondere in den Zeiten schwach ausgelasteter 
Fahrten), da aufgrund der gleichwohl erforderlichen Vorhaltekosten für 
Fahrzeuge und Fahrpersonal keine signifikante Kosteneinsparung er-
reicht werden könnten und zumindest teilweise ähnliche Auswirkungen, 
wie zuvor für den Wegfall der SB -Linien beschrieben, auch hier zu

Seite 48 
erwarten wären, 
▪ Linienwegausweitungen (insbesondere zur Erschließung weiterer Fahr-
gastpotenziale), da die dadurch erschlossenen zusätzlichen Fahrgastpo-
tenziale die durch die Reisezeitverlängerung zu erwartenden Fahrgast-
verluste nicht aufwiegen würden, 
▪ Eine Reduktion der Haltestellenausstattung und der Fahrzeugstandards 
keine Einsparungen erwarten lassen würden, da bereits gegenwärtig die 
Vorgaben des Fördermittelgebers vollständig erfüllt sind 
Für die mittelfristige Entwicklung empfiehlt der Gutachter vielmehr auf Basis ei-
ner differenzierten Auswertung der Mobilfunkdaten , weitere potenzialstarke 
Verbindungen durch Schnellbuslinien zu erschließen. Diese können entweder 
durch umfangreiche Linienwegänderungen auf der Bestandslinie SB 92/93 er-
reicht werden oder durch die Einrichtung neuer (geförderter) Schnellbuslinien. 
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten, die insbesondere auf unglückliche Rah-
menbedingungen wie unwetterbedingte Straßensperrungen und pandemische 
Ausgangssperren zurückzuführen sind, haben die beiden Schnellbuslinien inzwi-
schen ihr Publikum gefunden. Für ihre Unverzichtbarkeit im ÖPNV-Liniengefüge 
sprechen die seit Betriebsaufnahme kontinuierlich gestiegenen und weiter stei-
genden Fahrgastzahlen und die überaus positive Bewertung dieses Fahrtenan-
gebotes durch ihre Nutzerinnen und Nutzer. 
Die Ergebnisse des Gutachtens wurden am 10.04.2024 dem Arbeitskreis  NVP 
(AK NVP) vorgestellt und diskutiert. Die Teilnehmer des AK folgten dabei den 
gutachterlichen Empfehlungen. Die kurzfristigen Maßnahmen wurden bereits 
zum 21.08.2024 umgesetzt (s. BV 196/2024). Die übrigen Maßnahmen sollen in 
die Fortschreibung des Nahverkehrsplans 2025-2035 übernommen werden.

Seite 49 
8 Anlagen  
Anlage 1: Fahrplan SB91 Dormagen - Brühl................................................ 50 
Anlage 2: Fahrplan SB91 Brühl - Dormagen................................................ 51 
Anlage 3: Fahrplan SB92/93 Elsdorf - Wesseling ....................................... 52 
Anlage 4: Fahrplan SB92/93 Wesseling - Elsdorf ....................................... 53 
Anlage 5: Potenzialanalyse der SB92/93 ...................................................... 54 
Anlage 6: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB91 Montag-Freitag ........ 55 
Anlage 7: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB91 Samstag ................... 56 
Anlage 8: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB91 Sonntag .................... 57 
Anlage 9: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB92/93 Montag-Freitag .. 58 
Anlage 10: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB92/93 Samstag ........... 59 
Anlage 11: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB92/93 Sonntag ............ 60 
Anlage 12: Besetzungsgrad der Schnellbuslinien (Samstag) .................... 61 
Anlage 13: Besetzungsgrad der Schnellbuslinien (Sonntag) ..................... 62 
Anlage 14: Fragebogen zur Befragung der Fahrgäste ............................... 63 
Anlage 15: Jahresverlauf Besetzungsgrad SB91 ......................................... 64 
Anlage 16: Jahresverlauf Besetzungsgrad SB92 ......................................... 65 
Anlage 17: Jahresverlauf Besetzungsgrad SB93 ......................................... 66 
Anlage 18: Variantenvergleich zur Trennung des SB92/93 ....................... 68

Seite 50 
Anlage 1: Fahrplan SB91 Dormagen - Brühl

Seite 51 
  
Anlage 2: Fahrplan SB91 Brühl - Dormagen

Seite 52 
  
Anlage 3: Fahrplan SB92/93 Elsdorf - Wesseling

Seite 53 
  
Anlage 4: Fahrplan SB92/93 Wesseling - Elsdorf

Seite 54 
 
Anlage 5: Potenzialanalyse des SB92/93

Seite 55 
 
Anlage 6: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB91 Montag-Freitag   
Datum Einsteiger Aussteiger Gesamt Besetzung Fahrten pro TagBesetzungsgradgewichteter Besetzungsgrad
Linie     SB 91
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
1 Besetzung
2 Brühl Bf 89 79 168 83 16 5,2 0,3
3 Brühl West Winterburg 18 16 34 89 16 5,5 0,1
4 Heide Freiheitstraße 6 6 12 92 16 5,7 0,4
5 Kendenich Luxemburger Straße 17 15 32 98 16 6,1 0,3
6 Hürth Mitte 131 108 239 165 16 10,3 1,5
7 Frechen Rathaus 178 187 365 138 18 7,6 0,4
8 Hücheln Schlehdornstraße 34 24 58 147 16 9,2 0,6
9 Weiden West 134 192 326 199 16 12,4 0,7
10 Brauweiler Bonnstraße 69 67 136 187 16 11,7 0,7
11 Geyen Von-Frentz-Straße 24 8 32 89 8 11,1 0,2
12 Pulheim Am Wiesenhang 15 16 31 167 16 10,4 0,1
13 Pulheim Rathaus 132 105 237 139 16 8,7 0,2
14 Pulheim Albrecht-Dürer-Straße 43 46 89 117 16 7,3 0,3
15 Sinnersdorf Kirche 30 44 74 98 16 6,1 0,7
16 Worringen West 83 84 167 73 16 4,6 0,3
17 Hackenbroich Bunsenstraße 10 18 28 66 16 4,1 0,3
18 Dormagen CHEMPARK Tor 14 0 1 1 35 16 2,2 0,1
19 Dormagen Alte Heerstr/TOP West 4 10 14 62 16 3,8 0,1
20 Dormagen Bf 67 52 119 2 16 0,1 0,0
Summen 1084 1078 2162 2040 6,1 7,4

Seite 56 
 
 
Anlage 7: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB91 Samstag 
Datum Einsteiger Aussteiger Gesamt Besetzung Fahrten pro TagBesetzungsgradgewichteter Besetzungsgrad
Linie     SB 91
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
1 Besetzung
2 Brühl Bf 77 95 172 91 13 7,0 0,4
3 Brühl West Winterburg 13 14 27 97 13 7,4 0,2
4 Heide Freiheitstraße 7 3 10 96 13 7,3 0,5
5 Kendenich Luxemburger Straße 19 7 26 100 13 7,7 0,3
6 Hürth Mitte 75 98 173 118 13 9,1 1,3
7 Frechen Rathaus 133 108 241 84 14 6,0 0,4
8 Hücheln Schlehdornstraße 27 17 44 87 11 7,9 0,5
9 Weiden West 90 142 232 127 11 11,5 0,7
10 Brauweiler Bonnstraße 22 17 39 122 11 11,1 0,7
11 Geyen Von-Frentz-Straße 22 15 37 70 6 12,6 0,2
12 Pulheim Am Wiesenhang 13 8 21 109 11 9,9 0,1
13 Pulheim Rathaus 112 73 185 120 11 10,9 0,3
14 Pulheim Albrecht-Dürer-Straße 42 44 86 92 11 8,3 0,3
15 Sinnersdorf Kirche 37 40 77 69 11 6,3 0,7
16 Worringen West 48 52 100 55 11 5,0 0,4
17 Hackenbroich Bunsenstraße 18 19 37 51 11 4,6 0,4
18 Dormagen CHEMPARK Tor 14 0 0 0 29 11 2,6 0,1
19 Dormagen Alte Heerstr/TOP West 7 5 12 45 11 4,0 0,1
20 Dormagen Bf 51 35 86 2 11 0,1 0,0
Summen 813 792 1605 1558 7,4 7,6

Seite 57 
 
 
Anlage 8: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB91 Sonntag 
  
Datum Einsteiger Aussteiger Gesamt Besetzung Fahrten pro TagBesetzungsgradgewichteter Besetzungsgrad
Linie     SB 91
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
1 Besetzung
2 Brühl Bf 31 37 68 32 5 6,4 0,3
3 Brühl West Winterburg 5 4 9 34 5 6,7 0,1
4 Heide Freiheitstraße 3 3 6 34 5 6,7 0,5
5 Kendenich Luxemburger Straße 7 4 11 31 5 6,2 0,3
6 Hürth Mitte 18 24 42 32 5 6,4 0,9
7 Frechen Rathaus 42 42 84 29 6 4,8 0,3
8 Hücheln Schlehdornstraße 9 4 13 32 5 6,3 0,4
9 Weiden West 29 45 74 43 5 8,5 0,5
10 Brauweiler Bonnstraße 5 10 15 42 5 8,4 0,5
11 Geyen Von-Frentz-Straße 8 3 11 24 5 4,7 0,2
12 Pulheim Am Wiesenhang 2 2 4 38 5 7,5 0,1
13 Pulheim Rathaus 20 11 31 33 5 6,6 0,2
14 Pulheim Albrecht-Dürer-Straße 14 9 23 31 5 6,1 0,3
15 Sinnersdorf Kirche 11 13 24 27 5 5,3 0,6
16 Worringen West 18 15 33 18 5 3,6 0,3
17 Hackenbroich Bunsenstraße 7 6 13 18 5 3,5 0,3
18 Dormagen CHEMPARK Tor 14 0 0 0 9 5 1,8 0,1
19 Dormagen Alte Heerstr/TOP West 1 6 7 16 5 3,2 0,1
20 Dormagen Bf 19 14 33 9 5 1,7 0,0
Summen 249 252 501 527 6,2 5,8

Seite 58 
 
  
 
Anlage 9: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB92/93 Montag-Freitag 
  
  
Datum Einsteiger Aussteiger Gesamt Besetzung Fahrten pro TagBesetzungsgradgewichteter Besetzungsgrad
Linie     SB 92/93
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
1 Besetzung
2 Wesseling (Stadtbahn) 99 120 219 107 15 7,1 0,4
3 Berzdorf Brühler Straße 18 37 55 115 15 7,7 0,4
4 Brühl Bf 44 59 103 117 15 7,8 0,2
5 Brühl Mitte 182 154 336 140 15 9,3 0,4
6 Brühl West Winterburg 14 17 31 127 15 8,5 0,1
7 Heide Freiheitstraße 6 6 12 121 15 8,1 1,0
8 Liblar ErftstadtCenter 75 74 149 87 15 5,8 0,3
9 Lechenich Otto-Hahn-Allee 9 10 19 80 15 5,3 0,1
10 Lechenich An der Patria 34 42 76 60 15 4,0 0,1
11 Lechenich P+R 1 3 4 61 15 4,1 0,8
12 Kerpen Uhlandstraße 18 23 41 62 17 3,7 0,1
13 Kerpen Rathaus 98 93 191 126 18 7,0 0,4
14 Sindorf Europaring 28 39 67 130 18 7,2 0,1
15 Sindorf Bf 168 160 328 148 18 8,2 0,2
16 Sindorf Mühlenfeld 46 34 80 140 17 8,2 0,3
17 Ahe Feuerwehr 70 88 158 191 17 11,2 0,5
18 Quadrath Oleanderstraße 101 92 193 160 17 9,4 0,4
19 Bergheim Bf 135 164 299 106 17 6,2 0,1
20 Bergheim Am Knüchelsdamm 70 47 117 85 17 5,0 0,5
21 Elsdorf Busbf 105 79 184 62 17 3,6 0,1
Besetzung
Summen 1321 1341 2662 2220 6,5 6,6

Seite 59 
 
Anlage 10:  Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB92/93 Samstag 
  
Datum Einsteiger Aussteiger Gesamt Besetzung Fahrten pro TagBesetzungsgradgewichteter Besetzungsgrad
Linie     SB 92/93
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
1 Besetzung
2 Wesseling (Stadtbahn) 96 68 164 78 12 6,8 0,4
3 Berzdorf Brühler Straße 24 43 67 76 12 6,6 0,3
4 Brühl Bf 38 49 87 72 12 6,3 0,2
5 Brühl Mitte 97 101 198 77 12 6,7 0,3
6 Brühl West Winterburg 14 12 26 67 12 5,8 0,1
7 Heide Freiheitstraße 8 8 16 63 12 5,5 0,7
8 Liblar ErftstadtCenter 50 49 99 50 12 4,3 0,2
9 Lechenich Otto-Hahn-Allee 4 5 9 46 12 4,0 0,1
10 Lechenich An der Patria 24 31 55 34 12 2,9 0,1
11 Lechenich P+R 0 0 0 34 12 2,9 0,6
12 Kerpen Uhlandstraße 13 12 25 32 12 2,8 0,0
13 Kerpen Rathaus 79 95 174 101 14 7,2 0,4
14 Sindorf Europaring 49 64 113 125 14 8,9 0,2
15 Sindorf Bf 191 186 377 145 14 10,4 0,3
16 Sindorf Mühlenfeld 30 29 59 145 12 12,0 0,4
17 Ahe Feuerwehr 89 111 200 142 12 11,8 0,5
18 Quadrath Oleanderstraße 70 66 136 128 12 10,6 0,4
19 Bergheim Bf 138 128 266 68 12 5,6 0,1
20 Bergheim Am Knüchelsdamm 17 22 39 64 12 5,3 0,6
21 Elsdorf Busbf 84 43 127 43 12 3,6 0,1
Besetzung
Summen 1115 1122 2237 1586 6,2 6,0

Seite 60 
 
 
Anlage 11: Auswertung Fahrgastzahlen REVG SB92/93 Sonntag 
 
 
 
 
Datum Einsteiger Aussteiger Gesamt Besetzung Fahrten pro TagBesetzungsgradgewichteter Besetzungsgrad
Linie     SB 92/93
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
Normal-FG
1 Besetzung
2 Wesseling (Stadtbahn) 14 24 38 21 5 4,2 0,3
3 Berzdorf Brühler Straße 5 8 13 26 5 5,1 0,2
4 Brühl Bf 18 18 36 28 5 5,5 0,2
5 Brühl Mitte 27 28 55 34 5 6,8 0,3
6 Brühl West Winterburg 5 4 9 33 5 6,5 0,1
7 Heide Freiheitstraße 4 4 8 29 5 5,7 0,7
8 Liblar ErftstadtCenter 21 11 32 22 5 4,3 0,2
9 Lechenich Otto-Hahn-Allee 0 1 1 21 5 4,2 0,1
10 Lechenich An der Patria 6 8 14 16 5 3,2 0,0
11 Lechenich P+R 0 0 0 16 5 3,2 0,7
12 Kerpen Uhlandstraße 6 3 9 17 6 2,8 0,0
13 Kerpen Rathaus 27 57 84 49 7 7,5 0,4
14 Sindorf Europaring 5 6 11 47 7 7,2 0,1
15 Sindorf Bf 75 41 116 35 7 5,4 0,1
16 Sindorf Mühlenfeld 10 7 17 34 6 5,6 0,2
17 Ahe Feuerwehr 13 11 24 40 6 6,6 0,2
18 Quadrath Oleanderstraße 22 20 42 31 6 5,1 0,3
19 Bergheim Bf 18 24 42 29 6 4,8 0,1
20 Bergheim Am Knüchelsdamm 7 10 17 23 6 3,8 0,4
21 Elsdorf Busbf 26 19 45 16 6 2,6 0,1
Besetzung
Summen 309 304 613 561 4,8 4,8

Seite 61 
 
Anlage 12: Besetzungsgrad der Schnellbuslinien (Samstag)

Seite 62 
 
Anlage 13: Besetzungsgrad der Schnellbuslinien (Sonntag)

Seite 63 
 
Anlage 14: Fragebogen zur Befragung der Fahrgäste

Seite 64 
  
0,0
2,0
4,0
6,0
8,0
10,0
12,0
14,0
Februar März April Mai Juni Juli
August September Oktober November Dezember
Anlage 15: Jahresverlauf Besetzungsgrad SB91

Seite 65 
 
  
0,0
2,0
4,0
6,0
8,0
10,0
12,0
14,0
Februar März April Mai Juni Juli
August September Oktober November Dezember
Anlage 16: Jahresverlauf Besetzungsgrad SB92

Seite 66 
  
0,0
2,0
4,0
6,0
8,0
10,0
12,0
Februar März April Mai Juni Juli
August September Oktober November Dezember
Anlage 17: Jahresverlauf Besetzungsgrad SB93

Seite 67 
 
Variante 
Streckenabschnitte 
Strecke in km 
(Gesamt) 
Pkw-Zeit in min * 1,20 
(Gesamt) 
Umlaufeffizienz in Fz. 
Geschwindigkeit in km/h 
förderfähig ab 32,5 km/h 
Umwegfaktor 
förderfähig bei max. 1,2 
Nachfrage in Pers. Pro 
Tag (ÖV + MIV) 
Bewertung 
1a Über Tür-
nich – Ba-
chem 
nach 
Gleuel  
40,5 81 3 30 1,20 118.000 Nicht  
förderfähig 
1b Über Tür-
nich – Bal-
khausen – 
Berren-
rath nach 
Gleuel 
41,3 81 3 30,6 1,23 117.500 Nicht  
förderfähig 
2a Über 
Gymnich 
– Kier-
dorf/Brüg-
gen – A1 
nach 
Gleuel  
45,1 83 3 32,6 1,34 120.000 Nicht  
förderfähig 
2b Über 
Gymnich 
– Kier-
dorf/Brüg-
gen – Ber-
renrath 
nach 
Gleuel 
43,6 84 3 31,1 1,29 126.000 Nicht  
förderfähig 
3a Jülich – 
Elsdorf – 
Bergheim 
über Tür-
nich – Ba-
chem 
nach 
Gleuel 
59,7 105 4 34,1 1,24 118.000 + 
Jülich 
Förderfä-
higkeit vo-
raussicht-
lich gege-
ben; Um-
setzungs-
empfehlung 
Nr. 1 
3b Jülich – 
Elsdorf – 
Bergheim 
über Tür-
nich – Bal-
khausen – 
Berren-
rath nach 
Gleuel 
60,5 105 4 34,6 1,25 117.500 + 
Jülich 
Förderfä-
higkeit vo-
raussicht-
lich gege-
ben; Um-
setzungs-
empfehlung 
Nr. 2 
4a Jülich – 
Elsdorf – 
Bergheim 
über 
Gymnich 
– Kier-
dorf/Brüg-
gen – A1 
nach 
Gleuel 
64,3 107 4 36,1 1,33 120.000 + 
Jülich 
Nicht  
förderfähig

Seite 68 
4b Jülich – 
Esldorf – 
Bergheim 
über 
Gymnich 
– Kier-
dorf/Brüg-
gen – Ber-
renrath 
nach 
Gleuel 
62,8 108 4 34,9 1,30 126.000 + 
Jülich 
Nicht  
förderfähig 
Anlage 18: Variantenvergleich zur Trennung des SB92/93

Beratungsverlauf (3)

23.06.2025 Bezirksvertretung 3 (Lindenthal)
TOP 11.3.12 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
24.06.2025 Verkehrsausschuss
TOP 6.2.13 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
26.06.2025 Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)
TOP 10.2.9 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1783/2025
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
13.06.2025
Erstellt
03.06.2025 08:16