0291/2017
Verkehrssicherheit auf dem Stammheimer Ring
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Beantwortung einer Anfrage (BV)
3466 Zeichen
Die Oberbürgermeisterin Dezernat, Dienststelle I/02-9/0 Vorlagen-Nummer 0291/2017 Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung öffentlicher Teil Gremium Datum Bezirksvertretung 9 (Mülheim) 13.03.2017 Beantwortung der Anfrage des EMT Herrn Tücks (FDP) zur Sitzung am 23.01.2017 Verkehrssicherheit auf dem Stammheimer Ring Zur Sitzung der Bezirksvertretung Mülheim am 23.01.2017 stellte Herr Tücks (Einzelmandatsträger FDP) folgende Anfrage: Es wird berichtet, dass es auf dem Stammheimer Ring in Richtung Süden zwischen Egonstraße und Gisbertstraße immer wieder zu Verkehrsunfällen kommt. Es seien schon mehrfach Autos in Vorgärten gefahren. Ursache sei, die der leicht kurvigen Straßenführung nicht angepasste und nicht zulässige Geschwindigkeit. Die führt zu einem Gefühl der Unsicherheit bei Fußgängern, Besuchern und An- wohnern. 1. Inwieweit stimmen die subjektiven Wahrnehmungen der Anwohnerinnen und Anwohner mit den statistischen Daten von Stadt und Polizei überein, dass es in dem genannten Bereich zu über- durchschnittlich vielen Unfällen kommt? 2. Inwieweit sind Personenschäden bekannt? 3. Sind Unfälle bekannt, bei denen sich Fahrzeuge nicht auf der Straße halten konnten und auf den Bürgersteig oder in ein Privatgrundstück ausweichen musste? 4. Sollte es in dem genannten Bereich zu überdurchschnittlich vielen Unfällen kommen: - Gibt es aus Sicht der Verwaltung technische und/oder organisatorische Möglichkeiten, die Si- cherheit in diesem Bereich zu verbessern? - Gibt es hierzu möglicherweise bereits Überlegungen – wenn ja, welche? Antwort der Verwaltung bzw. des Polizeipräsidiums Köln, Direktion Verkehr, Örtliche Unfalluntersu- chung: Der Stammheimer Ring war in den Jahren 1996 bis 2016 nur im Zusammenhang mit der Kreuzung Düsseldorfer Straße / Stammheimer Ring / Dünnwalder Kommunalweg als Unfallhäufungsstelle ge- meldet. Eine Meldung des Stammheimer Ringes im Abschnitt zwischen Egonstraße und Gisbertstraße lag nicht vor. Besondere Gefährdungen sind in der Unfallkommission bisher auch nicht bekannt. Die Direktion Verkehr des Polizeipräsidiums Köln nimmt zu den Fragen wie folgt Stellung: 2 Zwischen den Knoten Egonstraße und Gisbertstraße stellt sich die Verkehrsunfallstatistik für die Jah- re 2014 - 2016 wie folgt dar (jeweils inklusive der eingrenzenden Knoten Egonstraße und Gisbert- straße): Jahr Unfallkategorie Gesamt 3 4 5 6 7 2014 1 1 2 4 2015 2 6 3 11 2016 1 1 3 2 7 Gesamt 4 1 9 1 7 22 Dabei verunglückten 5 Personen (kein Getöteter; kein Schwerverletzter; 5 Leichtverletzte). Verkehrsbeteiligung der Verunglückten: 2 x Pkw-Führer - Leichtverletzt 1 x Mofa 25 - Leichtverletzt 1 x Radfahrer - Leichtverletzt 1 x Fußgänger – Leichtverletzt Grob skizziert stellen sich die Verkehrsunfälle wie folgt dar: 10 x Park-VU 3 x Fehler beim Abbiegen 1 x Vorfahrt 1 x Abstand 1 x Wildunfall 1 x Einfahren in den fließenden Verkehr 1 x Falsches Verhalten gegenüber Fußgänger 4 x Geschwindigkeit Jahr 2014; 1 x Abkommen von Fahrbahn in geparkten Pkw (alkoholisiert) Jahr 2014; 1 x Abkommen von Fahrbahn in geparkten Pkw und anschließend in Grundstück (alkoho- lisiert!) Jahr 2015; 1 x Abkommen von Fahrbahn gegen Baum Jahr 2016; 1 x Abkommen von Fahrbahn in geparkten Pkw Die beschriebene subjektive Wahrnehmung der Anwohnerinnen und Anwohner kann mittels der dar- gelegten Daten nicht bestätigt werden.
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: Kenntnis genommen
Zur SitzungDetails
- Aktenzeichen
- 0291/2017
- Typ
- Beantwortung einer Anfrage (BV)
- Datum
- 25.01.2017
- Erstellt
- 03.08.2017 00:27