2010/0009
Bebauungsplan N 59 - Nordostumgehung -
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2010/0009
4633 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 07.01.2010 an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat VI/61.4 Straßenverkehrs- und Tiefbau- amt an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Amt: Stadtplanungsamt Behandlung in öffentl. Sitzung Ja Nein OBW bei abschl. Beschluss- fassung Magistrat Ja Nein Internetfähig Verteiler: Vorlage-Nr. 2010/0009 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Bebauungsplan N 59 - Nordostumgehung - Vorlage vom: 06.01.2010 Beschlussvorschlag: 1. Die Vorlage nimmt Bezug auf den Abschlussbericht des lokalen Dialogforums zur Nordostumgehung. 2. Die Stadtverordnetenversammlung hält ihren Beschluss vom 30.09.2008 zur Magistratsvorlage 2008/0295 Bebauungsplan N 59 - Nordostumgehung - (Satzungsbeschluss) aufrecht. 3. Die wesentlichen Konsenspunkte des Dialogforums sollen vorrangig weiter verfolgt werden. Anlagen: Datenschutzrelevante Anlage: Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründungsseite zur Magistratsvorlage 2010/0009 vom 06.01.2010 Zu 1.: Das Lokale Dialogforum zur Nordostumgehung (NOU) wurde vom Oberbürgermeister der Wissenschaftsstadt Darmstadt, Walter Hoffmann, im August 2009 initiiert und mit der Aufga- be betraut, für die städtischen Gremien Grundlagen zur Entscheidung über die Nordostum- gehung zu erarbeiten. Dafür sollten offene Fragen geklärt und kontrovers diskutierte Themen zur geplanten Nordostumgehung aufgearbeitet werden. Ausgangspunkte für die Arbeit waren der Satzungsbeschluss zum Bebauungsplans N 59 – Nordostumgehung – durch die Stadt- verordnetenversammlung am 30. September 2008 und das Ergebnis des Bürgerentscheides zur Nordostumgehung vom 7. Juni 2009. Das Lokale Dialogforum setzte sich aus folgenden Personen zusammen: Karlheinz Göttert (Einzelhandel der Stadt Darmstadt, City Marketing), Pröpstin Karin Held (Evangelische Propstei Starkenburg), Dr. Hans Joachim Landzettel (Kinder- und Jugendarzt), Dr. Georg Mehlhart (Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Ortsgruppe Darmstadt), Prof. Dr. Hans Jürgen Prömel (Präsident der TU Darmstadt), Dr. Christof Riess (Hauptge- schäftsführer Handwerkskammer Rhein-Main), Dr. Wolfgang Rösch (Stadtbaurat a. D.), Dr. Uwe Vetterlein (Hauptgeschäftsführer IHK Darmstadt), Heidrun Wilker-Wirk (Bürgerinitiative ONO bis zur 4. Sitzung am 20.11.2009). Das Lokale Dialogforum wurde unterstützt von einem Fachforum, das fachliche Fragen im Auftrag des Dialogforums vertieft bearbeitete. Die Leitung des Dialogforums hatte Karl Star- zacher inne. Mit der Geschäftsführung war Carla Schönfelder, team ewen, mit der fachlichen Begleitung Dr. Volker Blees, Verkehrslösungen, betraut. Zu 2.: Der Bebauungsplan N 59 – Nordostumgehung – ist mit seiner Begründung nach § 10 BauGB am 30.09.2008 zur Satzung beschlossen worden. Der Bürgerentscheid ist erfolglos geblie- ben, weil die erforderliche Mehrheit nicht erreicht worden ist. Nach § 8 b Abs. 6 Satz 1 und 3 HGO muss nunmehr die Stadtverordnetenversammlung die Angelegenheit entscheiden. Zu 3.: Die wesentlichen Konsenspunkte des Dialogforums sind: Allgemeine Maßnahmen: • Maßnahmen zur Einhaltung derLuftschadstof f-Grenzwerte (NO2 [Stickstoffdioxid], PM 10 [Feinstäube]) • Einführung von weiteren Tempo-30-Regelungen • Einrichtung einer Umweltzone • Instandsetzung des Straßen- und Wegenetzes • Förderung des Rad- und Fußgängerverkehrs • Weiterer Ausbau des öffentlichen Verkehrs • Effizientere Nutzung und Abwicklung des Kfz-Verkehrs 3 ... Folgemaßnahmen der Nordostumgehung: • Reduzierung des LKW-Verkehrs in der Innenstadt in Ost-West-Richtung • Umfassende Lkw-Durchfahrverbote für die Innenstadt • Städtebauliche Aufwertung des Straßenzuges Fiedlerweg – Spessartring – Rhönring (Rückbau) • Aufwertung der Zubringerachsen zur Innenstadt (Rheinstraße, City-Ring, Landgraf- Georg-Straße) • Attraktivitätsteigerung des Verkehrsraumes in der Innenstadt • Feinstaubfilter für den Abluftkamin am Fohlenhof • Die Bauphase so gestalten, dass der Bürgerpark auch während der Bauzeit in großen Teilen weiter nutzbar ist • Prüfung von „Holländischen Rampen“ (Parallelrampen) zur Reduzierung des Flächenverbrauchs und der Baumfällungen am Ostkreuz Der Dezernent I: Der Dezernent VI: Walter Hoffmann Dipl.-Ing. Dieter Wenzel Oberbürgermeister Stadtrat Darmstadt, den 06.01.2010
Beratungsverlauf (4)
Orte (5)
- Rheinstraße
- Spessartring
- Rhönring
- Landgraf-Georg-Straße
- Fiedlerweg
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2010/0009
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 06.01.2010
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00