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AN/0656/2020

Anfrage zur Sachbeschädigung an Moschee und auf Verwaltungsgebäude der DITIB

Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates 20.05.2020

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Nächste Beratung: Integrationsrat, Sitzung am 26.05.2020, TOP 4.5

Herr Edis - Anfrage zur Sachbeschädigung an Moschee und auf Verwaltungsgebäude der DITIB

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Anlage: Pressemitteilung zu Sachbeschädigung

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Herr Edis - Anfrage zur Sachbeschädigung an Moschee und auf Verwaltungsgebäude der DITIB

1358 Zeichen

Ahmet Edis          20.5.2020 
 
 
 
 
 
 
 
An den  
Vorsitzenden des Integrationsrates 
Herrn Tayfun Keltek 
 
An die  
Geschäftsstelle des Integrationsrates 
Herrn Andreas Vetter 
 
 
 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Integrationsrates 
 
Gremium Datum der Sitzung 
Integrationsrat 26.05.2020 
 
 
 
Sachbeschädigung an Moschee und auf Verwaltungsgebäude der DITIB 
AN/0656/2020 
 
Sehr geehrter Herr Vorsitzender Keltek, 
 
in der Nacht zu Samstag (8./9. Mai) wurden der Eingangsbereich der Moschee in Chorwei-
ler-Feldkassel, sowie das Verwaltungsgebäude der Ditib in Ehrenfeld mit Steinen beworfen 
und es entstand ein Sachschaden. In der Moschee befanden sich sieben Menschen, die das 
erste Mal seit Beginn der Coronapandemie dort wieder ihr Gebet verrichteten. 
 
In einer Pressemitteilung der Grünen vom 12.05. wurde diese Tat bereits aufs Schärfste kri-
tisiert. 
 
Die Verwaltung wird gebeten folgende Fragen zu beantworten: 
1. Gibt es Hinweise auf die Täter und wird seitens der Polizei und Sicherheitsbehörden be-
reits in Richtung rechtsextremistisches Milieu ermittelt? 
2. Wie viele Angriffe auf Moscheen und Synagogen wurden 2019 und 2020 in Köln ver-
zeichnet? 
3. Welche Konsequenzen ziehen die Stadt Köln und die Polizei daraus? 
 
 
 
Mit freundlichen Grüßen 
Ahmet Edis 
 
 
Anlage: 
Pressemitteilung Bündnis 90 / Die Grünen

Anlage: Pressemitteilung zu Sachbeschädigung

2491 Zeichen

Pressemitteilung 
 
Sachbeschädigung an Moschee und auf Verwaltungsgebäude der DITIB 
 
Grüne verurteilen Angriff aufs Schärfste  
 
 
In der Nacht zu Samstag (8./9. Mai ) wurden der Eingangsbereich der Moschee in Chorweiler-
Feldkassel , sowie das Verwaltungsgebäude der Ditib in Ehrenfeld mit Steinen beworfen, es 
entstand ein Sachschaden. In der Moschee befanden sich sieben Menschen, die das erste Mal 
seit Beginn der Coronapandemie dort wieder ihr Gebet verrichteten. 
 
"Wir verurteilen diese Tat aufs Schärfste", so Wolfgang Kleinjans, Fraktionsvorsitzender der 
Grünen in der Bezirksvertretung Chorweiler. Die Moscheegemeinde ist im Kölner Norden sehr gut 
vernetzt. Ein Anschlag wie dieser, gerade auch mitten im Fastenmonat Ramadan,  führt zu tiefer 
Verunsicherung und Angst bei den Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und stellt unser gutes 
Zusammenleben in Vielfalt in Frage“  
 
Brigitta von Bülow, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Rat der Stadt Köln ergänzt :„Gerade in 
diesen Zeiten, allen Initiativen und Fortschritten hin zu einer bunten, weltoffenen Bundesrepublik 
Deutschland zum Trotz zeigen Kassel, Halle, Hanau und auch solche Vorkommnisse:  Menschen 
anderer Hautfarben und Herkunft, gleich welcher Religionen, welchen Geschlechts, welcher 
sexuellen oder politischen Orientierungen leiden in Deutschland immer noch unter vielfältigen 
Diskriminierungen. Hier gilt es anzusetzen. Es reichen nicht Solidaritätsadressen, sondern wir 
müssen und werden alles tun  zur Festigung einer  demokratischen und wirklich integrativen 
Gesellschaft“ 
 
"Die Freiheit zur Religionsausübung ist ein hohes Gut und gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, 
dass alle Menschen sicher beten können. Deshalb stehen wir an der Seite der 
Religionsgemeinschaften und wenden uns gegen überhitzte gesellschaftliche Debatten in Bezug 
auf Grundrechte in unserer Demokratie. Wir brauchen dringend dauerhafte und umfangreiche 
finanzielle Förderungen für Projekte und Organisationen, die sich gegen Rassismus, 
Antisemitismus, Islamfeindlichkeit und jede Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit 
einsetzen.", so abschließend Katharina Dröge, Grüne Bundestagsabgeordnete der Wahlkreise 
Chorweiler und Ehrenfeld. 
 
 
Kölner und Kölnerinnen lassen keinen allein – wir sind aufgerufen, auch präventiv und nachhaltig 
mehr zu tun gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus und Islamophobie. 
 
 
Köln, 12. Mai 2020 
Verantwortlich: Lino Hammer, Fraktionsgeschäftsführer

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26.05.2020 Integrationsrat
TOP 4.5 Antrag / Anfrage
Zur Sitzung

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Details

Aktenzeichen
AN/0656/2020
Typ
Anfrage nach § 4 der GeschO des Rates
Datum
20.05.2020
Erstellt
20.05.2020 16:21