Mandari Insight

2770/2021

Dachsanierung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud, hier: Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss

Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss 06.09.2021

KI-Zusammenfassung

Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.

KI-Analyse läuft...

vergangen

Was passiert gerade?

  • 📄 Dokumente werden analysiert...
  • 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
  • ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
  • ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...

Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.

Nächste Beratung: Rat, Sitzung am 16.09.2021, TOP 10.36

Anlage 2 - Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

· application/pdf

Ansehen

Beschlussvorlage Rat

· application/pdf

Ansehen

Anlage 3 - Beantwortung einer Nachfrage aus dem Bauausschuss

· application/pdf

Ansehen

Anlage 1 - Zusammenfassunge Kostenannahme Dachsanierung

· application/pdf

Ansehen

Anlage 2 - Stellungnahme Rechnungsprüfungsamt

2548 Zeichen

14
143/1
07.09.2021
4510
Dezernat VII
Stellungnahme zur Kostenannahme der Beschlussvorlage 2770/2021, Stand 02.09.21
Dachsanierung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud 
hier: Bedarfsfeststellungs- Planungs- und Baubeschluss
RPA-Nr. 0681/2021
Kostenannahme: 1.126.749 € netto; 1.340.832 € brutto
Das Wallraf-Richartz-Museum und Fondation Corboud beabsichtigt in Zusammenarbeit mit 
der Gebäudewirtschaft die Dachflächen des Ausstellungs- und Verwaltungstraktes im Früh­
jahr 2022 komplett zu sanieren.
Die zeitgleiche Einholung aller notwendigen Beschlüsse wird mit der Dringlichkeit begründet, 
dass in Abstimmung mit dem Ausstellungsplan 2022 nur ein kurzes Zeitfenster für die 
Dachsanierung zur Verfügung steht und die Bautätigkeiten im umliegenden Bereich (MiQua) 
berücksichtigt werden müssen.
Für die notwendige Dachsanierung wurde der Vorlage eine zusammenfassende Kostenan­
nahme beigefügt. Mit Risikozuschlägen von 15% auf die Kostengruppen 300 Baukonstruk­
tion und 400- technische Anlagen sowie einem Risikofaktor von 30 % auf die Kostengruppe 
700 Baunebenkosten und Projektsteuerung wurden Gesamtkosten von rund 1,35 Mio. € 
brutto geschätzt. Die Kostenansätze der einzelnen Kostengruppen sind in der Vorlage nicht 
erklärt. Aus diesem Grund wird empfohlen in einer kurzen Baubeschreibung die geplanten 
Arbeiten darzustellen und die Kostenansätze der einzelnen Kostengruppen näher zu erläu­
tern.
Mit Blick auf eine sparsame und wirtschaftliche Haushaltsführung reicht eine „Kostenan­
nahme“ nicht aus eine solide Finanzierung aufzustellen und Haushaltsmittel zu binden. Es 
wird daher empfohlen, dass angenommene Kostenbudget unter Vorbehalt zu beschließen 
und nach Vorlage verlässlicher Zahlen den Betriebsausschuss des Wallraf-Richartz- Muse­
ums & Fondation Corboud zu informieren und den Vorbehalt aufzuheben.
Zusammenfassend ergeben sich anhand der in Session eingestellten Unterlagen und Stel­
lungnahmen keine grundsätzlichen Bedenken, die den Beschlüssen entgegenstehen. Es 
stellt sich allerdings die Frage, ob nach dem mitgeteilten Planungsstand und unter Berück­
sichtigung der derzeitigen Situation der geplante Zeitrahmen, wie vorgesehen eingehalten 
werden kann.
Weiterhin muss darauf hingewiesen werden, dass zukünftig eine zeitnahe Beteiligung des 
Rechnungsprüfungsamtes erwartet wird. Die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes

erst im Gremienlauf bis zur Ratssitzung zu ergänzen ist nicht vorgesehen und für die Vorbe­
ratungen in den Ausschüssen nicht zielführend.
Ralf Jülich 
stellv. Amtsleitung

Beschlussvorlage Rat

8662 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
VII/4510 
 
Vorlagen-Nummer 
 2770/2021 
Freigabedatum 
06.09.2021  
Beschlussvorlage zur Behandlung in öffentlicher Sitzung 
Betreff 
Dachsanierung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud 
hier: Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss 
Beschlussorgan 
Rat 
Gremium Datum 
 
Beschluss: 
 
Der Rat stellt den Bedarf für die Dachsanierung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud 
fest und beauftragt die Verwaltung mit der Durchführung der Baumaßnahme auf Basis der Kostenan-
nahme aus vorgezogener Planung. 
 
Gem. aktueller Kostenannahme belaufen sich die Kosten für die Sanierung des Daches auf insge-
samt 1,34 Mio. € (1.340.832 €). Der Mittelabfluss verteilt sich auf die Jahre 2021 und 2022 wie folgt: 
2021: rd. 140.000 €, 2022: rd. 1,2 Mio. €. 
 
Die Finanzierung der aus der Dachsanierung resultierenden Aufwendungen wird über den jährlich 
aufzustellenden Wirtschaftsplan des WRM sichergestellt. 
 
Bauausschuss 06.09.2021 
Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud 07.09.2021 
Finanzausschuss 13.09.2021 
Rat 16.09.2021

2 
Haushaltsmäßige Auswirkungen 
 Nein 
Auswirkungen auf den Klimaschutz 
 
  Nein    
  Ja, positiv (Erläuterung siehe Begründung)  
  Ja, negativ (Erläuterung siehe Begründung)  
 
 
Begründung 
 
 
Ausgangslage 
Im Bereich der Dachabdichtung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud (WRM & 
FC) wurden 2019 im Zuge von Wartungstätigkeiten erhebliche Mängel festgestellt. Auf der 
Dachfläche des Ausstellungstrakts (Bauteil AA) stand oberhalb der obersten Abdichtungs-
schicht Wasser. Da die unter der Abdichtungsschicht liegende Wärmedämmung durchfeuchtet 
war, musste von einer Undichtigkeit in der obersten Abdichtungsschicht ausgegangen werden. 
 
Sofortmaßnahmen und Planung 
Daraufhin wurden Sofortmaßnahmen ergriffen und eine temporär festinstallierte Absaugung 
eingerichtet, um das Wasser kontinuierlich zu entfernen. Zudem wurde ein externer Sachver-
ständiger beigezogen. Das Ergebnis seines Gutachtens ergab, das Dach des WRM & FC un-
verzüglich, jedenfalls aber in absehbarer Zeit zu sanieren, um weitere Schäden zu vermeiden, 
die sich gegebenenfalls auf Ausstellungsräume ausweiten könnten. 
 
Bei der Grundlagenermittlung bestätigte sich die Dringlichkeit der Maßnahme. Zudem ergab die 
Planung, dass die eingeleiteten Sicherungsmaßnahmen nicht ausreichend sind, sondern eine 
komplette Sanierung beider Dachflächen (sowohl des Ausstellungs- als auch des Verwaltungs-
trakts [Bauteil AF]) erforderlich ist. Die Planung wurde entsprechend angepasst und geändert.  
 
Zudem stellt sich bei der Planung heraus, dass die Maßnahme sich sehr viel aufwändiger und 
komplexer gestaltet als ursprünglich vorgesehen. So besteht nicht nur die Notwendigkeit, die 
gesamte obere Etage beider Gebäudeteile frei zu räumen, um möglichen Wasserschäden an 
den Kunstwerken während der Bauphase vorzubeugen. Auch muss die Maßnahme in einem für 
das Museum realisierbaren Zeitfenster durchgeführt werden, das sich aus der langfristig termi-
nierten Sonderausstellungsplanung des Hauses ergibt. Diese Ausstellungsplanung sieht ledig-
lich von Frühjahr bis Mitte Sommer 2022 keine Sonderausstellung vor; nur in diesem knappen 
Zeitfenster ist das Museum nicht bereits durch externe Leihgaben vertraglich gebunden. Des 
Weiteren muss die Baumaßnahme in die terminlichen Abfolgen aller umliegenden Baumaß-
nahmen (darunter MiQua) eingepasst werden. Die Logistik sämtlicher umliegender Baustellen 
muss daher im Zuge der Planungen für die Dachsanierung durchgängig berücksichtigt werden. 
 
Umfang der Sanierungsmaßnahme 
Die nunmehr erforderliche Sanierung des Daches umfasst folgende Maßnahmen: 
 Den technisch aufwändigen Abbruch des bestehenden und die Erstellung eines (inkl. der 
Abdichtungsebene) neuen Dachaufbaus, der im Sinne des Urheberrechts des Architekten

3 
Oswald Mathias Ungers als 5. Fassade ausgebildet und auch weiterhin mit Betonwerkstei-
nen verkleidet werden muss. Die aktuell großformatigen und somit sehr schweren Beton-
werksteinplatten (0,95 x 0,95 m), die das gesamte Dach bekleiden, können in Zuge der Sa-
nierung allerdings ausgetauscht und durch kleinere und besser revisionierbare Betonwerk-
steinplatten ersetzt werden 
 Die komplette Neuanbindung der umlaufenden Dachattika; dies bedingt eine Gerüststellung 
am Baukörper des Museums. 
 Vor dem Hintergrund der städtischen Klimaschutzziele hat die Verwaltung geprüft, ob im 
Rahmen der Generalsanierung der Dachflächen mit der Sanierung eine Photovoltaikanlage 
errichtet werden könnte. Technisch wäre dies grundsätzlich möglich, allerdings unterliegt 
der Bestandsbau geltenden Urheberrechten. Seitens der Urheberrechtsinhaberin wird die 
vorgelegte Planung im Hinblick auf die Dachfläche als „5. Fassade" und dessen gleichge-
stellte Bedeutung abgelehnt. Die Photovoltaikanlage wird als einen zu großen gestalteri-
schen Eingriff in das ursprüngliche geplante Erscheinungsbild gewertet. Daher kann die Er-
richtung einer Photovoltaik-Anlage nicht als Bestandteil der Vorlage aufgenommen werden. 
Für den geplanten Erweiterungsbau des Wallraf-Richartz-Museums hingegen ist bereits die 
Errichtung einer Photovoltaik-Anlage geplant. 
 
Gleichzeitiger Bedarfs-, Planungs- und Baubeschluss 
Da die bislang umgesetzten Sicherungsmaßnahmen die Sanierung des Daches nicht kompen-
sieren können und keine langfristige Lösung darstellen, besteht die Notwendigkeit, die Dachsa-
nierung innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes zu beginnen und umzusetzen. Die dringli-
che Notwendigkeit der Maßnahme und die Abhängigkeiten zum Schutz der Kunstwerke, das 
kurze Zeitfenster für die Baumaßnahme sowie die zeitliche Verzahnung mit den umliegenden 
Bautätigkeiten machen es notwendig, den Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss 
zeitgleich einzuholen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die notwendigen Ausschreibun-
gen und Vergaben rechtzeitig im IV. Quartal 2021 ausgeführt werden. Grundlage für den Bau-
beschluss sind die im Vorfeld der geänderten Planung erhobene Kostenannahme (s. Anlage). 
 
Kosten und Finanzierung 
Die Kosten für die Dachsanierung einschließlich aller Nebenkosten belaufen sich auf insgesamt 
1,34 Mio. € (1.340.832 €). Eine zusammenfassende Kostenannahme ist als Anlage beigefügt. 
 
Die Finanzierung der aus der Dachsanierung resultierenden Aufwendungen wird über den jährlich 
aufzustellenden Wirtschaftsplan des WRM sichergestellt. Der Mittelabfluss erfolgt in den Jahren 2021 
und 2022, wobei der Hauptteil in 2022 abgerufen wird. Für das Jahr 2021 ist mit einem Mittelabfluss 
in Höhe von rd. 140.000 € zu rechnen, in 2022 mit rd. 1,2 Mio. €. 
 
Unabweisbarkeit in der Coronakrise 
Um das Gebäude und die Kunstwerke des WRM & FC vor grundlegenden Schäden zu bewahren, ist 
die Maßnahme der Dachsanierung unabdingbar. Die zunächst geplanten Sicherungsmaßnahmen 
sind ausreichend und zielführend. Die Umsetzung der Maßnahmen dient ausschließlich dem Zwecke 
zum Erhalt der bestehenden Strukturen. 
 
Auswirkung auf den Klimaschutz 
Aufgrund der vollständig mit Wasser durchfeuchteten Wärmedämmung ist die Wirkung der Dämmung 
für das Gebäude äußerst gering. Im Zuge der Dachsanierung wird eine neue Dämmung verbaut, wel-
che die geforderten Dämmeigenschaften nach der Energieeinsparverordnung erfüllt und damit eine 
positive Auswirkung auf das Klima im Gebäude hat. Durch eine funktionstüchtige Dämmung wird zu-
dem gegenüber dem jetzigen Zustand Heiz-und Kühlenergie dauerhaft eingespart.

4 
 
Begründung der Dringlichkeit 
Eine frühere Einbringung in den Sitzungslauf war aufgrund umfangreicher verwaltungsinterner Ab-
stimmung nicht möglich. 
Mit Bekanntwerden von Schäden an der oberen Abdichtungsebene des Daches wurde für die In-
standsetzung ein weitaus geringeres Baubudget angenommen. Im Laufe des Projektes zeigten sich 
das Ausmaß und die Komplexität, sodass ein höheres Budget erforderlich ist, für welches ein Be-
darfsfeststellungsbeschluss bzw. Planungsbeschluss notwendig gewesen wäre. Eine Dringlichkeit zur 
Sanierung ist gegeben. Die umgesetzten Sicherungsmaßnahmen können keine Sanierung kompen-
sieren oder eine langfristige Lösung darstellen. Die zeitliche Verzahnung mit den Abhängigkeiten zum 
Schutz der Kunstwerke sowie die umliegenden Bautätigkeiten machen es notwendig, dass zeitgleich 
ein Bedarfs-, Planungs- und Baubeschluss eingeholt werden muss. 
 
Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes 
Die Stellungnahme des Rechnungsprüfungsamtes wird im Gremienlauf bis zur Ratssitzung als weite-
re Anlage dieser Vorlage ergänzt. 
 
 
 
Anlagen 
Anlage – Zusammenfassende Kostenannahme

Anlage 3 - Beantwortung einer Nachfrage aus dem Bauausschuss

3222 Zeichen

Anlage 3 zur Vorlage 2770/2021 –      Tischvorlage 
 
Dachsanierung des Wallraf-Richartz-Museums & Fondation Corboud  
hier: Bedarfsfeststellungs-, Planungs- und Baubeschluss 
 
Beantwortung einer Nachfrage aus dem Bauausschuss 
 
Im Bauausschuss am 9. September 2021 wurde nach den Ursachen der Schäden 
am Dach gefragt und ob ein Konstruktionsmangel vorläge. Außerdem sollte geklärt 
werden, ob man bei der Anfrage an die Erben des Architekten Visualisierungen ge-
nutzt habe. 
 
Antwort der Verwaltung: 
 
 
Anlass der Dachsanierung 
 
Die Ursache der Durchfeuchtung konnte noch nicht abschließend festgestellt wer-
den. Trotz durchgeführter Sanierungsmaßnahmen (Eindichten der Sekuranten) konn-
ten die vorhandenen Undichtigkeiten nicht eruiert und behoben werden.  
Die Wartung wird durch die Größe der verlegten Betonplatten, großformatigen Be-
tonplatten, 96 x 96 cm, Einzelgewicht circa 135 kg, deutlich erschwert. 
 
Folgende Maßnahmen sind vorgesehen: 
 
1. Dachaufbau 
Der vorhandene Dachaufbau ist komplett abzubrechen und zu ersetzen. Die natur-
steinverkleideten Attikabereiche werden bestenfalls bestehen bleiben können und 
der horizontale Dachaufbau kann an die bestehende Attikaabdichtung angearbeitet 
werden. 
 
2. Betonplatten Bestand 
Die vorhandenen Betonplatten werden demontiert. Das Achsmaß des Plattenbelages 
sollte von 96 x 96 cm auf 48 x 48 cm reduziert werden. Dieses Achsmaß würde sich 
im Bereich des Ausbaurastersystems des WRM bewegen. Das Gewicht der Einzel-
platten beträgt dann nur noch circa 25% und dürfte leichter umsetzbar sein. 
 
3. Unterkonstruktion Platten 
Um die Anzahl der Stelzlager nicht zu vervielfachen, werden die Platten auf einem 
Alu-Schienensystem aufgelagert. Das Schienensystem benötigt nur alle 1 bis 1,50 m 
einen Stützfuß. Die Abstützung kann innerhalb des Systems verschoben werden, so 
dass Kollisionspunkte mit den Abläufen komplett ausgeschlossen werden können. 
 
4. Aufbau Dach 
Als Wärmedämmung wird eine PIR-Dämmung, WLG 026 – 028 zur Ausführung 
kommen. Diese reduziert die Aufbauhöhe (circa 5,0 cm im Mittel). Die reduzierte 
Aufbauhöhe würde eine ausreichende Anschlusshöhe bei den aufgehenden Bautei-
len ermöglichen. 
Die PIR-Dämmung bietet eine erhöhte Druckfestigkeit. Die Platten können somit voll-
flächig in Bitumen verlegt werden, um eine Unterläufigkeit der Dämmung zu verhin-
dern. Mögliche Leckagen ließen sich so leichter lokalisieren.

Abstimmungen mit der Urheberrechtsinhaberin 
 
Das Wallraff-Richartz-Museum wurde nach Plänen des Architekten Oswald Mathias 
Ungers (1926 – 2007) errichtet. 
Der Museumsbau ist durch das Urheberrecht geschützt, da es auf einer besonderen 
künstlerischen Gestaltung beruht, individuell ist, also die „Handschrift“ des Architek-
ten zeigt.  
Unterliegt ein Gebäude dem Urheberrecht, können Veränderungen nicht ohne Zu-
stimmung des Architekten oder seiner Erben vorgenommen werden. Die Schutzfrist 
beträgt laut Urheberrechtsgesetz 70 Jahre – gerechnet ab dem Tod des Urhebers. 
 
Der Urheberrechtsinhaberin wurden die Planungen anhand der Dachaufsicht, des 
Detailschnittes und der Axonometrie der Variante mit einer Photovoltaikanlage ge-
mäß der vorliegenden Entwurfsplanung gezeigt und erläutert.

Anlage 1 - Zusammenfassunge Kostenannahme Dachsanierung

797 Zeichen

Objekt: Wallraf- Richartz-Museum
Maßnahme:
WRM
KG 300 Bauwerk- Baukonstruktion 750.000 €
KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen 17.500 €
 Risikozuschlag 115.125 €
15 % Risikozuschlag 115.125 €
KG 700 Baunebenkosten 151.500 €
730 Architektenleistungen LPH 1-9 145.000 €
730 Gutachten LPH 1-6 6.500 €
Summe KG 300-700 netto 1.034.125 €
Risikofaktor von 30% auf die KG 700 45.450 €
Summe KG 300-700 (netto) + 
Risikofaktor 1.079.575 €
Summe MwSt (KG 300-700 brutto) 205.119 €
710 PS, PL und BHV (netto=brutto nur 
netto wird berücksichtigt)
0.4% KG 
300+400 netto 43.183 €
zzgl. Risikofaktor von 30% 12.955 €
710 Summe Projektsteuerung GW 56.138 €
Gesammtsumme KG 300-700 brutto 1.340.832 €
Sanierung Dachflächen
(ohne Photovoltaik)
Zusammenfassende Kostenannahme inkl. KG 600 und 700
08.07.2021 1 von 1

Beratungsverlauf (4)

06.09.2021 Bauausschuss
TOP 5.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ohne Votum in nachfolgende Gremien

Zur Sitzung
07.09.2021 Betriebsausschuss Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud
TOP 3.2 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
13.09.2021 Finanzausschuss
TOP 10.37 Vorberatung (Fachausschuss) Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung
16.09.2021 Rat
TOP 10.36 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2770/2021
Typ
Beschlussvorlage Rat bzw. Hauptausschuss
Datum
06.09.2021
Erstellt
04.08.2021 12:31