2007/0066
Vertrag zwischen dem Jugendring Darmstadt e. V. und der Wissenschaftsstadt Darmstadt
KI-Zusammenfassung
Klicken Sie, um eine KI-Zusammenfassung dieses Vorgangs zu erstellen.
KI-Analyse läuft...
vergangen
Was passiert gerade?
- 📄 Dokumente werden analysiert...
- 🤔 KI denkt nach (Reasoning-Modell)...
- ✍️ Zusammenfassung wird geschrieben...
- ⏳ Das dauert etwas länger bei komplexen Dokumenten...
Dieser Vorgang kann 1-3 Minuten dauern. Bitte lassen Sie die Seite geöffnet.
anlage 1
87623 Zeichen
ÐÏࡱá>þÿ õ÷þÿÿÿóôÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿì¥Áq¿V*bjbjt+t+.AAj$ÿÿÿÿÿÿ]jjjjjjj~~~~~Ô~G'(²ÈÈÈÈÈÈÈô&ö&ö&ö&ö&ö&ö&$o(ôc*\'-jÈÈÈÈÈ'(!jjÈȲ(!(!(!È>jÈjÈô&~~jjjjÈô&(!4(!\":¾&,jjô&ÈnDM#Öè:Ç~~!"ê&
Jahresbericht
2005
Jugendring Darmstadt e.V.
Eckhardtstraße 7
64289 Darmstadt
Telefon: 06151 79733 Fax: 06151 - 719610
email: HYPERLINK "mailto:info@jugendring-darmstadt.de" info@jugendring-darmstadt.de
www.jugendring-darmstadt.de
Autor/innen des vorliegenden Berichtes:
Lisa Schirkhorschidi-Fröhlich, Patricia Kaczmarek, Benny Scheitterer, Alexander John, Michael Fütterer und Rose Klaus
Der Vorstand des Jugendring Darmstadt e.V.:
Vorsitzende: Lisa Fröhlich
Stellvertretende Vorsitzende: Patricia Kaczmarek, Benny Scheitterer
Beisitzer: Alexander John, Michael Fütterer
Beisitzerin: Katharina Blessing
Bildungsreferentin: Rose Klaus (halbe Stelle)
Finanzbuchhaltung: Barbara Schilcher (7 Stunden / Woche)
Inhaltsverzeichnis Jahresbericht 2005 Jugendring Darmstadt e.V:
Vorwort 1
Auf der anderen Seite des Weges
..
1. Vorstandsbericht 3
1.1. Personelle Besetzung 3
1.2.Vollversammlungen 3
Presse 3a
1.3. Vorstandssitzungen 5
1.4. Finanzen 5
1.5. Coaching 5
1.5.1. Coaching Tagung 5
1.5.2. Abschlussgespräch mit dem Hessischen Jugendring 6
1.6. Gespräche mit Politik und Verwaltung 7
1.7. Renovierung 8
1.8. Neuanschaffungen 8
1.9. Homepage 8
2. Veranstaltungen 9
2.1. PolitikerInnenparcours zur OberbürgermeisterInnenwahl 9
Presse 11a
2.2. Straßenfest zum Jubiläum 50 Jahre Jugendring Darmstadt 12
Presse 14a
2.3. PolitikerInnenparcours zur Bundestagswahl 15
3. Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Trägern 22
3.1. Mädchengarten 22
3.2. Ausstellung und Veranstaltungsreihe Of-LiMitS 23
3.3. Bildungsurlaub Jugend in Europa und Nordamerika 24
3.4. Weltkindertag 26
4. Mitarbeit in kommunalen Ausschüssen und AGs 26
4.1. Jugendhilfeausschuss 26
4.2. Fachausschuss Kinder- und Jugendarbeit 27
4.3. AG Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen (MAK) 27
4.4. AG Weltoffenes Darmstadt 28
5. Bericht der Bildungsreferentin 30
5.1. Personelle Besetzung 30
5.2. Unterstützende Arbeit für den Vorstand 30
5.3. Veranstaltungen 31
5.4. Geschäftsführung 32
5.5. Arbeit mit Mitgliedsgruppen- und Verbänden 32
5.6. Verleih von Geräten Überlassung der Räume 33
5.7. Einladungen 33
5.8. Regionale Kontakte 33
5.9. Praktikumsanleitung 34
5.10. Jahresplanung 2006 34
6. Fortbildung Bildung und Begeisterung 35
Vorwort
Das Jahr 2005 war vor allem ein ereignisreiches und kommunikatives Jahr, sowohl für die Politik als auch für den Jugendring.
Es fanden gleich zwei PolitikerInnenparcours statt, einer zur OberbürgermeisterInnenwahl im März und einen zur Bundestagswahl im September. Hier erhielten wir sowohl von der Politik als auch von den Jugendlichen eine große Akzeptanz und blieben auf einer Kommunikationsplattform, auf der beide Seiten als gleichberechtigte TeilnehmerInnen kommunizieren konnten.
Trotz der Neuwahl des Vorstandes im Mai konnte die Arbeit im Juni gleich mit einem Straßenfest weiter geführt werden. Dieses Fest konnten viele Mitgliedsverbände nutzen, um ihre eigene Arbeit darzustellen. Nebenbei wurde gefeiert und bestehende Kontakte intensiviert. Schließlich lud eine Nachfrage von Frau Dr. Mohr zu diesem Fest ein, sich einmal mehr als Vorstand mit der Stadtverwaltung an einen Tisch zu setzen und ein genaueres Bild von der aktuellen Situation auf beiden Seiten zu bekommen.
An größeren Außenveranstaltungen standen auch noch Beteiligungen am Mädchengarten und dem Weltkindertag an. Eine Beteiligung gab es auch bei der Ausstellung OF LiMitS zum Thema Abschiebung von Asylsuchenden in der Oetinger Villa.
Von Ende September bis Mitte Oktober veranstaltete der Jugendring gemeinsam mit der Friedrich List Schule einen Bildungsurlaub nach Wisconsin/USA. Für den Jugendring fuhr Daniela Thomas als Medienpädagogin mit. Die Schüler befassten sich mit dem Thema Bildung und Arbeitsmarkt angesichts politischer und ökonomischer Turbulenzen und lernten in ihren Gastfamilien Kultur und Sprache in der USA kennen.
Mit einem ganztägigen Treffen im Herbst endete mit einem teilweise neuem Vorstand unser Coaching. Auf einer späteren Auswertung mit den Coaches und einem Vertreter des Hessischen Jugendrings haben alle Seiten erkannt, dass der Vorstand nun auch ohne die Hilfe der Coaches weiter an den anstehenden Problemen arbeiten kann. Wir konnten stolz auf den zurückgelegten Weg zu einer Corporate Idendity und professionellen Strukturen blicken und fühlen uns nun stark genug, die vor uns liegenden Probleme alleine anzupacken.
Tief traf uns im Oktober der Schock, als wir erfuhren, dass Joris Kordes, ein aktiver Teilnehmer der Jugendgruppe Rebell, mit der der Jugendring schon des Öfteren erfolgreich gemeinsam gearbeitet hatte, im Alter von 23 Jahren verstorben ist. Der Vorstand drückte auf der Gedenkfeier für Joris Kordes seine Trauer um einen aktiven jungen politisch interessierten Menschen aus. Wir sind dankbar für die Zeit, die wir mit ihm verbringen durften und den Einfluss, den seine Persönlichkeit auf uns hatte.
Der Einsatz eines Halbjahres- Praktikanten ermöglichte es dann gegen Ende des Jahres, weitere Dinge anzupacken. So wurde in persönlichen Gesprächen mit den Verbänden Beziehungen aufgefrischt, die Arbeit an der neuen Homepage wieder aufgenommen und ein Fest für jugendliche Ehrenamtliche in Darmstadt für das kommende Jahr geplant.
1. Vorstandsbericht
1.1. Personelle Besetzung:
Da im Mai dieses Jahres Neuwahlen zum Vorstand anstanden, bestand der ehrenamtliche Vorstand bis zum 19. 5. 2005 aus Patricia Kaczmarek, Benjamin Scheitterer, Jan Rössler, Christian Simmermacher und Lisa Fröhlich. Jan Rössler entschied sich auf Grund eines einjährigen Auslandsaufenthaltes, nicht mehr für den Vorstand zu kandidieren.
Es gelang, den Vorstand bei der Vollversammlung durch neue Mitglieder wieder zu erweitern, so gehören ihm seit 19. Mai 05 auch Katharina Blessing, Michael Fütterer und Alexander John an.
Katharina Blessing musste allerdings im Juli für ein Jahr beurlaubt werden, da sie sich für diesen Zeitraum im Rahmen eines Austauschjahres in Spanien aufhält.
Als hauptamtliche Kraft stand dem Jugendring die Bildungsreferentin Rose Klaus mit einer halben Stelle zur Verfügung.
Für die Buchhaltung war Frau Schilcher mit 7 Wochenstunden zuständig.
Ab Oktober arbeitete auch noch Praktikant Benjamin Morbeck mit 30 Wochenstunden für den Jugendring im Rahmen eines halbjährigen Studienpraktikums.
Für größere Aktionen war es jedoch notwendig, kurzfristig Honorarkräfte anzuwerben.
1.2.Vollversammlungen
2005 trafen sich die Delegierten des Jugendrings Darmstadt zu insgesamt 4 Vollversammlungen (im Folgenden mit VV abgekürzt).
Auf der ersten am 25. 1. 2005 wurde der PolitikerInnenparcours zur OberbürgermeisterInnenwahl geplant und mit der Vorbereitung der Vorstandswahlen im Mai begonnen.
Am 19. 5. fand zur Wahl des neuen Vorstandes die größte VV statt. Hier wurde neben einer Neuwahl des nun angewachsenen Vorstandes auch über Projekte diskutiert und der alte Vorstand entlastet.
Die aktuelle Situation des Jugendhauses Oetinger Villa veranlasste die anwesenden Delegierten, dazu spontan eine Presseerklärung zu verabschieden, in der sich die Mitgliedsverbände solidarisch mit dem gefährdeten Standort zeigten.
Es wurden zu guter Letzt in einer langen Sitzung noch Details zu Beteiligungen an dem Straßenfest anlässlich des 50 jährigen Bestehens des Jugendrings geklärt.
Es folgte eine weniger gut besuchte VV am 5. 9., auf der vor allem die noch anstehenden Projekte besprochen wurden. Neben Rückmeldungen zum Straßenfest wurde der anstehende PolitikerInnenparcours zur Bundestagswahl geplant und unter den Delegierten Ideen gesammelt, welche Projekte danach verwirklicht werden sollten. Mit der Planung der gewünschten Party für Ehrenamtliche wurde dann wenig später auch begonnen.
Am 22. 11. fand die letzte VV des Jahres statt. Hier wurde vor allem die Planung zur Dankeschön- Party an die Ehrenamtlichen getätigt und eine Umfrage über die Bedürfnisse und Erwartungen der Verbände an den Jugendring gestartet.
1.3. Vorstandssitzungen
Im Jahr 2005 traf sich der ehrenamtliche Vorstand 16 mal, um Projekte zu planen, Beschlüsse zu fassen, Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, Kooperationen zu leiten oder Vollversammlungen vor- und nachzubereiten und die laufenden Geschäfte zu regeln. Die Treffen dauerten im Schnitt etwa 2-3 Stunden.
Sie verteilten sich auf regelmäßige, fast monatliche Treffen und einige Sondersitzungen bei konkret anstehenden Projekten.
Neben den Sitzungen nahmen die Vorstandsmitglieder auch regelmäßig an Vorbereitungen bzw. am Tagesgeschäft teil und unterstützen so die Arbeit der Bildungsreferentin, zusätzlich die des Praktikanten im letzten Vierteljahr.
Außerhalb der Sitzungen wurden eilige, aber kleinere Dinge (wie die Manuskripte zu Reden oder finanzielle Entscheidungen) per Telefon oder E Mail im Vorstand abgestimmt.
Leider zeigte sich bei größeren Aktionen, auch bei Anwesenheit des gesamten Vorstands, dass mit einer halben Stelle und 6 Ehrenamtlichen auch dieses Team an seine Grenzen kam und externe Hilfe holen musste.
1.4. Finanzverwaltung
Die Finanzverwaltung wurde, wie bereits in den letzten drei Jahren, von Barbara Schilcher übernommen. Im Berichtszeitraum stand ihr Patricia Kaczmarek als Mitglied des Vorstandes zur Seite. Sie informierte den Vorstand über die finanzielle Situation des Jugendrings und diente Frau Schilcher als Ansprechpartnerin bei Fragen zu Rechnungen und deren Verwendungszweck. Im Jahre 2005 hat sich erneut gezeigt, dass die umfangreiche Finanzverwaltung nicht vom Vorstand alleine bewältigt werden kann.
Patricia Kaczmarek stand auch den Revisoren bei Fragen zu Projekten und deren Kosten zur Verfügung.
1.5. Coaching
1.5.1. Coaching-Tagung im Kreisjugendheim Ernsthofen 14. und 15.10.05
Da sich im Mai 2005 die Zusammensetzung des Vorstands durch das Ausscheiden von Jan Rössler und Christian Simmermacher und die Wahl von Michael Fütterer (DGB), Alexander John (DGB) und Katharina Blessing (Jugendrotkreuz) in den Vorstand verändert hatte, setze dieser sein bereits im Jahr 2003 begonnenes, vom Hessischen Jugendring finanziertes und begleitetes Coaching mit HUB-Consult fort.
Die Klausurtagung war in zwei Abschnitte gegliedert. Am Freitag, 14.10. traf sich der neu zusammengesetzte Vorstand in den Arbeitsräumen des Jugendrings und absolvierte den ersten Klausurtag in eigener Regie. Die verbliebenen Mitglieder des alten Vorstandes, deren Arbeit bereits seit 2003 durch das Coaching begleitet wurde, erläuterten den neuen Vorstandsmitgliedern die Inhalte und Ziele des Coachings. Wichtig war vor allem, deutlich zu machen, wie der Ist-Zustand aussah und welcher Soll-Zustand angestrebt werden konnte. Zudem wurden Prozesse und Themenschwerpunkte der Arbeit des Jugendrings diskutiert. Da nun Patricia Kaczmarek, Lisa Fröhlich und Benjamin Scheitterer in die Rolle der Mentoren für die neuen Vorstandsmitglieder traten, konnten bereits erarbeitete Inhalte und Themen nachhaltig gefestigt und gegebenenfalls neu durchdacht werden. Auch der Praktikant Benjamin Morbeck nahm an der Klausurtagung teil. Für ihn war wichtig und wertvoll, den Vorstand und seine Arbeit im Rahmen eines Coachings zu beobachten und die Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Bildungsreferentin mit zu erleben.
Am Samstag den 15.10. trafen sich der Vorstand, die Bildungsreferentin und der Praktikant mit Werner Bomrich und Jürgen Hölzel von HUB-Consult im Kreisjugendheim Ernsthofen. Ziel war nun, die bereits am Freitag erarbeiteten Inhalte kurz zu wiederholen, weiterzuentwickeln und die Ideen der neuen Vorstandmitglieder in das gegenwärtige Konzept und die derzeitige Arbeitsweise des Vorstandes einzugliedern. Durch die Impulse von HUB-Consult konnte der Vorstand Arbeitsbereiche neu abgrenzen und die innere Struktur aktualisieren, sowie laufende Prozesse verbessern. Der abgelegene Klausurtagungsort wurde nicht nur gewählt, um konzentrierter arbeiten zu können, sondern auch, damit der neue Vorstand sich nun nach der Sommerpause und der Rückkehr von Patricia Kaczmarek aus ihrem Praktikum in Niedersachsen näher kennen lernen konnte.
1.5.2. Abschlussgespräch mit dem Hessischen Jugendring und den Coaches
Der Hessische Jugendring, der vorwiegend die Kosten für das Coaching des Vorstands seit 2003 übernommen hatte, traf sich am 12.5.05 mit dem Bildungsreferenten des HJR Martin Nörber zum gemeinsamen Gespräch über eine Fortsetzung des Coachings durch HUB-Consult und eine mögliche Kostenübernahme durch den HJR. Zunächst wurde mit dem Hessischen Jugendring die Lage des Jugendrings Darmstadt e.V. erläutert und diskutiert. Der Hessische Jugendring ist mit der Entwicklung, der Arbeit und dem Standing des Jugendrings Darmstadt sehr zufrieden.
Eine enge Zusammenarbeit mit dem Hessischen Jugendring wird seitens des Vorstands weiterhin angestrebt. Hinsichtlich der Fortsetzung des Coachings war der Vorstand allerdings der einstimmigen Meinung, dass eine weitere Begleitung der Vorstandsarbeit durch die HUB-Consult nicht mehr erforderlich sei. Der Vorstand habe eine sehr gute, professionelle und effektive Arbeitsweise entwickelt, die auch durch neue Vorstandsmitglieder schnell adaptiert wird. Einige Schwachstellen seien noch verbesserungswürdig, allerdings sei dies ohne externe Hilfe zu bewältigen. Zudem habe der Vorstand nun genügend eigene effektive Mechanismen zur Selbstreflektion entwickelt, um eine kontinuierliche Verbesserung und stetige Überarbeitung von Konzepten und Profilen sowie Prozessen zu gewährleisten. Gegebenenfalls wären einzelne Trainings oder S-eminare zu bestimmten Themen wie z.B. Moderation oder Konfliktlösung seitens des Vorstands angestrebt. Nach zweijähriger intensiver Zusammenarbeit mit HUB-Consult ist das Coaching nun mit äußerst positivem Ergebnis abgeschlossen.
1.6. Gespräche mit Politik und Verwaltung
Im Juni 2005 veranstaltete der Jugendring Darmstadt ein Straßenfest, das den einzelnen Mitgliedsverbänden die Möglichkeit gab, sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Das Fest füllte sich erst gegen Spätnachmittag, so dass es für Frau Dr. Wilma Mohr, Leiterin der Sozialverwaltung der Wissenschaftsstadt Darmstadt, die dem Fest einen Besuch abstattete, den Anschein hatte, die Veranstaltung würde nur auf geringe Resonanz stoßen. Diese Befürchtung teilte sie dem Jugendring in einem Brief mit, woraufhin der Vorstand des Jugendrings Frau Dr. Mohr zu einem Gespräch über die Arbeit und Situation des Jugendrings einlud. Bei dieser Gelegenheit sollten außerdem bestimmte Teile des Vertrages der Stadt Darmstadt mit dem Jugendring erläutert werden.
Das Gespräch zwischen Frau Dr. Wilma Mohr, Stadtjugendpfleger Rainer Claus und dem Vorstand des Jugendrings fand am 09.12.05 in den Räumen des Jugendrings statt. Beide Seiten tauschten ihre Sicht zur Arbeit des Jugendrings aus. Frau Dr. Mohr machte deutlich, dass die Stadt die Arbeit des Jugendrings schätzt, aber aufgrund der knappen Haushaltslage konkrete von Kindern und Jugendlichen genutzte Projekte erwartet. Der Vorstand des Jugendrings erklärte, er verstehe die Haltung der Stadt, machte aber seinerseits auch deutlich, dass das Straßenfest im Juni 2005 ein voller Erfolg war und kündigte weitere Projekte für das kommende Jahr an.
1.7. Abschluss der Renovierung
Nach Renovierung von Archiv und Gruppenräumen wurde als letzter Raum das Büro in den Weihnachtsferien 2004 renoviert. Verschiedene Vorstandsmitglieder räumten am Jahresanfang in Zusammenarbeit mit der Bildungsreferentin das Büro ein.
1.8. Neuanschaffungen
Als Anfang des Jahres unser doch sehr betagter Anrufbeantworter das Zeitliche segnete, beschlossen wir, uns ein neues Gerät anzuschaffen. Dies musste sehr rasch geschehen, da den Jugendring auch Nachrichten außerhalb der Öffnungszeiten erreichen müssen.
Als der Vorstand mit der Planung des PolitikerInnenparcours zur Oberbürgermeisterwahl begann, beschloss er, für die Moderatorinnen des Parcours zwei Stehtische anzuschaffen. Diese wurden bereits für andere Veranstaltungen genutzt und können auch von den Mitgliedsverbänden ausgeliehen werden.
Bei der Planung unseres Straßenfestes stellten wir fest, dass wir für die Stände zwei Gartenpavillions benötigten. Auch diese wurden für andere Veranstaltungen genutzt und können ausgeliehen werden.
Schon öfter fragten Verbände nach Lautsprechern, um in Verbindung mit dem Beamer Filme vorführen zu können. Da wir über diese nicht verfügten und somit Absagen erteilen mussten, entschied sich der Vorstand, u.a. auch um eigene Produktionen anschauen zu können, für den Kauf von einem Paar Computerboxen.
1.9. Homepage
Eine Homepage zusammen zu stellen ist nicht einfach: Als erstes muss man wissen, was man der Welt mitteilen will, also ein Konzept haben. Dann muss man sich überlegen, wie man dieses umsetzt. Zu guter Letzt braucht man dann noch ein Design, das die Inhalte der Seite anspruchsvoll an den Betrachter übermittelt.Wir haben uns zusammen mit einem Webmaster für eine CMS - basierte Seite entschieden. CMS bedeutet Content Management System und heißt praktisch, dass jeder mit dieser Seite - auch ohne Vorkenntnisse - arbeiten kann. Sie lebt also davon, dass jeder unserer Verbände seinen Beitrag zur Homepage des Jugendrings leisten kann. Um das Projekt abzurunden, beauftragten wir eine Webdesignerin damit, unser Konzept graphisch aufzubereiten.
2. Veranstaltungen
2.1. PolitikerInnenparcours zur OberbürgermeisterInnenwahl am 4.3.06
Am Freitagnachmittag vor der Wahl hatte der Jugendring Darmstadt unter dem Motto Mitreden Mitentscheiden junge Menschen aus Darmstadt zu Gesprächen mit den 6 OB -Kandidatinnen in die Oetinger Villa eingeladen. Über hundert Jugendliche aus Jugendverbänden und Schulen, aus dem StadtschülerInnenrat, dem Jugendforum und vom Runden Tisch Kinderarmut befragten die KandidatInnen zu verschiedenen Themen, die mit der Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen in Darmstadt in Beziehung stehen.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete traditionell die Berichterstattung. Alle Themengruppen zogen ein Fazit unter die Antworten und Zusagen der PolitikerInnen und bewerteten auch deren persönliches Verhalten während der Diskussionen.
Walter Hoffmann will das Programm Soziale Stadt unterstützen, sieht es als Teil der Gewaltprävention, steht aber voll hinter Hartz IV, so erfuhr der StadtschülerInnerat. Am Runden Tisch Kinderarmut, der u.a die Auswirkungen von Hartz IV auf Kinder in benachteiligten Wohngebieten ansprach, betonte Herr Hoffmann, dass man Kürzungen zu Lasten der Kinder unbedingt verhindern müsse, während Wolfgang Gehrke sich dafür aussprach, stärker zu kontrollieren, wem Gelder zustünden, um dann an die wirklich Bedürftigen verteilen zu können. Daniela Wagner sprach sich dafür aus, den gesamten Bereich der Betreuung von Kindern und Jugendlichen von Kürzungen auszunehmen. Jörg Dillmann meinte, Geld sei da, es werde nur an den falschen Stellen ausgegeben. Michael Siebert kritisierte Hartz IV als organisiertes Programm in die Armut und gab zu bedenken, die Kürzungen seien in Darmstadt noch nicht wirklich angelaufen.
Der Bund Deutscher Katholischer Jugend berichtete, dass auf die Frage, wer sich für eine Erhöhung des Jugendpflegeetats stark mache alle KandidatInnen sagten, sie wollten sich für eine Erhöhung des Etats einsetzen. Allerdings immer vorbehaltlich der Geldprobleme und Schulden der Stadt. Ehrenamtliche Jugendarbeit sei sehr wertvoll, weil sie hauptamtliche Stellen ersetze, meinte Wolfgang Gehrke. Auffallend war, dass hier keiner der KandidatInnen Versprechungen machen wollte.
Das Jugendforum, eine noch junge Initiative in Darmstadt, das sich für die Beteiligung von Jugendlichen am politischen Geschehen einsetzt benannte Jörg Dillmann und Walter Hoffmann als seine Favoriten. Daniela Wagner versicherte, sie nehme das Jugendforum sehr ernst und auch Michael Siebert wollte das Jugendforum unterstützen. Wolfgang Gehrke stellte in Aussicht, das Jugendforum im Falle seiner Wahl anzuerkennen.
SchülerInnen aus Arheilgen kritisierten, dass Walter Hoffmann für den Flughafenausbau ist und begrüßten, dass Jörg Dillmann sich klar gegen das Ruthsenbachprojekt aussprach. Sie lobten Michael Siebert, weil er sich gut auf ihre Fragen vorbereitet hatte (die er wie alle OB KandidatInnen vorab bekommen hatte) und reagierten ungehalten auf ausschweifende Wahlreden. Damit waren sie am Kern des Parcours, der Jugendliche dazu auffordert, sich zur Wahl stellende PolitikerInnen auf Augenhöhe kritisch zu betrachten.
MornewegschülerInnen bekamen auf ihre Frage, ob bei der Anwerbung von Unternehmen für Darmstadt auch auf deren Bereitwilligkeit, auszubilden geachtet würde von Herrn Hoffmann die Antwort, er habe sich immer schon für Ausbildungsplätze eingesetzt.
Ihren Vorstellungen einer Ganztagsschule kamen die Antworten von Daniela Wagner am nächsten.
Der StadtschülerInnenrat bekam auf seine Frage nach einer tragfähigen Drogenpolitik der Stadt folgende Antworten: Verteilung der Drogenhilfe auf verschiedene Stellen in Darmstadt (Wagner/Hoffmann) Angebot von Ausstiegsprogrammen (Siebert) und Legalisierung des Konsums von Drogen unter ärztlicher Aufsicht, Entkriminalisierung von Drogenkranken, sowie deren medizinische Versorgung (Dillmann).
Der Jugendverband SJD die Falken hinterfragte mit einem Fühlparcours die Kinderfreundlichkeit von Darmstadt. Einige seiner Anliegen wurden akzeptiert, jedoch brachte kein Kandidat Verständnis für den Wunsch nach Reduzierung des Autoverkehrs auf!
Jugendliche des Jugendhauses Zigarrnkist in Eberstadt bangen um ihre Räume auf dem Gelände der Gutenbergschule. Daniela Wagner bot ihre Hilfe an.
Last not least schilderten die Gastgeber des Abends, das JuKuZ Oetinger Villa ihre Situation der drohenden Verdrängung aus der Villa durch das Polen-Institut. Hier die Antworten der PolitikerInnen:
Helmut Klett kannte zwar die Arbeit des JuKuZ nicht, war aber strikt dagegen, ein Projekt gegen das andere auszuspielen. Wolfgang Gehrke meinte, ein Umzug käme erst in Frage, wenn ein Ersatzobjekt gefunden sei, mit dem sich das JuKuZ einverstanden erklärte. Michael Siebert und Daniela Wagner sprachen sich dafür aus, für das Poleninstitut was anderes zu finden, während Walter Hoffmann es für denkbar hielt, das JuKuZ aufzulösen, falls kein Ersatz gefunden würde.
Die meisten KandidatInnen erkärten sich bereit, sich im Falle ihrer Wahl spätestens im Herbst 05 mit den Jugendlichen des Parcours zu treffen, um nachzuprüfen, was aus den gemachten Zusagen geworden ist.
Für den Jugendring und alle Parcours Aktiven stand fest, dass der nächste Parcours spätestens zur Kommunalwahl 06 laufen wird und zwar zu einem Zeitpunkt, an dem in der Presse auch Platz für die Anliegen der Jugend ist.
Weder Darmstädter Echo noch Frankfurter Rundschau waren zum Parcours erschienen. Begründung: Einen Tag vor der Wahl würde nichts mehr über die Wahl in die Zeitung gesetzt!
Die Argumentation, dass es hier eher um ein Thema der politischen Bildung als um eine Wahlveranstaltung ginge, war offensichtlich nicht einleuchtend. Für die Jugendlichen sind Presseveröffentlichungen natürlich eine nicht unwichtige Form des politischen Wahrgenommen - Werdens.
Immerhin bemühte sich die Frankfurter Rundschau um ein Pressegespräch mit VertreterInnen der Themengruppen des Parcours ca 2 Wochen nach unserer Veranstaltung. Dies zielte vor allem auf die Hintergründe der niedrigen Wahlbeteiligung von Jugendlichen ab.
Die extrem niedrige Wahlbeteiligung der 18-25 Jährigen (laut DE vom 8.3.05 8% bei der OB-Wahl, eine andere Quelle nannte 75% der Jungwähler als Nichtwähler) macht deutlich, wie wichtig solche Veranstaltungen sind, an denen sich immerhin eine große Anzahl der WählerInnen von heute und morgen beteiligen!
2.2. Straßenfest zum Jubiläum 50 Jahre Jugendring Darmstadt am 18.6.05
Mit dem Straßenfest sollte das 50jährige Bestehen des Jugendrings in Kooperation mit den Verbänden in der Öffentlichkeit gefeiert werden.
Die Mitgliedsverbände hatten eine große Plattform bereitgestellt bekommen, um ihre Arbeit und sich als Verein vorstellen zu können.
Der Vorstand wollte einem breiten Publikum zeigen, welche Möglichkeiten es in Darmstadt für Kinder und Jugendliche gibt, die Freizeit sinnvoll zu gestalten.
Weiterhin sollte deutlich gemacht werden, wie viele Menschen man mit einem großen ehrenamtlichen Engagement erreichen kann und was man selbst tun kann.
Das Straßenfest in der Eckhardtstrasse und auf dem angrenzenden Friedrich-Ebert-Platz war daher ideal für die Darstellung der Arbeit, die in den 22 Mitgliedsverbänden des Jugendrings geleistet wird.
Diese Plattform bot nicht nur der Öffentlichkeit einen Einblick, sondern die Verbände konnten sich auch untereinander, fernab von den Vollversammlungen auf einer informellen Ebene begegnen.
Unser Ziel war es, gemeinsam mit den Verbänden in der Öffentlichkeit die Wichtigkeit der Arbeit in den Verbänden hervorzuheben und deren Angebote zu präsentieren.
Schon Anfang 2005 liefen die Planungsvorbereitungen. Es waren viele formale Dinge mit den Behörden abzuklären, Musik und Verpflegung zu organisieren und die Werbetrommel zu rühren.
So nahm uns die Planung in der ersten Jahreshälfte sehr in Anspruch, da mit nur einer halben Stelle und der ehrenamtlichen Unterstützung des Vorstandes wirklich vielerlei kleine und größere organisatorische Notwendigkeiten erledigt werden mussten, die zudem an zeitliche Vorgaben gebunden waren.
Wir mussten uns mit der Straßenverkehrsbehörde, mit den Brandschutzbedingungen, der GEMA, dem EAD, mit Versicherungen, dem Tontechniker, den Bands, dem Catering-Service und vielem mehr auseinander setzen.
Natürlich mussten wir auch die Angebote der Verbände koordinieren und Rücksicht darauf nehmen, dass jeder Verband gleichberechtigt in die Vorbereitungen und Platzzuweisungen einbezogen wurde.
Am 18.06. um 17.00 Uhr war es nach langer Vorbereitung endlich soweit, dass sich unsere Verbände bei strahlendem Sonnenschein fast etwas zu heiß - einer breiten Öffentlichkeit präsentieren konnten.
Die Angebotspalette der teilnehmenden Verbände war breit gefächert.
Es sollte ein Publikum zwischen 12 und 27 Jahren angesprochen werden, so war für jeden etwas zu finden.
Beispielsweise präsentierte das JuKuZ Oetinger Villa eine Informationstafel zu seiner damaligen Situation bezüglich des geplanten Umzuges, zudem wurde vom JuKuZ das Kinderschminken angeboten, um auch kleinere Gästen zu begeistern.
Auf dem Friedrich-Ebert-Platz bot der BDKJ das Make and Brake-Spiel an, bei dem es darum ging, nach einer bestimmten Vorlage Schaumstoffwürfel zusammen zu bauen.
Mit der Evangelischen Jugend konnte man Filzen, der ASB stellte seinen Babynotarztwagen vor und zur Besichtigung bereit und bei der CISV-Gruppe konnte man sich seinen Namen auf thailändisch schreiben lassen.
Als Teil des nachmittäglichen Unterhaltungsprogrammes beeindruckte die Jazzband und Jazztanzgruppe der Adventjugend große und kleine ZuschauerInnen.
Die Falken, die DGB-Jugend, AFS, der BDP und weitere Verbände gestalteten ebenfalls interessante und abwechslungsreiche Angebote.
Den offiziellen Rahmen gestaltete zum Einen der aktuelle Vorstand, zum Anderen wurde eine politisch-konnotierte Rede von Mareike Hartig, langjähriges Jugendring-Vorstandsmitglied gehalten, um auf die Situation in den Verbänden aufmerksam zu machen.
Die Eröffnungs- und Begrüßungsrede wurde stellvertretend für Bürgermeister Glenz von Stadträtin Ellen Schüssler übernommen, die sich anerkennend und unterstützend zur ehrenamtlich und hauptamtlich geleisteten Arbeit in den Jugendverbänden äußerte.
Im Anschluss an die offizielle Eröffnung fand man sich zusammen zu gemeinsamen Gesprächen und konnte von Stand zu Stand gehen, um sich einen Überblick über das vielfältige Angebot zu machen.
Musikalisch wurde das Fest abends abgerundet mit der Darmstädter Band phunk m.o.b., deren Übungskeller direkt unter dem Jugendringbüro liegt. Sie begeisterte die ca. 300 Gäste mit einem gelungenen Auftritt.
Am Ende des Konzerts räumten Vorstand, Bildungsreferentin, bezahlte und ehrenamtliche Helfer, z.T. auch HausmitbewohnerInnen und Nachbarn bis weit nach Mitternacht auf, so dass die AnwohnerInnen von Eckhardtstraße und Friedrich-Ebert-Platz am anderen Morgen alles wie gewohnt vorfanden.
Nach dem Fest bekam der Jugendring viele positive Rückmeldungen und Anregungen zu weiteren Projekten. Das Ziel für uns war, den Verbänden die Möglichkeit zur Präsentation zu bieten und mit allen gemeinsam eine große Veranstaltung zu gestalten.
Aus zeitlichen oder personellen Gründen konnten nicht alle der 22 Verbände teilnehmen, aber 14 Verbände haben gemeinsam mit dem Vorstand und der Bildungsreferentin ein Fest organisiert und veranstaltet, das die Wichtigkeit von Kinder-und Jugendarbeit der Verbände und die große Bedeutung des Ehrenamtes hervorgehoben und verdeutlicht hat.
Das Jubiläumsfest bot den TeilnehmerInnen Gelegenheit zur öffentlichen Präsentation und trug zur Anerkennung ihrer Arbeit bei.
2.3. PolitikerInnenparcours zur Bundestagswahl am 16.9.05
Obwohl wir uns bemühten, einen Termin für den Parcours zu finden, der nicht so dicht am Wahltag lag, blieb letztendlich doch nur der Freitag vor dem Wahlsonntag, auf den sich alle gewünschten PolitikerInnen organisieren ließen:
Es waren dies die DirektkandidatInnen Brigitte Zypries (SPD), Jochen Partsch (Bündnis 90/die Grünen), Rafael Reißer in Vertretung von Andreas Storm (CDU), Kerstin Laabs (FDP), Dr. Heinz Schäfer (die Linkspartei), Karin Weber (MLPD) und Harald Tilly (PBC).
Zu Beginn der Veranstaltung gab es eine Rede des Vorstands zur allgemeinen politischen Lage und eine Rede der Bildungsreferentin zur Geschichte des Parcours:
Begrüßungsrede von Alexander John vom Vorstand des Jugendring Darmstadt
Liebe Jugendliche, Politikerinnen und Politiker und liebe Gäste. Wir möchten Sie als Vorstand des Jugendrings Darmstadt herzlich in unserem PolitikerInnenparcours zur Bundestagswahl begrüßen.
Die Reporter würden wir auch gerne begrüßen, jedoch sind wir für die nicht interessant, da sie am Samstag keine Artikel über uns bringen können und Jugendliche nach der Wahl nicht mehr ins Programm passen.
So begrüßen wir diejenigen, die gekommen sind um so herzlicher.
Die Abwesenheit der Presse passt vor allem in ein von Medien aufgebautes Bild der Politikverdrossenheit. Obwohl alle Zeitungen und das Fernsehen sagen, unsere Jugend sei politikverdrossen, habe ich in den vergangenen Jahren viele Jugendliche getroffen, die sich engagiert haben, auf Demonstrationen gegangen sind, sich über Programme informiert haben oder über die politischen Themen diskutierten. Von einer Politikverdrossenheit war nichts zu spüren.
Auch glaube ich kaum, dass der Bundeskanzler einer Nation, die sich nicht für Politik interessiert, eine Abstimmung über seine Politik anbieten könnte.
Die folgende Legislaturperiode kann eine Wichtige mit Weichenstellungen bis in eine ferne Zukunft werden, falls dringende Probleme angepackt werden. Die Konsequenzen werden vor allem in einigen Jahren sichtbar werden, daher betrifft diese Politik vor allem junge Leute, die ihr Leben mit diesen Entscheidungen verbringen müssen.
So stellen sich die Fragen, wie die sozialen Systeme in Zukunft organisiert werden sollen, die Arbeitslosigkeit gesenkt werden kann, alle Jugendliche eine Ausbildung oder ein Studium bekommen können, unsere Umwelt erhalten werden kann, welche Energien wir in Zukunft benutzen wollen und wie die Staatsverschuldung abgebaut werden kann.
Es handelt sich hier um eine Politik für die Zukunft. Wir glauben, dass ihr, liebe Jugendliche eure Zukunft noch vor euch habt. Daher sind wir froh, dass ihr hierher gekommen seid, um eure Zukunft selber zu bestimmen.
Wie es Platon schon sagte, ist es das Schicksal derer, die sich zu klug für die Politik halten, dass sie von Leuten regiert werden, die dümmer sind als sie. Also diskutiert mit den Politikern, fühlt ihnen auf den Zahn und findet heraus, wem ihr die nächsten 4 Jahre vertrauen wollt. Schließlich sollen ja keine Dümmeren als ihr über uns regieren.
Und wir wollen euch noch bitten, am Sonntag zur Wahl zu gehen, damit nicht die Dümmsten der Dummen, die wir absichtlich nicht eingeladen haben, über uns regieren.
Der Vorstand wünscht euch Jugendlichen einen interessanten PolitikerInnenparcour, unseren Politikerinnen und Politikern viel Erfolg und Einsicht in die Probleme der Jugendlichen und beiden neue Erkenntnisse.
Rede von Rose Klaus, Bildungsreferentin im Jugendring
Ich bin nun seit 25 Jahren im Jugendring tätig und die meisten hier im Saal kennen mich persönlich einige nur per Mail oder Telefon.
Vor ca. 20 Jahren habe ich gemeinsam mit damaligen Vorstandsmitgliedern den PolitikerInnenparcours aus der Seminararbeit heraus entwickelt.
Die Grundidee war, diejenigen jungen Menschen, die Gestaltungsideen Wünsche und Willen für ihre eigene Gegenwart und Zukunft haben, mit denjenigen auf Augenhöhe zusammenzubringen die z.Zt. das Sagen haben, bzw. es haben wollen.
Ziel war, einen gegenseitigen Lernprozess in Gang zu bringen.
Inwieweit dies gelungen ist, lässt sich langfristig kaum feststellen, da Jugendliche und PolitikerInnen etwas gemeinsam haben: Auf beiden Seiten herrscht Fluktuation!
Aber ich kann sagen, dass der PolitikerInnenparcours als Form der politischen Auseinandersetzung bis heute sehr aktuell und beliebt ist bei Jugendlichen ich hoffe, ebenso bei Politikern und Politikerinnen, - und Schule gemacht hat hessen- und bundesweit.
Für diesen PolitikerInnenparcours genügend TeilnehmerInnen zu finden war nicht ganz einfach, vor allem wegen der kurzen Vorbereitungszeit die vorangegangenen Sommerferien ließen sich nicht nutzen.
Auch für die anwesenden PolitikerInnen war es mit Schwierigkeiten verbunden, diesen Termin so kurz vor den Wahlen unterzubringen.
Danke für Ihr Kommen an dieser Stelle.
Was die Motivation für die Teilnahme an einem Bundestagswahl-Parcours erschwert, ist das Machtgerangel in den Medien. Es scheint oft gar nicht mehr um die eigentlichen Probleme zu gehen, sondern vielmehr um gegenseitige Schuldzuweisungen, Machterhalt bzw. Machtzuwachs. Das ist angesichts der derzeitigen schwerwiegenden gesellschaftlichen Probleme einfach abstoßend nicht nur für junge Leute.
Die jungen Menschen, mit denen ich es in meiner Arbeit zu tun habe, sind oft betroffen von mangelnden Zukunftsperspektiven:
- Schule ist nicht sehr motivierend
- Ausbildungs- und Arbeitsplätze sind Mangelware
- Im Studium kommt man nur mit Ellenbogenmentalität weiter oder aber mittels
finanzkräftiger Eltern
In der so genannten Spaß-Generation greift das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, nicht erwünscht zu sein, um sich.
Eine sehr gefährliche Situation für eine Gesellschaft wie wir aus der Geschichte wissen.
Kristallisiert hat sich dieses Gefühl für mich in der Aussage einer jungen Frau, die sich nach erfolgloser Lehrstellensuche vorerst für ein freiwilliges soziales Jahr entschieden hatte.
Im Rahmen ihrer Arbeit bei einem ambulanten Pflegedienst betreute sie u.a. eine Frau in einem Altenpflegeheim. Schockiert von dem Elend der abgeschobenen Alten und vom kaum vorhandenen, teilweise lieblosen Pflegepersonal, kam sie für sich selbst zu dem Schluss, dass sie nur hoffen könne, die aktive Sterbehilfe sei in Deutschland legal, bevor sie selbst in eine so hilflose Situation komme.
Fazit: In unserer Gesellschaft ist derzeit weder der berufliche Beginn noch das Ende eines Lebens abgesichert bzw. zumutbar.
Angesichts dieser und anderer ernsthafter Probleme, mit denen sich junge Menschen heute konfrontiert sehen, möchte ich Sie, die KandidatInnen bitten, so gut wie möglich an der jeweiligen Sache orientiert zu diskutieren.
Euch, den Parcours-Aktiven möchte ich natürlich auch erstmal danken, dass ihr gekommen seid und euch gleichzeitig zu bedenken geben, dass auch PolitikerInnen Ideale haben, denn sie müssen ganz schön was aushalten in ihrem Geschäft. Richtig Geld gibt es erst in den höheren Rängen und in der freien Wirtschaft wären sie allemal besser bedient!
Gegenseitiger Respekt ist also angesagt.
Ich möchte schließen mit einem Zitat von Jimmy Hendrix, das erstmal nicht sehr politisch klingt, aus meiner Sicht jedoch eine sehr weitreichende politische Bedeutung hat:
Sobald die Macht der Liebe stärker ist, als die Liebe zur Macht wird die Welt Frieden finden.
Nach Erklärung der Regeln für alle Beteiligten durch die Moderatorinnen diskutierten das DGB-Juniorteam, der StadtschülerInnenrat, SJD die Falken, die evangelische Jugend, die Jugendgruppe Rebell und das Jugendforum mit den KandidatInnen über folgende Themen:
- Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen
- Bekämpfung von Armut, insbesondere von Kinderarmut
- Sozialabbau bzw. Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme
- Alternativen zum bestehenden Wirtschafts- und Gesellschaftssystem
- Förderung von Jugendbeteiligung
- Atomenergie alternative und erneuerbare Energien
- Verbot neofaschistischer Organisationen
- Asylrecht
- EU Beitritt der Türkei
- Auslandseinsätze der Bundeswehr
Über allen Themen stand natürlich immer die Frage Was tun Sie wenn Sie gewählt werden?
Die PolitikerInnen bekamen eine Woche vor dem Parcours die folgenden Fragen der Gruppen zugesandt:
DGB - Junior Team: Eine solidarische Welt ist möglich
- Wie stehen Sie zum Flächentarifvertrag?
- Schafft Arbeitszeitverlängerung oder Arbeitszeitverkürzung Arbeitsplätze?
- Wie wollen Sie Armut und prekäre Beschäftigung bekämpfen?
- Wie stellen Sie sich eine zukunftsfähige Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme vor?
StadtschülerInnenrat:
CDU
- Wie stehen Sie und Ihre Partei zu Auslandseinsätzen der Bundeswehr?
- Was halten Sie von einem Gesetz, das es ermöglicht die Bundeswehr auch im Inneren
einzusetzen, bspw. zur Terrorbekämpfung?
- Wieso ist Ihre Partei gegen einen EU-Beitritt der Türkei?
- Was ist Ihrer Meinung nach ein sicheres AKW?
FDP
- Warum glaubt Ihre Partei, dass die Senkung der Lohnzusatzkosten mehr Arbeitsplätze
schafft?
- Was würde Ihrer Meinung nach die Lockerung des Kündigungsschutzes bewirken und
warum?
- Stimmen Sie der Mehrwertsteuererhöhung, die die CDU nach einem Wahlsieg fordert zu?
PBC
- Was meinen Sie mit einer sauberen Familie?
- Was halten Sie von Verhütung und sexueller Selbstbestimmung?
- Was halten Sie von dem EU-Beitritt der Türkei?
- Wie stehen Sie und ihre Partei zur gesetzlichen Gleichstellung der Homo-Ehe?
SPD
- Wieso glaubt Ihre Partei, dass die Harzt Gesetze dazu beitragen, die Arbeitslosigkeit zu
senken?
- Was wollen Sie gegen die gestiegene Kinderarmut tun?
- Sollten die hohen Gewinne von Unternehmen, z.B. Deutsche Bank, nicht über Steuern zu
Gunsten der sozialen Sicherungssysteme, der Infrastruktur oder der Bildung umverteilt
werden?
Grüne
- Warum wird die von Ihnen vorgeschlagene Ökosteuer überwiegend zur Stabilisierung der
Rentenbeiträge genutzt und nicht für ökologische Projekte verwendet?
- Wie stehen Sie zu einer gemeinsamen europäischen Außenpolitik?
- Was wollen Sie und Ihre Partei gegen die in ihrer Amtszeit gestiegene Kinderarmut tun?
- Wieso bezeichnet sich Bündnis90/die Grünen als linke Partei, wenn Sie doch bspw. dem
Sozialabbau der Harzt Gesetze zugestimmt haben?
MLPD
- Warum sind Sie für ein Verbot faschistischer Parteien?
- Warum treten Sie nicht gemeinsam mit der Linkspartei zur Wahl an?
Die Linkspartei
- Wie glauben Sie Ihre Vorschläge in dem momentanen Wirtschafts- und
Gesellschaftssystem umzusetzen?
- Wollen Sie nur eine sozialere Politik oder haben Sie das langfristige Ziel, eine echte
Alternative zu diesem Wirtschafts- und Gesellschaftssystems zu bieten?
- Wie wollen Sie die Lehrstellenkrise bekämpfen?
Jugendgruppe Rebell
- Wie stehen Sie zum Verbot aller faschistischen Organisationen und ihrer Propaganda?
- Wie kommt es, dass sich Jugendliche der rechten Ideologie zuwenden?
- Wie stehen Sie zu Völkerfreundschaft und internationale Solidarität?
- Asyl wird immer weniger gewährt (Bsp.:Fam.Gözel in Darmstadt!) Was ist Ihre Haltung?
Jugendforum Darmstadt - Jugendbeteiligung
- Einführung eines Demokratietages für Jugendliche (Schulbefreiung zur Teilnahme z.B. am Darmstädter Jugendkongress)
- Generelle Fahrpreisermäßigung für Jugendliche
- Welche Programme zur Förderung von Jugendbeteiligung kennen Sie?
- Welche Programme werden Sie unterstützen bzw. starten?
- Tierhaltung/Tierzucht speziell: Freilandhaltung von Hühnern
Evangelische Jugend:
Atomenergie / alternative bzw. erneuerbare Energien
- Wie stehen Sie zu Atomenergie bzw. zum Ausstieg aus der Atomenergie?
- Zu alternativen Energien?
SJD die Falken:
- Grundsicherung / Bürgergeld
- Ausbildungsplätze für Jugendliche
Die aufgeführten Fragen geben einen kleinen Überblick, wie differenziert sich die aktiven Jugendlichen mit ihrem Thema auseinandergesetzt hatten. In der abschließenden Berichterstattung wurde deutlich, dass vonseiten der Jugendlichen sehr genau wahrgenommen wurde, was Wahlwerbung war und was für wirkliche Antworten taugte.
Bei den Parteien, die z.Zt. nicht in der Regierungsverantwortung standen, wurde die teilweise Übereinstimmung mit den Meinungen der Gruppen nicht ausschließlich positiv gewertet. Es wurde immer hinterfragt, ob die Partei im Ernstfall bei ihren Grundsätzen bleiben würde.
Ganz besonders erfrischend waren die Beiträge der jüngsten Parcours - GestalterInnen, die zwischen 13 und 15 Jahren alt waren.
Insgesamt war die Veranstaltung mit ca 100-120 TeilnehmerInnen gut besucht. Politisch interessierte Erwachsene und im sozialpädagogischen Feld tätige Menschen treten beim Parcours gerne als Beobachter auf und sind grundsätzlich von Veranstaltungsform und Jugendlichen sehr angetan. Es war einigen Jugendlichen auch anzumerken, dass sie schon Parcours Erfahrung hatten, da sie schon beim OB Parcours dabei waren.
Auf die Presse mussten wir aus bekannten Gründen (siehe OB-Parcours) verzichten. Dafür war Radio Darmstadt da. Auch für einen nachträglichen Pressebericht unsrerseits ließen sich die Medien nicht erwärmen, sie blieben bei Schnee von gestern, da es ja gleich nach der Wahl genügend über Berlin zu berichten gab!
Immerhin hatten Echo, Rundschau und Südhessenwoche den Parcours gut angekündigt!
3. Veranstaltungen in Kooperation mit anderen Trägern
3.1. Mädchengarten am 3.6.05
Unter dem Motto Mädchen besetzen Räume, ihr machts möglich veranstaltete der MAK AG Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen, in der der Jugendring Mitglied ist, am Freitag, den 3.6.05 zum zweiten Mal einen Aktionstag für Mädchen und junge Frauen im Herrengarten. Aus diesem Anlass wurde dieser Park öffentlich umgetauft, ganz offiziell mit Bürgermeister Glenz und Frau Dr. Wilma Mohr, der Leiterin der Sozialverwaltung am Haupttor. Ein Band wurde durchschnitten und über dem Tor schwebte ein Banner mit der Aufschrift Mädchengarten.
Die Spiel- und Kreativangebote, die sich über einen Großteil des Parks erstreckten, richteten sich an diesem Tag ausschließlich an Mädchen und junge Frauen. Die Entstehung dieser Idee ist im Jahresbericht 2004 nachzulesen.
Inmitten zahlreicher MAK-Mitgliedsorganisationen präsentierten auch mehrere Mitgliedsgruppen des Jugendrings an diesem Tag ihr Angebot für Mädchen und junge Frauen im Mädchengarten.
Ein wichtiges Anliegen dieser Veranstaltung ist die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die nach wie vor vorhandene Chancenungleichheit zwischen Mädchen und Jungen, jungen Frauen und jungen Männern, hier bezogen auf den Freizeitbereich.
Drei wichtige Eingänge des Mädchengartens wurden von MAK Frauen besetzt, deren Aufgabe es war, Passantinnen und Passanten auf das gesellschaftliche Problem der Angstbesetztheit und damit Unzugänglichkeit vieler öffentlicher Räume für Mädchen und junge Frauen anzusprechen
In diesem Jahr war die Überzeugungsarbeit schon nicht mehr ganz so schwierig. Viele Frauen und Mädchen reagierten schon auf die Aufhängung des Banners sehr erfreut. Aufgrund des hervorragenden Wetters war die Veranstaltung ein voller Erfolg und soll nach Möglichkeit zu einer Tradition in Darmstadt werden.
Die Bildungsreferentin besetzte gemeinsam mit einer weiteren MAK-Frau einen Mädchengarten-Eingang, führte die anstehenden Diskussionen und verteilte Infomaterial zum Thema.
Der Jugendring beteiligte sich als Kooperationspartner an den Kosten des Aktionstages, u.a. indem er das Spielmobil und den Sanitätsdienst des Jugendrotkreuzes für diesen Tag organisierte und finanzierte.
3.2. Ausstellung und Veranstaltungsreihe OF LiMitS 14. 23.7.06
In Kooperation mit seinem Mitgliedsverband JuKuZ Oetinger Villa bot der Jugendring eine Ausstellung mit Veranstaltungsreihe an, die sich mit der Situation von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Deutschland auseinandersetzte.
Hierbei wurde insbesondere kritisiert, dass die Flüchtlingsproblematik vorwiegend unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt wird, dass Asylsuchende in Abschiebehaft und Abschiebelagern verschwinden und diese Lager inzwischen fester Bestandteil der europäischen Flüchtlingsabwehr sind.
Einige Vorträge forderten die Abschaffung von Abschiebegefängnissen und stellten Methoden des zivilen Ungehorsams vor.
Zwei Filme machten die Ursachen und Gründe von Flucht deutlich und kritisierten das Urteil des Verfassungsgerichts von 1993, das das Asylrecht für politische Flüchtlinge so gut wie aufgehoben hat. Dies führte dazu, dass bedrohte Menschen auf Fluchthelfer zurückgreifen, um mit ihrer (z.T. sehr zweifelhaften Hilfe) in die Festung Europa zu gelangen.
Im Anschluss eines Filmes wurde mit Flüchtlingen aus dem Irak, Iran und Afghanistan diskutiert.
Der besonderen Situation von verfolgten Frauen, die zusätzlich noch unter den männlichen Machtverhältnissen in ihren Ländern und ihren Familien zu leiden haben, wurde ein extra Abend gewidmet. Eine Fotoausstellung von Frau Mehrnoush Musawi über Leben und Widerstand von Frauen in islamregierten Ländern thematisierte die Gewalt gegen Frauen und Mädchen, aber auch Widerstand und gemeinsame Aktionen gegen diese Gewalt.
Frau Musawi war Opfer eines Giftgasangriffs in den kurdischen Kriegsgebieten und lebt seit 14 Jahren in Deutschland. Sie hat Flüchtlingsberatungsstellen in Mannheim und Frankfurt aufgebaut.
Kern des Projekts war eine Ausstellung über Haftbedingungen in der Abschiebehaftanstalt Offenbach, die als Vorzeigeprojekt der Bundesregierung gilt.
Die Ausstellung sollte die Realität der Migrationspolitik der Bundesregierung ans Licht der Öffentlichkeit bringen und deutlich machen, dass Abschiebegefängnisse Teil der umfassenden Flüchtlingsabwehr der Bundesrepublik sind.
Der Vorstand des Jugendrings beteiligte sich an den Vorträgen und Diskussionen und warb in seinen Mitgliedsverbänden und über seinen Verteiler für den Besuch der Veranstaltungsreihe.
Außerdem übernahm der Jugendring einen kleinen Teil der Kosten des Projekts.
3.3. Bildungsurlaub Jugend in Europa und Nordamerika Bildung und Arbeitsmarkt angesichts politischer und ökonomischer Turbulenzen - Wisconsin 28.9.-15.10.05
Im Frühjahr 2005 fragte die Friedrich List Schule, eine berufsbildende Schule in Darmstadt mit langer Kooperationstradition mit dem Jugendring an, ob der Jugendring interessiert wäre, als Bildungsurlaubsträger ein bewährtes Austauschprojekt zwischen der Friedrich-List Schule und dem Moraine Park Technical College in Fond du Lac/Wisconsin/USA als Bildungsurlaub mit zu gestalten.
Internationale Kontakte, Erfahrungen und Fremdsprachenkenntnisse werden zunehmend wichtige Gesichtspunkte bei der Besetzung von anspruchsvolleren Arbeitsplätzen mit jungen Schulabgängern und Absolventen einer qualifizierten Berufsausbildung. Das Kennenlernen und Verstehen anderer Gesellschaften und anderer Kulturen - über reine Urlaubsreisen hinaus - sind wichtige Erfahrungen im Zeitalter der Globalisierung.
Der Vorstand des Jugendrings entschied sich für das Projekt, weil dies dem Jugendring erlaubte, seine Funktion als Bildungsurlaubsträger auszufüllen, ohne das relativ hohe Risiko von Stornokosten einzugehen, da die TeilnehmerInnenzahl weitgehend über die Schule gesichert war.
Die Bildungsreferentin erarbeitete mit Armin Meng von der Friedrich List Schule und in Rücksprache mit dem Hessischen Sozialministerium ein Konzept, das den Kriterien des Hessischen Bildungsurlaubsgesetzes entsprach.
Als Vertreterin des Jugendrings fuhr unsere freie Mitarbeiterin Daniela Thomas mit, die mit den SchülerInnen vor allem die mediale Aufarbeitung der Arbeitsergebnisse gestaltete.
Die TeilnehmerInnen besuchten in der Partnerschule jeweils den Unterricht mit ihren GastgeberInnen und gingen mit in die Ausbildungsbetriebe. Weiterhin standen Betriebsbesichtigungen, kulturelle und auch freizeitorientierte Aktivitäten auf dem Programm. Die Organisation und Durchführung von IP-Videokonferenzen über das Internet, die Einrichtung einer Homepage waren erste gemeinsame schulübergreifende Projekte.
In Form eines Austauschprogramms wurden die Auszubildenden in Gastfamilien untergebracht, was sowohl ihre Fremdsprachen-, als auch kulturelle Kenntnisse aufbesserte. Die Gastfamilien ergaben sich durch die Kooperation mit dem Morraine Parc Technical College.
Sowohl StudentInnen als auch deren Eltern sowie CollegelehrerInnen stellten Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung und beteiligten sich nach Möglichkeit an den Bildungsangeboten. Auch die Seminarräume wurden durch das College gestellt.
Täglich trafen sich die Auszubildenden im College und arbeiteten an ihren Berichten, die sie bis zum Ende des Bildungsurlaubes fertig stellen mussten. In Gruppen von max. 3 Personen erarbeiteten sie ein wirtschaftliches oder politisches Thema mit der Gegenüberstellung Deutschland-Amerika. Die freie Zeit vor den Besichtigungen, Führungen oder Rundgängen wurde entsprechend hierfür genutzt. Jedem Auszubildenden stand im College ein PC zur Verfügung. Während der ersten Woche bestand an den ersten beiden Tagen die Möglichkeit, sich in den Gastfamilien einzuleben und das nähere Umfeld zu erschließen. Danach standen unterschiedliche, zum Ausbildungsbereich passende Besichtigungen von großen Firmen mit englischsprachiger Führung auf dem Programm.
So wurde die Technik des Colleges, das Maritime Museum, Theinsville Harley und das Capitol besichtigt. Außerdem wurde die Firma Brakebush (Chickenfarm) von den Auszubildenden besucht. Zu der Besichtigung schrieb ein Teilnehmer: Die Firma Brakebush stellt tiefgefrorene Hühner Produkte, wie z.B. nuggets, strips, fingers, tenderloins, patties usw. her. Sie wurde 1925 von den Brüdern William und Otto Brakebush gegründet und ist seitdem in Familienbesitz. Dies nun in der dritten Generation..
Die Firma Metavante wurde von den Auszubildenden besucht. Metavante ist die Nr.1 der Dienstleister im Finanzsektor in den USA und bietet die verschiedensten Dienstleistungen für diesen Sektor an.
Viele weitere Präsentationen und Führungen standen in den kommenden beiden Wochen auf dem Programm. Zudem bereiteten die amerikanischen Gastfamilien ein großes Freizeitprogramm vor. Im Gegenzug hielten deutsche Auszubildende in einer Collegeklasse einen Diskussionsvortrag mit dem Thema wirtschaftliche und politische Situation im Vergleich Deutschland-Amerika und veranstalteten im College ein typisch hessisches Essen, zu dem alle Gastgeber mit Familie eingeladen wurden. Nach Fond du Lac war der Besuch von der Hauptstadt Madison an der Reihe. Von einigen amerikanischen Gastgebern begleitet, wurde die Stadt mit allen Sehenswürdigkeiten erkundet. Schon zwei Tage darauf stand der Abschied von den Gastfamilien an und der Inlandsflug nach Chicago wurde aufgenommen. Zur Erschließung dieser pompösen Stadt blieben drei Tage.
Eine Schiffsfahrt mit Blick auf die Skyeline und der Besuch des Museum of Science and Industrie standen auf dem Programm. Von Chicago aus startete dann die Rückreise.
Zur Freizeitgestaltung fanden sich gegen Abend immer Gruppen zusammen, die gemeinsame Aktivitäten unternahmen. So konnten die Auszubildenden nach und nach Einblicke in die amerikanische Kultur gewinnen. Diese Aktivität erfolgte in Eigenregie, was selbständige Planung förderte. Sprachliche Barrieren bauten sich schnell ab, da in deutscher Sprache ohnehin niemand verstanden wurde.
Viele kulturelle Facetten eröffneten sich durch diesen Bildungsurlaub. Zahlreiche Freundschaften wurden geschlossen und viele Eindrücke vermittelt. Mit vielen Fotos und tollen Erinnerungen gelangten alle wieder zurück nach Deutschland.
3.4. Weltkindertag 18.9.
Der Weltkindertag fiel dieses Jahr auf den 18. September. Der Vorstand bot sein an vielen Weltkindertagen erprobtes Erfolgskonzept der Talkbox an. Er baute seinen bunten Talkboxpavillon auf dem ihm zugewiesenen Platz zwischen Luisencenter und Carree auf. In der Talkbox wurden die Kinder gefragt, wie zufrieden sie mit ihrem Leben in Darmstadt sind, sie konnten Vorschläge für Verbesserungen in ihrem familiären und schulischen Umfeld und für Freizeitangebote machen. Die Interviews wurden in Zusammenarbeit mit einer Medienpädagogin aufgezeichnet und schliesslich von ihr zu einem Film zusammengeschnitten. Da wir das Talkboxzelt abseits vom Laufpublikum aufbauen mussten, engagierten wir eine Zauberin nebst Sohn, die mittels Luftballonskulpturen die Aufmerksamkeit der Kinder auf unsere Talkbox lenkte.
4. Mitarbeit in kommunalen Ausschüssen und
Arbeitsgemeinschaften
4. 1. Jugendhilfeausschuss
Für den Jugendhilfeausschuss blieben im Berichtszeitraum Michael Lindner vom BDKJ und Edeltraud Böhm von der evangelischen Jugend als Stellvertreterin Delegierte des Jugendrings.
Delegierter und Stellvertreterin berichteten regelmäßig in den Vollversammlungen über wichtige Prozesse, Diskussionen und Entscheidungen des Jugendhilfeausschusses.
Zwischen den Vollversammlungen leiteten sie Informationen oder Anfragen an das Büro des Jugendrings weiter. Von dort wurden die Mitgliedsgruppen- und Verbände informiert.
Für den Jugendhilfeausschuss relevante Informationen wurden über das Büro des Jugendrings an den Delegierten bzw. die Stellvertreterin weitergeleitet.
4.2. Fachausschuss Kinder und Jugendarbeit
Im Fachausschuss Kinder- und Jugendarbeit vertrat Jutta Bulach vom BDKJ die Interessen des Jugendrings und seiner Verbände. Klaus- Michael Schmidt vom Jugendrotkreuz war ihr Stellvertreter. Im Frühjahr schied Jutta Bulach aus dem Fachausschuss aus; für die Nachwahl schlug der Jugendring Renata Smit von SJD/die Falken vor. Sie wurde vom Jugendhilfeausschuss als stimmberechtigtes Mitglied des Fachausschusses Kinder- und Jugendarbeit bestätigt.
Rose Klaus nahm wegen der Formalitäten der Bewerbungen mit dem Stadtjugendpfleger Rainer Claus und dem Geschäftsführer des Jugendhilfeausschusses, Werner Sackreuther, Kontakt auf.
Die Inhalte der Diskussionen in den Fachausschusssitzungen wurden auf den Vollversammlungen meistens von Michael Lindner (BDKJ), dem Vorsitzenden des Fachausschusses Kinder- und Jugendarbeit oder von Edeltraud Böhm (ev. Jugend) vorgetragen und gegebenenfalls diskutiert. Zwischen den Sitzungen vermittelte das Büro des Jugendrings die jeweils wichtigen Informationen aus dem Ausschuss an die Mitgliedsgruppen- und verbände bzw. sorgte dafür, dass die Ausschussmitglieder Informationen aus den Verbänden bekamen.
4.3. AG Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen (MAK)
Ein regelmäßiger Schwerpunkt der MAK- Sitzungen ist der Informationsaustausch der beteiligten städtischen, konfessionellen und freien Einrichtungen, die zum Teil auch koedukative Einrichtungen mit einem Schwerpunkt Mädchenarbeit sind. Auch Mitgliedsverbände des Jugendrings sind vertreten. Rose Klaus konnte im Berichtszeitraum lediglich an 4 von 10 Sitzungen des MAK teilnehmen. Vor allem kurz vor den großen Veranstaltungen des Jugendrings musste sie öfters absagen. Zur Vor- und Nachbereitung des Kooperationsprojektes Mädchengarten nahm sie an den jeweiligen Sitzungen teil.
Der MAK tagte an unterschiedlichen Orten in geeigneten Räumen seiner Mitglieder. So lernten alle Mitarbeiterinnen auch andere Institutionen kennen.
4.3.1. Projektteam mädchengerechte Jugendhilfeplanung
Anfang November traf sich das Projektteam, um eine Beschlussvorlage für den Jugendhilfeausschuss zu erarbeiten, die zum Inhalt hatte, die geschlechtergerechte Mittelvergabe über die Verwaltung mittels von dieser zu erarbeitenden Prüfkriterien abzusichern.
Außerdem ging es um die Qualitätssicherung, also um die Verantwortung der Umsetzung der vom Projektteam erarbeiteten Handlungsempfehlungen. Der Jugendhilfeausschuss soll sich dafür einsetzen, dass die Ergebnisse des Jugendhilfeplanungsprozesses in andere Planungsprozesse einfließen, wie z.B: Stadtplanung, möglichst sichere Nutzung öffentlicher Räume.
Die Bildungsreferentin beteiligte sich an der Diskussion und Erstellung der Beschlussvorlage.
4.4. AG Weltoffenes Darmstadt
Im Berichtszeitraum nahm Rose Klaus an den Sitzungen der AG teil, diskutierte über eingebrachte Projektvorschläge verschiedenster Gruppierungen und stimmte über deren Anerkennung und Bezuschussung ab. Sie leitete Anfragen, Angebote und Aufforderungen der AG an die Mitgliedsgruppen und Verbände weiter.
Auf der letzten Sitzung des Jahres (8.11.) wurde von einem Mitglied der AG das Erstarken rechter Gruppen in Südhessen thematisiert. Es wurde gefragt, ob man nicht Jugendliche in die AG einladen könne, die ihre Einschätzung zu den rechten Umtrieben mitteilen könnten. Rose Klaus bot an, die Antifa-AG des JuKuZ Oetinger Villa anzusprechen. Diese zeigte sich allerdings nicht sehr interessiert daran, in einem städtischen Gremium aufzutreten.
(Kurze Zeit später im Januar 06 gab es in Griesheim ein Konzert rechter Gruppen, gegen das am 21.1.06 eine Demo auf dem Friedensplatz stattfand, auf der die Antifa-Jugend einen bemerkenswerten Redbeitrag hielt.)
Immer wieder ging es in den AGSitzungen um die Prinzipien der Anerkennung. So entwickelte sich der Bedarf nach einer grundlegenden Diskussion, die innerhalb einer Tagung verwirklicht werden sollte.
4.4.1. Tagung und Workshop Projekte gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit
25.4.05 im Heiner-Lehr-Zentrum
Die AG Weltoffenes Darmstadt veranstaltete diese Tagung für ihre Mitglieder, aber auch für andere Interessierte. Prof. Dr. Benno Hafenegger von der Universität Marburg referierte über die Wirksamkeit von Projekten und Aktivitäten gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit und deren Beurteilung.
In verschiedenen Arbeitsgruppen bewerteten die TeilnehmerInnen die Projektarten, die bis dahin von der AG Weltoffenes Darmstadt unterstützt worden sind:
- Aktivierende Theaterprojekte mit Jugendlichen (Theaterlabor)
- Schulprojekte (Lesungen, Ausstellungen, Studienfahrten)
- Großveranstaltungen ohne Bildungsauftrag:
(Open Air, Festival, Konzertreihe, Ringerturnier, Kunstzelt)
Kriterien waren u.a. Langfristigkeit, Wiederholbarkeit, Nachhaltigkeit, Übertragbarkeit und Modellcharakter der Projekte.
4.4.2. Projektgruppen der AG Weltoffenes Darmstadt
Die Bildungsreferentin arbeitete in zwei Untergruppen der AG mit, in der Projektgruppe Jugend und in der Projektgruppe Preis für Zivilcourage.
Die Projektgruppe Jugend traf sich nur einmal, um die Projekte mit Jugendlichen als Zielgruppe zu diskutieren und Empfehlungen für die AG auszusprechen.
Die Jury Preis für Zivilcourage der Wissenschaftsstadt Darmstadt tagte im Februar und entschied sich für das Theaterlabor Darmstadt als Preisträger 2005 wegen seines künstlerischen und theaterpädagogischen Engagements, insbesondere in der Arbeit mit Jugendlichen. Der Preis war mit 2000 ¬ dotiert.
Die Bildungsreferentin besuchte die Preisverleihungsfeier.
Außerdem war sie als Mitglied der AG Weltoffenes Darmstadt auch Gast bei der Preisverleihung des von der Bundesregierung gegründeten Bündnis für Demokratie und Toleranz Ende Februar im Haus der Geschichte. Darmstadts Initiative Gesicht zeigen Aktion Weltoffenes Darmstadt erhielt den Ehrenpreis. Weitere 5 Projekte aus Hessen wurden ausgezeichnet.
5. Bericht der Bildungsreferentin
5.1. Personelle Besetzung
Im Jahr 2005 musste der Jugendring weiterhin mit nur einer halben Referentinnenstelle auskommen. Unter den gegebenen Umständen bedeutete das für Rose Klaus nach wie vor die Hauptverantwortung für viele geschäftsführende und koordinierende Aufgaben, da diese vom Vorstand nicht leistbar waren. Von Oktober 05 bis Anfang März 06 stand dem Jugendring ein Studierender des Fachs Sozialpädagogik der Fachhochschule Münster/Westfalen für ein Praktikum zur Verfügung, der nach einer gewissen Einarbeitungszeit Bildungsreferentin und Vorstand in einigen Punkten entlasten konnte.
5.2. Unterstützende Arbeit für den Vorstand
Die Wahl von drei neuen Vorstandsmitgliedern im Mai erforderte die Einarbeitung der neuen Mitglieder durch die Bildungsreferentin. Erschwerend kam hinzu, dass die stellvertretende Vorsitzende Patricia Kaczmarek eine längere Zeit in Norddeutschland arbeitete und für die Arbeit vor Ort ausfiel. Die Verantwortung für Entscheidungen, das Straßenfest betreffend lag hauptsächlich bei der ersten Vorsitzenden, die von der Bildungsreferentin unterstützt und beraten wurde.
Rose Klaus unterstützte die Arbeit der Vorstandsmitglieder auf unterschiedlichste Weise:
Koordinierung und Vorbereitung von Vorstandssitzungen, Erarbeiten von inhaltlich relevanten Unterlagen, Erstellung einer Tagesordnung, die vorab per mail verschickt wurde, Teilnahme an allen Vorstandssitzungen und Vollversammlungen, Erledigung der auf den Sitzungen besprochenen Aufgaben.
Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung des Cochings:
Treffen mit den Coaches
Rückmeldungen an die bzw. Kontakthalten mit den Coaches
Vorbereitung des Treffens mit dem Hessischen Jugendring
Vorbereitung und Koordinierung der Gespräche mit der Verwaltung
Überarbeitung bzw. Neuformulierung einiger Passagen des Vertrages im Sinne der Vollversammlung. Ständiger Kontakt mit dem Stadtjugendpfleger in Sachen Vertrag bzw. über die Wege desselben innerhalb der Verwaltung.
Gespräche mit Vorstandsmitgliedern über diverse Aufgaben, Nachbereitung von Vollversammlungen und Veranstaltungen.
Überarbeitung der Protokolle von Vollversammlungen, vor allem Überprüfung der formalen Korrektheit, teilweise Erstellung und redaktionelle Überarbeitung des Jahresberichts.
Unterstützung bei Briefen an offizielle Stellen
Begleitung bei Besuchen von für den Jugendring relevanten öffentlichen Veranstaltungen, dabei bekannt machen bzw. in Kontakt bringen der jeweiligen Vorstandsmitglieder mit Personen aus Politik, Verwaltung und MitarbeiterInnen anderer freier Träger.
Gespräche über sinnvollen Einsatz von Hard-und Software im Büro, Anschaffungen
Verschiedene Materialtransporte zu Veranstaltungen das Auto der Bildungsreferentin war meistens das einzig verfügbare Transportmittel.
Öffentlichkeitsarbeit:
Überarbeitung von Beiträgen für die Lokalpresse bzw. für überregionale Veröffentlichungen. Beratung bei öffentlichen Redebeiträgen des Vorstands.
5.3. Veranstaltungen
Sämtliche Veranstaltungen des Berichtszeitraums wurden von der Bildungsreferentin in Zusammenarbeit mit Vorstand und Vollversammlung konzipiert, geplant, beworben und umgesetzt. Der Mädchengarten und der Bildungsurlaub Wisconsin bezogen sich lediglich auf die Arbeitszeit der Bildungsreferentin.
Den größten Teil ihrer Zeit nahmen die sehr aufwändigen großen Veranstaltungen des Jahres in Anspruch, insbesondere das Straßenfest zum Jubiläum am 18.6. Hier waren unglaublich viele organisatorische Dinge zu bewältigen, die Koordination und Motivation der Verbände brauchte Zeit, die verschiedenen Sicherheitsauflagen der Feuerwehr brachten Spannung bis zum Morgen des Festes!
Trotzdem war das Straßenfest ein wichtiger Teil des Jahres, da es sowohl für den inneren Zusammenhalt des Vorstands und der Mitgliedsgruppen auch als für das Bild des Jugendrings nach außen eine gute Aktion war.
Der Parcours zur Bundestagswahl war ebenfalls ein großes Stück Arbeit, weil schon mal die Koordination der KandidatInnen schwierig war. Diese mussten dann natürlich auch noch zu den Gruppen passen. Aber auch hier kann man sagen, es hat sich wirklich gelohnt für die Jugendlichen.
5.4. Geschäftsführung
Neben den üblichen Aufgaben wie Postbearbeitung, Pressearbeit, Telefondienst, Adressenverwaltung, Vollversammlungs-Einladungen, Rundbriefen und Informationen per Post oder E-Mail, Abrechnungen, Schlüsselverwaltung, Organisation der Behebung von PC Problemen bzw. Probleme mit dem Kopierer und den allgemeinen die Büroorganisation betreffenden Tätigkeiten kamen noch folgende Aufgaben hinzu:
- Einräumen und Neuorganisierung des Büros nach der in den Weihnachtsferien 04 erfolgten Renovierung, Einkauf eines Magnet-Infoboards
- Einkauf eines Anrufbeantworters
- Einkäufe für diverse Veranstaltungen
-Kontaktaufnahme mit einem Anwalt wegen Rückforderung von Abschleppkosten/Straßenfest
5.5. Arbeit mit und für die Mitgliedsgruppen- und verbände
Im Berichtszeitraum wurden 22 Rundbriefe bzw. Rundmails an die Verbände verschickt.
Außerdem wurden zahlreiche Kurzberichte, Veranstaltungshinweise und aktuelle Infos per mail rundgeschickt, da die meisten Delegierten inzwischen über einen Internetzugang verfügen.
Trotzdem war es manchmal notwendig, in zeitaufwändigen Aktionen Mitglieder gezielt anzurufen, um sie von der Notwendigkeit der Teilnahme an bestimmten Aktivitäten zu überzeugen. Auch im Jugendring ist die Überlastung ehrenamtlich arbeitender Jugendlicher durch Mehrfachverpflichtungen und Jobs neben (anstrengender) Schule bzw. Studium deutlich zu spüren.
Informationen, die das Büro über mail erreichten, z. B. Aufrufe zu verschiedenen Aktionen bzw. Demonstrationen, wurden per mail weitergeleitet.
Bei der Kooperationsveranstaltung OF LiMitS mit dem JuKuZ Oetinger Villa übernahm das Büro die Plakatverschickung. Zur Unterstützung des JuKuZ Oetinger Villa verfasste die Bildungsreferentin Presseerklärungen und gab Aufrufe des JuKuZ für Demo-Aktionen innerhalb des Jugendring-Verteilers weiter.
Nach dem Jugendringfest traten einige Gruppen wieder in engere Verbindung mit dem Jugendring, da die neuen Mitglieder dieser Gruppen sich über diesen Tag ein gutes Bild von der Gesamtheit des Jugendrings machen konnten.
Die BUND Jugend nutzte in der kalten Jahreszeit unseren Gruppenraum und konnte dadurch wieder neue Mitglieder an sich binden.
Eine neue Gruppe, die Jugendgruppe Rebell erkundigte sich nach den Aufnahmebedingungen des Jugendrings. In Gesprächen mit Bildungsreferentin und Vorstand konnte vieles geklärt werden. Mit dem tragischen Tod von Joris Kordes trat erst mal eine Pause in die Gespräche zwischen Jugendring und Rebell ein.
Die Bildungsreferentin besuchte Veranstaltungen der Verbände. Anfragen aus der Bevölkerung zu verschiedenen Themen und Problemen der Kinder- und Jugendarbeit wurden, insofern sie nicht den Arbeitsbereich des Jugendrings betrafen, je nach Situation an Mitgliedsverbände oder andere Institutionen weitergeleitet.
5.6. Verleih von Geräten, Überlassung der Räume im Jugendring
Verliehen wurden folgende Geräte:
Laptop Beamer - Magic Bar Talboxzelt Digitalkamera - Partyzelt
Die Einführung an den jeweiligen Geräten für Personen, die sich nicht damit auskannten, übernahm Benny Scheitterer vom Vorstand
Der Gruppenraum wurde als Treffpunkt regelmäßig von der Gruppe DIDF genutzt. Mehrere Gruppen ohne eigene Räume nutzten den Gruppenraum in unregelmäßigen Abständen, darunter eine Kindergruppe der BUND-Jugend und der Verein Avipop, dem eine unserer freien MitarbeiterInnen angehört.
5.7. Einladungen
Die Bildungsreferentin besuchte verschiedene Veranstaltungen der Mitgliedsverbände, den Kongress des Jugendbildungswerkes der Wissenschaftsstadt Darmstadt am 16.7., die Präventionskonferenz des Kommunalen Präventionsrat Darmstadt und die Präsentation des Bildungsurlaubs Wisconsin in der Friedrich List Schule.
5.8. Regionale Kontakte
Die Bildungsreferentin besuchte das erste Regionaltreffen der Hauptamtlichen der Hessischen Jugendringe in Wiesbaden am 24.1. Das zweite Treffen fand am 11.7. im Jugendring Darmstadt statt.
Themen der Treffen waren u.a.
- die finanzielle Entwicklung der Jugendringe in Frankfurt, Wiesbaden, Kassel, Darmstadt
und im Main-Taunuskreis
- Personalentwicklung
- die Fortschritte der Juleica Akzeptanz in den verschiedenen Städten und Regionen
- neue Modelle der politischen Jugendarbeit
- Vertretung von Jugendinteressen in den kommunalen Ausschüssen
- Jugendthemen in der Politik
- Fortschreiben bzw. Umschreiben des Jugendbildungsförderungsgesetzes
- Rahmenvertrag Jugendverband und Schule
- Internetarbeit und Netzwerke für Jugendliche in Kassel
5.9. Praktikumsanleitung
Im Mai stellte sich Benjamin Morbeck, ein Studierender der Sozialpädagogik aus der Fachhochschule Münster/NRW im Büro vor. Er suchte eine Praktikumsstelle von Oktober 05 bis Ende Februar 06. Nach einem Gespräch mit der Bildungsreferentin, das ihm einen gewissen Einblick in Aufbau und Arbeitsbereiche des Jugendrings gab, entschied sich Rose Klaus dafür, dem Vorstand vorzuschlagen, Benjamin Morbeck den Praktikumsplatz zu geben. Sie erklärte ihm die Schwierigkeit der Anleitung durch ihre Person, da sie nur 20 Stunden arbeite, er aber 30 Stunden ableisten müsse. Da die Bildungsreferentin den Eindruck hatte, dass er gut in den Jugendring passe, empfahl sie ihm, die Stundendifferenzen mit seiner Praktikumsstelle abzuklären. Es wurde ihm auch deutlich, dass er ohnehin sehr eigenständig arbeiten müsse. Nach einer etwas schwierigen Einarbeitungsphase, in der er auf Anregung der Bildungsreferentin verschiedene Mitgliedsverbände besuchte, um sich ein Bild von der Vielfalt des Jugendrings zu machen, wurde er vom Vorstand mit dem Projekt Umme-Party beauftragt, für das er in Zusammenarbeit mit einzelnen Vorständen und der Bildungsreferentin verantwortlich war. Der Vorstand übernahm zeitweise die Betreuung des Praktikanten und war für ihn Ansprechpartner, wenn die Bildungsreferentin nicht da war.
Insgesamt kann gesagt werden, dass Benjamin Morbeck ein sehr erfolgreiches Praktikum absolvierte und input und output sich die Waage hielten.
5.10. Jahresplanung 2006
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Vorständen und dem Praktikanten Benjamin Morbeck entwickelte Rose Klaus Vorschläge für Veranstaltungen 2006, so z.B. die Umme-Party, den PolitikerInnenparcours zur Kommunalwahl, eine Veranstaltung Rock gegen Rechts und einen internationalen Austausch mit Polen.
6. Fortbildung Bildung und Begeisterung vom 30.09.-02.10-2005
Nach Beschluss des Vorstandes besuchten Lisa Schirkhorschidi-Fröhlich und Rose Klaus die Bildung und Be-Geisterung - Tagung im Odenwaldinstitut auf der Tromm bei Waldmichelbach.
Die thematischen Schwerpunkte waren in verschiedene Bereiche unterteilt.
Es ging zum einen um Anforderungen notwendige Veränderungen in einem zukunftsorientierten Bildungssystem und mögliche Lösungen für auftretende Probleme:
- um die wesentlichen Faktoren gelungener Bildung
- um eine ganzheitlichen Betrachtung von Bildung in Schulen unter Berücksichtigung von Philosophie und Werthaltungen
- um angewendete pädagogische Konzepten und Entwicklungswege, wie beispielsweise die Biografie gelingender Schulen.
Zum anderen wurden Beispiele von praktizierter und gelungener Bildung gegeben. Es wurden eine Vielzahl von Konzepten und Methoden vorgestellt, die Menschen befähigen, ihre persönlichen Ziele und Stärken zu entwickeln und einzusetzen.
Das Motto der Tagung war: Man kann die Welt nicht verändern, man kann sie nur durchstrahlen. (Hugo Kückelhaus)
Lisa Schirkhorschidi-Fröhlich und Rose Klaus nahmen an unterschiedlichen Workshops teil, wie z.B. Förderung von emotionaler Kompetenz oder der Dialogprozess und Flow des Dialogs. Außerdem hörten sie sich verschiedene Vorträge zum Thema Bildung an.
Wilhem Schmid referierte, wie die gesellschaftliche Freiheit und die persönliche Freiheit auf die Schule der Lebenskunst einwirken und wie sich der Weg der Bildung für jeden positiv dadurch verändern kann.
Johannes Beck hielt einen Vortrag über die Möglichkeit einer Pädagogik, die der Entfaltung des Reichtums von Bildung dient. Er zeigte einige zur Verfügung stehende Einflussmöglichkeiten auf.
Ein Medienpräsentation über die Bodenseeschule in Friedrichshafen eine Montessori-Schule durch den langjährigen Leiter der Schule Alfred Hinz begeistere die Teilnehmenden und warf viele Fragen auf, weshalb dieses so erfolgreiche Konzept nicht schon weitreichend von Regelschulen übernommen wurde.
Im abschließenden Vortrag forderte der chilenische Reformpädagoge Claudio Naranjo das Auditorium dazu auf, aktiv für eine Veränderung innerhalb der jeweiligen Arbeitsgebiete zu sorgen, und die einzelnen Bildungsmöglichkeiten voll auszuschöpfen.
Rose Klaus und Lisa Schirkhorschidi-Fröhlich besuchten den Dialog-Workshop gemeinsam, um für die aktive Vorstandsarbeit und den Kontakt mit den Verbänden neue Kommunikationsmöglichkeiten kennen zu lernen und nach Möglichkeit umzusetzen.
In diesem speziellen Workshop ging es um zehn Kernfähigkeiten im Dialogprozess, die die DialogteilnehmerInnen einhalten sollten, um den Flow im Dialog in Gang zu bringen und zu erhalten.
In verschiedenen Rollenspielen übten sich die TeilnehmerInnen in den verschiedenen Fähigkeiten, die zu einem gelungenen Dialog gehören wie z.B. radikaler Respekt, Offenheit, Verlangsamung der Sprache, um verstanden zu werden und den Beobachter beobachten.
Diese Kernfähigkeiten sind nicht einfach umzusetzen, aber in urdemokratischen Gremien wie dem Jugendring-Vorstand und der Vollversammlung unverzichtbar und deshalb anzustreben.
Nach 3 Tagen voller Be-Geisterung für Bildung sind Rose Klaus und Lisa Schirkhorschidi-Fröhlich motiviert zurückgekommen und haben versucht, das Gehörte und Erlebte in die Jugendringarbeit zu integrieren. Sie bekamen neue Impulse, die ihnen zu neuen Sichtweisen auf die eigene politische Bildungsarbeit verhalfen.
Es ist nicht immer leicht, Jugendliche zu begeistern, aber wenn man selbst voll und ganz hinter seinem Engagement steht, wird dies auch von Anderen gesehen und anerkannt. Der Funke springt über.
Jugendbildungsarbeit erfordert viel Einsatz, Idealismus, Energien und Durchhaltevermögen. Vor allem im ehrenamtlichen Engagement, das ja meist neben Schule, Studium, Ausbildung und/oder Berufstätigkeit läuft, kommt man öfters an seine Grenzen.
Diese Tagung hat bestätigt, dass sich der Einsatz lohnt, hat Mut und neue Kräfte aktiviert, die Be-Geisterung für neue Ziele mitgegeben, wie versprochen!
.HiÎÏëìí
5ªÆØÿD¦æÿ* F ç ú 0
j
O.°
á
é
ª¾¿Ú)?8$`$^(t(Ê*+C44ûôûìäÜÍÜÍÃ͹ܲª²ª²ª²¢
5>*CJ5CJ655>*5CJOJQJ6CJOJQJCJOJQJ5CJ$OJQJmH0J5CJ$OJQJj5CJ$OJQJUmH5CJ$OJQJ5CJ(OJQJ5CJ8OJQJCJ`OJQJOJQJ8 !"#$%&'()*+,-ýýýýýýýýûûøøøøøøøøøøøøøøøøøø$ !"#$%&'()*+,-.HYiíî
56¬®¯°±²³´µ¶·¸¹º»¼èéHtÅÆÿCDV¦Èæÿ7OoªÚô ) * F à ú /
0
j
Á
ýýd-.HYiíî
56¬®¯°±²³´µ¶·¸¹º»üùùùùùùùù÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷÷$$»¼èéHtÅÆÿCDV¦Èæÿ7Ooªýýýýýýýýýýýýýúúýýýýýýýýýýýýýý$ªÚô ) * F à ú /
0
j
Á
ý
Or¤Ü.Q£ÂýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýýÁ
ý
Or¤Ü.Q£Âø/
J
k
¯
°
à
é
ê
fgÑÒÄ۱EFMNFG ¡¢£¤¥¦§¨©ª¾¿Ú*å
ûAÔ()?¼`! !¨!©!F#.$/$0$1$2$3$4$5$6$7$8$9$:$;$<$=$>$?$@$þþþdÂø/
J
k
¯
°
à
é
ê
gÑÒÄ۱EFMNFGýýýýýýýýý÷îîîîééééééééééééédhdh
Æ$dh ¡¢£¤¥¦§¨©ª¾¿Ú*å
ûAúúúôôôôôôôôôôôôôôôôôôôôôôôôô$dhdhAÔ()?¼`! !¨!©!F#.$/$0$1$2$3$4$5$6$7$8$9$:$;$<$=$>$ùùùùôôôôôôôôôôôôôôôôùùùùùùùùdh$dh>$?$@$A$B$C$D$E$F$G$H$`$%&ä&'](^(t(e*É*Ê*Ø*Ù*+§,þ0ÿ0ùùùùùùùùùùùùùùùùùððùùùùëëëëdhdh
ÆÈ
$dh@$A$B$C$D$E$F$G$H$`$%&ä&'](^(t(e*É*Ê*Ø*Ù*+§,þ0ÿ0B4C444§6Ì:Í:÷:à=`@b@c@@mAnAAB§CnDEEEDHHHH«H¬HòHãJÐKÑKaObO@QAQBQCQäRåRèTéTàU=V>VÈWÉWÁXÂXVYWYZî[ï[»\]G^a_``a`aaaaßaibíbc"déd¨eMfNfþþþþþþüüùüüüüüùþþþþþþþbÿ0B4C444§6Ì:Í:÷:à=a@b@c@@mAnAAB§CnDEEEHH«H¬Húúúúúúúôúúúúúïïåßßßßßåßßôú$dh
$dh
Ædh$dhdh4Í:÷:c@@H«HòHaßa!vavåx-yÕéìÖâãücÄÅLM¨©ªÀÄÿ syBGÆÖ 1 m¡¡¡¢¢ÿ¢££H£¬£½£¾£ªª;ªYªÁ²³"¼Æ¼ñÉüÊ6Ë8ËÒÒÒ,ÒSÕÕÕÕÕ¸ÕTØØøÜ+ÝàFàãýý÷ýýýòðòðìðýýèèèèèèýýýýýýýèèýýèæýèýý÷ýýýääýýèýèæýýýýB*>*5>*566 56>*
5>*CJ5Z¬HòHãJÐKÑKaObO@QAQBQCQäRåRèTéTàU=V>VÈWÉWÁXÂXVYWYZî[ï[»\]G^úúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúdhG^a_``a`aaaaßaibíbc"déd¨eMfNfg,hûh»i¼i
jÉj1kl¼lm#núúúúúúúôúúúúúúúúúúúúúúúúúúúú$dhdhNfg,hûh»i¼i
jÉj1kl¼lm#n¥n¦noppWqXq)rKs?tuvvvvvvvvvvvvvv v!v"v#v$v%v&v'vavEwExFxäxåx-yíy»zûzüzÀ|X}Y}¢~òóÍÎ)ÌÍÕ\èÐ
¶¹*+·3WÖïðfÁ{]¸áìíe#n¥n¦noppWqXq)rKs?tuvvvvvvvvvvvvvv v!v"vúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúô$dhdh"v#v$v%v&v'vavEwExFxäxåx-yíy»zûzüzÀ|X}Y}¢~òóÍÎ)ÌÍùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùù$dhÕ\èÐ
¶¹*+·3WÖïðfÁ{]¸ùùôôôôùôôôôôôôôôôôôôôôôôôôôôdh$dh¸áìíñ!VÙû0Zf£¤þÿcÅM©ªÀúúôîîîîîîîîîîîîîîîîîîîîîîîî$dh$dhdhíñ!VÙû0Zf£¤þÿcÅM©ªÀÄcÍÿYeºÅ OÁr}µgqrsyÐZ´BGÆÖAê 1 Í ¡k¡l¡m¡¡¢A¢¢½¢ü¢ý¢þ¢ÿ¢£H££«£¬£¾£Ü£¤¤F¥U¦Ô¦u¨®©ÿ©ªªªþþþüüüüüüþþüþþdÀÄcÍÿYeºÅ OÁr}µgrsyÐZùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùù$dhZ´BGÆÖAê 1 Í ¡k¡l¡m¡¡¢A¢¢½¢ü¢ý¢ùùùùùùùùùùùùùùùùùùùùïïïïïïï
$dh¤¤$dhý¢þ¢ÿ¢£H££«£¬£¾£Ü£¤¤F¥U¦Ô¦u¨®©ÿ©ªªªªªª;ª<ªYªu¬õõïïïïïïïïïêêêêêêêïïïïïïïïêdh$dh
$dh¤¤ªªªª;ª<ªYªu¬T®ý®°D±ò±¿²À²Á²³ç³µµâ¶C·ç¸¥¹:º»Ô»!¼"¼Æ¼F¾G¾æ¿ç¿ýÀÖÁÂÂ)Ä*Ä,Å-ÅÆÆÉ
ÉüÊÄËÿÎϧÏ&ÑÒÒ,ÒSÕTÕUÕÕÕÕ¸ÕkÖ××¼×SØTØØ@ÚõÚ÷ÜøÜ+Ýxß
àààFàFá§âãã$ãUäæåæç²ç³çè-èSéìé+êeêêÒêLëMëþþþþþüüþþüüüþþþþþþþdu¬T®ý®°D±ò±À²Á²³ç³µµâ¶C·ç¸¥¹:º»Ô»!¼"¼Æ¼F¾G¾æ¿ç¿ýÀÖÁúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúôôúúúúúú$dhdhÖÁÂÂ)Ä*Ä-ÅÆÆÉ
ÉüÊÄËÿÎϧÏ&ÑÒÒ,ÒSÕTÕUÕÕÕÕ¸ÕkÖ×úúúúúúúúúúõõõõõõúúõúúïïúúúú$dhdhdh×¼×SØTØØ@ÚõÚ÷ÜøÜ+Ýxß
àààFàFá§âãã$ãUäæåæç®ç¯ç°ç±ç²ç³çúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúdhã$ã³ç-èMëëfñgñkñññ¨ñèóôý(ý¸Î¼¶ôø AYJc%TV*ýýýýùýýýýýýýýýýõ>*CJ5>*5 ³çè-èSéìé+êeêêÒêLëMëëì¯ìïðgñhñiñjñkñññ¨ñçóèóôêõëõúúúúúúúúúúúúúúúúôôôôúúúúúúúú$dhdhMëëì¯ìïðgñhñiñjñkñññ¨ñçóèóôêõëõDöf÷¢÷¼÷ô÷,ølønøDù¸ùeúúûßûhüüýý(ýPþËÿ·¸ÎYà)¼È/ÀëÉ I
{µ¶ô
[
Û
÷ø @AY7¬ÂB¡çIJc|%TJ-_ÕM7þûûùùùûùûûûûûûûûö aëõDöf÷¢÷¼÷ô÷,ølønøDù¸ùeúúûßûhüüýý(ýPþËÿ·¸ÎYúêêâââêâêêêêêêêêúúúúúúúúúú
&Fdh
&Fdh
ÆhdhYà)¼È/ÀëÉ I
{µ¶ô
[
Û
÷ø @AY7úúôúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúúú$dhdh7¬ÂB¡çIJc|%TJ-_ÕM78©úúúúúúúúúúôúúôúúúïúúúúúúúúúdh$dhdh78©ª«{ :!h"^#_#M$%&Å&Æ&(Å(»)U*V*©ª«{ :!h"^#_#M$%&Å&Æ&(Å(»)U*V*úúúúúúúúúúúúúôôôò$dhdh,1h°. °ÆA!°"°#$n%°°Ä°ÄÄ
[B@ñÿBStandard,stCJ_HaJmHsHtH8@8
Überschrift 1$@&5BA@òÿ¡BAbsatz-Standardschriftart,U@¢ñ, Hyperlink >*phÿLþOLTitel Dokument@& CJ(OJQJ\^JaJN>@NTitel$¤ð¤<@&a$5CJ KHOJQJ\^JaJ HþO"HSprechblasentextCJOJQJ^JaJ2B@22
Textkörper*$1$¤x0þOB0
Plain Text
¤d¤dj$ÿÿÿÿ4ãV*§´Ä-»ªÂA>$ÿ0¬HG^#n"v¸ÀZý¢u¬ÖÁ׳çëõY7©V*¨ª«¬®¯°±³µ¶¸¹º»½¾¿ÁÂÃÅÇÈÉËÁ
@$NfíªMë7V*©²·¼ÀÆÊÎëj$Xÿî ;S>A«µ<DV^vKafÿ±ºFIThw3=p }
¥
¿
ª¹!.hn§6?§ÏÖ!%OVÀÉÊÒÒÕpuúÄÎPXYbmx~
µ¼³»ÅÍÜàï÷øþ!t{äúÿIQXcjt|Vl!!/!å#é#U$[$Ä$Í$ø$%%
%%%&&e&m&n&w&Ï&×&à&ï&ó&''
's'z'''¯'·'É'Í'â'ê'ì'ú'((( (Õ)Ý)4*=*r*}***+++%+B+M+,$,,,d-k-w-}---- -¡-«-'.9.ª.µ.B/S/ì/ô/õ/þ/J0[000Ç0Ï091?1s1|111t2|20393p3t3«3¶34 45.5ä5í5}6666Ï7Ó7ä7é7ÿ9:::%:*:ã:ç:ñ;õ;h<q<>>§>½>à>é> ??à?ä?ý?
@¸@¾@AAíAñA<B@BØBçBCCHCOCxC|CÔCØC[DhD±DÇDÍDçDE¦E®E¶EFFbFoFçFðFvGGØGàGPHUHhH{H H£H¹H¾HIIIIcIiIoJwJÆJÍJÚJßJKKÈKÙKëKøKçLíLÿLMM!MÛMãMïM÷M_NfNNNåNñNöNÿNOOO"ONOROXO`OuOO§O®O÷OPoPwP²PÀPéPýPQQúQRBRVRùRSS"S$S+S1S>SqSS½SÅSêSöSTTàTëTðTùT#U2UUUUUæUôU
VV$V)VEVJVV¥VWW'W.WWWºW¿WûWX XXiXqX×XßXöXúXYYÖYÞYZZ^Z«[¹[Ð[Ø[Ú[Ü[\\f]q]9`H`b`w`ócúc0d7ded{dÆdÖdeeZe^effQgVgWg_gÌgÑg h5hHhLhMhPhQh]hh¨hii@iKiiªiâiðiõijj!jkkk&k'k-k<kXkêkïkÿkllll¤lm£m¤m©mÐmÞmn¥nÕnÙnÞnënðnþnooSp^p"q,q¬q»q,rBrrr!s/sWsjsts{sss«s±sÓsØsèsís8t=tÚtâtuu¹uÏuww¦w·wÖxÚx6|:|||Õ|Û|.}2}¨¾îù,1hvËÏÔê¡§ÄÚäó¦Y
p
x
gw¢¦âæìú
$FTZnÍÚ&.6iwª¾µÀ#4DØîô÷©´049>\f£¬"'7Eßî3>Ë Ï Ð Ù ¢¢¢¢¢©¢ø¢ú¢££J£]£££¤¤+¤3¤_¤g¤¤¤¤¸¤Ò¥à¥å¥í¥á¦ä¦o§u§¿§Ä§Ò§×§¨¨i©©@ªPª «±«¥[®e®®®ð®ö®2¯7¯8¯@¯°°?°I°o°s°°°°¥°9±N±²²Y²]²å²î²#´,´-´3´\´j´ì´ò´µµµ$µèµüµ¶¶b¶s¶Â¶Æ¶Ç¶Û¶«¸´¸ÿ¸
¹Æ¹Ô¹ä¹ë¹ñ¹ú¹ººººóº»Õ»ã»¼ª¼¾¼Ñ¼*½.½6¾B¾Q¾X¾Y¾e¾¾¾Þ¾ì¾V¿i¿®¿Á¿ÀÀÁÁÁÁÁ#Á4Á@Á]ÁoÁ¬Â³Â+Ã>ÃÞÄðÄEÅPÅQÅWÅ`ÅgÅÅÅÅ£ÅýÅÆÆÆ6Æ=Æ?ÆEÆGÆNÆPÆ[Æ]ÆdÆÆÆÆ¨ÆÇÇ8ÇAÇSÇ`ǮȻÈÉ,ɫɮÉÑÉØÉËË$Ë,ËGËIËJËQËRËUËÎ%Î0Î=ÎÎγκÎÖÎåÎÏÏÏ%Ï2Ï9ÏTÐ`ÐwÐÐÐ¢ÐÆÐÍÐÑÑCÑJѣѷÑÀÑÔÑùÑÒÒÒÒÒøÒÓÄÓØÓYÔfÔÔÔ¸Ô¾ÔÕ%ÕXÕ^ÕhÕuÕ¢Õ¨Õ©ÕÕÔÕèÕÖÖÖÖ»ÖÑÖÚÖåÖ×/×g×n׿×È×É×Í×nØwرصغØÍØÓÙÞÙíÚóÚ#Ü2ÜyÜÜܦÜÐÜäÜÖÝêÝÞ
ÞÞ:ÞfÞiÞóÞßÝßêßwáááááá;âDâ®â»âÒâÜâÞãçãä,ä¨ää®ä¸äÍäÔäå"åååææ¸æÅæçæöæøæç
ççç)çlééêêëë§ë±ëÉëÏëþëìÒìÚìÂîÆîèîðîñîúîíðñð¬ñ´ñÇñÎñêñ÷ñòòüòó|õõÊõÒõø øøø·ú¿úû+ûAûHûEüaüüüâýóý>þMþÿþÿ|ÿÿÿÿÁÿÏÿdh¿Ãû
_demt}»ÀÅÒáö2739<AHRÐÕÖáµÀÐÖð u } Æ Ú ê ø ,
5
¯¿íô·ÄÚú&
4
c
v
ÿÚÞ2Bko®²¼Ãöû×áéÿ«´Óë*:CHM[}@I¨±»ÄÜS`fk¿ÅÆÌ3H©¾ÅÆÍ¯¾£°¶¹ºÏëïN]e u ï ü "!:!!!Ù"í"ë#ï#/$<$l$ti$l$ÿÿrklausGoebel\\S_SOZ1\DATA\WINDAT\SOZ_LEIT\GOEBEL\Anfragen_Magvorlagen\Magistratsvorlagen\Jugendring Darmstadt_Bericht\Jahresbericht 05_komplett.docbgr$þÖzÿÿÿÿÿÿÿÿÿ9Rm¬ûÿÿÿÿÿÿÿÿÿÐþÆÐ^Ð`þo(.
þÆ ^ `þhH.
pLÿÆp^p`LÿhH.
@þÆ@^@`þhH.
þÆ^`þhH.
àLÿÆà^à`LÿhH.
°þư^°`þhH.
þÆ^`þhH.
PLÿÆP^P`LÿhH.ÿ@xhhþOJQJo(vðÿ@xhÐþOJQJo(Øðÿ@xh8þOJQJo(§ðÿ@xh þOJQJo(·ðÿ@xhþOJQJo(¨ðÿ@xhpþOJQJo(Øðÿ@xhØ þOJQJo(§ðÿ@xh@þOJQJo(·ðÿ@xh¨þOJQJo(¨ðbgr$9Rmÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿ@ëël
Àëë(éêj$p@pîpà@GzÿTimes New Roman5Symbol3&zÿArial5&zaÿTahoma;Wingdings"qðĩűʱÂ<¤¦L*ñ{t!ð´´0(
ÿÿ
JahresberichtrklausGoebelþÿà
òùOh«+'³Ù0p°¼ÌØäô ,8
DPX`häJahresberichtoahrrklauseklaklaNormaleGoebele4ebMicrosoft Word 8.0@ç]mZÆ@.2è:Ç@Ðè:ÇL*ñþÿÕÍÕ.+,ù®DÕÍÕ.+,ù®8ôhp|¤¬´
¼Öäs{(1JahresberichtTitel 6>
_PID_GUIDäAN{4487086F-3607-4012-A9FA-3BCF6BE24346}
!"#$%&'()*+,-./0123456789:;<=>?@ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ[\]^_`abcdefghijklmnopqrstuvwxyz{|}~
¡¢£¤¥¦§¨©ª«¬®¯°±²³´µ¶·¸¹º»¼½¾¿ÀÁÂÃÄÅÆÇÈÉÊËÌþÿÿÿÎÏÐÑÒÓÔÕÖרÙÚÛÜÝÞßàáâþÿÿÿäåæçèéêþÿÿÿìíîïðñòþÿÿÿýÿÿÿýÿÿÿöþÿÿÿþÿÿÿþÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿRoot Entryÿÿÿÿÿÿÿÿ ÀFè:Ç%Öè:Çø1TableÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÍ¿*WordDocumentÿÿÿÿÿÿÿÿ.SummaryInformation(ÿÿÿÿãDocumentSummaryInformation8ÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿëCompObjÿÿÿÿjObjectPoolÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿ%Öè:Ç%Öè:Çÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿþÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿÿþÿ
ÿÿÿÿ ÀFMicrosoft Word-Dokument
MSWordDocWord.Document.8ô9²q
2007/0066
1524 Zeichen
Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: 02.02.2007 Beteiligt vor Magistratsbeschlussfassung: Dezernat V Amt: Sozialverwaltung an den Magistrat zur Kenntnis zur Beschlussfassung an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Tagesordnung: I II Verteiler: Vorlage-Nr. 2007/0066 Magistratsbeschluss-Nr. Betreff: Vertrag zwischen dem Jugendring Darmstadt e. V. und der Wissenschaftsstadt Darmstadt Vorlage vom: 26.01.2007 Beschlussvorschlag: Der Magistrat nimmt Kenntnis von der Berichterstattung des Jugendrings Darmstadt e. V. über die Aktivitäten im Jahr 2005. Anlagen: Jahresbericht 2005 Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage vom 26. Januar 2007: Mit der Vorlage Nr. 2006/0219 und dem Beschluss Nr. 9 aus 2007 hatte der Magistrat einem Vertragsabschluss zwischen dem Jugendring Darmstadt und der Wissenschaftsstadt Darmstadt zugestimmt. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, den Jugendring um den letzten Jahresbericht über seine Aktivitäten zu bitten, um dann darüber zu entscheiden, ob ein gemeinsames Gespräch mit dem Jugendring notwendig wird. Aus diesem Grund wird der Jahresbericht aus 2005 in der Anlage vorgelegt. Darmstadt, 26. Januar 2007 dr-gö, Nst.: 32 73 Dezernat V Jochen Partsch Stadtrat Anlage
Beratungsverlauf (2)
Details
- Vorlagen-Nr.
- 2007/0066
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 26.01.2007
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00