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AN/1954/2023

Standorte für Quartiersgaragen, gem. Antrag SPD, B90/Die Grünen, CDU und Die Partei

Gem. Antrag nach § 3 BV1 (SPD) 09.11.2023

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 1 (Innenstadt), Sitzung am 23.11.2023, TOP 5.2.2

Gem. Antrag nach § 3 (SPD BV1)

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Gem. Antrag nach § 3 (SPD BV1)

2880 Zeichen

SPD 
Bündnis 90/Die Grünen 
CDU 
Die Partei 
Herrn Bezirksbürgermeister 
Andreas Hupke 
Herrn Bürgeramtsleiter 
Dr. Ulrich Höver 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Eingang beim Bezirksbürgermeister:  
 
AN/1954/2023 
 
Antrag gem. § 3 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 1 (Innenstadt) 23.11.2023 
 
Standorte für Quartiersgaragen, gem. Antrag SPD, B90/Die Grünen, CDU und Die 
Partei 
Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,  
sehr geehrte Herren, 
 
Wir bitten Sie, folgenden Antrag auf die Tagesordnung der Sitzung der Bezirksvertre-
tung am 23. November 2023 zu setzen:  
 
Die Verwaltung wird beauftragt bis zum II. Quartal 2024 der BV 1 ein "Konzept Stadt-
raum für alle - Quartiersparkhäuser statt Parksuchverkehr" vorzulegen, welches ins-
besondere die folgenden Anforderungen erfüllt: 
 Die Identifikation geeigneter Standorte auf öffentlichen und privaten Grundstü-
cken für ober- und unterirdische Quartiersgaragen, inklusive Potenzialanalyse 
und Umsetzungskonzept, 
 Darlegung, welche vorhandenen ebenerdige Stellplatzanlagen besser ausge-
nutzt werden könnten, beispielsweise mit innovativen Konzepten wie gestapel-
tes Parken oder rotierendes Parken, damit an anderer Stelle in den dicht be-
siedelten Innenstadtbereiche wie der Südstadt - anstelle von Kfz-Abstellplät-
zen - Stadtraum mit hoher Aufenthaltsqualität für Fußgänger und Bewohner 
zurückgegeben wird, 
 Potentiale aufzeigen, wie vorhandene, teils über viele Tagesstunden nicht 
ausgelastete Parkhäuser (wie beispielsweise Europas längste Tiefgarage am 
Rheinauhafen) durch digitale Parkraummanagement-Lösungen besser d.h. 
mehrfach genutzt werden können, um bezahlbare Quartiersgaragen für An-
wohner sowie Besucherinnen und Besucher zu erschließen. 
 Es sollen sukzessive so viele Plätze im Straßenraum entfallen können, wie in 
Quartiersgaragen geschaffen werden sollen.

- 2 - 
 
 Priorität soll hierbei die Auslastung der bestehenden Parkhäuser vor dem 
Neubau sowie der Integration von Quartiersgaragen in neue Wohnprojekte ha-
ben. 
 
Begründung 
Quartiersgaragen sind anerkannterweise wesentlicher Bestandteil einer gelungen Ver-
kehrswende. Wir sind davon überzeigt, dass die Stadt Köln eine Verkehrswende 
braucht, die den Mobilitätsanforderungen aller Bewohnerinnen und Bewohner gerecht 
wird. Mit der Verlegung des ruhenden Verkehrs aus dem öffentlichen Raum in dafür 
ausgewiesene Bereiche, schaffen wir ein qualitativeres Lebensumfeld in der Innen-
stadt. Das bedeutet, das wir so Räume schaffen für Plätze mit mehr Aufenthaltsqualität 
wie z.B. Grünflächen für bessere Durchlüftung und mehr Räume für die Menschen. 
Die Kenntnis über die Verfügbarkeit solcher Flächen ist die Grundlage für die Pla-
nung der Gestaltung der Verkehrswende. 
 
 
gez. Cremer  gez. Cazier   gez. Leitner  gez. Kader 
SPD   B90/Die Grünen  CDU   Die Partei

Beratungsverlauf (1)

23.11.2023 Bezirksvertretung 1 (Innenstadt)
TOP 5.2.2 Entscheidung Entscheidung

Beschluss: ungeändert beschlossen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
AN/1954/2023
Typ
Gem. Antrag nach § 3 BV1 (SPD)
Datum
09.11.2023
Erstellt
09.11.2023 09:10