2006/0119
Umgestaltung der Ruthsstraße zwischen Pankratiusstraße und Schlossgartenstraße Neugestaltung Fuß- und Radwegverbindung zwischen Ruthsstraße und Pankratiusstraße
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2006/0119
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Wissenschaftsstadt Darmstadt Magistratsvorlage Eingang Magistrats- geschäftsstelle: an den Magistrat Beteiligt vor Dezernat VI Amt: Stadtplanungsamt zur Kenntnis zur Beschlussfassung Magistrats- beschlussfassung: Vorlage-Nr. 2006/0119 Magistratsbeschluss-Nr. an die Stadtverordnetenversammlung OBW zur Befassung zur Kenntnis zur Beschlussfassung zur abschließenden Beschluss- fassung Fachausschuss Internet ja nein Tagesordnung I II Verteiler: OBW bei abschl. Beschlussfassung Magistrat Betreff: Umgestaltung der Ruthsstraße zwischen Pankratiusstraße und Schlossgartenstraße Neugestaltung Fuß- und Radwegverbindung zwischen Ruthsstraße und Pankratiusstraße Vorlage vom: 30.01.2006 Beschlussvorschlag: Das anliegende Faltblatt "Information zur Sanierung Martinsviertel" - Umgestaltung der Ruthsstraße und Neugestaltung einer Fuß- und Radwegverbindung zwischen der Ruthsstraße und Pankratiusstraße wird zur Kenntnis genommen. Es ist der frühzeitigen Erörterung bzw. der öffentlichen Unterrichtung der Bürgerinnen und Bürger zugrundezulegen. Anlagen: Flyer-Ruthsstraße-28-1-06 Beschluss des Magistrats vom 2 ... Begründung zur Magistratsvorlage Dez. VI vom 30.01.2006 Allgemeines Voraussetzung für die Planung der folgenden Projekte war der Erwerb einer Grundstücksfläche zwischen der Ruthsstraße und der Pankratiusstraße von der Technischen Universität Darmstadt. Der Magistrat hat diesem Erwerb durch die Wissenschaftsstadt Darmstadt mit der Magistratsvorlage Nr. 07 33 „Erwerb einer Teilfläche von ca. 1230 qm aus dem Landesgrundstück Gemarkung Darmstadt Flur 2 Nr. 1411/5“ am 27.10.2004 zugestimmt. Der Ausschuss für Liegenschaften und Wirtschaftsförderung genehmigte den vorgesehenen Kauf in seiner Sitzung am 3.11.2004. Die Ruthsstraße ist im städtischen Eigentum. Der Erwerb der Fläche für die geplante Fuß- und Radwegverbindung steht kurz vor dem Abschluss. Beide Flächen gehören zum Sanierungsgebiet Martinsviertel. Wesentliches Ziel dieser Sanierung ist u. a. die Aufwertung der öffentlichen Straßenräume sowie eine Verbesserung der Freiraumqualität und – versorgung. Die Ruthsstraße ist eine in Ost- West- Richtung verlaufende Wohnstraße. Sie dient überwiegend der Erschließung der angrenzenden Wohngebäude. Fußgänger und Radfahrer nutzen die Straße als Verbindung zwischen Riegerplatz und Technischer Universität(TU)/ Herrngarten bzw. Innenstadt. Zwischen der Löffelstraße und der Arheilger Straße überqueren viele Radfahrer und Fußgänger die Ruthsstraße, um über den Weg durch das Universitätsgelände zum Kantplatz und weiter zur Innenstadt zu kommen. Zwischen Ruthsstraße und Pankratiusstraße soll eine Fuß- und Radwegverbindung entstehen. Dieser Weg soll Fußgängern und Radfahrern eine Abkürzung sowie eine attraktive Alternative zu den straßenbegleitenden Gehwegen ermöglichen. Insbesondere die Erreichbarkeit der Kindertagesstätte in der Pankratiusstraße und der Schillerschule wird dadurch wesentlich sicherer und besser. Das hier vorliegende Planungskonzept soll zur Erörterung und Information an die Öffentlichkeit verteilt werden und in einer Versammlung erläutert und diskutiert werden. Anlass des Ausbaus Der Zustand der Ruthsstraße ist in gestalterischer und funktionaler Hinsicht unbefriedigend. Zwischen der neu gestalteten Kreuzung Pankratiusstraße/Ruthsstraße sowie der Kreuzung Schlossgartenstraße/Ruthsstraße ist daher eine Umgestaltung erforderlich. Zwischen den TU- Gebäuden und der Bebauung an der Ruthsstraße ist heute schon ein Trampelpfad vorhanden. In Zusammenhang mit der Neugestaltung der Freiflächen soll hier eine zügige und attraktive Verbindung zur Pankratiusstraße und zur Kindertagesstätte Hedwig- Dohm- Haus sowie zur Schillerschule entstehen. 3 ... Parkplatzbilanz Eine Teilfläche der zukünftigen Rad- und Fußwegverbindung an der Pankratiusstraße wird derzeit als privater Parkplatz der TUD genutzt. Diese Stellplätze entfallen zukünftig. Der Stellplatzbedarf der TUD kann und soll im angrenzenden Parkhaus der TUD abgedeckt werden. Im Straßenraum Ruthsstraße sind derzeit 16 Parkplätze vorhanden. Die Planung sieht zukünftig ca. 14 Parkplätze vor. Bei Bedarf können an geeigneter Stelle einige Motorradstellplätze vorgesehen werden. Finanzierung Die Neugestaltung soll aus Sanierungsmitteln finanziert werden. Beteiligung der Öffentlichkeit Das vorliegende Faltblatt dient der Information und Abstimmung der Interessen der von der Planung Betroffenen. Es soll an die Eigentümerinnen und Eigentümer der Grundstücke in der Ruthsstraße und Pankratiusstraße sowie an die Anwohnerinnen und Anwohner und Nutzer der öffentlichen Einrichtungen in diesem Bereich verteilt werden. Auch die Bewohnerinnen und Bewohner der angrenzenden Straßen sollen über die Umbauabsichten informiert werden. Der Planungsvorschlag soll in einer Veranstaltung erläutert und diskutiert werden. Die Diskussionsergebnisse werden, soweit möglich, in die weitere Planung einfließen. Im Anschluss wird das endgültige Planungskonzept ausgearbeitet. Dezernat VI Dipl.- Ing. Dieter Wenzel Stadtrat Anlage: - Faltblatt „Information zur Sanierung Martinsviertel“- Ausbau der Ruthsstraße und Neugestaltung einer Fuß- und Radwegverbindung zwischen der Ruthsstraße und Pankratiusstraße.
anlage 1
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Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Parken ist nur auf beson -
ders gekennzeichneten Bereichen zulässig, die durch einen Ma -
terialwechsel z.B. mit Blaubasaltpflaster hervorgehoben werden.
Nach Osten wird die Ruthsstraße mit einem neuen Straßenquer -
schnitt versehen. Sie soll niveaugleich von Haus zu Haus ausge -
baut werden. Abzüglich eines ca. 2 m breiten Streifens auf der
Südseite, wird der restliche Straßenraum symmetrisch gestaltet.
Mittig wird ein ca. 1,5 m breiter Streifen aus rechtwinklig verlegtem
Betonpflaster (großformatig) angelegt. Dieser ermöglicht durch die
glatte Oberfläche ein bequemes Gehen und Fahren, z.B. für Fahr -
räder und Kinderwagen. Es wird vorgeschlagen, beidseitig dieses
Streifens die Straße aus vorhandenem Basaltpflaster herzustellen.
Der westliche Teil der Ruthsstraße soll ebenfalls mit dem genannten
Gehstreifen und beidseitigem Basaltpflaster umgestaltet werden.
Auch hier wird auf Bordsteine zugunsten eines niveaugleichen Aus-
baus verzichtet. Nur im Übergangsbereich zur Schlossgartenstraße
bleibt aus verkehrstechnischen Gründen das alte Profil erhalten.
Parkplatzbilanz
Eine Teilfläche des zukünftigen Grünzuges an der Pankratiusstraße
wird derzeit als privater Parkplatz der TUD genutzt. Diese Stellplät-
ze entfallen zukünftig. Der Stellplatzbedarf der TUD kann und soll
im angrenzenden Parkhaus der TUD abgedeckt werden. Im Stra -
ßenraum Ruthsstraße sind derzeit 16 Parkplätze vorhanden. Die
Planung sieht zukünftig ca. 14 Parkplätze vor. Bei Bedarf können an
geeigneter Stelle einige Motorradstellplätze vorgesehen werden.
Bearbeitung: Neuhann + Kresse, Landschaftsarchitekten,
Darmstadt (A. Neuhann)
Umgestaltung der Ruthsstraße
(zwischen Pankratiusstraße und Schlossgartenstraße)
Allgemeines
Die Ruthsstraße sowie die geplante Fuß- und Radwegverbindung
zwischen der Pankratiusstraße und der Ruthsstraße gehören zum
Sanierungsgebiet Martinsviertel. Wesentliches Ziel dieser Sanie -
rung ist u.a. die Aufwertung der öffentlichen Straßenräume sowie
eine Verbesserung der Freiraumqualität und -versorgung.
Die Ruthsstraße ist eine in Ost-West-Richtung verlaufende Wohn -
straße. Sie dient überwiegend der Erschließung der angrenzenden
Wohngebäude. Fußgänger und Radfahrer nutzen die Straße als
Verbindung zwischen Riegerplatz und Technischer Universität(TU)/
Herrngarten bzw. Innenstadt. Zwischen der Löffelstraße und der
Arheilger Straße überqueren viele Radfahrer und Fußgänger die
Ruthsstraße, um über den Weg durch das Universitätsgelände zum
Kantplatz und weiter zur Innenstadt zu kommen.
Zwischen Ruthsstraße und Pankratiusstraße soll eine Fuß- und
Radwegverbindung entstehen. Dieser Weg soll Fußgängern und
Radfahrern eine Abkürzung sowie eine attraktive Alternative zu den
straßenbegleitenden Gehwegen ermöglichen. Insbesondere die Er-
reichbarkeit der Kindertagesstätte in der Pankratiusstraße und der
Schillerschule wird dadurch wesentlich sicherer und besser.
Anlass des Ausbaus
Der Zustand der Ruthsstraße ist in gestalterischer und funktionaler
Hinsicht unbefriedigend.
Zwischen der neugestalteten Kreuzung Pankratiusstraße/
Ruthsstraße sowie der Kreuzung Schlossgartenstraße/Ruthsstraße
ist daher eine Umgestaltung erforderlich. Zwischen den TU-Ge -
bäuden und der Bebauung an der Ruthsstraße ist heute schon ein
Trampelpfad vorhanden. In Zusammenhang mit der Neugestaltung
der Freiflächen soll hier eine zügige und attraktive Verbindung zur
Pankratiusstraße und zur Kindertagesstätte Hedwig-Dohm-Haus
sowie zur Schillerschule entstehen.
Konzept Umbau Ruthsstraße
Ziel der Planung ist es, durch die Neugestaltung der Ruthsstraße
die vielfältigen Wegebeziehungen von Autofahrern, Radfahrern und
Fußgängern neu zu ordnen und für alle Verkehrsteilnehmer siche -
rer zu gestalten.
Die Ruthsstraße soll eine umfassende Neugestaltung erhalten. Im
Kreuzungsbereich Arheilger Straße/Ruthsstraße ist ein niveauglei -
cher platzartiger Bereich vorgesehen, der durch farbiges Betonpflas-
ter hervorgehoben wird. Hier laufen die wichtigsten Wegebeziehun-
gen von Autofahrern, Radfahrern und Fußgängern zusammen. Als
Gliederungs- und Lenkungselement soll an der Arheilger Straße ein
Baum gepflanzt werden, der die platzartige Aufweitung markiert, die
durch Poller abgegrenzt wird. Die Ruthsstraße soll insgesamt als
verkehrsberuhigter Bereich ausgebaut werden; hier darf dann nur
Prinz-Georg-Garten
0 10 20 30 40 50 m
Fuß- und Radwegverbindung zwischen Ruthsstraße
und Pankratiusstraße
Gestaltungskonzept
Um dieser Grünanlage in einem heterogenen städtebaulichen Um -
feld eine unverwechselbare Identität zu verleihen, sind einfache und
starke Strukturen gewählt worden. Diese sollen durch eine lineare
Pflasterung und ansprechende Vegetation umgesetzt werden. Eine
Baumreihe soll den Hauptweg begleiten und zu den Großbauten
der TUD abschirmen.
An den drei Aufweitungen entlang des Weges sollen Plätze mit
unterschiedlicher Charakteristik entstehen. Jede dieser Teilflächen
soll eine eigene Formensprache, eine spezifische Nutzung und da-
durch einen unverwechselbaren Charakter erhalten.
Die Attraktivität und Qualität der Bepflanzung soll der Anziehungs -
punkt der Anlage sein und die Menschen des Viertels zum Verwei -
len einladen. Gleichzeitig wird mit der Grünanlage ein Beitrag zur
Verbesserung des innerstädtischen Klimas geleistet.
“Grüner Stadtplatz” an der Ruthsstraße
An dieser Stelle soll als Teilbereich der Grünanlage eine kleine,
begrünte Fläche entstehen, die durch die berankte Pergola und die
Information zur Sanierung Martinsviertel
Umgestaltung der Ruthsstraße
und Neugestaltung einer Fuß- und
Radwegeverbindung zwischen Ruths-
straße und Pankratiusstraße
Herausgegeben im Auftrag des
Magistrats
Stadtplanungsamt, Januar 2006
dort angebrachten Sitzmöglichkeiten zum Verweilen und Ausruhen
einladen soll. Die Platzfläche soll durch Bepflanzung (z.B. Lavendel
und Rosen) oder Geländemodulierung so gestaltet werden, dass
die erwünschte Nutzung als Ruhezone gerne angenommen wird.
Eine Skulptur am Ende des Platzes könnte einen künstlerischen
Akzent setzen.
“Kleiner Stadtplatz” an der Pankratiusstraße
Diese Teilfläche soll einen mehr städtischen Charakter erhalten.
Genutzt werden soll der Platz u.a. als Treffpunkt im Zusammen -
hang mit der nahegelegenen Kindertagesstätte . Außerdem ist er
als städtischer Freiraum für Jugendliche und Studenten gedacht
und enthält entsprechend viele Sitzgelegenheiten. Den beiden
Gemeinbedarfseinrichtungen Sozialkritischer Arbeitskreis und Ar -
beiterwohlfahrt kann er als Vorplatz dienen. Zur Pankratiusstraße
hin soll eine ca. 0,80 m hohe Mauer den Platz teilweise abschirmen
und ihm eine Randbegrenzung geben.
Grüne Mitte “Obstgarten”
Die mittlere Fläche wird überwiegend grün bleiben und soll für die
Benutzer, auch aus Sicherheitsgründen, offen und gut einsehbar
sein. In der Rasenfläche sollen zusätzlich drei Obstbäume ge -
pflanzt werden. Die Wiese mit den Obstbäumen soll zum einen
an die bäuerliche Vergangenheit des Martinsviertels erinnern, zum
anderen soll sie als Liegewiese und Ruhebereich dienen.
Beteiligung der Anwohnerinnen und Anwohner
Diese Pläne sollen in einer Veranstaltung erläutert und zusammen
mit Ihren Anregungen diskutiert werden. Im Anschluss wird das
endgültige Planungskonzept ausgearbeitet.
Die Diskussionsergebnisse werden, soweit möglich, in die weitere
Planung einfließen.
Finanzierung
Die Neugestaltung wird aus Sanierungsmitteln finanziert. Von den
Anliegern werden hierzu keine Beiträge erhoben.
Auskunft
Wenn Sie darüber hinaus Fragen oder Anregungen zur Planung
haben, wenden Sie sich bitte an:
Stadtplanungsamt
Frau Angela Eichenauer
Bessunger Str. 125, Block E
64295 Darmstadt
Tel. 13 36 45, Fax 13 36 49
Email: stadtplanungsamt@darmstadt.de
Lineares Pflaster,
zweifarbig. Platten als
rasterförmige Intarsien,
zweifarbig
Litfaßsäule und Mauer
(max. Höhe: 0,8 m) als
vertikale Platzelemente
Bänke, hergeleitet aus
den rasterförmigen
Quadranten, zweifarbig
Wissenschaftsstadt
Darmstadt
Kleiner Platz an der Pankratiusstraße - Isometrie
Beratungsverlauf (1)
Orte (8)
- Pankratiusstraße
- Schloßgartenstraße
- Ruthsstraße 28
- Arheilger Straße
- Riegerplatz
- Kantplatz
- Bessunger Straße 125
- Löffelstraße
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Details
- Vorlagen-Nr.
- 2006/0119
- Typ
- Magistratsvorlage
- Datum
- 30.01.2006
- Erstellt
- 29.09.2026 00:00