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1845/2022

Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn

Mitteilung Ausschuss 13.06.2022

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Nächste Beratung: Stadtentwicklungsausschuss, Sitzung am 01.09.2022, TOP 18.4

Mitteilung Ausschuss

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Anlage Sachstand Agglomerationsprogramm

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Mitteilung Ausschuss

1702 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle  
IX/151/2 
 
Vorlagen-Nummer 13.06.2022 
 1845/2022 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Wirtschaftsausschuss 18.08.2022 
Ausschuss Klima, Umwelt und Grün 25.08.2022 
Stadtentwicklungsausschuss 01.09.2022 
 
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn 
hier: Projektinformation und Sachstand 
Der Politische Beirat des Agglomerationsprogramms hat in seiner 3. Sitzung am 9. Mai 2022 anlie-
gende Information zu den Zielen und zu den erwartenden Ergebnissen des Agglomerationspro-
gramms verabschiedet und um Vorlage bei Kreistagen, Gemeinderäten, Vorständen, Präsidien und 
Verbandsversammlungen der Mitglieder des Region Köln/Bonn e.V. gebeten.  
 
Das Agglomerationsprogramm baut auf dem sog. „Agglomerationskonzept“ auf, welches ein Zielbild 
für eine ausbalancierte, trag- und zukunftsfähige Raumentwicklung der polyzentrischen Region 
Köln/Bonn für den Zeithorizont 2040 erzeugt und schafft die Überführung auf die Handlungsebene. Es 
dient der Priorisierung von regionalen Impuls- und Schlüsselprojekten, um auf dieser Grundlage u.a. 
Projekte für eine Förderung anmelden zu können (siehe hierzu Vorlage 0807/2020).  
 
Die Verwaltung ist über die Steuerungsgruppe Agglomerationsprogramm in das Erarbeitungsverfah-
ren dieser informellen Planung eingebunden.  
 
Der Abschluss der Bearbeitung ist für Ende 2022 vorgesehen. 
 
 
 
Gez. Greitemann 
 
 
Anlage 
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn, Projektinformation und Sachstand  
(gemeinsame Mitteilungsvorlage des Politischen Beirats des Agglomerationsprogramms an die Kreis-
tage, Gemeinderäte, Vorstände, Präsidien und Verbandsversammlungen der Mitglieder des Region 
Köln/Bonn e.V.)

Anlage Sachstand Agglomerationsprogramm

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Anlage  
zu Vorlage 1845/2022 
 
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn 
Projektinformation & Sachstand 
Der Region Köln/Bonn e.V. ist ein Zusammenschluss der kreisfreien Städte Köln, Bonn und Leverkusen 
sowie des Rhein-Sieg-Kreises, des Rhein-Erft-Kreises, des Rhein-Kreis Neuss, des Rheinisch-Bergischen 
Kreises und des Oberbergischen Kreises. Mitglieder sind zudem die Industrie- und Handelskammer zu 
Köln, die Industrie- und Handelskammer Bonn/Rhein-Sieg, die Handwerkskammer zu Köln, die 
Kreissparkasse Köln, die Sparkasse KölnBonn, die Sparkasse Leverkusen, der Landschaftsverband 
Rheinland und der DGB-Region Köln-Bonn. Als Gäste sind die Bezirksregierung Köln, der Kreis 
Ahrweiler, der Kreis Euskirchen und der Kreis Düren vertreten. Der Region Köln/Bonn e.V., der in diesem 
Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert, bildet seit 1992 das Regionalmanagement für die Region 
Köln/Bonn. Ziel ist es, die regionale Zusammenarbeit und strategische Ausrichtung der Region in 
strukturpolitischen Handlungsfeldern wie Nachhaltige Raumentwicklung, Klimawandelvorsorge, 
Innovation, Tourismus und Naherholung u.a. zu stärken, um die Region wettbewerbsfähig und für die 
Menschen attraktiv zu halten. Dabei unterstützt der Verein seine Mitglieder bei der Realisierung von 
konkreten Vorhaben vor Ort oder im regionalen Verbund.  
 
Zusammenfassung 
Mit dem Agglomerationsprogramm erarbeitet die Region Köln/Bonn in einem kooperativen Prozess auf 
Basis der regionalen Dachstrategien Agglomerationskonzept und Klimawandelvorsorgestrategie bis 
Ende 2022 ein konzeptbasiertes sowie umsetzungsorientiertes räumliches Entwicklungsprogramm. Das 
Agglomerationsprogramm definiert programmatische Leitlinien der räumlich-strukturellen Entwicklung 
und hinterlegt diese mit Zielen, Entwicklungsprinzipien, umsetzungsorientierten 
Handlungsempfehlungen sowie beispielhaften Projekten, Konzepten und Kooperationen. Es bildet mit 
seinem informellen und integrierten Ansatz das „Scharnier“ zwischen den Entwicklungsaufgaben und 
Bedarfslagen vor Ort in der Region auf der einen, und den Förderangeboten des Landes Nordrhein-
Westfalen, des Bundes und der EU sowie privaten Investitionen auf der anderen Seite. Das 
Agglomerationsprogramm berücksichtigt dabei die laufenden teilregionalen Programme und Prozesse 
der Region (z.B. linksrheinisch im Rheinischen Revier, entlang des Rheins die StadtUmland-Verbünde, 
rechtsrheinisch die REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand, die Zusatzvereinbarung zum Bonn-Vertrag 
im Süden der Region oder auch die Raumkulissen der vier LEADER-Prozesse). 
 
Vom Konzept … zum Programm … zum Projekt vor Ort: die Umsetzung der 
regionalen Strategien  
Die Region Köln/Bonn ist ein attraktiver und dynamischer Lebens- und Wirtschaftsstandort im Zentrum 
Europas. Zugleich steht die Region aktuell und in Zukunft vor enormen, gleichzeitig ablaufenden 
Transformationensaufgaben: durch den Ausstieg aus der Braunkohleförderung bis spätestens 2038 
kommt es zu einem umfassenden Strukturwandelprozess im Rheinischen Revier. Die Energie- und 
Ressourcenwende hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Raum- und Wirtschaftsstruktur innerhalb der

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Anlage  
zu Vorlage 1845/2022 
Region. Insbesondere entlang der Rheinschiene zwischen Leverkusen, Köln und der Bundesstadt Bonn 
wird es zunehmend schwieriger, Flächen für Wohnen und Gewerbe/Industrie zu finden. Eine 
sozialverträgliche, der demografischen Entwicklung Rechnung tragende Wohnraumversorgung und die 
bedarfsgerechte Bereitstellung sowie profilierte Entwicklung von Wirtschaftsflächen im 
interkommunalen Verbund gehören daher zu den wesentlichen Entwicklungsaufgaben. An die Natur- 
und Kulturlandschaftsräume der Region, unter anderem im Bergischen RheinLand, werden vielzählige, 
stetig steigende Anforderungen gestellt. Als „Alleskönner“ tragen sie ökologische und klimatische 
Funktionen, dienen der Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln und Trinkwasser, sind 
zunehmend Träger der Energiewende und gewinnen in der dicht besiedelten Region als 
Naherholungsräume stetig weiter an Bedeutung. Zugleich erfordern die spürbaren Folgen des 
Klimawandels einen nachhaltigen Umbau der regionalen Landschafts- und Siedlungsräume sowie der 
Gewässersysteme im Sinne der Klimawandelvorsorge. Mobilitäts-, Energie- und Ressourcenwende 
erfordern zudem einen umfassenden Umbau der regionalen (analogen) Infrastrukturen, wobei die 
Digitalisierung eine weiter zunehmende Rolle einnimmt. 
Um die gesamte Region „in Balance“ zu halten, hat der Region Köln/Bonn e.V. im Jahr 2019 mit dem 
Agglomerationskonzept und der Regionalen Klimawandelvorsorgestrategie zwei innovative 
Dachstrategien vorgelegt, die zur mittelfristigen Sicherung der räumlichen Entwicklungsfähigkeit der 
Region beitragen. Das bundesweit bisher einmalige 
Agglomerationskonzept, das in einem kooperativen 
Dialog- und Planungsprozess gemeinsam mit der und für die Region erarbeitet wurde, legt mit dem 
Strukturbild sowie regionalen Teilstrategien eine klare Zukunftsperspektive zur sektor- und 
akteursübergreifenden kooperativen Raumentwicklung mit zeitlicher Perspektive 2040+ vor. Die 
Regionale 
Klimawandelvorsorgestrategie trägt dazu bei, die Anpassung an die unvermeidbaren Folgen 
des Klimawandels konkret im kommunalen und regionalen Handeln zu verankern und die 
Anpassungskapazitäten in der Region vor Ort zu erhöhen.  
Um die Region in Balance zu halten, sind aber nicht allein Fachkonzepte und Planungen entscheidend. 
Sie können lediglich das Fundament für die perspektivische Entwicklung bilden. Im nächsten Schritt gilt 
es, die Konkretisierung bzw. Umsetzung in den Fokus zu stellen. Dazu dient das 
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn, das seit 2020 in einem regionalen Dialog- und 
Planungsprozess erarbeitet und von Seiten der EU und des Landes Nordrhein-Westfalen über den 
Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) bis Ende 2022 gefördert wird. 
Den programmatischen Kern des Agglomerationsprogramms bildet der Strategische Handlungsrahmen. 
Er schafft über Programmlinien die Anschlussfähigkeit für eine große Vielfalt an beispielhaften 
Projekten und Vorhaben (räumlich, thematisch, zeitlich etc.) und soll dabei helfen, zielgerichtet auf 
Förderangebote der EU, des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen zuzugreifen.  
 
Ziele und Mehrwert des Agglomerationsprogramms für die Region Köln/Bonn 
Ziel des Agglomerationsprogramms ist die Vorbereitung und Beförderung von konkreten Projekten und 
Kooperationen vor Ort in der Region, die den o.g. Transformationsaufgaben Rechnung tragen. Das 
Agglomerationsprogramm verzahnt dabei die teilregionalen Programme und Prozesse der Region 
miteinander. Es werden beispielhafte Projekte identifiziert, die als Piloten und Vorbilder zur 
Nachahmung und Anpassung für vergleichbare Entwicklungsaufgaben in der Region dienen. Damit 
beschleunigt das Agglomerationsprogramm weitere Entwicklungen und Projektumsetzungen vor Ort. Der

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Anlage  
zu Vorlage 1845/2022 
Region Köln/Bonn e.V. unterstützt und forciert dementsprechend im Rahmen des 
Agglomerationsprogramms sowie im Anschluss ab 2023ff. aktiv den Erfahrungsaustausch und 
Wissenstransfer in den Entwicklungspfaden und entlang der identifizierten beispielhaften Projekte 
innerhalb der Region. Ziel ist es, Erfahrungen und Wissen aus der Region (und von außerhalb) verfügbar 
zu machen und damit die Umbauprozesse in der Region qualitativ zu befördern und zu beschleunigen.  
Aus regionaler Sicht gilt: das Agglomerationsprogramm dient ab 2022 für die gesamte Region 
Köln/Bonn als Ideen- und Impulsgeber sowie Motor für Projekte der integrierten räumlichen 
Entwicklung. Es erfüllt – mit Blick auf die neue EU-Förderperiode 2021-2027 sowie Förderungen von 
Seiten des Landes NRW und des Bundes – eine „Scharnierfunktion“ zwischen den regionalen und 
kommunalen Bedarfen vor Ort auf der einen und den finanziellen Projekt-Fördermöglichkeiten auf der 
anderen Seite. 
 
Aufbau und Inhalt des Agglomerationsprogramms 
Den Kern des Agglomerationsprogramms Region Köln/Bonn bildet der Strategische Handlungsrahmen 
mit seinen Programmlinien. Es werden beispielhafte Projekte identifiziert bzw. aufbereitet, um das 
Voneinander-Lernen zu ermöglichen, sie werden auf einer digitalen, fortschreibbaren Karte verortet, 
damit man der Entwicklung vor Ort „auf die Spur kommt“ und „auf der Spur bleibt“. 
Strategischer Handlungsrahmen  
In einem ersten Schritt wurde mit der Region der sog. Strategische Handlungsrahmen mit seinen 
Programmlinien erarbeitet. Dazu wurden die beiden Dachstrategien Agglomerationskonzept und 
Klimawandelvorsorgestrategie nach Zielen, Leitlinien Handlungsprinzipien, thematischen und 
räumlichen Schwerpunkten ausgewertet. Ergänzend wurden die in der Region laufenden teilregionalen 
Programme und Prozesse (REGIONALE 2025 Bergisches RheinLand, StadtUmland-Verbünde, 
Rheinisches Revier, LEADER etc.) analysiert. Der Strategische Handlungsrahmen formuliert Grundsätze 
und Querschnittsaufgaben für eine „Region in Balance“ und legt in verschiedenen Programmlinien die 
Schwerpunktaufgaben, strategischen Ziele und damit verbundene Handlungsprinzipien fest.  
Thematische Entwicklungspfade 
Aufgaben und Themen, die nicht von einer Kommune allein bewerkstelligt werden können bzw. eine 
ganze Reihe von Kommunen und Kreisen gleichzeitig und gemeinsam betreffen, werden parallel zum 
Strategischen Handlungsrahmen in drei sog. thematischen Entwicklungspfaden weiter konkretisiert. 
Entwicklungspfad Siedlungs- und Wirtschaftsflächen: In dem Entwicklungspfad werden mit dem 
Konzeptansatz der dreifachen Innenentwicklung1 zum einen Strategien und Lösungswege für eine 
nachhaltige Innenentwicklung erarbeitet, um mehr Akzeptanz und konkrete Handlungsansätze für deren 
Anwendung zu schaffen. Hemmnisse und Restriktionen bei der Flächenmobilisierung werden diskutiert 
und darauf aufbauend Handlungsempfehlungen sowie Lösungswege verfügbar gemacht. 
                                                           
1 Dreifache Innenentwicklung meint eine bauliche und funktionale Innenentwicklung, die mit einer Ergänzung und 
Qualifizierung des Grüns sowie mit einer Erhöhung von klimaschonenden Mobilitätsoptionen kombiniert wird, um die 
möglichen negativen Folgen baulicher Verdichtung zu minimieren.

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Anlage  
zu Vorlage 1845/2022 
Zum anderen wird das Thema interkommunale Wirtschaftsflächen bearbeitet. Deren profilierte 
Entwicklung und ein nachhaltiger Betrieb stellen angesichts hoher Nachfrage und zugleich 
vorherrschender Flächenknappheit von Industrie- und Gewerbeflächen zentrale Zukunftsaufgaben der 
Region Köln/Bonn dar. Mit verschiedenen Diskussions- und Beteiligungsformaten organisiert der 
Region Köln/Bonn e.V. hierzu den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer in der Region. Ziel ist, die 
regionalbedeutsamer Standortentwicklungen zu identifizieren und deren Projektentwicklung zu 
forcieren. 
Entwicklungspfad Freiraum & Landschaft: Die Freiraumstrategie LAND USE schafft eine mittelfristige 
Entwicklungsperspektive für die urbanen Freiräume und Landschaften der Region. Die Funktionen der 
BiotopLandschaft, der Produktions- und VersorgungsLandschaft, der Anpassungs- und 
VorsorgeLandschaft sowie der Naherholungs- und GesundheitsLandschaft stehen als Bausteine einer 
zukunftsfähigen, balancierten Raumentwicklung im Vordergrund und werden mit Entwicklungszielen 
und einem Aktionsplan in Handlungspfade und konkrete Projekte überführt.  
Entwicklungspfad Mobilität & Verkehrsinfrastruktur: Im Rahmen dieses Entwicklungspfades wird v.a. 
eine „Gesamtperspektive RadPendlerRouten für die Region Köln/Bonn“ erarbeitet. Die vorhandenen 
Radwege in der Region weisen unter dem Blickwinkel der Pendlermobilität in Teilräumen quantitative 
und qualitative Lücken und Qualifizierungsbedarf auf. Im Rahmen des Projekts erfolgt eine digitale, 
räumlich-kartografische Zusammenschau der bisherigen Konzepte, Planungen und Perspektiven für 
RadPendlerRouten. In Workshops und sog. Korridorgesprächen werden Routen zur Profilierung und 
Qualifizierung, Netzlücken zur Ergänzung und Trassenverläufe für künftige Planungen identifiziert und 
konkrete Handlungsbedarfe und Umsetzungsempfehlungen abgeleitet. Ziel ist ein deutlicher Ausbau der 
RadPendlerRouten und deren Verknüpfung mit anderen umweltfreundlichen Verkehrsträgern in den 
kommenden Jahren.  
Beispielhafte Projekte und Projektscouting 
Kernanliegen des Agglomerationsprogramms ist die Operationalisierung der beiden Dachstrategien in 
konkreten Projekten und Kooperationen in den Kreisen und Kommunen der Region. Durch die Arbeiten 
in den drei Entwicklungspfaden sowie in Projektscoutinggesprächen mit den Akteuren der Region sowie 
den Gremien und Arbeitskreisen des Vereins, werden beispielhafte Projekte identifiziert und 
konfiguriert. Diese hinterlegen die Programmlinien des Strategischen Handlungsrahmens und setzen 
Benchmarks für eine qualitätsvolle, nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung in der Region und 
darüber hinaus. Dabei werden einerseits bereits realisierte Projekte mit in das 
Agglomerationsprogramm aufgenommen, die zeigen, wie Ziele und Handlungsprinzipien des 
Strategischen Handlungsrahmens bereits erfolgreich in der Region umgesetzt wurden. Andererseits 
werden Zukunftsprojekte im Werden gesucht, die Teil der zukünftigen Umsetzung sind. Diese 
Zukunftsprojekte werden in den kommenden Jahren fachlich und fördertechnisch bei der Realisierung 
durch den Region Köln/Bonn e.V. prioritär begleitet.  
Kommunikationsinstrumente des Agglomerationsprogramms  
Die Ergebnisse aus dem Prozess des Agglomerationsprogramms werden bis Herbst 2022 in eine 
Homepage sowie ein Printprodukt überführt: Das Printprodukt, das der gesamten Region zur Verfügung 
gestellt wird, wird eine Übersicht über Prozess, Ziele, Projektbausteine und die Beteiligung der Region 
geben und v.a. den Strategischen Handlungsrahmen erläutern.

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Anlage  
zu Vorlage 1845/2022 
Die Homepage wird als dynamisches, fortschreibbares Produkt angelegt und soll die Entwicklung von 
Projekten und Impulsen, die sich aus dem Agglomerationsprogramm ergeben, sichtbar machen und in 
den Jahren 2023ff „mitwachsen“. Sie soll neben den o.g. Inhalten zusätzlich auch die 
Erkenntnissicherungen aus den Entwicklungspfaden, Porträts bzw. Steckbriefe der beispielhaften 
Projekte sowie kartographische Darstellungen enthalten. Die derzeitige Projekthomepage wird 
grundlegend überarbeitet und bis Anfang November 2022 um die Ergebnisse des 
Agglomerationsprogramms angereichert.  
 
Trägerschaft, Begleitgremien und Förderung des Agglomerationsprogramms 
Der Region Köln/Bonn e.V. ist stellvertretend für die Region Projektträger des Prozesses zum 
Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn.  
Die Hauptaufgabe des Region Köln/Bonn e.V. liegt in der Gesamtkoordination und der 
fördertechnischen Abwicklung des Projektes. Gemeinsam mit einem Begleitbüro (s.u.) übernimmt er die 
Verfahrenskoordination und fachliche Steuerung, stellt den Austausch zwischen den Gremien und den 
Akteuren der Region sicher, lädt zu Veranstaltungen ein und steuert die Kommunikation und den 
Prozess im Gesamtverlauf. Hinzu kommen die Schnittstellenarbeit zum Fördermittelgeber, der 
Landesplanung und den Regionalplanungsbehörden sowie die Kommunikation und Information weiterer 
Regionen in Nordrhein-Westfalen.  
Die fachliche Unterstützung und organisatorische Begleitung des Agglomerationsprogramms Region 
Köln/Bonn erfolgt über den gesamten Förderzeitraum durch das Begleitbüro agl – Hartz | Saad | Wendl 
aus Saarbrücken in Zusammenarbeit mit plan + risk consult aus Dortmund und URBANOPHIL.KOELN.  
Förderung: Der Prozess zum Agglomerationsprogramm Region Köln/Bonn wird mit Mitteln der EU und 
des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung 2014-
2020 (EFRE 2014-2020) gefördert. Die zur Co-Finanzierung des Projektes erforderlichen Eigenanteile 
werden vom Region Köln/Bonn e.V. auf der Basis von Beschlüssen des Vorstandes bereitgestellt. 
 
Weitere Informationen sind online verfügbar: 
www.region-koeln-bonn.de 
www.agglomerationsprogramm.de 
www.agglomerationsprogramm.de/agglomerationskonzept  
www.klimawandelvorsorge.de 
Stand: Mai 2022

Beratungsverlauf (3)

18.08.2022 Wirtschaftsausschuss
TOP 15.3 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
25.08.2022 Ausschuss Klima, Umwelt und Grün
TOP 7.5 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung
01.09.2022 Stadtentwicklungsausschuss
TOP 18.4 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
1845/2022
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
13.06.2022
Erstellt
31.05.2022 12:37