AFW/0002/2008
"Innovativer Radwegebau NRW" V/0718/2007
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AFW [oco2 UWG-MS UWG-MS, Junkerstr. 3, 48153 Münster Junkerstr. 3 48153 Münster Bezirksvertretung Münster-West Bezirksvertretung West c/o Frau Elisabeth Westrup Ursula Blankenstein Schelmenstiege 1-3 Tel: 0251- 6867 513 48161 Münster Fax: 0251- 6867 515 geschaeftsstelle@uwg-ms.de www.uwg-ms.de Münster, 08.01.2008 Anfrage an die Verwaltung Zu: “innovativer Radwegbau NRW” V/0718/2007 Vor dem Hintergrund der o. a. Vorlage, die erst nach Entscheidung des Hauptaus- schusses und vorheriger Beratung im Finanzausschuss sowie im Planungsausschuss der Bezirksvertretung zur Kenntnis gegeben wurde, stellt sich für die UWG die Frage, aus welchem Grunde wieder einmal die Bezirksvertretung hierzu nicht angehört wurde. Wir bitten um Auskunft. Es stellen sich nunmehr die nachfolgend aufgelisteten Fragen, da es It. Vorlage keinerlei Richtlinien für dieses Programm gibt. Wir bitten daher um Weiterleitung an den Landesbetrieb Straßen NRW. Unsere Fragen sind mit Absicht auf den “Sonderfall Hohenholter Straße” in Roxel abge- stellt, da es sich hier um einen Radweg von besonderer Bedeutung und einer sehr hohen Eigenleistung durch die Bürger handelt. 1. Wie soll von den Bürgern eine Eigenleistung von 257 000 EUR aufgebracht werden? a) Welche Sachspenden sind hier gemeint? Baumaterialien und Arbeitsstunden? b) Geldspenden in der hier vorgesehenen Höhe sind wohl kaum zu erwarten oder? 2. Was geschieht, wenn die Bürgerinitiative die geforderten Sach- und Geldspenden in der geforderten Höhe nicht aufbringen kann und auf "halbem Wege" aufgibt? Ist dann die Stadt Münster in der Pflicht oder werden die verbleibenden Kosten vom Landesbetrieb übernommen? 3. Die Politik ist optimistisch, dass die vorgesehene Umgehungsstraße in absehbarer Zeit gebaut wird, die auch diesen Bereich tangieren und durch die dann anstehenden Bautätigkeiten sicherlich stark belasten wird . Ist es dann sinnvoll, den Radweg vorher noch in Angriff zu nehmen? 3 Wir sind sicher, dass die Bürger, die sich für dieses Projekt entschieden haben, ihr möglichstes tun, um es auch zu vollenden. Dennoch sehen wir uns in der Pflicht, dieses Programm zu hinterfragen. Ausführliche Antworten auf unsere Fragen geben uns die Möglichkeit, bei weiteren geplanten Bürgerradwegen die Situation besser einschätzen zu können. Es wäre für alle Beteiligten von Nutzen, Umsetzungs-Richtlinien für dieses Programm vorliegen zu haben, da sich in diesem Zusammenhang noch viele (auch juristische Fragen) ergeben. Wir bitten daher um Vorlage von Richtlinien. Mit freundlichen Grüßen _ _ UNABHÄNGIGE WÄHLERGEMEINSCHAFT FÜR MÜNSTER (Ursula Blankenstein) en Bezirksvertreterin West
Beratungsverlauf (1)
Beschluss: zur Kenntnis genommen
Zur SitzungOrte (4)
- Junkerstraße 3
- Hohenholter Straße
- Umgehungsstraße
- Schelmenstiege 1
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Details
- Vorlagen-Nr.
- AFW/0002/2008
- Typ
- Anfrage in der BV West
- Datum
- 09.01.2008
- Erstellt
- 06.10.2020 14:37