mandari
Datenstand: 12.09.2026 — die Daten dieser Kommune konnten seit 37 Tagen nicht aktualisiert werden, weil das Ratsinformationssystem derzeit nicht erreichbar ist. Inhalte können veraltet sein.

Olympiafolgen für Köln

Anfrage nach § 4 BV6 (Grüne) AN/0160/2026 vom 26.01.2026

Stand: Am 29.01.2026 in der Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) beraten. Ergebnis: Kenntnis genommen.

Dokumente

  • Anfrage (Grüne BV6)

    PDF

    Herunterladen: Anfrage (Grüne BV6)

    Automatisch aus dem PDF ausgelesen, Lesefehler sind möglich.

    Auweiler - Blumenberg - Chorweiler - Esch - Fühlingen - Heimersdorf - Kasselberg - Langel - Lindweiler - Merkenich - Pesch - Rheinkassel - Roggendorf - Seeberg - Thenhoven - Vokhoven - Weiler - Worringen Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen in der BV Köln-Chorweiler Pariser Platz 1 50765 Köln Bezirksrathaus Chorweiler Eingang beim Bezirksbürgermeister: AN/0160/2026 Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates Gremium Datum der Sitzung Bezirksvertretung 6 (Chorweiler) 29.01.2026 Olympiafolgen für Köln Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister, sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, Man mag zu Olympia an Rhein und Ruhr stehen wie man mag, uns GRÜNEN ist es dabei am wichtigsten, dass die Wählerinnen und Wähler, nicht nur im Kölner Norden, bestmöglich informiert sind. Nur so können sie eine wirklich fundierte Entscheidung über eine Mitbewerbung Kölns treffen. Vor dem für April geplanten Ratsbürgerentscheid müssen deshalb alle Chancen und Risiken realistisch dargestellt werden. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass Köln gerade erst aus einer Haushaltssperre kommt und andere wichtige (soziale) Leistungen nicht garantiert werden können. Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung: 1. Welche finanziellen Risiken trägt die Stadt Köln nach aktuellem Stand, wie ist das Verhältnis der endgültigen Kosten für die letzten vier olympischen Bewerberstädte im Vergleich zu den ursprünglichen Kostenschätzungen und könnte es dadurch zu einer Haushaltssicherung durch die Bezirksregierung kommen? 2. Wie realistisch sind die von manchen Politikern ins Gespräch gebrachten erheblichen Verbesserungen der ÖPNV-Infrastruktur rechtzeitig für Olympia, insbesondere eine Verlängerung bzw. ein Abzweig der KVB-Linie 5 oder 15 bis nach Kreuzfeld? 3. Ist eine Olympiabewerbung mit den Klimazielen der Stadt vereinbar und ist auch dann der Beschluss über einen nachhaltigen Stadtteil Kreuzfeld als so genannte "Woodhood" und "Gartenstadt" umsetzbar? Herrn Bezirksbürgermeister Daniel Kastenholz Herrn Oberbürgermeister Torsten Burmester 4. Für den Fall, dass es ein olympisches Dorf (und ggf. Sportstätten) in Kreuzfeld geben sollte: Zu welchem Anteil könnten diese im Anschluss unverändert und kostengünstig für Wohnbedarf und lokalen Breitensport genutzt werden oder wie teuer wäre ein anschließend nötiger Abriss, Rück- und Umbau? 5. Um welche Zeiträume verschiebt sich durch eine Bewerbung Kölns die Fertigstellung Kreuzfelds maximal im Falle einer Zu- bzw. einer Absage für Olympia und damit auch die geplante, dringend benötigte Wohnbebauung? gez. Marc Kersten gez. Eike Danke Fraktionsvorsitzender Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen Bündnis 90/Die Grünen

Beratungsverlauf

  1. 29.01.2026

    Bezirksvertretung 6 (Chorweiler)

    TOP 7.2.9, Antrag / Anfrage. Ergebnis: Kenntnis genommen

War diese Seite hilfreich?

Zur Rückmeldung speichern wir nur Ihre Antwort, die Seite und den Tag. Eine IP-Adresse speichern wir dazu nicht, und wir setzen kein Cookie. Mehr zum Datenschutz