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3826/2016

Beantwortung der Anfrage der SPD-Fraktion vom 31.08.2016 betreffend Belastungen für Niehl und den Kölner Norden durch das ehem. Bauer Gelände, HGK Container Terminal und einen eventuellen Ausbau des Hafens Niehl (AN/1414/2016)

Beantwortung einer Anfrage (BV) 04.01.2017

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Nächste Beratung: Bezirksvertretung 5 (Nippes), Sitzung am 02.02.2017, TOP 7.1.4

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Beantwortung einer Anfrage (BV)

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zur Info: Anfragetext

1826 Zeichen

Herrn Bezirksbürgermeister 
Bernd Schößler 
Frau Oberbürgermeisterin 
Henriette Reker 
Eingang beim Bezirksbürgermeister: 31.08.2016  
AN/1414/2016 
Anfrage gem. § 4 der Geschäftsordnung des Rates 
Gremium Datum der Sitzung 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 15.09.2016 
 
Belastungen für Niehl und den Kölner Norden durch das ehem. Bauer Gelände, HGK 
Container Terminal und einen eventuellen Ausbau des Hafens Niehl 
- Anfrage der SPD - 
Sehr geehrter Herr Bürgermeister, 
sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin, 
 
Gebäude der ehemaligen Bauer-Druckerei sind abgerissen worden. Es ist ein großes, freies 
Gelände vorhanden, das planiert ist und auf dem Bauaktivitäten zu verzeichnen sind. Es ist ein 
großes Logistikzentrum der Drogerie-Firma Rossmann entstanden mit vielen Ladestationen für 
LKW. Weitere Firmen sind angesiedelt worden. Auf der Straße unterhalb der Schnellstraße 
(Industriestraße) parken viele LKW. Außerdem ist durch das Container Terminal  der HGK mit 
Belastungen zu rechnen. Des Weiteren wird in der Bevölkerung ein Ausbau des Hafens Niehl mit 
Sorge diskutiert. 
 
 
Daher fragen wir an: 
 
1.)  Gewerbegebiet (Industriestraße) 
      Was ist auf dem freien Gelände an weiterer gewerblicher Nutzung geplant und  sollen noch  
      weitere Logistikfirmen angesiedelt werden?

- 2 - 
 
2.)  HGK-Container-Terminal an der Industriestraße 
      Über welche Bahnstrecken erfolgt der Container-Transport und wird es Nachtbetrieb von  
      wann bis wann geben? 
 
3.) Hafen Niehl 
     Gibt es Ausbaupläne? 
 
4.) LKW Verkehr 
     Welche Mehrbelastung  durch LKW Fahrten wird auf den Kölner Norden nach Einschätzung 
     der Verwaltung zukommen? 
 
     Wie sind die Routen der LKW während des Neubaus der Leverkusener Autobahnbrücke 
     geplant? 
 
 
 
 
gez. Horst Baumann       gez. Winfried Steinbach

Beantwortung einer Anfrage (BV)

3988 Zeichen

Die Oberbürgermeisterin 
Dezernat, Dienststelle 
VI/61 
612 Schw KeSB 
Vorlagen-Nummer 
 3826/2016 
Freigabedatum: 13.12.2016  
Beantwortung einer Anfrage nach § 4 der Geschäftsordnung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Bezirksvertretung 5 (Nippes) 02.02.2017 
 
Beantwortung der Anfrage der SPD-Fraktion vom 31.08.2016 betreffend Belastungen 
für Niehl und den Kölner Norden durch das ehem. Bauer Gelände, HGK Container 
Terminal und einen eventuellen Ausbau des Hafens Niehl (AN/1414/2016) 
 
Text der Anfrage: 
 
Gebäude der ehemaligen Bauer-Druckerei sind abgerissen worden. Es ist ein großes, freies Gelände 
vorhanden, das planiert ist und auf dem Bauaktivitäten zu verzeichnen sind. Es ist ein großes Logis-
tikzentrum der Drogerie-Firma Rossmann entstanden mit vielen Ladestationen für Lkw. Weitere Fir-
men sind angesiedelt worden. Auf der Straße unterhalb der Schnellstraße (Industriestraße) parken 
viele Lkw. Außerdem ist durch das Container Terminal der HGK mit Belastungen zu rechnen. Des 
Weiteren wird in der Bevölkerung ein Ausbau des Hafens Niehl mit Sorge diskutiert. 
Daher fragen wir an:  
1.) Gewerbegebiet (Industriestraße)  
Was ist auf dem freien Gelände an weiterer gewerblicher Nutzung geplant und sollen noch 
weitere Logistikfirmen angesiedelt werden? 
2.) HGK-Container-Terminal an der Industriestraße  
Über welche Bahnstrecken erfolgt der Container-Transport, und wird es Nachtbetrieb von 
wann bis wann geben?  
3.) Hafen Niehl  
Gibt es Ausbaupläne?  
4.) Lkw Verkehr  
Welche Mehrbelastung durch Lkw-Fahrten wird auf den Kölner Norden nach Einschätzung der 
Verwaltung zukommen?  
Wie sind die Routen der Lkw während des Neubaus der Leverkusener Autobahnbrücke geplant? 
 
 
Stellungnahme der Verwaltung: 
 
Zu 1.): Gewerbegebiet (Industriestraße)  
Nach derzeitigem Kenntnisstand der Verwaltung sollen auf dem Gelände der ehemaligen Bauer Druck 
AG Köln drei jeweils circa 10 000 m² große Hallen errichtet werden. Die Hallen sollen für gewerbliche 
Nutzungen gesamt oder jeweils einzeln langfristig vermietet werden. Über die Art der zukünftigen Nut-
zung, beziehungsweise welche Firmen sich hier ansiedeln werden, liegen der Verwaltung keine Infor-
mationen vor. Im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens müssen auch konkrete Angaben zu den ver-
kehrlichen Änderungen gemacht werden. der Vorhabenträger muss zusätzliche Änderungen, soweit sie 
erforderlich sind, im gesetzlich vorgegebenen Rahmen finanzieren und durchführen.

2 
 
 
 
Zu 2.): HGK-Container-Terminal an der Industriestraße 
 
Nach Auskunft der Häfen und Güterverkehr Köln AG (HGK) erfolgen die Bahntransporte zum Termi-
nal Nord der HGK an der Franz-Greiß-Straße in Köln-Niehl über die Gleisanlagen der HGK vom Ter-
minal Nord über den Güterbahnhof Niehl und den Güterbahnhof Bickendorf zum Netz der Deutsche 
Bahn AG (und umgekehrt). 
 
Im Terminal Nord ist ein 24-Stunden-Betrieb möglich. Aktuell (Stand Ende Oktober 2016) findet dort 
kein Nachtbetrieb statt. Bei Bedarf kann dies jedoch in Zukunft der Fall sein. Die HGK geht davon 
aus, dass ab Inbetriebnahme der zweiten Baustufe, die für Ende 2018 geplant ist, im Terminal Nord 
Nachtbetrieb stattfinden wird. 
 
 
Zu 3.): Hafen Niehl  
 
Nein, es gibt keine Pläne, den Niehler Hafen auszubauen. Es gehört aber zur normalen Entwicklung 
eines Hafens dazu, vorhandene Flächen nach Möglichkeit intensiver zu nutzen. 
 
 
Zu 4.): Lkw-Verkehr 
 
Aktuelle Zahlen über zu erwartende Mehrbelastungen liegen der Verwaltung zurzeit nicht vor. 
 
Mit der Entwicklung weiterer freier Gewerbeflächen muss ein Nachweis über die Verträglichkeit im 
Straßennetz durch Mehrbelastung der Gewerbeverkehre durch den jeweiligen Vorhabenträger er-
bracht werden.  
 
Da die Rheinbrücke Leverkusen bereits seit mehr als zwei Jahren für Kfz größer als 3,5 Tonnen ge-
sperrt ist, sind für den Zeitraum des Neubaus keine anderen Ausweichrouten als die vorhandenen 
vorgesehen. Dem Schwerverkehr stehen die A 46 im Norden und die A 4 im Süden zur Verfügung.

Beratungsverlauf (1)

02.02.2017 Bezirksvertretung 5 (Nippes)
TOP 7.1.4 Antrag / Anfrage Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3826/2016
Typ
Beantwortung einer Anfrage (BV)
Datum
04.01.2017
Erstellt
03.08.2017 00:27