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3356/2024

Beantwortung einer mündl. Rückfrage zum Antrag AN/0090/2024 in der aktuellen Stunde des Ausschuss Schule und Weiterbildung am 22.01.2024 zur Vorlage AN/0090/2024 bezgl. "Schulplatzsituation im Primarbereich"

Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.) 25.11.2024

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Nächste Beratung: Ausschuss Schule und Weiterbildung, Sitzung am 25.11.2024, TOP 8.16

Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

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Beantwortung einer mündl. Anfrage Ausschuss

3845 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/51/513 
 
Vorlagen-Nummer 25.11.2024 
 3356/2024 
Beantwortung einer mündlichen Anfrage aus einer früheren Sitzung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Ausschuss Schule und Weiterbildung 25.11.2024 
 
Beantwortung einer mündl. Rückfrage zum Antrag AN/0090/2024 in der aktuellen 
Stunde des Ausschuss Schule und Weiterbildung am 22.01.2024 zur Vorlage 
AN/0090/2024 bezgl. "Schulplatzsituation im Primarbereich" 
In der Aktuellen Stunde des Ausschusses Schule und Weiterbildung am 22.01.2024 
zur Schulplatzsituation im Primarbereich (AN/0090/2024) ergaben sich nachstehende 
Rückfragen zum Themenfeld Kita / Erzieher. 
 
Maria Westphal (FDP) interessiert sich in dem Zusammenhang für die Berufskollegs. 
Als Beispiel nennt Sie das Berufskolleg Ehrenfeld. Von hier kämen Angebote, mehr 
Erzieher*innen auszubilden. Hierzu müsste allerdings das Schulgebäude ausgebaut 
werden. Es sei kein neues Thema, dass immer mehr Kinder ohne entsprechende Vor-
bildungen in die Erstklassen starten. Sie fragt, ob die Verwaltung eine Förderung der 
Ausbildung von Erzieher*innen in Betracht ziehe.  
Inga Feuser (KLIMAFREUNDE & GUT) ergänzt die Frage. Wie würde die Verwaltung 
die Ausbildungen des Berufszweiges der Erzieher*innen attraktiver gestalten und för-
dern. 
 
 
Die Fachverw altung nimmt hierzu w ie folgt Stellung: 
 
Die Zahl der Auszubildenden wurde durch das Amt für Kinder, Jugend und Familie in 
den letzten 3 Jahren um 45% erhöht. Zum Start des Kita Jahres 2024/25 befanden 
sich 254 Auszubildende im System der 212 städtischen Kindertageseinrichtungen, da-
von insgesamt 137, die mit ihrer Ausbildung frisch begonnen haben. Die positive Ent-
wicklung der letzten Jahre ist darin begründet, dass die Fachverwaltung in der Ausbil-
dung ein wichtiges Instrument sieht, wirksam dem Fachkräftemangel im pädagogi-
schen Bereich zu begegnen und Menschen nachhaltig und langfristig an den Träger 
Stadt Köln zu binden. Selbstverständlich ist die Ausbildung alleine nicht auskömmlich, 
um den hohen Bedarf an pädagogischen Kräften zu decken. Die Ausbildung stellt je-
doch einen wichtigen Baustein innerhalb der umsetzbaren Möglichkeiten dar.  
 
Die Berufskollegs sehen in der Schaffung von Ausbildungsplätzen ebenfalls einen 
wichtigen Baustein zur Begegnung des Fachkräftemangels. Sie bieten im Rahmen ih-
rer Personal- und Raumkapazitäten entsprechende Schulplätze an. Für das Berufskol-
leg Ehrenfeld ist zudem ein Neubau beabsichtigt, durch den das Schulangebot für die 
Ausbildungsberufe des Kitabereichs perspektivisch noch einmal ausgebaut werden

2 
 
kann. Essenziell hierfür ist natürlich, dass auch das erforderliche Lehrpersonal gefun-
den und eingestellt werden kann.  
 
Die Stadt Köln wirbt um die Gunst neuer Auszubildenden und stellt sich hierfür als at-
traktive Arbeitgeberin dar.  
Neben der Einstellungsgarantie im Falle von Eignung und bestandener Prüfung, punk-
tet die Stadt mit einem umfangreichen Fort- und Weiterbildungsangebot, tariflicher Be-
zahlung und möglichen Teilzeitmodellen. 
Weiterhin wird Auszubildenden ein Jobticket zur Verfügung gestellt, sowie die Teil-
nahme am System der Zusatzversorgungskasse der Stadt Köln ermöglicht.  
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Gesundheits- und Sportangebote, an denen die Be-
schäftigten partizipieren können.  
Diese Vorteile gelten gleichermaßen für bereits qualifizierte Kräfte, die sich einen 
Wechsel zur Arbeitgeberin Stadt Köln vorstellen können.  
 
Geworben wird unter anderem auf den gängigen Berufs- und Ausbildungsmessen, so-
wie im Kontext der städtischen „Mach Köln“-Kampagne. Mit einer speziell zugeschnit-
tenen Imagekampagne im Jahr 2025 soll zudem noch einmal das Interesse an dem 
Berufsfeld Kita gestärkt werden, um neue und interessierte Mitarbeiter*innen für die 
Kinderbetreuung gewinnen zu können.  
 
 
Gez. Voigtsberger

Beratungsverlauf (1)

25.11.2024 Ausschuss Schule und Weiterbildung
TOP 8.16 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
3356/2024
Typ
Beantwortung e. mündl. Anfrage (Auss.)
Datum
25.11.2024
Erstellt
25.10.2024 15:31