Mandari Insight

2509/2024

Halbzeitbericht zum „Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“

Mitteilung Ausschuss 27.08.2024

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Nächste Beratung: Jugendhilfeausschuss, Sitzung am 17.09.2024, TOP 8.4.1

Anlage 1: Halbzeitbericht des Vorhabens Kinderfreundliche Kommune Köln_final

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Mitteilung Ausschuss

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Anlage 1: Halbzeitbericht des Vorhabens Kinderfreundliche Kommune Köln_final

123004 Zeichen

Halbzeitbericht 
zum 2. Aktionsplan „kinder- und 
jugendfreundliches Köln 2022-2025“

2 
 
 
Inhaltsverzeichnis  
Einführung ............................................................................................................................... 3 
Maßnahme 1 ............................................................................................................................ 4 
Maßnahme 2 .......................................................................................................................... 11 
Maßnahme 3 .......................................................................................................................... 13 
Maßnahme 4 .......................................................................................................................... 15 
Maßnahme 5 .......................................................................................................................... 17 
Maßnahme 6 .......................................................................................................................... 19 
Maßnahme 7 .......................................................................................................................... 22 
Maßnahme 8 .......................................................................................................................... 26 
Maßnahme 9 .......................................................................................................................... 28 
Maßnahme 10 ........................................................................................................................ 30 
Maßnahme 11 ........................................................................................................................ 33 
Maßnahme 12 ........................................................................................................................ 35 
Maßnahme 13 ........................................................................................................................ 38 
Maßnahme 14 ........................................................................................................................ 40 
Maßnahme 15 ........................................................................................................................ 43 
Einschätzung des bisherigen Gesamtverlaufs ....................................................................... 45 
Wissenschaftliche Begleitung ................................................................................................ 47 
Gesamtfazit ............................................................................................................................ 48 
Anlagen .................................................................................................................................. 49 
Kontaktdaten Stabsstelle Kinderfreundliche Kommune...................................................... 49 
Kurzüberblick- Stand der Umsetzung ................................................................................. 50

3 
 
 
Einführung  
Der 2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022- 2025 wurde am 20. Juni 2022 vom Rat 
der Stadt Köln beschlossen. Er beinhaltet 6 Handlungsfelder und insgesamt 15 Maßnahmen, die die 
Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der Stadt Köln nachhaltig verankern sollen.  
 
 
Schaubild: Eigene Darstellung, vgl. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025, S. 27 
 
Dieser Halbzeitbericht beinhaltet einen Zwischenstand zur Zielerreichung der Maßnahmen des 
Aktionsplans kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025. Er versteht sich nicht als abschließend 
und vollumfänglich, sondern soll über den aktuellen Stand der Umsetzung Transparenz schaffen 
(Stichtag 16. August 2024).  
Der Halbzeitbericht bildet zudem die Grundlage für das anstehende Halbzeitgespräch mit dem Verein 
Kinderfreundliche Kommunen e.V. und den Sachverständigen. Das Halbzeitgespräch findet am 8. 
Oktober 2024 statt.  
Die Maßnahmen im Aktionsplan sind bis zum Ende der dreijährigen Siegelphase terminiert. Sie finden 
sich jedoch zum Teil auch in anderen strategischen Planungsprozessen wieder (Verschränkung). Die 
Verzahnung mit weiteren gesamtstädtischen Strategieprozessen bringt es mit sich, dass der 
Aktionsplan „kinder-und jugendfreundliches Köln“ sich an deren Umsetzungszeiträumen orientieren 
und angleichen muss. Die Zielerreichung wird dementsprechend fortlaufend synchronisiert. Nicht alle 
Maßnahmen werden nach Ablauf der dreijährigen Siegelphase bereits abgeschlossen sein. Eine 
Verlängerung der Siegelphase um ein weiteres Jahr ist sinnvoll. Ein entsprechender 
Verlängerungsantrag wurde verwaltungsintern auf den Weg gebracht.  
Die Koordination des Aktionsplans und des Vorhabens Kinderfreundliche Kommune wird aktuell von 
einer Vollzeit- und einer Teilzeitstelle mit einem Stundenumfang von 28 Stunden wahrgenommen, 
welche als Stabsstelle der Amtsleitung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie unmittelbar 
zugeordnet sind. Es besteht eine enge Schnittstelle in der Zusammenarbeit mit der Abteilung 
Kinderinteressen und Jugendförderung. Hier insbesondere zum Kooperativen Kinder- und 
Jugendbüro und der Spielraumplanung der Stadt Köln.

4 
 
 
Maßnahme 1  
Etablierung eines stadtweiten, bezirklichen Beteiligungsverfahrens für 
Kinder und Jugendliche. 
 
Maßnahmenziel 
Die Etablierung eines skalierbaren und standardisierten Verfahrens zur systematischen 
Implementierung der Kinder- und Jugendperspektive in die städtischen Planungen, Konzepte 
und Leitlinien. Sicherung durch den Verwaltungsvorstand. 
 
1. 2021: In einem interdisziplinären Projektteam wurde ein Konzept zu einem möglichen 
standardisierten Verfahren für Kinder und Jugendliche entwickelt. Die Zielgruppe wurde 
bereits im Entwicklungsprozess beteiligt. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.  
Das Beteiligungskonzept von HEY Mülheim! kann hier abgerufen werden. 
 
2. 2022: Das zweistufige Beteiligungsverfahren „Veedels-Check“ wird als Pilotprojekt bis Ende 
Mai 2022 im Stadtbezirk Köln- Mülheim mit Beteiligung von mindestens 200 Teilnehmer*innen 
durchgeführt. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.  
Über das Beteiligungsportal der Stadt Köln wurden über 700 Beiträge, 4416 Bewertungen und 30 
Kommentare eingereicht. Hinweis: Der Kartendialog wurde während des Dialogzeitraums öffentlich 
auf dem Beteiligungsportal der Stadt Köln eingebunden. In der Auswertung der Beiträge wurde klar, 
dass nicht alle Beiträge von Kindern oder Jugendlichen erstellt wurden, sondern zum Teil von 
Erwachsenen stammen. Viele Veedels -Spaziergänge wurden von Multiplikator*innen begleitet und 
teilweise durch die Begleitpersonen stellvertretend für die Kinder und Jugendliche eingestellt. Durch 
das Online- Format kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass Erwachsene den Raum auch für 
sich genutzt haben, mutmaßlich um die Interessen der Zielgruppe zu vertreten (im Sinne einer 
anwaltschaftlichen Vertretung). 
Neben den digitalen Rückmeldungen wurden zudem auf analogem Weg Beiträge und Einsendungen 
von Schüler*innen, Kindern aus Kindertagesstätten und weiteren Kindern und Jugendlichen am 
Aktionsstand am Wiener Platz eingereicht. Der größte Anteil aller Beiträge wurde im Stadtteil Mülheim 
abgegeben (38 Prozent), davon allein ein Drittel (ca. 33 Prozent) mit inhaltlichem Bezug zum Wiener 
Platz. In Höhenhaus wurden 12 Prozent der Beiträge abgegeben, in Stammheim 8 Prozent. Es folgen 
die Stadtteile Dünnwald, Flittard, Dellbrück mit 7 Prozent, gefolgt von Buchheim (6 Prozent) und 
Buchforst sowie Holweide (jeweils 4 Prozent). Es wurden 139 Beiträge zu positiv bewerteten Orten 
abgegeben, davon über 30 Prozent zum Wiener Platz und dem direkten Umfeld. 
Die fünf wichtigsten Oberthemen waren Sauberkeit, Grünflächen, Freizeitangebote, Sicherheit und 
Mobilität. Diese wurden auf der Veedels-Konferenz mithilfe von Karten und sogenannten 
Ankerbeiträgen genauer betrachtet. Diese Beiträge wurden ausgewählt, weil sie besonders hohe 
Zustimmungswerte erhielten und/ oder sie exemplarisch für das Oberthema und/oder den Stadtteil 
stehen.  
Die umfangreiche Auswertung des Kartendialogs kann hier abgerufen werden.

5 
 
 
Die Veedels-Konferenz als zweite Beteiligungsphase sollte ursprünglich am 20. Mai 2022 stattfinden. 
Aufgrund einer Unwetterwarnung wurde die Veranstaltung jedoch zum Schutz aller kurzfristig 
abgesagt. Die Veranstaltung wurde am Freitag, den 24. Juni 2022 nachgeholt. Kinder und 
Jugendliche diskutierten gemeinsam mit Vertreter*innen aus der Verwaltung, Politik und 
Multiplikator*innen aus dem Stadtbezirk Mülheim ihre Ideen, Vorschläge und Wünsche für ihr Veedel. 
Aufgrund der sturmbedingten Verschiebung der Veranstaltung vom 20. Mai auf den letzten Schultag 
vor den Sommerferien nahmen leider weniger junge Menschen teil als ursprünglich angedacht.  
Insgesamt waren circa 70 Teilnehmer*innen bei der Veedels- Konferenz dabei. Die Themen, die die 
Kinder und Jugendlichen über das Portal geteilt haben, waren sehr vielfältig und betreffen alle 
Facetten des städtischen Handelns und des täglichen Lebens in der Stadt. Es wird deutlich, dass sich 
die Kinder und Jugendlichen nicht allein mit ihrer engeren Lebenswelt befassen, sondern einen 
weiten Blick auf die Umstände in ihrer Stadt haben. Die Einzelbeiträge sind weiterhin auf dem 
Beteiligungsportal der Stadt Köln einsehbar. Daher war es für das Format unerlässlich, dass unter 
anderem über 30 verschiedene Fachämter, sowie externe Partner*innen der Kölner Verkehrsbetriebe, 
der Abfallwirtschaftsbetriebe und der Polizei der Einladung in die Stadthalle gefolgt sind, um ihre 
Expertise einfließen zu lassen und die Themen der Kinder und Jugendlichen fachspezifisch zu 
bearbeiten. Im gesamten Teilnehmer*innen-Kreis wurden darüberhinausgehende Ideen und 
Vorschläge entwickelt, wie jede*r aus seiner Rolle und Position einen Beitrag zu einem kinder- und 
jugendfreundlicheren Köln Mülheim leisten kann. 
Mehr Infos zur Veedels- Konferenz können hier abgerufen werden. 
 
3. 2022: Es wurden mindestens 10 Projekte und Maßnahmen identifiziert, welche innerhalb von 
100 Tagen umgesetzt werden können (sogenannte „Quick wins“). Die Verantwortung für die 
Umsetzung dieser Maßnahmen liegt bei den federführenden Ämtern. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Nach Abschluss der beiden Beteiligungsphasen 
folgte die Umsetzungsphase: Die Ergebnisse der Veedels-Konferenz und die Einzelbeiträge der 
Kinder und Jugendlichen wurden gebündelt und an die zuständigen Stellen mit der Bitte zur Prüfung 
oder Beantwortung koordiniert. Zudem wurden weitere offene Anregungen, Fragen und geäußerten 
Wünsche der Kinder und Jugendlichen beantwortet. 
Den Startschuss der 100 Tage Challenge gab die Veedels-Konferenz am 24. Juni 2022. Auf dem 
Beteiligungsportal wird auch nach Abschluss der 100 Tage Challenge weiterhin über den aktuellen 
Umsetzungsstand berichtet. Das bedeutet auch, dass der Status der Prüfung von einigen 
Maßnahmen kommuniziert wird. Ebenso werden Anregungen und Wünsche beantwortet, die nicht 
umsetzbar sind, sowie dazu jeweils eine Begründung der Entscheidung gegeben. 
 
4. Bis Ende 2022 wird das Potenzial des „Veedels-Checks“ mit seinen zwei Bausteinen (Vor-
Ort-Quartiersbegehung und Großgruppenkonferenz) als möglicher standardisierter Ansatz für 
alle anderen Veedel bzw. Bezirke der Stadt Köln reflektiert und diskutiert. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Der Zeithorizont des Ziels wurde auf Ende 2023 
ausgeweitet.  
Nach Abschluss des zweiphasigen Beteiligungsverfahrens in Köln Mülheim wurde am Freitag, dem 
09. September 2022 im Rahmen einer Multiplikator*innen- Konferenz im Kulturbunker Mülheim das 
Beteiligungsverfahren auf seine Zukunftsfähigkeit hin ausgewertet und geprüft. Zudem wurden erste 
Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Verfahrens diskutiert. Die Veranstaltung richtete sich 
schwerpunktmäßig an die Mitglieder der Steuerungsgruppe Kinderfreundliche Kommune, stadtweite 
Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendarbeit, sowie politische Vertreter*innen. Weiterhin waren 
Multiplikator*innen aus dem HEY Mülheim Projekt eingeladen, die ihre Erfahrungen einfließen lassen 
konnten. Die Auswertung und Reflexion des Pilot-Projekt erfolgte in mehreren Schritten:

6 
 
 
1. Multiplikator*innen-Konferenz (Status: abgeschlossen) 
2. Reflexionsworkshop des Projektteams (Status: abgeschlossen) 
3. Einzelrückmeldungen von Multiplikator*innen und Kindern und Jugendlichen (Status: 
abgeschlossen) 
4. Wissenschaftliche Auswertung: Diskursanalyse durch die katholische Hochschule Köln (Status: 
abgeschlossen) 
 
Nach Abschluss der Diskursanalyse und auf Grundlage der bereits vorliegenden Ergebnisse der 
Auswertungsschleifen wurde das Beteiligungskonzept des Veedels-Checks weiterentwickelt. 
 
5. 2023: Sofern das Prüfergebnis für das Ausrollen des Verfahrens auf andere Veedel bzw. 
Bezirke positiv ausfällt, werden durch einen verwaltungsinternen Beschluss interne Mittel 
oder durch eine gesonderte Entscheidung in den zuständigen politischen Gremien 
(Fachausschuss oder Rat) zusätzliche finanzielle und/oder personelle Ressourcen beantragt. 
Sofern Ressourcen bereitgestellt werden, wird im Jahr 2023 das Verfahren in einem der 
anderen acht Stadtbezirke durchgeführt. Sofern das Prüferergebnis negativ ausfällt, soll ein 
abgewandeltes oder alternatives Beteiligungsverfahren entwickelt werden. 
Dieses Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Die Fortführung des Veedels-Checks wurde 
am 26.09.2023 seitens des Jugendhilfeausschusses beschlossen und entsprechende Mittel für den 
Beteiligungsprozess zur Verfügung gestellt. Gemäß dem Beschluss soll die Entscheidung der 
Bezirksvertretung Nippes vom 01.06.2023, die Vergabe von Stadtverschönerungsmitteln in die Hand 
von Kindern und Jugendlichen zu legen, einbezogen und ergänzt werden. Seitens der 
Bezirksvertretung Nippes wurden 75.000 Euro aus den Stadtverschönerungsmitteln des Bezirks für 
die Umsetzung von durch Jugendliche angeregte Projekt- oder Maßnahmenideen zur Verfügung 
gestellt. Der Stadtbezirk Nippes wurde daher für den zweiten Veedels-Check ausgewählt. Um 
Transparenz bezüglich der Umsetzung zu schaffen, wurde das aktualisierte und ergänzte 
Beteiligungskonzept dem Jugendhilfeausschuss, der Bezirksvertretung Nippes und dem Ausschuss 
für Bürgerbeteiligung, Anregungen und Beschwerden zur Kenntnis vorgelegt. Das 
Beteiligungskonzept kann hier eingesehen werden. Um zudem eine rechtzeitige Einbindung und 
Mitwirkung aller relevanten Akteur*innen innerhalb der Stadtverwaltung zu gewährleisten, wurde der 
Verwaltungsvorstand in seiner Sitzung am 27. Februar mündlich über die Fortsetzung des 
bezirklichen Kinder- und Jugendbeteiligungsformats informiert und beteiligt. 
 
Die Zielsetzungen können wie folgt ergänzt werden: 
6. 2024: Bis Ende 2024 wird ein Veedels-Check im Stadtbezirk Nippes durchgeführt.  
An diesem Teilziel wird derzeit gearbeitet.  
Die Projektleitung obliegt der Stabstelle Kinderfreundliche Kommune. Zur Umsetzung von „HEY 
Nippes!“ wurde ein Projektteam gebildet, welches für den Projekterfolg mitverantwortlich ist. Das 
Projektteam besteht aus Mitarbeiter*innen des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln, 
dem Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung der Stadt Köln, sowie den Kooperationspartner*innen Youth 
Lead the Change Germany e.V.(kurz: YLCG), den Teachers for future Germany e.V. Über das 
Projektteam hinaus unterstützen auch das Kooperative Kinder- und Jugendbüro und der Kölner 
Jugendring e.V. bei der Umsetzung des Kinder- und Jugendbeteiligungsformats.  
 
Phase 1, Öffentlichkeitsbeteiligung: „Veedels-Spaziergänge“ | Köln-Nippes, 04.März- 17.März 
2024

7 
 
 
Die erste Beteiligungsphase des Veedels- Checks wurde mit Unterstützung durch das Büro für 
Öffentlichkeitsbeteiligung bereits erfolgreich abgeschlossen.  
Mithilfe des niedrigschwelligen Online-Kartendialogs fanden im Stadtbezirk Nippes zwischen dem 04. 
März und 17. März 2024 (zum Teil begleitete) Sozialraumbegehungen von jungen Kölner*innen statt. 
Die junge Zielgruppe wurde mithilfe des Kartendialogs befähigt ihren Lebensraum zu erkunden und 
aus eigener Perspektive zu bewerten. Die Bewertung des Stadtraums durch Kinder und Jugendliche 
wurden dabei mittels digitaler und analoger Instrumente dokumentiert. Während des 
Beteiligungszeitraums informierten zusätzlich Mitarbeiter*innen der Stadt Köln mit dem Meinungs-
Mobil an 12 zentralen Standorten in den Stadtteilen von Köln Nippes über das Format und standen 
den Teilnehmer*innen oder weiteren interessierten Personen für Fragen rund um die Kinder- und 
Jugendbeteiligung zur Verfügung. Die Anlaufstellen wurde während des Beteiligungszeitraums rege 
genutzt. 
Über das Beteiligungsportal der Stadt Köln gingen über 518 Beiträge, 326 Bewertungen und 89 
Kommentare von Kindern und Jugendlichen ein. Neben den digitalen Rückmeldungen kamen zudem 
auf analogem Wege Beiträge und Einsendungen von Nippeser Schüler*innen, Kindern aus Nippeser 
Kindertagesstätten und weiteren Kindern und Jugendlichen am Aktionsstand. 
Nach Sichtung und Auswertung aller Eingänge stellt sich heraus, dass folgende Themen, den jungen 
Nippeser*innen besonders auf dem Herzen liegen: 
1. Verkehr: 39%, davon : 
o Verkehrssicherheit 25% 
o Radverkehr 19 % 
o Verkehrsberuhigung 15% 
o Zustand der Wege: 12% 
o Sonstige Verkehrsthemen 29% 
2. Mobiliar im öffentlichen Raum: 20% 
3. Sauberkeit: 17% 
4. Sicherheitsempfinden 10% 
5. Stadtgrün 5% 
Alle Beiträge der Veedels-Spaziergänge, Hintergrundinformationen und der umfangreiche 
Auswertungsbericht zum Beteiligungsprozess können hier abgerufen werden. 
 
Begleitende Schul-Workshops 
Zur verbesserten Einbindung von Schulen in das Kinder- und Jugendbeteiligungsformat wurde eine 
Kooperation mit den Teachers for future Germany e.V. (kurz T4f) geschlossen. Im Zeitraum vor und 
während der Veedels-Spaziergänge wurden Workshops in Schulklassen an Schulen 
unterschiedlicher Schulformen (erreicht wurden: 1 Grundschule, 1 Gesamtschule, 1 Gymnasium, 1 
Realschule) in Köln Nippes umgesetzt. Neben der Vorstellung und Vorbereitung des 
Beteiligungsformats HEY Nippes! wurden in den Workshop auch die 17 nachhaltigen 
Entwicklungsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDG) thematisiert 
und erste konkrete Projektideen für Nippes entwickelt, die im Rahmen der Veedels-Spaziergänge 
eingebracht wurden. Durch das Kennenlernen eigener politischer Handlungsmöglichkeiten wurde 
zudem das Demokratieverständnis der Teilnehmer*innen gestärkt. 
 
Phase 2, ÖB: „Veedels-Konferenz“ | Köln-Nippes, Freitag, 21. Juni 2024 im Bürgerzentrum 
Altenberger Hof

8 
 
 
Die zweite Beteiligungsphase des Veedels- Checks wurde mit Unterstützung des Projektteams HEY 
Nippes! bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Die Veedels-Konferenz fand am 21. Juni 2024 im Bürgerzentrum Altenberger Hof statt. Das 
Großgruppenformat wurde dafür genutzt, die Ergebnisse der Veedels- Spaziergänge vorzustellen und 
in den Austausch zu kommen. Kinder und Jugendliche diskutierten gemeinsam mit Vertreter*innen 
aus der Verwaltung, Politik und Multiplikator*innen aus dem Stadtbezirk Nippes ihre Ideen, 
Vorschläge und Wünsche für ihr Veedel. 
Insgesamt nahmen circa 100 Teilnehmer*innen an der Veedels- Konferenz teil. Die Themen, die die 
Kinder und Jugendlichen über das Beteiligungsportal geteilt haben, waren sehr vielfältig und betreffen 
alle Facetten des städtischen Handelns und des täglichen Lebens in der Stadt. Es wird deutlich, dass 
sich die Kinder und Jugendlichen nicht allein mit ihrer engeren Lebenswelt befassen, sondern einen 
weiten Blick auf die Umstände in ihrer Stadt haben. Daher war es für das Format unerlässlich, dass 
verschiedene Fachämter, sowie externe Partner*innen der Abfallwirtschaftsbetriebe und der Polizei 
der Einladung in die Stadthalle gefolgt sind, um ihre Expertise einfließen zu lassen und die Themen 
der Kinder und Jugendlichen fachspezifisch zu bearbeiten.  
Weitere Informationen zur und Impressionen von der Veedels- Konferenz können hier abgerufen 
werden. 
 
100 Tage Challenge  
Nach Abschluss der beiden Beteiligungsphasen folgt nun die Umsetzungsphase: Die Ergebnisse der 
Veedels-Konferenz und die Einzelbeiträge der Kinder und Jugendlichen werden gebündelt und an die 
zuständigen Stellen mit der Bitte zur Prüfung oder Beantwortung koordiniert. Zudem werden weitere 
offene Anregungen, Fragen und geäußerten Wünsche der Kinder und Jugendlichen beantwortet.  
Hierbei bestehen folgende Zielsetzungen: 
 
 Erarbeitung sogenannter „Quick-wins“, also kleine, schnell umsetzbare Maßnahmen, die den 
Kindern und Jugendlichen eine unmittelbare Selbstwirksamkeitserfahrung ermöglichen  
 Herstellung von Transparenz durch Veröffentlichung der Beantwortungen auf dem 
Beteiligungsportal  
 Weitergabe von Informationen zu laufenden oder geplanten Vorhaben der Stadt Köln 
 Start einer 100 Tage Challenge für eine lebensweltrealistische Zeitschiene für Kinder und 
Jugendliche 
Den Startschuss der 100 Tage Challenge gab die Veedels-Konferenz am 24. Juni. Auf dem 
Beteiligungsportal wird auch nach Abschluss der 100 Tage Challenge weiterhin fortlaufend über den 
aktuellen Umsetzungsstand berichtet. Das bedeutet auch, dass der Status der Prüfung von einigen 
Maßnahmen kommuniziert wird. Hier sind alle betroffenen Ämter und Fachbereiche gefragt, die 
Stabsstelle Kinderfreundliche Kommune dabei zu unterstützen die Beiträge zu pflegen und auf 
aktuellem Stand zu halten. Ebenso werden Anregungen und Wünsche beantwortet, die nicht 
umsetzbar sind und begründen die Entscheidung. 
 
Projekt- und Maßnahmenideen für die Stadtverschönerungsmittel 
Auf dem Beteiligungsportal konnten unter der Kategorie „Meine Idee für Nippes“ Projektvorschläge 
eingereicht werden. Für deren Umsetzung stehen 75.000 Euro aus den bezirklichen 
Stadtverschönerungsmitteln zur Verfügung. In der Kategorie wurden über 100 Ideen von den Kindern 
und Jugendlichen eingereicht. Im ersten Schritt wurde seitens der zuständigen Ämter überprüft, 
welche Ideen grundsätzlich dem Kriterienkatalog der Stadtverschönerungsmittel entsprechen. Die

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Ideen, die nicht in den Kriterienkatalog passen, flossen in die 100 Tage Challenge ein.  
Die weiteren Ideen wurden auf der Veedels-Konferenz weiter ausgearbeitet. Die beteiligten Kinder 
und Jugendliche wurden bei der Ausarbeitung der Projektideen seitens des Kooperationspartners 
„Youth lead the germany e.V.“ unterstützt. Dazu wurde eine Steckbrief-Vorlage ausgearbeitet, die die 
Bearbeitung für die Kinder und Jugendlichen erleichtern sollte.  
Aktuell werden die ausgearbeiteten Projekt- oder Maßnahmenideen an die Verwaltung zur Prüfung 
der Umsetzbarkeit (Kriterienkatalog Stadtverschönerungsmittel) weitergeleitet.  
Die handschriftlich ausgefüllten Steckbriefe (insgesamt 20 ausgearbeitete Projekt- oder 
Maßnahmenideen) wurden zur Prüfung der Umsetzbarkeit, hier insbesondere hinsichtlich 
Kriterienkatalog Stadtverschönerungsmittel, Kosteneinschätzung, zeitliche Schiene, etc. nochmals an 
die Verwaltung zur Prüfung rückgekoppelt.  
 
Phase 3, ÖB: „Priorisierung der Projektideen für das Veedel“ digital und aufsuchend 
Die dritte Beteiligungsphase des Veedels-Checks wird zurzeit vorbereitet.  
In dieser Phase sollen die durch die Verwaltung auf Machbarkeit/ Umsetzbarkeit vorgeprüften Projekt- 
oder Maßnahmenideen nochmal digital vorgestellt und durch die jungen Menschen priorisiert werden. 
Nach Abschluss des „Projektpriorisierung“ soll das Ergebnis der Bezirksvertretung Nippes vorgestellt 
und zum Beschluss vorgelegt werden. Für die Vorstellung/ Vorlage in der Bezirksvertretung Nippes 
wird die Sitzung am 7. November anvisiert. In Abhängigkeit der Auswahl und Kosten des oder 
favorisierten Projekte entscheidet sich, wie viele Projekte der ausgearbeiteten Projektideen mit den 
Stadtverschönerungsmitteln umgesetzt werden können.  
 
Re-Check  
Nach 100 Tagen erfolgt ein Re-Check zum Umsetzungsstand. Die Ausgestaltung des Re-Checks 
erfolgt im Prozess gemeinsam mit den jungen Menschen, die sich im Veedels-Check engagieren. Im 
Pilot-Format „HEY Mülheim“ erfolgte der Re-Check in Form eines Spaziergangs, bei dem vor Ort 
geprüft wurde, welche Ideen bereits erfolgreich umgesetzt werden konnten oder woran derzeit noch 
gearbeitet wird. Zudem wurden auch nochmal einzelne Beiträge besprochen, bei der die Umsetzung 
leider nicht klappt und die Hintergründe erläutert. Für HEY Nippes! wurde der Re-Check noch nicht 
ausgearbeitet.  
 
Abschlussphase 
Nach Abschluss der 100 Tage Challenge und dem Re-Check wird weiter an der Umsetzung 
gearbeitet und fortlaufend auf dem Beteiligungsportal berichtet.  
 
7. 2025: Bis Mitte 2025 wird der Beteiligungsprozess in Nippes ausgewertet. Hier liegt ein 
besonderer Fokus auf der Auswertung der neuen Bausteine des Beteiligungskonzepts.  
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen. 
 
Weitere Infos und Links: 
 
Dialog zum Veedels-Check in Köln Mülheim  
HEY Mülheim! | Beteiligungsportal der Stadt Köln (meinungfuer.koeln)

10 
 
 
 
Dialog zum Veedels-Check in Köln Nippes 
Hey Köln! | Beteiligungsportal der Stadt Köln (meinungfuer.koeln) 
 
Video-Beitrag der Maternus-Grundschule Köln-Nippes 
"Hey Nippes!" - Ideen für ein schönes Veedel aus der Maternus-Grundschule - YouTube 
 
Radiobeitrag WDR 5 vom 08. Mai 2024 
Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln - WDR 5 Westblick aktuell - WDR 5 - Podcasts und Audios - 
Mediathek - WDR 
 
Erschiene Fachartikel zum Veedels-Check: 
eNewsletter Netzwerk Bürgerbeteiligung 02/2023 vom 16.05.2023 
Link zum Artikel 
 
Demokratie plus Newsletter Ausgabe #186 vom 27. Juli 2023 
Link zum Artikel 
 
Blog der Stiftung Zukunft Berlin vom 19.12.2023 
Link zum Artikel 
 
Status der Maßnahme: planmäßig, erfolgreich laufend

11 
 
 
Maßnahme 2 
Qualitative Weiterentwicklung der systematischen 
Öffentlichkeitsbeteiligung in Bezug auf kinder- und jugendgerechte 
Formate 
 
Im Rahmen der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung werden Kinder und Jugendliche als 
besondere Zielgruppen erkannt. Die Beteiligungsverfahren und zielgruppengerechte 
Kommunikationsplanung für Kinder und Jugendliche werden bis 2025 weiterentwickelt. 
 
1. 2022: Durchführung des Pilot-Beteiligungsprojektes „HEY Mülheim“ im 1. Halbjahr 2022. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Der Veedels-Check unter dem Titel „HEY Mülheim- Check mit uns dein Veedel“ wurde in einem 
dreiphasigen Prozess (Dreiphasig meint in diesem Zusammenhang: Veedels- Spaziergänge, 
Veedels- Konferenz und Re-Check Spaziergang) erfolgreich von März bis Oktober 2022 
durchgeführt.  
 
2. 2022: Vorstellung der Evaluationsergebnisse aus dem Pilotverfahren in dem Beirat 
Öffentlichkeitsbeteiligung im 2. Halbjahr 2022. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Am 10. Mai 2022 wurden dem Beirat für Öffentlichkeitsbeteiligung das Format und die Ergebnisse 
des Veedels-Checks vorgestellt.  
 
3. 2022-2024: Auf Grundlage der Erfahrungen aus dem „Veedels-Check“ erfolgt eine 
Weiterentwicklung spezieller Verfahren und Formate der Beteiligung für Kinder und 
Jugendliche, auch die Weiterentwicklung regulärer Beteiligungsverfahren, in denen Kinder 
und Jugendliche eine von vielen angesprochenen Zielgruppen sind. 
An diesem Teilziel wird weiterhin gearbeitet. 
Seit 2022 konnten einige weitere stadtweite Beteiligungsverfahren umgesetzt werden, bei denen 
Kinder und Jugendliche eine der Zielgruppen waren. Exemplarisch sei hier die Neuauflage der 
Schulentwicklungsplanung für die Kölner Berufskollegs und die Weiterentwicklung der „Kölner 
Berufskolleglandschaft“ benannt. Das durchgeführte Beteiligungsverfahren adressierte zentrale 
Akteur*innen in der beruflichen Bildung, ihre Nutzer*innen sowie die interessierte 
Fachöffentlichkeit.  
Seit Herbst 2022 erarbeitet die Jugendverwaltung auf Grundlage eines Ratsbeschlusses aus Mai 
2022 ein Gesamtkonzept für die stadtweite Kinder- und Jugendbeteiligung. Das Büro für 
Öffentlichkeitsbeteiligung ist in diesen Prozess miteingebunden. Es besteht seitens der 
Jugendverwaltung die Zielsetzung die Erfordernisse/ Gelingensbedingungen für erfolgreiche 
Kinder- und Jugendbeteiligung herauszustellen. Diese sollen auf den Leitlinien für systematische 
Öffentlichkeitsbeteiligung aufbauen, jedoch im Konzept auf die Zielgruppe Kinder und Jugendliche 
im Besonderen fokussiert werden. Beispielhaft sei hier eine Gelingensbedingung benannt: Es 
gelingt besser Kinder und Jugendliche für eine Beteiligung zu gewinnen/ zu erreichen, wenn die 
Einbindung über sie bekannte Multiplikator*innen, wie zum Beispiel Lehrer*innen oder Fachkräfte 
in Kinder- und Jugendeinrichtungen erfolgt. Diese und weitere Gelingensbedingungen sollen im 
Prozess der Erstellung nochmal klarer herausgestellt werden und können hilfreiche Anregungen 
sein, wenn es darum geht eine Kinder- und Jugendbeteiligung zu planen.

12 
 
 
Die Konzepterstellung erfolgt in einem partizipativen Prozess. Es wurde eine begleitende 
Arbeitsgruppe eingerichtet (Arbeitskreis „Misch MIT!“), in der junge Menschen, Fachkräfte aus 
Verwaltung und Trägerlandschaft, Politiker*innen und weitere Expert*innen die Grundlagen und 
Eckpfeiler des Konzepts erarbeiten. Zudem wurden weitere Gremien und Akteur*innen mit ihren 
Expertisen einbezogen. Der Prozess wird zudem wissenschaftlich durch die katholische 
Hochschule Köln begleitet. Aktuell erfolgt der Schreib- und Gestaltungsprozess des Konzepts. Im 
4. Quartal 2024 startet der Gremienlauf der Beschlussvorlage und soll in einer Ratsvorlage im 
Dezember 2024 münden. Im Anschluss an die Konzepterstellung soll geschaut werden, wie das 
Konzept größtmögliche Wirkung entfalten und bei der Zielgruppe bekannt gemacht werden kann. 
4. 2025: Bis 2025 ist eine Erweiterung des Methodenkoffers des Büros für 
Öffentlichkeitsbeteiligung um mindestens zwei weitere Formate für Kinder und 
Jugendliche erfolgt. 
Das Teilziel hat sich im Verlauf verändert. In der Systematischen Öffentlichkeitsbeteiligung 
werden die Methoden und Formate für eine Öffentlichkeitsbeteiligung passgenau zu den Zielen 
und Zielgruppen entwickelt. Das Büro für Öffentlichkeitsbeteiligung erweitert den Methodenkoffer 
immer um weitere Formate aus, sofern diese erprobt wurden oder sie davon Kenntnis erlangen. 
Sofern neue Methoden gefunden werden, die sich auch für eine Kinder- und Jugendbeteiligung 
eignet, fließen diese in den „Methodenkoffer“ für diese Zielgruppe ein, und es wird bei Bedarf an 
die entsprechenden Dienststellen ein Hinweis gegeben.  
 
Weitere Infos und Links: 
Dialog zum Veedels-Check in Köln Mülheim  
HEY Mülheim! | Beteiligungsportal der Stadt Köln (meinungfuer.koeln) 
 
Zukunftsbild Berufskollegs in Köln  
https://meinungfuer.koeln/zukunft-koelner-berufskollegs 
 
Dialog zum Veedels-Check in Köln Nippes 
Hey Köln! | Beteiligungsportal der Stadt Köln (meinungfuer.koeln) 
 
Themenraum zu „Misch MIT! Kinder- und Jugendbeteiligung“ 
Misch MIT! Kinder- und Jugendbeteiligung in Köln | Beteiligungsportal der Stadt Köln 
(meinungfuer.koeln) 
 
 
Status der Maßnahme: planmäßig, erfolgreich laufend

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Maßnahme 3 
Aktionen zur Inanspruchnahme des öffentlichen Raums hier am Beispiel: 
Elfried – Der elfte Elf 
 
Kinder lernen spielerisch ihre Rechte kennen. Es werden Krachmacherparaden in den Kölner 
Stadtbezirken durchgeführt. Die Ergebnisse werden in einem begleitenden Podcast 
aufbereitet. 
Das Ziel sollte durch folgende nächste Schritte erreicht werden: 
 
1. Akquise von Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen für das Projekt; 
Fördermittelakquise im 1. Halbjahr 2022. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Das Projekt wurde durch die Imhoff-Stiftung, die Sparkasse Köln Bonn (Hier mit Herz) und die 
Stadt Köln ermöglicht. Als Kooperationspartner*innen und Unterstützer*innen des Projekts 
wurden der Kölner Spielecircus e.V., das Schokoladenmuseum Köln; der Kölner Jugendring e.V., 
sowie das Kooperative Kinder- und Jugendbüro gewonnen.  
 
2. Konzeptentwicklung für die Durchführung der Krachmacherparaden, Pop-up Bühnen und 
Podcast-Episoden bis Ende des Jahres 2022. 
Das Teilziel wurde angepasst und erfolgreich abgeschlossen. 
Aufgrund sicherheits- und ordnungsbehördlichen Auflagen und den damit verbundenen Kosten 
ließ sich die Durchführung von 11 Krachmacherparaden im öffentlichen Raum nicht realisieren. 
Das Konzept wurde daher angepasst und 10 Krachmacherhöfe auf ausgewählten Schulhöfen in 
allen neun Stadtbezirken geplant. Als Abschluss konnte eine zentrale Krachmacherparade im 
öffentlichen Raum mit Ausklang am Schokoladenmuseum stattfinden. Das Format adressierte 
Kölner Kinder (Grundschulalter 6 bis 12 Jahre) mit jeweils einer Kooperations-Grund- oder 
Förderschule.  
 
3. Durchführung von Krachmacherparaden in den Kölner Stadtbezirken im Jahr 2023. 
Das Teilziel wurde erfolgreich abgeschlossen. 
Im April und Mai 2023 wurde an ausgewählten Schulen (8 Grundschulen, 2 Förderschulen) auf 
Schulhöfen oder in Turnhallen einen Aktionstag mit einem bunten Mitmach-Programm gestaltet.  
Verpackt in einer lustigen Geschichte von "Elfried dem elften Elf" wurden den teilnehmenden 
Schüler*innen spielerisch ihre Rechte gemäß der UN-Kinderrechtskonvention nähergebracht und 
diese erlebbar gemacht. Ein weiteres Ziel stellte die Sensibilisierung der erwachsenen 
Kölner*innen für das Thema Kinderrechte dar. Mit Infoschreiben für die Nachbarschaft wurde 
darauf aufmerksam gemacht, dass Kinder auch laut sein dürfen und für ein gesundes 
Aufwachsen ihre Freiräume in der Stadt benötigen. So ist es sogar bundesgesetzlich geregelt.  
Insgesamt wurden circa 2200 Kinder mit dem Programm erreicht. Die Krachmacherparade war 
ursprünglich für den 20. Juni 2023 vorgesehen, musste jedoch aufgrund der Wetterlage (Hitze) 
verlegt werden. Die Krachmacherparade hat am 31. August 2023 stattgefunden. Circa 250 Kinder 
folgten der Einladung. Die Krachmacherparade startete auf dem Harry-Blum-Platz. Der Umzug 
folgte dann entlang der Wege im Zollhafen und auf der Rheinauwerft. Vor dem 
Schokoladenmuseum erwartete die Kinder ein buntes Mitmach-Programm des Kölner 
Spielecircus e.V. In anschließenden Workshops konnten sie sich auch noch kreativ betätigen.

14 
 
 
4. Nachhaltige Ergebnissicherung durch die Aufbereitung der Podcast-Episoden und die 
Bereitstellung der QR-Code Schnitzeljagd. 
Dieses Teilziel hat sich durch die Neu-Konzipierung überholt. Bereits im Jahr 2022 wurde eine 
QR-Code Schnitzeljagd umgesetzt, in der „Elfried“ in ganz Köln 11 kinderfreundliche Orte vorstellt 
und seinen Freund, den „Frohsinn“, sucht. In der begleitenden Broschüre werden auch 
Kinderrechte vermittelt. Zudem wurde eine externe Website, sowie ein Instagram-Account von 
Elfried, dem elften Elf seitens des Kunstkönner e.V. umgesetzt. Auch über die Social Media 
Kanäle des Kooperativen Kinder-und Jugendbüros und des Kölner Jugendrings wurde über die 
Krachmacherhöfe informiert.  
 
5. Eine Weiterentwicklung und Fortbestand des „elften Elf“ über die Jubiläumssession 
hinaus wird in der Auswertung geprüft und evaluiert. 
Dieses Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Für eine Fortsetzung der 
Krachmacherhöfe im Jahr 2024 konnten die erforderlichen Fördermittel nicht eingeworben 
werden. Im Jahr 2023 konnte der „Krachmacher-Rap“ am Sonntag, dem 18. September auf dem 
Weltkindertag auf beiden Bühnen als Mitmach-Programm aufgeführt werden. Zusätzlich konnte 
am Aktionsstand der Kinderfreundlichen Kommune und des Kooperativen Kinder- und 
Jugendbüros gebastelt werden. „Der elfte Elf“ konnte zudem beim Familiensonntag in der Kölner 
Zentralbibliothek am 12. November aufgeführt werden. Die Erfahrungen aus dem aufsuchenden 
Mitmach-Format fließen in die Weiterentwicklung der bestehenden Partizipationsformate und das 
„Misch MIT“-Konzept ein.  
 
 
Links und weitere Infos: 
Artikelseite zu den Krachmacherhöfen  
https://www.stadt-koeln.de/artikel/72595/index.html 
 
Veranstaltungskalender zu der Krachmacherparade 
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/veranstaltungen/daten/32901/index.html 
 
Website von Elfried dem elften Elf 
https://www.derelfteelf.de/ 
 
Instagram 
https://www.instagram.com/der_elfte_elf/ 
 
Broschüre von Elfried dem elften Elf 
https://www.derelfteelf.de/ueber-uns/ 
 
 
Status der Maßnahme: erfolgreich abgeschlossen

15 
 
 
Maßnahme 4 
Einführung einer kommunalen Familienkarte „FamilienPlusPunkt“ 
Durch die „FamilienPlusPunkt“-Karte wird die Kinder- und Familienfreundlichkeit nachhaltig 
als Standortfaktor gestärkt und in der Stadtgesellschaft verankert. 
 
 
1. 2022: Die Maßnahme „FamilienPlusPunkt“ startet im Jahr 2022 mit mindestens 50 
Kooperationspartner*innen. 
Dieses Teilziel wurde 2024 durch die Neubesetzung der Stellen im Familienbüro erfolgreich 
umgesetzt. Der Akquise-Prozess von Kooperationspartner*innen konnte im März 2024 mit der 
Pressemitteilung starten und läuft weiterhin. Es konnten bereits über 50 Kooperationspartner*innen 
akquiriert werden (Vergleiche hierzu Ziel 3). 
Es wurde zudem eine Artikelseite auf der Stadt Köln Homepage vorbereitet, welche zeitnah online 
geschaltet werden soll. Über die Artikelseite werden alle Partner*innen des FamilienPlusPunkts zu 
finden sein, sowohl als Liste als auch auf dem Stadtplan. Dadurch können Familien Angebote in ihrer 
direkten Umgebung finden. Außerdem erhalten die Kooperationspartner*innen des 
FamilienPlusPunkts einen Aufkleber den sie im Eingangsbereich ihrer Räumlichkeiten platzieren und 
so ebenfalls auf ihre Unterstützung von Familien aufmerksam machen können. Zudem erhalten sie 
das Logo in digitaler Form, um das Angebot auf ihren Internetseiten präsentieren zu können. 
 
2. 2023: Bis Ende 2023 haben mindestens 10.000 in Köln lebende Familien, 
Elternteile/Lebensgemeinschaften mit mindestens einem minderjährigen Kind die 
„FamilienPlusPunkt“-Karte beantragt und profitieren von den Vorteilen. (Die Anzahl entspricht 
ca. 10% der aktuell in Köln bestehenden Haushalte mit Kindern (Aktuell circa 104.000 - Stand: 
Februar 2022). 
Dieses Teilziel wurde bis Ende 2023 nicht abgeschlossen, da der Akquise-Prozess von 
Kooperationspartner*innen wie oben geschildert weiterhin läuft. An dem Teilziel wird derzeit 
gearbeitet. Aktuell befindet sich ein Pressetermin in Vorbereitung. 
 
3. 2024: Bis Ende 2024 konnten die Kooperationspartner*innen auf mindestens 150 erweitert 
werden. 
Dieses Teilziel wurde bereits begonnen. Die Zeitschiene wird dahingehend angepasst, dass bis Ende 
2025 die Kooperationspartner*innen auf mindestens 150 erweitert werden können.  
Es konnten von März 2024 bis zur Berichterstellung rund 100 Kooperationsvereinbarungen 
geschlossen werden. Die Akquise wird persönlich, per E-Mail und telefonisch durchgeführt. Weitere 
Kanäle konnten über dir Wirtschaftsförderung genutzt werden (Artikel Newsletter und Zeitschrift). Seit 
Juni werden die städtischen Bildschirme in den Kundenzentren bespielt und die Flyer liegen vor Ort 
aus. Die Bezirksamtsleiter einiger Stadtteile haben durch ihre Vernetzung weitere Kontakte ermöglicht 
und über ihre eigenen Verteiler potenzielle Partner*innen informiert. In den städtischen 
Familienzentren sind Aushänge zur Akquise angebracht worden, und einzelne freie Träger haben 
über den FamilienPlusPunkt in Social Media Kanälen berichtet. In einigen Stadtteilkonferenzen der 
einzelnen Bezirke wurde das Projekt vorgestellt und Flyer verteilt. Weiter konnten die Kosten der 
ersten 150 Aufkleber durch ein Druckhaus gesponsert werden. Die ersten 5.000 Karten konnten mit 
Mitteln der kinderfreundlichen Kommune Köln finanziert werden. Ein weiterer Sponsor möchte die 
Produktion der nächsten 5.000 Karten übernehmen. Hierfür müssen rechtliche Gegebenheiten 
abgeklärt werden.

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4. 2025: Bis zur Evaluation der Maßnahme konnten insgesamt mindestens 20.000 in Köln 
lebende Familien, Elternteile/Lebensgemeinschaften mit mindestens einem minderjährigen 
Kind mit der „FamilienPlusPunkt“-Karte erreicht werden. (Die Anzahl entspricht ca. 20 % der 
aktuell in Köln bestehenden Haushalte mit Kindern (Aktuell circa 104.000 - Stand: Februar 
2022). 
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen. Der Zielhorizont dieses Teilziels wird auf 2026 
ausgeweitet.  
Nächste Schritte und Termine: 
 Weitere Akquise von Kooperationspartner*innen und Sponsoren der „FamilienPlusPunkt“-Karte 
 Veröffentlichung der Artikelseite zum FamilienPlusPunkt 
 Erstellung eines Info-Flyers für Familien  
 Bewerbung der FamilienPlusPunkt-Karte 
 Offizielle Einführung der Familienkarte mit Pressetermin und Aktion (1.111 Karten mit einem 
Graffiti Bild in Kooperation mit den MittwochsMalern (Projekt des SkM) im Herbst 2024 
 Abklärung der Platzierung von Sponsoren auf der Artikelseite 
 
Weiterführende Links: 
Pressemitteilung der Stadt Köln vom 15. März 2024 
Wirtschaftsförderung Newsletter online (Wir stärken den Kölner Einzelhandel: Für eine lebendige 
Innenstadt und attraktive Veedel 🛍️ (sendibm3.com))  
Zeitschrift „Köln Magazin- Wirtschaft, Wissenschaft und Innovation“ (Ausgabe 2/2024) 
 
Status der Maßnahme: verzögert, erfolgreich laufend

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Maßnahme 5  
Erschließung von Freiflächen zur Nutzung für Graffiti/ Streetart im 
öffentlichen Raum. 
 
Der Sachstand wurde am 15. August 2023 wie folgt dargestellt:  
 
1. 2022: Im zweiten Halbjahr 2022 wird die „Hall of Fame Kalkberg“ eröffnet. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Am Freitag dem 23.09.2022 eröffneten Robert Voigtsberger, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport 
und Norbert Fuchs, Bezirksbürgermeister des Stadtbezirks Mülheim, feierlich die „Hall of Fame 
Kalkberg“.  
Im Voraus engagierten sich die beteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen sehr, um zu 
erreichen, dass die Wand langfristig in eine „Hall of Fame“ umgewidmet wird. Der 
fraktionsübergreifende Antrag, die Stützwand des Kalkbergs Am Bischofsacker/ Ecke Kalk- 
Mülheimer Straße für die dauerhafte Nutzung als legale Graffiti-Fläche freizugeben, wurde am 
17.01.2022 in der Bezirksvertretung Mülheim einstimmig beschlossen.  
Damit wird im Stadtbezirk Mülheim Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Möglichkeit gegeben, 
öffentlichen Raum auf rund 900 Quadratmetern jederzeit selbst zu gestalten.  
Das Event „Veedel Stars Vol. IV“ wurde wie in den vergangenen Jahren in enger Kooperation 
zwischen den Mittwochsmaler*innen des Sozialdienstes Katholischer Männer Köln e.V. (SKM Köln 
e.V.) und der Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung des Amtes für Kinder, Jugend und 
Familie der Stadt Köln geplant und durchgeführt. Es fand erneut im Rahmen der NRW- weiten 
Veranstaltung „Nacht der Jugendkultur – Nachtfrequenz“ statt und wird unter anderem durch das Amt 
für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau, das Amt für öffentliche Ordnung sowie die Bezirksvertretung 
Mülheim unterstützt.  
 
2. 2023: Die Nutzung der „Hall of Fame Kalkberg“ wird evaluiert und falls nötig konzeptionell 
angepasst. 
Dieses Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Da die Hall of Fame in 2022 erst kurz vor der Wintersaison eröffnet wurde, wurde eine Evaluation erst 
nach der Sommersaison 2023 angestrebt, um die Nutzung der Fläche in den letzten Monaten und die 
aufgetretenen Herausforderungen valide bewerten und eventuelle konzeptionelle Anpassungen 
daraus ableiten zu können. 
 
2024: Die Hall of Fame wird vor allem in den Frühlings-, Sommer- und Herbstmonaten regelmäßig 
genutzt. Durch den angrenzenden Bolz- und Spielplatz ist ein urbaner und multifunktionaler Ort für 
junge Menschen im Stadtteil entstanden.  
Die anfänglichen Beschwerden aus der Nachbarschaft sind im letzten Jahr vollständig abgeebbt. 
Zudem gibt es nur noch selten Anlässe, dass Bilder oder Schriftzüge mit gewaltverherrlichenden, 
diskriminierenden oder nicht rechtskonformen Inhalten überstrichen werden müssen.  
Insgesamt ist die Hall of Fame als jugendkultureller Ort akzeptiert und wird durch junge Menschen 
sehr gut angenommen.

18 
 
 
2024/2025: Weitere Freiflächen zur Nutzung für Graffiti/Streetart im öffentlichen Raum wurden 
erschlossen. Einrichtung/Akquise von Flächen wird in möglichst vielen Stadtbezirken 
angestrebt. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet. 
Im Spätsommer 2023 wurde in Abstimmung mit der Bezirksvertretung Mülheim die Gestaltung von 
Flächen am Wiener Platz durch die Mittwochsmaler*innen des SKM Köln e.V. erfolgreich umgesetzt. 
Das Amt für Kinder, Jugend und Familie und der SKM Köln e.V. arbeiteten hier wieder als 
Planungstandem in Kooperation mit verschiedenen Fachämter der Stadt Köln zusammen.  
Der Gestaltung ging ein längerer Prozess abgeleitet von der Entwicklung der Hall of Fame am 
Kalkberg und dem Wunsch nach weiteren gestalteten Flächen im Stadtbezirk voraus.  
Zudem war ein Ergebnis des Pilotprojekts „Hey! Mülheim – Check mit uns dein Veedel!“, welches 
ebenfalls im Rahmen des Gesamtvorhabens „Kinder- und Jugendfreundliches Köln“ in 2022 stattfand, 
dass sich viele Kinder und Jugendliche eine Umgestaltung und Verschönerung des Wiener Platz 
wünschten. Dieser Tatsache wurde mit diesem Projekt somit ebenfalls Rechnung getragen.  
 
Im Rahmen des Weltkindertages im September 2023 wurden am Neumarkt als einer der zentralen 
Plätze im öffentlichen Raum in Köln Bauzaunplanen in einem durch einen Künstler angeleiteten 
Workshop durch Jugendliche zum Thema „Kinderrechte“ gestaltet. Die Planen wurden mehrere 
Wochen am Neumarkt ausgestellt sowie im Kontext des Weltkindertagfestes präsentiert. 
  
Derzeit liegt ein Antrag der Bezirksvertretung Köln Innenstadt (AN/0549/2024) vor, eine Hall of Fame 
im Bezirk Innenstadt am Kap am Südkai einzurichten. Der Wunsch wurde durch engagierte 
Jugendliche des Kinder- und Jugendforums Innenstadt eingebracht. Seitens der Verwaltung und 
weiteren externen Partner*innen, unter anderem den Stadtentwässerungsbetrieben (StEB), wird 
derzeit geprüft, ob Mülleimer und Hinweisschilder aufgestellt werden dürfen, da sich die Fläche in den 
Schutzzonen der Hochwasserschutzanlage befindet. Dafür bedarf es einer Klärung mit der 
Bezirksregierung Köln als zuständige Stelle, die momentan vorbereitet wird.  
 
Links und weitere Infos: 
 
Instagram-Kanal der Mittwochsmaler*innen 
mittwochsmalercologne 
 
Mitteilungsvorlage zur Gestaltung am Wiener Platz  
BV Mülheim Vorlagennummer 2503/2023 
Gestaltungskonzept Wiener Platz  
 
Beschluss der Bezirksvertretung Innenstadt vom 26. April 2024 (S.9) 
AN/ 0549/2024 
 
Status der Maßnahme: planmäßig, erfolgreich laufend

19 
 
 
Maßnahme 6 
Entwicklung eines stadtweiten Leitbilds „kinder- und jugendfreundliches 
Köln“ 
 
1. Bis Ende 2022 wurde eine Arbeitsgruppe zur „Entwicklung eines Leitbilds einer Zielvision 
für ein „kinder- und jugendfreundliches Köln“ eingerichtet und ein regelmäßiger 
Sitzungsturnus etabliert.  
Das Teilziel hat sich im Verlauf der Maßnahme verändert.  
 
Die Schlüsselprojekte werden immer einer Handlungsempfehlung aus der Stadtstrategie „Kölner 
Perspektiven 2030“ zugeordnet. Die Kinderfreundliche Kommune wurde der Handlungsempfehlung 8 
„Stadt- Leben“ zugeordnet. Im Jahr 2022 ist es erfolgreich gelungen dem Stadtentwicklungsteam, 
kurz Stek-Team die Leitbildentwicklung als Schlüsselprojekt der Stadtstrategie vorzuschlagen und zu 
definieren. Neben der Leitbildentwicklung „kinder- und jugendfreundliches Köln“ wurden dem 
Verwaltungsvorstand 16 weitere neue Vorhaben (Konzepte, Projekte und Impulse), die in besonderer 
Weise zur Umsetzung der Stadtstrategie beitragen, durch das Stek-Team empfohlen. Wie auch im 
vorherigen Jahr folgte der VV der Empfehlung, die diesmal auch vier Schlüsselprojekte des 
Stadtwerkekonzerns (SWK) umfasste. Im März 2023 wurden die 17 neuen Schlüsselprojekte im 
Stadtentwicklungsausschuss präsentiert.  
Durch die Heraushebung als Schlüsselprojekt wird die stadtweite Bedeutung des Themas betont. 
Zudem trägt es dazu bei eine dezernats- und ämterübergreifende Umsetzung zu unterstützen. 
 
2. In der Arbeitsgruppe wurde eine Projektskizze (Ablauf- und Terminplanung, Ressourcen- 
und Kostenplanung, Beteiligungsformen etc.) entwickelt.  
Das Teilziel hat sich im Verlauf der Maßnahme verändert. Vgl. hierzu Punkt 3.  
 
3. Bis Ende 2024 wurde in umfangreichen Beteiligungsprozessen ein Entwurf des Leitbilds 
erarbeitet. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet. Der Zeithorizont des Ziels wurde auf Ende 2025 
verschoben.  
 
2023: 1. Beteiligungsebene: 
Der Rat der Stadt Köln hat die Verwaltung in seiner Sitzung am 05. Mai 2022 beauftragt, einen 
Fachtag zum Thema Kinder- und Jugendpartizipation zu organisieren. Dieser sollte gemäß dem 
Beschluss gemeinsam mit Kommunalpolitiker*innen, Fachverwaltungsmitarbeiter*innen, Fachkräften 
aus der freien Trägerlandschaft, weiteren Akteur*innen aus der Kinder- und Jugendhilfe (hier u.a. 
Fachberatung „Eigenständige Jugendpolitik und Partizipation“ des LVR) und jungen Menschen 
organisiert werden und dient als Startpunkt für die Entwicklung einer langfristigen, gesamtstädtischen 
Partizipationsstrategie. Am 28.04.2023 fand der Fachtag „Misch MIT! – Kinder- und 
Jugendbeteiligung in Köln“ im Kalk Karree statt. Mehr als 300 Besucher*innen aus Politik, 
Fachverwaltung und der Kinder- und Jugendhilfe sowie junge Menschen ab Klasse 7 begegneten 
sich bei verschiedenen Aktionen und Workshops und kamen in einen konstruktiven Austausch zur 
zukünftigen Beteiligung von Kindern und Jugendlichen in Köln.

20 
 
 
Auf dem Fachtag wurde ein Workshop zur Leitbildentwicklung unter dem Titel „Reise mit uns in die 
Zukunft und schau dir an, wie unser kinder- und jugendfreundliches Köln im Jahr 2030+ aussieht“ 
angeboten. Die Teilnehmer*innen des Fachtags hatten während der gesamten Veranstaltung die 
Chance, den Workshop zu besuchen. Es gab insgesamt 7 „Planetenstationen“, an denen junge 
Menschen ihre Ideen für ein kinder- und jugendfreundliches Köln 2035+ notieren konnten. Die 
zentralsten Ideen und Punkte wurden bereits auf dem Fachtag geclustert und „live“ in ein Graphic 
Recording übertragen. 
Im Ergebnis wurden eine Vielzahl zielgruppenspezifischer Wünsche/ Einzelthemen geäußert, aber 
auch viele übergeordnete Ziele von den jungen Menschen benannt. Letztere lassen sich auch im 
Zielgerüst der Stadtstrategie wiederfinden (zum Beispiel Stadtraum, nachhaltige Mobilität). Bei den 
zielgruppenspezifischen Einzelthemen muss geprüft werden, wo und wie die Ideen, Forderungen und 
Wünsche in weitere Prozesse und Planungen einmünden können. Im ersten Schritt wurde das 
Graphic Recording bereits beim Strategietag „Kölner Kinder stärken!“ am 12.05.2023 dargestellt und 
erste Ideen sind in diesen Prozess eingeflossen.  
Die übergeordneten Themen mündeten als 1. Beteiligungsebene in die Leitbildentwicklung für ein 
kinder- und jugendfreundliches Köln 2035+ ein.  
2023: 2. Beteiligungsebene: 
Am 21. November 2023 fand der Amtsleitungstag im Gürzenich statt. Auf Einladung von Frau 
Oberbürgermeisterin Frau Reker wurde die Kinderfreundliche Kommune als eines von zwei 
Schwerpunktthemen vorgestellt. Nach einer Vorstellung des bisherigen Prozesses wurden die 
Teilnehmer*innen eingeladen, sich bei einem Worldcafe aktiv an der Leitbildentwicklung zu beteiligen. 
Die Grundlage hierfür bildeten die von den Kindern und Jugendlichen ausgearbeiteten 
übergeordneten Zielsetzungen.  
Die Ergänzungen und Anregungen mündeten als 2. Beteiligungsebene in die Leitbildentwicklung für 
ein kinder- und jugendfreundliches Köln 2035+ ein.  
2024: 3. Beteiligungsebene: 
Für die Umsetzung der dritten Beteiligungsebene wurde eine Kooperation mit der katholischen 
Hochschule Köln geschlossen. Im Rahmen des im Masterstudiengangs Innovationsmanagement in 
der Sozialen Arbeit wurde ein Lehrforschungsprojekt „Leitbild Kinderfreundliche Kommune Köln“ 
eingerichtet. Im Rahmen des Lehrforschungsprojekts wird die Stabstelle Kinderfreundliche Kommune 
bei der weiteren Leitbilderstellung unterstützt. Neben einer umfangreichen Dokumentenanalyse 
vorhandener Leitbilder in der Stadt Köln wird aktuell auch eine Befragung der städtischen 
Mitarbeiter*innen konzipiert. 
 
4. Das Leitbild „kinder- und jugendfreundliches Köln“ wird vom Rat der Stadt Köln 
beschlossen. 
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen.  
 
Weitere Infos und Links:  
 
Kölner Perspektiven 2030+ – Vorschläge für Handlungsempfehlungen und Schlüsselprojekte 
Schlüsselprojekt Kinderfreundliche Kommune 
 
Fachtag Misch MIT! (vgl. Seiten 36-42)

21 
 
 
Misch MIT Gesamtauswertung und nächste Schritte   
 
Status der Maßnahme: verzögert, erfolgreich laufend

22 
 
 
Maßnahme 7  
Kinder- und Jugendbeteiligung an der Gestaltung der Mobilitätswende der 
Stadt Köln. Kinder und Jugendliche werden als eine wichtige Zielgruppe 
am SUMP-Prozess beteiligt. Die Ergebnisse der Beteiligung fließen in die 
weitere Erarbeitung des SUMP ein. 
 
1. 2023/2024: Bis Ende 2024 wurden Kinder und Jugendliche an der Erarbeitung der ersten 
Stufe (Leitbildprozess, Analyse und Strategieentwicklung) des im Jahr 2022 gestarteten 
SUMP-Prozesses beteiligt.  
Dieses Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. 
Im nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“, den die Stadt Köln aktuell erstellt, wurde 
zunächst ein Leitbild für die Mobilität in Köln 2035 erarbeitet. Dieses Leitbild wurde am 07. September 
2023 vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Der Beschluss zum Leitbild und der Leitbildbericht können 
hier angesehen werden.  
Um den Vorrang des Kindeswohls zu gewährleisten, sind daher bereits in die Leitbildentwicklung die 
Perspektiven und besonderen Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen eingeflossen. In einer 
nächsten Phase werden die Schwächen der heutigen Mobilität sowie die Chancen für die zukünftige 
Mobilität analysiert. 
Um ein möglichst heterogenes und aktuelles Meinungsbild von Kindern und Jugendlichen zu erhalten, 
wurden Schulen unterschiedlicher Schulformen, sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen in allen neun 
Stadtbezirken beteiligt. Die Kinder und Jugendlichen wurden dabei in ihrem räumlichen und sozialen 
Umfeld befragt. Die eigens entwickelten Module sollten die jungen Kölner*innen in Einzel- oder 
Gruppenarbeit umsetzen und nach Möglichkeit mit ihrer Klasse oder Gruppe diskutieren.  
Alle teilnehmenden Klassen oder Gruppen erhielten ein Beteiligungspaket, in dem alle erforderlichen 
Materialien zu drei Modulen in ausreichender Anzahl enthalten waren. Zudem enthielt das 
Beteiligungspaket auch eine Durchführungsanleitung, die das Vorgehen bei den einzelnen Modulen 
detailliert erläuterte. Weiterhin wurde ein digitaler Briefing-Termin für die erwachsenen 
Begleitpersonen oder Multiplikator*innen offeriert, in dem die Module nochmal erläutert und mögliche 
offene Fragen geklärt wurden. Nach der Bearbeitung der Module konnten alle Ergebnisse in ein 
vorfrankiertes Paket verpackt und für die Auswertung an eine beauftragte Agentur zurückgeschickt 
werden.  
Modul 1 fragte ab, wie die Kinder und Jugendlichen heute in Köln unterwegs sind und wie sie die 
Wege und Verkehrsmittel wahrnehmen. Bei beiden Gruppen wurden zunächst die am häufigsten 
genutzten Verkehrsmittel identifiziert. Die Kinder wurden dann befragt, was sie auf ihren Wegen 
hören, sehen und riechen. Zudem sollten sie ausführen, was gute Wege und schlechte Wege für sie 
ausmachen. Die Jugendlichen wurden gebeten, die unterschiedlichen Mobilitätsformen zu bewerten. 
Zudem wurden sie konkret um ihrer Einschätzung zu den öffentlichen Verkehrsmitteln gebeten. 
Modul 2 befasste sich damit, wie sich die Kinder und Jugendlichen die Mobilität in Köln zukünftig 
wünschen. Kinder und Jugendliche wurden in diesem Modul kreativ und zu Stadtgestalter*innen. Die 
Kinder malten dazu zwei Mal die gleiche Stelle im öffentlichen Raum auf einem Bild. Zuerst wurde der 
heutige Zustand dargestellt und auf dem anderen Bild skizziert, wie sie sich die Straße oder den Platz 
zukünftig wünschen. Die Jugendlichen befassten sich mit der Frage, wie eine gerechte Mobilität 
aussieht. Dazu befassten sie sich unter anderem mit der barrierefreien Mobilität und vollzogen mithilfe 
eines Maßbandes einen Perspektivwechsel und betrachteten die städtischen Wege aus der Größe 
von Kindern und Rollstuhlfahrenden.

23 
 
 
Modul 3 umfasste eine Übersicht über circa 20 mögliche Maßnahmen, die alle zur Verbesserung der 
Mobilität in Köln beitragen können. Aufgabe war es hier zu priorisieren, welche Maßnahmen aus Sicht 
der Kinder und Jugendlichen als besonders wichtig erachtet werden. Die Jugendlichen sollen sich 
zudem dazu austauschen, welche Maßnahmen sie für schnell beziehungsweise langsam umsetzbar 
halten und wie sie sich die Kosten vorstellen. Diese Einschätzungen helfen der Stadt neben der 
Maßnahmengestaltung auch bei der Kommunikation, warum welche Schritte zu einem bestimmten 
Zeitpunkt umgesetzt werden. Die Vorstellungen zu der Umsetzungsgeschwindigkeit und den 
Umsetzungskosten wurden im Rahmen der Auswertung mit den tatsächlichen Daten abgeglichen.  
Insgesamt haben sich 25 Schulen (aller Schulformen) und offene Kinder- und Jugendeinrichtungen 
aus allen 9 Stadtbezirken beteiligt. In Zahlen wurden 282 Kinder und 337 Jugendliche, also insgesamt 
619 junge Menschen mit der Beteiligung erreicht. Hinweis: Wie bei allen Beteiligungsformaten sind 
auch die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung nicht repräsentativ und werden auch nicht als 
solche behandelt. 
Die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung flossen unmittelbar in die Leitbildentwicklung ein 
und werden auch in den weiteren Prozess der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans Besser 
durch Köln einmünden. Sie wurden auch bereits auf verschiedenen Veranstaltungen ausgestellt oder 
diskutiert.  
Am 28. April 2023 hat ein stadtweiter Fachtag unter dem Titel „Misch MIT! Kinder-und 
Jugendbeteiligung“ stattgefunden. Im Rahmen eines „Marktes der Beteiligungsmöglichkeiten“ wurden 
die Teilnehmer*innen über den nachhaltigen Mobilitätsplan und die stattgefundene Kinder- und 
Jugendbeteiligung informiert. Zudem wurden einige ausgewählte Bilder aus der Kinderbeteiligung 
ausgestellt.  
Vom 26. Bis 28. Mai 2023 (Pfingstwochenende) fand das polisMOBILITY camp statt. Das Areal 
zwischen Rudolfplatz und Friesenplatz verwandelte sich in dieser Zeit in einen Erfahrungsraum für die 
Mobilität der Zukunft. Die Stadt Köln hatte einen Stand auf dem Camp und informierte dort über den 
nachhaltigen Mobilitätsplan „Besser durch Köln“. Am Samstag, den 27. Mai fand eine sogenannte 
Panel-Diskussion über die Ergebnisse der Kinder- und Jugendbeteiligung statt. Das Panel bewegte 
sich auf der Metaebene zum Thema "Mobilitätsbedürfnisse von Kindern und Jugendlichen" und trug 
den Titel "Wir wollen mitgestalten – Wie sich Kinder und Jugendliche die Mobilität von morgen 
wünschen". 
In folgenden Gremien, die an der Entwicklung des nachhaltigen Mobilitätsplans beteiligt sind, werden 
die Interessen der Kinder und Jugendlichen vertreten: Im Mobilitätsbeirat hat der Kölner Jugendring 
e.V. einen festen Sitz, in der dezernatsübergreifenden Projektgruppe ist die Koordination 
Kinderfreundliche Kommune festes Mitglied, im Lenkungskreis ist u.a. das Dezernat für Bildung, 
Jugend und Sport vertreten und im Runden Tisch Mobilität und Gesellschaft ist unter anderem die 
Kidical Mass vertreten.  
 
Weiteres 
Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche fand zwischen dem 15. September und 22. September 
2023 eine aufsuchende Beteiligung an 12 Standorten in allen Kölner Stadtbezirken statt. Kinder und 
Jugendliche waren hier nicht die erstangesprochene Zielgruppe, hatten aber wie jede*r andere 
Kölner*in die Möglichkeit, sich zu beteiligen.  
Am 23. September 2023 fand ein Mobilitätsforum im historischen Rathaus statt. Junge Menschen 
waren hier ebenfalls eingeladen, sich zu beteiligen.  
2024:  
2. Online-Beteiligung im Frühjahr 2024  
Mit dem Leitbild zum nachhaltigen Mobilitätsplan ist das Ziel gesetzt: Wir wollen „Besser durch Köln“. 
Aber wie kommen wir dorthin? An welchen Stellschrauben müssen wir wie drehen, um die Mobilität

24 
 
 
für alle Menschen in Köln zu verbessern? Um den besten Weg zu finden, das Leitbild Wirklichkeit 
werden zu lassen, wurden im Rahmen der Mobilitätsplanung sieben Handlungsfelder mit jeweils 
sieben Stellschrauben definiert. Ziel der 2. Online-Beteiligung war es, Einschätzungen der 
Kölner*innen zu den Stellschrauben zu erhalten. Dazu wurden die Stellschrauben innerhalb des 
Handlungsfeldes priorisiert und ergänzende Hinweise zur Realisierung dieser Stellschrauben 
eingeholt. 
Die zweite Online-Beteiligung wurde im Zeitraum vom 11. bis 28. April 2024 umgesetzt. 
Der Beteiligungsaufruf wurde umfangreich beworben. Um auch Kinder und Jugendliche nochmal 
gezielter anzusprechen, wurde der Beteiligungsaufruf auch über die Kanäle und Netzwerke der 
Kinderfreundlichen Kommune Köln verbreitet. Zudem erfolgte auch eine Information über die Social-
Media-Kanäle des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros.  
Die Ergebnisse der Öffentlichkeitsbeteiligung können hier angesehen werden. 
 
Polis Mobility Camp 2024 
Eine erneute aufsuchende Beteiligung zum nachhaltigen Mobilitätsplan fand am 24. und 25. Mai 2024 
im Rahmen des Polis Mobility Camps statt. Entlang der fünf Zielbilder, die das Leitbild definiert, wurde 
in einer interaktiven Ausstellung dargestellt, wie die Mobilitätswende bereits heute in Köln schon 
umgesetzt wird. Darüber hinaus wurde am Stand der Stadt Köln eine Beteiligung zu den 
Stellschrauben für die künftige Mobilität durchgeführt. Diese galt es aus einer anderen Perspektive als 
der eigenen zu bewerten, um das Verständnis für andere Lebenssituationen und 
Mobilitätsbedürfnisse zu stärken. In die Perspektiven, die es einzunehmen galt, wurden auch 
diejenigen von Kindern und Jugendlichen einbezogen. In einem weiteren Beteiligungsmodul wurden 
klassische Raumkonflikte dargestellt und nach Vorschlägen zur Lösung der Konflikte gefragt. Auch 
die Situation von Kindern und Jugendlichen wurde in den dargestellten Konfliktsituationen 
thematisiert. Ziel war es, ein besseres Verständnis der Zielkonflikte im Bereich Mobilität zu erhalten, 
damit dieses in Abwägungsentscheidungen im weiteren Prozess berücksichtigt werden kann.  
 
Chancen- und Mängelbericht zur aktuellen Mobilität in Köln 
Auf Basis des Leitbilds und seiner fünf Zielbilder wurden insgesamt 24 Zielindikatoren abgeleitet, mit 
denen die Ziele messbar gemacht werden sollen. Entlang dieser Zielindikatoren wurde der Status quo 
der heutigen Mobilitätssituation in Köln analysiert. Ein Indikator misst darunter beispielsweise den 
Anteil der Kinder, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Schule kommen, um Einschätzungen zur 
wahrgenommenen Sicherheit des Schulwegs zu erhalten.  
 
In einem umfassenden Bericht wurde herausgestellt, wo Köln heute im Vergleich zum Leitbild steht 
und welche Chancen und Mängel sich daraus ableiten. Die Ergebnisse der Analyse bilden die 
Grundlage für die darauffolgende Strategieentwicklung. 
Der Chancen- und Mängelbericht zur aktuellen Mobilität in Köln fasst zusammen, wo Köln heute im 
Vergleich zum Leitbild steht und welche Chancen und Mängel sich daraus ableiten. Für jedes Zielbild 
wird in dem Bericht dargestellt, welche Erkenntnisse jeweils aus der fachlichen Analyse sowie den 
Beteiligungsformaten eingeflossen sind. Die Chancen- und Mängelanalyse ist eine der Grundlagen 
für die derzeitige Erarbeitung des Zielszenarios. 
Der Chancen- und Mängelbericht kann hier angesehen werden.  
 
Aktuell werden Strategieszenarien erarbeitet und qualitativ bewertet. Im nächsten Schritt wird darauf 
aufbauend ein Zielszenario erarbeitet, welches in den kommenden und Monaten diskutiert und 
Ausgangspunkt für die Entwicklung konkreter Maßnahmen wird.

25 
 
 
2. 2025 f.: Die Ergebnisse aus der Kinder- und Jugendbeteiligung fließen in die Erarbeitung der 
zweiten Stufe des SUMP (Erarbeitung eines Handlungs-, Umsetzungs- und 
Evaluationskonzepts) ein. 
An diesem Ziel wird weitergearbeitet, sobald die Stufe 1 des nachhaltigen Mobilitätsplans – 
bestehend aus Grundlagenanalyse, Leitbilderstellung, Chancen- und Mängelanalyse und 
Strategieentwicklung – erfolgreich abgeschlossen wurde. 
 
Links und weitere Infos: 
 
Besser durch Köln. Der nachhaltige Mobilitätsplan 
https://meinungfuer.koeln/mobilitaetsplan 
 
Beschluss zum Leitbild mit Leitbildbericht  
 
Chancen- und Mängelbericht 
 
Nächste Termine und Schritte:  
Der Abschluss von Stufe 1 des nachhaltigen Mobilitätsplans ist für Anfang 2025 vorgesehen. Derzeit 
wird die zweite Stufe des nachhaltigen Mobilitätsplans vorbereitet, die voraussichtlich Mitte 2025 
starten wird. Darin wird ein Maßnahmen- und Umsetzungsplan sowie ein Evaluationskonzept 
erarbeitet. Die Erarbeitung wird erneut durch ein umfassendes Beteiligungsprogramm begleitet, in 
dem auch die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen vorgesehen ist. Der Abschluss von Stufe 2 
ist für Ende 2026 anvisiert.   
 
Status der Maßnahme: planmäßig, erfolgreich laufend

26 
 
 
Maßnahme 8  
Verankerung des Querschnittsthemas „Kinder- und Jugendfreundlichkeit“ 
in allen Verwaltungsressorts 
 
Bis 2025+ wurde das Querschnittsthema Kinder- und Jugendfreundlichkeit in allen 
Verwaltungsressorts der Stadtverwaltung Köln fest verankert.  
Dies soll im ersten Schritt durch folgende Maßnahmen erreicht werden: 
 
1. Es besteht die Zielsetzung das Gesamtvorhaben Kinderfreundliche Kommune Köln mit 
anderen stadtweiten Planungen und Prozessen zu verschränken. Die Herstellung von 
Verbindungslinien ermöglicht es Doppelstrukturen zu vermeiden und Synergieeffekte 
hinsichtlich der gemeinsamen Zielerreichung herzustellen. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet. 
Es ist und bleibt eine große Herausforderung in einer so großen Stadt(-verwaltung) das 
Querschnittsthema Kinder- und Jugendfreundlichkeit ämter- und dezernatsübergreifend zu verankern. 
Es hat sich daher als hilfreich und gewinnbringend erwiesen, das Thema mit anderen stadtweiten 
Planungen und Prozessen zu verschränken. Die Kinder- und Jugendfreundlichkeit findet sich 
beispielsweise bereits im Zielgerüst der Kölner Stadtstrategie „Kölner Perspektiven 2030+“ wieder. Im 
Jahr 2022 ist es erfolgreich gelungen dem Stadtentwicklungsteam, die Leitbildentwicklung kinder- und 
jugendfreundliches Köln als Schlüsselprojekt der Stadtstrategie vorzuschlagen und zu definieren. 
Darüberhinausgehende erfolgreiche Verschränkungen lassen sich auch in den anderen Maßnahmen 
herauslesen. Hier seien beispielsweise die Verschränkung mit dem Kommunalen Kinder- und 
Jugendförderplan 2022-2025, die Zusammenarbeit im Rahmen der Erstellung des nachhaltigen 
Mobilitätsplans „Besser durch Köln“, die Berücksichtigung von Kinderinteressen im Kooperativen 
Baulandmodell oder in der Spielraumplanung benannt.  
 
2. Für die Umsetzung des Kindeswohlvorrangs werden aus allen Fachämtern verbindliche 
Ansprechpersonen benannt. Die Ansprechpersonen fungieren als Multiplikator*innen zum 
Thema Kinderrechte und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus ihrem jeweiligen 
Fachbereich. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet.  
Die Mitglieder der Steuerungsgruppe fungieren gleichzeitig als Multiplikator*innen für das 
Gesamtvorhaben. Weiterhin setzt sich auch Herr Voigtsberger als Dezernent für Jugend, Bildung und 
Sport aktiv dafür ein, das Thema gesamtstädtisch und auch in der Verwaltungsspitze zu platzieren. 
Am 21. November 2023 wurde das Gesamtvorhaben Kinderfreundliche Kommune als ein 
Schwerpunktthema auf dem Amtsleitungstag vorgestellt mit der Zielsetzung die ämter- und 
dezernatsübergreifende Zusammenarbeit noch weiter zu verstärken bzw. zu verbessern 
 
3. Es besteht die Zielsetzung die Steuerungsgruppe Kinderfreundliche Kommune um fehlende 
Verwaltungsressorts zu ergänzen. Dadurch soll der gesamtstädtische Austausch über 
Kinderrechte und die Umsetzung der Kinder- und Jugendfreundlichkeit verbessert werden. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet. Die Steuerungsgruppe wird sukzessiv um fehlende 
Verwaltungsressorts ergänzt. Darüberhinausgehend wird geschaut wann und wie anlass- und 
themenbezogen Personen zur Steuerungsgruppe eingeladen werden. Im Rahmen der

27 
 
 
Steuerungsgruppe wurde zudem die Frage diskutiert und Maßnahmen besprochen wie auch der 
Mitgliedskreis der Steuerungsgruppe diverser aufgestellt werden könnte, um perspektivisch auch in 
diesem steuernden Gremium die Interessen von z.B. LSBTI Kindern und Jugendlichen oder Kinder 
und Jugendlichen mit Einschränkungen oder Behinderungen im Rahmen des Vorhabens besser zu 
berücksichtigen.  
 
4. Entwicklung und Durchführung eines Schulungskonzepts zur Information und 
Sensibilisierung von Multiplikator*innen für die Umsetzung von Kinderrechten im 
Verwaltungshandeln. Die geschulten Multiplikator*innen können somit als Expert*innen zum 
Thema Kinderrechte und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen nach innen in ihre Ämter 
wirken. 
Dieses Teilziel wurde noch nicht begonnen. Aktuell wird geprüft inwiefern gemeinsam mit anderen 
Programmkommunen im Vorhaben Kinderfreundliche Kommune ein Schulungskonzept entwickelt 
werden kann.  
 
5. Eine weitere Verankerung wird auch durch die Erstellung eines stadtweiten Leitbilds eines 
kinder- und jugendfreundliches Köln erreicht. 
An diesem Teilziel wird weiterhin gearbeitet (Vergleiche Maßnahme 6). 
 
Links und weitere Infos: 
Kölner Perspektiven 2030+ – Vorschläge für Handlungsempfehlungen und Schlüsselprojekte 
Schlüsselprojekt Kinderfreundliche Kommune 
 
Nächste Termine und Schritte:  
 Nächstes Steuerungsgruppentreffen am 10. Oktober 2024. 
 
Status der Maßnahme: planmäßig, erfolgreich laufend

28 
 
 
Maßnahme 9  
Strukturelle Stadtinformationskampagnen (SIKA) zur Information und 
Sensibilisierung der Kölner Stadtgesellschaft. 
 
Ziel: Es werden jährliche Stadtinformationskampagnen zur Information und Sensibilisierung 
der Kölner Stadtgesellschaft durchgeführt. Die Stimmen von jungen Menschen in unserer 
Stadt werden hör- und sichtbar(er). 
Das Ziel soll durch folgende Teilschritte erreicht werden: 
 
1. Jährliche Anmeldung einer SIKA Kampagne für die Kinderfreundliche Kommune Köln. 
Das Teilziel wird fortlaufend umgesetzt. Die Anmeldung der Stadtinformationskampagnen erfolgt im 
halbjährlichen Turnus. 
 
2. Partizipative Entwicklung der Kampagne mit Kindern und Jugendlichen. 
3. Umsetzung einer zielgruppen- und adressatengerechten Kampagne. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet.  
Im Jahr 2022 wurde aufgrund der Siegelverlängerung Kinderfreundliche Kommune eine umfangreiche 
Stadtinformationskampagne (Mini-Poster, Roadside-Screens, City Light und Mega-Light Poster) vom 
26. September bis 9. Oktober 2022 umgesetzt. Es wurden folgende drei Kinderrechte thematisch in 
den Mittelpunkt der Kampagne gestellt: Das Recht auf Freizeit und Erholung, das Recht auf 
Gesundheit und das Recht auf Meinungsäußerung. Vom 14. September bis 27. September 2022 
wurden zusätzlich die Deutzer Brücke und die Zoobrücke entsprechend beflaggt.  
Im Jahr 2023 wurde vom 12. September bis 19. September eine Stadtinformationskampagne 
umgesetzt. Diese stellte das Recht auf Beteiligung in den Mittelpunkt der Kampagne. Als Motiv wurde 
das partizipativ entwickelte Bild des „Misch MIT!“ Prozesses ausgewählt.  
Im Jahr 2024 wurde vom 09. April bis 15. April eine Stadtinformationskampagne mit City Light 
Postern umgesetzt. Auf Wunsch der beteiligten Jugendlichen wurde erneut das Recht auf Beteiligung 
in den Mittelpunkt der Kampagne gestellt. Als Motiv wurde erneut das partizipativ entwickelte Bild des 
„Misch MIT!“ Prozesses ausgewählt. Vom 15. April bis 19. April wurde auf den Social-Media-Kanälen 
der Stadt Köln eine Fokuswoche zum Thema „Partizipation“ umgesetzt. Das Social-Media Team der 
Stadt Köln stellte in Kooperation mit dem Kinder- und Jugendbüro ausgewählte 
Partizipationsmöglichkeiten vor.  
 
4. Bewerbung der Kampagne und Hinterlegen von Informationen zur Kampagne auf der Stadt 
Köln-Homepage. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet.  
Die Informationen zur Kampagne aus dem Jahr 2022 wurden auf der Homepage der Stadt Köln 
hinterlegt. Für den Misch MIT! Prozess wurde ein Themenraum auf dem Meinungsportal der Stadt 
Köln angelegt. Im Themenraum können sich Kinder und Jugendliche und weitere Interessierte über 
den aktuellen Stand und Mitmach-Möglichkeiten transparent informieren.  
 
5. Es sollen Kommunikationsanlässe geschaffen werden, in denen ein generationen-
übergreifender Austausch stattfindet.

29 
 
 
An diesem Ziel wird fortlaufend gearbeitet.  
Im Rahmen der Erstellung des „Misch MIT! Konzepts“ zur Kinder- und Jugendbeteiligung wurde ein 
Begleitgremium „Arbeitskreis Misch MIT!“ (kurz: „AK Misch MIT!“) eingerichtet. Das Gremium besteht 
aus jungen Menschen, Fachkräften aus Verwaltung und Trägerlandschaft, Politiker*innen und 
weiteren Expert*innen. Im Rahmen der Konzeptentwicklung werden die Inhalte auf Augenhöhe und 
aus verschiedenen Blickwinkeln und Sichtweisen betrachtet und miteinander abgestimmt.  
 
Links und weitere Infos: 
 
Kinderrechteseite Stadt Köln  
https://www.stadt-koeln.de/artikel/68232/index.html 
 
Misch MIT! Fachtag 
https://meinungfuer.koeln/veranstaltungen/misch-mit-kinder-und-jugendbeteiligung-koln 
 
Misch MIT! Themenraum 
Link auf das Meinungsportal der Stadt Köln  
 
Status der Maßnahme: planmäßig, erfolgreich laufend

30 
 
 
Maßnahme 10  
Digitalisierung der Kinderstadtpläne zur Verbesserung des Zugangs zu 
relevanten Informationen 
 
Ziel: Bis 2025 wurden alle 9 Kinderstadtpläne digitalisiert und stehen allen Familien und 
Kindern als dauerhaftes, kostenfreies Informationstool zur Verfügung. Die Aktualität wird 
regelmäßig überprüft. 
 
Das Ziel sollte durch folgende Teilschritte erreicht werden: 
1. Es wird eine Projektskizze erstellt, in der grundlegende Fragestellungen beantwortet werden und 
erste grundlegende Funktionen für die Basis-Anwendung enthalten sind. 
2. Anhand der Projektskizze werden sukzessive alle 9 Kinderstadtpläne digitalisiert. 
3. Die Implementierung der digitalen Kinderstadtpläne wird fortlaufend mit der Zielgruppe evaluiert  
4. Auf Basis der Evaluation werden eventuelle Weiterentwicklungsmöglichkeiten festgelegt. 
 
Das Ziel hat sich im Verlauf der Maßnahme verändert. Gemäß der Ursprungsplanung wurde eine 
Projektskizze erstellt, in der Ziele, mögliche Funktionen und Weiterentwicklungsmöglichkeiten, sowie 
erforderliche Ressourcen (finanziell und personell) festgehalten wurden. Es wurde deutlich, dass 
sowohl die erforderlichen finanziellen Ressourcen zur Digitalisierung, als auch die notwendigen 
personellen Ressourcen zu fortlaufenden Aktualisierung der digitalen Kinderstadtpläne Stolpersteine 
in der Umsetzung darstellen.  
Es erfolgte daher nochmal eine kritische Bewertung der Zielsetzung. Bezogen auf die Zielgruppe 
werden die analogen Kinderstadtpläne weiterhin als besser geeignet bewertet, da sie mehrere 
Vorteile bieten. Erstens fördern sie die haptische Wahrnehmung und das taktile Lernen. Kinder in 
jüngeren Altersgruppen lernen oft besser durch physische Interaktion mit Objekten. Ein gedruckter 
Stadtplan ermöglicht es ihnen, mit den Händen zu arbeiten, zu zeichnen oder Notizen zu machen, 
was das Verständnis und die Erinnerung an die Informationen verbessert. 
Zweitens sind analoge Pläne unabhängig von technischen Geräten und Internetzugang. In vielen 
Fällen haben nicht alle Kinder Zugang zu Smartphones oder Tablets, insbesondere in sozial 
benachteiligten Familien. Ein gedruckter Plan ist jederzeit verfügbar und kann überall genutzt werden, 
ohne dass technische Barrieren überwunden werden müssen. 
Darüber hinaus fördern analoge Stadtpläne soziale Interaktionen. Kinder können gemeinsam an 
einem Tisch sitzen, den Plan ausbreiten und darüber diskutieren. Dies stärkt nicht nur ihre sozialen 
Fähigkeiten, sondern auch ihr Gemeinschaftsgefühl und ihre Teamarbeit. 
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass analoge Kinderstadtpläne durch ihre haptischen 
Eigenschaften, Unabhängigkeit von Technologie, Förderung sozialer Interaktionen und kindgerechte 
Gestaltung eine zielgruppengerechtere Option darstellen als digitale Alternativen. 
 
Die Zielsetzungen werden wie folgt abgeändert:  
 
Bis Ende 2025 werden alle neun Kinderstadtpläne digitalisiert und stehen allen Familien als 
dauerhaftes, kostenfreies Informationstool zur Verfügung. 
Dieses Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen.

31 
 
 
Auf der Seite des Känguru Colonia Verlags können Familien die Kinderstadtpläne kostenfrei als PDFs 
herunterladen. So können die Bürger*innen jederzeit digital auf die Kinderstadtpläne zugreifen.  
Die Kinderstadtpläne wurden zudem als Angebot auf dem Familienportal „guterstart.koeln“ hinterlegt 
mit dem Hinweis wo sie analog und digital erhältlich sind. Auch über die Schlagwortsuche des Portals 
gelangen Familien zu dem Angebot der Kinderstadtpläne, dies hat den Vorteil, dass auch bei zum 
Beispiel einer Suche nach einem Spielplatz die umfassenden Kinderstadtpläne aufgeführt werden, 
sodass die Bekanntheit noch gesteigert wird. Hier wird somit eine sinnvolle Verbindungslinie zu 
weiteren Prozessen der Stadt Köln geschlossen, ohne Doppelstrukturen aufzubauen.  
 
Das Familienportal der Stadt Köln „guterstart.koeln“ enthält Angebote und Informationen für werdende 
Eltern und Familien mit Kindern und Jugendlichen bis zum Übergang von Schule und Beruf. Neue 
Angebote werden fortlaufend eingepflegt. Die Informationen, über das Familienportal auf der Stadt 
Köln Seite lassen sich in 15 Sprachen übersetzen. Beim Familienportal handelt es sich um eine 
Initiative des Ministeriums vom Land Nordrhein-Westfalen für alle Familien. 
Um die Angebote möglichst aktuell zu halten, besteht die Möglichkeit, dass sich Anbieter*innen von 
Leistungen selbst ihre Angebote einstellen. Zudem stehen auch personelle städtische Ressourcen 
zur Beratung von Anbieter*innen, aber auch zur fortlaufenden Pflege und Wartung des 
Familienportals zur Verfügung.  
 
Bis Ende 2025 wurden alle neun Kinderstadtpläne aktualisiert.  
An diesem Teilziel wird derzeit gearbeitet.  
Eine Aktualisierung der Kinderstadtpläne erfolgt, wie die Erstellung der ersten Auflagen, sukzessive 
mit jeweils drei Stadtbezirken. Gestartet wurde im Juni 2020 mit den Bezirken Innenstadt, Kalk und 
Lindenthal, Anfang 2021 folgten Mülheim, Porz und Ehrenfeld und im Sommer 2021 die Bezirke 
Rodenkirchen, Chorweiler und Nippes. In der gleichen Reihenfolge ist nun auch die Aktualisierung 
geplant.  
Im Jahr 2023 konnte durch die Bereitstellung finanzieller Mittel aus dem Förderprogramm „kinderstark 
– NRW schafft Chancen“ vom MKJFGFI die Neuauflage der Kinderstadtpläne für die Bezirke 
Innenstadt, Lindenthal und Kalk erfolgen. Für dieses Jahr (2024) wurden erneut finanzielle Mittel aus 
dem oben genannten Förderprogramm zur Verfügung gestellt. Bis Ende des Jahres 2024 soll die 
Aktualisierung der Kinderstadtpläne für die Bezirke Mülheim, Porz und Ehrenfeld erfolgen.  
Für die Neuauflagen stehen keine Finanzmittel des Amtes für Kinder, Jugend und Familie zur 
Verfügung. Es bleibt daher notwendig, Fördermittel für die Aktualisierung zu akquirieren. Die 
Stabstelle Kinderfreundliche Kommune, die den Prozess gemeinsam mit der Stabstelle Amtsweite 
Themen im Amt für Kinder, Jugend und Familie koordiniert, wird auch für das Jahr 2025 versuchen, 
Fördermittel für die Aktualisierung der noch ausstehenden 3 Kinderstadtpläne zu akquirieren. Darüber 
hinaus müssen auch seitens des Känguru Colonia Verlags und der Jugendverwaltung zeitliche und 
personelle Ressourcen für den Aktualisierungsprozess zur Verfügung stehen. Sofern beides gegeben 
ist, kann davon ausgegangen werden, dass eine Neuauflage der 3 noch fehlenden Stadtbezirke im 
Laufe des Jahres 2025 erfolgt.  
 
Einbezug von Kindern in die Aktualisierung 
Kinder und Jugendliche wurden bei der ersten Auflage der Kinderstadtpläne in die Gestaltung mit 
einbezogen, indem sie gefragt wurden, welche Informationen auf einem für sie erstellten Stadtplan

32 
 
 
wichtig wären. Unter anderem auf dieser Grundlage wurden die Erstauflagen gestaltet. Zusätzlich 
wurden die ersten Entwürfe der Pläne mit einigen Kindern getestet, um zu sehen, ob sie die 
Kinderstadtpläne hilfreich finden und sich damit im Stadtbezirk orientieren können.  
Bei früheren Abfragen bei Kindern wurden allerdings vielfach auch kommerzielle oder kostenpflichtige 
Angebote benannt, wie z.B. Eisdielen, Kletterhallen etc. Diese Orte konnten und können weiterhin auf 
den Plänen nicht abgebildet werden. Eine Selbstwirksamkeitserfahrung beim Aktualisierungsprozess 
wäre in diesem Fall daher nicht gegeben. Demnach bewerteten die federführenden Stellen eine 
erneute umfangreiche Kinder- und Jugendbeteiligung in diesem Kontext als nicht zielführend. 
Bei der Neuauflage handelt es sich um eine Aktualisierung der Kinderstadtpläne, welche eine 
hauptsächlich komplexe, technische Aufgabe darstellt. Es ist wichtig, dass diese Aufgabe durch 
Fachpersonen durchgeführt wird, um die Genauigkeit und Zuverlässigkeit der Kinderstadtpläne 
sicherzustellen.  
Zudem sind die Kinderstadtpläne durch den vielfachen Einsatz in Kitas, Schulen, Jugendzentren und 
weiteren Institutionen bereits gut erprobt und haben sich als sinnvolles und bewährtes Arbeitsmaterial 
etabliert.  
 
Links und weitere Infos: 
 
Stadtplan für Kinder 
https://www.stadt-koeln.de/artikel/69791/index.html 
Kinderstadtpläne | von KÄNGURU (kaenguru-online.de) 
 
Lokalzeitbeitrag zu den Kinderstadtplänen 
Link zum Lokalzeitbeitrag 
 
Familienportal der Stadt Köln „Guter Start Köln“  
Link zum Familienportal  
Guterstart NRW - Angebotsübersicht 
 
Status der Maßnahme: erfolgreich abgeschlossen

33 
 
 
Maßnahme 11  
Erschließung neuer Informations- und Kommunikationskanäle für Kinder 
und Jugendliche 
 
1. 2022: Entwicklung eines Konzeptes mit Ansätzen für neue Informations- und 
Kommunikationskanäle auf Grundlage der Erkenntnisse aus dem Verwaltungsreformprojekt. 
Das Teilziel wurde bereits erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Verwaltungsreformprojekts 
hat sich ein ämterübergreifendes Projektteam mit dem Thema „Verbesserung der 
zielgruppenspezifischen Kommunikation“ auseinandergesetzt. Zunächst wurde eine Stakeholder-
Analyse durchgeführt, die vier unterschiedliche Zielgruppen für die Entwicklung einer 
Kommunikations- und Informationsstruktur aufzeigte: 
 Kinder unterhalb von sechs Jahren 
 Kinder im Grundschulalter 
 Jugendliche und junge Erwachsene 
 Eltern und Familien 
In Kleingruppen wurden vier Interviewleitfäden entwickelt, mit deren Hilfe qualitative und quantitative 
Daten rund um die Wünsche und Bedürfnisse der einzelnen Zielgruppe erhoben werden konnten. 
Nachdem die Erkenntnisse aus den geführten Interviews untereinander vorgestellt und 
zusammengetragen wurden, verschob sich der Fokus des Projektes auf die verschiedenen 
Möglichkeiten der digitalen Informations-, Kommunikations- und Beteiligungskanäle. Die digitale Welt 
hat sich zu einem nicht mehr wegzudenkenden Einflussfaktor entwickelt, der seitens des Amtes für 
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadt Köln bereits auf vielfältigen Kommunikations- und 
Informationskanälen zur Information der Bürger*innen genutzt wird. Für die definierten Zielgruppen 
zeigte sich hier jedoch insbesondere bezüglich der genutzten Sprache, der Erreichbarkeit und der 
Kommunikationsart ein weiterer Optimierungsbedarf. 
Durch die Methode des „Service Design Thinking“ wurden in Brainstorming-Workshops verschiedene 
Kanäle, wie beispielsweise eine Website oder mobile Applikation, durchdacht und visualisiert. Im 
Projektteam wurde festgestellt, dass die Gruppen der Kinder unterhalb von sechs Jahren und Kinder 
im Grundschulalter, die Gruppe der Familien und Eltern sowie die Gruppen der Jugendlichen und 
jungen Erwachsenen aufgrund der unterschiedlichen Bedürfnislage verschieden gestaltete Kanäle 
benötigen. Durch das Verwaltungsreformprojekt wurde erkennbar, dass die Umsetzung 
verschiedener und neuer Informations- und Kommunikationskanäle zur Verbesserung der 
zielgruppenspezifischen Kommunikation benötigt wird und dies nicht im Rahmen des Projektes 
abschließend bearbeitet werden kann. Aus diesem Grund ist das Ziel als eine Maßnahme in den 
Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025 eingeflossen.  
2. 2023: Erste Entwicklung eines digitalen Tools, Erstellung eines „Minimum viable Products“. 
Das Teilziel wurde nicht umgesetzt, da sich die Zielsetzung verändert hat.  
 
3. 2024: Feedback-Schleifen mit den Nutzer*innen. 
4. 2025+: Umsetzung des erhaltenen Feedbacks und Herausgabe der neuen Kommunikations- 
und Informationskanäle. 
An diesen Teilzielen wird fortlaufend gearbeitet. Vgl. hierzu auch andere Maßnahmen zum 
Themenfeld Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

34 
 
 
Das Kooperative Kinder- und Jugendbüro hat seine Social-Media-Kanäle sukzessive weiter 
ausgebaut. Über den Instagram Kanal des Jugendbüros werden Informationen zum Beispiel zu 
Kinderrechten, Beteiligungsmöglichkeiten und Veranstaltungen zielgruppengerecht aufgearbeitet. Die 
Reichweite des Accounts konnte ebenfalls sukzessive ausgebaut werden. Über den Account des 
Jugendbüros werden auch zahlreiche Multiplikator*innen erreicht, welche die Informationen ebenfalls 
nochmal an ihre Zielgruppen weitergeben können. Zudem wurde auch ein TikTok Kanal eröffnet, über 
den ebenfalls Informationen an die Zielgruppe transportiert werden.  
Um auch Kinder und Jugendliche die nicht über Social-Media-Kanäle verfügen zu erreichen, wurde 
seitens der Infostelle des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros ein „Linktree“ erstellt. Dieses Tool 
ermöglicht mehrere Links an einem Ort zu bündeln und zentral zur Verfügung zu stellen. Auf dem 
Linktree werden alle wichtigen Ereignisse aufgelistet. Der Linktree wird wöchentlich aktualisiert.  
 
Links und weitere Infos:  
 
Innovative Stadt Köln  
Verwaltungsreformprojekt Zielgruppenspezifische Kommunikation 
 
Instagram Account des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros: 
jugendbuerokoeln 
 
TikTok Kanal des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros: 
tiktok.com/@jugendbuerokoeln 
 
Linktree der Jugendinfostelle 
jugendinfokoeln | Instagram, TikTok | Linktree 
 
Status der Maßnahme: verzögert, erfolgreich laufend

35 
 
 
Maßnahme 12  
Sicherstellung des Kinderschutzes für besonders herausfordernde Kinder und Jugendliche im 
Spannungsfeld zwischen Jugendhilfe und Gesundheitshilfe 
 
Ziel: Der Schutz von Kindern und Jugendlichen im Spannungsfeld zwischen Jugendhilfe und 
Gesundheitshilfe ist sichergestellt; die Basis für eine regelkonforme gesellschaftliche Teilhabe 
ist geschaffen. 
 
Dieses Ziel sollte durch folgende Schritte angegangen werden: 
 
1. Kontaktaufnahme des Jugendamtes mit potentiellen Kooperationspartner*innen mit dem 
Ziel des Abgleichs von Aufgabenbereichen, Zuständigkeiten und Schnittstellen. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet.  
Es besteht eine verbindliche Kooperationsvereinbarung zwischen den Institutionen. Zudem finden 
regelmäßige Arbeitstreffen zur Auswertung und Weiterentwicklung der Kooperation zwischen der 
Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln, sowie der Kinder- und Jugendpsychiatrie Holweide 
und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie statt.  
 
In einem der Arbeitstreffen ist von beiden Kooperationspartner*innen der Bedarf benannt worden, bei 
häufiger werdenden „schwierigen“ Fällen noch enger zusammenzuarbeiten.  
Als positives Beispiel wurde in diesem Zusammenhang ein Konzept aus den Würzburger Fachtagen 
angeführt. Im Würzburger Modell wurden die beiden „Systeme“ Kinder- und Jugendhilfe und Kinder- 
und Jugendpsychiatrie (KJP) gegenübergestellt. Dabei wurden die verschiedenen 
Versorgungssettings (ambulant, teilstationär, stationär), sowie die Schulform unterschieden. 
Zielsetzung bei dem Konzept ist es die verschiedenen Systeme gut aufeinander abzustimmen und 
mögliche „Versorgungslücken“ zu schließen. Im Ergebnis ist daraus eine gemeinsame 
Unterbringungsform im Zusammenschluss der KJP mit der Kinder- und Jugendhilfe entstanden. 
Eine deckungsgleiche Übertragung eines „Würzburger Modells“ erschien jedoch aufgrund der Größe 
der beteiligten Institutionen nicht umsetzbar, so dass die Idee entwickelt wurde, ein gemeinsames 
Gremium zu bilden, welches ein mögliches „Kölner Modell“ daraus ableitet.  
 
Es gab bereits einige Arbeitstreffen des gemeinsamen Gremiums mit dem Ziel des Abgleichs von 
Aufgabenbereichen, Zuständigkeiten und Schnittstellen. Aufgrund personeller Wechsel und Vakanzen 
auf beiden Seiten musste die Arbeit des Gremiums zunächst ruhend gestellt werden. Zum 1. 
November hat Frau Frank die Abteilungsleitung Pädagogische und Soziale Dienste übernommen und 
auch die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Kliniken Köln in Holweide 
erhielt eine neue Leitung. Auch seitens der Kinder- und Jugendpsychiatrien sind die vakanten Stellen 
nachbesetzt. Es ist grundsätzlich gewünscht die Arbeit des Gremiums zeitnah wiederaufzunehmen. 
 
2. Betrachtung und Verifizierung von Stolpersteinen in der Kooperation und Lücken in der 
Angebotsstruktur. 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet.  
In den regelmäßigen Arbeitstreffen zwischen der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Uniklinik Köln, 
der Kinder- und Jugendpsychiatrie Holweide und dem Amt für Kinder, Jugend und Familie werden auf 
beiden Seiten Bedarfe oder Stolpersteine benannt und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Aufgrund 
der sich ständig verändernden Bedarfslagen handelt es sich hierbei um einen fortlaufenden Prozess, 
der aufgrund von personellen Vakanzen erst 2024 fortgeführt werden kann. Im Oktober wird das erste 
Arbeitstreffen in neuer Besetzung stattfinden können.  
 
3. Gemeinsame Entwicklung eines Konzeptes zur Optimierung der Kooperation, ggf. 
Konzeptionierung eines pädagogischen Angebotes.

36 
 
 
Dieses Teilziel hat sich im Verlauf verändert. Aufgrund von personellen Veränderungen und weiterer 
Planung wird in den kommenden Monaten eingehend überprüft, ob die ursprünglich angedachte 
Maßnahme wie vorgesehen umgesetzt wird oder ob sie in alternative Planungen integriert werden 
sollte, um die angestrebten Ziele bestmöglich zu erreichen. 
 
 
Weiteres 
Auch grundsätzlich genießt der Kinderschutz in der Stadt Köln eine hohe Aufmerksamkeit und wurde 
stets weiterentwickelt und entsprechend der gesetzlichen Anforderungen ausgebaut. Ein weiterer 
bedeutsamer Schritt für die zielgerichtete Weiterentwicklung wird nun in der Umsetzung des 
Kinderschutzentwicklungsplanes gesehen.  
 
Im November 2022 wurde eine Mitteilung (3244/ 2022) an den JHA verfasst, in der das Vorhaben der 
Verwaltung beschrieben wurde. Die Mitteilungsvorlage kann hier abgerufen werden. 
Der JHA erkannte mit Bedarfsfeststellungsbeschluss vom 06.06.2023 (Vorlagen-Nr. 1361/2023) den 
Bedarf zur Vergabe einer Leistung zur Erstellung eines Kinderschutzentwicklungsplans an und 
beauftragte die Verwaltung, das entsprechende Vergabeverfahren einzuleiten.  
Der Kinderschutzentwicklungsplan stellt ein kommunales Gesamtkonzept zum Kinderschutz dar. 
Seine grundsätzliche Zielsetzung ist die Sicherung des Rechts des Kindes auf Schutz und Hilfe. Die 
klare Ausrichtung des Konzeptes auf dieses Ziel macht es erforderlich, die zentralen Bausteine des 
kommunalen Handelns hieran auszurichten und dadurch die größtmögliche Wirkung im Sinne eines 
differenzierten präventiven, als auch reaktiven Kinderschutzes zu erreichen. 
 
Das Projekt ist offiziell zum 01.01.2024 gestartet. Zunächst wurde als Grundlage für die weitere 
Planung eine umfangreiche Datenanalyse durchgeführt. Zu den internen Strukturen im Kinderschutz 
haben im Mai drei stadtinterne Fachkräfteworkshops stattgefunden.  
Im Juni 2024 hat, bezüglich Größe und Teilnehmer*innenzusammensetzung, ein bis dato einmaliger 
Workshop mit allen wichtigen Stakeholdern im Kölner Kinderschutz stattgefunden. 
Hier wurden nach einer Vorstellung des Gesamtprojektes Kinderschutzentwicklungsplan die ersten 
Arbeitsergebnisse aus der Datenanalyse und zu den internen Strukturen präsentiert. Im Anschluss 
haben sich die Akteur*innen, Kooperations- und Netzwerkpartner*innen in kleineren Arbeitsgruppen 
über die Kinderschutzstrukturen in Köln ausgetauscht und die Erfahrungen aus Ihrem jeweiligen 
professionellen Kontext dokumentiert, um diese in die Kinderschutzentwicklungsplanung mit 
einfließen zu lassen.  
Zur ausführlichen Beschreibung des Projektverlaufs wird auf die aktuelle Sachstandsmitteilung 
(Vorlagen Nr. 0721/ 2024) an den JHA vom 24.07.2024 verwiesen. 
 
Zur Entwicklung des Kinderschutzentwicklungsplans wurde eine Stabstelle bei der Amtsleitung des 
Amtes für Kinder, Jugend und Familie eingerichtet. Eine Verschränkung des Gesamtvorhabens 
Kinderfreundliche Kommune mit dem Kinderschutzentwicklungsplan findet derzeit in halbjährlichen 
gemeinsamen Gesprächen statt. Der Projektverlauf der Erstellung des 
Kinderschutzentwicklungsplans verläuft planmäßig. 
 
Links und weitere Infos: 
 
„Würzburger Modell“  
Uniklinikum Würzburg   
Würzburger Familiensymposium  
 
Kinderschutzentwicklungsplan  
Vorlagen-Nr. 3244/2022 
Vorlagen-Nr. 1361/2023

37 
 
 
Vorlagen Nr. 0721/ 2024) 
 
Status der Maßnahme: verzögert, laufend

38 
 
 
Maßnahme 13  
Erstellung eines Erklärfilms für Kinder zu den Leitlinien „Bilden, Betreuen 
und Erziehen mit Herz und Verstand“ 
 
Ziel: Alters- und zielgruppengerechte Vermittlung der Leitlinien „Bilden, Betreuen und 
Erziehen mit Herz und Verstand“ zur niedrigschwelligen Information von Kindern über ihre 
eigenen Rechte und ihre Mitbestimmungsmöglichkeiten in den städtischen 
Kindertageseinrichtungen. 
 
Dieses Ziel soll durch folgende Schritte erreicht werden: 
1. Erstellung eines zielgruppengerechten Drehbuchs für den Kinder-Erklärfilm. 
Dieses Teilziel wurde bereits abgeschlossen. Im Laufe des Jahres 2022 wurde auf Grundlage der 
Leitlinien ein Drehbuch für den Film erstellt.  
2. Beauftragung eines Filmemachers zur Erstellung des Erklärfilms. Nach Möglichkeit soll das 
Einsprechen der Texte durch ein Kind erfolgen. 
Dieses Teilziel wurde erfolgreich abgeschlossen. Es wurde ein Filmemacher mit der Erstellung des 
Erklärfilms beauftragt und eine junge Sprecherin gefunden, welche als Erzählerin durch den Film 
führt.  
 
3. Der Film wird einer Gruppe von Kita-Kindern im „Pre-Test“ präsentiert und auf 
Verständlichkeit hin überprüft und gegebenenfalls nachbearbeitet. 
Dieses Teilziel wurde nicht umgesetzt. Aufgrund der noch vorherrschenden Corona Regeln im Jahr 
2022 konnte ein „Pre-Test“ nicht wie geplant umgesetzt werden. Die junge Sprecherin hat aber den 
Text auf Verständlichkeit hin getestet und im Erstellungsprozess wurden Anpassungen 
vorgenommen.  
 
4. Der Kinder-Erklärfilm wird zunächst den erwachsenen Fachkräften auf der großen 
Dienstbesprechung der Abteilung „Tageseinrichtungen für Kinder“ (513) am 17.10.2022 
vorgestellt. 
Dieses Teilziel wurde erfolgreich abgeschlossen. Aufgrund des veränderten Corporate Design der 
Stadt Köln wird der Kinder- Erklärfilm derzeit nochmal aktualisiert. Er wurde mittlerweile auf dem 
städtischen You-Tube Kanal veröffentlicht, sowie auf der Homepage der Stadt Köln weiteren 
Zuschauer*innen zugänglich gemacht. 
 
5. Einführung des Kinder-Erklärfilms als verbindlicher Baustein im Kita-Alltag aller 215 
städtischen Kindertageseinrichtungen. 
Dieses Teilziel wurde erfolgreich abgeschlossen.  
Der Film wurde als Teil der Methode der Qualitätsentwicklung in den Bereich Kinderbeteiligung/ 
Partizipation als fester Baustein etabliert und ist auch Teil der Fortbildungsangebote für städtische 
Pädagog*innen in den Kindertageseinrichtungen geworden. Es wird fortlaufend an einer 
Methodensammlung gearbeitet, welche den Pädagog*innen Anregungen gibt, wie sie den Film 
sinnvoll in den pädagogischen Alltag einbetten können. Der Film wurde zudem in der 
Steuerungsgruppe Kinderfreundliche Kommune am 22. August 2023 vorgestellt.

39 
 
 
 
Links und weitere Infos: 
 
Artikelseite zur Qualitätsoffensive, auf der auch der Kinder-Erklärfilm eingebunden ist 
https://www.stadt-koeln.de/artikel/69118/index.html 
 
Qualitätshandbuch der städtischen Kindertageseinrichtungen 
https://www.stadt-koeln.de/mediaasset/content/pdf51/kitas/qualitaetshandbuch-01-2020.pdf 
 
Status der Maßnahme: erfolgreich abgeschlossen

40 
 
 
Maßnahme 14  
Etablierung von regelmäßigen Kinderrechte-Workshops mit dem 
Schwerpunkt Mitbestimmung an Förderschulen der Stadt Köln 
 
Ziel: Die Etablierung des Workshops im Peer-to-Peer Ansatz an allen 23 Förderschulen in 
Köln. Die Andockung des Formates an einen Träger, der im Bereich Inklusion verortet ist, wird 
angestrebt. 
In Köln besuche n derzeit circa 4.560 Kinder und Juge ndliche Förderschulen mit unter schiedlichen 
Förderschwerpunkten. Diese jungen Menschen und ihre Themen und Anliegen sind bisher in 
bestehenden Interessensvertretungen von Kindern und Jugendlichen nicht adäquat durch sic h selbst 
vertreten.  
Die Workshops an Förderschulen zielen darauf ab die zu erreichen, die bisher aus eigener Sicht durch 
die bestehenden Strukturen nicht ausreichend vertreten sind und diese dort zu erreichen, wo sie sich 
aufhalten: an den Förderschulen. Zielsetzung ist es allen jungen Menschen aus Köln die Möglichkeit 
der eigenen Interessensvertretung zu geben oder sie als Lobbyist*innen mit ihren Themen und 
Anliegen zu unterstützen.  
 
Ziele der Workshops sind:  
 Aufklärung über die eigenen (Beteiligungs-) Rechte  
 Information zu vorhandenen Mitbestimmungsmöglichkeiten und Beteiligungsmöglichkeiten in 
Köln  
 Abbau von möglichen Vorurteilen im Peer-to-Peer Ansatz  
 Förderung von Selbstorganisation (an der Schule)  
 Förderung von Chancengleichheit und Vielfalt  
 Möglichkeit der eigenen Interessensvertretung 
 
In Workshop 2 mit besonderem Fokus auf:  
 Aufklärung über die eigenen (Beteiligungs-) Rechte in der SV  
 Information zu Beteiligungsmöglichkeiten im Rahmen von SV-Arbeit und „best prac-tice“ zu 
SV-Arbeit durch BSV  
 
2023: Das Kooperative Kinder- und Jugendbüro ist in die Begleitung und Finanzierung der 
Workshops aktiv als Projektpartner*in eingestiegen. Gemeinsam mit der Bezirksschüler*innen-
vertretung wurde ein Workshop-Konzept entwickelt. Der konzipierte Workshop fokussiert folgende 
drei Fragestellungen:  
1. Was bedeutet eigentlich Mitbestimmung?  
2. Was würde ich in Köln gerne ändern, wenn ich könnte?  
3. Welche Rechte habe ich an der Schule?  
Der Schwerpunkt liegt auf der niedrigschwelligen Vermittlung von Wissen, sowie dem Empowerment 
von Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.  
 
Ein Teil des Workshops beschäftigt sich außerdem mit dem aktiven Austausch über die eigenen

41 
 
 
Erfahrungen mit dem Thema Mitbestimmung in Köln und an der Schule, sowie einer Befragung, was 
die Schüler*innen gerne in Köln verändern oder verbessern würden. Die Befragung wird dabei, je 
nach Ressourcen der Schule, sowohl per Mentimeter-Umfrage als auch analog durchgeführt und die 
Ergebnisse dort direkt dokumentiert. Bei den Aussagen, Themen, Forderungen und Ideen der 
Schüler*innen aus verschiedenen Klassen und Schulen, konnten einige Übereinstimmungen 
festgestellt werden. Diese wurden im Nachhinein aufbereitet und in folgende Themenschwerpunkte 
zusammengefasst:  
 Verbesserung der Mobilität in Köln  
 Entstigmatisierung von Förderschulen  
 Verschönerung des Schulhofes und der Schulen  
 Ausbau von Freizeitgestaltungsmöglichkeiten (Spielplätze, Fußballplätze…)  
 Abbau von Diskriminierung von Förderschüler*innen  
 Verbesserung der Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen 
Im Durchführungsprozess wurde an verschiedenen Schulen der Wunsch nach einem Workshop zum 
Thema „SV-Arbeit“ geäußert, sodass ein speziell auf die Schülervertretungen (SV) ausgerichteter 
Workshop entwickelt und das Angebot somit um einen zweiten Workshop erweitert wurde.  
Durch das Workshop-Angebot wurde außerdem eine intensive Vernetzung mit den Förderschulen 
gefördert. In dem Zuge haben der Kölner Jugendring und die BSV bereits zwei Klassen in das 
Kooperative Kinder- und Jugendbüro eingeladen und auch für die Teilnahme der Kinder- und 
Jugendbeteiligung am nachhaltigen Mobilitätsplan konnten über diesen Weg zwei Förderschulen für 
die Teilnahme gewonnen werden. 
Die Bezirksschüler*innen-Vertretung führt die Workshops im Peer-to-Peer Ansatz durch.  
Im 2. Halbjahr 2022 und 1. Halbjahr 2023 konnten 7 Workshops an Förderschulen durchgeführt 
werden. Dabei wurden ca. 80 Schüler*innen erreicht. Das Workshop-Format wurde im ersten Schritt 
auf den Förderschwerpunkt „Emotionale und soziale Entwicklung“ und „Lernen“ ausgerichtet und um 
den Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ erweitert.  
 
2024: Im Jahr 2024 konnten die Workshops im Rahmen des EU-Programms „Erasmus+ Jugend“ 
gefördert werden.  
 
Das Projekt beinhaltet mittlerweile zwei Workshops, die sich zum einen an Schüler*innen ab der 5. 
Klasse sowie an die Schüler*innenvertretungen (SV) der jeweiligen Schule richten und im Rahmen 
von jeweils 2 Unterrichtsstunden stattfinden.  
 
Seit Beginn des Projektes im Jahr 2022 konnten bis Juli 2024 insgesamt 23 Workshops in 11 
Förderschulen umgesetzt und somit ca.360 Schüler*innen erreicht werden. Das Workshop-Format 
wurde im ersten Schritt auf den Förderschwerpunkt „emotionale und soziale Entwicklung“ und 
„Lernen“ ausgerichtet und um die Förderschwerpunkte „Geistige Entwicklung“, „Sprache“ und 
„körperliche und motorische Entwicklung“ erweitert.  
Bis Dezember 2024 sind weitere Workshops an vier Förderschulen geplant. 
Aus den Workshops entwickeln sich außerdem immer wieder weitere Kooperationen mit den 
Schulklassen. Beispielsweise findet eine enge Zusammenarbeit mit zwei Förderschulen aus Porz 
statt, die sich an der Festivalplanung des Demokratiefestivals „Turn up in cgn“ des Kölner 
Jugendrings, beteiligen. 
Im Juni 2024 wurde außerdem in Zusammenarbeit mit der BSV ein neuer Flyer entwickelt, der jetzt 
zusätzlich mit METACOM-Symbolen ausgestattet ist.

42 
 
 
Der Kontakt zu den Förderschulen soll weiterhin gehalten werden, um die Entwicklungen und 
Umsetzungen der Themen, Forderungen und Ideen der Schüler*innen an die Zielgruppe 
rückzukoppeln. Außerdem soll bei den Exkursionen in das Kinder- und Jugendbüro eine weitere 
Befragung zum Thema „Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen in Köln“ stattfinden. Die 
Ergebnisse der Befragung sollen in den „Misch MIT! Prozess“ einmünden. 
 
2025: Eine Fortsetzung der Workshops im Jahr 2025 wird angestrebt. Da die Finanzierung durch 
Erasmus Plus zum Jahresende 2024 ausläuft, wäre eine langfristige Etablierung/ Verstetigung 
wünschenswert. 
 
Links und weitere Infos: 
 
Mitbestimmung an Förderschulen 
https://www.koelner-jugendring.de/mitbestimmung-an-foerderschulen/ 
 
Instagram-Account der Bezirksschüler*innen-Vertretung: 
bsv_koeln 
 
Instagram Account des Kooperativen Kinder- und Jugendbüros: 
jugendbuerokoeln 
 
 
Status der Maßnahme: planmäßig, erfolgreich laufend

43 
 
 
Maßnahme 15  
Herstellung eines barrierefreien Zugangs für Kinder und Jugendliche zu 
relevanten Informationen 
 
Ziel: Kinder und Jugendliche erhalten einen barrierefreien Zugang zu relevanten Informationen 
der Kinderfreundlichen Kommune Köln. 
Dieses Ziel soll durch folgende Teilschritte erreicht werden: 
 
1. Erstellung und Bereitstellung von Druckerzeugnissen in zwei Varianten. Eine Variante 
adressiert Kinder und Jugendliche und ist in junger Sprache verfasst. 
An diesem Teilziel wird weiterhin gearbeitet.  
Aufgrund fehlender personeller Ressourcen in der Koordination des Gesamtvorhabens 
Kinderfreundliche Kommune konnte der Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025 
in kinder- und jugendgerechter Sprache bislang noch nicht veröffentlicht werden.  
Ein erster Entwurf der Kinder- und Jugendversion des Aktionsplans liegt vor. Dieser soll jedoch 
nochmal aktualisiert werden. Für die Unterstützung bei der Erstellung wurde das Büro für junge 
Sprache beauftragt. Das Layout soll sich an der Kinder- und Jugendversion des Abschlussberichts 
des Aktionsplans kinder- und jugendfreundliches Köln 2018-2021 anschließen. Es wird beabsichtigt 
bei der Gestaltung wieder mit dem Känguru Colonia Verlag/ Frau Sonnenberg zusammen zu 
arbeiten. 
Aufgrund der verzögerten Zeitschiene und wiederkehrenden Gesprächen mit Jugendlichen wurde 
deutlich, dass es kein großes Interesse mehr an Druckerzeugnissen gibt, nicht nur aufgrund der 
Nachhaltigkeit, sondern auch aufgrund der ausreichenden Bereitstellung von Informationen über 
andere Kanäle, insbesondere Social-Media-Kanäle. Seitens der Zielgruppe wurde vermehrt der 
Wunsch nach kurzen stichpunktartigen Informationen deutlich.  
 
2. Erschließung neuer Informations- und Kommunikationskanäle für Kinder und Jugendliche. 
(Vgl. hierzu auch die Maßnahmen im Feld zielgruppengerechte Kommunikation & 
Öffentlichkeitsarbeit) 
An diesem Teilziel wird fortlaufend gearbeitet. Als Querschnittsthema wird bei allen Maßnahmen 
darauf geachtet möglichst einfache Sprache zu verwenden, um einen möglichst Barriere armen 
Zugang zu Informationen zu gewährleisten. Es hat sich bewährt sowohl im partizipativen Prozess, als 
auch im Nachgang zum Beispiel Materialien oder Texte von der Zielgruppe auf Verständlichkeit hin 
„checken“ zu lassen. So kann gewährleistet werden, dass die Inhalte, welche transportiert werden 
sollen, für junge Menschen verständlich und ansprechend sind. 
 
3. Informationen für alle  
Ein perspektivisches Ziel ist es zukünftige Schriftstücke so barrierefrei zu verfassen, dass keine zwei 
Versionen mehr notwendig sind.  
 
Weitere Infos und Links: 
Büro für junge Sprache 
https://junge-sprache.de/

44 
 
 
 
Status der Maßnahme: verzögert, laufend 
Begründung: fehlende personelle Ressourcen in der Koordination des Gesamtvorhabens 
Kinderfreundliche Kommune Köln.

45 
 
 
Einschätzung des bisherigen Gesamtverlaufs  
Der 1. Aktionsplan „kinder- und jugendfreundliches Köln 2018-2021" wurde am 19. Dezember 2017 
durch den Rat der Stadt Köln beschlossen.  
Der 2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022- 2025 wurde am 20. Juni 2022 vom Rat 
der Stadt Köln beschlossen. Er beinhaltet 6 Handlungsfelder und insgesamt 15 Maßnahmen, die die 
Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der Stadt Köln nachhaltig verankern sollen.  
Um ein ganzheitliches Verständnis in Bezug auf die Kinder- und Jugendfreundlichkeit in Köln zu 
erzielen, besteht die Zielsetzung einer integrierten Planungs- und Handlungsstrategie, wie sie bereits 
im aktuellen Kinder- und Jugendförderplan 2021- 2025 beschrieben wurde. Im Sinne einer 
integrierten Planung gilt es Verbindungslinien herzustellen, um Synergieeffekte nutzbar zu machen. 
Der zweite Aktionsplan stellt sich der Herausforderung eine strategische Struktur zu entwickeln, mit 
der die Ziele der Kinderfreundlichen Kommune als Querschnittsaufgabe dauerhaft im städtischen 
Denken und Handeln der Millionenstadt verankert werden können. Die Maßnahmen im Aktionsplan 
sind bis zum Ende der dreijährigen Siegelphase terminiert. Sie finden sich jedoch zum Teil auch in 
anderen strategischen Planungsprozessen wieder (Verschränkung). Die Zielerreichung wird 
dementsprechend fortlaufend synchronisiert. Nicht alle Maßnahmen werden nach Ablauf der 
dreijährigen Siegelphase bereits abgeschlossen sein. 
In der Maßnahmenplanung erfolgte bereits eine Risikoanalyse. Diese diente dazu in den 
beschriebenen Maßnahmen das Risiko abzuwenden, zu minimieren oder durch andere Methoden 
den Risiken möglichst effizient zu begegnen. Die Zwischenbilanz des Umsetzungsstands fällt positiv 
aus: 3 Maßnahmen wurden bereits erfolgreich abgeschlossen, 8 Maßnahmen befinden sich in der 
Umsetzung und verlaufen planmäßig; 4 Maßnahmen laufen verzögert und/ oder haben sich in der 
Zielsetzung im Verlauf der Maßnahme verändert. Zudem haben sich im Umsetzungszeitraum weitere 
Maßnahmen entwickelt, welche auf die Umsetzung des Gesamtziels kinder- und jugendfreundliches 
Köln einzahlen. 
 
Fortschritte und Herausforderung bei der Umsetzung der Maßnahmen aus Sicht der 
Stabsstelle Kinderfreundliche Kommune Köln 
In der Zwischenbilanz der Maßnahmen zeigt sich deutlich, dass die Stadt Köln die Bedeutung der 
Kinder- und Jugendfreundlichkeit ernst nimmt und aktiv in ihre Planungsprozesse integriert. Zudem 
wird die Verknüpfung mit anderen Prozessen und Planungen zunehmend vorangetrieben, was zu 
einer effektiveren Umsetzung der Maßnahmen führt. 
Die Stadt Köln verfügte bereits vor Beginn des Vorhabens Kinderfreundliche Kommune Köln über 
einen umfassenden Handlungskatalog für Kinder und Jugendliche aus den verschiedensten Ämtern 
und Dezernaten der Stadtverwaltung. Sie verfolgt diesen Handlungskatalog in verschiedenen 
übergreifenden, strategischen Prozessen, Planungen und Strategien. Dieser Handlungskatalog und 
die geleistete Vorarbeit in der Vergangenheit hat bereits eine starke Basis geschaffen, auf der die 
Stabsstelle Kinderfreundliche Kommune ihre Arbeit in den letzten Jahren aufbauen konnte.  
Ein starkes Netzwerk von Akteur*innen aus der freien Trägerlandschaft und weiteren 
Kooperationspartner*innen unterstützt die positiven Entwicklungen und trägt zur Vernetzung und zum 
Erfolg der verschiedenen Angebote bei. Die etablierte Kinder- und Jugendhilfeinfrastruktur bildet nicht 
nur die Grundlage für verschiedene Maßnahmen, sondern ist entscheidend zum Beispiel bei der 
Erreichung und Aktivierung der Zielgruppe.   
Ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit der Stabsstelle Kinderfreundliche Kommune lag in den letzten 
Jahren beim Thema „Kinder- und Jugendbeteiligung“. Partizipation wird immer mehr zum 
Querschnittsthema in der Kölner Verwaltung. Dies führt dazu, dass die Sichtweisen, Bedürfnisse und 
Belange der jungen Menschen sichtbarer werden, zur Grundlage von Entscheidungen gemacht 
werden und grundsätzlich die Stimmen von Kindern und Jugendlichen „sichtbarer“ werden, auch

46 
 
 
jenseits klassischer Kinder- und Jugendthemen. Kinder und Jugendliche werden zunehmend in 
städtische Planungsprozesse einbezogen, sodass ihre Bedürfnisse bei der Entwicklung von 
Wohngebieten, Parks und Freizeitangeboten berücksichtigt werden. Diese Maßnahmen spiegeln das 
Bestreben der Stadt Köln wider, eine kinder- und jugendfreundliche Umgebung zu schaffen, in der 
junge Menschen aktiv am Stadtleben teilnehmen können und ihre Bedürfnisse beachtet werden. 
Besonders hervorzuheben ist hier auch die Positionierung des Vorhabens als Schlüsselprojekt 
innerhalb der Stadtstrategie Kölner Perspektiven 2035+. 
Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt in der Vernetzungsarbeit. Die erfolgreiche Umsetzung der 
Kinder- und Jugendfreundlichkeit ist davon abhängig gemeinsam zu handeln, Synergieeffekte 
herzustellen und Netzwerke aufzubauen. Durch die Verknüpfung und Herstellung von 
Verbindungslinien kann es gelingen gute Praxis sichtbar(er) zu machen und mögliche 
Doppelstrukturen zu vermeiden. Durch die Verknüpfung werden zum Teil auch weitergehende 
Bedarfe deutlich, die im Rahmen der Kinderfreundlichen Kommune aufgegriffen werden können.  
Dennoch stehen wir auch weiterhin vor Herausforderungen, die es zu bewältigen gilt. Die Größe der 
Stadt und der Stadtverwaltung erschwert es, einen Gesamtüberblick über alle bestehenden Angebote 
in Köln zu erhalten. Dies führt dazu, dass die Sichtbarkeit von Fortschritten oft eingeschränkt ist und 
die Dauer der Prozesse vor allem seitens der Zielgruppe Kinder und Jugendliche als langwierig 
empfunden wird. Ein weiterer Stolperstein ist die Informations- und Kommunikationsstruktur, die noch 
weiter in Bezug auf Transparenz und Zugänglichkeit verbessert werden muss und „trendmäßig“ einen 
stetigen Wandel erfährt.  
Mit steigender Sichtbarkeit des Vorhabens Kinderfreundliche Kommune wachsen auch die Aufgaben 
in der Koordinationstätigkeit. Es ist wichtig zu betonen, dass die Entwicklung in diesem Bereich einen 
kontinuierlichen Prozess darstellt, der nie abgeschlossen sein wird. Um den Herausforderungen zu 
begegnen, ist es entscheidend planerisch zu agieren. Dies ermöglicht es Entwicklungen frühzeitig zu 
begegnen und das Vorhaben kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Qualitätssicherung und 
kontinuierliche Qualitätsüberprüfung spielen dabei eine zentrale Rolle, um sicherzustellen, dass die 
Maßnahmen den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen gerecht werden. Um die vorhandenen 
personellen und finanziellen Ressourcen optimal zu nutzen, werden fortlaufend Prioritäten in den 
Planungen gesetzt und kreative Lösungen entwickelt, um die Ziele zu erreichen. 
Insgesamt zeigt der Zwischenstand, dass Köln auf einem guten Weg ist, sich kinder- und 
jugendfreundlicher aufzustellen. Die Fortschritte sind ermutigend, gleichzeitig müssen die genannten 
Herausforderungen aktiv angegangen werden, um die gesteckten Ziele zu erreichen. 
 
Zur Zusammenarbeit mit dem Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ und den 
Sachverständigen  
Die Zusammenarbeit mit dem Verein „Kinderfreundliche Kommunen e.V.“ gestaltet sich positiv und 
konstruktiv. Es finden regelmäßige Austauschtermine mit den Mitarbeiter*innen des Vereins 
Kinderfreundliche Kommunen e.V. statt, in der Fortschritte, aber auch Herausforderungen bei der 
Umsetzung des Vorhabens offen kommuniziert werden können. Die Stadt Köln ist weiterhin die 
einzige deutsche Millionenstadt im Vorhaben Kinderfreundliche Kommunen. Daraus ergeben sich 
Besonderheiten bei der Umsetzung, wie zum Beispiel die Anpassung der Zeitschiene der 
Siegelphasen.  
Die halbjährlichen stattfindenden Dialogforen bieten eine gute Vernetzungsmöglichkeit und eine 
Vielzahl an Anregungen und Impulsen für die eigene Tätigkeit. Am 29. Februar und 01. März 2024 
fand das 22. bundesweite Dialogforum aller Kommunen im Programm Kinderfreundliche Kommunen 
in Köln statt. Das Dialogforum wurde gemeinsam mit dem Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. 
und in Kooperation mit der VHS Köln vorbereitet und durchgeführt. Thematisch stand das Thema 
„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) und Kinderrechte im Mittelpunkt. Die teilnehmenden 
Kommunen waren eingeladen, sich in Inputvorträgen zu den Themen Nachhaltigkeit, Bildung für 
nachhaltige Entwicklung und ökologische Kinderrechte fortzubilden Zum Abschluss des ersten Tages

47 
 
 
verteilten sich die rund 80 Teilnehmer*innen auf 6 Exkursionen, die in Kooperation mit verschiedenen 
Trägern und der Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung umgesetzt wurden. Der zweite Tag 
der Veranstaltung stand im Zeichen Vernetzung und kollegialen Beratung. Er startete mit einem 
Marktplatz, auf dem die Kommunen ihren Stand im Programm darstellten und sich mit anderen 
darüber austauschten. Schließlich folgte ein Barcamp, in dem die Kommunenvertreter*innen sich zu 
selbst gesetzten Themen gegenseitig berieten.  
Die Zusammenarbeit mit den Sachverständigen erfolgt anlassbezogen. Der Austausch gestaltet sich 
auch nach einem personellen Wechsel positiv und konstruktiv und enthält wertvolle Anregungen, 
Impulse und Kritik für und an unserem Prozess, die uns dabei helfen, uns weiterzuentwickeln und 
besser zu werden. 
 
Wissenschaftliche Begleitung 
Zum 01. August 2022 wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der katholischen Hochschule 
Köln und als Trägerin des Instituts für Forschung und Transfer in Kindheit und Familie (foki). An der 
katholischen Hochschule hat das Thema Kinderrechte und Kinderschutz als Querschnittsthema eine 
breite Verankerung in Lehre, Forschung und Weiterbildung. Auch das Institut für Forschung und 
Transfer in Kindheit und Familie (foki) legt den Fokus auf die Weiterentwicklung von sozial- und 
erziehungswissenschaftlichen Forschungsperspektiven.  
Als Aktivitäten im Rahmen der Kooperation sind geplant und wurden teils bereits umgesetzt:  
 Die gemeinsame Entwicklung von Forschungsprojekten  
 Die Zusammenarbeit bei Tagungen oder ähnlichen Veranstaltungen 
 Die Einbeziehung von Studierenden der katho im Rahmen von Studienarbeiten, 
Projektseminaren, Abschluss- und Qualifikationsarbeiten oder als studentische 
Mitarbeiter*innen  
 Sowie weitere Aktivitäten, die aus den gemeinsamen Zielen hervorgehen 
 
Es finden regelmäßige Austauschgespräche statt, in der aktuellen Themen und nächste Schritte 
besprochen werden. Die Kooperation verläuft äußerst positiv und hat sich als sehr unterstützend 
erwiesen. Ihre Rolle als "kritischer Freund" erweist sich als besonders wertvoll, da die fundierten 
Hinweise und Anregungen uns helfen, unsere Ziele klarer zu definieren und innovative 
Lösungsansätze zu entwickeln. Aktuell liegt der Fokus der Kooperation auf den Prozessen „Veedels-
Check“, „Misch MIT“ und der Leitbildentwicklung.  
Weitere Infos und Links: 
Veranstaltung „Köln für Kinderrechte“ am 13. September 2022  
Link zur Veranstaltungsseite  
 
Evaluationsbericht zum Misch MIT! Fachtag 
Evaluationsbericht zum Misch MIT! Fachtag  
 
Factsheet und Empfehlungen zur Kinder- und Jugendbeteiligung 
Link zum Factsheet

48 
 
 
Gesamtfazit  
Die Stadt Köln hat sich als kinder- und jugendfreundliche Kommune auf den Weg gemacht, um die 
Kinderrechte auf lokaler Ebene zu stärken und somit die Lebensqualität und die Teilhabe von Kindern 
und Jugendlichen entscheidend zu verbessern. Indem Kinder und Jugendliche als aktive 
Akteur*innen und Expert*innen ihrer Lebenswelt einbezogen werden, wird eine Umgebung 
geschaffen, in der sie sich entfalten und ihre Potenziale ausschöpfen können. 
Im Verlauf des Prozesses zur „Kinderfreundlichen Kommune“ konnten bereits bedeutende 
Fortschritte erzielt werden, die das Lebensumfeld der jungen Kölner*innen nachhaltig verbessern. Die 
aktive Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungsprozesse zeigt sich als ein 
zentrales Element der Arbeit. Die vielseitigen Projekte, die in den letzten Monaten umgesetzt wurden, 
fördern nicht nur die Teilhabe der Kinder und Jugendliche, sondern stärken auch das 
Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Stadt Köln.  
Besonders erfreulich ist das gestiegene Bewusstsein für die Bedürfnisse und Wünsche der jungen 
Menschen, das durch erfolgreich durchgeführte Kinder- und Jugendbeteiligung erzielt wurde. Mithilfe 
der wertvollen Rückmeldungen konnten die Maßnahmen gezielt weiterentwickelt werden.  
Insgesamt ist die Arbeit an der kinderfreundlichen Kommune Köln nicht nur eine Frage der sozialen 
Gerechtigkeit, sondern auch eine Investition in die Zukunft. Kinder und Jugendliche sind die Zukunft 
der Stadt Köln, und indem ihnen die bestmöglichen Bedingungen geboten werden, trägt dies zur 
Schaffung einer lebenswerten, gerechten und starken Gemeinschaft für alle Bürger*innen bei. Nur 
durch kontinuierliche Arbeit an den Themen, gemeinsames Engagement und fokussierte Maßnahmen 
kann sichergestellt werden, dass die positive Entwicklung nachhaltig erhalten und fortgesetzt wird.  
Die aktuelle weltpolitische Lage beeinflusst die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erheblich, indem 
sie psychosoziale Belastungen, wie Ängste und Unsicherheiten, hervorruft. Fragen zu Identität und 
Diskriminierung nehmen zu. Zudem zeigt sich ein wachsendes Engagement von Kinder und 
Jugendlichen in gesellschaftlichen Themen, was ein adaptives und sensitives Vorgehen in der 
pädagogischen Arbeit erforderlich macht.  
Politische Entscheidungen im Bildungsbereich und wirtschaftliche Einschränkungen führen zudem zu 
Herausforderungen in der Bereitstellung von Ressourcen, die unter anderem auch die Finanzierung 
von Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe betreffen. Diese Angebote sind zwar nach 
bundesgesetzlichen Regelungen grundsätzlich verpflichtend, jedoch nicht in einem festgelegten 
Umfang. Aufgrund der bestehenden Herausforderungen ist es von großer Bedeutung, die 
bestehenden Strukturen für Kinder und Jugendliche zu bewahren und zu fördern. Dies stellt eine 
gesamtgesellschaftliche Aufgabe dar, die unsere gemeinsame Verantwortung erfordert. 
Die bisherigen Erfolge motivieren, weiterhin mit Nachdruck für die Verbesserung der Lebensqualität 
von Kindern und Jugendlichen in der Stadt Köln einzutreten. Wir danken allen Beteiligten, 
insbesondere den Kindern und Jugendlichen für ihr Engagement und ihre wertvollen Beiträge. 
Gemeinsam gestalten wir eine kinder- und jugendfreundliche Stadt der Zukunft.

49 
 
 
Anlagen  
Kontaktdaten Stabsstelle Kinderfreundliche Kommune  
Koordination des Siegelverfahrens und des Aktionsplans „kinder- und jugendfreundliches Köln“ der 
Stadt Köln 
Anica Latzer-Schulte  
Tel. 0221-221-21196 
anica.latzer-schulte@stadt-koeln.de 
kinderfreundliche-kommune@stadt-koeln.de  
 
Melanie Druckhammer 
Tel. 0221-221- 31271 
melanie.druckhammer@stadt-koeln.de 
kinderfreundliche-kommune@stadt-koeln.de 
 
Weitere Informationen zur Kinderfreundlichen Kommune Köln können hier abgerufen werden.

50 
 
 
Kurzüberblick- Stand der Umsetzung  
 Maßnahmentitel Status 
1 Etablierung eines stadtweiten, bezirklichen 
Beteiligungsverfahrens für Kinder und Jugendliche. 
planmäßig, erfolgreich laufend 
2 Qualitative Weiterentwicklung der systematischen 
Öffentlichkeitsbeteiligung in Bezug auf kinder- und 
jugendgerechte Formate 
planmäßig, erfolgreich laufend 
3 Aktionen zur Inanspruchnahme des öffentlichen Raums 
hier am Beispiel: Elfried – Der elfte Elf 
erfolgreich abgeschlossen 
4 Einführung einer kommunalen Familienkarte 
„FamilienPlusPunkt“ 
verzögert, erfolgreich laufend 
5 Erschließung von Freiflächen zur Nutzung für 
Graffiti/Streetart im öffentlichen Raum. 
planmäßig, erfolgreich laufend 
6 Entwicklung eines stadtweiten Leitbilds „kinder- und 
jugendfreundliches Köln“ 
verzögert, erfolgreich laufend 
7 Kinder- und Jugendbeteiligung an der Gestaltung der 
Mobilitätswende der Stadt Köln 
planmäßig, erfolgreich laufend 
8 Verankerung des Querschnittsthemas „Kinder- und 
Jugendfreundlichkeit“ in allen Verwaltungsressorts 
planmäßig, erfolgreich laufend 
9 Strukturelle Stadtinformationskampagnen (SIKA) zur 
Information und Sensibilisierung der Kölner 
Stadtgesellschaft. 
planmäßig, erfolgreich laufend 
10 Digitalisierung der Kinderstadtpläne zur Verbesserung des 
Zugangs zu relevanten Informationen 
erfolgreich abgeschlossen 
11 Erschließung neuer Informations- und 
Kommunikationskanäle für Kinder und Jugendliche 
verzögert, erfolgreich laufend 
12 Sicherstellung des Kinderschutzes für besonders 
herausfordernde Kinder und Jugendliche im 
Spannungsfeld zwischen Jugendhilfe und 
Gesundheitshilfe 
verzögert, erfolgreich laufend 
13 Erstellung eines Erklärfilms für Kinder zu den Leitlinien 
„Bilden, Betreuen und Erziehen mit Herz und Verstand“ 
erfolgreich abgeschlossen 
14 Etablierung von regelmäßigen Kinderrechte-Workshops 
mit dem Schwerpunkt Mitbestimmung an Förderschulen 
der Stadt Köln 
planmäßig, erfolgreich laufend 
15 Herstellung eines barrierefreien Zugangs für Kinder und 
Jugendliche zu relevanten Informationen 
verzögert, erfolgreich laufend

Mitteilung Ausschuss

4005 Zeichen

Dezernat, Dienststelle  
IV/51 
 
Vorlagen-Nummer 27.08.2024 
 2509/2024 
Mitteilung 
öffentlicher Teil 
Gremium Datum 
Jugendhilfeausschuss 17.09.2024 
 
Halbzeitbericht zum „Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025„ 
Der 2. Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022- 2025 wurde am 20. Juni 2022 
vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Er beinhaltet 6 Handlungsfelder und insgesamt 15 Maß-
nahmen, die die Kinder- und Jugendfreundlichkeit in der Stadt Köln nachhaltig verankern sol-
len. Das vom Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. an die Stadt Köln überreichte Siegel 
stellt hierbei einen Handlungsauftrag dar, keine Prämierung eines bereits erreichten Ist-Zu-
standes. Es handelt sich vielmehr um einen Prozess mit gezielten Maßnahmen die Kinder- 
und Jugendfreundlichkeit nachhaltig im Verwaltungshandeln zu verankern. 
 
Dieser Halbzeitbericht beinhaltet einen Zwischenstand zur Zielerreichung der Maßnahmen 
des Aktionsplans kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025. Er versteht sich nicht als 
abschließend und vollumfänglich, sondern soll über den aktuellen Stand der Umsetzung 
Transparenz schaffen (Stichtag 16. August 2024).  
 
Der Halbzeitbericht bildet zudem die Grundlage für das anstehende Halbzeitgespräch mit dem 
Verein Kinderfreundliche Kommunen e.V. und den Sachverständigen. Das Halbzeitgespräch 
findet am 8. Oktober 2024 statt.  
 
Die Maßnahmen im Aktionsplan sind bis zum Ende der dreijährigen Siegelphase terminiert. 
Sie finden sich jedoch zum Teil auch in anderen strategischen Planungsprozessen wieder 
(Verschränkung). Die Verzahnung mit weiteren gesamtstädtischen Strategieprozessen bringt 
es mit sich, dass der Aktionsplan „kinder-und jugendfreundliches Köln“ sich an deren Umset-
zungszeiträumen orientieren und angleichen muss. Die Zielerreichung wird dementsprechend 
fortlaufend synchronisiert. Nicht alle Maßnahmen werden nach Ablauf der dreijährigen Siegel-
phase bereits abgeschlossen sein. Eine Verlängerung der Siegelphase um ein weiteres Jahr 
ist sinnvoll. Ein entsprechender Verlängerungsantrag wurde daher verwaltungsintern auf den 
Weg gebracht.  
 
Die Koordination des Aktionsplans und des Vorhabens Kinderfreundliche Kommune wird aktu-
ell von einer Vollzeit- und einer Teilzeitstelle mit einem Stundenumfang von 28 Stunden wahr-
genommen, welche als Stabsstelle der Amtsleitung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie 
unmittelbar zugeordnet sind. Es besteht eine enge Schnittstelle in der Zusammenarbeit mit 
der Abteilung Kinderinteressen und Jugendförderung. Hier insbesondere zum Kooperativen 
Kinder- und Jugendbüro und der Spielraumplanung der Stadt Köln.  
 
Eine Verlängerung der Siegelphase um ein weiteres Jahr wurde seitens der koordinierenden 
Stabstelle Kinderfreundliche Kommune und der begleitenden Steuerungsgruppe als sinnvoll 
bewertet. Ein entsprechender Verlängerungsantrag wurde verwaltungsintern auf den Weg ge-
bracht.

2 
 
Gez. Voigtsberger 
 
 
Anlagen: 
 Halbzeitbericht zum „Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“ 
 
 
Zusammenfassung in einfacher Sprache 
Der zweite Aktionsplan für ein kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025 wurde am 20. 
Juni 2022 vom Rat der Stadt Köln beschlossen. Er hat 6 Hauptthemen und insgesamt 15 
Maßnahmen, die Köln kinder- und jugendfreundlicher machen sollen. Dieser Halbzeitbericht 
informiert darüber, wie weit die Maßnahmen des Plans schon umgesetzt wurden. Er ist nicht 
vollständig, sondern soll nur den aktuellen Stand zeigen (16. August 2024). 
 
Die Maßnahmen im Aktionsplan sollen bis zum Ende der drei Jahre, für die das Siegel gilt, 
umgesetzt werden. Einige dieser Maßnahmen sind auch in anderen Planungen der Stadt Köln 
enthalten. Nicht alle Maßnahmen werden nach den drei Jahren abgeschlossen sein. Es wird 
daher empfohlen, die Siegelphase um ein Jahr zu verlängern. Ein Antrag auf Verlängerung 
wurde bereits gestellt. 
 
Anlagen: 
 Halbzeitbericht zum „Aktionsplan kinder- und jugendfreundliches Köln 2022-2025“

Beratungsverlauf (1)

17.09.2024 Jugendhilfeausschuss
TOP 8.4.1 Kenntnisnahme (Mitteilung) Entscheidung

Beschluss: Kenntnis genommen

Zur Sitzung

Details

Aktenzeichen
2509/2024
Typ
Mitteilung Ausschuss
Datum
27.08.2024
Erstellt
19.08.2024 09:52